Die Corona-Krise

CORONAVIRUS-LIVETICKER - Weniger Biontech-Impfstoff im Juli? Gesundheitsministerium widerspricht

Corona-Impfung
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16. Juni 2021 - 13:31 Uhr

  • 6/16/202111:33:09 AM
    Weniger Biontech-Impfstoff im Juli? Gesundheitsministerium widerspricht
    Der Impfstoffhersteller Biontech wird seine Impfstofflieferungen für Deutschland im Juli deutlich reduzieren. Das wurde der Deutschen Presse-Agentur am Mittwoch aus Kreisen der Gesundheitsministerkonferenz bestätigt, die per Videokonferenz tagte. Eine Reduzierung der Biontech-Lieferungen war für das dritte Quartal bereits vor längerer Zeit angekündigt worden, allerdings nur ein leichter Rückgang.

    Das Bundesministerium prognostiziert nun für die erste volle Juliwoche (KW 27) 3,2 Millionen Biontech-Dosen - nach 5,7 Millionen für die letzte Juniwoche. Einem Bericht des Magazins "Business Insider" zufolge soll die Impfstoffmenge in der zweiten Juliwoche auf drei Millionen Dosen reduziert werden. Im Internet nennt das Bundesministerium für die zweite bis vierte Juliwoche diese Zahl auch offiziell, allerdings in Klammern gesetzt.

    Doch das Gesundheitsministerium widerspricht diesen Impfstoff-Lieferkürzungen von Biontech. Das Unternehmen habe Lieferungen aus späteren Quartalen auf Juni vorgezogen, sagt ein Sprecher. Es sei immer klar gewesen, dass deren Liefermenge im dritten Quartal mit rund 40,2 Millionen Impfdosen niedriger liegen würde als die rund 50 Millionen im zweiten Quartal. Bisher gebe es nur eine klare Lieferzusage für die erste Juli-Woche mit 3,235 Millionen Dosen. Im Wochenschnitt für das dritte Quartal rechne man danach mit rund 3,3 Millionen Dosen - das sei den Bundesländern auch mitgeteilt worden. Auf der Homepage des Gesundheitsministeriums wird für die zweite bis vierte Juli-Woche derzeit in Klammern jeweils eine Liefermenge von drei Millionen Dosen angegeben.
  • 6/16/20211:15:00 PM
    Frankreich beendet Ausgangssperre und Maskenpflicht im Freien
    Frankreich lockert in dieser Woche weitere Corona-Maßnahmen. Das Tragen von Masken im Freien ist ab Donnerstag nur noch bei Menschenansammlungen verpflichtend, wie Premierminister Jean Castex verkündete. Die nächtliche Ausgangssperre ab 23.00 Uhr entfällt demnach ab Sonntag. Eigentlich sollte die Regelung noch bis Ende des Monats gelten. Castex sagte, die Situation habe sich schneller als erwartet verbessert. In keinem Département auf dem Festland gebe es eine besorgniserregende Entwicklung. Auch in den Überseegebieten verbessere sich die Lage.

    Zuletzt lag die Zahl der Corona-Neuinfektionen pro 100 000 Menschen innerhalb einer Woche bei etwa 40. Mit den sinkenden Corona-Zahlen war in den vergangenen Wochen immer wieder ein Ende der Maskenpflicht im Freien diskutiert worden, einige Gebiete preschten vor. Castex betonte nun, dass eine Pflicht weiterhin gelte, wenn es eng werde oder viele Menschen aufeinander träfen - etwa in Warteschlangen oder im Stadion. Das Ende der Ausgangssperre kommt in Frankreich pünktlich zur Fête de la Musique am 21. Juni. Weitere vorgesehene Hygienemaßnahmen blieben aber bestehen, kündigte Castex an.
  • 6/16/20211:00:00 PM
    Keine Maskenpflicht auf Schulhöfen ab Montag
    Die Maskenpflicht auf Schulhöfen in Nordrhein-Westfalen wird ab kommenden Montag beendet. Das sagte Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) auf dpa-Anfrage. "Die bisherigen strengen Masken-Regelungen im Schulbereich werden ab dem kommenden Montag gelockert", sagte die Ministerin. Draußen auf dem Schulhof werde die Maskenpflicht aufgehoben. "Bei den aktuell niedrigen Infektionszahlen und der geringen Ansteckungsgefahr an der frischen Luft ist dieser Schritt verantwortungsvoll und angemessen." Alle weiteren Details würden in der neuen Corona-Betreuungsverordnung ausgearbeitet, die in den nächsten Tagen von der Landesregierung verabschiedet werde.
  • 6/16/202112:58:31 PM
    Homeoffice-Pflicht läuft mit Bundesnotbremse aus
    Arbeitgeber müssen ab Juli aller Voraussicht nach kein Homeoffice mehr anbieten. Die entsprechende Pflicht läuft zum Monatsende aus, und Absichten sie zu verlängern gibt es nach Angaben aus der Bundesregierung nicht.

    "Die gesetzliche Homeoffice-Pflicht ist Teil des Infektionsschutzgesetzes, besser bekannt als Notbremse, und wird Ende Juni auslaufen", sagte Kanzleramtschef Helge Braun (CDU) der "Wirtschaftswoche". Dass eine Verlängerung der sogenannten Bundesnotbremse, die konkrete bundesweite Corona-Regeln vorschreibt, nicht geplant ist, hatte die Regierung schon Ende Mai angekündigt. Arbeitgeber mussten der Vorgabe zufolge Homeoffice anbieten, "wenn keine zwingenden betriebsbedingten Gründe entgegenstehen".

