Daniel Küblböck soll für tot erklärt werden: Vater wusste von nichts

Die Familie von Daniel Küblböck möchte ihn nicht für tot erklären lassen.
© picture alliance, Henning Kaiser/Sven Simon

15. August 2020 - 13:04 Uhr

Daniel Küblböck seit 2 Jahren verschollen

Der seit September 2018 vermisste Daniel Küblböck (geb. 1985) soll Ende September für tot erklärt werden. Das berichtete die "Passauer Neue Presse" am vergangenen Donnerstag unter Berufung auf einen in der Zeitung geschaltenen Aufruf des Amtsgerichts Passau: "Der Verschollene wird aufgefordert, sich bis spätestens 25. September 2020 beim Amtsgericht Passau (...) - Abteilung für Verschollenheitssachen - zu melden, widrigenfalls er für tot erklärt werden kann." Daniel Küblböcks Vater Günther hat sich im Interview mit der "Bild"-Zeitung nun dazu geäußert und macht klar: Er habe erst durch die Medien von diesem Ansinnen erfahren.

Antrag wurde laut Günther von fremder Person erstellt

Er sei schlichtweg entsetzt darüber gewesen, dass das passieren konnte. "Das hat mit der Familie gar nichts zu tun. Dieser Antrag wurde von einer fremden Person gestellt, der mit Daniel und uns nur entfernt was zu tun hat. Wir sind überhaupt nicht damit einverstanden." Er sei sehr verärgert darüber, dass das Amtsgericht den Antrag durchgehen habe lassen und fordert die Stelle auf, diesen zu stoppen. Auf Anfrage der "Bild"-Zeitung erklärte das Amtsgericht, dass das "ergangene Aufgebot den Vorgaben des Verschollenheitsgesetzes folgt."

Der Entertainer und Ex-"DSDS"-Kandidat Daniel Küblböck war am 9. September 2018 vor der Küste Kanadas in der Labradorsee über Bord der "Aida Luna" gegangen und gilt seither offiziell als "verschollen". 

Zuletzt sorgte sein Instagram-Profil für reichlich Aufsehen, da Fans Veränderungen bemerkten. Mehr dazu erfahren Sie hier.

Im Video: Wann wird ein Vermisster für tot erklärt?

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