Die Corona-Krise

CORONAVIRUS-LIVETICKER - Tschentscher mahnt zur Vorsicht - Noch zwei, drei Monate durchhalten

Tschentscher mahnt zur Vorsicht - Noch zwei, drei Monate durchhalten
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26. Februar 2021 - 17:47 Uhr

Aktuelle Entwicklungen rund um Corona:

  •  
    Hamburgs Bürgermeister: Noch zwei, drei Monate durchhalten
    Vor der Ministerpräsidentenkonferenz zur Corona-Lage in der kommenden Woche hat Hamburgs Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) erneut zur Vorsicht in Sachen Lockerungen gemahnt. Dass die Infektionszahlen bundesweit und auch in Hamburg wieder stiegen, sei "ein besorgniserregender Vorgang", sagte er am Freitag. Das bedeute, "dass wir in einer solchen Situation sehr vorsichtig bleiben müssen, obwohl ich weiß, wie groß die Erwartung und der Drang ist, wieder zu einem normalen Leben zurückzukehren". Wieder "eskalierende" Infektionszahlen müssten unbedingt vermieden werden, um das bereits Erreichte nicht "auf den letzten Metern» zu verspielen. Auf die Frage, wie lang die letzten Meter sind, sagte er: "Nach meinem Gefühl sind es jetzt noch zwei, drei Monate."
  • 2/26/21 11:56 PM
    Berater von US-Behörde für Zulassung von Johnson & Johnson-Impfstoff
    Ein Berater-Komitee der US-Arzneimittelbehörde FDA hat sich für eine Notfallzulassung des Corona-Impfstoffs des US-Konzerns Johnson & Johnson ausgesprochen. Bei der live übertragenen Video-Schalte des Treffens am Freitag stimmten die Fachleute des Gremiums einstimmig für die Zulassung. Eine endgültige Entscheidung über die Notfallzulassung obliegt nun der FDA, die aber meistens den Empfehlungen der Experten folgt.
    Es wäre - nach den Impfstoffen vom Mainzer Pharma-Unternehmen Biontech und seinem US-Partner Pfizer und vom US-Pharma-Unternehmen Moderna - der dritte in den USA bedingt zugelassene Corona-Impfstoff - und der erste, der nur einmal gespritzt werden muss. Bereits Mitte der Woche hatte die FDA dem Impfstoff von Johnson & Johnson ein erstes gutes Zeugnis ausgestellt. Mitte Februar hatte Johnson & Johnson auch einen Antrag auf Notfallzulassung bei der EU-Arzneimittelbehörde EMA gestellt. Die EMA erklärte, man werde das Vakzin der Johnson & Johnson-Tochter Janssen-Cilag International N.V. in einem beschleunigten Verfahren prüfen. Der zuständige Ausschuss könnte seine Bewertung Mitte März abgeben.

  • 2/26/21 9:30 PM
    Impfkommission plant aktualisierte Empfehlung zu Astrazeneca-Vakzin
    Die Ständige Impfkommission in Deutschland (Stiko) will ihre Empfehlung zum Impfstoff des Herstellers Astrazeneca überdenken. Es werde "sehr bald zu einer neuen, aktualisierten Empfehlung kommen", sagte der Chef der Kommission, Thomas Mertens, am Freitagabend im ZDF-"heute journal".

    Die Stiko hatte - anders als die EU-Arzneimittelbehörde EMA - den Impfstoff vorerst nur für Menschen zwischen 18 und 64 Jahren empfohlen, weil Daten zur Wirkung bei Älteren fehlen. Das Vakzin trifft bei vielen Menschen auf Vorbehalte. "Das Ganze ist irgendwie schlecht gelaufen", räumte Mertens ein. Er rechtfertigte aber die Stiko-Entscheidung mit einer dünnen Datenlage. "Wir hatten die Daten, die wir hatten und haben auf der Basis dieser Daten die Empfehlung gegeben. Aber wir haben nie den Impfstoff kritisiert. Wir haben nur kritisiert, dass die Datenlage für die Altersgruppe über 65 nicht gut oder nicht ausreichend war." Ansonsten sei der Impfstoff "sehr gut" und er werde "jetzt durch hinzukommende neue Daten noch besser in der Einschätzung", betonte Mertens.

  • 2/26/21 8:58 PM
    UN-Sicherheitsrat: Waffen sollen für Impfungen ruhen
    Der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen fordert eine "dauerhafte, umfassende und anhaltende humanitäre Pause" aller bewaffneter Konflikte, um Impfungen gegen das Coronavirus zu ermöglichen. Das heißt es in einer Resolution, die die 15 Mitgliedstaaten des Gremiums einstimmig verabschieden.
  • 2/26/21 8:24 PM
    Braun: Corona-Tests können Öffnungsperspektiven ermöglichen
    Corona-Schnelltests und Selbsttests spielen Kanzleramtschef Helge Braun (CDU) zufolge bei der Bekämpfung der Pandemie und dem weiteren Vorgehen eine wichtige Rolle. Der Aufbau von Kapazitäten und die Durchführung von Tests sei in der nächsten Zeit das "zentrale Instrument", sagte er am Freitagabend beim digitalen Jahresempfang der Mittelstands- und Wirtschaftsunion Wiesbaden. "Wir werden in Zukunft alle wesentlich häufiger getestet werden." Wenn man auf diese Weise schaffe, die Infektionszahlen gut zu stabilisieren, "dann haben wir eine Menge Öffnungsperspektiven".

    Angesichts der als ansteckender geltenden Virusmutationen müsse man auf dem Weg aus dem Lockdown sehr vorsichtig vorgehen, damit die Zahlen nicht wieder nach oben schnellen, betonte Braun. Es gehe darum, in "kleinen, vorsichtigen Schritten» etwas zu ermöglichen. Das Schlimmste wäre: «Wir machen auf, stellen fest, es klappt nicht und dann sind die Zahlen wieder hoch und machen wieder relativ streng zu."

