Die Corona-Krise

CORONAVIRUS-LIVETICKER - Virologe Drosten spricht sich für Lockdown auf Zeit aus

Virologe Christian Drosten
© dpa, Michael Kappeler, mkx vco dul cul

27. Oktober 2020 - 21:08 Uhr

Drosten: "Wenn die Belastung zu groß wird, dann muss man 'ne Pause einlegen"

Der Virologe Christian Drosten hat sich für einen zeitlich begrenzten Lockdown ausgesprochen. "Wenn die Belastung zu groß wird, dann muss man 'ne Pause einlegen", sagte der Charité-Wissenschaftler in der am Dienstag veröffentlichten Folge des "Coronavirus-Update" von NDR-Info. "Dieses Virus lässt nicht mit sich verhandeln. Dieses Virus erzwingt bei einer bestimmten Fallzahl einfach einen Lockdown."

Momentan sei die Inzidenz in Deutschland noch vergleichsweise niedrig. "Wenn wir jetzt einmal auf die Bremse treten würden, dann hätte das einen ganz nachhaltigen Effekt." Drosten beschrieb den Vorteil eines befristeten Lockdowns, der zum Beispiel auch Ausnahmen wie geöffnete Schulen machen könne: "Alle wissen von vorneherein, der ist zeitlich befristet."

Etwa drei Wochen - etwas mehr als eine Quarantänezeit brauche man aus Sicht des Wissenschaftlers dafür. "Die Inzidenz ist danach erheblich gesenkt und ist dann auch unter bestimmten Umständen auf lange Frist gesenkt.

  • 10/27/20 8:44 PM
    Frankreich erwägt laut Medienbericht Lockdown für einen Monat
    Die französische Regierung prüft einem Medienbericht zufolge angesichts der steigenden Fallzahlen einen einmonatigen Lockdown. Dieser könne ab Mitternacht am Donnerstag gelten, berichtet der Sender BFM TV. Allerdings würden die Einschränkungen in diesem Fall flexibler sein als die im März verhängten. Präsident Emmanuel Macron wird sich am Mittwoch in einer Fernsehansprache an das Volk wenden.
  • 10/27/20 8:27 PM
    Rapper Bushido hat Corona
    Gerade ist der Prozess um Rapper Bushido (42) gegen seinen einstigen Kumpel Arafat Abou-Chaker nach mehrwöchiger Unterbrechung wieder in vollem Gange, schon liegt ihm ein neuer Stein im Weg: Wie Bushido in seiner Instagram Story verkündet, ist er positiv auf das Coronavirus getestet worden.

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  • 10/27/20 8:22 PM
    Proteste gegen Corona-Maßnahmen in Rom: Demonstranten gehen auf Polizisten los
    Bei Protesten gegen die Regierungsmaßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie in Italien hat es gewalttätige Zusammenstöße zwischen Demonstranten und der Polizei gegeben. Die Zahl der Neuinfektionen erreichte unterdessen einen neuen Höchststand - innerhalb eines Tages wurden fast 22 000 Fälle gemeldet.

    In Rom gerieten am Dienstagabend auf der zentralen Piazza del Popolo mehrere Hundert Menschen - darunter Anhänger der neo-faschistischen Partei Forza Nuova - mit der Polizei aneinander. Wie die Nachrichtenagentur Ansa berichtete, zündeten Demonstranten Mülleimer an und beschädigten geparkte Fahrräder und Motorroller, die Polizei setzte Wasserwerfer ein.

  • 10/27/20 6:55 PM
    Auch Linke sagt Parteitag ab
    Nach der CDU hat auch die Linke ihren Parteitag zur Wahl einer neuen Parteispitze abgesagt. Der Parteivorstand beschloss am Dienstag, dass das schon einmal von Juni auf Ende dieses Monats verschobene Treffen erneut nicht stattfinden kann. "Die weiter ansteigenden Corona-Infektionszahlen machen diesen Schritt leider unausweichlich", teilte die Partei mit.

    Eigentlich sollte bei einem verkürzten Parteitag an diesem Freitag in Erfurt über die Nachfolge der Parteichefs Katja Kipping und Bernd Riexinger entschieden werden. Beide sind seit acht Jahren im Amt. Die neue Doppelspitze soll aller Voraussicht nach von der Linksfraktionschefin im hessischen Landtag, Janine Wissler, und Thüringens Parteichefin Susanne Hennig-Wellsow gebildet werden.

    Es würden nun alternative Möglichkeiten für einen Parteitag mit Wahlen geprüft, hieß es weiter.
  • 10/27/20 6:18 PM
    Drosten: Jetzt auf die Bremse zu treten hätte nachhaltigen Effekt
    Der Virologe Christian Drosten hat sich für einen zeitlich begrenzten Lockdown ausgesprochen. "Wenn die Belastung zu groß wird, dann muss man 'ne Pause einlegen", sagte der Charité-Wissenschaftler in der am Dienstag veröffentlichten Folge des "Coronavirus-Update" von NDR-Info. "Dieses Virus lässt nicht mit sich verhandeln. Dieses Virus erzwingt bei einer bestimmten Fallzahl einfach einen Lockdown."

