Die Corona-Krise

CORONAVIRUS-LIVETICKER - Verkehrschaos in den Niederlanden wegen Ansturm auf Booster-Impfungen

Menschen in Gouda stehen Schlange für eine Auffrischungsimpfung. Aufgrund von Menschenansammlungen sind die Injektionsstellen der GGD Hollands Midden jetzt für Personen geschlossen, die ohne Termin zu einer Auffrischimpfung kommen möchten.
Menschen in Gouda stehen Schlange für eine Auffrischungsimpfung. Aufgrund von Menschenansammlungen sind die Injektionsstellen der GGD Hollands Midden jetzt für Personen geschlossen, die ohne Termin zu einer Auffrischimpfung kommen möchten.
© picture alliance / ANP / Ramon van Flymen

05. Dezember 2021 - 18:36 Uhr

Hier erfahren Sie die aktuellen Entwicklungen.

  • 12/5/20212:28:30 PM
    Ansturm auf Booster-Spritzen führt in Niederlanden zu Verkehrschaos
    Der Ansturm auf Booster-Impfungen gegen das Coronavirus hat in mehreren niederländischen Städten zu einem Verkehrschaos geführt. Das Angebot von Drittimpfungen ohne Termin für Menschen über 60 sei deshalb in Absprache mit den Sicherheitsbehörden beendet worden, teilte der Gesundheitsdienst für Zentral-Holland am Sonntag mit. Am Samstag hatten sich lange Schlangen auf den Straßen zu Impfzentren in Leiden, Gouda und Alphen aan den Rijn gebildet. Tausende seien in der Hoffnung, eine Impfung ohne Termin zu erhalten, ins Auto gesprungen, hieß es.
    In den Niederlanden sind Auffrischspritzen im Moment vorrangig für ältere Menschen vorgesehen, deren vorige Impfung mindestens sechs Monate zurückliegt. Die Zahl der Corona-Kranken auf Intensivstationen ging am Wochenende nach wochenlangem Anstieg erstmals wieder leicht zurück. Wegen vieler Neuinfektionen gilt seit einer Woche ein "Abend-Lockdown": Geschäfte, Kulturstätten, Restaurants und Sportclubs müssen bis 17 Uhr schließen. Nur Supermärkte sind länger offen.
  • 12/5/20215:39:00 PM
    Trier sagt Rosenmontagszug wegen Corona ab 
    Auch in Trier wird es im kommenden Februar keinen Rosenmontagszug geben. Das hätten die Mitgliedsvereine der Arbeitsgemeinschaft Trierer Karneval (ATK) einstimmig am Sonntag beschlossen, teilte die ATK mit. Auch andere Veranstaltungen wie die traditionsreiche Proklamation der Weiberfastnacht oder den Neujahrsempfang werde es diesmal nicht geben. "Auch wenn wir alle vor Wochen noch voller Enthusiasmus waren, haben uns die aktuellen Entwicklungen dazu bewogen, insbesondere auch im Bewusstsein unserer Verantwortung für die Gesundheit der Aktiven, des Publikums und der Menschen allgemein, diese schmerzliche Entscheidung zu treffen", sagte ATK-Präsident Andreas Peters nach einer Mitteilung.
  • 12/5/20215:26:41 PM
    Verdi warnt vor Gewalt gegen Journalisten bei Corona-Demos 
    Die Gewerkschaft Verdi befürchtet bei Anti-Corona-Protesten zunehmende Gewalt und Attacken auf Journalisten. Man schätze die Bedrohung für Medienvertreter als sehr hoch ein, sagte Verdi-Experte Jörg Reichel am Sonntag zu Reuters TV. "Die Demonstranten sind zum Teil gewaltbereit und scheuen auch nicht davor zurück, JournalistInnen körperlich anzugreifen." Die Hemmschwelle sei sehr niedrig. "Und wir sind in großer Sorge, dass es in den nächsten Monaten insbesondere mit Blick auf Sachsen auch zu weiteren Übergriffen kommen wird." In Berlin hatte es laut Verdi am Samstag bei einer ungenehmigten Protestkundgebung Übergriffe auf Journalisten gegeben. Am Freitagabend hatten Gegner der Corona-Politik mit einem Fackelaufmarsch vor dem Wohnhaus der sächsischen Gesundheitsministerin Petra Köpping protestiert.
  • 12/5/20212:38:18 PM
    Corona-Proteste in ganz Europa – Demonstranten stürmen Weihnachtsmarkt
    In mehreren europäischen Städten sind am Wochenende wieder Gegner von staatlichen Einschränkungen zur Bekämpfung des Coronavirus auf die Straße gegangen. Allein in Wien beteiligten sich nach Angaben der Polizei am Samstag mehr als 40.000 Menschen in teils aufgeheizter Stimmung an Protesten. Ihre Empörung richtete sich insbesondere gegen die allgemeine Impfpflicht, die Österreich im Februar einführen will. Es gab mindestens fünf Festnahmen. Zu Demonstrationen kam es auch in Italien und in den Niederlanden.
    In Luxemburg stürmten Demonstranten nach Kundgebungen gegen die Corona-Politik am Samstag einen Wintermarkt. Sie hätten die Zugangsregeln für den Markt missachtet und Absperrgitter weggeschoben, teilte die Polizei mit. Es sei zu "leichten Ausschreitungen" gekommen. Der Weihnachtsmarkt wurde geschlossen. Weil die Demonstranten auch die Abgeordnetenkammer ansteuerten, wurden dort die Eingänge von Polizisten versperrt. An den Demonstrationen hatten zuvor nahmen 2.000 Menschen teilgenommen.
    In Wien trugen die Gegner von staatlichen Corona-Maßnahmen Plakate wie "Nein zum Impfzwang" oder "Jesus schützt die Kinder, nicht Impfungen" durch die Stadt. Die eigentlich geltende Maskenpflicht wurde von den meisten missachtet. Bei der Festnahme eines betrunkenen Demonstranten wurden vier Polizisten verletzt, wie die Polizei mitteilte. Wegen sehr hohen Corona-Infektionszahlen ist das Land seit Mitte November im Lockdown, noch bis zum 11. Dezember.
    In Brüssel gingen am Sonntag ebenfalls Tausende Menschen gegen die Corona-Maßnahmen auf die Straße. In der niederländischen Stadt Utrecht marschierten am Samstag etwa 5.000 Menschen durch die Straßen. Im Unterschied zu früheren Protesten in dem Nachbarland, die in Gewalt umschlugen, verlief der Demonstrationszug dieses Mal friedlich. In Italien kam es ebenfalls wieder zu Kundgebungen. Die Polizei gab die Zahl der Teilnehmer zwischen einigen Dutzend wie in Rom bis zu mehreren Tausend in Turin und Bologna an. Auch hier hielten sich viele nicht an die Maskenpflicht. Berichte über Ausschreitungen gab es zunächst nicht.