  • 2/26/21 7:50 PM
    USA impfen in rasantem Tempo
    Die US-Seuchenbehörde CDC hat nach eigenen Angaben bislang 70,5 Millionen Impfdosen verabreicht. Insgesamt seien 94,3 Millionen Dosen ausgeliefert worden.
  • 2/26/21 7:30 PM
    Tschechien weiter im Ausnahmezustand - Schulen sollen schließen
    Die tschechische Regierung hat für weitere 30 Tage einen Ausnahmezustand ausgerufen. Dieser soll ab Sonntag gelten und den aktuellen Ausnahmezustand ablösen. Durch die Regelung erhält die Regierung Sonderbefugnisse, mit denen sie Einschränkungen zur Eindämmung der Pandemie durchsetzen kann. Sie plant eine Schließung aller Schulen sowie weiterer Geschäfte und will nur noch unbedingt notwendige Reisen im Land erlauben. Tschechien hat auf die Bevölkerungszahl bezogen eine der höchsten Infektionsraten weltweit.
  • 2/26/21 6:55 PM
    Corona-Ausbruch bei Miele behindert Produktion in mehreren Werken
    Wegen eines Corona-Ausbruchs im Euskirchener Werk des Hausgeräteherstellers Miele muss in der kommenden Woche in fünf weiteren Werken die Produktion heruntergefahren werden. In Euskirchen, wo Miele Motoren fertigt, waren zuvor 18 Mitarbeiter positiv getestet worden. Bei zehn von ihnen war die britische Mutante festgestellt worden. Wie Miele am Freitag mitteilte, mussten sich daraufhin 206 Mitarbeiter bis einschließlich 9. März in Quarantäne begeben. In dem Werk sind den Angaben zufolge insgesamt 500 Menschen beschäftigt.

    Weil das Werk Euskirchen nicht lieferfähig sei, müsse die Produktion im Verlauf der kommenden Woche vorübergehend auch im Gütersloher Gerätewerk GTG, in Bielefeld, in Unicov (Tschechien) sowie in Ksawerów (Polen) heruntergefahren werden. Da dort dann auch keine Kunststoffkomponenten mehr abgenommen werden könnten, müsse das Werk in Warendorf ebenfalls unabwendbar heruntergefahren werden.

    Die ersten Infektionen sind dem Unternehmen zufolge bereits am Dienstag nachgewiesen worden. Daraufhin sei bei allen 500 Beschäftigten des Euskirchener Werkes eine Reihentestung durchgeführt worden. Laut Miele ist unklar, wie das Virus in den Betrieb gelangte und sich dort ausbreitete. Es gebe keine Hinweise darauf, dass dies auf unzureichende Schutzmaßnahmen zurückzuführen sei, betonte das Unternehmen.

  • 2/26/21 6:40 PM
    WHO vermisst Kooperation für eine Ausweitung der Impfstoff-Produktion
    Um die Produktion von Impfstoffen gegen das Coronavirus deutlich anzukurbeln, müssen aus Sicht der Weltgesundheitsorganisation (WHO) endlich bestimmte Hürden fallen. Es gehe um Technologie-Transfer, freiwillige Lizenzen oder den befristeten Verzicht auf geistiges Eigentum, sagte WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus am Freitag in Genf. In einer Jahrhundertkrise wie dieser, sei der Moment für solche Schritte gekommen. "Wir stellen mangelnde Zusammenarbeit und sogar erheblichen Widerstand fest." Eine Ausweitung der Produktionskapazitäten wäre ein wichtiger Schritt, um Impfstoffe auch in den ärmeren Ländern schnell verteilen zu können. Davon würden alle Staaten profitieren, so Tedros.

    Jüngst hatten sich Indien und Südafrika bei der Welthandelsorganisation (WTO) dafür eingesetzt, die Patente von Pharmafirmen auf Corona-Impfstoffe vorübergehend aufzuheben. Die Gespräche bei der WTO verliefen ergebnislos. Die reichen Länder argumentierten, dass es nicht genügend Produktionsfirmen gebe. Die Pharmaindustrie will verhindern, dass der Patentschutz angetastet wird. Investitionen in Medikamentenforschung lohnten sich nur, wenn die Firmen bei Erfolg damit auch Geld verdienen können, heißt es.

  • 2/26/21 5:18 PM
    Lockdown in weiten Teilen Griechenlands um eine Woche verlängert
    Rund vier Millionen Menschen im Großraum Athen werden mindestens eine weitere Woche mit einem Lockdown leben müssen. Ursprünglich hätte dieser nach zwei Wochen an diesem Sonntag enden sollen. Allerdings ist die Zahl der Neuinfektionen seither nicht so stark gesunken wie erhofft. Deshalb entschied der griechische Corona-Stab sich am Freitagnachmittag für eine Verlängerung. Außerdem gehen mehrere andere Gegenden in Griechenland wegen steigender Zahlen ebenfalls in den Lockdown.

    Die griechische Gesundheitsbehörde hatte am Freitag 1790 Neu-Infektionen binnen 24 Stunden registriert, fast die Hälfte davon im Großraum Athen, wo die Intensivbetten zu 88 Prozent belegt sein sollen. Landesweit soll es rund 12 000 aktive Fälle geben, mit einem steigenden Anteil von Infektionen mit mutierten Viren.

    Zu den Gegenden, die neu in den Lockdown gehen, gehören die kretische Hafenstadt Heraklion, Teile der Halbinsel Peloponnes sowie die Inseln Samos uns Syros. Zu den Maßnahmen gehören geschlossene Schulen, Geschäfte und Gastronomie sowie eine tägliche Ausgangssperre von 21.00 bis 5.00 Uhr. Das Haus darf nur verlassen, wer einkaufen, zum Arzt, arbeiten oder sich sportlich betätigen will. Dazu müssen die Bürger jeweils eine entsprechende SMS an den Zivilschutz senden.