    Nach Angaben des Arbeitsministeriums wird im Moment über Regeln am Arbeitsplatz nach der Homeoffice-Pflicht beraten. Das Homeoffice habe einen wichtigen Beitrag zum Infektionsschutz geleistet, sagte eine Sprecherin. Ihren Angaben zufolge will das Ministerium nun die Corona-Arbeitsschutzverordnung, die Flächen-, Abstands- und Maskenvorgaben für den Arbeitsplatz macht und ebenfalls Ende des Monats auslaufen würde, anpassen und verlängern.
  • 6/16/202112:45:00 PM
    Moskau führt Pflichtimpfungen in Unternehmen ein
    Angesichts steigender Corona-Infektionszahlen verpflichtet Russlands Hauptstadt Moskau eine Reihe von Unternehmen, mindestens 60 Prozent ihrer Mitarbeiter impfen zu lassen. Unter anderem im Handel, in der Gastronomie sowie im Bildungs-, Kultur- und Sportbereich soll diese Impfquote bis Mitte August erfüllt sein, wie aus einer Anordnung der obersten Amtsärztin Moskaus, Jelena Andrejewa, hervorgeht. Die neue Regelung gilt auch für staatliche und kommunale Einrichtungen.

    Auch rund ein halbes Jahr nach dem Start der Massenimpfungen zögern viele Menschen weiterhin, sich mit einem der russischen Präparate immunisieren zu lassen. Moskaus Bürgermeister Sergej Sobjanin zufolge sind bislang erst 1,8 Millionen Menschen in seiner Stadt gegen Corona geimpft - das entspricht etwa 15 Prozent der Bevölkerung in der Metropole mit zwölf Millionen Einwohnern. Russlandweite Pflichtimpfungen seien nicht geplant, sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow der Staatsagentur Ria Nowosti zufolge.
  • 6/16/202112:30:00 PM
    Randgruppen auch beim Impfen zumeist benachteiligt
    Benachteiligte Gesellschaftsgruppen sind laut einem EU-Menschenrechtsbericht auch in vielen nationalen Covid-Impfplänen zu kurz gekommen. Die Europäische Agentur für Grundrechte (FRA) in Wien kritisierte, dass der Fokus auf ältere Menschen, medizinisches Personal und Schlüsselkräfte manchmal den Blick auf andere Risikogruppen verstellt habe.

    Laut einem Bericht der FRA, der die Situation Ende April widerspiegelt, waren nur in einem Drittel der EU-Länder Gefangene für Impfungen bevorzugt vorgesehen, obwohl sie wegen ihrer gedrängten Unterbringung einem höheren Infektionsrisiko ausgesetzt sind. In vielen Ländern war zudem keine Priorisierung für Obdachlose, Geflüchtete, Migranten und Angehörige der Roma vorgesehen. Auch diese Gruppen seien wegen ihrer Lebens- und Gesundheitssituation oft einer größeren Gefahr durch Covid-19 ausgesetzt, betonten die EU-Menschenrechtler. Nur in Deutschland, Österreich und Rumänien wurden sowohl Obdachlose als auch Gefangene sowie Menschen in Einrichtungen für Geflüchtete als priorisierte Gruppen definiert.
  • 6/16/202112:15:00 PM
    Zehn deutsche Städte und Kreise sind Corona-frei

  • 6/16/202112:00:00 PM
    1,7 Milliarden Euro für Bürgertests
    Seit dem Start der kostenlosen Bürgertests gegen Corona in Deutschland hat der Bund dafür rund 1,7 Milliarden Euro ausgegeben. Das geht aus Zahlen des Bundesamts für Soziale Sicherung und des Gesundheitsministeriums hervor. Damit bewegen sich die Ausgaben in der zuvor angenommenen Größenordnung. Erwartet hatte die Regierung im Februar auf vier Monate gerechnet zwischen 1,7 und 2,6 Milliarden Euro. Allein von Mitte Mai bis Mitte Juni wurden laut den neuen Angaben 1,2 Milliarden Euro für Corona-Tests ausgegeben, darin sind etwa PCR-Tests für Kontaktpersonen enthalten.
  • 6/16/202111:45:00 AM
    Fridays for Future soll wieder regelmäßig stattfinden
    Die Aktivisten von Fridays for Future wollen in den kommenden Wochen vor der Bundestagswahl wieder jeden Freitag auf die Straße gehen, um für mehr Klimaschutz zu streiken. Das teilte die Organisation mit. An diesem Freitag soll es mit Protesten an 25 Orten in Deutschland losgehen. In mehreren Städten, darunter Berlin, Köln und Hamburg, sind Protestaktionen geplant. Nach Angaben von Fridays for Future werden sich auch die Gewerkschaft Verdi, Sportvereine und Kirchen an den Streiks beteiligen, um eine sozialgerechte Klimawende zu fordern. Die Streiks sollen, wie die Organisatoren betonen, trotz der gesunkenen Corona-Infektionszahlen auch weiterhin unter Wahrung von Hygienevorschriften abgehalten werden.
  • 6/16/202111:30:00 AM
    Laschet mahnt zu Geduld: Im Juli auch wieder Erstimpfungen
    Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) hat die Bürger zu Geduld bei den Corona-Impfungen aufgerufen. Nachdem derzeit in den Impfzentren fast ausschließlich Zweitimpfungen möglich seien, würden im Juli auch wieder Erstimpfungen ermöglicht, sagte Laschet im Düsseldorfer Landtag. Weiterhin gelte das Versprechen: "Im Laufe des Sommers wird Jeder und Jede ein Impfangebot erhalten." Laschet stellte Sonderimpfangebote auch für Studenten und Studentinnen an den Hochschulen und Universitäten in Aussicht.
  • 6/16/202111:15:00 AM
    Olympia: Japanischer Professor schätzt Auswirkungen auf Neuinfektionen gering ein
    Die Zahl der Corona-Neuinfektionen in Tokio soll durch die Olympischen Spiele (23. Juli bis 8. August) kaum beeinflusst werden. Das glaubt zumindest Setsuya Kurahashi von der Universität Tsukuba, wie Yomiuri Shimbun berichtet. Der auf künstliche Intelligenz spezialisierte Professor geht davon aus, dass Anfang August maximal 1659 Neuinfektionen pro Tag erreicht werden, wenn die Spiele stattfinden. Damit ist die Zahl nur sechs Prozent höher als die geschätzten 1566 Neuinfektionen pro Tag im Falle einer Olympia-Absage.

