Die Corona-Krise

CORONAVIRUS-LIVETICKER - Zwei Nilpferde aus belgischem Zoo mit Corona infiziert

Symbolbild: Flusspferd mit Baby im Zoo in Buenos Aires
Symbolbild: Flusspferd mit Baby im Zoo in Buenos Aires
© picture-alliance / dpa/dpaweb, epa efe La Valle

04. Dezember 2021 - 11:15 Uhr

Hier erfahren Sie die aktuellen Entwicklungen.

  • 12/4/202110:11:01 AM
    Belgische Nilpferde haben Corona! 
    Zwei Nilpferde aus einem belgischen Zoo haben sich nach Informationen von „AFP“ mit dem Coronavirus infiziert. Das 41-jährige Hippo namens Hermien und seine 14-jährige Tochter Imani hatten verdächtige Symptome. Der Antwerpener Zoo teilt mit, dass das Nilpferdhaus vorübergehend geschlossen ist und sich die Pfleger der Tiere in Quarantäne begeben. Tierarzt Francis Vercammen informiert „AFP“, dass der Rotz der Tiere auf Bakterien untersucht wurde und vorsichtshalber auch auf Coronaviren. „Dies führte zu diesem überraschenden Ergebnis“, so der Tierarzt. Wie und wo sich die Flusspferde damit infizieren konnten, ist derzeit unklar. Dies ist weltweit der erste Coronafall bei dieser Tierart. 

  • 12/4/20218:25:45 AM
    Hamburg bereitet eigene Kinderimpfzentren vor 
    Wenn die Stiko grünes Licht gibt, können auch Kinder zwischen fünf und elf Jahren Mitte Dezember gegen Corona geimpft werden. Angesichts eher mangelnden Interesses der Kinderärzte an Corona-Schutzimpfungen für Fünf- bis Elfjährige will Hamburg eigene Kinderimpfzentren einrichten. "Wir planen eigene Kinderimpfzentren, in denen wir unabhängig davon ausschließlich für diese Altersgruppe mit speziellem Personal Kinderimpfungen anbieten können", so Sozialsenatorin Melanie Leonhard.
    Wie viele Impfzentren das sein werden und wo sie liegen werden, dazu wollte die SPD-Politikerin sich noch nicht äußern. Alle Angebote sollen aber "relativ zeitgleich an den Start gehen." 
    Die Europäische Arzneimittelagentur EMA hatte den Kinder-Impfstoff von Biontech/Pfizer bereits Ende November für Kinder freigegeben. Eine Empfehlung der Ständigen Impfkommission steht aber noch aus. Es wird erwartet, dass es Mitte Dezember mit dem Impfen losgehen kann. 
  • 12/4/20218:06:59 AM
    Verkürzung der Booster-Pause von sechs auf fünf Monate?

    Ärztepräsident Klaus Reinhardt hat für eine kürzere Impfpause beim Boostern geworben: "Es spräche nichts gegen eine Verkürzung der Frist von sechs auf fünf Monate, wenn denn wirklich genug Impfstoff zur Verfügung gestellt wird wie versprochen. Das würde für deutlich mehr Tempo sorgen", sagte der Präsident der Bundesärztekammer im Interview mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung". "Bleibt es bei den sechs Monaten, müssten mehr als 12 Millionen Menschen bis zum 1. Januar auf die Auffrischungsimpfung warten. Das wäre eine unnötige Bremse."
    Auffrischungsimpfungen seien dringend notwendig, um die vierte Welle zu brechen. "Je mehr Menschen geboostert sind, desto weniger Impfdurchbrüche und Schwerkranke wird es geben. In Israel hat die frühe Boosterkampagne maßgeblich dazu beigetragen, die Inzidenzen schnell zu senken", sagte er.
  • 12/4/20217:34:15 AM
    Steigende Todeszahlen, Inzidenz stagniert
    Deutschlandweit wurden den neuen Angaben zufolge binnen 24 Stunden 378 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 303 Todesfälle. Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat am Samstag 64.510 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Das sind 2.615 Fälle weniger als vor einer Woche. Die Sieben-Tage-Inzidenz stieg allerdings wieder leicht an auf 442,7 von 442,1 am Freitag. Der Wert gibt an, wie viele Menschen je 100.000 Einwohner sich in den vergangenen sieben Tagen mit dem Coronavirus angesteckt haben. Die Zahl der Corona-Intensiv-Patienten war zuletzt weiter auf 4.797 gestiegen.  Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie insgesamt 6.116.070 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. 
  • 12/3/20219:48:00 PM
    IWF-Chefin: Werden wohl wegen Omikron Prognosen senken
    Der Internationale Währungsfonds (IWF) dürfte seiner Chefin Kristalina Georgiewa zufolge wegen Omikron seine globalen Wachstumsprognosen senken. "Eine neue Variante, die sich sehr schnell verbreiten könnte, kann das Vertrauen beeinträchtigen", sagt sie auf der Konferenz "Reuters Next". "In diesem Sinne werden wir wahrscheinlich einige Herabstufungen unserer Oktober-Prognosen für das globale Wachstum erleben." 
  • 12/3/20219:15:00 PM
    Biden laut Arzt mit "Frosch im Hals" - er ist verschnupft und heiser
    US-Präsident Joe Biden ist nach Angaben seines Arztes verschnupft. Bei Auftritten war er zuletzt auch ein bisschen heiser. "Das kann man an seiner Stimme hören und er fühlt das, was umgangssprachlich als "Frosch im Hals" bekannt ist", erklärte der Arzt Kevin O'Connor in einem vom Weißem Haus verbreiteten Schreiben. Corona-Tests und Tests auf Streptokokken und andere Corona- und Grippeviren seien negativ ausgefallen. Der Präsident werde mit nicht verschreibungspflichtigen Medikamenten behandelt, hieß es weiter.
    Dem 79-Jährigen war bei Auftritten diese Woche anzumerken, dass er ein bisschen heiser war. Bei einer kurzen Rede am Freitag musste er sich mehrfach räuspern. "Er war erkältet", sagte Bidens Sprecherin Jen Psaki. Mehrere Corona-Tests seien negativ ausgefallen, sagte sie.
  • 12/3/20218:46:00 PM
    Südafrika: Corona-Neuinfektionen steigen rapide an
    Die Zahl der Coronavirus-Infektionen in Südafrika steigt rapide an. Am Freitag meldete das Nationale Institut für übertragbare Krankheiten (NICD) 16.055 Neuinfektionen innerhalb eines Tages bei 65.990 durchgeführten Covid-Tests. Vor genau einer Woche lag in dem Land mit rund 59 Millionen Einwohnern die Zahl der Neuinfektionen bei 2.828, nachdem 30.904 Tests durchgeführt wurden. 72 Prozent der neuen Fälle sind nach NICD-Angaben in der bevölkerungsreichsten Provinz Gauteng, zu der auch die Metropole Johannesburg gehört, aufgetreten. 
    Südafrika hatte vergangene Woche als eines der ersten Länder weltweit die neue Coronavirus-Variante Omikron gemeldet. Die Weltgesundheitsorganisation hatte daraufhin die Variante (B.1.1.529) als "besorgniserregend" eingestuft.  
  • 12/3/20218:32:40 PM
    Belgien beschließt erneut strengere Corona-Regeln
    Belgien hat erneut verschärfte Corona-Regeln verkündet. Von kommender Woche an gelten strengere Regeln für Veranstaltungen in geschlossenen Räumen, die Schulen sollen früher und teilweise länger in die Winterferien gehen und es wird empfohlen, auch private Treffen so weit wie möglich einzuschränken, wie Premierminister Alexander De Croo am Freitag mitteilte. Konkret sollen auch Veranstaltungen mit mehr als 200 Menschen in Innenräumen verboten werden. Für andere Events gelten weiterhin Hygieneregeln, diese sollten von den lokalen Behörden verstärkt kontrolliert werden.

