Die Corona-Krise

CORONAVIRUS-LIVETICKER - Virus-Explosion: Todesfall-Rate so hoch wie zuletzt im Februar

08. Dezember 2021 - 6:18 Uhr

Im Video: Hitzige Bundestagsdebatte zu Corona-Maßnahmen - Was kann die vierte Welle brechen?

  • 12/8/20215:15:43 AM
    So hoch wie zuletzt im Februar: Corona-Todesfälle machen Sorge
    Die Zahl der binnen eines Tages gemeldeten Corona-Toten hat den höchsten Stand seit Februar erreicht. Die Gesundheitsämter übermittelten dem Robert Koch-Institut (RKI) binnen 24 Stunden 527 Fälle von Menschen, die an oder mit Corona gestorben sind, wie aus RKI-Zahlen von Mittwochmorgen hervorgeht. Momentan ist die Zahl der täglich übermittelten Corona-Toten noch deutlich kleiner als zum Höhepunkt der zweiten Corona-Welle Ende vergangenen Jahres - und das, obwohl es momentan wesentlich mehr Ansteckungen gibt als damals. Experten führen das auf den positiven Effekt der Impfung zurück, die wirksam vor schweren Krankheitsverläufen schützt.

    Die 7-Tage Inzidenz gab das RKI mit 427 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 432,2 gelegen - allerdings gab es dabei technische Schwierigkeiten bei der Übermittlung der Zahlen aus Sachsen. Vor einer Woche lag die bundesweite Inzidenz bei 442,9 (Vormonat: 201,1). Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 69.601 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 04:28 Uhr wiedergeben. Vor genau einer Woche waren es 67.186 Ansteckungen.
  • 12/8/20218:47:24 AM
    Fast eine Million Impfungen am Dienstag
    In Deutschland haben mittlerweile 15,6 Millionen Menschen eine zusätzliche Auffrischungsimpfung gegen das Coronavirus erhalten. Das entspricht 18,7 Prozent der Gesamtbevölkerung, wie aus den Zahlen des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Mittwoch hervorgeht. Demnach sind allein am Dienstag 833 000 Auffrischimpfungen gegen das Coronavirus verabreicht worden. Insgesamt gab es am Dienstag 973 000 Impfungen gegen das Virus.

    Den vollständigen Grundschutz mit der meist nötigen zweiten Spritze haben 57,5 Millionen Menschen (69,2 Prozent der Gesamtbevölkerung). Mindestens eine erste Impfung haben 60,0 Millionen Menschen (72,2 Prozent der Gesamtbevölkerung) bekommen. Das RKI geht davon aus, dass unter Erwachsenen vermutlich mehr Menschen geimpft sind, als die Daten nahelegen: Eine hundertprozentige Erfassung der Impfungen könne durch das Meldesystem nicht erreicht werden, heißt es auf der Impfübersicht des RKI.
  • 12/8/20217:25:05 AM
    BioNTech schützt nur teilweise gegen Omikron
    Der Impfstoff von BioNTech/Pfizer bietet einer Studie zufolge offenbar lediglich einen teilweisen Schutz gegen die Coronavirus-Variante Omikron. Die Neutralisierung von Omikron habe im Vergleich zu einem früheren Covid-Stamm "sehr stark abgenommen", erklärte Alex Sigal, Professor am Africa Health Research Institute in Südafrika auf Basis vorläufiger Ergebnisse am Dienstag mit. 

    Das Labor habe Blut von zwölf Personen untersucht, die mit dem Impfstoff von BioNTech/Pfizer geimpft sind, heißt es in der auf der Website des Labors veröffentlichten Studie. Dabei sei ein 41-facher Rückgang der neutralisierenden Antikörper gegen die Omikron-Variante beobachtet worden. Die vorläufigen Daten wurden noch nicht von Fachkollegen geprüft.
  • 12/8/20215:25:48 AM
    Pandemie hat Gastgewerbe 100.000 Mitarbeiter gekostet
    Die Corona-Krise könnte den Personalmangel im Gastgewerbe nach Ansicht des Dehoga abermals deutlich verschärfen. "Rund 100.000 Beschäftigte hat das Gastgewerbe durch die Pandemie bis September 2021 verloren", sagte die Chefin des Hotel- und Gaststättenverbandes Dehoga, Ingrid Hartges, am Mittwoch den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. Die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten im Gastgewerbe habe im September bei knapp 1.026.000 gelegen, 8,4 Prozent unter der im September 2019.

    "Wenn die Covid-19-Pandemie nicht schnellstmöglich erfolgreich bekämpft wird, befürchte ich Schlimmeres", sagte Hartges. "Ein maximal professionelles Impfmanagement ist jetzt endlich geboten!"
  • 12/7/20219:35:49 PM
    Finnland: Regierungschefin feiert, obwohl sie Kontakt zu Infiziertem hatte

    Aufregung um Finnlands Regierungschefin Sanna Marin: Kurz nachdem ihr Außenminister positiv auf Corona getestet worden war, ist die 38-Jährige in einer Disko bis vier Uhr morgens tanzen gegangen. 

    Einer Umfrage zufolge halten zwei Drittel der Finnen das Verhalten der Ministerpräsidentin für einen "ernsten Fehler". Die 36-Jährige hatte sich zuvor öffentlich entschuldigt. Ein Klatschmagazin hatte Fotos der Regierungschefin in einer Diskothek in Helsinki veröffentlicht. 