    Momentan sei die Inzidenz in Deutschland noch vergleichsweise niedrig. "Wenn wir jetzt einmal auf die Bremse treten würden, dann hätte das einen ganz nachhaltigen Effekt."

    Drosten beschrieb den Vorteil eines befristeten Lockdowns, der zum Beispiel auch Ausnahmen wie geöffnete Schulen machen könne: "Alle wissen von vorneherein, der ist zeitlich befristet." Etwa drei Wochen - etwas mehr als eine Quarantänezeit brauche man aus Sicht des Wissenschaftlers dafür. "Die Inzidenz ist danach erheblich gesenkt und ist dann auch unter bestimmten Umständen auf lange Frist gesenkt".

  • 10/27/20 5:13 PM
    Trauriger Corona-Rekord in Berlin: 1.000 neue Fälle an einem Tag
    In Berlin hat die Gesundheitsverwaltung erstmals mehr als 1.000 Corona-Neuinfektionen binnen eines Tages verzeichnet. Im Vergleich zum Vortag infizierten sich demnach 1040 weitere Menschen nachweislich mit dem Virus, wie die Senatsverwaltung am Dienstag mitteilte. Damit lag die Zahl der Neuinfektionen je 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen bei 137,2.

    Unter den Berliner Bezirken hat Neukölln nach wie vor die meisten Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner in den zurückliegenden sieben Tagen. Der Wert lag bei 250,7, gefolgt von Mitte mit 215,2, Friedrichshain-Kreuzberg mit 193,5 und Tempelhof-Schöneberg mit 160,1.
  • 10/27/20 4:41 PM
    Belgien nun EU-Land mit der höchsten Covid-19-Infektionsrate
    Belgien ist in der Europäischen Union (EU) zum Land mit der höchsten Covid-19-Infektionsrate geworden. Laut Daten des Europäischen Zentrums für die Prävention und die Kontrolle von Krankheiten wies das Land mit rund elf Millionen Bürgern 1.390 neue Covid-19-Infektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen zwei Wochen auf. An zweiter Stelle befinde sich Tschechien mit 1.379 Infektionen auf 100.000 Einwohner. Die Zahl der täglichen Positiv-Tests war in Belgien am 20. Oktober auf einen Rekord von mehr als 18.000 gestiegen. Am Freitag will die belgische Regierung zusammenkommen, um über einen möglichen neuen nationalen Lockdown zu entscheiden.
  • 10/27/20 4:33 PM
    Italien meldet Rekordanstieg - Fast 22.000 weitere Positiv-Tests
    Das italienische Gesundheitsministerium meldet 21.994 neue Positiv-Tests, ein Rekord. Zudem gibt es 221 weitere Todesfälle bekannt. Damit wird zum ersten Mal seit Mitte Mai die Marke von 200 Toten pro Tag überschritten.
  • 10/27/20 4:32 PM
    Laschet: November entscheidend für Advents- und Weihnachtszeit
    Der Ministerpräsident appellierte nochmals an alle Bürger*innen: "Wenn wir den Lockdown verhindern wollen, wenn wir verhindern wollen, dass Menschen ihre Arbeitsplätze verlieren, dann müssen wir jetzt handeln. Unser Land kann das", sagte Laschet. "Wenn uns das gelingt, uns im Monat November zu konzentrieren, können wir in eine entspanntere Advents-und Weihnachtszeit gehen."
  • 10/27/20 4:31 PM
    Laschet pocht auf strenge Kontaktbeschränkungen wie im März
    Mehrere Punkte seien jetzt entscheidend, sagte Laschet:

    - Wiedereinführung eines strengeren Kontaktverbots Der überwiegende Teil der Infektionen im Privaten. Alle privaten Feiern müssten abgesagt werden, denn dort finde das Haupt-Infektionsgeschehen statt. Eine Ausgangssperre solle es aber nicht geben. "Nicht das Verlassen der eigenen Wohnung ist das Problem, sondern der Kontakt zu anderen", sagte Laschet. Spazieren und Bewegung an der frischen Luft seien dagegen kein Problem. Das hätten diese Maßnahmen im März gezeigt.

    - Maßnahmen zum Schutz der Verwundbarsten Im März habe man Menschen in Altenheimen häufig alleine gelassen. Jetzt wolle man Schnelltests in Altersheimen etc. nutzen, damit Ältere nicht isoliert würden. Auch FFP2-Masken seien notwendig für die besonders Schützenswerten.

    - An den innerdeutschen Grenzen sollte es nicht zu Abschottungen kommen "Hinter der Grenze eines Bundeslands müssen die gleichen Regeln gelten wie im eigenen Bundesland", sagte Laschet.

