Nach bösen Abräumern beim Virtual GP Monaco

David Schumacher: „Habe dann auch kurz meine Wut ausgelassen“

25. Mai 2020 - 9:06 Uhr

Russell siegt erneut, erste Punkte für Schumacher

Williams-Pilot George Russell hat nachgelegt: Nach seinem Sieg beim virtuellen Rennen in Barcelona sicherte sich der 22-Jährige auch beim Virtual GP Monaco den ersten Platz. Für Formel-3-Pilot David Schumacher ging es zum ersten Mal in die Punkte, der 18-Jährige landete am Ende auf Platz zehn. Ganz glücklich war der junge Deutsche damit aber nicht. "Dass man mir ein, zweimal so hintendrauf gefahren ist, das war schon schade", gab Schumacher im RTL-Interview nach dem Rennen zu. "Ich hab' dann auch kurz meine Wut ausgelassen", so der Nachwuchsrennfahrer. Wer diese Wut abbekam, das gibt es in der Zusammenfassung des Rennens und dem anschließenden Interview im Video zu sehen.

Schumacher nach Regen-Quali auf dem dritten Startplatz

Im dritten virtuellen Rennen die verdienten ersten Punkte für David Schumacher - doch für den Formel-3-Piloten wäre sogar noch mehr drin gewesen. Nach einem starken Qualifying ging Schumacher als Dritter ins Rennen. Die Regenbedingungen im Qualifying lagen dem jungen Deutschen, dabei hatten die Fahrer damit gar nicht gerechnet. "Eigentlich wurde gesagt, wir fahren immer bei trockenen Bedingungen", so Schumacher im RTL-Interview. Er habe trotzdem auch schon das ein oder andere Mal im virtuellen Regen geübt - sicherlich ein kleiner Vorteil.​

Viele unfaire Manöver gegen Schumacher

Aus der guten Ausgangssituation nach der Quali konnte Schumacher dann im Rennen aber nur wenig machen - zu oft wurde er von anderen Piloten unfair abgeschossen. Esteban Gutierrez, der am Ende Zweiter wurde, räumte den 18-Jährigen von der Strecke, auch Fittipaldi und Albon gingen unfair in die Zweikämpfe.

Da bei der virtuellen Formel 1 im "No-Damage-Modus" gespielt wird, bekommen die Autos trotz harter Manöver nichts ab. Wo im echten Formel-1-Rennen schon längst der Reifen platt oder die Nase ab gewesen wäre, passiert im Spiel nichts - zum Nachteil von Schumacher, der sich in 39 Runden als fairer Fahrer im virtuellen Fürstentum zeigte. "Ich habe selbst auch ein, zwei Fehler gemacht", so der Youngster nach dem Rennen. "Das ist halt so, das passiert."