Daniel Küblböck: Familie erklärt, wie es ihm vor dem Unglück wirklich ging

13. September 2018 - 18:59 Uhr

Daniel Küblböcks Familie spricht endlich Klartext

Wenige Tage ist es her, dass Daniel Küblböck (33) vor der Küste Kanadas von Bord des Kreuzfahrtschiffes AIDAluna in den kalten Atlantik gestürzt ist. Seither gilt der "DSDS"-Star als vermisst, die Suche nach Daniel Küblböck wurde mittlerweile eingestellt. Seit dem Unglück wird spekuliert, ob der Sänger freiwillig gesprungen ist und was ihn zu einer solchen Tat getrieben haben könnte. Jetzt hat seine Familie Stellung genommen und sämtliche Gerüchte aufgeklärt.

"Daniel war nicht depressiv"

Wie schlimm ging es Daniel Küblböck wirklich und was ist dran an den Gerüchten um eine Depression? In einem neuen Statement auf Daniels Webseite hat sich jetzt die Familie des Vermissten zu Wort gemeldet, um Licht ins Dunkel zu bringen. Vor allem über die psychische Verfassung des Musikers war zuletzt immer wieder spekuliert worden. Sein Vater Günther Küblböck klärt auf: "Daniel war nicht depressiv, aber er hatte seit kurzem psychische Probleme, die man wohl am besten als eine Art Psychose beschreiben kann."

Inwiefern Daniels Wesensveränderung mit seiner Schauspielausbildung zusammenhing, erfahren Sie im Video.

War es ein Unfall?

Sprang Daniel in Folge seiner psychischen Probleme von der Reling des Schiffes? Auch dieses Thema wirft noch immer Fragen auf. Neben Daniel Küblböcks Ex-Freund Robin Gasser ist sich auch Günther Küblböck sicher, dass sein Sohn im Affekt gehandelt haben muss: "Ich kann für mich zu hundert Prozent ausschließen, dass Daniel einen Selbstmord geplant hat oder vorhatte, sein Leben zu beenden", heißt es in dem Statement, "dies kann er nur in einem Ausnahmezustand getan haben, ohne sich im Klaren darüber zu sein, was er tut und welche Folgen das haben wird."

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Die Reise sollte verhindert werden

Da die Familie Daniels Verfassung kannte, habe man bis zuletzt versucht, einzugreifen. "Wir haben uns durch seine plötzliche Wesensveränderung, die sich in den letzten Wochen in vielen Facetten gezeigt hat, große Sorgen gemacht. Und so habe ich alles daran gesetzt, diese Reise zu verhindern", sagt Günther Küblböck. Die schwere Gesetzeslage habe es ihm allerdings unmöglich gemacht, seinem Sohn den Zutritt zum Schiff zu verwehren. Stattdessen habe er das AIDA-Personal bestmöglich auf Daniels Situation vorbereitet und um Mithilfe gebeten.