    - Unterstützung der Gesundheitsämter durch mehr Personal und digitale Strategie zur Kommunikation in den Behörden

    - Regeln müssen verständlich bleiben "Beschlüsse, die niemand verstehen kann, senken die Akzeptanz", betonte Laschet. Die Polizei werde in den nächsten Tagen vermehrt die Regeln kontrollieren. "Jeder muss begreifen, was der Ernst der Lage ist", so Laschet.
  • 10/27/20 4:22 PM
    Laschet: "Eins ist klar: Der November wird der Monat der Entscheidung"
    Laschet beginnt mit mahnenden Worten: Die Lage sei sehr sehr ernst, die jetzigen Maßnahmen reichten "offenkundig nicht aus", um die grassierende zweite Welle zu stoppen. "Eins ist klar: Der November wird der Monat der Entscheidung", so Laschet. Man sei derzeit in der Phase, in der man eine effektive Corona-Bremse brauche. Man müsse jetzt konsequent sein, um die Entwicklung aufzuhalten. "Das Entscheidende sind nicht die Beschlüsse, sondern das Verhalten der Menschen, die jetzt ihre Kontakte beschränken müssen"

    Ein zweiter Lockdown müsse aber verhindert werden, so Laschet - Wirtschaft und Bildung seien sonst stark gefährdet.

  • 10/27/20 4:15 PM
    NRW-Gesundheitsminister Laumann: "Dringend notwendig, dass wir zu Reduzierung der Infektionen kommen"
    NRW-Gesundheitsminister Laumann beginnt sein Statement mit "sehr unangenehmen Zahlen", wie er selbst sagt. Die Wocheninzidenz sei in NRW bei 116, noch bedenklicher sei aber, dass jeder Infizierte im Schnitt 1,5 Menschen anstecke, sagte Laumann. Bei diesen Zahlen könne man nicht ausschließen, dass man zum Ende des Jahres an die GRenzen des Gesundheitssystems stoßen könne. Dann sei eine Möglichkeit, planbare Eingriffe wieder zu verschrieben, um Kapazitäten zu schaffen. Man müsse sich in NRW keine Sorgen machen, aber "aus Sicht des Gesundheitsministers ist es dringend notwendig, dass wir zu einer Reduzierung der Infektionen kommen müssen", so Laumann.

    6,6 Prozent der knapp 325.000 getesteten Menschen seien positiv - zuvor waren es nur rund 2,5 Prozent. Auch daran sehe man, dass das Virus breiter um sich greife.

  • 10/27/20 4:12 PM
    Neue Corona-Regeln in Schleswig-Holstein: Amateurfußball eingestellt
    Die verschärften Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie werden in Schleswig-Holstein auch den Sport betreffen. In einer für Freitag angekündigten Landesverordnung soll festgelegt werden, dass in dem gesamten Bundesland auch beim Amateursport nur noch maximal zehn Personen zusammentreffen dürfen. Der komplette Spielbetrieb im Amateurfußball wurde daraufhin noch heute für vorerst dreieinhalb Wochen eingestellt. Im Profisport, für den diese Zehner-Regel bei den Aktiven nicht gilt, soll die Zuschauerzahl auf maximal 100 begrenzt werden.
  • 10/27/20 4:04 PM
    LIVE auf RTL.de: Armin Laschet zu Corona-Maßnahmen in NRW
    Morgen kommt es zum großen Kirsen-Treffen - doch einige Ministerpräsidenten lassen heute schon durchblicken, welche Regeln sie sich vorstellen. Nun spricht auch Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet.

    Sehen Sie hier sein Statement live auf RTL.de:
  • 10/27/20 4:03 PM
    Weil will weitere und einheitliche Corona-Beschränkungen
    Im Kampf gegen die rasant steigenden Corona-Infektionszahlen will Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) weitere und bundesweit einheitliche Maßnahmen. "Es gibt nichts drum herum zu reden, die Situation ist besorgniserregend", sagte Weil heute in Hannover der Deutschen Presse-Agentur. "Die zwischenzeitlich ergriffenen Maßnahmen zeigen keinerlei Bremsspuren bei den Infektionen." Deswegen seien weitere Schritte nötig.
  • 10/27/20 3:59 PM
    Insider: Bis Ende 2021 nicht genug Impfdosen für alle EU-Bürger
    Die EU-Kommission geht Insidern zufolge davon aus, dass bis Ende 2021 nicht genug Impfdosen für die gesamte EU-Bevölkerung bereitstehen werden. Dies habe ein Kommissionsvertreter bereits am Montag EU-Diplomaten mitgeteilt, erfährt die Nachrichtenagentur Reuters von einem Teilnehmer des Treffens. Ein zweiter Insider äußert sich ähnlich. Die EU mit 27 Mitgliedstaaten und knapp 450 Millionen Einwohnern hat sich zwar eine Milliarde Impfdosen von drei Herstellern gesichert. Experten warnen jedoch, dass möglicherweise nicht jeder Impfstoff wirksam sein wird.
  • 10/27/20 3:41 PM
    Garmisch-Partenkirchen: Angebliche Superspreaderin steckte wohl niemanden an
    Großer Ärger Anfang September im bayerischen Garmisch-Partenkirchen: Eine junge US-Amerikanerin ging in mehreren Kneipen feiern, obwohl sie Krankheitssymptome hatte und auf ihr Corona-Test-Ergebnis wartete. Schnell stand die Frau im Verdacht, als sogenannte "Superspreaderin" Dutzende Menschen mit dem Virus infiziert zu haben – ihr drohte ein hohes Bußgeld oder sogar eine Haftstrafe. Jetzt kommt raus: Der 26-Jährigen konnte bislang nicht nachgewiesen werden, wirklich weitere Menschen angesteckt zu haben.