    Ihr sei von offizieller Stelle versichert worden, dass sie sich gemäß der geltenden Corona-Richtlinien nicht isolieren musste, obwohl sie Kontakt zu einem nachweislich Infizierten gehabt hatte. so Marin. "Ich hätte ein besseres Urteilsvermögen haben und die mir gegebenen Hinweise noch einmal überprüfen sollen." 
  • 12/7/20218:20:54 PM
    Studie zeigt, wie unterschiedlich Impfstoffe beim Boostern wirken

  • 12/7/20216:34:01 PM
    Drosten: "Omikronvirus ist unser Problem bis Sommer"

    Der Chefvirologe der Berliner Charité, Christian Drosten, erwartet wegen der neu aufgetretenen Omikron-Variante bis zum nächsten Sommer Probleme mit dem Coronavirus in Deutschland. "Das Deltavirus ist unser Problem bis in den Januar rein, das Omikronvirus ist unser Problem bis Sommer", sagte er im NDR. 
    Derzeit dominiert in Deutschland die Delta-Variante des Coronavirus. Die kürzlich entdeckte Omikron-Variante breitet sich aber weltweit aus. Drosten sagte, vermutlich werde Omikron ab Januar in Deutschland zum Problem. Es lasse sich im Moment jedenfalls nicht sagen, dass bis Ostern das Thema Coronavirus vorbei sei. Der Wissenschaftler ist insbesondere durch die hohe Verbreitungsgeschwindigkeit von Omikron besorgt. Es zeige sich eine Verdopplung der Fälle in Südafrika oder England etwa alle drei bis vier Tage. Falls sich das für Deutschland bestätige, "dann ist das eine Entwicklung, die schneller ist als jede politische Entscheidungsmöglichkeit." Das wäre dann "bald ein ernstes Problem." 
  • 12/7/20215:33:36 PM
    Weiteres Todesopfer in Rudolstadt 

    Der verheerende Corona-Ausbruch in einem Pflegeheim in Rudolstadt in Thüringen nimmt immer größere Dimensionen an. Mittlerweile wurden dort 28 Todesopfer registriert, wie eine Sprecherin des Betreibers mitteilte. Insgesamt 22 von ihnen hätten keinen vollständigen Impfschutz gehabt. Insgesamt waren nach Angaben des Landratsamts ein Drittel der über 140 Bewohner nicht geimpft. 
  • 12/7/20215:21:58 PM
    Deutschland kämpft gegen die schleppenden Impfkampagne
  • 12/7/20215:01:00 PM
    Impfung für jüngere Kinder in Spanien und Portugal zugelassen

    In Spanien und Portugal haben die zuständigen Behörden die Impfung von Fünf- bis Elfjährigen gegen Covid-19 genehmigt. Das teilten am Dienstag die Gesundheitsministerien in Madrid und Lissabon mit. Damit können beide Länder ihre im europäischen Vergleich sehr guten Impfquoten weiter erhöhen. Die europäische Arzneimittelbehörde Ema hatte Ende November grünes Licht für die Zulassung des Corona-Impfstoffes der Hersteller Pfizer/Biontech für Kinder ab fünf Jahren in Europa gegeben.
  • 12/7/20214:39:00 PM
    Frankfurt verbietet Kundgebungen gegen Kinder-Impfung

    Das Ordnungsamt Frankfurt am Main hat vier angemeldete coronakritische Versammlungen untersagt. Grund hierfür sind festgestellte, umfangreiche Auflagenverstöße bei ähnlichen Versammlungen, zuletzt am vergangenen Wochenende. 

    Es handelt sich um vier Kundgebungen von heute bis kommenden bis Freitag, 10. Dezember. Unter dem Motto „Schutz der Kinder vor der Corona-Schutzimpfung“ wollten täglich 500 Teilnehmende von 18 bis 21.30 Uhr durch die Frankfurter Innenstadt ziehen.
  • 12/7/20214:34:05 PM
    US-Experte Fauci: Omikron "nicht schlimmer ist als Delta"
    Nach Angaben des US-Immunologen Anthony Fauci könnte die Omikron-Variante des Coronavirus weniger schwere Krankheitsverläufe hervorrufen. Fauci mahnte allerdings, dass es noch zu früh für eine abschließende Bewertung sei. Bei den Fällen, die man aktuell auswerte, beobachte man verhältnismäßig milde Krankheitsverläufe. Dies könne aber beispielsweise auch daran liegen, dass bei diesen Fällen vor allem jüngere Leute betroffen seien. "Ich würde also sagen, dass wir keine endgültigen Schlussfolgerungen ziehen sollten." 

    Gerade bei der Frage nach der Schwere des Krankheitsverlaufs gebe es datentechnisch immer Verzögerungen. "Ich könnte mir vorstellen, dass es noch mindestens ein paar Wochen dauern wird, bis wir einen guten Überblick haben - und dann erst ein paar Wochen später einen wirklich guten Überblick", sagte der Präsidentenberater. Schaue man auf die Übertragbarkeit, gebe es Beweise dafür, dass die Omikron-Variante hochansteckend und gegenüber anderen Varianten wie Delta dominant sei.
  • 12/7/20214:09:00 PM
    Schweden bereitet neue Corona-Maßnahmen vor 

    Trotz verhältnismäßig niedriger Corona-Zahlen rüstet sich Schweden mit einem neuen Maßnahmenplan für eine Zeit mit angespannterer Lage im Gesundheitswesen. Bereits ab Mittwoch sollten Reisende in öffentlichen Verkehrsmitteln einen Mund-Nasen-Schutz tragen, sagte Gesundheitsministerin Lena Hallengren. Arbeitgeber sollten ihren Angestellten zudem ermöglichen, aus dem Homeoffice zu arbeiten, Erwachsene im öffentlichen Raum Abstand zueinander halten und Gaststätten Gedränge vermeiden.