  • 12/5/20212:25:35 PM
    Zahl von Corona-Infektionen nach Firmenfeier in Norwegen steigt
    Die Zahl von Corona-Neuinfektionen nach einer Firmenfeier in einem norwegischen Restaurant steigt weiter. Etwa 120 Menschen, die sich in dem Restaurant aufgehalten hätten, seien mittlerweile positiv auf das Virus getestet worden, berichtete der Sender NRK am Sender unter Berufung auf Gesundheitsbehörden. In mehr als der Hälfte der Fälle handle es sich vermutlich um die Omikron-Variante. Am Vortag hatte das Gesundheitsinstitut FHI 13 Omikron-Fälle bestätigt.
    Wie NRK weiter berichtete, waren 70 der Infizierten Teil derselben Weihnachtsfeier. Zwei von ihnen sollen kürzlich in Südafrika gewesen sein. Die anderen 45 bis 50 Fälle hatten am selben Tag die Lokalität besucht. Die Behörden riefen alle Menschen auf, sich zu melden, die nach dem 26. November noch das Restaurant in Oslo besucht haben. Nach FHI-Angaben vom Samstag gab es insgesamt 19 Omikron-Fälle in Norwegen, darunter vier Menschen, die aus Südafrika eingereist waren.
    In Dänemark breitet sich die Omikron-Variante mittlerweile rasch aus. Wie das staatliche Gesundheitsinstitut SSI am Sonntag mitteilte, sind bisher 183 Fälle bekannt. SSI-Chef Henrik Ullum zeigte sich besorgt. Es gebe nun Infektionen, die nicht aus Reisen zurückzuführen seien.
  • 12/5/20211:57:46 PM
    Italien: Mann versuchte mit Attrappe Corona-Impfung zu umgehen
    In Norditalien hat ein Mann versucht, sich mit einer Silikon-Attrappe am Arm gegen Covid-19 impfen zu lassen, ohne das Vakzin tatsächlich injiziert zu bekommen. Er glaube nicht an den Impfstoff, aber brauche das Corona-Zertifikat zum Arbeiten, erklärte der Zahnarzt laut einem Bericht des "Corriere della Sera" (Sonntag) der Polizei. Der Vorfall ereignete sich am Donnerstag in einem Impfzentrum in der piemontesischen Kleinstadt Biella.
    Einer Krankenschwester war die Attrappe aufgefallen. "Als ich seinen Arm freigemacht hatte, spürte ich eine gummiartige, kalte Haut und die Farbe war zu hell", erklärte die Frau dem "Corriere della Sera" später. Als sie ihn um seinen anderen Arm gebeten habe, habe sich dort dieselbe Attrappe befunden. Daraufhin meldete die Frau den Fall. "Wir haben verstanden, dass es sich nicht um eine surreale Situation handelte, sondern um einen wahrhaften Betrug."
    Der Regionalpräsident des Piemonts, Alberto Cirio, erklärte auf Facebook, der Fall sei nicht zum Lachen, denn tatsächlich sei die Lage derzeit ernst. Ihm zufolge wurde der Mann angezeigt, und die Gesundheitsbehörde wollte den Vorfall der Staatsanwaltschaft melden.
  • 12/5/202112:47:51 PM
    Mehr als 40 000 bei Demonstrationen gegen Corona-Maßnahmen in Wien
    In Wien haben wie an den vergangenen Wochenenden am Samstag wieder mehr als 40.000 Menschen an Demonstrationen gegen Corona-Maßnahmen teilgenommen. In teils aufgeheizter Stimmung kam es zeitweise zu Auseinandersetzungen, wie die Polizei berichtete. Sie setzte unter anderem Pfefferspray ein. Zwei Polizisten wurden nach diesen Angaben durch pyrotechnische Gegenstände verletzt. Fünf Menschen seien festgenommen worden. Rund 1.500 Menschen nahmen an einer Gegendemonstration teil.
    Die Maßnahmengegner kritisierten vor allem die geplante Impfpflicht. Sie soll im Februar eingeführt werden. "Nein zum Impfzwang" oder "Jesus schützt die Kinder, nicht Impfungen" stand unter anderem auf Transparenten. Zwar galt bei der Versammlung Maskenpflicht, nach Angaben von Beobachtern hielten sich aber die wenigsten daran. Am Abend wurden vier Polizisten verletzt, weil sich ein randalierender und betrunkener Demonstrationsteilnehmer seiner Festnahme widersetzte. Die Polizei behielt schließlich die Oberhand.
    Wegen sehr hohen Corona-Infektionszahlen hat Österreich Mitte November einen Lockdown verhängt. Alle Geschäfte abgesehen von denen für den täglichen Bedarf sind geschlossen. Die Menschen dürfen aber für Spaziergänge und Sport im Freien, den Gang zum Arzt oder zur Apotheke und ähnliches nach draußen.
    Der Wintersportort Ischgl, von dessen Après-Ski-Szene aus sich das Coronavirus Anfang 2020 über Österreichs Grenzen hinaus verbreitet hat, begann unterdessen die neue Skisaison. Die Bergbahnen dürfen zwar fahren, aber Bewirtung und Übernachtungen sind nicht erlaubt. Der Ort setzt auf Tagestouristen.
  • 12/5/202112:38:05 PM
    Dobrindt kritisiert Wissing-Ratschlag für Reiseverzicht an Weihnachten
    CSU-Landesgruppenchef Alexander Dobrindt hat die Empfehlung des designierten Verkehrsministers Volker Wissing kritisiert, an Weihnachten möglichst zuhause zu bleiben. "Es gibt kein Ausreiseverbot aus Deutschland, auch kein Reiseverbot innerhalb Deutschlands in den Weihnachtsferien", sagte Dobrindt der "Augsburger Allgemeinen". "Natürlich sind Reisen möglich, und natürlich unter Beachtung der Coronaregeln." Es verwundere ihn, wenn Wissing als Kritiker der bisherigen Corona-Regeln jetzt offensichtlich an neue umfangreiche Reisebeschränkungen denke. FDP-Generalsekretär Wissing hatte der "Bild am Sonntag" gesagt: "In der aktuellen Situation scheint es sinnvoller, Weihnachten im kleinen Kreis zuhause zu verbringen und keine größeren Reisen durchs Land zu planen."
  • 12/5/202110:56:55 AM
    Umsatz der Einzelhändler bricht wegen 2G-Regeln ein
    Die verschärften Einschränkungen im Kampf gegen Corona lassen den Umsatz in Ladengeschäften des Einzelhandels im wichtigen Weihnachtsgeschäft einbrechen. Die Erlöse im stationären Handel mit Nicht-Lebensmitteln (Non-Food-Handel) lagen in der Woche vor dem zweiten Advent um durchschnittlich 26 Prozent unter dem Vorkrisenjahr 2019, wie der Handelsverband Deutschland (HDE) am Sonntag zu einer Umfrage unter etwa 1600 Branchenfirmen mitteilte. Unter 2G-Bedingungen - wonach nur Geimpfte und Genesene Zutritt zu den Geschäften haben - seien die Besucherzahlen im Innenstadthandel im Schnitt um 41 Prozent zu 2019 gesunken. Der HDE fordert deshalb von der Politik, die Wirtschaftshilfen anzupassen und den Handel mehr zu unterstützen.