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  • 10/27/20 2:51 PM
    Corona-Ausbruch in Flüchtlingsunterkunft in Hamburg-Rahlstedt
    In einer Flüchtlingsunterkunft in Hamburg-Rahlstedt sind bei einem Corona-Ausbruch bislang 70 Bewohner positiv getestet worden. Insgesamt seien 277 Bewohner des Ankunftszentrums untersucht worden, teilte die Innenbehörde am Dienstag mit. Die Tests waren den Angaben zufolge veranlasst worden, nachdem mehrere Personen erkrankt waren.

    Da die Flüchtlinge alle bei ihrer Ankunft getestet worden seien, sei davon auszugehen, dass sie sich während ihrer Zeit in Hamburg angesteckt haben müssen, hieß es weiter. Zum Schutz sei präventiv eine Quarantäne angeordnet worden. Bewohner, bei denen eine Infektion festgestellt wurde, wurden laut Behörde umgehend isoliert und zum bereits im Frühjahr eingerichteten Quarantäne-Standort Neuer Höltigbaum verlegt. Dies betreffe auch Kontaktpersonen mit höherem Infektionsrisiko.
  • 10/27/20 2:01 PM
    Auch in Sachsen-Anhalt künftig Strafen für Maskenverweigerer
    Wer seine Maske nicht wie vorgeschrieben trägt, muss künftig auch in Sachsen-Anhalt zahlen. Es könnten Verwarn- und Bußgelder bei Verstößen gegen die Pflicht zum Masketragen verhängt werden, teilte die Staatskanzlei heute nach der Kabinettssitzung in Magdeburg mit. Fällig werden können 50 bis 75 Euro, je nach Lage vor Ort mit der Zahl der Infektionen je 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen.
  • 10/27/20 1:37 PM
    Belgien: Ärzte und Pfleger arbeiten trotz Corona-Infektion weiter
    Trotz Infektion mit dem Coronavirus Dutzende sind Ärzte und Pfleger in den völlig überlasteten Kliniken der belgischen Provinz Lüttich nach Angaben von Gewerkschaftern im Dienst. "Wir müssen wählen zwischen einer schlechten und einer sehr schlechten Lösung", sagte Philippe Devos vom belgischen Verband der medizinischen Gewerkschaften. Demnach sei die sehr schlechte Lösung, Patienten gar nicht zu behandeln. in den letzten 14 Tagen ist Belgien nach Angaben der EU-Seuchenbehörde ECDC EU-weit das Land mit den meisten Corona-Infektionen pro 100.000 Einwohner. Der Wert lag am Dienstag bei 1390,9 infizierten Personen pro 100.000 Einwohnern. Insbesondere die Krankenhäuser in der Provinz Lüttich, aber auch in anderen Regionen sind überlastet. Zuletzt wurden Patienten in andere belgische Regionen und teils auch über die deutsche Grenze nach Aachen verlegt.
  • 10/27/20 1:31 PM
    Söder: Nationale Schritte könnten weiter gehen als in Bayern
    Zur Bekämpfung der Coronavirus-Pandemie könnten nach Einschätzung von Bayerns Ministerpräsident Markus Söder bundesweit noch schärfere Maßnahmen notwendig sein als in Bayern. "Allein jetzt das zu machen, was bei uns wirkt, ist schon ein großer Schritt", sagt Söder nach einer Kabinettssitzung in München. "Aber ob es ausreicht, um es in Gesamtdeutschland dauerhaft runterzubringen - da bin ich noch skeptisch." Zu Berichten über einen angeblich von Kanzlerin Angela Merkel vorgeschlagenen "Lockdown light" wolle er sich nicht äußern. Söder lobt, wie Merkel als Naturwissenschaftlerin die Gefahr einer exponentiellen Ausweitung der Krise einschätze. "Die Kanzlerin hat bisher in ihren Berechnungen keinen Fehler gemacht."
  • 10/27/20 1:26 PM
    Thüringens Ministerpräsident attackiert Kanzleramt
    Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke) äußert scharfe Kritik an der Bundesregierung wegen des Umgangs mit der Corona-Pandemie. Aus seiner Sicht würde die Bundesregierung die Ministerpräsidenten der Länder und die Parlamente beim Corona-Krisenmanagement zu wenig einbinden und vor vollendete Tatsachen stellen. "Es ist höchste Zeit, dass wir wieder ein Verfahren bekommen, das den Grundregeln des Parlamentarismus entspricht", sagt Ramelow dem RedaktionsNetzwerk Deutschland.