    Für Menschen, die aus Deutschland nach Belgien einreisen wollen ändert sich zunächst - bis auf die neuen Beschränkungen in Belgien selbst - nichts. Wer geimpft ist, muss nicht in Quarantäne und braucht keinen frischen Corona-Test und kann einreisen. Zuletzt infizierten sich in dem Land mit 11,5 Millionen Einwohnern so viele Menschen täglich wie nie zuvor in der Pandemie. Im Schnitt waren es fast 18 000 Menschen. Auch die Zahl der Krankenhauseinweisungen ist stark gestiegen. 
  • 12/3/20217:32:33 PM
    Braun: Hospitalisierung als Index hat nicht funktioniert
    Der Noch-Kanzleramtschef Helge Braun hat die Rückkehr von Bund und Ländern zur Sieben-Tage-Inzidenz als wesentlichen Maßstab bei der Corona-Bekämpfung gerechtfertigt. Zuletzt hatten die Regierungschefs die Hospitalisierungsinzidenz (HI) zur entscheidenden Grundlage gemacht. Sie gibt an, wie viel Corona-Patienten je 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche aufgenommen wurden.
    "Die Hospitalisierungsinzidenz zum Maßstab der Coronamaßnahmen zu machen, war in der Theorie eine gute Idee: Sie spiegelt die Zahl der schweren Fälle und die Belastung des Gesundheitswesens wider. Praxis: Der Wert läuft ohnehin der Dynamik hinterher, der Meldeverzug verschlimmert's", schrieb Braun am Freitag bei Twitter.
    Eine wesentliche Rolle spielt der Hospitalisierungswert seit der Bund-Länder-Beratung Mitte November. Bei Überschreitung der Schwellen 3, 6 und 9 in den Bundesländern können jeweils schärfere Maßnahmen verhängt werden; dies gilt auch weiter.
    Braun wies darauf hin, dass daraus aber nicht die Notwendigkeit ersichtlich wird, nicht mehr adäquat behandelbare Patienten in andere Bundesländer zu verlegen. "Unser Eskalationswert liegt bei einer HI von 9. Sachsen meldet 5,8 und Bayern 7,8; beide Länder müssen bereits verlegen. Thüringen hat ein Drittel weniger Infektionsgeschehen als Sachsen und meldet 20,2. Schlussfolgerung: Die Neuinfektionsinzidenz ist der beste Maßstab."
    Bei ihrer jüngsten Beratung am Donnerstag führten die Ministerpräsidenten und Ministerpräsidentinnen mit der scheidenden Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und dem voraussichtlichen Nachfolger Olaf Scholz (SPD) nun wieder die bereits früher maßgebliche Sieben-Tage-Inzidenz als Schwellenwert ein, also die Neuerkrankungen je 100.000 Einwohner und Woche.
  • 12/3/20217:15:00 PM
    Corona-Inzidenz in Italien weiter steigend
    In Italien steigt die Corona-Inzidenz weiter deutlich an. Stand Donnerstag berechneten sie die Experten landesweit für die zurückliegenden sieben Tage auf durchschnittlich 155 Fälle je 100.000 Einwohner, teilte das Gesundheitsministerium am Freitag in Rom mit. In der Vorwoche lag der Wert noch bei 125. Besonders hoch ist die Sieben-Tage-Inzidenz in Südtirol mit rund 646 Fällen je 100.000 Einwohner, dahinter folgen mit klarem Abstand die norditalienischen Regionen Friaul-Julisch Venetien, Venetien und das Aostatal.
  • 12/3/20216:46:27 PM
    Kontaktbeschränkungen für Ungeimpfte von Montag an in Bremen
    Für ungeimpfte Menschen gelten im Land Bremen von Montag an wegen Corona Kontaktbeschränkungen. Bei privaten Zusammenkünften dürfen sie sich nur mit dem eigenen Hausstand und maximal zwei weiteren Personen eines anderen Hausstandes treffen, wie das Bremer Gesundheitsressort am Freitag nach einem Senatsbeschluss mitteilte. Die Regel ist Teil der neuen Corona-Verordnung.
    Mit den Anpassungen setzt Bremen die Beschlüsse der Konferenz der Ministerpräsidenten und -präsidentinnen vom Donnerstag um. Bund und Länder haben eine Reihe schärferer Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie beschlossen. Dazu zählen Zuschauer-Begrenzungen bei Großveranstaltungen sowie umfassende Kontaktbeschränkungen für Ungeimpfte.
  • 12/3/20216:01:00 PM
    Wüst: Corona-Regeln regelmäßg kontrollieren - wie im Straßenverkehr
    Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) hat regelmäßige Kontrollen der neuen Corona-Schutzmaßnahmen angekündigt. "Ich kann nicht vor jede Innenstadt ein Pförtnerhäuschen setzen. An einigen Stellen können wir Einlasskontrollen machen, an anderen Stellen wird es immer auf Stichproben hinauslaufen", erklärte Wüst bei einer Veranstaltung des DGB NRW am Freitag in Düsseldorf.
    "Aber sie müssen so regelmäßig sein, das jeder weiß, ich halt mich lieber dran, so wie im Straßenverkehr. Es steht nicht an jeder Ampel ein Polizist, es wird nicht an jeder Stelle geblitzt, aber wir wissen, es wird so oft geblitzt, dass wir uns doch sicherheitshalber mal lieber dran halten. Und so muss das hier auch laufen", sagte Wüst.
  • 12/3/20215:55:00 PM
    18 Todesfälle nach Corona-Ausbruch in Thüringer Pflegeheim
    Insgesamt 18 Menschen sind nach einem Corona-Ausbruch in einem Seniorenheim in Rudolstadt in Thüringen gestorben. Bei 14 von ihnen bestand kein vollständiger Impfschutz, wie das Landratsamt Saalfeld-Rudolstadt am Freitag mitteilte. Nur eine Person habe demnach drei Impfungen erhalten, drei weitere waren doppelt geimpft. Bei einer ersten Meldung von vergangener Woche hatte das Landratsamt berichtet, dass Angehörige von Heimbewohnern diesen von der Impfung abgeraten hatten. Damals waren sieben Tote gezählt worden. Von 141 Heimbewohnern war rund ein Drittel nicht geimpft, hieß es in der Mitteilung vom Freitag.