    Allerdings dürfe der Ausnahmezustand nicht völlig aufgehoben werden, manche Beschränkungen müssten weiterhin gelten. "Wir können die Auswirkungen der Olympischen Spiele minimieren, indem wir während der Spiele feste Maßnahmen ergreifen", sagte Kurahashi.
  • 6/16/202111:00:00 AM
    Studie: Junge Menschen sind müde, aber zuversichtlich
    Trotz aller Belastungen in der Pandemie und der verbreiteten Corona-Müdigkeit blicken fast zwei Drittel der jungen Menschen in Europa optimistisch in die Zukunft. Die aktuelle Gefühlslage beschrieb allerdings jeder zweite Befragte eher als negativ - nämlich mit "müde", "unsicher", "genervt" oder "gestresst", wie die am Mittwoch vorgestellte Jugendstudie der Tui-Stiftung ergab. 52 Prozent sagten, ihre Lebenssituation habe sich verschlechtert, in Deutschland waren es 46 Prozent. Fast vier von zehn Menschen zwischen 16 und 26 verloren demnach in den vergangenen Monaten den Job oder verdienten weniger - in Deutschland waren es 29 Prozent, in Griechenland 58 Prozent.

    Am belastendsten empfanden 72 Prozent der jungen Menschen das fehlende öffentliche und soziale Leben - wegen Kontaktbeschränkungen und geschlossenen Geschäften, Cafès und Sportvereinen. Wie im Vorjahr hielten sich die jungen Erwachsenen nach eigenen Angaben aber überwiegend an die Corona-Regeln. Nur knapp ein Fünftel (19 Prozent) der Befragten gab an, Maßnahmen und Empfehlungen zu ignorieren. Für die Studie befragte das Meinungsforschungsinstitut YouGov im April 2021 mehr als 6200 junge Menschen in Deutschland, Großbritannien, Frankreich, Spanien, Italien, Griechenland und Polen. Allein in Deutschland waren es 1004.
  • 6/16/202110:45:00 AM
    Zahl der Neuinfektionen in den USA geht zurück
    In den USA sinkt die Zahl der an einem Tag erfassten Corona-Neuinfektionen weiter. Mit 10.334 neuen Fällen am Dienstag meldeten die Behörden rund 2680 weniger als vor genau einer Woche, wie aus Daten der Johns-Hopkins-Universität (JHU) in Baltimore vom Mittwochmorgen (MESZ) hervorging. Fast 44 Prozent der Bevölkerung sind nach Angaben der Gesundheitsbehörde CDC bisher vollständig geimpft.

    Auch die Zahl der Toten mit einer bestätigten Corona-Infektion sank laut JHU im Wochenvergleich von 407 auf 335. Die bisherigen Höchstwerte wurden am 2. Januar mit 300.462 Neuinfektionen sowie am 12. Januar mit 4475 Toten verzeichnet. In dem Land mit rund 330 Millionen Einwohnern haben sich bislang knapp 33,5 Millionen Menschen mit dem Virus infiziert, mehr als 600.000 Menschen starben. In absoluten Zahlen gemessen - aber nicht relativ zur Bevölkerung - sind das mehr als in jedem anderen Land der Welt.
  • 6/16/202110:35:00 AM
    Laschet: Null Toleranz gegenüber Krawallmachern
    Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) hat ein konsequentes Vorgehen gegen Krawallmacher nach Flaschenwürfen und tätlichen Angriffe auf Polizisten durch Feiernde angekündigt. Er könne jeden verstehen, der sich nun freut, endlich wieder unbeschwert mit Freunden zusammen zu sein und am Aasee in Münster, in der Düsseldorfer Altstadt oder dem Kölner Grüngürtel das schöne Wetter zu genießen, sagte Laschet im Landtag in Düsseldorf. Nur eines gehe nicht: "Die Ausschreitungen und Übergriffe vom vergangenen Wochenende sind nicht akzeptabel", unterstrich der Regierungschef.

    Die Polizei habe auch auf dem Höhepunkt der Pandemie für Sicherheit gesorgt und dafür, dass Menschen ihr Demonstrationsrecht sicher in Anspruch nehmen konnten.
  • 6/16/202110:30:00 AM
    Maskenpflicht vielerorts gelockert
    Gibt es auch in Ihrem Bundesland Lockerungen? Hier erfahren Sie mehr: 
  • 6/16/202110:15:00 AM
    WHO beobachtet Lambda-Variante in Lateinamerika
    Eine bisher vor allem in Lateinamerika auftretende Corona-Variante steht nun unter besonderer Beobachtung der Weltgesundheitsorganisation (WHO). Aufgrund ihrer Mutationen könnte die Virus-Version mit dem Namen Lambda möglicherweise ansteckender sein oder vom menschlichen Immunsystem schlechter bekämpft werden, berichtete die Genfer UN-Behörde in der Nacht auf Mittwoch. Belastbare Studien und gesicherte Erkenntnisse dazu lägen jedoch noch nicht vor.
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  • 6/16/202110:05:00 AM
    Portugal bekommt als erstes EU-Land Bescheid über Corona-Hilfen
    Portugal soll am Mittwoch als erstes EU-Land seinen Bescheid über Corona-Hilfen aus dem milliardenschweren europäischen Aufbaufonds bekommen. EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen brach am Morgen in Brüssel auf, um den Beschluss persönlich nach Lissabon zu bringen. Das zeitweise schwer von der Pandemie getroffene südeuropäische Land hatte 13,9 Milliarden Euro an Zuschüssen und 2,7 Milliarden Euro als Kredit aus dem Aufbaufonds RRF beantragt.