    Der Einsatz des vor einer Woche eingeführten Corona-Impfnachweises soll zeitnah etwa auf Restaurants und Fitnessstudios ausgeweitet werden. Wenn sich die Infektionslage und die Belastung des Gesundheitswesens dennoch weiter verschlechterten, könnten in zwei Schritten weitere Maßnahmen folgen. Am wichtigsten sei aber nach wie vor, sich gegen Covid-19 impfen zu lassen, so die Ministerin.
  • 12/7/20213:44:17 PM
    München: Alkoholverbot in der Fußgängerzone

    Die Stadt München hat wegen der Corona-Pandemie ein Alkoholverbot in der Fußgängerzone und am Viktualienmarkt erlassen. Das Verbot gelte von Mittwoch an täglich zwischen 11.00 und 23.00 Uhr, teilte die Stadt am Dienstag mit. An Silvester und Neujahr gelte das Verbot durchgehend vom 31. Dezember um 11.00 Uhr bis zum 1. Januar um 23.00 Uhr. Es wäre unverständlich, den Christkindlmarkt abzusagen, aber zugleich Alkoholkonsum auf stark frequentierten Flächen in der Innenstadt weiter zuzulassen, sagte Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD). 
  • 12/7/20212:41:00 PM
    Saarland plant Ausnahmen bei Testpflicht 

    Das Saarland plant, die Corona-Testpflicht für Menschen mit Booster-Impfung und "Frischgeimpfte" aufzuheben. Experten und Minister seien einig, so ein Regierungssprecher. Allerdings wolle man die nächsten Bund-Länder-Gespräche am Donnerstag abwarten, ehe entsprechende Details bekanntgegeben würden. 

    Die bisherige 2G-plus-Regelung in dem Bundesland schreibt für viele Innenbereiche vor, dass nur Geimpfte und Genesene Zugang haben, diese aber zusätzlich noch einen negativen Corona-Test vorlegen müssen. Dies gilt etwa in Gastronomie, Hotels, Schwimmbädern, Fitnessstudios, bei Friseur und Kosmetik, aber auch Theater-, Kino- oder Museumsbesuch. 

    Mehrere andere Bundesländer hatten die Testpflicht für Menschen mit Auffrischungsimpfung bereits gekippt.
  • 12/7/20211:59:00 PM
    Erster bestätigter Omikron-Fall in Hamburg 

    Erstmals ist auch in Hamburg die neue Omikron-Variante des Coronavirus entdeckt worden. Die als besorgniserregend eingestufte Variante sei durch Genomsequenzierung bei einer ungeimpften Person aus dem Stadtteil Eimsbüttel nachgewiesen worden, sagte ein Senatssprecher. Es handele sich nicht um einen Reiserückkehrer. Derzeit werde versucht, Umfeld und Infektionsweg aufzuklären.
  • 12/7/20211:31:00 PM
    EU-Behörden empfehlen Kreuzimpfungen gegen Covid-19
    Die Europäische Arzneimittelbehörde EMA und die EU-Gesundheitsbehörde ECDC sprechen sich angesichts steigender Infektionszahlen für Kreuzimpfungen gegen Covid-19 aus. Damit könne mehr Flexibilität bei den Impfprogrammen in der Europäischen Union geschaffen werden, teilten die beiden Behörden am Dienstag mit. Studien zeigten, dass die Kombination von viralen Vektorimpfstoffen und mRNA-Impfstoffen gute Antikörperspiegel und eine stärkere Reaktion der T-Zellen hervorrufe als die Verwendung desselben Vakzins. Das gelte unabhängig davon, ob es sich um die Grundimmunisierung oder die Auffrischungsimpfung handele.
  • 12/7/20211:08:12 PM
    Erleichterung bei 2G-plus-Regelung lässt Gastgewerbe hoffen
    Die geplante Erleichterung bei der 2G-plus-Regel bietet dem Gastgewerbe in Niedersachsen laut dem Branchenverband Dehoga doch noch eine Chance auf ein Weihnachts- und Silvestergeschäft. "Das jetzt wieder aufzubauen, ist die hohe Kunst", sagte der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga) in Niedersachsen, Rainer Balke, am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur. Eigentlich seien viele Essen und Weihnachtsfeiern wegen der verschärften Pandemie-Maßnahmen seit November abgesagt worden. Der Entwurf der neuen Corona-Verordnung biete Betrieben nun die Möglichkeit, dieses Geschäft zumindest in Teilen wieder reinzuholen, sagte Balke.
  • 12/7/202112:45:00 PM
    Bayern erlaubt Skifahren ohne zusätzlichen Corona-Test
    Nach massiven Protesten aus der Tourismusbranche entschärft Bayerns Staatsregierung die Corona-Vorschriften für das Skifahren im Freistaat. Geimpfte und Genesene sollen Gondeln und Lifte ohne zusätzlichen Corona-Test benutzen dürfen. Das kündigten Staatskanzleichef Florian Herrmann (CSU) und Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler) am Dienstag nach der Sitzung des Landeskabinetts an.

