Das Jenke-Experiment: Marian Kohn bekam durch das Rauchen COPD und Lungenkrebs

12. Oktober 2018 - 7:58 Uhr

Fast sechzig Jahre lang hat Marian Kohn geraucht

Nicht nur Jenke von Wilmsdorff verflucht seine Sucht nach Nikotin. Auch Marian Kohns große Liebe waren die Zigaretten. Fast sechs Jahrzehnte lang hat die heute 73-Jährige geraucht - und es dann tatsächlich geschafft, aufzuhören. Aber zu spät: Marian Kohn hatte nicht nur zwei Tumore im linken Lungenflügel, sondern ist durch den langjährigen Zigarettenkonsum außerdem an COPD erkrankt. Jenke von Wilmsdorff traf sie zufällig auf dem Krankenhausflur, wo sie ihm für das Jenke-Experiment ihre Geschichte erzählt hat.

Marian Kohn hat mit dem Rauchen aufgehört

COPD ist ein Sammelbegriff für chronisch obstruktive Lungenerkrankungen wie der chronisch obstruktiven Bronchitis und des Lungenemphysems. Charakteristisch für COPD ist eine Verengung der Bronchien, die das Ausatmen schwerer macht. Ist die Krankheit fortgeschritten, kommt es meist zu einem Lungenemphysem, bei dem sich die Oberfläche der Lunge verkleinert. Umgangssprachlich wird COPD auch als "Raucherhusten" oder "Raucherlunge" bezeichnet, da meist Raucher von der Erkrankung betroffen sind - in der Regel ist COPD auf Zigarettenkonsum zurückzuführen.

Die Tumore in der Lunge von Marian Kohn sind ebenfalls durchs Rauchen entstanden, erzählt   die 73-Jährige. Die meisten Lungenkrebspatienten haben vor ihrer Erkrankung geraucht. Wie Jenke von Wilmsdorff hat sie als 15-Jährige mit dem Rauchen angefangen: "Es war verboten war - und damit umso verlockender."

Sie hat mit dem Rauchen aufgehört. Und an den Tag, an dem sie ihre letzte Zigarette rauchte, erinnerte sie sich genau. Ihre Geschichte sehen Sie im Video.