In Supermärkten und Pflegeheimen könnte Personal fehlen

CSU-Politiker fordert: Keine Lohnsteuer für Corona-Hilfskräfte

Volker Ullrich (CSU)
Volker Ullrich (CSU) im Bundestag
Scupin, Philip [infoNetwork], Instagram / Volker Ullrich

Brutto gleich netto: Anreiz für Hilfskräfte

Wie kommt der Staat schnell an zusätzliche Helfer in Supermärkten, Pflegeheimen und Kliniken? Der CSU-Politiker Volker Ullrich fordert jetzt: Für Aushilfskräfte soll der Staat keine Lohnsteuer und Sozialabgaben erheben. „Derjenige, der hilft, der muss brutto für netto haben. Das wäre ein guter Anreiz, damit wir Personal finden“, sagt der innenpolitische Sprecher der CSU-Landesgruppe im Bundestag gegenüber RTL und n-tv. Wer Arbeitslosengeld II oder Kurzarbeitergeld bekomme, für den sollten außerdem die Zuverdienstgrenzen aufgehoben werden. Die Maßnahmen könnten während der Krise vorübergehend gelten, zum Beispiel für sechs bis acht Wochen.

+++ Alle aktuellen Informationen zum Coronavirus finden Sie jederzeit in unserem Live-Ticker auf RTL.de +++

Personalengpässe drohen in Kliniken, Pflegeheimen und Supermärkten

Ullrich befürchtet, dass es in den kommenden Wochen zu Personalengpässen kommt, sollte die Corona-Pandemie weitergehen: „Deshalb müssen wir uns gut überlegen, wie wir mehr Menschen gewinnen können, gerade im Helferbereich tätig zu werden.“ Sie könnten einfachere, aber dringend benötigte Aufgaben übernehmen. Beispiele: Regale einräumen im Supermarkt oder in der Logistik von Kliniken aushelfen. Der CSU-Politiker fordert außerdem ein Recht auf Homeoffice.