  • 12/3/20215:15:00 PM
    Neue Corona-Regeln: Hessisches Staatstheater sagt Veranstaltungen ab
    Das Hessische Staatstheater in Wiesbaden hat wegen der neuen Corona-Regeln des Landes Hessen zahlreiche Veranstaltungen abgesagt. Zudem erklärte das Haus sämtliche Eintrittskarten bis zum 23. Dezember für ungültig. Um den zuletzt von der Landesregierung geforderten Abstand zwischen den Zuschauern zu gewährleisten, müssten die betroffenen Vorstellungen storniert und mit einem geändertem Saalplan ab Montag wieder neu in den Verkauf gegeben werden, begründete eine Sprecherin am Freitag die Entscheidung.
  • 12/3/20214:45:00 PM
    Niedersachsen: Neuer Bußgeldkatalog bei Corona-Verstößen tritt in Kraft
    Von 100 Euro bis 25.0000 Euro - ein überarbeiteter Bußgeldkatalog bei Verstößen gegen die Corona-Auflagen in Niedersachsen tritt am Samstag in Kraft. Das Gesundheitsministerium in Hannover versandte nach eigenen Angaben am Freitag den entsprechenden Runderlass. Aufgenommen wurden mögliche Verstöße gegen neue Regeln, zum Beispiel die 3G-Kontrolle (geimpft, genesen oder getestet) am Arbeitsplatz.
    "Die überwältigende Mehrheit der Niedersächsinnen und Niedersachsen hält sich gewissenhaft an die Corona-Regeln und verhält sich sehr verantwortungsvoll", sagte Gesundheitsministerin Daniela Behrens (SPD). "Diejenigen aber, die den Ernst der Lage noch immer nicht verstanden haben, müssen damit rechnen, dass Regelverstöße mit empfindlichen Geldbußen geahndet werden."
    Wer als Bürger gegen die Abstandsregeln verstößt, muss ab 50 Euro zahlen, bei einem Verstoß gegen die Maskenpflicht ab 100 Euro. Teurer wird das Vorlegen falscher Bescheinigungen. Hohe Strafen von mehreren Tausend Euro treffen Betriebe und Veranstalter, die mehr Personen zulassen als erlaubt oder ihren Kontrollpflichten nicht nachkommen.
  • 12/3/20214:27:35 PM
    WHO: Bedarf für Impfstoff-Anpassung an Omikron bisher nicht
    Nach Einschätzung der Weltgesundheitsorganisation WHO gibt es bisher keine Hinweise auf eine nötige Anpassung der bestehenden Covid-19-Impfstoffe auf die Omikron-Variante. Die Arbeiten seien jedoch bereits im Gange, falls Omikron-spezifische Impfstoffe benötigt würden, sagte WHO-Notfalldirektor Mike Ryan. "Im Moment haben wir hochwirksame Impfstoffe, die funktionieren. Wir müssen uns darauf konzentrieren, dass sie gerechter verteilt werden. Wir müssen uns darauf konzentrieren, die am stärksten gefährdeten Menschen impfen zu lassen", sagte Ryan. Die WHO hatte bereits erklärt, dass sie die Übertragbarkeit und Schwere der neuen Variante noch untersuche.
  • 12/3/20214:01:00 PM
    Schärfere Corona-Maßnahmen in Nordrhein-Westfalen ab Samstag
    In Nordrhein-Westfalen haben von diesem Samstag an grundsätzlich nur noch Geimpfte und Genesene Zugang zum Einzelhandel. Ausgenommen sind davon nur Geschäfte für den täglichen Bedarf, also etwa Supermärkte oder Apotheken. Das teilte das Landesgesundheitsministerium am Freitag zur aktualisierten Corona-Schutzverordnung mit. Clubs und Diskotheken in NRW müssen auch ab diesem Samstag schließen.
    Die Zuschauerzahlen bei Sport-, Kultur- und anderen Großveranstaltungen müssen ab Samstag grundsätzlich auf 30 Prozent ihrer eigentlichen Kapazitäten reduziert werden. Zusätzlich wird die Gesamtzahl der Zuschauer im Außenbereich auf maximal 15.000 gedeckelt, in geschlossenen Räumen auf 5.000. Solange diese Deckelung nicht überschritten wird, dürfen auch bis zu 50 Prozent der Gesamtkapazität genutzt werden.
    NRW setzt damit, wie angekündigt, 1:1 die am Donnerstag vereinbarten Beschlüsse des Bund-Länder-Gipfels zur Corona-Krise um. Das gilt auch für Kontaktbeschränkungen.
    Weihnachtsmärkte dürfen im bevölkerungsreichsten Bundesland geöffnet bleiben - allerdings ab Samstag landesweit nur noch für geimpfte und genesene Menschen.
  • 12/3/20213:31:00 PM
    Keine Testpflicht nach Auffrischungsimpfung in Rheinland-Pfalz
    Auch in Rheinland-Pfalz entfällt die Testpflicht für Menschen, die bereits eine Auffrischungsimpfung gegen Corona erhalten haben. "Wir haben heute im Kabinett noch einmal intensiv beraten und entschieden, dass Menschen mit bereits erfolgter Auffrischungsimpfung von der Testpflicht der 2G-plus-Regelung ausgenommen sind", teilte Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) am Freitag mit. Die Auffrischungsimpfung erhöhe den Impfschutz enorm. "Sie brauchen dann deshalb beispielsweise für ihren Besuch in einem Restaurant oder beim Betreten eines Fitnessstudios keinen weiteren Test mehr." Die 2G-plus-Regel sieht vor, dass nur Geimpfte und Genesene mit einem negativen Testergebnis Zugang haben. Die neue Corona-Verordnung des Landes sollte am Freitagabend veröffentlicht werden und am Samstag in Kraft treten.
  • 12/3/20212:36:49 PM
    NRW: Clubs müssen ab Samstag dicht machen