    Ursprünglich hatte die Staatsregierung "2G plus" vorschreiben wollen, jeder Skifahrer in Bayern hätte sich damit vor dem Kauf eines Tickets auch noch zusätzlich testen lassen müssen. Nun gilt wie in Österreich 2G, allerdings dürfen Gondeln nur zu einem Viertel besetzt werden. Der Verband deutscher Seilbahnen hatte das als "Todesstoß" für die bayerischen Skigebiete kritisiert und vor Betriebsschließungen gewarnt.
  • 12/7/202112:01:00 PM
    Innenminister der Länder warnen vor mehr Corona-Protesten durch Impfpflicht
    Mehrere Innenminister und Innenministerinnen der Lände zeigen sich über eine mögliche Zunahme von Protesten bei der Einführung einer Impfpflicht besorgt. Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) plädiert nach dem Fackel-Aufzug vor dem Haus der sächsischen Gesundheitsministerin Petra Köpping (SPD) für klare Konsequenzen und warnt vor einer Radikalisierung der "Querdenker"-Szene. "Das ist ein Angriff auf unsere Demokratie. Solch bedrohliche Entwicklungen müssen im Keim erstickt werden", sagt Herrmann dem Redaktionsnetzwerk Deutschland einem Vorabbericht zufolge. 

    Auch Brandenburgs Innenminister Michael Stübgen (CDU) hält eine weitere Eskalation der Proteste gegen Corona-Maßnahmen durch die Einführung einer Impfpflicht für wahrscheinlich. Ebenso wie die Innenministerin aus Sachsen-Anhalt, Tamara Zieschang (CDU): "Das merken wir auch hier in Sachsen-Anhalt. An den Demonstrationen beteiligen sich auch Reichsbürger, Rechtsextremisten und die sogenannte Querdenker-Szene, deren Vertreter wiederholt mit radikal-aggressiver Sprache und Anfeindungen in den sozialen Medien auffallen." Die Entwicklungen beobachteten die Sicherheitsbehörden im Land genau.
  • 12/7/202111:31:00 AM
    68 Ärzte und Pfleger in Spanien nach Weihnachtsessen corona-positiv
    68 Ärzte, Pfleger und Sanitäter eines Krankenhauses in Spanien sind nach einem großen gemeinsamen Weihnachtsessen positiv auf das Coronavirus getestet worden. Noch werde allerdings untersucht, ob und wie viele Ansteckungen bei diesem Treffen passiert seien, erklärte ein Sprecher des betroffenen Regionalen Universitätskrankenhauses von Málaga im Süden des Landes am Dienstag auf Anfrage. Ob es unter den Betroffenen möglicherweise auch Ungeimpfte gibt, wurde zunächst nicht bekannt.

    An dem Weihnachtsessen hatten vor einer Woche mehr als 170 medizinische Beschäftigte teilgenommen. Wie Medien unter Berufung auf das Krankenhaus berichteten, hatten sich alle Teilnehmer vor dem Treffen am 1. Dezember Antigentests unterzogen, die alle negativ ausgefallen seien. Deshalb werde untersucht, ob sich die Betroffenen vielleicht nicht während des Essens, sondern kurz vor oder nach dem Test infiziert haben können. Mehrere von ihnen hätten zuletzt gemeinsam an anderen größeren beruflichen Veranstaltungen teilgenommen, berichtete die Regionalzeitung "Diario Sur".
  • 12/7/202111:15:00 AM
    Ministerpräsident Weil kritisiert späte Stiko-Empfehlungen
    Die Empfehlungen der Ständigen Impfkommission (Stiko) in der Corona-Pandemie kommen nach Einschätzung von Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil häufig zu spät. Mit Blick auf Corona-Schutzimpfungen für Kinder zwischen fünf und zwölf Jahre hoffe er auf eine schnelle und klare Empfehlung, sagte der SPD-Politiker am Dienstag im Landtag.

    Deutschland habe auch aufgrund relativ später Stiko-Empfehlungen im internationalen Vergleich immer wieder später mit dem Impfen begonnen, kritisierte der Regierungschef. "Das darf uns jetzt in dieser Situation nicht noch einmal passieren."

    Die europäische Arzneimittelbehörde EMA hatte Ende November grünes Licht gegeben für die Zulassung des Corona-Impfstoffes der Hersteller Pfizer/Biontech für Kinder ab fünf Jahren in Europa. Eine entsprechende Empfehlung der Stiko gibt es bislang jedoch nicht.
  • 12/7/202110:59:00 AM
    Kanzler Nehammer: Österreich wird Lockdown wie geplant beenden
    Der Lockdown in Österreich wird nach den Worten von Bundeskanzler Karl Nehammer (ÖVP) wie geplant beendet. Es gehe nur noch um die Umstände, unter denen Lokale und Handel wieder öffnen dürften, sagte Nehammer am Dienstag in Wien. Die Details zu Vorsichtsmaßnahmen, Restriktionen und etwaigen regional schärferen Maßnahmen sollen am Mittwoch bei einem Bund-Länder-Gipfel beraten werden, so der Regierungschef weiter. Zu Beginn des Lockdowns am 22. November war das Ende für den 13. Dezember angekündigt worden. Für Ungeimpfte würden die aktuellen Ausgangsbeschränkungen aber weiter gelten, bekräftigte Nehammer.

    Die Zahl der Corona-Neuinfektionen ist jüngst deutlich zurückgegangen. Die Sieben-Tage-Inzidenz halbierte sich im Lockdown fast von mehr als 1000 auf nun rund 600 Fälle pro 100 000 Einwohner. Die Lage in den Kliniken ist angespannt, aber stabil.
  • 12/7/202110:52:10 AM
    Todes-Drama in Seniorenheim: Neun weitere Tote in Rudolstadt 
    Die Zahl der Todesopfer nach einem Corona-Ausbruch in einem Pflegeheim in Rudolstadt in Thüringen hat sich auf 27 erhöht. In dem Heim mit ehemals 141 Bewohnern gebe es aktuell zudem noch bei sechs Bewohnern positive Corona-Tests, teilte das Landratsamt Saalfeld-Rudolstadt am Dienstag mit. In den letzten Tagen gab es immer wieder Nachmeldungen: So hatte das Landratsamt am Freitag erst 18 Todesfälle gemeldet.

