Darauf muss man beim Großen Preis der Emilia Romagna achten

Rekordweltmeister Lewis Hamilton startet beim Formel-1-Rennen in Imola von der Pole Position. Foto: Hasan Bratic/dpa
Rekordweltmeister Lewis Hamilton startet beim Formel-1-Rennen in Imola von der Pole Position. Foto: Hasan Bratic/dpa
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18. April 2021 - 7:27 Uhr

Imola (dpa) - Mercedes-Pilot Lewis Hamilton startet von Position eins in das Formel-1-Rennen in Imola am Sonntag (15.00 Uhr/Sky und RTL). Im Nacken hat der Rekordweltmeister das Red-Bull-Duo. Darauf muss man beim Großen Preis der Emilia Romagna achten:

DIE NUMMER 44 MIT DER 99

Es war knapp. Dennoch raste Lewis Hamilton (44) zur 99. Pole Position seiner Karriere und peilt seinen zweiten Saisonsieg an. "Wir sind die Jäger", sagte der siebenmalige Weltmeister dennoch. "Wir konzentrieren uns nur auf uns und versuchen alles - und noch ein bisschen mehr." Die Konkurrenz ist näher rangekommen. "Wir haben im Vergleich zum Vorjahr viel verloren", meinte Mercedes-Teamchef Toto Wolff über die Fortschritte der Rivalen angesichts des weitgehend gleichgebliebenen Reglements. Hamiltons Stallrivale Valtteri Bottas als Unterstützung fällt erstmal aus - der Finne schloss die Qualifikation nur als Achter ab.

DIE NUMMERN 33 UND 11

Max Verstappen (33) startet hinter seinem Stallrivalen in einen Grand Prix - wann ist denn so etwas das letzte Mal passiert? Das ist schon lange her. 2018 passierte das dem Niederländer gegen Daniel Ricciardo zuletzt - und nun gegen Sergio Perez (11). "Leider sind wir keine Roboter. Ich kann mich nicht umprogrammieren", meinte Verstappen sarkastisch nach seinem dritten Platz direkt hinter dem Mexikaner. Die Red Bulls können aber richtig viel Druck auf Pole-Mann Lewis Hamilton machen; auch, weil sie durch Teamarbeit strategisch im Vorteil sein können. Verstappen startet zudem wie Hamilton auf den haltbareren Mediums, Perez hingegen auf den schnelleren Soft-Reifen.

DIE NUMMERN 5 UND 47

Viel Zuversicht verströmte Sebastian Vettel (5) nicht. Platz 13 im Aston Martin ist nun wirklich kein Grund zur Freude. "Unser Renntempo sollte okay sein", meinte der viermalige Weltmeister immerhin. Auf dem schmalen Hochgeschwindigkeitskurs in Imola sind Überholmanöver aber Mangelware. Eine Aufholjagd erscheint für den Hessen schwierig. Mick Schumacher (47) ist vor seinem zweiten Formel-1-Rennen dagegen optimistisch. "Wir können noch eine Menge Performance gewinnen", meinte der Haas-Pilot. Schumacher wurde in seinem unterlegenen Dienstwagen zwar nur 18., der Vorsprung auf seinen Teamkollegen Nikita Masepin lag aber bei mehr als 0,5 Sekunden. Und nach vorne sind sogar die beiden Alfa Romeos in Reichweite.

WETTERNUMMER

Wird es feucht oder nicht? Regen könnte dem Grand Prix in der Emilia Romagna zusätzliche Dramatik verleihen. "Es wird spannend, auch was das Wetter betrifft", meinte Red-Bull-Pilot Max Verstappen. Mick Schumacher vom Haas-Team sagte: "Ich liebe Regen." Er sei aber froh, "jede Herausforderung" annehmen zu dürfen. Die Möglichkeit von Schauern besteht am Rennsonntag. Sie liegt für den Nachmittag bei rund 50 Prozent. Zugleich soll es aber auch sonnige Abschnitte geben. Unwägbarkeiten bieten auch die Fahrer selbst, die sich an dem Wochenende in Italien immer wieder Dreher und Crashs leisteten. Verstappen meinte - ob nun Regen oder nicht: "Im Rennen wird es sicher wieder eng werden."

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Quelle: DPA

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