    Wegen der hohen Corona-Infektionszahlen müssen Clubs und Diskotheken in Nordrhein-Westfalen schon ab diesem Samstag schließen. Das geht aus der am Freitag vom Landesgesundheitsministerium veröffentlichten aktualisierten Corona-Schutzverordnung hervor. 

    Die Weihnachtsmärkte dürfen in NRW allerdings geöffnet bleiben. Diese können ab Samstag aber nur noch von Geimpften und Genesenen besucht werden. 

    Grundsätzlich gilt: Zugang zum Einzelhandel haben nur noch Geimpfte und Genesene. Ausgenommen sind davon nur Geschäfte für den täglichen Bedarf, also etwa Supermärkte oder Apotheken. Für die Kontrollen sind die Geschäfte zuständig.
    Die Zuschauerzahlen bei Sport-, Kultur- und anderen Großveranstaltungen müssen ab Samstag grundsätzlich auf 30 Prozent ihrer eigentlichen Kapazitäten reduziert werden. Zusätzlich wird die Gesamtzahl der Zuschauer im Außenbereich auf maximal 15.000 gedeckelt, in geschlossenen Räumen auf 5000. Solange diese Deckelung nicht überschritten wird, dürfen auch bis zu 50 Prozent der Gesamtkapazität genutzt werden. 
  • 12/3/20212:10:26 PM
    Biontech-Chef: Omikron könnte Escape-Variante sein

    Biontech-Chef Ugur Sahin geht angesichts der stark mutierten Omikron-Variante von der Notwendigkeit eines neuen Covid-19-Impfstoffs aus. "Ich glaube grundsätzlich, dass wir ab einem bestimmten Zeitpunkt einen neuen Impfstoff gegen diese neue Variante benötigen werden", sagte Sahin am Freitag auf der Konferenz "Reuters Next". Die Frage sei, wie dringend dieser benötigt werde. Sahin erwartet, dass sich Omikron als Antikörper-Escape-Variante entwickeln wird. "Das bedeutet, dass diese Variante möglicherweise in der Lage ist, geimpfte Personen zu infizieren." Dies gelte auch für Genesene.

    Bei Escape-Mutationen hat sich das ursprüngliche Virus so verändert, dass es der Immunantwort Genesener oder Geimpfter teilweise entgehen kann. Dass Viren mutieren, ist bekannt und laut Sahin nicht überraschend. Allerdings habe ihn das Tempo überrascht. "
  • 12/3/20211:55:15 PM
    Kanzleramtschef: Hospitalisierung als Grundlage hat nicht funktioniert

    Der scheidende Kanzleramtschef Helge Braun (CDU) hat die Rückkehr von Bund und Ländern zur Sieben-Tage-Inzidenz als wesentlichen Maßstab bei der Corona-Bekämpfung gerechtfertigt. Zuletzt hatten die Regierungschefs die Hospitalisierungsinzidenz (HI) zur entscheidenden Grundlage gemacht. Sie gibt an, wie viel Corona-Patienten je 100 000 Einwohner innerhalb einer Woche aufgenommen wurden.

    "Die Hospitalisierungsinzidenz zum Maßstab der Coronamaßnahmen zu machen, war in der Theorie eine gute Idee: Sie spiegelt die Zahl der schweren Fälle und die Belastung des Gesundheitswesens wider. Praxis: Der Wert läuft ohnehin der Dynamik hinterher, der Meldeverzug verschlimmert's", schrieb Braun am Freitag bei Twitter. Eine wesentliche Rolle spielt der Hospitalisierungswert seit der Bund-Länder-Beratung Mitte November. Bei Überschreitung der Schwellen 3, 6 und 9 in den Bundesländern können jeweils schärfere Maßnahmen verhängt werden; dies gilt auch weiter.
  • 12/3/20211:38:05 PM
    Fast-Geisterspiele in Baden-Württemberg

