Geschmack, Kalorien & Co.

Schmand, saure Sahne und Crème fraîche: Das ist der Unterschied

Die Sauerrahm-Varianten sind sowohl beim Kochen als auch beim Backen vielfältig einsetzbar.
Die Sauerrahm-Varianten sind sowohl beim Kochen als auch beim Backen vielfältig einsetzbar.
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06. August 2021 - 14:13 Uhr

Welche ist die gesündeste Sauerrahm-Variante?

Alles besteht aus Milch, alles besteht aus Sahne, alles eignet sich zum Kochen – Schmand, saure Sahne und Crème fraîche. Je nach Gericht entscheidet man sich meist für eine der Varianten: Schmand auf Flammkuchen, saure Sahne für Nudelsoßen und Crème fraîche als Dip für Kartoffeln. Doch welche ist die gesündeste Sauerrahm-Variante? Welche hat die wenigsten Kalorien? Und welche eignet sich am besten für welche Mahlzeit?

Crème fraîche

Crème fraîche besteht zu mindestens 30 Prozent aus Fett und hat 292 kcal pro 100 Gramm. Aufgrund des hohen Fettgehalts eignet sich diese Sauerrahm-Variante für Soßen, da sie für leckere Cremigkeit sorgt. So ersparen Sie sich Mehl zum Andicken! Ein weiterer Vorteil: Aufgrund seines hohen Fettgehalts flockt es nicht, wenn man es unter warme Speisen rührt. Doch auch in kalter Form schmeckt Crème fraîche hervorragend, beispielsweise als Dip zu Ofenkartoffeln oder Grillgemüse.

Nudeln mit Crème fraîche-Champignon-Soße (für zwei Personen):

Zutaten:

  • 300 g Nudeln
  • 500 g Champignons
  • 2 Zwiebeln
  • 2 EL Butter
  • ein Schuss Riesling
  • 300 g Crème fraîche
  • Schnittlauch und Petersilie
  • Salz und Pfeffer

Zubereitung:

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  1. Zwiebeln fein würfeln und Champignons in Scheiben schneiden.
  2. Butter in der Pfanne erhitzen und Zwiebeln und Champignons darin andünsten.
  3. Mit einem Schuss Riesling ablöschen, ein wenig köcheln lassen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Währenddessen die Nudeln kochen.
  4. Alles zusammen servieren und mit Schnittlauch und Petersilie bestreuen. Guten Appetit!

Saure Sahne

Mit 117 kcal pro 100 Gramm ist saure Sahne die kalorienärmste Variante. Das liegt daran, dass sie mit 10 Prozent den geringsten Fettanteil hat. Das ist zwar gesund, sorgt aber beim Kochen für eine Einschränkung: Bei zu großer Hitze flockt saure Sahne und verbindet sich nicht mit der restlichen Flüssigkeit. Deswegen eignet sie sich am besten in kalter Form, beispielsweise zu einem Dip oder einer Salatsoße verarbeitet.

Saure-Sahne-Salatdressing:

Zutaten:

  • ein Becher saure Sahne
  • 2 EL Milch
  • 3 EL Zitronensaft
  • 1 EL Olivenöl
  • 1 EL Zucker
  • 2 Stangen Lauchzwiebeln

Zubereitung:

  1. Lauchzwiebeln in feine Ringe schneiden
  2. Alle Zutaten miteinander vermischen. Guten Appetit!

Schmand

Je nach Zubereitung besteht Schmand zu 24 bis 28 Prozent aus Fett – 100 Gramm der Sauerrahm-Variante haben dementsprechend zwischen 240 und 260 kcal. Schmand fördert, genau wie Crème fraîche, aufgrund seines hohen Fettgehaltes die Cremigkeit von Soßen und flockt nicht bei Hitze. Außerdem eignet es sich hervorragend zum Backen, beispielsweise in Käse- oder Schmandkuchen.

Mandarinen-Schmand-Kuchen

Zutaten:

  • 125 g Mehl
  • 65 g Zucker
  • 60 g Margarine
  • 1 Ei
  • 1 TL Backpulver
  • 500 ml Milch
  • 2 Packungen Vanillepulver
  • 600 g Schmand
  • 200 g Zucker
  • 2 Dosen Mandarinen
  • 1 Packung Tortenguss

Zubereitung:

  1. Pudding aus Milch, Puddingpulver und Zucker zubereiten, anschließend abkühlen lassen.
  2. Mandarinen abtropfen und den Saft auffangen.
  3. Mehl, Zucker, Margarine, Ei und Backpulver miteinander verrühren und den Teig in die eingefettete Form drücken.
  4. Schmand und abgekühlten Pudding miteinander verrühren und auf den Teig geben. Anschließend die Mandarinen darauf verteilen.
  5. Den Kuchen bei 180 Grad Ober-/Unterhitze für etwa 75 Minuten backen.
  6. Aus Mandarinensaft und Tortengusspulver einen Guss herstellen und über den abgekühlten Kuchen geben. Guten Appetit! (jos)