    "Die Einführung verschärfter Corona-Maßnahmen in Geschäften ist eine dramatische Zäsur im Weihnachtsgeschäft", erklärte HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth. Laut Umfrage seien zwei Drittel der Betriebe mit dem Verlauf der zurückliegenden Woche unzufrieden. Besonders hart traf es demnach den Bekleidungshandel, der ein Umsatzminus von 35 Prozent zum Vorkrisenniveau verzeichnete. Zudem kamen dort 44 Prozent weniger Kunden vorbei. "Der Handel hat seine Hoffnung in das Weihnachtsgeschäft gesetzt", betonte Genth. "Doch nun rücken viele Händlerinnen und Händler erneut mit jedem Tag näher an den Rand ihrer Existenz, ein katastrophaler Ausblick." Nach HDE-Schätzung können sich die Umsatzverluste im betroffenen Nicht-Lebensmittel-Handel im Dezember auf 5,5 Milliarden Euro belaufen. Der Umfrage zufolge haben 77 Prozent der Firmen negative Erwartungen an die bevorstehenden Wochen.
    Der HDE bekräftigte deshalb seine Forderung auf Entschädigungen, die jedoch nicht im Infektionsschutzgesetz vorgesehen seien. Der Lobbyverband plädierte für einen Schadensausgleich über die Überbrückungshilfe hinaus.
  • 12/5/202110:06:40 AM
    Australien lässt Biontech-Impfstoff für Kinder ab fünf zu
    In Australien hat die Arzneimittelbehörde den Corona-Impfstoff von Biontech und Pfizer nun auch für Kinder von fünf bis elf Jahren zugelassen. Die Impfungen in dieser Altersgruppe können somit am 10. Januar beginnen, wie Gesundheitsminister Greg Hunt mitteilte. Nach anfänglichen Verzögerungen wurde Australien schnell zu einem der Länder mit der höchsten Impfquote weltweit: Fast 88 Prozent der Australier über 16 Jahren sind bereits zweimal geimpft.
  • 12/5/20219:48:44 AM
    Omikron-Virusvariante erstmals in Rumänien bestätigt
    In Rumänien haben die Behörden erstmals zwei Fälle der Omikron-Variante des Corona-Virus durch Genomsequenzierung bestätigt. Dies meldete die Nachrichtenagentur Mediafax am Samstagabend unter Berufung auf das Gesundheitsministerium in Bukarest. Die 48-jährige Frau aus dem Kreis Brasov und der 49-jährige Mann aus dem Kreis Vaslui weisen keine Symptome auf und befinden sich in häuslicher Isolierung, wie es heißt. Beide seien am 30. November mit dem Flugzeug aus Südafrika gekommen und nach ihrer Ankunft positiv getestet worden.
    Ministerpräsident Nicolae Ciuca berief in der Nacht zum Sonntag eine Sitzung der Spitzen der Gesundheitsverwaltung ein, um mögliche Maßnahmen zu erörtern. Rumänien hatte im Oktober den Höhepunkt einer verheerenden Corona-Welle hinter sich gelassen. Am Sonntag lag die Sieben-Tage-Ansteckungsrate pro 100.000 Einwohner bei 50. Nur 39 Prozent der Bevölkerung sind gegen das Coronavirus vollständig geimpft.
  • 12/5/20219:32:00 AM
    Ampel-Fraktionen wollen Corona-Hilfsfonds um halbes Jahr verlängern
    Angesichts der vierten Pandemiewelle stehen die Ampel-Fraktionen kurz vor der Verlängerung des milliardenschweren Corona-Hilfsfonds für größere Unternehmen. SPD, Grüne und FDP im Bundestag planen, den Wirtschaftsstabilisierungsfonds (WSF) um ein halbes Jahr bis Ende Juni 2022 auszudehnen, wie aus einem Gesetzentwurf hervorgeht, der der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Zugleich soll der Umfang - der bisher nicht ausgeschöpft worden ist - kleiner werden.
    Der Fonds ist ein wichtiges Instrument der Bundesregierung, um großen Unternehmen direkt zu helfen, die wegen der Corona-Krise in Not sind. So bekam die Lufthansa Hilfen in Milliardenhöhe. "Mit dieser qualifizierten Verlängerung geben wir Unternehmen und Markt das klare Signal, dass funktionierende Stabilisierungsmittel verlängert werden und zugleich an den Bedarf angepasst werden", sagte FDP-Haushaltsexperte Otto Fricke der dpa.
  • 12/5/20216:28:32 AM
    Polen und die Schweiz jetzt Corona-Hochrisikogebiete
    Seit Mitternacht gelten Polen und die Schweiz wie schon fast 60 weitere Staaten als Hochrisikogebiete für eine Corona-Ansteckung. Die Einstufung nahm die Bundesregierung am Freitag vor. Das erschwert die Einreise aus diesem Ländern - auch für Deutsche, die von einem Geschäfts-, Familien- oder Urlaubsaufenthalt zurückkehren. Neu auf der Liste sind auch Liechtenstein, Jordanien und Mauritius. Schon vorher standen darauf die deutschen Nachbarländer Niederlande, Belgien, Österreich und Tschechien.
    Wer aus einem Hochrisikogebiet einreist und nicht vollständig geimpft oder genesen ist, muss für zehn Tage in Quarantäne. Man kann sich frühestens fünf Tage nach der Einreise mit einem negativen Test davon befreien. Die Bundesregierung will damit auch angesichts der neuen Virusvariante Omikron die Ausbreitung des Virus verhindern.
  • 12/5/20216:23:00 AM
    Fast zwei Drittel für allgemeine Corona-Impfpflicht
    Fast zwei Drittel der Menschen in Deutschland befürworten eine allgemeine Corona-Impfpflicht, über die bald der Bundestag abstimmen wird. In einer Umfrage des Meinungsforschungsinstitut YouGov im Auftrag der Deutschen Presse-Agentur sprachen sich 63 Prozent dafür aus, alle Menschen in Deutschland zur Immunisierung gegen das gefährliche Virus zu verpflichten. Nur 30 Prozent sind dagegen, 7 Prozent machten keine Angaben.
    Damit hat sich die Stimmung seit Beginn der Corona-Impfungen in Deutschland vor knapp einem Jahr gedreht. Wenige Tage nach der ersten Impfung am 26. Dezember vergangenen Jahres hatten sich in einer YouGov-Umfrage noch 56 Prozent gegen eine allgemeine Impfpflicht und nur 33 Prozent dafür ausgesprochen.
    Auch die Bundesregierung hatte eine allgemeine Impfpflicht lange Zeit abgelehnt. Nun soll der Bundestag in den kommenden Wochen darüber entscheiden. Nach dem Wunsch des wohl künftigen Bundeskanzlers Olaf Scholz (SPD) soll sie bis spätestens Anfang März in Kraft treten.
  • 12/5/20216:12:00 AM
    RKI meldet 42.055 Neuinfektionen – Inzidenz wieder leicht gesunken
    Die Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Ansteckungen in Deutschland ist wieder leicht gesunken. Das Robert-Koch-Institut (RKI) meldete am Sonntag einen Wert von 439,2 nach 442,7 am Samstag. Zudem registrierte das RKI 42.055 Neuinfektionen. Das sind 2.346 Fälle weniger als vor einer Woche. 94 weitere Menschen starben im Zusammenhang mit dem Virus. Damit stieg die Zahl der gemeldeten Todesfälle binnen eines Tages auf 103.040. Die Zahl der aktiven Corona-Fälle in Deutschland erhöhte sich laut RKI auf 972.500. Die Zahl der Corona-Intensiv-Patienten war zuletzt weiter auf 4.805 gestiegen. Der geschäftsführende Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hatte am Freitag gewarnt, die Lage auf den Intensivstationen werde wahrscheinlich "rund um Weihnachten ihren traurigen Höhepunkt erreichen".
