Bei Terror-Angriff in Neuseeland

Cricket-Team aus Bangladesch entgeht dem Tod knapp

Das Cricket-Nationalteam von Bangladesch
Das Cricket-Nationalteam von Bangladesch
© Imago Sportfotodienst

15. März 2019 - 23:28 Uhr

Ein Zufall rettet den Nationalspielern wohl das Leben

Der schreckliche Terror-Anschlag in einer Moschee in Christchurch (Neuseeland) erschüttert die Welt. Die Cricket-Nationalmannschaft von Bangladesch wäre zu der Zeit des Anschlags eigentlich auch in dem Gebetshaus gewesen - doch ein kleiner Zufall rettete das Team.

Pressekonferenz dauerte ein wenig länger

Die Pressekonferenz zum Spiel gegen Neuseeland dauerte fünf Minuten länger als geplant. Fünf Minuten, die den Nationalspielern wohl das Leben gerettet haben. Denn nach dem Termin mit den Journalisten fuhren die Cricket-Spieler zu der Moschee, wo sich der Anschlag ereignete. Wären sie früher angekommen, hätten sie sich vermutlich schon im Gebäude befunden, als der Täter das Feuer eröffnete. Wie die Zeitung "The Daily Star" berichtet, wurde das Team vor dem Betreten des muslimischen Gotteshauses sogar noch von einer Frau gewarnt und legt sich daraufhin in ihrem Bus auf den Boden.

Der bewaffnete Mann stürmte in die Al-Noor-Moschee in Christchurch und schoss um sich. Auch in einer anderen Moschee der neuseeländischen Stadt fielen Schüsse. Polizeisprecher Mike Bush zufolge gab es insgesamt 49 Tote.

"Wir hatten extremes Glück"

Team-Kapitän Mushfiqur Rahim schrieb auf Twitter: "Wir hatten extremes Glück. Ich hoffe, dass ich solche Dinge nie mehr sehen muss."

Die Moschee liegt in der Nähe des Kricket-Stadions Hagley Oval, wo das Spiel hätte stattfinden sollen. Aufgrund des Anschlags wurde es abgesagt.