    Die Fußball-Bundesligisten VfB Stuttgart und TSG 1899 Hoffenheim müssen ihre Heimspiele an diesem Wochenende vor fast leeren Rängen austragen. Die Landesregierung Baden-Württemberg plant wegen der bedrohlichen Corona-Lage drastische Zuschauereinschränkungen, die von diesem Samstag an in Kraft treten sollen. Demnach sind vorerst nur noch 750 Besucher bei Fußballspielen zugelassen. Für die Proficlubs im Land bedeutet dies faktisch eine Rückkehr zu Geisterspielen.
  • 12/3/202112:37:11 PM
    Maskenverweigerer verletzt fünf Personen mit Pfefferspray
    Wegen der Maskenpflicht hat ein Unbekannter fünf Menschen in einem Essener Friseursalon mit Pfefferspray verletzt. Wie die Polizei mitteilte, hatte der 34 Jahre alte Saloninhaber am Donnerstag zwei Männer zunächst auf den Mund- und Nasenschutz hingewiesen. Als die beiden sich weigerten Masken aufzusetzen, habe er sie aufgefordert den Laden zu verlassen.
    Daraufhin soll einer der Männer mit einem Pfefferspray um sich gesprüht haben. Durch die Luftzirkulation verteilte sich das Spray. Dadurch erlitten der Besitzer sowie vier Kunden leichte Verletzungen. Der mutmaßliche Täter und sein Begleiter flüchteten. Die Polizei sucht Zeugen.
  • 12/3/202111:44:40 AM
    Polen und Schweiz bald Hochrisikogebiete

    Wegen hoher Corona-Infektionszahlen stuft die Bundesregierung ab Sonntag Polen und die Schweiz als Hochrisikogebiete ein. Das gab das Robert Koch-Institut am Freitag bekannt. Wer aus einem Hochrisikogebiet einreist und nicht vollständig geimpft oder genesen ist, muss für zehn Tage in Quarantäne und kann sich frühestens fünf Tage nach der Einreise mit einem negativen Test davon befreien.
  • 12/3/202111:39:52 AM
    Söder: Corona-Lage in Bayern wird besser

    Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hat sich zur aktuellen Entwicklung der Corona-Lage in seinem Bundesland geäußert. "Es wirkt, was wir getan haben", sagte Söder mit Blick auf die Corona-Einschränkungen im Freistaat. Es gebe nur noch zwei Landkreise in Bayern mit einer Inzidenz oberhalb von 1000, nachdem es vor einer Woche noch elf waren. Die Intensivstationen seien weiterhin stark belastet. "Es ist nicht vorbei." Die vierte Corona-Welle sei noch nicht gebrochen.
  • 12/3/202111:30:00 AM
    Linksfraktionschef Dietmar Bartsch kritisch gegenüber Impfpflicht
    In der Debatte über eine allgemeine Corona-Impfpflicht hat sich Linksfraktionschef Dietmar Bartsch zurückhaltend geäußert. Noch seien nicht alle Möglichkeiten ausgeschöpft, sagte Bartsch am Freitag in der Sendung "Frühstart" von RTL/ntv. "Ich wäre jetzt dafür, erstmal ein Impfrecht durchzusetzen, dass man sich wirklich impfen lassen kann. Denn einige wollen Termine und bekommen welche im Januar und Februar". Eine Impfpflicht im Bundestag zu besprechen sei "vernünftig". Erwogen wird derzeit eine Abstimmung ohne Fraktionszwang. Der Ethikrat soll außerdem eine Empfehlung vorlegen.
    Auf die Frage, ob er selbst für eine Impfpflicht stimmen würde, sagte Bartsch, er werde sich genau anschauen, was an Anträgen vorliege. Er sei "kein Freund der Impfpflicht", aber: "Wenn man das in einem Maße macht, dass der Druck erhöht wird, dann kann ich mir auch vorstellen, einem entsprechenden Antrag zuzustimmen." Der Vorstand der Linkspartei hat sich für eine Impfpflicht ausgesprochen.
  • 12/3/202111:15:00 AM
    Neuer Corona-Höchststand in der Slowakei - Über 15.000 Neuinfektionen
    Die Slowakei meldet mit 15.278 Corona-Neuinfektionen einen neuen Höchststand. In den Krankenhäusern würden inzwischen 3404 Covid-19-Patienten behandelt, davon 630 auf den Intensivstationen, wie das Gesundheitsministerium weiter mitteilt. Das Land mit seinen 5,5 Millionen Einwohnern hat eine der niedrigsten Impfquoten in der Europäischen Union.
  • 12/3/202111:00:00 AM
    Ist dieser Quasi-Lockdown für Ungeimpfte eigentlich fair?
    Ob sich nächstes Jahr mehr Menschen gegen Corona impfen lassen? Wenn es nur lange genug einsickert ins Bewusstsein? Und: ist der Quasi-Lockdown für Ungeimpfte, der jetzt beschlossen wurde, eigentlich fair?

    Darüber streiten sich RTL- Politikchef Nikolaus Blome und Publizist Jakob Augstein auf einer Fahrt durch Berlin in unserer Serie "Gegenverkehr".
  • 12/3/202110:21:27 AM
    Spahns letzte Bundespressekonferenz: "Bleiben Sie gesund!"