    Der Fonds ist das Herzstück des im Sommer 2020 vereinbarten Corona-Aufbauprogramms Next Generation EU im Umfang von 750 Milliarden Euro - angepasst an die Inflation beträgt die Summe sogar rund 800 Milliarden Euro. Das Geld soll helfen, die Wirtschaft nach der Pandemie wieder flott zu bekommen und gleichzeitig zu modernisieren. Einen Teil des Geldes gibt es als Zuschuss, einen weiteren Teil als Kredit. Finanziert wird das Programm über Schulden.
  • 6/16/202110:03:35 AM
    Geringere Biontech-Lieferungen waren wohl bekannt
    Das Gesundheitsministerium widerspricht den Impfstoff-Lieferkürzungen von Biontech im Juli. Das Unternehmen habe Lieferungen aus späteren Quartalen auf Juni vorgezogen, sagt ein Sprecher. Es sei immer klar gewesen, dass deren Liefermenge im dritten Quartal mit rund 40,2 Millionen Impfdosen niedriger liegen würde als die rund 50 Millionen im zweiten Quartal. Bisher gebe es nur eine klare Lieferzusage für die erste Juli-Woche mit 3,235 Millionen Dosen. Im Wochenschnitt für das dritte Quartal rechne man danach mit rund 3,3 Millionen Dosen - das sei den Bundesländern auch mitgeteilt worden. Auf der Homepage des Gesundheitsministeriums wird für die zweite bis vierte Juli-Woche derzeit in Klammern jeweils eine Liefermenge von drei Millionen Dosen angegeben.
  • 6/16/202110:00:00 AM
    Auch Hans mit Sorge vor der Delta-Variante: "Wir sind noch nicht durch"
    Der saarländische Ministerpräsident Tobias Hans (CDU) hat vor der Gefahr einer erneuten Ausbreitung des Coronavirus gewarnt. "Wir sind noch nicht durch. Wir sind noch nicht auf der sicheren Seite", sagte er im Landtag in Saarbrücken. Zugleich kündigte er "selbstverständlich weitere Öffnungsschritte voraussichtlich im Zwei-Wochen-Rhythmus" für den Fall einer gleichbleibende Infektionslage in den kommenden Wochen an.

    Hans verwies darauf, dass die sehr viel ansteckendere Delta-Variante des Coronavirus sich ausbreite und beispielsweise in Luxemburg bereits in mehr als 16 Prozent der untersuchten Proben aufgetaucht sei. "Die Pandemie ist trotz der positiven Entwicklung in den letzten Wochen längst noch nicht überwunden", sagte der Ministerpräsident. Ein Drittel der Menschen im Saarland habe mittlerweile den kompletten Impfschutz, 50 Prozent hätten die Erstimpfung. "Der Rest bildet aber immer noch eine hinreichend kritische Masse, in der sich das Virus jederzeit wieder vermehrt ausbreiten kann."
  • 6/16/20219:45:00 AM
    Medienberichte: Impfpflicht für Beschäftigte in englischen Pflegeheimen
    Für Beschäftigte in englischen Pflegeheimen soll es Berichten zufolge bald eine Corona-Impfpflicht geben. Das Personal solle einen Zeitraum von 16 Wochen bekommen, um sich impfen zu lassen oder ansonsten die eigene Anstellung verlieren, wie unter anderem der "Guardian" und die "Times" unter Berufung auf Regierungsquellen am Mittwoch berichteten. Möglicherweise könnte die Impfpflicht später auch auf medizinisches Personal im englischen Gesundheitsdienst ausgeweitet werden. Gesundheit ist in Großbritannien Ländersache.

    Dem "Times"-Bericht zufolge sollen rund zehn Prozent der medizinischen Beschäftigten und sogar 16 Prozent des Personals in Pflegeheimen noch nicht gegen Corona geimpft sein, obwohl die Gruppen gleich zu Beginn der mittlerweile weit fortgeschrittenen Impfkampagne immunisiert wurden. Die Labour-Partei und Gewerkschaften lehnen die Pläne ab - sowohl aus ethischen und rechtlichen Gründen als auch aus der Sorge, dass eine Impfpflicht den Personalmangeln in den systemrelevanten Berufsgruppen verschärfen könnte.
  • 6/16/20219:40:47 AM
    NRW: Wegen Maskenpflicht Hitzefrei auch in Oberstufe möglich 
    Wegen der Maskenpflicht im Schulunterricht erlaubt das NRW-Schulministerium erneut Hitzefrei auch für Oberstufenschüler. Ein entsprechender Erlass sei in dieser Woche an die Schulen ergangen, teilte das Ministerium am Mittwoch auf dpa-Anfrage mit. "Das ist eine kleine Erleichterung für die Schülerinnen und Schüler an besonders heißen Tagen", erklärte Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP). Eine entsprechende Regelung hatte NRW bereits im Sommer 2020 verfügt.

    Aktuell werden bis zum Wochenende Temperaturen teils über 30 Grad gemeldet. Nach den geltenden Vorschriften entscheiden ab 27 Grad Raumtemperatur in den Schulen die Schulleiter und Schulleiterinnen über Hitzefrei. Oberstufenschüler sind davon aber eigentlich ausgenommen.
  • 6/16/20219:30:00 AM
    EU will Einschränkungen für Reisende aus mehreren Ländern lockern
    Reisende aus den Vereinigten Staaten sollen künftig wieder leichter in die Europäische Union einreisen können. Das bestätigte die portugiesische Ratspräsidentschaft am Mittwoch nach Beratungen der ständigen Vertreter der EU-Staaten in Brüssel. Zudem sollen die Einreisebestimmungen für Menschen aus Albanien, dem Libanon, Mazedonien, Serbien, Macau, Hongkong und Taiwan gelockert werden. Hintergrund ist eine bessere Corona-Lage.

    Der noch ausstehende formelle Beschluss soll voraussichtlich Ende der Woche angenommen werden. Mit der Entscheidung wird die Liste jener Staaten, aus denen die Einreise einfacher möglich ist rund doppelt so lang. Bislang standen dort Australien, Neuseeland, Ruanda, Singapur, Südkorea, Israel, Japan und Thailand. Für alle anderen Staaten gelten drastische Einschränkungen. Die Liste wird regelmäßig überarbeitet.
  • 6/16/20219:15:00 AM
    Lauterbach kritisiert volle Stadien bei der EM
  • 6/16/20219:00:00 AM
    Der Faktencheck nach einer Corona-Impfung
  • 6/16/20218:50:00 AM
    Laschet: Maskenpflicht im Freien könne beendet werden
    Die Maskenpflicht im Freien kann in Nordrhein-Westfalen beendet werden. Das sagte Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) im Düsseldorfer Landtag. In Innenräumen sollte an der Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes überall dort festgehalten werden, wo es nötig sei. "Wir dürfen kein Risiko eingehen", sagte Laschet.