  • 2/26/21 5:15 PM
    Biontech-Chef: Deutliche Veränderung der Infektionsrate erst Ende Mai
    Biontech-Chef Ugur Sahin geht davon aus, dass die Menschen in einiger Zeit eine dritte Dosis einer Corona-Schutzimpfung brauchen könnten. Dem "Spiegel" sagte Sahin zudem, dass die Infektionsrate in Deutschland seiner Ansicht nach erst "ab Ende Mai oder Anfang Juni einen deutlichen impfstoffbedingten Rückgang verzeichnen" könnte. "Wir haben das Problem, dass B.1.1.7 nun auch hier anfängt zu grassieren. Ab Mitte März sollte sich bei der zuerst geimpften älteren Bevölkerung die Mortalität reduzieren, wenn die Impfungen weiter vorangehen", erklärte Sahin.

    "Bis zum Spätsommer sollten wir die Pandemie deutlich besser unter Kontrolle haben, wenn sich genügend Menschen impfen lassen", sagte der 55-Jährige. Das bedeute nicht, dass es keine neuen Ansteckungen mehr gebe. "Aber, dass wir ein normales Leben haben können."

    Auf die Frage, ob spätestens nächstes Jahr eine dritte Impfdosis für die Menschen nötig sei, sagte Sahin: "Ich glaube, ja. Allein schon, um den breiten Impfschutz in der Bevölkerung aufrechtzuerhalten." Es könnte auch alle zwei Jahre eine Auffrischungsimpfung geben, die an die dann grassierenden Varianten angepasst sei. "Ähnlich wie bei der Grippe. Das könnte für uns dann die neue Normalität sein."

  • 2/26/21 4:30 PM
    RKI verschärft Empfehlung zu neuen Corona-Varianten
    Angesichts der Ausbreitung ansteckenderer Varianten des Coronavirus in Deutschland verschärft das Robert Koch-Institut (RKI) eine Empfehlung für Ärzte. Bei einer Infektion mit einer der Varianten oder dem Verdacht darauf sollten Patienten - unabhängig von der Schwere, dem Alter oder einem Krankenhausaufenthalt - vorsorglich 14 Tage isoliert werden, heißt es in einer am Freitag aktualisierten Empfehlung des Bundesinstituts. Vor dem Verlassen der Isolierung sollte außerdem ein Antigentest oder ein PCR-Test gemacht werden.

    Hintergrund sei eine noch unzureichende Datenlage zur Ausscheidung von Erregern. Zuvor enthielt die Empfehlung zu besorgniserregenden Virus-Varianten keine Angabe zur Dauer einer Isolierung, wie das RKI auf Anfrage erläuterte.

  • 2/26/21 4:00 PM
    Modellrechnung: Millionen Bürger könnten schneller geimpft werden
    Millionen Bürger könnten deutlich schneller gegen Corona geimpft werden, wenn die zulässigen Intervalle zwischen Erst- und Zweitimpfung voll ausgeschöpft und keine Impfdosen mehr für Zweitimpfungen zurückgelegt werden. Dies zeigen Modellrechnungen des Zentralinstituts für die kassenärztliche Versorgung, die am Freitag veröffentlicht wurden. Würde so verfahren, könnten bis Ostern mehr als zwei Millionen zusätzliche Erstimpfungen gespritzt werden.

    Und bis zum Beginn der Sommerferien in den ersten Ländern am 21. Juni könnten sogar mehr als 7,5 Millionen zusätzliche Erstimpfungen stattfinden. Laut dem Modell könnten dann 58 Prozent der Bevölkerung mindestens eine Impfung erhalten. Im Unterschied dazu würden beim aktuellen Impfregime nur etwa 47 Prozent diesen Schutz bis zum Sommer bekommen, hieß es.

    In beiden Szenarien wurden nur die derzeit zugelassenen Impfstoffe von Biontech/Pfizer, Moderna sowie Astrazeneca berücksichtigt - und zwar nach den bislang avisierten Liefermengen. Dringend nötig sei zudem eine weitere Aufstockung der Impfkapazitäten, etwa durch Einbindung der niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte, sagte der Vorstandsvorsitzende Dominik von Stillfried. Dies werde noch dringender, wenn weitere Impfstoffe zugelassen werden - insbesondere der Hersteller Johnson & Johnson sowie Curevac.

    Am Mittwoch hatte das Zentralinstitut vorgerechnet, dass 50 000 der bundesweit rund 75 000 Arztpraxen täglich jeweils 20 Impfstoffdosen verabreichen könnten - und dadurch mit bis zu fünf Millionen Impfungen in der Woche zügig zur Immunisierung der Bevölkerung beitragen.

  • 2/26/21 3:56 PM
    Norderneyer schenken 100 Corona-Pflegekräften Urlaub auf ihrer Insel
    Urlaub von der Pandemie: Norderneyer Hoteliers, Vermieter und Gastronomen spendieren 100 Corona-Pflegekräften aus Niedersachsen und NRW eine Woche Erholung auf ihrer Insel. Mehr als 125 Norderneyer mit eigenen Hotels, Gaststätten und Herbergen folgten einem Aufruf des Norderneyer Rotary Clubs und stellen nun Pflegekräften und ihren Partnern kostenlos Unterkünfte für eine Urlaubswoche zur Verfügung. "Was die Pflegekräfte in der Pandemie leisten ist der Wahnsinn. Das möchten wir gern honorieren", erklärt Jörg Saathoff, Präsident des Clubs, den Anlass der Aktion. Zuvor hatte die "Norderneyer Zeitung" berichtet.

