29. April 2019 - 16:10 Uhr

Wie im Vorjahr gehen in dieser Saison erneut 10 Teams in den Kampf um den WM-Titel. Dabei liefern vier verschiedene Hersteller die Motoren für die neu konstruierten Autos mit breiteren Flügeln. Die zehn Wagen, die ab dem 17. März um den Titel kämpfen, können Sie sich in der Galerie ansehen.

F1-Autos 2019: neue Designs, neue Motoren

Breitere Flügel für mehr Übermanöver

Neue Saison, neues Glück und neues Design: Die Front- und Heckflügel werden breiter. Mit zwei Metern ist der Frontflügel nun genauso breit wie das Auto selbst. Insgesamt wurde die Aerodynamik etwas vereinfacht, um den Piloten das Fahren im Windschatten und das Überholen leichter zu machen. Das Ziel dabei: Mehr Überholmanöver, mehr Spektakel, mehr Spannung.

Nach dem Verlauf der letzten Saison stellt sich die Frage: Erwartet uns wieder ein Zweikampf zwischen Mercedes und Ferrari oder kann ein dritter Rennstall in den Titelkampf eingreifen? Man wird es sehen. So sehr sich auch das Aussehen der Wagen in den letzten Jahren (und vor allem Jahrzehnten) der Formel 1 verändert hat, eins bleibt immer gleich: In der Königsklasse des Motorsports sind Pfeile silber und Göttinnen rot.

Name Sauber verschwindet aus der Formel 1

Zehn Teams gehen an den Start, doch gibt es nur vier Motorenhersteller, die die Teams beliefern: Mercedes, Ferrari, Renault und Honda, wobei Mercedes zwei verschiedene Aggregat-Versionen beisteuert. Es gibt drei englische Rennställe, zwei italienische und je einen aus Deutschland, Österreich, Frankreich, den USA und der Schweiz. Hinter letzterem verbirgt sich Alfa Romeo Racing, eigentlich italienisch. Den Motor liefert Ferrari – ebenfalls italienisch. Die Nationalität ist die letzte Reminiszenz an das Ursprungsteam "Sauber". Dieser Name verschwindet nun erstmals seit Saubers Formel-1-Einstieg im Jahre 1993 aus dem Namen.