    Seit Pandemiebeginn saß Gesundheitsminister Jens Spahn rund 50 Mal in der Bundespressekonferenz und hat an der Seite von RKI-Chef Lothar H. Wieler über die aktuelle Corona-Lage gesprochen. Heute war es sein letzter Auftritt in dieser Funktion. 
    Im Video: Spahns letzter Auftritt- das sagt er zum Abschied.
  • 12/3/20219:49:37 AM
    Spahn will im Bundestag gegen allgemeine Impfpflicht stimmen
    Der noch amtierende Bundesgesundheitsminister Jens Spahn deutet an, dass er im Bundestag gegen eine allgemeine Impfpflicht stimmen werde. Er habe in dieser Frage eine "grundsätzlich sehr skeptische Haltung", sagt Spahn. Er habe wiederholt sein Wort gegeben, dass eine solche allgemeine Impfpflicht nicht kommen werde. "Das wird auch mein Abstimmungsverhalten bestimmen." Zugleich sei er aber in der "Ansprache sehr klar". Die Impfung sei der einzige Weg aus der Pandemie.
  • 12/3/20219:48:51 AM
    USA verschärfen Corona-Testregeln für Einreisen per Flugzeug
    Zur Eindämmung der neuen Virusvariante Omikron verschärfen die US-Behörden die Testregeln für Flugreisen in die USA. Von Montag an werde von allen Einreisenden ein negativer Covid-Test verlangt, der einen Tag vor Abflug in die USA gemacht wurde, ordnete die Seuchenschutzbehörde CDC an. Bisher gilt eine Ein-Tages-Frist nur für ungeimpfte Reisende, während von Immunisierten auch ein drei Tage alter Test akzeptiert wird. Die neue Regelung gelte unabhängig von der Nationalität der Reisenden, erklärte die CDC. Die Behörde begründete den grundsätzlich kürzeren Zeitraum damit, dass schnelle und gezielte Maßnahmen notwendig seien, um das Einschleppen und die Verbreitung von Omikron in den USA zu begrenzen.
    Die Variante ist bereits in mehreren US-Bundesstaaten nachgewiesen worden, zuletzt in Hawaii. Am
  • 12/3/20219:16:48 AM
    Wieler wegen Omikron besorgt: "Wir haben keine Zeit zu verlieren, keinen einzigen Tag"
    Der RKI-Chef Lothar H. Wieler zeigt sich alarmiert ob der aktuellen Corona-Situation in Deutschland. "Die Fallzahlen sind weiterhin viel zu hoch", so startet Wieler seinen Vortrag. Über 1 Prozent der Bevölkerung sei aktuell mit dem Corona-Virus infiziert. Die Situation auf den Intensivstationen verschlimmert sich immer weiter. Deshalb mahnt Wieler: "Alle Maßnahmen müssen flächendeckend umgesetzt werden, dazu gehört in erster Linie die Reduktion von Kontakten. Wir haben keine Zeit zu verlieren, keinen einzigen Tag."
  • 12/3/20219:09:28 AM
    Spahn: Trauriger Höhepunkt rund um Weihnachten
    Die Corona-Lage in Deutschland verschlechtert sich und wird rund um Weihnachten "ihren traurigen Höhepunkt erreichen." Das sagte der Gesundheitsminister Jens Spahn bei der Bundespressekonferenz. Dabei appellierte er erneut an alle Bürger: "Reduzieren Sie Kontakte, soweit es geht. Helfen Sie Leid zu verringern. Es geht jetzt darum, die vierte Welle gemeinsam zu brechen."
  • 12/3/20218:28:18 AM
    Experten fordern "Kontaktbeschränkungen für alle"
    Bund und Länder haben am Donnerstag die Regeln für Bürger ohne Impfung gegen das Coronavirus deutlich verschärft. Künftig muss diese Gruppe mit harten Einschränkungen im privaten und öffentlichen Bereich rechnen – und das bundesweit!  Nun kritisieren führende Virologen und Epidemiologen die von Bund und Ländern beschlossenen Kontaktbeschränkungen nur für Ungeimpfte. Sind die noch zu lasch, um die vierte Welle zu brechen? Alle Infos:
  • 12/3/20218:20:20 AM
    Südafrika: Kleinkinder infizieren sich immer mehr mit Omikron
    Die neue Coronavirus-Variante Omikron überrascht Wissenschaftler in Südafrika durch eine zunehmende Infektion auch von jungen Kindern. "Es gibt eine Zunahme bei Krankenhauseinlieferungen von Kindern der Altersgruppe bis fünf Jahre", sagte die Wissenschaftlerin Michelle Groome vom Nationalen Institut für übertragbare Krankheiten NICD. Das unterscheide die in Südafrika beginnende vierte Infektionswellen von früheren derartigen Phasen. Es sei aber noch zu früh, aus den bisher vorhandenen Daten wissenschaftlich fundierte Schlüsse zu ziehen.
    Allein im Großraum um die Hauptstadt Pretoria (Tshwane-Metropole) habe es in den vergangenen zwei Wochen rund 100 Hospitalisierungen junger Kinder gegeben. Nach der Altersgruppe der über 60-Jährigen stellten junge Kinder dort nun die zweitgrößte Gruppe.
    "Wir haben einen Anstieg der Krankenhauseinlieferungen bei unter Fünfjährigen beobachtet", bestätigte am Freitag auch Ramphelane Morewane vom südafrikanischen Gesundheitsministerium. Bei all diesen jungen Patienten seien die Eltern nicht geimpft gewesen, sagte die NICD-Medizinerin Waasila Jassat. Sie schloss nicht aus, dass Kleinkinder nun für das Virus empfänglicher seien als zuvor. Der Kap-Staat bereitet sich angesichts rasant steigender Fallzahlen nun auf die vierte Infektionswelle vor.
  • 12/3/20217:51:59 AM
    Klingbeil: Bundesländer müssen Corona-Maßnahmen umsetzen
    SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil fordert die Bundesländer auf, die von der Ministerpräsidentenkonferenz beschlossenen Corona-Maßnahmen auch umzusetzen. Er sagt im ZDF zu, dass das Infektionsschutzgesetz im Bundestag von den Ampel-Parteien nachgeschärft werde, um den Ländern mehr Handlungsoptionen zu geben. Zugleich betont Klingbeil aber erneut, dass seiner Meinung nach die Länder bereits jetzt alle Möglichkeiten für eine härtere Pandemie-Bekämpfung in der Hand hätten. Er sagt, dass die NRW-Landesregierung etwa ein Fußballspiel beim 1. FC Köln mit 50.000 Zuschauern vergangenen Samstag hätte verhindern müssen.
  • 12/3/20217:20:39 AM
    Schwerkranke Corona-Patienten von Bayern nach Hamburg geflogen
    In der Nacht zum Freitag wurden erneut schwerkranke Corona-Patienten von München nach Hamburg geflogen. Eine ADAC-Maschine mit zwei Intensivpatienten landete kurz vor Mitternacht mit einer Sondergenehmigung in der Hansestadt. Die Umlagerung der beiden Patienten vom Flugzeug in zwei bereitstehende Rettungswagen beanspruchte etwa 45 Minuten. Beide Patienten wurden in ein Hamburger Krankenhaus transportiert.
  • 12/3/20216:41:27 AM
    Basketball: LeBron James darf nach negativen PCR-Tests wieder spielen
    LeBron James darf nach zwei negativen PCR-Tests wieder für die Los Angeles Lakers auflaufen. Der Basketball-Star stand kurze Zeit auf der Corona-Liste der nordamerikanischen Liga NBA und hatte die Partie gegen die Sacramento Kings verpasst.
    Nach einem positiven Testergebnis am vergangenen Montag war James gemäß des Gesundheits- und Sicherheitsreglements der NBA auf die Corona-Liste gesetzt worden. Es folgten weitere unklare Tests, ehe mit den nun negativen PCR-Tests eine Infektion ausgeschlossen worden ist. James hatte vor der Saison erklärt, dass er gegen das Coronavirus geimpft ist.
  • 12/3/20215:50:00 AM
    Lockdown für Ungeimpfte- diese Regeln gelten jetzt
    Bund und Länder haben am Donnerstag die Regeln für Bürger ohne Impfung gegen das Coronavirus deutlich verschärft. Künftig muss diese Gruppe mit harten Einschränkungen im privaten und öffentlichen Bereich rechnen – und das bundesweit!
  • 12/3/20215:19:12 AM
    Ludwigshafen: Polizei findet gefälschte Impfpässe
    Bei einer Verkehrskontrolle in Ludwigshafen hat die Polizei am Donnerstagabend drei nicht ausgefüllte Impfausweise sichergestellt. Die Ausweise seien nach ersten Erkenntnissen mutmaßlich zum Verkauf bestimmt gewesen, teilte die Polizei mit. Die Dokumente seien ohne Namen und Datum bereits gestempelt und unterschrieben gewesen. In allen hätten zudem Chargennummern des Corona-Impfstoffs Comirnaty (Biontech/Pfizer) geklebt. Der Beifahrer des Autos, in dessen Sporttasche die Ausweise gefunden wurden, erwartet den Angaben zufolge ein Strafverfahren.
  • 12/3/20215:17:54 AM
    Australien und Malaysia: Weitere Omikron-Fälle aufgetaucht
    Trotz der Beschränkungen für internationale Besucher meldet Australien eine erste Übertragung des Omikron-Virus innerhalb der Gemeinde. "Ich vermute, dass Omikron in den nächsten Monaten das neue Virus in der Welt sein wird", sagt Paul Kelly, der oberste medizinische Berater der australischen Regierung. Zum jetzigen Zeitpunkt gebe es keine Anzeichen dafür, dass die Variante gefährlicher sei als Delta, so Kelly. Insgesamt wurden in Australien bereit neun bestätigte Infektionen mit der Omikron-Variante gemeldet. Neben Australien hat auch Malaysia mittlerweile seinen ersten Fall der neuen Coronavirus-Variante gemeldet.
  • 12/3/20215:10:03 AM
    RKI meldet 74.352 Neuinfektionen- Inzidenz steigt erneut
    Die Sieben-Tage-Inzidenz ist nach einem leichten Rückgang an den drei Tagen zuvor nun wieder gestiegen. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Freitagmorgen mit 442,1 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 439,2 gelegen, vor einer Woche bei 438,2 (Vormonat: 169,9). Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 74.352 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 04.00 Uhr wiedergeben. Vor genau einer Woche waren es 76.414 Ansteckungen.
    Bei der Bewertung des Infektionsgeschehens ist zu bedenken, dass Experten derzeit von einer merklichen Untererfassung ausgehen. Gesundheitsämter und Kliniken kommen demnach mit der Meldung von Fällen zumindest in einzelnen Regionen nicht mehr hinterher. Auch dem RKI fällt die Beurteilung der Lage schwer. Der gebremste Anstieg der Sieben-Tage-Inzidenz könne "einerseits ein erster Hinweis auf eine sich leicht abschwächende Dynamik im Transmissionsgeschehen aufgrund der deutlich intensivierten Maßnahmen zur Kontaktreduzierung sein", heißt es im RKI-Wochenbericht von Donnerstagabend. Allerdings könnte die Entwicklung "regional auch auf die zunehmend überlasteten Kapazitäten im Öffentlichen Gesundheitsdienst und die erschöpften Laborkapazitäten zurückzuführen sein".
  • 12/2/20219:45:00 PM
    Weil: Kanzlerin war in Pandemie "umsichtig und vorsichtig" 
    Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) hat die scheidende Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) für ihr Agieren in der Corona-Pandemie gelobt. "Wir waren nicht immer einer Meinung, aber sie hat sehr viel Gutes bewirkt für die Menschen in diesem Land." Insbesondere in der Corona Pandemie habe sie sich "stets als ausgesprochen umsichtig und vorsichtig erwiesen", teilte er am Donnerstag nach der letzten Ministerpräsidentenkonferenz mit Angela Merkel mit. 