    Das sei derzeit nicht der Fall. "Ich bin keine nachgeordnete Behörde des Kanzleramtes." Vor der jüngsten Ministerpräsidenten-Konferenz mit Kanzlerin Angela Merkel (CDU) hätten die Länderchefs von dort um 10.50 Uhr eine Vorlage bekommen für eine Sitzung, die bereits um 14.00 Uhr begonnen habe. Dieses Verfahren wiederhole sich nun. "Ich will, dass der Landtag stärker in die Entscheidungen einbezogen wird", sagt Ramelow.
  • 10/27/20 1:19 PM
    Forschungsgemeinschaften mahnen deutliche Kontaktreduzierung an
    Sechs Wissenschaftsorganisationen fordern in einer gemeinsamen Erklärung dazu auf, die Zahl der Kontakte ohne Einhaltung der geltenden Hygiene- und Vorsichtsmaßnahmen auf ein Viertel zu verringern. "Die wissenschaftliche Analyse des exponentiellen Anstiegs der Covid-19-Fallzahlen weist eindeutig darauf hin, dass es gegenwärtig ein Hauptinstrument gibt, um die Kontrolle über die Pandemie zurückzugewinnen: Die Anzahl der Kontakte zwischen Personen ohne adäquate Vorsichtsmaßnahmen muss konsequent reduziert werden", heißt es in der Erklärung von Deutscher Forschungsgemeinschaft, Fraunhofer-Gesellschaft, Helmholtz-Gemeinschaft, Leibniz-Gemeinschaft, Max-Planck-Gesellschaft und Nationaler Akademie der Wissenschaften Leopoldina. Ziel sei es, die Fallzahlen so weit zu senken, dass die Gesundheitsämter die Kontaktnachverfolgung wieder vollständig durchführen könnten.
  • 10/27/20 1:17 PM
    FC Bayern-Vorstand Rummenigge warnt: Bei Lockdown droht der Bundesliga der Kollaps
    Ein möglicher weiterer Lockdown auch für den deutschen Sport hätte nach Ansicht von Bayern Münchens Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge verheerende Folgen auch für die Fußball-Bundesliga. "Wenn die Bundesliga erneut unterbrochen werden würde, wenn also nicht mal mehr ohne Zuschauer gespielt werden dürfte, müssten nach und nach viele Vereine Insolvenz anmelden und in der Folge würde dann sogar die Gefahr bestehen, dass die Bundesliga als Ganzes kollabiert", sagte er auf SID-Anfrage.
  • 10/27/20 1:02 PM
    Söder plädiert für nationales Konzept zur Corona-Bekämpfung
    Bayerns Ministerpräsident Markus Söder plädiert für einen Übergang von lokalen und regionalen Einschränkungen zur Bekämpfung der Pandemie hin zu bundesweiten Maßnahmen. Aufgrund der zunehmenden Zahl an Hotspots rücke diese Schwelle näher, sagt Söder nach einer Kabinettssitzung in München. Er wünsche sich, dass die Ministerpräsidentenkonferenz mit Kanzlerin Angela Merkel am Mittwoch "nicht halbherzige Maßnahmen, sondern ein wirksames Konzept" beschließe.
  • 10/27/20 12:35 PM
    Keine Impfpflicht in Bayern
    Bayern plant nach Regierungsangaben keine verpflichtenden Impfungen gegen das Coronavirus. "Es geht um eine freiwillige Impfung", betont Gesundheitsministerin Melanie Huml nach einer Kabinettssitzung in München. Risikogruppen wie etwa Senioren sollten vorrangig diese Möglichkeit bekommen.
  • 10/27/20 12:27 PM
    Söder - Ministerpräsidentenkonferenz "wird nicht schön"
    Der CSU-Chef und bayerische Ministerpräsident Markus Söder erwartet bei der Ministerpräsidentenkonferenz am Mittwoch mit Kanzlerin Angela Merkel eine schwierige Sitzung. "Klar ist, es wird nicht einfach. Und klar ist, es wird auch nicht schön", sagt Söder nach einer Kabinettssitzung in München. "Wir müssen uns morgen bewähren." Die Maßnahmen zur Bekämpfung der Pandemie müssten konsequent sein: "Lieber gleich und richtig als spät und halbherzig."
  • 10/27/20 12:26 PM
    Söder: Öffnung von Schulen und Kitas hat Vorrang
    Bayern räumt bei den Maßnahmen zur Bekämpfung der Coronavirus-Pandemie der Offenhaltung von Schulen und Kindergärten Vorrang ein. Schulen und Kitas würden, sofern überhaupt nötig, als letzte Einrichtungen geschlossen und als erste geöffnet, sagt Ministerpräsident Markus Söder nach einer Kabinettssitzung in München.
  • 10/27/20 12:25 PM