    Der Unions-Kanzlerkandidat mahnte trotz sinkender Corona-Neuinfektionszahlen in Deutschland zur Vorsicht und warnte vor der in Großbritannien verbreiteten Delta-Variante. "Eine vierte Welle will niemand. Es gilt, alles zu tun, damit sie vermieden werden kann."
  • 6/16/20218:40:00 AM
    Pandemie verlängert Trauerprozess um Prinz Philip
    Die Corona-Pandemie wirkt sich nach Ansicht von Gräfin Sophie auch auf die Trauer der britischen Königsfamilie um den im April gestorbenen Prinz Philip aus. "Immer wenn man normale Dinge macht, die man sonst mit ihnen gemacht hätte, realisiert man plötzlich, dass sie nicht mehr da sind, und man hat einen "Oh mein Gott»-Moment", sagte die Gräfin von Wessex (56) in einem BBC-Interview mit Blick auf jene Menschen, die gestorben sind. Der Herzog von Edinburgh, wie Prinz Philip mit offiziellem Titel hieß, war im April im Alter von 99 Jahren gestorben.

    Da die Corona-Situation noch immer viele Dinge erschwere, werde sich dieser Prozess wohl noch lange hinziehen. Die Ehefrau des jüngsten Sohns der Queen, Prinz Edward, bedauerte außerdem, dass die Familie wegen der Pandemie nicht so viel Zeit mit Queen Elizabeth II. verbringen könne, wie sie es gerne würde. Nach längerer Zeit mit sehr niedrigen Infektionszahlen ließ die Delta-Variante in den vergangenen Wochen die Corona-Fallzahlen wieder in die Höhe schnellen. "Jedes Mal, wenn eine neue Variante aufkommt, halten wir die Luft an und hoffen, dass die Impfstoffe gut genug sind, um gegen sie zu wirken", so Sophie.
  • 6/16/20218:15:00 AM
    Deutlich weniger Hochzeiten
    Im März dieses Jahres haben weniger Paare geheiratet als im Vorjahresmonat: 3766 Paare hätten sich das Ja-Wort gegeben - rund acht Prozent weniger als im März 2020, teilte das Statistische Landesamt IT.NRW am Mittwoch mit. Demnach heirateten im März des vergangenen Jahres 4085 Paare.

    Im März 2019 - vor den Einschränkungen der Corona-Pandemie - lag die Zahl der Trauungen mit 4377 noch deutlich höher.
  • 6/16/20218:00:00 AM
    Lauterbach erwartet im Herbst Probleme durch Delta-Variante
    Der SPD-Gesundheitspolitiker Karl Lauterbach rechnet damit, dass die sogenannte Delta-Variante des Coronavirus im Herbst wieder für mehr Ansteckungen in Deutschland sorgen wird. "Ich bin ganz sicher, dass wir in Deutschland auch noch die Delta-Variante bekommen werden", sagte Lauterbach. Bisher tritt die aus Indien stammenden Variante in Deutschland nur in geringem Maße auf.
    Mehr Infos:
  • 6/16/20217:15:00 AM
    Bayerns Gesundheitsminister setzt auf Impfzentren bis Jahresende
    Der Vorsitzende der Gesundheitsministerkonferenz, Klaus Holetschek (CSU), will Impfzentren bis zum Ende des Jahres behalten. "Das System hat sich so bewährt", sagte der bayerische Ressortchef im ZDF-"Morgenmagazin". Man solle "nicht zu schnell irgendwelche Entschlüsse fassen, die wir dann wieder bereuen". Bisher ist eine Schließung Ende September angepeilt.

    Möglicherweise könne die Arbeitsweise der Impfzentren angepasst werden, sagte Holetschek. Er nannte als Beispiel mobile Teams. Aus seiner Sicht sollte der Bund die Impfzentren weiter mitfinanzieren. "Wir sollten schauen, dass wir möglichst schnell möglichst viele Menschen impfen", sagte er. "Das interessiert mich im Moment mehr als die Frage des Geldes."
    Die Gesundheitsminister von Bund und Ländern beraten an diesem Mittwoch über die Zukunft der regionalen Impfzentren.
  • 6/16/20216:45:00 AM
    Insider vermuten: Sputnik-Zulassung in der EU verzögert sich weiter
    Die Zulassung des russischen Corona-Impfstoffes Sputnik V in der EU verschiebt sich deutschen Regierungskreisen zufolge "voraussichtlich auf September, vielleicht sogar auf Ende des Jahres". Der Grund sei, dass der russische Hersteller bislang nicht die nötigen Daten der klinischen Studien bei der europäischen Arzneimittelbehörde EMA eingereicht habe, erfuhr die Nachrichtenagentur Reuters aus Regierungskreisen. Das klinische Dossier habe eigentlich bis zum 10. Juni vorliegen sollen. Der russische Staatsfonds RDIF, der Sputnik V vertreibt, bezeichnete die Information dagegen als falsch. Alle nötigen Daten über die Klinikstudien seien vorgelegt und hätten eine positive Kommentierung bekommen. Von der EMA war zunächst keine Stellungnahme zu erhalten.
  • 6/16/20216:16:45 AM
    Testpflicht für Flugreisende aus dem Ausland bleibt bis September
    Die Gesundheitsminister von Bund und Ländern wollen die Testpflicht für Flugreisende aus dem Ausland bis Mitte September beibehalten. Das geht aus einer der Nachrichtenagentur Reuters vorliegenden Beschlussvorlage für die Beratungen im Tagesverlauf hervor. "Diese Regelung soll mindestens bis zum Ende der Sommerferien in allen Ländern, also bis Mitte September, beibehalten werden", heißt es mit Blick auf die Urlaubssaison. Hintergrund ist vor allem die Sorge vor dem Einschleppen von Virus-Varianten. Die unterschiedlichen Quarantäneregeln für Einreisen aus Risikogebieten, Hochrisikogebieten und Virus-Variantengebieten werden bestätigt. Zudem wird eine zweite negative Testung nach fünf bis sieben Tage nach der Einreise erwähnt. Im Straßenverkehr und bei Bahn-Verbindungen aus ausländischen Risikogebieten soll es im Sommer "im grenznahen Bereich verstärkt stichprobenhafte Kontrollen" geben. Grenz-Bundesländer sollen Testmöglichkeiten an Bahnhöfen und Raststätten anbieten, für die der Bund die Kosten übernimmt.
  • 6/16/20215:53:50 AM
    Corona-Inzidenz fällt - 126 Neuinfektionen in Hessen
    Die Corona-Inzidenz ist in Hessen am Mittwoch auf 15,9 gesunken. Am Vortag lag sie noch bei 19,0. Dem Berliner Robert Koch-Institut (RKI) zufolge wurden binnen 24 Stunden 126 Neuinfektionen registriert (Stand 3.12 Uhr). Seit Beginn der Pandemie haben sich damit 289.690 Menschen mit dem Virus infiziert. Sechs weitere Menschen sind mit oder an dem Virus gestorben. Damit erhöhte sich die Zahl der Todesopfer auf insgesamt 7.448.
  • 6/16/20215:39:00 AM
    Corona-Inzidenz in NRW sinkt weiter - Alle Kreise bleiben unter 35
    In Nordrhein-Westfalen ist die Zahl der Corona-Neuinfektionen erneut gesunken. Das Robert Koch-Institut (RKI) meldete am Mittwoch für das bevölkerungsreichste Bundesland eine Sieben-Tage-Inzidenz von 14,4, nach 16,9 am Dienstag und 17,7 am Montag. Am vergangenen Mittwoch waren noch 23,2 Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb der vergangenen sieben Tage registriert worden.

