'Costa-Concordia': Anhörungen gehen weiter

12. Februar 2016 - 7:44 Uhr

Die juristische Aufarbeitung der Havarie der 'Costa Concordia' kommt langsam voran. Ein Gericht im italienischen Grosseto hat die Voranhörungen zu dem Unglück vom Januar 2012, bei dem es 32 Tote gab, fortgesetzt. Es lehnte dabei den Antrag des Unglückskapitäns Francesco Schettino ab, der ohne Beweisaufnahme direkt mit der Staatsanwaltschaft ein Strafmaß aushandeln wollte, wie es im italienischen Recht erlaubt ist.

Den fünf anderen Beschuldigten gewährte das Gericht eine solche Strafzumessung auf Antrag, die es möglich macht, ohne langen Prozess eine Strafe abzusprechen und dem Richter als Einigung vorzulegen.