    Brinkhaus fordert harte Kontakt- und Bewegungseinschränkungen für ganz Deutschland
    CDU-/CSU-Fraktionschef Ralph Brinkhaus fordert die Ministerpräsidenten der Länder auf, sich am Mittwoch auf harte Anti-Corona-Maßnahmen zu einigen. "Wir haben die klare Erwartungshaltung, dass wir Kontakt- und Bewegungsbeschränkungen bekommen", sagt der CDU-Politiker. Nötig seien klare Regeln und eine Priorisierung. Am wichtigsten sei der Gesundheitsschutz, dann folgten gleichwertig Wirtschaft und die Offenhaltung der Schulen. "Und danach erstmal lange nichts."
  • 10/27/20 12:00 PM
    Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Günther kündigt harte Kontaktbeschränkungen an - Obergrenze von maximal 10 Personen
    Angesichts der rasant steigenden Corona-Zahlen will Schleswig-Holstein harte Kontaktbeschränkungen ergreifen. Die Zahl 10 werde die Obergrenze für alle Bereiche in den nächsten drei Wochen sein, sagte Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) am Dienstag in Kiel.
  • 10/27/20 11:52 AM
    "Lockdown light" wird in einem Thesenpapier aus NRW diskutiert
    Vor dem Gipfel zwischen den Länderchefs und Bundeskanzlerin Merkel am Mittwoch ist ein Strategiepapier des NRW-Gesundheitsministeriums bekannt geworden, das RTL und ntv vorliegt. Demnach sollten Schulen, Kitas und Betriebe weiterhin offen bleiben. Insbesondere Private Kontakte sollten aber streng reguliert werden. So sollen Zusammenkünfte mit mehr als zehn Personen im privaten und mehr als fünf Personen im öffentlichen Raum verboten werden.
    Mehr Infos dazu können Sie hier im Artikel nachlesen:
  • 10/27/20 11:17 AM
    Keine belegten Infektionen durch angebliche Superspreaderin
    Einer 26 Jahre alten Frau, die im Verdacht stand, in Bayern vielleicht Dutzende Menschen mit dem Coronavirus angesteckt zu haben, können keine Infektionen nachgewiesen werden. Das Landratsamt in Garmisch-Partenkirchen hat nach Angaben eines Sprechers jedenfalls keine Kontaktpersonen ermitteln können, die durch die positiv getestete Frau infiziert worden sind. Zuvor hatten mehrere Medien über das Ergebnis der Untersuchung des Falls durch das Gesundheitsamt berichtet.
  • 10/27/20 10:29 AM
    Polen erneut mit Rekordanstieg bei Neuinfektionen
    Mit 16.300 Coronavirus-Infektionen meldet Polen erneut einen Tagesrekord. Ministerpräsident Mateusz Morawiecki warnt, eine Teilnahme an Massenprotesten über Abtreibungsrechte sei eine "massive" Missachtung der Infektionsrisiken. Seit fünf Tagen finden in Polen weit verbreitete Proteste statt, nachdem das Verfassungsgericht am vergangenen Donnerstag ein fast vollständiges Verbot von Abtreibungen verhängt hat.
  • 10/27/20 10:14 AM
    Scholz: Schnelle und entschlossene Schritte in Corona-Pandemie
    Bundesfinanzminister Olaf Scholz hält schnelle und bundesweit einheitliche Maßnahmen für erforderlich, um den Anstieg der Neuinfektionen in den Griff zu bekommen. "Der dramatische Anstieg der Infektionszahlen in den vergangenen Tagen ist sehr besorgniserregend", erklärt der SPD-Politiker. "Jetzt sind schnelle und entschlossene Schritte nötig, um diese neue Infektionswelle zu brechen. Die zusätzlichen Maßnahmen sollten zielgerichtet, zeitlich befristet und fokussiert sein. Und sie sollten deutschlandweit möglichst einheitlich getroffen werden und allgemein verständlich sein."
  • 10/27/20 10:00 AM
    Karl Lauterbach (SPD): Brauchen Wellenbrecher-Lockdown, um exponentielles Wachstum zu stoppen
    Der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach fordert zeitnah einen befristeten Shutdown, um das exponentielle Wachstum der Corona-Fallzahlen in Deutschland zu stoppen. Lauterbach sagte im Gespräch mit dem Fernsehsender phoenix: "Wir brauchen eine Atempause, eine Art Wellenbrecher-Lockdown. Wir müssen aus dem exponentiellen Wachstum wieder raus, sonst sind wir in drei Wochen wieder da, wo wir im Frühjahr waren, nur dass wir dann vor einem langen Winter stehen und in einen kompletten Lockdown müssten."

    Dieser sei dann alternativlos, warnt er, das exponentielle Wachstum lasse keinen "dritten Weg" zu. In den umliegenden Ländern sehe man bereits, wo die Entwicklung hingehe, dort fehle es zum Teil bereits an Intensivbetten, die Fallzahlen seien hoch. "Wir sind da nur zehn bis 15 Tage hinterher", mahnte Lauterbach.
  • 10/27/20 9:58 AM
    Rosenheim in Bayern reißt 200er-Marke
    Die bayerische Stadt Rosenheim hat laut Robert Koch-Institut (RKI) die Kennziffer von 200 Corona-Neuinfektionen gerissen. Die Zahl der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner in sieben Tagen lag am Dienstag nach Angaben auf der RKI-Homepage bei 217,1. "Die Stadtspitze steht in ständigem Austausch mit den Gesundheitsbehörden", sagte ein Sprecher der Stadt auf Anfrage.

    "Der nächste Schritt wären dann in der Tat Lockdown-Maßnahmen wie in Rottal-Inn oder im Berchtesgadener Land", sagte der Sprecher. "Wir haben da aber noch nichts in aktueller Planung." Er könne allerdings nicht ausschließen, dass sich daran in den kommenden Tagen oder sogar im Laufe des Tages noch etwas ändere. Konkrete Infektionsherde gebe es in der Stadt nicht. "Es ist der Klassiker: diffuses Infektionsgeschehen."