    Die NRW-Gesundheitsämter meldeten binnen eines Tages 306 Corona-Neuinfektionen und 13 neue Todesfälle.
  • 6/16/20214:43:00 AM
    Mallorca verschiebt Sperrstunde auf zwei Uhr morgens
    Die Party-Insel Mallorca nähert sich im Zuge der guten Entwicklung der Corona-Lage immer mehr der Normalität. Die Sperrstunde für Gastronomiebetriebe und Nachtlokale wird ab Samstagabend auf der spanischen Insel und den anderen Balearen Ibiza, Menorca und Formentera von bisher Mitternacht auf zwei Uhr morgens verlegt. Die neuen Regeln wolle man am Freitag offiziell beschließen, sagte der Sprecher der Regionalregierung, Iago Negueruela, am Dienstagabend vor Journalisten in Palma.

    Zudem werden ab Samstag andere Einschränkungen gelockert: In den Außenbereichen von Restaurants, Bars und Cafés dürfen statt wie bisher zehn künftig zwölf Personen an einem Tisch Platz nehmen. Für die Innenbereiche gilt weiterhin die Regelung, dass maximal 50 Prozent der Plätze besetzt werden und maximal sechs Personen an einem Tisch sitzen dürfen. Wirte dürfen ihre Gäste aber wieder auch am Tresen bedienen. Dort sind allerdings neben anderen Auflagen vorerst nur Gruppen von höchstens zwei Personen gestattet.
  • 6/16/20214:32:43 AM
    Schon 52 Corona-Fälle bei der Copa América
    Zwei Tage nach dem Auftakt der Copa América gibt es bei dem südamerikanischen Kontinentalturnier bereits Dutzende Corona-Fälle. 52 Fußballspieler und Mitarbeiter seien positiv getestet worden, berichtete die Sportzeitung "Lance" am Dienstag unter Berufung auf das brasilianische Gesundheitsministerium. Allein in der venezolanischen Delegation hatten sich zuletzt rund ein Dutzend Spieler und Mitarbeiter infiziert.

    Die Copa América hatte am Sonntag begonnen. Das südamerikanische Kontinentalturnier war erst von wenigen Wochen nach Brasilien verlegt worden, nachdem Argentinien wegen der zweiten Corona-Welle als Ausrichter abgesprungen war. Der südamerikanische Fußballverband Conmebol geriet daraufhin in die Kritik, denn auch Brasilien ist noch immer ein Corona-Brennpunkt: Über 17,5 Millionen Menschen haben sich dort nachweislich mit dem Coronavirus infiziert, mehr als 490.000 Menschen sind im Zusammenhang mit Covid-19 bisher gestorben.
  • 6/16/20214:28:00 AM
    Warnstreiks im NRW-Einzelhandel - Ikea betroffen
    Im Tarifstreit in Nordrhein-Westfalens Einzelhandel kommt es zu Warnstreiks. Die Gewerkschaft Verdi kündigte für Mittwoch Arbeitsniederlegungen in zahlreichen Städten an, darunter Duisburg, Gelsenkirchen, Bonn, Köln, Essen und Düsseldorf. Es geht um die Innenstädte und um Standorte der Möbelhauskette Ikea. In Dortmund soll es eine Kundgebung geben - Beschäftigte von Ikea, Saturn, H&M und weiteren Ketten werden erwartet.

    Verdi fordert 4,5 Prozent mehr Geld und begründet dies unter anderem mit Finanzeinbußen der Beschäftigten in der Corona-Zeit, in der sie mit hohem Einsatz neue Konzepte wie Click & Collect umgesetzt oder trotz Angst vor einer Infektion weiter gearbeitet hätten.
  • 6/16/20214:19:00 AM
    Ärztevereinigung: Corona-Impfung auch bei Hitze möglich
    Hitze ist kein Hinderungsgrund für eine Corona-Impfung. Das erklärte die Kassenärztliche Vereinigung (KV) Hessen auf Anfrage. Es gebe keine Studien, die darauf hinweisen würden, dass die Impfung zu Kreislaufproblemen führe, sagte KV-Sprecher Karl Matthias Roth. Auch die Lagerung und Kühlung der Impfstoffe sei sichergestellt.

