Gute Nachrichten für Reisende, schlechte Nachrichten für Whatsapp-User

Das ändert sich zum 1. Februar für Verbraucher

Im Februar ändert sich einiges für Verbraucher.
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31. Januar 2020 - 7:07 Uhr

Ab 01. Februar 2020: Neuer Monat, neue Regelungen!

Neuer Monat, neue Regelungen! Wie zum Beginn jedes neuen Monats ändert sich auch zum Februar so einiges für Verbraucher. So viel vorweg: Es gibt unter anderem gute Nachrichten für Reisende und schlechte Nachrichten für Whatsapp-User!

Wir haben alle Änderungen zum 1. Februar für Sie im Überblick.

BahnCard 25 und BahnCard 50 werden günstiger

2. Klasse

Ab dem 1. Februar sind die Abos der BahnCard 25 und der BahnCard 50 um zehn Prozent günstiger. Bisher kostete die BahnCard 25 für die 2. Klasse jährlich 62 Euro, die BahnCard 50 lag preislich bei 255 Euro. Ab dem neuen Monat kostet die BahnCard 25 jährlich nur noch 55,70 Euro, die BahnCard 50 ist dann für 229 Euro erhältlich.

1. Klasse

Auch Reisende in der 1. Klasse dürfen sich über eine Preissenkung freuen. Statt für 125 Euro gibt es die BahnCard 25 für 112 Euro. Bei der BahnCard 50 sinkt der Preis von 515 Euro auf 463 Euro.

Wer sich vor der Preisumstellung eine neue BahnCard bestellt hat, bekommt einen Gutschein.

Whatsapp für einige Betriebssysteme nicht mehr erhältlich

Altes Smartphone? Seit vier Jahren kein Update mehr gemacht? Dann könnte es sein, dass Sie Whatsapp auf Ihrem Handy verlieren - denn einige alte Betriebssysteme werden ab dem 01. Feburar 2020 nicht mehr vom Messenger-Dienst unterstützt. Hier zeigen wir, welche iOS- und Android-Versionen von dem Support-Ende betroffen sind. 

Schluss mit Abo-Fallen bei Mobilfunkanbietern

Ab sofort müssen Abos deutlich gekennzeichnet sein, das heißt: Unter anderem die Mobilfunkanbieter Vodafone, Telekom, O2 und 1&1 und deren Tochtergesellschaften dürfen nicht mehr automatisch Abogebühren kassieren - User müssen zunächst auf einer separaten Homepage einwilligen. Stimmt man den genannten Kosten nicht zu, fallen sie auch nicht an.

Kein Datenvolumen mehr bei O2

Ab dem 5. Februar gibt es bei O2 kein Surfvolumen mehr, stattdessen sind die Telefon-, SMS- und Surf-Tarife alle unlimitiert. In Zukunft kosten dann jedoch nicht alle Verträge gleich, die Preise richten sich nach der Surf-Geschwindigkeit.

Dabei wird es drei Tarife geben:

  • Basic-Tarif: 29,95 Euro für 2 MBit/s
  • Smart-Tarif: 39,95 Euro für 10 MBit/s
  • Max-Tarif: 49,95 Euro für 225 MBit/s

In den bereits bestehenden O2-Free-Tarifen, in denen Kunden mit voller LTE-Geschwindigkeit surfen, wird das verfügbare Datenvolumen verdoppelt, heißt:

  • O2 Free S: 3 Gigabyte Datenvolumen
  • O2 Free M: 20 Gigabyte Datenvolumen
  • O2 Free L: 60 Gigabyte Datenvolumen

Krankenkassen erhöhen ihren Datenschutz

Laut einer neuen Richtlinie des GKV-Spitzenverbandes müssen die Sozialdaten von Versicherten strenger geschützt werden. Deshalb sind ab dem 5. Februar keine Übertragungen mehr von Versichertendaten per Fax möglich. Informationen werden künftig nur noch per Post, telefonisch oder persönlich herausgegeben.

Februar 2020 ist wegen des Schaltjahres einen Tag länger

Weil 2020 ein Schaltjahr ist, ist der Februar in diesem Jahr 29 statt 28 Kalendertage lang.