"Covid-19 Versorgungszentren" sollen Krankenhäuser entlasten

Medizinisches Personal versorgt im Krankenhaus einen Patienten. Foto: Sven Hoppe/dpa/Symbolbild
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31. März 2020 - 17:30 Uhr

Im Saarland sollen sechs "Covid-19 Versorgungszentren" zur möglichen Entlastung der Krankenhäuser entstehen. Dort sollten Patienten behandelt werden, falls das reguläre Kliniksystem im Zuge der Coronavirus-Pandemie an seine Grenzen stoße, teilte das Gesundheitsministerium am Dienstag in Saarbrücken mit. In diesen Versorgungszentren könnten Patienten mit Covid-19 aufgenommen werden, die bereits regulär in einem Krankenhaus behandelt wurden, aber noch nicht nach Hause könnten - wie zum Beispiel Patienten auf dem Weg der Besserung.

Durch eine Verlegung in die Versorgungszentren könnten dann im Fall der Fälle Kapazitäten für neue Aufnahmen in den Kliniken geschaffen werden, hieß es. Die Zentren sollten die medizinischen Möglichkeiten wie auf einer normalen Krankenhausstation bieten. Entstehen werden sie in jedem Landkreis und im Regionalverband Saarbrücken. Dazu seien Hallen ausgewählt worden, die bis zu 180 Personen Platz bieten. Damit solle es dezentral ein Versorgungsangebot von rund 1100 Betten geben.

Quelle: DPA