    Das für die Impfkampagne in Hessen zuständige Innenministerium verwies auf die Möglichkeit zur ärztlichen Beratung auch in den Impfzentren, bei der Fragen zum Thema Hitze geklärt werden könnten. Zudem könne man dort nach der Spritze zunächst im Wartebereich Platz nehmen, um sich zu erholen und sicherzustellen, alles gut verkraftet zu haben.
  • 6/16/20214:11:00 AM
    Umfrage: EU-Zustimmung der Deutschen geht teilweise zurück
    Das Ansehen der Europäischen Union hat bei Deutschen nach einer Umfrage in letzter Zeit etwas gelitten. Generell sei die Zustimmung aber weiterhin hoch. Mittlerweile sagen 34,6 Prozent der Bürger - und damit doppelt so viele wie noch vor zwei Jahren - die Bundesrepublik könne ihre politischen Ziele besser ohne die EU erreichen. Das geht aus einer repräsentativen Erhebung der Heinrich Böll Stiftung und des Progressiven Zentrums hervor, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Die Autoren führen die wachsende Enttäuschung auch auf die schleppende Beschaffung von Corona- Impfstoffen in der EU zurück.
  • 6/16/20214:06:34 AM
    RKI registriert 1.455 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 13,2
    Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut (RKI) binnen eines Tages 1.455 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Das geht aus Zahlen vom Dienstagmorgen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 05.11 Uhr wiedergeben. Zum Vergleich: Vor einer Woche hatte der Wert bei 3.254 Ansteckungen gelegen. Deutschlandweit wurden nun den Angaben nach binnen 24 Stunden 137 neue Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 107 Tote gewesen. Die Gesamtzahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, wird nun mit 90.074 angegeben.

    Die Sieben-Tage-Inzidenz gab das RKI am Dienstagmorgen mit bundesweit 13,2 an (Vortag: 15,5; Vorwoche: 20,8). Das Institut zählte seit Beginn der Pandemie 3.717.625 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte aber deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden. Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit 3.590.900 an. Der bundesweite Sieben-Tage-R-Wert lag laut RKI-Lagebericht von Dienstagnachmittag bei 0,72 (Vortag: 0,77). 
  • 6/15/202110:00:00 PM
    Ein Jahr Corona-Warn-App
    Am 16. Juni 2020 wurde in den Stores von Apple und Google die Corona-Warn-App veröffentlicht. Im Kampf gegen das Coronavirus sollte die App ein wichtiges Hilfsmittel werden, doch es gab im Laufe der letzten 12 Monate viel Kritik. Durch zahlreiche Updates mausert sich die App allerdings nach einem Jahr zu einer zentralen Schnittstelle für den Nachweis von Corona-Tests und Impfungen.
  • 6/15/20219:00:00 PM
    Studien-Ergebnis: Novavax zeigt Gesamtwirksamkeit von 90%
    Novavax, Inc. hat heute bekannt gegeben, dass NVX-CoV2373, sein rekombinanter COVID-19-Impfstoff auf der Basis von Nanopartikel-Proteinen, einen 100-prozentigen Schutz gegen mittelschwere und schwere Krankheitsverläufe bietet. Insgesamt soll er eine Wirksamkeit von 90,4 % aufweisen und hat den primären Endpunkt in seiner zulassungsrelevanten Phase-III-Studie PREVENT-19 erreicht. 

    An der Studie zur Bewertung der Wirksamkeit, Sicherheit und Immunogenität haben 29.960 Teilnehmer an 119 Standorten in den USA und Mexiko teilgenommen, wobei der Schwerpunkt auf der Rekrutierung einer repräsentativen Population von Gemeinschaften und demografischen Gruppen lag, die am stärksten von der Krankheit betroffen sind.
  • 6/15/20218:30:00 PM
    Corona-Aushang in bayrischem Klamottengeschäft sorgt für Wirbel
    Von wegen mehr Freiheiten für Geimpfte! Ein Trachtenladen in Hof (Bayern) macht's genau umgekehrt: "Bitte haben Sie Verständnis – Zutritt nur für Nicht-Geimpfte" heißt es auf einem Zettel, der im Schaufenster klebt und gespaltene Reaktionen auslöst.
  • 6/15/20218:00:00 PM
    Lektionen gelernt: EU-Vorbereitung auf nächste Pandemie
    Europa will auf künftige Pandemien deutlich besser vorbereitet sein - entsprechende Vorschläge wie das gehen soll, hat die EU-Kommission vorgestellt. Als eine der Lehren aus der Corona-Pandemie soll es ab Ende des Jahres einen europäischen Chef-Epidemiologen geben. Damit soll unter anderem die Kommunikation in einer Pandemie verbessert werden. Zudem ist geplant, noch in diesem Jahr ein neues und verbessertes Informationssystem einzuführen. "Wir müssen nun diese Lehren in Veränderungen umwandeln", sagte EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen laut einer Mitteilung.

    Künftig soll es auch jährlich einen Bericht über den Status von Vorbereitungen geben, zudem wird die Möglichkeit diskutiert, einen EU-weiten Pandemie-Ausnahmezustand ausrufen zu können. Zudem will die EU in der Lage sein, 500 bis 700 Millionen Impfdosen im Jahr zu produzieren, die Hälfte davon während der ersten sechs Monate einer Pandemie. EU-Vizekommissionspräsident Margaritis Schinas betonte, die Lehren bezögen sich nur auf gesundheitliche, nicht auf wirtschaftliche Aspekte.