    Insgesamt sei rund ein Drittel der Bewohnerinnen und Bewohner nicht geimpft, hatte die Behörde vergangene Woche mitgeteilt. Von den 18 gemeldeten Todesopfern vom Freitag habe bei 14 kein vollständiger Impfschutz bestanden. Bei den neu dazugekommenen Fällen konnte ein Sprecher am Dienstag keine Aussagen über den Impfstatus treffen.

    Der Fall hatte am Wochenende bundesweit für Reaktionen gesorgt. Der designierte Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) hatte entsetzt reagiert und von "völliger Unvernunft" gesprochen. Nach Angaben des Thüringer Gesundheitsministeriums hatte es ausreichend Impfangebote in dem Heim gegeben. Die tragischen Ereignisse hätten ihren Ursprung in der bewussten Ablehnung der Impfung durch Bewohner und deren Angehörigen, hatte eine Sprecherin mitgeteilt.
  • 12/7/202110:40:29 AM
    Umfrage: Drei von vier Händlern fürchten Überlastung der Paketdienste
    Drei Viertel der Onlinehändler (74 Prozent) befürchten in diesem Weihnachtsgeschäft eine Überlastung der Paketdienste. Das geht aus einer am Dienstag veröffentlichten Umfrage des Händlerbundes hervor. Engpässe im logistischen Bereich waren damit auch 2021 die größte Sorge der Händler in der wichtigsten Verkaufszeit des Jahres.

    Im Vergleich zu den Vorjahren war die Zahl der Händler, die eine Überlastung der Lieferdienste befürchteten, allerdings leicht rückläufig. Vor einem Jahr glaubten sogar 81 Prozent der Händler, die Lieferdienste könnten an ihre Kapazitätsgrenzen stoßen. Dass diese Ängste etwas kleiner geworden seien, könne mit den Investitionen zusammenhängen, die Lieferdienste zuletzt in die Optimierung ihres Angebots gesteckt hätten, vermutete der E-Commerce-Verband.
  • 12/7/202110:24:00 AM
    Ministerpräsident Weil sieht Liefermängel bei Corona-Tests
    Bei Corona-Tests sieht Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil vereinzelt Liefermängel. Dies gelte in ganz Deutschland, sagte der SPD-Politiker am Dienstag im Landtag. Nach Aussagen des Bundes und der Industrie fahren die Unternehmen ihre Produktion jedoch hoch und sind lieferfähig. Niedersachsen bestellt laut Weil rund sechs Millionen Tests pro Woche. Die Zahl der Corona-Teststellen im Bundesland wachse täglich.

    Für viele Bereiche des öffentlichen Lebens sind zusätzlich zu einer Corona-Schutzimpfung oder Genesung von einer Covid-Infektion Tests notwendig, etwa für den Besuch eines Restaurants. Wer eine Auffrischungsimpfung erhalten hat, benötigt allerdings keinen negativen Test.
  • 12/7/202110:11:00 AM
    IWH: Mehr Pleiten in Deutschland - aber weiterhin niedriges Niveau
    Die Zahl der Pleiten in Deutschland zieht weiter leicht an, die befürchtete Insolvenzwelle zeigt sich nach Angaben von IWH-Ökonomen bisher aber nicht. Wie das Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) am Dienstag mitteilte, lag die Zahl der Insolvenzen von Personen- und Kapitalgesellschaften im November bei 655. Damit stieg sie um 15 Prozent im Vergleich zum Allzeittief im August 2021 und befand sich auf dem Niveau des Vormonats.
  • 12/7/202110:01:00 AM
    14,6 Millionen Menschen gegen Coronavirus "geboostert"
    In Deutschland haben mittlerweile 14,6 Millionen Menschen eine Auffrischungsimpfung gegen das Coronavirus erhalten. Das entspricht 17,5 Prozent der Gesamtbevölkerung, wie aus den Zahlen des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Dienstag hervorgeht. Demnach sind allein am Montag 523.000 Auffrischimpfungen gegen das Coronavirus verabreicht worden. "Kein Land der Welt hat in den letzten Tagen mehr Menschen geimpft als Deutschland. 523.000 Booster sind zudem ein neuer Montagsrekord", twitterte der geschäftsführende Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU).