    Mit dem Urlaub wollen die Insulaner den Corona-Pflegekräften eine Auszeit von ihrem stressigen Klinikalltag verschaffen. Neben der Gratis-Unterkunft soll ihnen die Fährüberfahrt und die Kurtaxe erstattet werden. Zudem gibt es Gutscheine für Leihräder, Restaurants und Museen. Über das Rotarier-Netzwerk wurden Kontakte zu Kliniken gesucht und dann Pflegekräfte ausgelost. Nun kommen etwa Beschäftigte aus Kliniken in Detmold, Lemgo, Dortmund, Essen, Hannover, Köln, Münster und Nordhorn in den Genuss der Insel-Urlaube. Wann sie nach Norderney reisen können, steht aber noch nicht fest - touristische Übernachtungen sind in Niedersachsen derzeit nicht zugelassen.

  • 2/26/21 3:31 PM
    Nagelstudio illegal betrieben - Kundin barfuß im Hof
    Der Ordnungsdienst der Stadt Krefeld hat ein trotz Coronaschutz-Verordnung geöffnetes Nagelstudio entdeckt. Obwohl die Rollläden größtenteils heruntergelassen waren, hätten die Kontrolleure im Innenraum Bewegungen wahrgenommen, teilte die Stadt am Freitag mit. Auf dem Hinterhof sei dann eine 54-jährige Frau barfuß entdeckt worden. Sie habe zugegeben, die Nagelpflege in Anspruch genommen zu haben. Die Betreiberin müsse nun 1000 Euro zahlen, die Kundin 250 Euro.
  • 2/26/21 3:13 PM
    Studie: Biontech-Impfung reduziert asymptomatische Corona-Infektionen
    Eine einzelne Dosis des Impfstoffs von Biontech/Pfizer kann einer britischen Untersuchung zufolge bereits nach zwölf Tagen die Zahl der asymptomatischen Coronavirus-Infektionen auf ein Viertel reduzieren. Das gibt Anlass zur Hoffnung, dass die Impfung nicht nur symptomatische Krankheitsverläufe verhindert, sondern auch dabei helfen kann, die Ausbreitung des Virus zu bremsen.

    Bei der noch nicht in einem Fachmagazin veröffentlichten Untersuchung, an der unter anderem Wissenschaftler der Universität Cambridge beteiligt waren, wurden mehrere Tausend symptomfreie Mitarbeiter im britischen Gesundheitssystem zwischen dem 18. und 31. Januar auf das Virus getestet. Bei der Untersuchung ging es speziell um die Schutzwirkung bei nur einer Dosis. Eigentlich sind bei dem Biontech/Pfizer-Impfstoff zwei Dosen im Abstand von einigen Wochen vorgesehen.

    Im Untersuchungszeitraum erhielten 0,80 Prozent der nicht-geimpften Personen ein positives Testergebnis (26 von 3252). Unter Geimpften, deren erste Dosis mindestens 12 Tage zurücklag, waren es 0,20 Prozent (4 von 1989).

    "Das sind großartige Neuigkeiten, der Pfizer-Impfstoff gewährt nicht nur Schutz gegen eine Erkrankung von Sars-CoV-2, sondern hilft auch dabei, Infektionen zu verhindern und reduziert das Potenzial, dass das Virus an andere weitergegeben werden kann", sagte Mike Weekes, Spezialist vom Cambridge University Hospitals NHS Foundation Trust (CUH), einer Mitteilung zufolge.

  • 2/26/21 3:11 PM
    Altmaier kündigt Nachbesserung bei Coronahilfen an
    Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) hat eine Nachbesserung bei den in der Kritik stehenden Coronahilfen angekündigt. Bei der Überbrückungshilfe III gebe es nun die Möglichkeit, dass Firmen Abschlagszahlungen von insgesamt 800 000 Euro für vier Monate ausgezahlt bekommen, wie Altmaier am Freitag in Berlin nach digitalen Beratungen mit seinen Amtskollegen der Länder sagte. Dies sei ab Freitag möglich. "Das wird vielen helfen, die dringend auf dieses Geld angewiesen sind", sagte Altmaier.

    Mit der Überbrückungshilfe werden betriebliche Fixkosten wie Mieten und Strom bezuschusst. Der maximale Förderbetrag liegt bei 1,5 Millionen Euro pro Fördermonat. Wirtschaftsverbände hatten die Politik wegen einer schleppenden Umsetzung der Hilfen wiederholt kritisiert.

  • 2/26/21 3:05 PM
    Bundesregierung erklärt Malta zum Corona-Hochrisikogebiet
    Wegen besonders hoher Corona-Infektionszahlen hat die Bundesregierung das beliebte Urlaubsland Malta ab Sonntag als Hochrisikogebiet eingestuft. Das bedeutet, dass dann schon bei der Einreise nach Deutschland ein negativer Corona-Test vorgezeigt werden muss. Die Pflicht zu einer zehntägigen Quarantäne, von der man sich erst nach fünf Tagen durch einen weiteren Test befreien kann, bleibt unverändert bestehen.

    Das Robert Koch-Institut gab diese und einige weitere Änderungen der Corona-Risikoliste am Freitag im Internet bekannt. Als "Hochinzidenzgebiete" gelten die Länder, in denen die Zahl der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen (Inzidenz) über 200 lag. Malta wird am Sonntag als 29. Land in diese Kategorie aufgenommen.

    Die Inselgruppe im Mittelmeer zwischen Sizilien und Nordafrika hat rund 500 000 Einwohner. In dem kleinen EU-Land gab es in den vergangenen Tagen jeweils um die 200 neue Infektionsfälle innerhalb von 24 Stunden, am Freitag waren es 258. Gesundheitsminister Chris Fearne warnt, dass die Ausbreitung neuer Virus-Varianten, besonders der britischen, Malta vor große Probleme stelle. Ärzte klagen, dass die Situation in den Intensivstationen kritisch sei: Die Krankenhäuser könnten die Patientenzahl bald nicht mehr bewältigen. Und das, obwohl die Impfkampagne in Malta gut vorankommt: Rund 10 Prozent der Menschen haben bisher nach offiziellen Angaben die erste Impfstoffdosis erhalten, mehr als 4 Prozent sind vollständig geimpft.

