Das Jenke-Experiment: So verlief der LSD-Trip von Jenke von Wilmsdorff

Jenke: "Ein Erlebnis, das jenseits von alledem ist, was ich mir vorstellen kann"

Es ist zweifellos die größte Herausforderung seines gesamten Drogen-Experiments: Als Höhepunkt seines Selbstversuchs nimmt Jenke von Wilmsdorff LSD. Eine Droge, die oft in einem Atemzug mit Heroin oder Kokain genannt wird  – und die den Selbstversuch des RTL-Reporters fast in einem Horrortrip enden lässt.

"Irgendetwas geschieht mit mir und legt sich wie ein warmer Schleier über die Realität."

LSD – auch als Hippiedroge bekannt – ist eines der stärksten Halluzinogene der Welt. Damals noch legal, prägte LSD in den 60ern eine ganze Generation. Das Gefährliche an der Droge: Schon minimalste Mengen reichen aus, um massive Sinnestäuschungen und Bewusstseinsveränderungen hervorzurufen. Heute erfährt LSD eine medizinische Wiederauferstehung – als Angstlöser bei sterbenskranken Krebspatienten und als Medikament gegen Alkoholsucht. Nimmt man LSD nur zum Spaß ein, nimmt man jedoch auch ein beträchtliches Risiko in Kauf.

Jenke stellt sich der als besonders aggressiv geltenden Droge. Erst nach rund einer Stunde nach der Einnahme fangen die Dimensionen des 51-Jährigen an, sich langsam und beinahe unmerklich zu verschieben. "Irgendetwas geschieht mit mir. Ein Glücksgefühl überschwemmt meinen Körper. Und legt sich wie ein warmer Schleier über die Realität", beschreibt Jenke die ersten LSD-Auswirkungen.

Schon kurze Zeit später ist der Reporter tief versunken in seiner eigenen Welt, mit einer Mischung aus grenzenloser Albernheit und tiefschürfenden Selbstzweifeln. Und von einem Moment auf den anderen verwandelt sich der zunächst lustig erscheinende LSD-Ausflug in einen echten Horrortrip: Jenke fängt an, zu fantasieren. In Präventionspraktiker Dr. Henrik Jungaberle, der das Experiment als Experte begleitet, sieht er plötzlich seinen eigenen Sohn.

"Ich steckte fest in einem Dickicht aus Wehmut und Misstrauen. Und steuere genau auf die Erfahrung zu, vor der ich die ganze Zeit Angst hatte", erinnert er sich. "Mich wird diese Reise in mein Unterbewusstsein sicherlich noch Wochen beschäftigen. Es war eine Grenzerfahrung mit Höhen und Tiefen. Es zeigt mir deutlich, wie gefährlich diese Droge ist!"

Wie extrem Jenke auf die Einnahme von LSD reagiert hat, sehen Sie im Video.

"Das ist, wie wenn dir was aus dem Herz gerissen wird!"

Jenke im Knast: Die Sehnsucht wächst jeden Tag

Der macht das wirklich!