    Trotz der aktuell schwierigen Lage sei es insbesondere auch ihr zu verdanken, dass Deutschland über eine lange Zeit hinweg besser durch die Pandemie gekommen sei als andere Länder. "Dass das gerade jetzt in der Endphase ihrer Kanzlerschaft nicht mehr funktioniert, ist für sie und uns bitter", so Weil.
  • 12/2/20219:38:07 PM
    Booster-Impfung verschoben: Neun Senioren sterben in Brandenburger Pflegeheim 
    In einem Seniorenwohnheim im brandenburgischen Lindow nördlich von Berlin sind innerhalb von drei Wochen neun Senioren ums Leben gekommen. Alle seien über 80 Jahre alt gewesen, teilte der Landkreis Ostprignitz-Ruppin am Donnerstag mit. Die Meldung über die Toten, die an unterschiedlichen Tagen starben, sei verzögert erfolgt. Und das, obwohl es in solchen Fällen eigentlich eine Meldepflicht an das Gesundheitsamt gebe. 

    Die meisten Bewohner der Einrichtung seien bereits zwei Mal geimpft, sagte Referentin des Landrats, Britta Avantario laut "rbb". Eine für Oktober geplante Auffrischungsimpfung durch Hausärzte sei aber nach Auskunft der Einrichtung zweimal verschoben worden, weil der Impfstoff knapp gewesen sei. 

