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Der Alptraum aller Eltern: Kita in Köln soll ihre Kinder eingesperrt und schwer traumatisiert haben

Verzweifelte Eltern erstatten Anzeige gegen die Kita

Eltern aus Köln erheben heftige Vorwürfe: Ihre Kinder sollen in einer Kita eingesperrt und so schlimm traumatisiert worden sein, dass sie jetzt stottern und sich zum Teil wieder einnässen.

Die verzweifelten Eltern haben Strafanzeige gegen die Erzieher der Kita erstattet. Der Tatvorwurf: Freiheitsberaubung und Misshandlung von Schutzbefohlenen.

"Deine Mama und Papa lieben dich nicht"

Ein kleiner Junge ist der Erste, der über die angeblichen Vorfälle spricht: Eine Praktikantin habe ihn in einen Raum eingesperrt, um ihn zu bestrafen. "Deine Mama und Papa lieben dich nicht. Du musst hier drin sitzen, bis du lieb bist, damit Mama und Papa dich mögen", habe sie zu ihm gesagt.

Als er seiner Mutter davon erzählt, steht sie erst einmal unter Schock. Dann wendet sie sich an andere Mütter und nach und nach beginnen auch andere Kinder von ähnlichen Bestrafungen zu berichtet.

Giulia D'Antouno hat mit ihrer Mutter bereits bei der Polizei ausgesagt. Sie musste angeblich einer Erzieherin helfen, die Tür zuzudrücken, als ein kleiner Junge eingesperrt werden sollte. "Sie hat gesagt, ich soll so die Tür schieben und dann hatte Joelle seine Finger eingeklemmt", berichtet das kleine Mädchen.

"Es hat mir einfach wehgetan zu wissen, was die da mit meinem Kind gemacht haben."

Für Joelles Mutter ein Schock: "Ich war vor lauter Hass, vor lauter Wut, vor lauter Schmerz. Es hat mir einfach wehgetan zu wissen, was die da mit meinem Kind gemacht haben." Auch die anderen Eltern sind fassungslos. Eine Mutter berichtet, sie konnte und wollte die Vorwürfe anfangs nicht glauben. "Es macht einen ohnmächtig. Es macht einen fertig einfach, damit leben zu müssen, was dem Kind tagtäglich passiert ist."

Kinder zum Teil stark traumatisiert

In den letzten Monaten hätten sich ihre Kinder stark verändert, erzählen die Mütter: Sie hätten Angst, seien aggressiv geworden und hätten sich teilweise sogar plötzlich wieder eingenässt.

Auch der Träger der Kita, das Erzbistum Köln, zeigt sich geschockt. "Wir werden in Absprache mit dem Landesjugendamt diese Vorwürfe nun genau und schnell prüfen. Und dann die notwendigen Schritte in die Wege leiten", heißt es von Seiten des Erzbistums.

Warum und vor Allem, wie lange die Kinder eingesperrt worden sein sollen, ist unklar. Die Dauer dabei sei aber auch unerheblich, erklärt ein Anwalt. Bis der Fall endgültig geklärt ist, wollen die Eltern ihre Kinder erstmal nicht mehr in die Kita schicken.

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