    Im Berchtesgadener Land (219 Fälle/100.000 Einwohner) und im Landkreis Rottal-Inn (239,5 Fälle/100.000 Einwohner) liegt die aktive Infektionsquote ähnlich hoch, wie in Rosenheim. Dort herrscht allerdings schon ein Lockdown.

  • 10/27/20 9:58 AM
    Merkel eröffnet Pflegekongress
    Die Eingriffe in Grundrechte in der Corona-Krise müssen nach Ansicht von Kanzlerin Angela Merkel gut begründet und dürfen nur vorübergehend sein. Das betont sie bei der Eröffnung eines Pflegekongresses. Es dürften keine gesellschaftlichen Gruppen vom öffentlichen Leben ausgeschlossen werden, sagt sie mit Blick auf Kranke und Schwache. Schnelltests seien wichtig, um mehr Sicherheit vor Ansteckung im Pflegebereich zu bekommen.
  • 10/27/20 9:24 AM
    Tschechien meldet über 10.000 Neuinfektionen
    Tschechien verzeichnet 10.273 Neuinfektionen. Die Zahl der Todesfälle erhöht sich um 164 auf 2.365. Die Gesamtzahl der Todesopfer hat sich seit dem 13. Oktober etwa verdoppelt. Insgesamt wurden in der Tschechien 268.370 Fälle des neuartigen Coronavirus registriert, wobei sich die Gesamtzahl der Corona-Infektionen in den vergangenen zwei Wochen mehr als verdoppelt hat.
  • 10/27/20 9:07 AM
    Altmaier erwartet Ende der Woche 20.000 Neuinfektionen
    Deutschland wird Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier zufolge wahrscheinlich schon Ende der Woche 20.000 Neuinfektionen am Tag haben. Das erschwere die konjunkturelle Erholung, sagt Altmaier. Viele Unternehmen bräuchten deswegen länger staatliche Hilfen.
  • 10/27/20 9:00 AM
    Corona-Pandemie schränkt Konsum von Schweizer Schokolade ein
    Schweizer Schokolade verkauft sich nach Angaben des Branchenverbandes Chocosuisse als Folge der Corana-Pandemie nicht mehr so gut. Der Rückgang in den ersten acht Monaten des Jahres betrug 14,3 Prozent. Der Verband führt dies auf den schwachen Tourismus zurück.
  • 10/27/20 8:10 AM
    Corona kommt ins Museum
    Das Haus der Geschichte in Bonn sammelt schon seit Monaten fleißig Dinge, die die Pandemie und ihre Auswirkungen dokumentieren. Mehr als 400 Objekte sind bereits im Fundus - von Atemschutzmasken aller Art bis zu Abstrichröhrchen für PCR-Tests. "Spätestens mit dem Lockdown im Frühjahr war klar, dass Corona die ganze Gesellschaft betrifft und somit ein großes zeitgeschichtliches Ereignis ist", sagt Sammlungsdirektor Dietmar Preißler. Deshalb sei es wichtig, Erinnerungsstücke der Krise für die Zukunft zu sichern.
  • 10/27/20 7:32 AM
    Ärztepräsident: "Wir haben es eigentlich richtig gemacht."
    Fast zwei Drittel der Deutschen erwarten einen zweiten Lockdown wie Umfrage-Ergebnisse zeigen. Und auch der Welt-Ärztepräsident Frank Ulrich Montgomery blickt besorgt auf die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus. Im Gespräch mit ntv verrät der Mediziner, warum er glaubt, dass es mit einem zweiten Lockdown allein nicht getan ist.
  • 10/27/20 7:29 AM
    Zu wenig Pflegekräfte
    Der Mangel an Pflegepersonal in deutschen Krankenhäusern entwickelt sich nach Ansicht von Ärztevertretern zu einem zentralen Problem bei der Versorgung von Covid-19-Patienten. Viele der in der Pandemie zusätzlich geschaffenen Betten könnten "nicht belegt werden, weil das Personal zur Versorgung der Patienten fehlt", sagt der Präsident der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin, Uwe Janssens, den Zeitungen der "Funke Mediengruppe" (Dienstagausgaben). Grob geschätzt fehlten bundesweit 3500 bis 4000 Fachkräfte für die Intensivpflege.
  • 10/27/20 7:07 AM
    Weniger Verkehrsunfälle dank Homeoffice und Lockdown
    Lockdown, Homeoffice und Kontaktbeschränkungen haben die Mobilität verändert. Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, hat sich das auch auf das Verkehrsunfallgeschehen ausgewirkt. Insgesamt nahm die Polizei von März bis Ende Juni 2020 rund 670.000 Unfälle auf. Das waren 26 Prozent weniger als von März bis Juni 2019. Bei knapp 81.000 Unfällen gab es Tote oder Verletzte, bei rund 589.000 Unfällen blieb es bei Sachschaden. Damit ist die Zahl der Unfälle mit Sachschaden stärker gesunken (-26,6 %) als die Zahl der Unfälle, bei denen Personen zu Schaden kamen (-21,4 %).
  • 10/27/20 6:53 AM
    Kardiologe: Feinstaub mitschuld an Corona-Verbreitung
    Der Kardiologe Thomas Münzel geht davon aus, dass die Luftverschmutzung mitschuld an der Verbreitung des Coronavirus ist. Demnach könnten die Viren über Feinstaub in der Luft transportiert werden. In Norditalien sei Sars-CoV-2 in Feinstaubproben nachgewiesen worden, heißt es in einer Studie, die im Fachblatt "Cardiovascular Research" veröffentlicht wurde. "15 Prozent der Covid-19-Toten gehen auf das Konto von Luftverschmutzung", sagte er in einem Interview mit dem "Spiegel".

