Nach Öffnungen in Schleswig-Holstein

Dehoga fordert: Öffnungskonzept für Hamburger Gastronomie

Stühle sind im Außenbereich der Gaststätte "Ratsherrn-Eck" aufeinander gestapelt. Foto: Marcus Brandt/dpa/Archivbild
Stühle sind im Außenbereich der Gaststätte "Ratsherrn-Eck" aufeinander gestapelt. Foto: Marcus Brandt/dpa/Archivbild
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09. April 2021 - 8:23 Uhr

Gastronomie sei kein Infektionstreiber

Die Hamburger Gastronomie müsse eine Perspektive bekommen, fordert der Hamburger Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga): "Wir gehen davon aus, dass eine Öffnung von Außengastronomie bei einer Inzidenz von dauerhaft unter 100 auch in Hamburg möglich sein muss", erklärte der kommissarische Präsident des Dehoga-Landesverbandes, Niklaus Kaiser. Eine Öffnung der Innen- und Außengastronomie soll nach Dehoga Forderungen für geimpfte und getestete Gäste schnell möglich werden.

Signalwirkung: Öffnungen in Schleswig-Holstein

"Wir erwarten von der Hamburger Politik innovative Öffnungskonzepte für unsere Branche", so Kaiser. Die Gastronomie sei kein Infektionstreiber in der Corona-Pandemie. In Schleswig-Holstein soll am Montag die Außengastronomie in Kreisen und kreisfreien Städten mit einer stabilen Inzidenz unter 100 öffnen dürfen. Dies könne nach Ansicht des Hamburger Hotel- und Gaststättenverbandes (Dehoga) eine positive Signalwirkung haben. Gastronomen sollen dabei weiterhin eine Kontaktnachverfolgung sicherstellen und auf Abstände achten. Vorherige Schnell- oder Selbsttests sind keine Pflicht, werden aber dringend empfohlen.


Quelle: DPA / RTL.de

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