    Zum Vergleich: Am Montag vor einer Woche (29.11.) waren laut RKI 482.000 Dosen zur Auffrischung geimpft worden, in der Woche zuvor (22.11.) waren es noch 311.000. Insgesamt wurden am Montag 614.000 Impfdosen gegen Corona gespritzt. 57,4 Millionen Menschen (69,1 Prozent der Gesamtbevölkerung) sind damit vollständig gegen das Coronavirus geimpft. Das RKI geht davon aus, dass unter Erwachsenen vermutlich mehr Menschen geimpft sind, als die Daten nahelegen: Eine hundertprozentige Erfassung der Impfungen könne durch das Meldesystem nicht erreicht werden, heißt es auf der Impfübersicht des RKI.
  • 12/7/20219:37:00 AM
    Spahn: Einreisebeschränkungen angesichts Omikron wichtig
    Einreisebeschränkungen in die EU sollen dem scheidenden Bundesgesundheitsminister Jens Spahn zufolge wegen der Variante Omikron aufrechterhalten bleiben. Bis man mehr über die Variante wisse, gelte es vorsichtig zu sein, sagt Spahn vor dem Treffen der EU-Gesundheitsminister in Brüssel. Daher seien Reisebeschränkungen wichtig, um Einreisen in die EU und nach Deutschland zu begrenzen.
  • 12/7/20219:21:00 AM
    Kretschmann: Schließung der Impfzentren im Sommer war richtig
    Der baden-württembergische Ministerpräsident Winfried Kretschmann hat die Schließungen der Corona-Impfzentren im Sommer verteidigt. Dort seien nur noch «eine Hand voll Leute» hingegangen. "Da kann man doch nicht solch eine gigantische Infrastruktur machen", sagte der Grünen-Politiker in der am Dienstag ausgestrahlten SWR-Sendung "Leute". Das Angebot sei heute mit mobilen Impfteams und kleineren Impfstützpunkten in den Kommunen viel flexibler.
  • 12/7/20218:40:00 AM
    Kellner (Grüne) für allgemeine Impfpflicht
    Grünen-Bundesgeschäftsführer Michael Kellner spricht sich für eine allgemeine Impfpflicht aus. "Ich persönlich habe meine Meinung geändert, und ich würde für eine allgemeine Impfpflicht stimmen, wenn es im Deutschen Bundestag zur Abstimmung käme", sagt Kellner beim RTL-Frühstart. Bei Veränderungen der Lage - in diesem Falle das Virus - gehöre es zu einer verantwortlichen Politik, eigene Meinungen und Positionen zu hinterfragen. "Wir haben gesehen, dass das Festhalten an Positionen auch nicht weiterführt."
  • 12/7/20218:18:00 AM
    RKI meldet fast 400 weitere Corona-Tote - Inzidenz sinkt leicht
    Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat am Dienstag 399 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit Corona gemeldet. Damit erhöht sich die Zahl in Deutschland binnen eines Tages auf 103.520. Das RKI meldete zudem 36.059 Neuinfektionen. Das sind 9694 Fälle weniger als am Dienstag vor einer Woche, als 45.753 neue Ansteckungen verzeichnet wurden. Die Sieben-Tage-Inzidenz sinkt auf 432,2 von 441,9 am Vortag. Vor einer Woche lag sie noch bei 452,2. Der Wert gibt an, wie viele Menschen je 100.000 Einwohner sich in den vergangenen sieben Tagen mit dem Coronavirus angesteckt haben.
  • 12/7/20218:01:00 AM
    Deutscher Hotelmarkt schüttelt Corona-Krise langsam ab
    Lange Zeit kannte der deutsche Hotelmarkt nur eine Richtung: steil nach oben. Befeuert vom Boom der Städtereisen und einem ungeahnten Höhenflug im Geschäftsreisen-Segment, wurden seit Mitte der Nullerjahre Übernachtungsrekorde in Serie aufgestellt. Insbesondere die großen Metropolen - allen voran die Hauptstadt Berlin - profitierten zudem von einer stark wachsenden internationalen Nachfrage. Auch die Zimmerraten und Auslastungsquoten stiegen in allen bedeutenden Städten trotz der deutlichen Erweiterung des Hotelangebots kontinuierlich an.
  • 12/7/20217:14:07 AM
    Steuererhöhungen: Städte und Gemeinden gehen auf Corona-Sparkurs
    Die Corona-Krise reißt Löcher in die Kassen von Städten und Gemeinden. Haushaltsdefizite sind laut einer Umfrage vielerorts die Folge. Der Sparkurs kann Bürger und Firmen treffen.

    Der Anteil der Städte und Gemeinden, die Steuern und Abgaben erhöhen wollten, sei im Vorjahresvergleich um sechs Punkte auf 70 Prozent gestiegen. Das berichtete das Stuttgarter Beratungsunternehmen Ernst & Young (EY) am Dienstag unter Berufung auf eine eigene repräsentative Umfrage unter gut 300 Kommunen in Deutschland mit mindestens 20 000 Einwohnern.

    In zwei von fünf befragten Kommunen könnten die Wasserversorgung und Müllabfuhr teurer werden, wie EY weiter mitteilte. Bei knapp einem Drittel der Städte und Gemeinden (32 Prozent) könnte die Grundsteuer steigen. Bei 29 Prozent könnte an der Gewerbesteuer-Schraube gedreht werden.
  • 12/7/20216:43:32 AM
    Brandenburger Verfassungsschutz befürchtet: Eskalation bei Einführung von Impfpflicht

    Der Leiter des brandenburgischen Verfassungsschutzes, Jörg Müller, befürchtet eine Eskalation der Corona-Proteste, sollte eine allgemeine Impfpflicht eingeführt werden. Das sagte er am Montag bei "Brandenburg aktuell" vom rbb. "Wenn die Impfquote steigt, bleiben die radikalisierten Einzelnen immer weniger und fühlen sich weiter in die Ecke gedrängt und das wird zu einer Radikalisierung führen, befürchte ich".

    Müller zeigt sich auch besorgt über den vermehrten Zulauf zu Demonstrationen gegen Corona-Maßnahmen. Bekannte Rechtsextremisten würden diese Demos benutzen oder organisieren, um ihre Themen anschlussfähig zu machen und besorgte Menschen auf die Straße zu bringen, um gegen die Demokratie vorzugehen.
  • 12/7/20216:20:04 AM
    Inzidenz sinkt
    Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz ist leicht gefallen. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Dienstagmorgen mit 432,2 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 441,9, gelegen, vor einer Woche bei 452,2 (Vormonat: 191,5). Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 36.059 Corona-Neuinfektionen. Vor genau einer Woche waren es 45.753 Ansteckungen.