    Ob die weitgehende Stagnation bei den Neuinfektionen und der Inzidenz in den vergangenen Tagen auf ein Abflachen der Pandemie-Welle hinweist oder eine zunehmend fehlerhafte Erfassung der Daten, ist unklar. Ärztevertreter verweisen darauf, dass überforderte Gesundheitsämter teilweise die tagesaktuelle Eingabe der Positivtests nicht mehr bewältigten. Zudem gibt es Berichte über Verzögerungen bei den Testauswertungen in den Laboren. Möglicherweise greifen aber auch bereits erste in den Ländern verhängte Corona-Maßnahmen. RKI-Präsident Lothar Wieler hatte zuletzt erklärt, es sei "viel zu früh" von einer Trendumkehr zu sprechen. Denn die derzeitigen Zahlen seien nicht wirklich belastbar, es gebe wahrscheinlich zwei bis dreimal so viele Neuinfektionen wie registriert.
    Die höchste Inzidenz unter den Bundesländern weist dem RKI zufolge weiter Sachsen auf: Hier sank sie leicht auf 1.227,1. Dann folgen Thüringen mit 1.036,7, Sachsen-Anhalt mit 841,3 und Brandenburg mit 646,9. In Bayern ging die Inzidenz weiter leicht auf 529,6 zurück. In allen fünf Bundesländern ist die Impfquote unterdurchschnittlich. Die niedrigste Inzidenz gibt es weiter in Schleswig-Holstein, wo der Wert auf 142,1 sank. Nur noch zwei Landkreise liegen unter einem Wert von 100, die höchste Inzidenz weist der Landkreis Mittelsachsen auf, hier stieg er auf 2.208,5.
  • 12/5/20215:56:00 AM
    Röttgen: Impfverweigerer spalten Gesellschaft mehr als Impfpflicht
    Nach Einschätzung des CDU-Vorsitzkandidaten Norbert Röttgen sind Impfgegner und Boykotteure von Schutzmaßnahmen eine größere Herausforderung für den Zusammenhalt der Gesellschaft als die Impfpflicht. "Die Spaltung dadurch, dass man es immer noch einer Minderheit überlässt, eine riesige Infektionswelle auszulösen, die die gesamte Bevölkerung trifft und einschränkt, wiegt deutlich schwerer", sagte Röttgen dem Redaktionsnetzwerk Deutschland einem Vorabbericht zufolge. Die geplante allgemeine Corona-Impfpflicht bezeichnete Röttgen als rechtlich haltbar.
  • 12/5/20215:50:00 AM
    Künftiger Verkehrsminister Wissing rät von Reisen zur Weihnachtszeit ab
    Der designierte Bundesverkehrsminister Volker Wissing (FDP) empfiehlt den Deutschen an Weihnachten auf Reisen zu verzichten. "Der Winter 2021 wird dramatischer als der Winter 2020," sagte er der "Bild am Sonntag", einem Vorabbericht zufolge. "In der aktuellen Situation scheint es sinnvoller, Weihnachten im kleinen Kreis zuhause zu verbringen und keine größeren Reisen durchs Land zu planen." Zudem prüfe man alle Mittel im Rahmen der Verfassung, um der Pandemie schnellstmöglich Einhalt zu gebieten, inklusive einer Impfpflicht.
  • 12/5/20215:44:00 AM
    Mehrzahl der Ungeimpften weiterhin gegen Impfung
    63 Prozent der Menschen in Deutschland, die sich bislang noch nicht haben impfen lassen, wollen das auch in Zukunft nicht nachholen. Das geht aus einer Befragung des Meinungsforschungsinstitutes INSA für die "Bild am Sonntag" hervor, einem Vorabbericht zufolge. 20 Prozent gaben an, sich noch impfen lassen zu wollen, 17 Prozent antworteten mit "weiß nicht/ keine Angabe".
  • 12/4/20219:41:57 PM
    Anteil der Covid-Intensivpatienten höher als im Vorjahr
    Bundesweit machen Corona-Patienten gut 22 Prozent aller Patienten in intensivmedizinischer Betreuung aus. In einigen Regionen liegt der Anteil bei 80 oder sogar 100 Prozent. Vor einem Jahr, am 4. Dezember 2020, betrug der Anteil der Covid-19-Patienten an allen Intensivpatienten 19 Prozent. Auf dem Höhepunkt der Winterwelle 2020/2021 waren es zeitweise 28 Prozent bundesweit.
  • 12/4/20218:59:17 PM
    Niederländische Königsmutter Beatrix positiv auf Corona getestet
    Die Mutter des niederländischen Königs, Prinzessin Beatrix, ist positiv auf das Coronavirus getestet worden. Die 83-Jährige habe sich wegen leichter Erkältungsbeschwerden testen lassen, teilte das Königshaus in Den Haag am Samstagabend mit. Sie habe sich in häusliche Isolation begeben und halte sich an die Regeln für positiv getestete Menschen. Personen, die mit Prinzessin Beatrix in engem Kontakt gewesen seien, würden informiert. Beatrix war Montag von einem viertägigen Arbeitsbesuch auf der niederländischen Karibikinsel Curaçao zurückgekehrt. Wie die niederländische Nachrichtenagentur ANP berichtete, sagte sie dort, dass sie zweimal gegen das Coronavirus geimpft ist und auch eine Auffrischimpfung empfangen hat. Sie habe am späten Sonntagabend mit einem Linienflug der KLM die Rückreise angetreten.
  • 12/4/20218:46:58 PM
    Anteil der Covid-Intensivpatienten höher als im Vorjahr
    Bundesweit machen Corona-Patienten gut 22 Prozent aller Patienten in intensivmedizinischer Betreuung aus. In einigen Regionen liegt der Anteil bei 80 oder sogar 100 Prozent , dort sind also alle Intensivbetten sind mit Corona-Kranken belegt. Vor einem Jahr, am 4. Dezember 2020, betrug der Anteil der Covid-19-Patienten an allen Intensivpatienten 19 Prozent. Auf dem Höhepunkt der Winterwelle 2020/2021 waren es zeitweise 28 Prozent bundesweit
  • 12/4/20217:33:45 PM
    Großbritannien führt Testpflicht bei Einreise wieder ein
    Wegen der Ausbreitung der Omikron-Variante verlangt Großbritannien wieder Corona-Tests von allen internationalen Reisenden. Vom kommenden Dienstagmorgen an müssen auch Geimpfte vor Abreise ins Vereinigte Königreich ein negatives Ergebnis vorlegen, wie Gesundheitsminister Sajid Javid ankündigte. Grund sei, dass immer mehr Infektionen mit Reisen in Verbindung gebracht werden könnten, sagte Javid. Er betonte, die Maßnahmen seien vorübergehend. Einen Zeitraum nannte der Minister aber nicht. Großbritannien hatte die vorgeschriebenen Tests vor Einreise für Geimpfte erst Mitte Oktober abgeschafft.
