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Diese 6 Fehler machen fast ALLE beim Deo!

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13. November 2019 - 6:29 Uhr

Die Deo-Pflegeroutine steckt voller Tücken

Es gehört zur morgendlichen Pflegeroutine genauso dazu wie das tägliche Zähneputzen und Duschen und ist besonders im Sommer unabkömmlich: die Verwendung eines Deodorants. So einfach - so falsch. Richtig gelesen, denn es ist gut möglich, dass die meisten im Kampf gegen den Schweiß einen Deo-Fehler machen. Wir sagen Ihnen, welche das sind:

1. Fehler: Deo auf nasser Haut auftragen

Raus aus der Dusche und sofort das Deo auftragen? Nicht so gut! Denn nasse Haut absorbiert die Inhaltsstoffe nicht so gut wie trockene. Also Achseln gut abtrocknen und dann erst den Deoroller oder das Spray einsetzen.

Im Video: Das sind die besten Deos laut Stiftung Warentest

2. Fehler: Deo auf rasierter Haut auftragen

Frisch rasiert und Deo auftragen? Schlechte Idee. Wer empfindliche Haut hat, sollte nach der Rasur NIE ein Deodorant verwenden, erst Recht nicht, wenn es parfümiert ist und Alkohol enthält. Die Haut reagiert danach irritiert und ist gereizt. Die Folge: Rötungen, Pickelchen, Juckreiz und im schlimmsten Fall Ausschlag.

3. Fehler: Das falsche Timing

Die meisten von uns tragen ihr Deo wahrscheinlich morgens auf. So weit, so gut. Doch eine Studie, die in der Fachzeitschrift "The Dermatologist" veröffentlicht wurde, zeigt, dass ein Deo abends vor dem Schlafengehen viel effektiver ist: Die Schweißproduktion bei abendlicher Anwendung war nach zehn Tagen tagsüber deutlich niedriger als bei den Frauen, die ihr Deo weiterhin wie gewohnt morgens auftrugen. Wichtig ist, dass abends die Achseln mit Wasser und etwas Seife gesäubert werden. Ansonsten bringt das abendliche Deoauftragen nämlich auch nichts.

4. Fehler: Immer wieder nachsprühen

Besonders an heißen Tagen wollen wir gefühlt stündlich ein Deo auftragen. Lassen Sie es lieber. Wenn sich erst einmal Schweiß auf der Haut gebildet hat, kann ein Deodorant nichts mehr ausrichten, denn ein Antitranspirant wirkt lediglich vorbeugend. Hier hilft eigentlich also bloß: kurz waschen und dann Deo auf die gereinigte Haut auftragen.

Video-Tipp: Deo ganz leicht selber machen

Zwei Zutaten - mehr braucht es nicht, um ein effetkives und natürliches Deo ohne Aluminium selber zu machen. Im Video zeigen wir, wie das funktioniert.

5. Fehler: Deo-Spray als Parfüm verwenden

Es gibt Deodorants, die so lecker riechen wie ein Parfüm. Doch viele Antitranspirante enthalten in der Regel Chemikalien und teilweise auch noch Aluminiumsalze. Zum Wohle der Gesundheit sollten das Deo nur zu seinem Zweck zum Einsatz kommen: Schweiß zu bekämpfen.

6. Fehler: Sich sofort anziehen

Das Deo sollte erst komplett auf der Haut getrocknet sein (circa zehn Minuten warten), bevor man seine Kleidung anzieht. Das verhindert nicht nur unschöne Deo-Flecken, sondern es bleibt auch tatsächlich auf der Haut und nicht an der Kleidung haften. Wenn es schnell gehen muss, kann man die Achseln schnell anföhnen. Übrigens: Auch die falsche Kleidung kann schuld sein, dass das Deo nicht wirkt. Atmungsaktive Materialien wie Baumwolle oder Leinen sind ideal. Enge Kleidung und Kunstfasern wie Polyester regen die Schweißproduktion sogar noch an.