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Das hilft bei Vitamin-D-Mangel

Vitamin-D-Mangel: Symptome & welche Lebensmittel helfen
Vitamin-D-Mangel: Symptome & welche Lebensmittel helfen Zu wenig Sonne abbekommen? 01:27

Mehr Kinder und Jugendliche leiden an Vitamin-D-Mangel

Unser Körper benötigt verschiedene Nährstoffe, um richtig zu arbeiten und gesund zu bleiben. Dazu gehört auch Vitamin D. Nicht nur viele Erwachsene, sondern auch immer mehr Kinder und Jugendliche haben einen Vitamin-D-Mangel. Das hat jetzt eine Studie der Stiftung Kindergesundheit bestätigt.

Besonders betroffen sind Stubenhocker und Handysüchtige

63 Prozent der Kinder und Jugendlichen weisen "mehr oder weniger erniedrigte Werte" auf, so die Stiftung Kindergesundheit, die 15.000 Mädchen und Jungen testete. Es ist die bisher größte Kinder- und Jugend-Gesundheitsuntersuchung in Deutschland.

Besonders betroffen von einem Mangel seien vor allem Kinder mit niedrigem Sozialstatus, einem hohen Fernseh- und Medienkonsum und Kinder und Jugendliche, die nur selten Sport treiben oder sich im Freien aufhielten.

Bei uns neigen zudem Kinder mit dunklerer Hautfarbe zum Vitamin-D- Mangel. Der Grund: die UVB-Strahlen der Sonne werden durch die dunklen Pigmente in der Haut stärker abgehalten.

Typische Anzeichen von Vitamin-D-Mangel: Müdigkeit und häufige Infekte

Auch Säuglinge und Kleinkinder sind anfälliger für einen Vitamin-D-Mangel. Der Gehalt von Vitamin D in der Muttermilch ist relativ gering und die zarte Haut des Kindes in diesem Alter sollte wegen des fehlenden Schutzmechanismus noch nicht der Sonne ausgesetzt werden. Die Stiftung Kindergesundheit empfiehlt daher, Babys und Kleinkindern Vitamin D-Tabletten oder Tropfen zu geben.

Vitamin D wird in unserer Haut selbst hergestellt, ohne Sonnenlicht geht das aber nicht. Deswegen ist das Risiko eines Vitamin-D-Mangels in den dunkleren Monaten auch höher als im Sommer. Da unser Körper einen Teil des aufgenommenen Vitamin D speichert, werden wir im Winter mit den Reserven versorgt.

Typische Anzeichen für einen Mangel an Vitamin D sind Müdigkeit, Schwächegefühl, Schlafprobleme, häufige Infekte und zum Teil auch Knochen- und Rückenschmerzen. Ein langfristiger Mangel kann sich negativ auf das Knochenwachstum auswirken. Bei Kindern kann es dabei zu starken Fehlbildungen kommen und bei Erwachsenen zu Osteomalzie oder Osteoporose.

Wie Sie diese Folgen ganz einfach verhindern können, zeigen wir Ihnen im Video.

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