  • 12/4/20216:47:38 PM
    Rio de Janeiro sagt Silvesterparty am Strand von Copacabana ab
    Die brasilianische Metropole Rio de Janeiro sagt wegen der Pandemie erneut die berühmte Silvesterparty am Strand von Copacabana ab. "Wir respektieren die Wissenschaft", schrieb Rios Bürgermeister Eduardo Paes auf Twitter. "Da die Meinungen der wissenschaftlichen Komitees auseinandergehen, werden wir uns an die restriktivste halten. Das Komitee der Stadtverwaltung sagt, wir können Silvester feiern, das des Bundesstaates sagt nein. Also können wir nicht." Er treffe die Entscheidung mit Bedauern, aber sehe keine Möglichkeit, die Party ohne die Zusicherung aller Gesundheitsbehörden zu organisieren.
  • 12/4/20215:46:15 PM
    Nach Firmenfeier in Norwegen haben sich 13 Menschen mit Omikron angesteckt
    Bei einer Firmenfeier in Norwegen ist es zu einem Ausbruch der Variante Omikron gekommen. Bisher seien 13 Fälle bestätigt, teilte das nationale Gesundheitsinstitut FHI mit. Es gebe 90 bis 100 Corona-Fälle nach dem Event in der Hauptstadt Oslo. Unklar blieb zunächst, ob sich noch weitere Gäste mit der Omikron-Variante infiziert haben. An der Feier hatten unterschiedlichen Berichten zufolge bis zu 120 Menschen teilgenommen. Zwei von ihnen sollen kürzlich in Südafrika gewesen sein. Insgesamt gab es in Norwegen nach FHI-Angaben 19 Omikron-Fälle, darunter vier Menschen, die aus Südafrika eingereist waren.
  • 12/4/20214:33:45 PM
    Inzidenz in Sachsen und Thüringen liegt weiter über 1000
    Die Corona-Inzidenz in Thüringen liegt den zweiten Tag über der Marke von 1000. Das Gesundheitsministerium meldete auf Basis von Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) in Erfurt 1026,5 wöchentliche Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner. Am Freitag hat das Bundesland diese Schwelle erstmals mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von 1013,6 überschritten. Thüringen ist zusammen mit Sachsen das Bundesland, das bislang am stärksten von der vierten Corona-Welle betroffen ist. Mit 1235,1 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner ist Sachsen bundesweit Spitzenreiter.
  • 12/4/20213:22:30 PM
    Party nur mit "Covid-Pass": Verschärfte 3G-Regel auf Mallorca 
    Ausgehen und Party machen ist jetzt auch auf Mallorca aufgrund steigender Inzidenzen fast nur noch mit 3G möglich. Auf der bei Deutschen beliebten Urlauberhochburg und auch auf den anderen Baleareninseln sind verschärfte Maßnahmen in Kraft getreten. Zum Besuch von Bars, Restaurants und anderen Einrichtungen mit einer Kapazität von mehr als 50 Personen muss seit Samstag ein Impf- oder Genesenen-Nachweis oder ein negatives Testergebnis vorgelegt werden. Diese Vorschrift gilt bis zum 24. Januar - und zwar für Innenräume und für überdachte Terrassen. Es handelt sich um eine Erweiterung der 3G-Regel auf den Balearen, denn die Pflicht zur Vorlage des sogenannten "Covid-Passes" galt in der spanischen Mittelmeer-Region unter anderem bereits für den Besuch von Diskotheken, Nachtclubs und Seniorenheimen.
  • 12/4/20213:12:15 PM
    Ampel plant Verlängerung des Corona-Hilfsfonds um ein halbes Jahr
    Die Pläne zur Verlängerung des deutschen Corona-Hilfsfonds um ein halbes Jahr werden konkreter. Die Bundestagsfraktionen von SPD, Grünen und FDP planen, den Fonds bis zum 30. Juni auszudehnen, wie aus einem Gesetzentwurf hervorgeht, der der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Bislang sind die Hilfen bis zum 31. Dezember möglich. Aus Fraktionskreisen verlautete am Samstag, über den Entwurf solle in der kommenden Woche beraten werden.
  • 12/4/20213:06:09 PM
    Montgomery für Kinder-Impfpflicht falls STIKO-Empfehlung vorliegt 
    Der Vorstandsvorsitzende des Weltärztebunds, Frank Ulrich Montgomery, sieht keinen Grund gegen eine Impfpflicht auch für Kinder - falls die Ständige Impfkommission (STIKO) dies empfiehlt. "Solange es von der Ständigen Impfkommission keine eindeutige Empfehlung für die Impfung von Kindern gibt, kann es natürlich nur eine Impfpflicht für Erwachsene geben", sagte er dem Nachrichtenportal "ZDFheute.de". "Wenn die Stiko allerdings die Impfung von Kindern empfehlen sollte, gäbe es keinen Grund, nicht auch Kinder in die Impfpflicht einzubeziehen." Montgomery fügt hinzu: "Wir impfen 98 Prozent der Neugeborenen mit den Grundimpfungen und da ist sehr viel mehr drinnen als in dem einen Impfstoff gegen Corona." Aus Sicht des SPD-Gesundheitsexperten Karl Lauterbach sollten Kinder bei einer Impfpflicht außen vor bleiben, wie er kürzlich bei RTL/ntv betonte.
  • 12/4/202111:47:01 AM
    Fälle der Omikron-Variante in Großbritannien verdoppelt! 
    Die Zahl der Infektionen mit der Omikron-Variante des Coronavirus in England hat sich mehr als verdoppelt. Im größten britischen Landesteil seien 75 weitere Fälle mit der Variante B.1.1.529 festgestellt worden, teilte die Gesundheitsbehörde Health Security Agency (UKHSA) am Freitagabend mit. Damit seien in England nun 104 Omikron-Fälle bekannt. Dazu kommen 29 Infektionen in Schottland - gut doppelt so viele wie bisher. In Wales ist ein Fall bekannt, in Nordirland wurde die Variante bisher nicht nachgewiesen.
    Es gebe nun Fälle ohne Verbindung zu Auslandsreisen, sagte UKHSA-Chefin Jenny Harries. Dies deute auf lokale Übertragungen hin. 
  • 12/4/202111:29:56 AM
    Droht uns in Kliniken die Katastrophenmedizin? 
    Die Lage in den Kliniken verschärft sich nach Angaben der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG) zunehmend. "Schon jetzt müssen Intensivpatienten früher als eigentlich medizinisch vertretbar auf Normalstationen verlegt werden", sagt der DKG-Vorsitzende Gerald Gaß dem Nachrichtenportal "watson". "Wir laufen in einigen Hotspots auf eine Katastrophen-Medizin zu." Darunter litten auch erneut Krebspatienten, deren Operationen verschoben werden müssten.
    Auch Testlabore sind nach Angaben des bundesweiten Verbands ALM in einigen Bundesländern schon wesentlich höher als 100 Prozent ausgelastet. "Das ist nicht über längere Zeit so machbar", sagt ALM-Vorstandsmitglied Jan Kramer zu Reuters. Pro Woche würden derzeit rund 1,8 Millionen PCR-Tests in den im Verband vertretenen Laboren durchgeführt. 