  • 2/26/21 2:38 PM
    Gastgewerbe pocht auf Lockerungen
    Das Gastgewerbe bekräftigt vor dem Bund-Länder-Treffen am 3. März seine Forderung nach konkreten Öffnungsperspektiven. "Wir erwarten einen klaren Fahrplan mit verbindlichen und nachvollziehbaren Kriterien, wann, was und wie unter welchen Voraussetzungen wieder möglich ist", sagt der Präsident des Lobbyverbands Dehoga, Guido Zöllick. "Eine Fortsetzung der Politik nach dem Motto 'Ihr bleibt zu, um die übrige Wirtschaft geöffnet zu halten' und damit einen Lockdown des Gastgewerbes als Dauerzustand, akzeptieren wir nicht." Die Voraussetzungen für die Öffnungsschritte sollten bundesweit einheitlich definiert werden. Der Dehoga fordert zudem "deutlich mehr Tempo und Professionalität bei den Impfungen" und eine effektive Schnellteststrategie.
  • 2/26/21 2:35 PM
    Nächste Corona-Lockerungen für Schleswig-Holstein beschlossen
    Die Landesregierung hat weitere vorsichtige Corona-Lockerungen in Schleswig-Holstein beschlossen. Wie bereits angekündigt, dürfen ab Montag Blumenläden, Gärtnereien, Gartenbaucenter und abgetrennte Gartenabteilungen von Baumärkten wieder öffnen. Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) bezeichnete die am Freitag mit der neuen Corona-Verordnung auf den Weg gebrachten Änderungen als verantwortbar.

    Mit entsprechenden Hygienekonzepten dürfen ab Montag Friseure und Anbieter anderer körpernaher Dienstleistungen wie Bart- und Nagelpflege ihre Läden wieder öffnen. Gleiches gilt für Individualsport auf Sportanlagen. Sport ist gemeinsam mit dem eigenen Hausstand oder einer weiteren Person möglich. Darunter fallen auch Fitnessstudios. In geschlossenen Räumen gilt eine wichtige Beschränkung: Dort dürfen pro Raum nur Personen eines Hausstandes oder zwei Personen aus verschiedenen Haushalten Sport machen. Der Betrieb von Schwimm- und Spaßbädern bleibt untersagt.

    Außerdem sollen die Tierparks, Wildparks, Aquarien und Zoos ihre Außenbereiche wieder öffnen können. Die Besucherzahl wird auf eine Person je 20 Quadratmeter der zugänglichen Wege- und Verkehrsfläche begrenzt. Außerdem müssen die Betreiber die Kontaktdaten der Besucher erfassen.

    Die neue Corona-Verordnung gilt bis einschließlich 7. März 2021.

  • 2/26/21 2:21 PM
    Altmaier: Außengastronomie ab Ostern wieder möglich
    Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier hält Außengastronomie bald wieder für möglich. Das sei gegen Ostern vermutlich drin, sagt der CDU-Politiker.
    Was genau geplant ist haben wir hier zusammengefasst:

