Trümmerteile flogen 100 Meter weit

Currywurst-Bude explodiert! Ein Verletzter

© Feuerwehr Kellenhusen

19. Juli 2019 - 17:52 Uhr

Ein Koch wurde am Ohr verletzt

Nahe der Strandpromenade in Kellenhusen (Kreis Ostholstein) ist am Freitag ein Imbiss-Wagen explodiert. Ein Koch aus einem weiter entfernten Betrieb wurde durch die Druckwelle der Explosion verletzt. Dabei hätte es noch schlimmer kommen können. Die Currywurst-Bude ist sehr beliebt. 

Trümmerteile flogen 100 Meter weit

Den bisherigen Ermittlungen zufolge ereignete sich die Explosion auf der Rückseite einer Gaststätte.
Den bisherigen Ermittlungen zufolge ereignete sich die Explosion auf der Rückseite einer Gaststätte.
© Feuerwehr Kellenhusen

Die Explosion ereignete sich am Morgen gegen 8.40 Uhr, teilte die Polizei mit. Die Detonation war so heftig, dass Verkleidungsteile des Imbisswagens bis zu 100 Meter weit flogen. Bei einem Mehrfamilienhaus in der Nähe gingen zwei Scheiben zu Bruch. Auch ein Pkw wurde massiv beschädigt.

Ein Mann ist laut Polizei sogar verletzt worden. Der Koch hatte über ansteigende Ohrenschmerzen geklagt und wurde mit Verdacht auf Knalltrauma in ein Krankenhaus gebracht. "Bei unserem Eintreffen fanden wir einen komplett zerstörten Anhänger vor uns, der auch noch brannte", erklärt Feuerwehr-Einsatzleiter Hans-Werner Landschoof den "Kieler Nachrichten". Das Feuer sie aber schnell gelöscht worden. Der Bereich musste weiträumig abgesperrt werden.

Gasaustritt als mögliche Ursache

Der Bereich rund um die Explosion wurde weiträumig abgesperrt.
Der Bereich rund um die Explosion wurde weiträumig abgesperrt.
© Feuerwehr Kellenhusen

"Wäre dies zur Mittagszeit passiert, dann hätte dies zur Katastrophe werden können. Laut Aussagen von Einheimischen war die Druckwelle noch weit in den Ort reichend zu merken, auf Kipp gestellte Fenster flogen einfach zu", erklärt Hans-Werner Landschoof der Zeitung.

Die Ursache für die Explosion ist bislang noch unklar. Laut den "Kieler Nachrichten" könnte eine abblasende Gasflasche zum Unglück geführt haben. Der Streetfoodwagen war laut Aussagen auch am Stromnetz angeschlossen. Die Polizei hat zur Unterstützung ihrer Ermittlungen Sachverständige des Landeskriminalamtes Kiel angefordert.