    Noch sind die Ideen nicht beschlossen. Über die Vorschläge der EU-Kommission soll beim kommenden EU-Gipfel Ende nächster Woche gesprochen werden. Neben den Staats- und Regierungschefs sollen auch die Europaparlamentarier mitreden können. Bis Ende des Jahres will die Kommission dann konkrete Ergebnisse vorlegen.
  • 6/15/20217:54:37 PM
    Slowenien lässt den Corona-Notstand auslaufen
    Slowenien lässt nach acht Monaten am Donnerstag den Notstand auslaufen. Damit werden auch die meisten verbliebenen Einschränkungen entfallen, teilt das Gesundheitsministerium mit. Das Land mit zwei Millionen Einwohnern meldete heute 112 Neuinfektionen und zwei weitere Todesfälle. Etwa 45 Prozent der Erwachsenen haben mindestens eine Impfdosis erhalten, bei 32 Prozent ist die Impfung abgeschlossen.
  • 6/15/20217:30:00 PM
    Südafrika verschärft Restriktionen nach Anziehen der Corona-Zahlen
    Als Reaktion auf ein deutliches Anziehen der Corona-Infektionszahlen verschärft Südafrika erneut seine Restriktionen. Präsident Cyril Ramaphosa kündigte in einer TV-Rede an die Nation eine Heraufstufung auf die Alarmstufe drei an. Sie sieht Beschränkungen bei Versammlungen, beim Alkoholverkauf sowie nächtliche Ausgangsbeschränkungen vor. "Wir müssen schnell und entschlossen handeln", warnte Ramaphosa. Am schwersten betroffen sei die Region um das Wirtschaftszentrum des Landes in Johannesburg und Pretoria, die rund zwei Drittel aller landesweiten täglichen Neuinfektionen registriert. Dort befindet sich laut Ramaphosa die Gesundheitsinfrastruktur an der Kapazitätsgrenze.

    Auf der Südhalbkugel hat der Winter begonnen. Das zahlenmäßig am schwersten betroffene Land Afrikas hat inmitten einer dritten Infektionswelle bisher 1,75 Millionen Fälle dokumentiert. In dem Kap-Staat kursiert eine neue Variante des Sars-CoV-2-Virus, die als besonders ansteckend gilt. Deswegen haben viele Länder Restriktionen für Reisende aus Südafrika verhängt.
  • 6/15/20217:00:00 PM
    Corona-Hilfen: EU nimmt die ersten 20 Milliarden Euro auf
    Für die europäischen Corona-Hilfen hat die EU-Kommission die ersten 20 Milliarden Euro am Kapitalmarkt aufgenommen. Dafür wurden zehnjährige Anleihen platziert, wie EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen mitteilte. "Ich freue mich, dass dies sehr großes Interesse geweckt hat. Die Anleihe war sieben Mal überzeichnet." Die Konditionen seien mit weniger als 0,1 Prozent Zinsen sehr günstig. Insgesamt würden dieses Jahr 100 Milliarden Euro aufgenommen.

    Die EU hatte im vergangenen Jahr ein Wiederaufbauprogramm im Umfang von 750 Milliarden Euro beschlossen - 800 Milliarden in an die Inflation angepassten Preisen, wie von der Leyen erklärte. Das Geld soll helfen, die wirtschaftlichen Schäden durch die Pandemie zu bewältigen. Finanziert wird dies über Schulden, die bis 2058 gemeinsam getilgt werden sollen. Die 27 EU-Staaten hatten diese Beschlüsse in den vergangenen Wochen offiziell ratifiziert, was Voraussetzung für den Start der Schuldenaufnahme war.
  • 6/15/20216:45:12 PM
    Neuer Corona-Impfstoff aus den USA
    Während das Impfangebot in Deutschland immer weiter ausgeweitet und immer mehr Menschen der Bevölkerung geimpft werden, geht ein neuer Impfstoff an den Start: Das US-Biotechunternehmen Novavax berichtet von sehr guten Studiendaten - selbst bei Virusvarianten, die die Firma bislang nicht identifizieren konnte – plus einer Wirksamkeit von über 90 Prozent. Doch hält dieser Impfstoff, was er verspricht?
  • 6/15/20216:30:00 PM
    Apotheken mit digitalem Impfpass überfordert
    Seit dieser Woche soll er das Leben und auch das Reisen von Millionen Deutschen erleichtern. Doch die Einführung des digitalen Impfpasses zeigt wieder einmal, wie sehr die Theorie des Bundesgesundheitsministeriums und die Praxis der Apotheker in diesem Fall auseinanderklaffen.
  • 6/15/20216:00:00 PM
    Alle Einschränkungen aufgehoben: 70 Prozent in New York geimpft
    Nachdem mehr als 70 Prozent der Erwachsenen im US-Bundesstaat New York mindestens eine Impfdosis gegen das Coronavirus bekommen haben, hat Gouverneur Andrew Cuomo alle noch verbliebenen Einschränkungen aufgehoben. "Heute ist ein bedeutsamer Tag", sagte Cuomo bei einer Pressekonferenz. "Wir können jetzt in das Leben zurückkehren, was wir kennen." Zuvor hatte es unter anderem noch Beschränkungen für Großveranstaltungen gegeben.

    Mit 70 Prozent Erstimpfungen bei Erwachsenen hat der Bundesstaat auch das von US-Präsident Joe Biden landesweit bis zum Unabhängigkeitstag am 4. Juli vorgegebene Ziel erreicht. Nicht alle Bundesstaaten sind schon so weit, landesweit haben nach Angaben der Gesundheitsbehörde CDC rund 65 Prozent aller Erwachsenen mindestens eine Impfdosis erhalten.
  • 6/15/20215:30:00 PM
    Lettland lockert Corona-Einreisebeschränkungen
    Lettland hat die coronabedingten Einreisebeschränkungen für nachweislich Geimpfte und Genese gelockert. Wer bei Einreise in das baltische EU-Land ein digitales Covid-19-Zertifikat vorlegt, muss sich von Mittwoch an nicht mehr testen lassen und nicht mehr für 10 Tage in Quarantäne. Auch darf jeder künftig wieder ohne triftigen Grund in den Ostseestaat im Nordosten Europas einreisen. Dies teilte das Verkehrsministerium in Riga mit.

    Die Ankündigung folgt auf neue Vorrechte für Geimpfte, Getestete und Genesene bei Veranstaltungen und in der Gastronomie. Die Regierung in Riga beschloss am Dienstag zudem Lockerungen der allgemeinen Maskenpflicht und der geltenden Corona-Regeln im Einzelhandel.
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