  • 2/26/21 2:16 PM
    Gruppen treffen sich trotz Corona in Wuppertal - 70 Anzeigen
    Wegen verbotener Treffen größerer Gruppen mit bis zu 200 Personen und oft ohne Maske und Abstand haben Polizei und Ordnungsamt in Wuppertal am Donnerstag mehrfach eingreifen müssen. Es seien mehr als 70 Ordnungswidrigkeitsanzeigen erstattet und etwa doppelt so viele Platzverweise ausgesprochen worden - teils per Lautsprecher, teilten die Behörden mit. Die Treffen der Menschen in Parkanlagen der Stadt und auf Plätzen hätten "einen Party- und Eventcharakter" gehabt. "Eine Gruppe kam Platzverweisen nicht nach und provozierte die Einsatzkräfte mit lauten Rufen und Gesten", hieß es in dem Bericht. Bei allem Verständnis für den Wunsch nach frischer Luft bei schönem Wetter - die Vorgaben der Coronaschutzverordnung würden durchgesetzt, betonten Stadt und Polizei.
  • 2/26/21 1:19 PM
    Impfungen in Hamburger Pflegeeinrichtungen abgeschlossen
    Die Corona-Schutzimpfungen in den Hamburger Pflegeeinrichtungen sind am Freitag abgeschlossen worden. Das sagte ein Sprecher der Gesundheitsbehörde auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur. Alle Impfwilligen hätten eine zweite Dosis erhalten. "Mit dem heutigen Tage sind dann die Impfangebote flächendeckend abgeschlossen." Es werde jedoch auch in den kommenden Wochen noch Besuche der mobilen Impfteams geben - etwa für Senioren, die neu eingezogen seien.
  • 2/26/21 12:38 PM
    Großes Verdienstkreuz für Biontech-Gründer
    Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier will den Gründern des Biotech-Unternehmens und Impfstoffherstellers Biontech, Özlem Türeci und Ugur Sahin das Bundesverdienstkreuz verleihen. Am 19. März bekommt das Ehepaar im Schloss Bellevue das Große Verdienstkreuz mit Stern des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland überreicht. Türeci und Sahin "verbinden medizinische Grundlagenforschung mit deren Übersetzung in eine praktische Nutzung", erklärte das Präsidialamt. "Dank ihrer weltweit anerkannten Kompetenz im Bereich der mRNA-Technologien und ihres unermüdlichen Einsatzes gelang ihnen innerhalb kürzester Zeit die Entwicklung und Zulassung eines Impfstoffes gegen Covid-19. Sie haben damit einen entscheidenden Beitrag zur Eindämmung der Corona-Pandemie geleistet."
  • 2/26/21 12:02 PM
    Epidemiologe: Müssen uns von Inzidenz 35 verabschieden
    "Die Zahl 35 liegt in weiter Ferne" sagt Prof. Timo Ulrichs. Allerdings handele es sich nicht um einen steilen Wiederanstieg. Welche Konsequenz der Epidemiologe daraus zieht, lesen Sie im Artikel.
  • 2/26/21 11:53 AM
    Nach Impf-Ärger: FDP-Abgeordneter in NRW tritt von Ämtern zurück
    Nach Ärger um umstrittene Corona-Impfungen tritt der nordrhein-westfälische FDP-Landtagsagabgeordnete Ralph Bombis von seinen politischen Ämtern zurück. Das hat er dem Vorstand des FDP-Kreisverbands Rhein-Erft nach dpa-Informationen am Donnerstagabend mitgeteilt. Vor gut einer Woche war bekannt geworden, dass der 49-jährige Bombis und seine Frau bereits gegen das Coronavirus geimpft worden waren. Bombis leitet drei Senioren- und Pflegeheime. Am Donnerstag habe er nun erfahren, dass Impfreste aus seinen Einrichtungen auch an Personen aus seinem engen persönlichen Umfeld verimpft worden seien, schrieb Bombis an den Vorstand. "Dieser neue Sachverhalt ist - unabhängig von einer rechtlichen Bewertung, die von anderen vorzunehmen ist - politisch von mir zu verantworten", hieß es in der Erklärung des Abgeordneten aus Erftstadt, aus der am Freitag mehrere Medien zitierten. "Ich bitte noch einmal bei allen, die ich durch mein Verhalten verletzt habe, um Entschuldigung. Es tut mir aufrichtig leid", schrieb Bombis.
  • 2/26/21 10:47 AM
    Schnellere Corona-Impfungen in Härtefällen möglich
    Menschen mit Vorerkrankungen und einem besonders hohem Gesundheitsrisiko können in Einzelfällen bevorzugt in den Impfzentren in Nordrhein-Westfalen geimpft werden. Das sei aber nur aufgrund von Einzelfallentscheidungen möglich, teilte das NRW-Gesundheitsministerium am Freitag mit. Voraussetzungen sind ein aktuelles Attest vom Arzt und ein Antrag. "Es gibt Menschen mit Vorerkrankungen, die sich in der Liste der Coronaimpfverordnung nicht wiederfinden", sagte NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU). Jetzt sei "ein im Grundsatz pragmatisches Verfahren" geschaffen worden, das den Betroffenen "bestmöglich weiterhelfen" solle. In Frage kämen zum Beispiel Personen, denen eine Chemotherapie bevorstehe. Zuerst hatte der WDR berichtet.
  • 2/26/21 10:08 AM
    Studie: Schützt eine dritte Impfung besser?
    In einer neuen Studie werden das Mainzer Unternehmen Biontech und der US-Partner Pfizer die Wirkung einer möglichen dritten Auffrischung mit ihrem Corona-Impfstoff testen. Mehr Details lesen Sie im Artikel.
  • 2/26/21 9:49 AM
    RKI-Chef: Ohne Maßnahmen "steuern wir in die dritte Welle"
    Neben positiven Entwicklungen seit Jahresbeginn erkennt der Präsident des Robert-Koch-Instituts, Lothar Wieler, auch erste deutliche Signale einer Trendumkehr, berichtet ntv.de. Die Fallzahlen stagnierten zuletzt. Die Sieben-Tage-Inzidenz habe sich um die 60 eingependelt. Zwar sei die Zahl der Covid-19-Intensivpatienten bundesweit betrachtet seit Wochen rückläufig - mancherorts würde sie aber wieder steigen. Die Inzidenz bei jüngeren Bevölkerungsgruppen wachse, was auch durch Virus-Varianten wie B.1.1.7 zu erklären sei. Die Mutante breite sich rasch aus, sei deutlich ansteckender und noch gefährlicher, und zwar für alle Altersgruppen, sagt Wieler bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Gesundheitsminister Jens Spahn. Jeder Bürger, jede Bürgerin sollte die Maßnahmen daher weiterhin anwenden, "ansonsten steuern wir in die dritte Welle".