    Bei der Bewertung des Infektionsgeschehens ist zu bedenken, dass Experten derzeit von einer merklichen Untererfassung ausgehen. Gesundheitsämter und Kliniken kommen demnach mit der Meldung von Fällen zumindest in einzelnen Regionen nicht mehr hinterher.

    Deutschlandweit wurden den neuen Angaben zufolge binnen 24 Stunden 399 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 388 Todesfälle. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 6.222.020 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

    Die Zahl der in Kliniken aufgenommenen Corona-Patienten je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen gab das RKI am Montag mit 5,32 an (Freitag: 5,52). Die Zahl der Genesenen gab das RKI am Dienstag mit 5.170.400 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 103.520.
  • 12/6/20219:59:00 PM
    Verdacht auf Omikron-Variante in Schleswig-Holstein

    Auch in Schleswig-Holstein gibt es nun den konkreten Verdacht auf Infektionen mit der neuen Coronavirus-Variante Omikron. Dieser Verdacht bestehe in Flensburg bei 2 von 12 neuen Corona-Fällen, teilte die Stadt mit. Hinzu komme eine dritte Person, die im benachbarten Kreis Schleswig-Flensburg gemeldet sei und sich derzeit zusammen mit den beiden anderen Personen in Flensburg aufhalte. Es handle sich um Reiserückkehrer aus Namibia. Sie seien ebenso in Quarantäne wie zwei Kontaktpersonen. 
  • 12/6/20219:39:00 PM
    NRW-Ärzte stellen Impf-Rekord auf 

    Die Hausärzte und Fachärzte in Nordrhein-Westfalen haben binnen einer Woche nach Angaben ihrer Vereinigungen in ihren Praxen mit mehr als einer Million Dosen so viel Corona-Impfstoff verabreicht wie noch nie in der Pandemie.  
  • 12/6/20219:04:36 PM
    Wieder Proteste in Sachsen


  • 12/6/20219:02:19 PM
    Frankreich schließt für vier Wochen alle Discos

    Im Kampf gegen die in Frankreich grassierende fünfte Corona-Welle hat die Regierung die Schließung der Diskotheken angeordnet. Die Maßnahme solle von Freitag an vier Wochen lang gelten, sagte Premierminister Jean Castex. 

    Betroffen sind laut Wirtschaftsministerium 1200 Discos. Sie sollen vom Staat Unterstützung erhalten.  Castex kündigte weitere Schutzmaßnahmen an, die aber weit weniger streng ausfielen als zu früheren Zeitpunkten der Pandemie - trotz einer Sieben-Tage-Inzidenz im Land von über 400. "Es ist nicht die Zeit für Besucherobergrenzen, Ausgangssperren oder Lockdown. Das wäre unverhältnismäßig", sagte der Premierminister.  

    An Grundschulen soll den Beschlüssen zufolge die Maskenpflicht ausgeweitet werden. Unternehmen sind aufgerufen, ihren Mitarbeitern das Arbeiten im Homeoffice zu ermöglichen. Auf Zusammenkünfte, bei denen keine Maske getragen wird, sollten die Franzosen verzichten 
  • 12/6/20218:39:00 PM
    US-Behörde warnt vor Reisen nach Frankreich und Portugal

    Die US-Seuchenbehörde CDC warnt vor Reisen nach Frankreich, Portugal, Tansania und Jordanien. Grund sei die epidemische Lage, heißt es in einer Erklärung.
  • 12/6/20217:49:23 PM
    Bericht: Omikron-Fall bei Schulkind in Düsseldorf
    In Düsseldorf soll sich ein Grundschulkind mit der Omikron-Variante des Corona-Virus infiziert haben. Das berichtet der WDR unter Berufung auf eigene Informationen. Eine Stellungnahme der Stadt liege nicht vor.
    Dem Bericht zufolge sei das Kind in der vergangenen Woche nicht mit anderen Kindern in einem Klassenzimmer gewesen. Wegen einer hohen Zahl von Corona-Fällen – 28 im Monat November – hätte die Schulleitung in der vergangenen Woche alle Kinder nach Hause geschickt, es hätte nur Distanzunterricht stattgefunden. 
  • 12/6/20217:32:25 PM
    Spanien: 68 Mitarbeiter von Intensivstation positiv getestet

    In Spanien sind 68 Mitarbeiter einer Intensivstation nach einer Weihnachtsfeier positiv getestet worden. Pflegepersonal und Ärzte des Universitäts-Regionalkrankenhauses in Malaga hätten am 1. Dezember an der Party mit insgesamt 173 Personen teilgenommen, teilt die Regionalregierung von Andalusien mit. 