  • 12/4/202111:04:08 AM
    13 Millionen Booster-Impfungen verimpft
    Bei den Corona-Impfungen haben inzwischen mindestens 13 Millionen Geimpfte eine zusätzliche Auffrischungsdosis bekommen. Insgesamt wurden am Freitag 896.000 Impfungen vorgenommen, wie aus Daten des Bundesgesundheitsministeriums von Samstag hervorgeht. Den vollständigen Grundschutz mit der meist nötigen zweiten Spritze haben demnach nun mindestens 57,3 Millionen Menschen oder 68,9 Prozent der Bevölkerung. Mindestens eine erste Impfung haben 59,8 Millionen Menschen oder 71,9 Prozent aller Einwohner erhalten. 
  • 12/4/202110:11:01 AM
    Belgische Nilpferde haben Corona! 
    Zwei Nilpferde aus einem belgischen Zoo haben sich nach Informationen von „AFP“ mit dem Coronavirus infiziert. Das 41-jährige Hippo namens Hermien und seine 14-jährige Tochter Imani hatten verdächtige Symptome. Der Antwerpener Zoo teilt mit, dass das Nilpferdhaus vorübergehend geschlossen ist und sich die Pfleger der Tiere in Quarantäne begeben. Tierarzt Francis Vercammen informiert „AFP“, dass der Rotz der Tiere auf Bakterien untersucht wurde und vorsichtshalber auch auf Coronaviren. „Dies führte zu diesem überraschenden Ergebnis“, so der Tierarzt. Wie und wo sich die Flusspferde damit infizieren konnten, ist derzeit unklar. Dies ist weltweit der erste Coronafall bei dieser Tierart. 

  • 12/4/20218:25:45 AM
    Hamburg bereitet eigene Kinderimpfzentren vor 
    Wenn die Stiko grünes Licht gibt, können auch Kinder zwischen fünf und elf Jahren Mitte Dezember gegen Corona geimpft werden. Angesichts eher mangelnden Interesses der Kinderärzte an Corona-Schutzimpfungen für Fünf- bis Elfjährige will Hamburg eigene Kinderimpfzentren einrichten. "Wir planen eigene Kinderimpfzentren, in denen wir unabhängig davon ausschließlich für diese Altersgruppe mit speziellem Personal Kinderimpfungen anbieten können", so Sozialsenatorin Melanie Leonhard.
    Wie viele Impfzentren das sein werden und wo sie liegen werden, dazu wollte die SPD-Politikerin sich noch nicht äußern. Alle Angebote sollen aber "relativ zeitgleich an den Start gehen." 
    Die Europäische Arzneimittelagentur EMA hatte den Kinder-Impfstoff von Biontech/Pfizer bereits Ende November für Kinder freigegeben. Eine Empfehlung der Ständigen Impfkommission steht aber noch aus. Es wird erwartet, dass es Mitte Dezember mit dem Impfen losgehen kann. 
  • 12/4/20218:06:59 AM
    Verkürzung der Booster-Pause von sechs auf fünf Monate?

    Ärztepräsident Klaus Reinhardt hat für eine kürzere Impfpause beim Boostern geworben: "Es spräche nichts gegen eine Verkürzung der Frist von sechs auf fünf Monate, wenn denn wirklich genug Impfstoff zur Verfügung gestellt wird wie versprochen. Das würde für deutlich mehr Tempo sorgen", sagte der Präsident der Bundesärztekammer im Interview mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung". "Bleibt es bei den sechs Monaten, müssten mehr als 12 Millionen Menschen bis zum 1. Januar auf die Auffrischungsimpfung warten. Das wäre eine unnötige Bremse."
    Auffrischungsimpfungen seien dringend notwendig, um die vierte Welle zu brechen. "Je mehr Menschen geboostert sind, desto weniger Impfdurchbrüche und Schwerkranke wird es geben. In Israel hat die frühe Boosterkampagne maßgeblich dazu beigetragen, die Inzidenzen schnell zu senken", sagte er.
  • 12/4/20217:34:15 AM
    Steigende Todeszahlen, Inzidenz stagniert
    Deutschlandweit wurden den neuen Angaben zufolge binnen 24 Stunden 378 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 303 Todesfälle. Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat am Samstag 64.510 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Das sind 2.615 Fälle weniger als vor einer Woche. Die Sieben-Tage-Inzidenz stieg allerdings wieder leicht an auf 442,7 von 442,1 am Freitag. Der Wert gibt an, wie viele Menschen je 100.000 Einwohner sich in den vergangenen sieben Tagen mit dem Coronavirus angesteckt haben. Die Zahl der Corona-Intensiv-Patienten war zuletzt weiter auf 4.797 gestiegen.  Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie insgesamt 6.116.070 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. 
  • 12/3/20219:48:00 PM
    IWF-Chefin: Werden wohl wegen Omikron Prognosen senken
    Der Internationale Währungsfonds (IWF) dürfte seiner Chefin Kristalina Georgiewa zufolge wegen Omikron seine globalen Wachstumsprognosen senken. "Eine neue Variante, die sich sehr schnell verbreiten könnte, kann das Vertrauen beeinträchtigen", sagt sie auf der Konferenz "Reuters Next". "In diesem Sinne werden wir wahrscheinlich einige Herabstufungen unserer Oktober-Prognosen für das globale Wachstum erleben." 
  • 12/3/20219:15:00 PM
    Biden laut Arzt mit "Frosch im Hals" - er ist verschnupft und heiser
    US-Präsident Joe Biden ist nach Angaben seines Arztes verschnupft. Bei Auftritten war er zuletzt auch ein bisschen heiser. "Das kann man an seiner Stimme hören und er fühlt das, was umgangssprachlich als "Frosch im Hals" bekannt ist", erklärte der Arzt Kevin O'Connor in einem vom Weißem Haus verbreiteten Schreiben. Corona-Tests und Tests auf Streptokokken und andere Corona- und Grippeviren seien negativ ausgefallen. Der Präsident werde mit nicht verschreibungspflichtigen Medikamenten behandelt, hieß es weiter.
    Dem 79-Jährigen war bei Auftritten diese Woche anzumerken, dass er ein bisschen heiser war. Bei einer kurzen Rede am Freitag musste er sich mehrfach räuspern. "Er war erkältet", sagte Bidens Sprecherin Jen Psaki. Mehrere Corona-Tests seien negativ ausgefallen, sagte sie.
  • 12/3/20218:46:00 PM
    Südafrika: Corona-Neuinfektionen steigen rapide an
    Die Zahl der Coronavirus-Infektionen in Südafrika steigt rapide an. Am Freitag meldete das Nationale Institut für übertragbare Krankheiten (NICD) 16.055 Neuinfektionen innerhalb eines Tages bei 65.990 durchgeführten Covid-Tests. Vor genau einer Woche lag in dem Land mit rund 59 Millionen Einwohnern die Zahl der Neuinfektionen bei 2.828, nachdem 30.904 Tests durchgeführt wurden. 72 Prozent der neuen Fälle sind nach NICD-Angaben in der bevölkerungsreichsten Provinz Gauteng, zu der auch die Metropole Johannesburg gehört, aufgetreten. 
