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Das ändert sich 2018 für Verbraucher: Mehr Kindergeld und Hartz IV - aber höhere Mieten

Das ändert sich 2018
Das ändert sich 2018 Mehr Rente, Kindergeld & Hartz IV 00:02:31
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Darauf müssen wir uns zum Jahreswechsel einstellen

Neues Jahr, neue Gesetze und Gebühren. Welche Kosten wegfallen und wer sich über mehr Geld freuen kann - wir zeigen Ihnen, welche Änderungen 2018 in Kraft treten.

Ausblick auf das Jahr 2018 – 5 Prozent höhere Mieten?

Wohnen wird wohl teurer
​Für viele Verbraucher dürften die Mieten im neuen Jahr deutlich steigen. Die Nachfrage nach Immobilien sei weiter ungebrochen und das Angebot zu klein, warnt der Mieterbund. "Wir erwarten weitere Zuwächse von im Schnitt rund fünf Prozent", so Lukas Siebenkotten vom Mieterbund. In Großstädten könnten die Steigerungen noch höher sein. ​Der Mieterbund fordert von der Politik mehr sozialen Wohnungsbau - und warnt vor gesellschaftlichen Spannungen.

Auch bei der Nebenkostenabrechnung, die Verbraucher im Laufe des neuen Jahres für 2017 erhalten, erwartet der Mieterbund höhere Kosten. "Für Öl und Gas dürften Mieter rund zehn Prozent mehr zahlen müssen und für Fernwärme rund zwei Prozent", sagte Siebenkotten. Die übrigen Nebenkosten, etwa für Wasser, Abwasser, Schornsteinfeger oder Straßenreinigung sollen voraussichtlich um ein Prozent steigen.

Das ändert sich außerdem zum 1. Januar 2018

ARCHIV - ILLUSTRATION - Eine Mieterhöhung wird auf einem amtlichen Schreiben angekündigt, fotografiert am 14.04.2013.  Foto: Jens Kalaene/dpa (zu dpa: "Fast alle Großstädte wollen die Mietpreisbremse" vom 25.03.2015) +++(c) dpa - Bildfunk+++
Vor allem in Großstädten müssen sich Verbraucher im neuen Jahr auf steigende Mieten gefasst machen. © dpa, Jens Kalaene

Kindergeld wird erhöht
Eltern oder werdende Mamas und Papas können sich ab dem 1. Januar 2018 über eine kleine Erhöhung des Kindergeldes freuen. Zwei Euro mehr pro Kind - das macht Familien zwar nicht reich, aber die Haushaltskasse klingelt. Es gibt dann jeweils 194 Euro für das erste und zweite Kind. Beim dritten Kind sind es 200 Euro und bei jedem weiteren Kind 225 Euro.

Streamingdienste sind im EU-Ausland nutzbar
Serien-Junkies, aufgepasst: Ab dem 20. März 2018 lassen sich Videos von Netflix, Amazon, Sky Go oder iTunes auch im Ausland anschauen! Das sogenannte Geoblocking fällt dann bei kostenpflichtigen Diensten weg. Dafür fallen keine zusätzlichen Gebühren an.

Neue Gesetzeslage für Pauschal-Touristen
​Veranstalter dürfen ab Juli 2018 bis 20 Tage vor Reiseantritt die Preise um bis zu acht Prozent erhöhen
. Bisher waren nur fünf Prozent erlaubt. Eine weitere Änderung betrifft die Reklamation. Ab 2018 können Reisende ihre Ansprüche zwei Jahre lang geltend machen. Bisher konnten sie dies nur bis zu einem Monat nach der Rückkehr. Zudem werden vom Bundeskriminalamt folgende Daten von Auslands-Reisenden für fünf Jahre gespeichert: Name, Sitzplatz, Flugnummer und IP-Adresse.

Was sich in Sachen Rente, Steuererklärung, Hartz-IV und Hausbau ändern wird, zeigen wir Ihnen im Video.

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