Denkmal erinnert an Schrebitzer Zugunglück vor 100 Jahren

6. November 2019 - 12:50 Uhr

100 Jahre nach dem schwersten Kleinbahn-Zugunglück in Sachsen wird ein Denkmal an die Tragödie erinnern. Am 18. November 1919 hatte in Schrebitz im heutigen Kreis Mittelsachsen ein Güterzug einen Personenzug gerammt. Dieser entgleiste. Fünf Menschen kamen ums Leben, wie Andreas Lobe, Vorsitzender des Mügelner Heimatvereins Mogelin, am Mittwoch sagte.

Mehrere Vereine hatten Spenden für das Denkmal gesammelt. Fast 2500 Euro seien zusammengekommen, sagte Lobe. Das Denkmal, eine Stele mit einer Edelstahlplatte, solle am 16. November an dem Unglücksort feierlich enthüllt werden.

Das Schrebitzer Zugunglück sei das schwerste in der Geschichte der sächsischen Schmalspurbahnen gewesen, sagte Lobe. Die damalige Bahnstrecke existiere schon seit 1968 nicht mehr. Allerdings seien der Einschnitt und der Bahndamm an der Unglücksstelle noch gut zu erkennen.

Quelle: DPA