    Südafrika hatte vergangene Woche als eines der ersten Länder weltweit die neue Coronavirus-Variante Omikron gemeldet. Die Weltgesundheitsorganisation hatte daraufhin die Variante (B.1.1.529) als "besorgniserregend" eingestuft.  
  • 12/3/20218:32:40 PM
    Belgien beschließt erneut strengere Corona-Regeln
    Belgien hat erneut verschärfte Corona-Regeln verkündet. Von kommender Woche an gelten strengere Regeln für Veranstaltungen in geschlossenen Räumen, die Schulen sollen früher und teilweise länger in die Winterferien gehen und es wird empfohlen, auch private Treffen so weit wie möglich einzuschränken, wie Premierminister Alexander De Croo am Freitag mitteilte. Konkret sollen auch Veranstaltungen mit mehr als 200 Menschen in Innenräumen verboten werden. Für andere Events gelten weiterhin Hygieneregeln, diese sollten von den lokalen Behörden verstärkt kontrolliert werden.

    Für Menschen, die aus Deutschland nach Belgien einreisen wollen ändert sich zunächst - bis auf die neuen Beschränkungen in Belgien selbst - nichts. Wer geimpft ist, muss nicht in Quarantäne und braucht keinen frischen Corona-Test und kann einreisen. Zuletzt infizierten sich in dem Land mit 11,5 Millionen Einwohnern so viele Menschen täglich wie nie zuvor in der Pandemie. Im Schnitt waren es fast 18 000 Menschen. Auch die Zahl der Krankenhauseinweisungen ist stark gestiegen. 
  • 12/3/20217:32:33 PM
    Braun: Hospitalisierung als Index hat nicht funktioniert
    Der Noch-Kanzleramtschef Helge Braun hat die Rückkehr von Bund und Ländern zur Sieben-Tage-Inzidenz als wesentlichen Maßstab bei der Corona-Bekämpfung gerechtfertigt. Zuletzt hatten die Regierungschefs die Hospitalisierungsinzidenz (HI) zur entscheidenden Grundlage gemacht. Sie gibt an, wie viel Corona-Patienten je 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche aufgenommen wurden.
    "Die Hospitalisierungsinzidenz zum Maßstab der Coronamaßnahmen zu machen, war in der Theorie eine gute Idee: Sie spiegelt die Zahl der schweren Fälle und die Belastung des Gesundheitswesens wider. Praxis: Der Wert läuft ohnehin der Dynamik hinterher, der Meldeverzug verschlimmert's", schrieb Braun am Freitag bei Twitter.
    Eine wesentliche Rolle spielt der Hospitalisierungswert seit der Bund-Länder-Beratung Mitte November. Bei Überschreitung der Schwellen 3, 6 und 9 in den Bundesländern können jeweils schärfere Maßnahmen verhängt werden; dies gilt auch weiter.
    Braun wies darauf hin, dass daraus aber nicht die Notwendigkeit ersichtlich wird, nicht mehr adäquat behandelbare Patienten in andere Bundesländer zu verlegen. "Unser Eskalationswert liegt bei einer HI von 9. Sachsen meldet 5,8 und Bayern 7,8; beide Länder müssen bereits verlegen. Thüringen hat ein Drittel weniger Infektionsgeschehen als Sachsen und meldet 20,2. Schlussfolgerung: Die Neuinfektionsinzidenz ist der beste Maßstab."
    Bei ihrer jüngsten Beratung am Donnerstag führten die Ministerpräsidenten und Ministerpräsidentinnen mit der scheidenden Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und dem voraussichtlichen Nachfolger Olaf Scholz (SPD) nun wieder die bereits früher maßgebliche Sieben-Tage-Inzidenz als Schwellenwert ein, also die Neuerkrankungen je 100.000 Einwohner und Woche.
  • 12/3/20217:15:00 PM
    Corona-Inzidenz in Italien weiter steigend
    In Italien steigt die Corona-Inzidenz weiter deutlich an. Stand Donnerstag berechneten sie die Experten landesweit für die zurückliegenden sieben Tage auf durchschnittlich 155 Fälle je 100.000 Einwohner, teilte das Gesundheitsministerium am Freitag in Rom mit. In der Vorwoche lag der Wert noch bei 125. Besonders hoch ist die Sieben-Tage-Inzidenz in Südtirol mit rund 646 Fällen je 100.000 Einwohner, dahinter folgen mit klarem Abstand die norditalienischen Regionen Friaul-Julisch Venetien, Venetien und das Aostatal.
  • 12/3/20216:46:27 PM
    Kontaktbeschränkungen für Ungeimpfte von Montag an in Bremen
    Für ungeimpfte Menschen gelten im Land Bremen von Montag an wegen Corona Kontaktbeschränkungen. Bei privaten Zusammenkünften dürfen sie sich nur mit dem eigenen Hausstand und maximal zwei weiteren Personen eines anderen Hausstandes treffen, wie das Bremer Gesundheitsressort am Freitag nach einem Senatsbeschluss mitteilte. Die Regel ist Teil der neuen Corona-Verordnung.
    Mit den Anpassungen setzt Bremen die Beschlüsse der Konferenz der Ministerpräsidenten und -präsidentinnen vom Donnerstag um. Bund und Länder haben eine Reihe schärferer Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie beschlossen. Dazu zählen Zuschauer-Begrenzungen bei Großveranstaltungen sowie umfassende Kontaktbeschränkungen für Ungeimpfte.
  • 12/3/20216:01:00 PM
    Wüst: Corona-Regeln regelmäßg kontrollieren - wie im Straßenverkehr
    Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) hat regelmäßige Kontrollen der neuen Corona-Schutzmaßnahmen angekündigt. "Ich kann nicht vor jede Innenstadt ein Pförtnerhäuschen setzen. An einigen Stellen können wir Einlasskontrollen machen, an anderen Stellen wird es immer auf Stichproben hinauslaufen", erklärte Wüst bei einer Veranstaltung des DGB NRW am Freitag in Düsseldorf.
    "Aber sie müssen so regelmäßig sein, das jeder weiß, ich halt mich lieber dran, so wie im Straßenverkehr. Es steht nicht an jeder Ampel ein Polizist, es wird nicht an jeder Stelle geblitzt, aber wir wissen, es wird so oft geblitzt, dass wir uns doch sicherheitshalber mal lieber dran halten. Und so muss das hier auch laufen", sagte Wüst.
  • 12/3/20215:55:00 PM
    18 Todesfälle nach Corona-Ausbruch in Thüringer Pflegeheim
    Insgesamt 18 Menschen sind nach einem Corona-Ausbruch in einem Seniorenheim in Rudolstadt in Thüringen gestorben. Bei 14 von ihnen bestand kein vollständiger Impfschutz, wie das Landratsamt Saalfeld-Rudolstadt am Freitag mitteilte. Nur eine Person habe demnach drei Impfungen erhalten, drei weitere waren doppelt geimpft. Bei einer ersten Meldung von vergangener Woche hatte das Landratsamt berichtet, dass Angehörige von Heimbewohnern diesen von der Impfung abgeraten hatten. Damals waren sieben Tote gezählt worden. Von 141 Heimbewohnern war rund ein Drittel nicht geimpft, hieß es in der Mitteilung vom Freitag.
