Sa | 29.09. | 13:00

Das Ende der unrühmlichen Serie? Nico Hülkenberg hofft auf neuen Renault

Der neue Renault R.S.18.
Und so schaut er aus: Renault zeigt ein Fotos des R.S.18. © Twitter

Ist der R.S.18 der ersehnte große Wurf?

Der Nächste bitte: Auch Renault hat seinen neuen Boliden für 2018 enthüllt - zumindest auf Fotos. Mit dem R.S.18 wollen die Franzosen die Lücke zu den Top-Teams endlich verkleinern.

Hülkenberg kann Jungfernfahrt kaum erwarten

Mit dem neuen R.S.18 teilweise in knalligem Gelb und mit der Tricolore auf der Nasenspitze will Nico Hülkenberg seine unrühmliche Serie in der Formel 1 endlich stoppen. Der einzig noch verbliebene deutsche Pilot in der Königsklasse des Motorsports neben dem viermaligen Weltmeister Sebastian Vettel präsentierte am Dienstag seinen Dienstwagen für die 21 Rennen in diesem Jahr. "Ich fühle mich gut und bin optimistisch. Wir sind in einer guten Position", sagte Hülkenberg: "Setzt mich in das Auto."  Man habe alles, um positiv gestimmt zu sein für dieses Jahr, ergänzte Teammanager Cyril Abiteboul.

Neben Hülkenberg wird der Spanier Carlos Sainz Junior für Renault fahren. Auffallend am neuen Wagen beim ersten Blick auf die veröffentlichten Fotos: Der hellere gelbe Farbton im vorderen Bereich, hinten und an der Seite ist der Wagen in Schwarz gehalten. 

Endet der Podiumsfluch?

In seiner achten Formel-1-Saison will der 30 Jahre alte Hülkenberg den Rückstand auf die Top-Teams Mercedes, Ferrari und Red Bull weiter verkleinern und es bestenfalls sogar mal bis aufs Podium schaffen - darauf wartet Hülkenberg seit Beginn seiner Karriere 2010 und mittlerweile 137 Grand-Prix-Teilnahmen. Kein Fahrer musste in seiner Laufbahn bisher so lange warten. 

​Für den ehemaligen GP2-Meister wird es aber auch weiterhin eine Frage der Geduld. Mit seiner Routine wurde er zum wichtigen Leistungsträger beim Neuaufbau des französischen Werksrennstalls, der letztlich irgendwann wieder an seine Glanzzeiten anschließen will, als Fernando Alonso in einem Renault 2005 und 2006 die Titelära von Michael Schumacher beendete und sich selbst zum Weltmeister krönte. In der vergangenen Saison hatte 'Hulk' es immerhin schon viermal auf Rang sechs geschafft und sich zum 'Best of the rest' küren lassen dürfen.