    Außerdem, so Avantario, seien mehrere Mitarbeiter der Einrichtung mit dem Coronavirus infiziert. Eine genaue Zahl habe sie nicht genannt. 
  • 12/2/20219:15:00 PM
    Biden: Keine Pläne für neue Lockdowns
    Die USA planen Präsident Joe Biden zufolge im Kampf gegen Corona keine Lockdowns. Es sollten vielmehr neue Kliniken für die Impfung von Familien im ganzen Land entstehen, kündigt er an. Zudem würden die Bemühungen verstärkt, den Rest der Welt zu impfen.
  • 12/2/20219:00:11 PM
    US-Pläne gegen Omikron sehen kostenlose Tests vor
    Die neuen Pläne der US-Regierung im Kampf gegen die Pandemie sehen unter anderem kostenlose Covid-Tests für die Bevölkerung vor. Die privaten Krankenversicherungen in den USA werden ihre Mitglieder für zu Hause vorgenommene Tests komplett entschädigen müssen, teilt das Präsidialamt mit. Wer nicht versichert sei, werde sich kostenlose Kits bei örtlichen Testeinrichtungen abholen können. Die Regierung will zudem mit einer Medien-Kampagne die Bevölkerung zu Auffrischungsimpfungen bewegen. Apotheken sollen flankierend dazu per E-Mail ihre Kunden anschreiben.
  • 12/2/20218:49:36 PM
    Niedersachsen: Geboosterte werden womöglich von Testpflicht bei 2G+ befreit
    Wer in Niedersachsen eine Corona-Auffrischungsimpfung erhalten hat, muss möglicherweise bei der 2G-plus-Regel bald keinen Test mehr vorzeigen. Dies werde innerhalb der Koalition geprüft, sagte Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) am Donnerstag. "Der Impfschutz ist bei dieser Gruppe auf einem derart hohen Niveau, dass die Gefahr, dass Geimpfte untereinander das Virus weitergeben, doch wahrscheinlich nur noch verschwindend gering ist", so der Ministerpräsident. 

    In Niedersachsen gilt seit Mittwoch fast flächendeckend die 2G-plus-Regel bei Kinos, Theatern oder Gaststätten. 2G heißt, dass Geimpfte und Genesene Zutritt haben. Bei 2G plus müssen sie bislang zusätzlich einen Test machen.
  • 12/2/20218:05:00 PM
    Anästhesisten: Corona-Maßnahmen reichen nicht aus
     Die Deutsche Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin (DGAI) hat die Beschlüsse der Ministerpräsidentenkonferenz zur Eindämmung der Corona-Pandemie kritisiert. "Die Maßnahmen reichen bei weitem nicht aus, um die Intensivstationen von dem enormen Druck zu entlasten und eine Patientengefährdung zu verhindern", sagte DGAI-Präsident Frank Wappler am Donnerstag. "Wir sind zu spät dran und versuchen es jetzt mit aller Gewalt, unzureichende Maßnahmen übers Knie zu brechen."
    Statt der Umsetzung eines "komplizierten Systems mit vielen Lücken" forderten die Anästhesisten "strikte Kontaktbeschränkungen und in letzter Konsequenz einen Lockdown". Schätzungen zufolge würden bis Weihnachten bis zu 6.000 schwerkranke Covid-19-Patienten auf den deutschen Intensivstationen liegen. Möglicherweise müsse man dann auch die "Notreserve" von wenigen tausend Betten zusätzlich antasten.
  • 12/2/20216:51:00 PM
    RKI: Sinkende Infektionszahlen Hinweis auf Entspannung - oder auf Überlastung lokaler Gesundheitsämter
    Dem Robert Koch-Institut (RKI) fällt die Beurteilung zuletzt gesunkener Corona-Zahlen schwer. "Der starke Anstieg der 7-Tage-Inzidenz in den letzten Wochen hat sich in der vergangenen Woche nicht fortgesetzt", schreibt das RKI in seinem Wochenbericht. Dies könne "einerseits ein erster Hinweis auf eine sich leicht abschwächende Dynamik im Transmissionsgeschehen aufgrund der deutlich intensivierten Maßnahmen zur Kontaktreduzierung sein". Allerdings könnte die Entwicklung "regional auch auf die zunehmend überlasteten Kapazitäten im Öffentlichen Gesundheitsdienst und die erschöpften Laborkapazitäten zurückzuführen sein".
    Die 7-Tage-Inzidenz gibt an, wie viele Infektionen pro 100.000 Einwohner und Woche gemeldet werden. Sie war zuletzt an drei aufeinanderfolgenden Tagen gesunken, von 452,4 am Montag auf 439,2 am Donnerstag. Allerdings gehen einige Fachleute davon aus, dass die Gesundheitsämter wegen der vielen Corona-Fälle derzeit nicht mit dem Melden von Nachweisen nachkommen. Dadurch könne es zu einer merklichen Untererfassung an Fällen kommen.
  • 12/2/20215:59:24 PM
    Baden-Württemberg führt noch schärfere Corona-Regeln ein
    Baden-Württemberg plant weitere Verschärfungen der bisherigen Corona-Regeln und wird wegen der besonders prekären Lage in einigen Bereichen über die Beschlüsse der Bund-Länder-Runde hinausgehen. Das teilte das Staatsministerium in Stuttgart mit. So sollen unter anderem Weihnachtsmärkte geschlossen sowie Sport-, Kultur- und Freizeitveranstaltungen aufgrund der hohen Infektionslage im Land deutlich stärker eingeschränkt werden. Die neue Verordnung werde am Freitag im Umlaufverfahren beschlossen und trete in Kürze in Kraft.
    Bereits jetzt sind laut der Pressemitteilung die Beschlüsse der Bund-Länder-Runde zu großen Teilen in Baden-Württemberg in Kraft. Verschärfungen, die von Bund und Ländern am Donnerstag vereinbart wurden, sollen in Baden-Württemberg umgesetzt werden. Dazu gehöre unter anderem eine Ausweitung von 2G - geimpft und genesen - im Einzelhandel auf das ganze Land und die Schließung von Clubs und Diskotheken. Am Silvestertag und am Neujahrstag wird ein An- und Versammlungsverbot umgesetzt.
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