  • 12/3/20215:15:00 PM
    Neue Corona-Regeln: Hessisches Staatstheater sagt Veranstaltungen ab
    Das Hessische Staatstheater in Wiesbaden hat wegen der neuen Corona-Regeln des Landes Hessen zahlreiche Veranstaltungen abgesagt. Zudem erklärte das Haus sämtliche Eintrittskarten bis zum 23. Dezember für ungültig. Um den zuletzt von der Landesregierung geforderten Abstand zwischen den Zuschauern zu gewährleisten, müssten die betroffenen Vorstellungen storniert und mit einem geändertem Saalplan ab Montag wieder neu in den Verkauf gegeben werden, begründete eine Sprecherin am Freitag die Entscheidung.
  • 12/3/20214:45:00 PM
    Niedersachsen: Neuer Bußgeldkatalog bei Corona-Verstößen tritt in Kraft
    Von 100 Euro bis 25.0000 Euro - ein überarbeiteter Bußgeldkatalog bei Verstößen gegen die Corona-Auflagen in Niedersachsen tritt am Samstag in Kraft. Das Gesundheitsministerium in Hannover versandte nach eigenen Angaben am Freitag den entsprechenden Runderlass. Aufgenommen wurden mögliche Verstöße gegen neue Regeln, zum Beispiel die 3G-Kontrolle (geimpft, genesen oder getestet) am Arbeitsplatz.
    "Die überwältigende Mehrheit der Niedersächsinnen und Niedersachsen hält sich gewissenhaft an die Corona-Regeln und verhält sich sehr verantwortungsvoll", sagte Gesundheitsministerin Daniela Behrens (SPD). "Diejenigen aber, die den Ernst der Lage noch immer nicht verstanden haben, müssen damit rechnen, dass Regelverstöße mit empfindlichen Geldbußen geahndet werden."
    Wer als Bürger gegen die Abstandsregeln verstößt, muss ab 50 Euro zahlen, bei einem Verstoß gegen die Maskenpflicht ab 100 Euro. Teurer wird das Vorlegen falscher Bescheinigungen. Hohe Strafen von mehreren Tausend Euro treffen Betriebe und Veranstalter, die mehr Personen zulassen als erlaubt oder ihren Kontrollpflichten nicht nachkommen.
  • 12/3/20214:27:35 PM
    WHO: Bedarf für Impfstoff-Anpassung an Omikron bisher nicht
    Nach Einschätzung der Weltgesundheitsorganisation WHO gibt es bisher keine Hinweise auf eine nötige Anpassung der bestehenden Covid-19-Impfstoffe auf die Omikron-Variante. Die Arbeiten seien jedoch bereits im Gange, falls Omikron-spezifische Impfstoffe benötigt würden, sagte WHO-Notfalldirektor Mike Ryan. "Im Moment haben wir hochwirksame Impfstoffe, die funktionieren. Wir müssen uns darauf konzentrieren, dass sie gerechter verteilt werden. Wir müssen uns darauf konzentrieren, die am stärksten gefährdeten Menschen impfen zu lassen", sagte Ryan. Die WHO hatte bereits erklärt, dass sie die Übertragbarkeit und Schwere der neuen Variante noch untersuche.
  • 12/3/20214:01:00 PM
    Schärfere Corona-Maßnahmen in Nordrhein-Westfalen ab Samstag
    In Nordrhein-Westfalen haben von diesem Samstag an grundsätzlich nur noch Geimpfte und Genesene Zugang zum Einzelhandel. Ausgenommen sind davon nur Geschäfte für den täglichen Bedarf, also etwa Supermärkte oder Apotheken. Das teilte das Landesgesundheitsministerium am Freitag zur aktualisierten Corona-Schutzverordnung mit. Clubs und Diskotheken in NRW müssen auch ab diesem Samstag schließen.
    Die Zuschauerzahlen bei Sport-, Kultur- und anderen Großveranstaltungen müssen ab Samstag grundsätzlich auf 30 Prozent ihrer eigentlichen Kapazitäten reduziert werden. Zusätzlich wird die Gesamtzahl der Zuschauer im Außenbereich auf maximal 15.000 gedeckelt, in geschlossenen Räumen auf 5.000. Solange diese Deckelung nicht überschritten wird, dürfen auch bis zu 50 Prozent der Gesamtkapazität genutzt werden.
    NRW setzt damit, wie angekündigt, 1:1 die am Donnerstag vereinbarten Beschlüsse des Bund-Länder-Gipfels zur Corona-Krise um. Das gilt auch für Kontaktbeschränkungen.
    Weihnachtsmärkte dürfen im bevölkerungsreichsten Bundesland geöffnet bleiben - allerdings ab Samstag landesweit nur noch für geimpfte und genesene Menschen.
  • 12/3/20213:31:00 PM
    Keine Testpflicht nach Auffrischungsimpfung in Rheinland-Pfalz
    Auch in Rheinland-Pfalz entfällt die Testpflicht für Menschen, die bereits eine Auffrischungsimpfung gegen Corona erhalten haben. "Wir haben heute im Kabinett noch einmal intensiv beraten und entschieden, dass Menschen mit bereits erfolgter Auffrischungsimpfung von der Testpflicht der 2G-plus-Regelung ausgenommen sind", teilte Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) am Freitag mit. Die Auffrischungsimpfung erhöhe den Impfschutz enorm. "Sie brauchen dann deshalb beispielsweise für ihren Besuch in einem Restaurant oder beim Betreten eines Fitnessstudios keinen weiteren Test mehr." Die 2G-plus-Regel sieht vor, dass nur Geimpfte und Genesene mit einem negativen Testergebnis Zugang haben. Die neue Corona-Verordnung des Landes sollte am Freitagabend veröffentlicht werden und am Samstag in Kraft treten.
  • 12/3/20212:36:49 PM
    NRW: Clubs müssen ab Samstag dicht machen

    Wegen der hohen Corona-Infektionszahlen müssen Clubs und Diskotheken in Nordrhein-Westfalen schon ab diesem Samstag schließen. Das geht aus der am Freitag vom Landesgesundheitsministerium veröffentlichten aktualisierten Corona-Schutzverordnung hervor. 

    Die Weihnachtsmärkte dürfen in NRW allerdings geöffnet bleiben. Diese können ab Samstag aber nur noch von Geimpften und Genesenen besucht werden. 

    Grundsätzlich gilt: Zugang zum Einzelhandel haben nur noch Geimpfte und Genesene. Ausgenommen sind davon nur Geschäfte für den täglichen Bedarf, also etwa Supermärkte oder Apotheken. Für die Kontrollen sind die Geschäfte zuständig.
    Die Zuschauerzahlen bei Sport-, Kultur- und anderen Großveranstaltungen müssen ab Samstag grundsätzlich auf 30 Prozent ihrer eigentlichen Kapazitäten reduziert werden. Zusätzlich wird die Gesamtzahl der Zuschauer im Außenbereich auf maximal 15.000 gedeckelt, in geschlossenen Räumen auf 5000. Solange diese Deckelung nicht überschritten wird, dürfen auch bis zu 50 Prozent der Gesamtkapazität genutzt werden. 
Tickaroo Live Blog Software