  • 2/26/21 9:45 AM
    Impfstoff bald auch in Arztpraxen
    Mehr Kapazitäten für Impfungen: Bald soll es den Impfstoff nicht mehr nur in Impfzentren, sondern auch in Arztpraxen geben. Wie genau das funktionieren soll, erklärt Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hier.
    • Impfstoff bald auch in Arztpraxen RTL Impfstoff bald auch in Arztpraxen
  • 2/26/21 9:35 AM
    RKI-Präsident Wieler sieht "deutliche Signale einer Trendumkehr"
    Der Präsident des Robert-Koch-Instituts, Lothar Wieler, sagt in Berlin, die Virusmutation B117 breite sich rasch aus. Sie sei "deutlich gefährlicher, und zwar in allen Altersgruppen". Nach der positiven Entwicklung zu Jahresbeginn stelle er nun "deutliche Signale einer Trendumkehr" fest. Wichtig sei, dass die Regeln weiter eingehalten würden. "Ansonsten steuern wir in eine weitere, in eine dritte Welle", warnt Wieler.
  • 2/26/21 9:31 AM
    Spahn: Impfkampagne in Deutschland zeigt erste Erfolge
    Bundesgesundheitsminister Jens Spahn betont, die Impfkampagne in Deutschland zeige "erste Erfolge". So hätten bislang die allermeisten Menschen der Kategorie 1 das Impfangebot angenommen, sagt Spahn in Berlin. In einigen Bundesländern sei bereits die Mehrheit der über 80-Jährigen geimpft. Das Risiko, an Covid-19 zu erkranken, sei für diese Gruppe damit deutlich gesunken. Die Sieben-Tage-Inzidenz der über 80-Jährigen lag dem Minister zufolge Anfang Februar noch bei 200, mittlerweile liege sie bei 70.
  • 2/26/21 9:26 AM
    Montgomery: In zwei Monaten haben wir mehr Impfstoff, als wir verimpfen können
    Der Chef des Weltärztebundes, Frank Ulrich Montgomery, rechnet mit einer Überforderung der Impfzenten in zwei Monaten. „Wir werden in zwei Monaten sehr viel mehr Impfstoff in Deutschland haben, als die bisherigen Impfzentren verimpfen können“, sagte er im Interview mit RTL/ntv. „Es wundert mich, dass wir noch nicht ausreichend vorbereitet sind auf die Schwemme an Impfstoffen, die ich uns in zwei Monaten prophezeie.“ Man müsse sich schon jetzt Gedanken über Transportwege zu den Hausarztpraxen und die Impf-Infrastruktur machen. „Das alles muss jetzt geplant werden und ich sehe schon jetzt mit Grausen, wie wir dann wieder von einer Ad-Hoc-Lösung in die nächste Ad-Hoc stolpern, weil es keinen präzisen Plan gibt“, so Montgomery.
  • 2/26/21 9:26 AM
    Günther: Impfnachweis für Inlandsreisen vorstellbar
    Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther hält es für denkbar, Inlandsreisen jenen Bürgern zu ermöglichen, die ihre Corona-Impfung mit einem Impfpass nachweisen können. "Ich kann mir das auf jeden Fall vorstellen", sagte der CDU-Politiker in der RTL/ntv-Sendung "Frühstart" am Freitag. "Ich glaube ohnehin, dass Öffnungen in dem Bereich nur möglich sind, wenn wir bestimmte Restriktionen machen." Den von der EU geplanten europäischen Impfpass bezeichnete er als sinnvolles Instrument. Sobald allen Bürgern ein Impfangebot gemacht worden sei, könne man mit Hilfe eines solchen Passes weitere Öffnungsschritte verantworten.
  • 2/26/21 9:19 AM
    Spahn: Ü-80er weniger gefährdet
    Das Risiko an Corona zu erkranken, habe sich für hochbetagte Mitbürger deutlich verringert, so Bundesgesundheitsminister Jens Spahn bei einer Pressekonferenz des RKI. Das zeige, dass die Impfstrategie aufgehe – auch wenn es zu Beginn länger dauern würde. 5,7 Millionen Impfungen seien bisher in Deutschland vergeben worden.
  • 2/26/21 8:53 AM
    Corona in den USA: Rund 75.000 Neuinfektionen
    In den USA ist die Zahl der täglich erfassten Corona-Neuinfektionen im Vergleich zur Vorwoche leicht gestiegen. Die Behörden meldeten am Donnerstag 75.176 neue Fälle, wie aus den Daten der Johns-Hopkins-Universität (JHU) in Baltimore von Freitagmorgen (MEZ) hervorging. Am Donnerstag der Vorwoche waren noch 69.266 neue Infektionen gemeldet worden. Der bisherige Tagesrekord war am 2. Januar mit 299.786 neuen Infektionen binnen 24 Stunden gemeldet worden. Die Zahl der täglichen Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Ansteckung ging im Wochenvergleich leicht zurück.
  • 2/26/21 8:32 AM
    Verwaltungsgericht: Eilantrag gegen "Verweilverbot" in Düsseldorf
    Gegen das "Verweilverbot" in der Düsseldorfer Altstadt und am nahen Rheinufer ist am Verwaltungsgericht ein Eilantrag eingegangen. Die zuständige Kammer will laut einem Gerichtssprecher eventuell noch am Freitag über den Antrag entscheiden. In Düsseldorf soll um 15.00 Uhr erstmals das "Verweilverbot" in Kraft treten, wonach man in einer bestimmten Zone nicht mehr länger stehen bleiben, sich hinsetzen oder auf eine Wiese legen darf. Die Regelungen gelten auch am Samstag und Sonntag. Die Verwaltung hat bereits damit begonnen, 300 rote Schilder aufstellen, die mit dem Schriftzug "Verweilverbotszone: Bitte gehen Sie weiter" versehen sind.
  • 2/26/21 8:15 AM
    Comeback der Reisebranche in 2021
    Der Apartment-Vermittler Airbnb hat sich im Corona-Jahr 2020 besser geschlagen als zunächst angenommen. Für das Jahr 2021 rechnet der US-Konzern damit, dass die Impfstoffverbreitung und ein Ende der Lockdowns der Reisebranche ein starkes Comeback bescheren.