    Alle Erkrankten waren den Angaben zufolge vor der Feier getestet oder drei Mal geimpft. Möglicherweise sei die Ansteckung auch bei einem großen Essen für die Krankenhausmitarbeiter erfolgt. Die Infizierten weisen den Angaben zufolge leichte Symptome auf.
  • 12/6/20216:43:08 PM
    Polizistin soll Impfausweise gefälscht haben 

    Eine Polizistin aus dem Saarland steht im Verdacht, Impfausweise gefälscht und zusammen mit ihrem Lebensgefährten verkauft zu haben. Die Wohnung und die Diensträume der in Neunkirchen beschäftigt gewesenen 32-jährigen Beamtin seien durchsucht worden, teilte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Saarbrücken mit. 
    Es seien Blanko-Impfpässe, ein gefälschter Impfpass sowie elektronische Geräte sichergestellt worden. Gefälschte Pässe soll das Paar zu einem Einzelpreis von 100 Euro verkauft haben. Nach Angaben der Polizei würden beamten- und disziplinarrechtliche Schritte geprüft. Die 32-Jährige sei seit Freitag nicht mehr im Dienst. 
    • 12/6/20214:51:00 PM
      EU hat mehr als 350 Millionen Impfdosen gespendet 

      Die EU-Staaten haben bislang mehr als 350 Millionen Dosen Corona-Impfstoff an anderer Länder gespendet. Der Staatenbund sei damit der größte Spender weltweit, sagte EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen. Ein Großteil - rund 300 Millionen Dosen - sei an die UN-Initiative Covax gegangen. Covax verteile sie nun an Länder mit niedrigen und mittleren Einkommen. Zusammen mit der UN-Initiative, den Herstellern, den Spendern und den Empfängern arbeite man daran, das Tempo der Lieferungen zu erhöhen.  

      Von der Leyen forderte zudem mehr Anstrengungen. Bislang seien 44 Prozent der Weltbevölkerung geimpft. Die Unterstützung für Afrika wolle man noch ausbauen, weil die Impfquote dort geringer sei als in anderen Teilen der Welt. Die deutsche Politikerin bekräftigte das Ziel, dass bis Mitte kommenden Jahres 70 Prozent der Weltbevölkerung geimpft sein sollen. 
    • 12/6/20214:19:00 PM
      150 Firmen werben gemeinsam für Impfung 

      Mehr als 150 Unternehmen und Marken in Deutschland wollen ab Dienstag gemeinsam für die Corona-Impfung werben. Mit dabei sind nach Angaben der Berliner Werbeagentur Antoni, die sich die Kampagne ausgedacht hat, unter anderem BMW, Mercedes-Benz, Edeka, Lidl, die Sparkasse und die Volksbanken ebenso wie Burger King und McDonald's.

      Überschrift der Kampagne ist das auch von der Bundesregierung genutzte #ZusammenGegenCorona, die Unternehmen sollen unter diesem Hashtag auf ihren Social-Media-Kanälen aber jeweils mit eigenen Slogans für die Impfung werben. Teilweise handelt es sich dabei um Abwandlungen bekannter Werbeslogans der jeweiligen Marken, die so jeweils in einen Aufruf zum Impfen verwandelt werden. Der designierte Bundeskanzler Olaf Scholz bezeichnete die Kampagne laut Mitteilung als "ein herausragendes Zeichen gesellschaftlicher Verantwortung und Eigeninitiative".
    • 12/6/20213:59:00 PM
      Grüne - Lauterbach ein "sehr kompetenter Gesundheitsminister"
      "Ich glaube, wir bekommen einen sehr kompetenten Gesundheitsminister, der sich nicht scheut, die Wahrheit auszusprechen", sagt die noch geschäftsführend amtierende Grünen-Co-Fraktionschefin Katrin Göring-Eckardt. Mit Karl Lauterbach von der SPD als Gesundheitsminister werde es eine gute Zusammenarbeit geben.
    • 12/6/20213:31:00 PM
      EU erwägt Lockerung der Reisebeschränkungen für südliches Afrika
      Die EU-Gesundheitsminister beraten einem Bericht der Nachrichtenagentur Bloomberg zufolge über die mögliche Lockerung der Beschränkungen für Einreisen aus dem südlichen Afrika. Die Minister wollen unter anderem über die Einführung einer PCR-Testpflicht für geimpfte Drittstaatsangehörige aus dieser Region diskutieren, heißt es in dem Bericht unter Berufung auf einen mit der Angelegenheit vertrauten Diplomaten. Damit könnten einige Reiseverbote innerhalb einer Woche gelockert oder aufgehoben werden.
    • 12/6/20213:17:43 PM
      Clubbetreiber klagt am OVG gegen Schließung wegen Corona
      Nach der Verschärfung der Corona-Regeln durch das Land sind beim nordrhein-westfälischen Oberverwaltungsgericht (OVG) die ersten Klagen eingegangen. Ein Clubbetreiber aus Düsseldorf will per am Montag eingegangenem Eilverfahren klären lassen, ob die generelle Untersagung des Betriebs von Clubs und Bars rechtens ist, sagte eine OVG-Sprecherin der Deutschen Presse-Agentur auf Nachfrage. Bund und Länder hatten sich darauf geeinigt, dass Clubs erst ab einer Sieben-Tage-Inzidenz von 350 schließen müssen. Nordrhein-Westfalen dagegen untersagt derzeit die Öffnung pauschal.
    • 12/6/20213:01:00 PM
      EU-Arzneimittelbehörde genehmigt Roche-Arthritismittel bei schwerem Covid-19
      Die Europäische Arzneimittelbehörde EMA gibt grünes Licht für den Einsatz des Roche-Medikaments RoActemra zur Behandlung von schweren Covid-19-Erkrankungen bei Erwachsenen. Das Mittel kann demnach bei Patienten eingesetzt werden, die unter anderem zusätzlichen Sauerstoff oder Beatmung benötigen. Das Roche-Medikament ist in der EU bereits für die Behandlung von Entzündungskrankheiten wie rheumatoide Arthritis zugelassen. In einer Studie hatte der Wirkstoff das Sterberisiko bei schweren Covid-Erkrankungen gesenkt, die Genesungszeit verkürzt und den Bedarf an Beatmungsgeräten verringert.
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