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Curry-Droge soll Hirntumore heilen

"Curry-Droge" RK 15 soll gegen Hirntumore helfen soll (Symbolbild)
Wissenschaftler der Universität in Findlay haben mit RK 15 einen Stoff gefunden, der gegen Hirntumore helfen soll (Symbolbild). © deutsche presse agentur

Stoff für Kampf gegen Hirnkrebs findet man in Curry

Man findet sie in Curry, in Parfüms und in Süßstoff. Sogenannte Chalkone begegnen uns im Alltag in den unterschiedlichsten Formen. Jetzt haben Wissenschaftler der Universität in Findlay im US-Bundesstaat Ohio herausgefunden, dass der Stoff im Kampf gegen Hirnkrebs eingesetzt werden kann. Das Besondere: Er soll die Krebszellen zuverlässig herausfiltern - ohne gesunde Zellen zu verletzen. 

"RK 15" soll Barriere im Gehirn überwinden können

Bald sollen Studien an Tieren durchgeführt werden, berichtete "nbc24" unter Berufung auf die beteiligten Wissenschaftler, Dr. Rahul Khupse und Student Jacob Reyes. Erst danach könne das Medikament an Menschen getestet werden, heißt es. Im Normalfall dauere es bis zu 15 Jahre, bis ein neues Medikament auf den Markt gebracht werden könne. 

"In meiner Schule habe ich an natürlichen Stoffen gearbeitet. Das hat mich dazu inspiriert, eine natürliche Designer-Droge herzustellen", erklärte Dr. Khuspe. Eine Droge gegen Krebs also. Doch was macht den Stoff, den die Experten "RK 15" tauften, so besonders? Der Stoff könne eine Barriere im Gehirn überwinden und so auch dahinter liegende Krebszellen identifizieren. Andere Medikamente würden an dieser Barriere scheitern, so die Wissenschaftler zu "nbc24".

Nur zehn Prozent überleben fünf Jahre mit Hirntumor

In den USA erkranken angeblich 40 Prozent der Menschen im Laufe ihres Lebens an irgendeiner Form von Krebs. Besonders Hirntumore sind schwer zu behandeln, weil man sie nicht restlos herausschneiden kann. Eine neue Methode mit Hilfe von Chalkonen wäre deshalb ein großer Durchbruch in der Forschung. Bislang überleben nur zehn Prozent der Hirntumor-Patienten fünf Jahre mit der Krankheit. 

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