    Gleichzeitig steige in Regionen mit starker Luftverschmutzung das Risiko einer Covid-19-Erkrankung, weil "sowohl Feinstaub als auch das Virus das Endothel, also die Auskleidung der Blutgefäße, angreifen und Entzündungen verursachen".
  • 10/27/20 6:43 AM
    Mieterbund befürchtet steigende Obdachlosenzahlen
    Der Deutsche Mieterbund in Rheinland-Pfalz befürchtet, dass die Zahl obdachloser Menschen in den kommenden Monaten in die Höhe schnellen könnte. Man müsse davon ausgehen, dass sich die wirtschaftliche Situation vieler Menschen aufgrund der Corona-Pandemie verschlechtere. "Damit dürfte die Zahl der Mieter steigen, die ihre Wohnungen nicht mehr bezahlen können", sagte der rheinland-pfälzische Landesvorsitzende des Mieterbundes, Franz Obst, der Deutschen Presse-Agentur.

    Müssten Menschen dann ihre Mietwohnung verlassen, werde es für sie schwierig, einen geeigneten Ersatz zu organisieren. Aus Sicht des Landesvorsitzenden wäre es daher "definitiv zu befürworten", würde die Bundesregierung die Stundungsregel wieder in Kraft setzen.

  • 10/27/20 6:37 AM
    Strobl: "Einmal für eine Woche alles dicht"
    Der stellvertretende CDU-Bundesvorsitzende Thomas Strobl fordert bei einer weiteren Verschärfung der Corona-Lage einen gut einwöchigen Lockdown in Deutschland. "Wenn die Zahlen sich weiter so entwickeln, dann müssen wir Maßnahmen in den Blick nehmen, etwa, dass wir auch einmal für eine Woche alles dicht machen, dass von Freitag bis Sonntag die Woche drauf gar nichts mehr geht", sagte der baden-württembergische Innenminister dem Nachrichtenportal "ThePioneer" (Dienstag). Auf die Frage, ob die Schließung auch Schulen, Kitas und Geschäfte betreffen würde, sagte Strobl: "Alles heißt alles." Das bedeute auch Einschränkungen im Grenzverkehr.
  • 10/27/20 6:23 AM
    11.409 Corona-Neuinfektionen in Deutschland
    Die Gesundheitsämter haben nach Angaben des Robert Koch-Instituts vom frühen Dienstagmorgen 11.409 Corona-Neuinfektionen binnen eines Tages gemeldet. Am Dienstag vor einer Woche hatte die Zahl bei 6868 gelegen. Am Samstag war mit 14.714 Neuinfektionen ein neuer Höchstwert seit Beginn der Corona-Pandemie in Deutschland erreicht worden. Die Zahl der Todesfälle überstieg am Wochenende die Marke von 10.000.

    Die jetzigen Werte sind nur bedingt mit denen aus dem Frühjahr vergleichbar, da mittlerweile wesentlich mehr getestet wird und dadurch auch mehr Infektionen entdeckt werden.

  • 10/27/20 5:15 AM
    Knapp 70.000 neue Fälle in den USA
    In den USA steigt nach einer Reuters-Zählung die Zahl der Neuinfektionen um mindestens 69.413 auf rund 8,74 Millionen. Demnach sind mindestens 515 Menschen nach einer Ansteckung mit dem Virus gestorben. Die Zahl der Corona-Todesfälle erhöht sich demnach auf mindestens 225.828.
  • 10/26/20 10:59 PM
    Umfrage: Jeder zweite Deutsche findet Corona-Auflagen angemessen
    Gut jeder zweite Deutsche hält einer Umfrage zufolge die geltenden Auflagen zur Eindämmung der Corona-Pandemie für ausreichend. 51 Prozent der Befragten sind im "Deutschlandtrend im ARD-Morgenmagazin" dieser Ansicht. Das sind acht Prozentpunkte weniger als zu Monatsbeginn. Für 32 Prozent gehen die aktuell geltenden Einschränkungen nicht weit genug, ein Plus von 5 Prozentpunkten. 15 Prozent halten die derzeitigen Auflagen hingegen für zu weitgehend, das sind vier Prozentpunkte mehr als Anfang Oktober.

    Die Kontrollen der Auflagen bewerten 50 Prozent als unzureichend. 34 Prozent empfinden sie als ausreichend, 10 Prozent gehen sie zu weit.
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