  • 2/26/21 7:40 AM
    USA: Biontech-Impfstoff darf in normalem Gefrierfach gelagert werden
    Der Corona-Impfstoff der Unternehmen Biontech und Pfizer darf in den USA ab sofort bis zu zwei Wochen bei Temperaturen eines normalen Gefrierfachs transportiert und gelagert werden. Das wird die Handhabung des Impfstoffs erleichtern und den Einsatz auch an Orten wie Arztpraxen oder Apotheken vereinfachen, die nicht über weitaus kältere Gefrierfächer verfügen. Die Lebens- und Arzneimittelbehörde (FDA) erklärte am Donnerstag, die Erlaubnis werde bei der Corona-Impfkampagne für mehr Flexibilität sorgen und den Druck auf die Lieferkette für ultrakalte Gefriermodule senken. Bislang musste der Impfstoff bei minus 80 bis minus 60 Grad Celsius transportiert und gelagert werden, was bei der nötigen Logistik von Impfkampagnen eine zusätzliche Herausforderung ist.
  • 2/26/21 7:33 AM
    Corona-Impfpass: Was heißt das für den Sommerurlaub?
    In Europa soll jedes Land seinen eigenen digitalen Impfpass entwickeln, der dann über eine europäische Plattform miteinander vernetzt wird. Was bedeutet das für den Sommer-Urlaub 2021? Können Geimpfte dann wieder ganz normal verreisen? Anwältin Nicole Mutschke klärt die wichtigsten Fragen.
  • 2/26/21 7:31 AM
    Hunderte verstoßen gegen Corona-Regeln auf Karnevalsfeiern in Israel
    Bei Feiern anlässlich des jüdischen Karnevalsfestes Purim haben in Israel nach Angaben der Polizei Hunderte gegen Corona-Regeln verstoßen. In Jerusalem lösten Beamte eine Party mit rund 250 Teilnehmern in einem Hotel auf, wie die Polizei am Freitag mitteilte. An anderen Orten der Stadt wurden demnach weitere Feiern mit jeweils Dutzenden Gästen beendet. Aus Sorge vor einer Zunahme von Neuinfektionen mit dem Coronavirus hat die Regierung anlässlich des Purim-Festes von Donnerstagabend bis Sonntagmorgen nächtliche Lockdowns verhängt. Man darf sich dann nicht weiter als 1000 Meter von seiner Wohnung entfernen und auch nicht andere Haushalte besuchen. Partys dürfen nicht während der Lockdown-Stunden gefeiert werden.
  • 2/26/21 7:16 AM
    Weil: Mehr Freiheiten auch für Getestete
    Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil hat angeregt, in der Corona-Pandemie nicht nur geimpften Menschen, sondern auch aktuell Getesteten mehr Freiheiten zu geben. "Wir können nicht nur an die einstweilen wenigen Glücklichen, die geimpft sind, denken", sagte der SPD-Politiker der "Braunschweiger Zeitung". An einer solchen Perspektive etwa für Gastronomen und Einzelhändler "müssen wir hart arbeiten". Es sei klar, dass man weiter Maske tragen, Abstand halten und Hygienekonzepte beachten müsse. Dennoch eröffne sich mit Impfen, Testen und Schutzmaßnahmen wieder deutlich mehr Spielraum, sagte Weil. "Das bloße Warten auf Inzidenzwerte unter 35 bringt uns nicht voran." Er verwies auf Schnelltests, die wesentlich anwendungsfreundlicher seien. Mit Hilfe der Corona-Warn-App könnten Impfung und Schnelltests gebündelt und angezeigt werden.
  • 2/26/21 7:02 AM
    Unverheiratete Paare durch Grenzschließungen erneut getrennt
    Infolge der Ausweisung von Virusvariantengebieten sind Paare an der deutschen Grenze wieder getrennt - zumindest, wenn sie nicht verheiratet oder in einer eingetragenen Lebenspartnerschaft sind. Wie das Bundesinnenministerium bestätigte, dürfen Partner aus Tschechien oder dem österreichischen Bundesland Tirol ohne einen solchen Nachweis nicht nach Deutschland einreisen. Ausnahmen gelten demnach nur für "Mitglieder der Kernfamilie" von Deutschen, zu der Ehegatten und eingetragene Lebenspartner gehören. In diesem Fall müssen die Paare aber gemeinsam einreisen, einen negativen Corona-Test vorweisen und für mindestens fünf Tage in häusliche Quarantäne gehen.
  • 2/26/21 6:01 AM
    EU-Staaten wollen Kampf gegen Pandemie verstärken
    Die 27 EU-Staaten pochen darauf, dass die Pharmafirmen ihre Zusagen über die Lieferung von Corona-Impfstoff einhalten. Nach einer Videoschalte stellten sich die Staats- und Regierungschefs zudem hinter den Vorschlag der EU-Kommission, nach Vorbild der amerikanischen Barda auch in der EU eine Behörde aufzubauen, die sich künftig mit Pandemiefragen beschäftigt. "Wir müssen dringend die Zulassung, Produktion und Verteilung von Impfstoffen beschleunigen", heißt es in der Gipfel-Erklärung. Es müsse schneller geimpft werden, forderte der neue italienische Ministerpräsident Mario Draghi. Die EU-Kommission teilte bei dem Treffen mit, dass bisher 51,5 Millionen Impfdosen ausgeliefert und 29,17 Millionen Dosen verimpft worden seien.
  • 2/26/21 5:58 AM
    Stiftung Warentest: Diese FFP2-Maske gewinnt
    Stiftung Warentest hat zehn FFP2-Modelle unter anderem von Drogerien, Baumärkten, Online-Händ­lern und Apotheken untersucht – und einen klaren Gewinner gekürt.
  • 2/26/21 5:52 AM
    So soll der EU-Impfpass funktionieren
    • Angela Merkel erklärt den EU-Impfpass RTL Angela Merkel erklärt den EU-Impfpass
  • 2/26/21 5:48 AM
    Streit um EU-Impfpass
    Die Einreisekontrollen, die Deutschland an den Grenzen zu Tschechien und Teilen Österreichs eingeführt hat, standen auf der Tagesordnung von Angela Merkel und Regierungschefs der EU. Sie sind in der EU sehr umstritten. Bundeskanzlerin Angela Merkel brannte aber noch ein anderes Thema auf den Nägeln: Der EU-Impfpass. Hierbei haben sich die Mitgliedstaaten jetzt auf ein gemeinsames Vorgehen geeinigt.
  • 2/26/21 5:46 AM
    Mehr als die Hälfte aller Corona-Todesopfer Bewohner von Altenheimen
    Weit mehr als die Hälfte aller Todesopfer im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie in Hessen sind Bewohner von Alten- und Pflegeheimen. "Seit Beginn der Pandemie wurden 2600 Todesfälle von mit Sars-CoV-2 infizierten Bewohnerinnen und Bewohnern gemeldet", heißt es mit Stand 21. Januar in einer Antwort von Sozialminister Kai Klose (Grüne) auf eine Kleine Anfrage der FDP. Im Corona-Bulletin des Ministeriums für diesen Tag wird die Zahl der insgesamt seit Beginn der Pandemie gemeldeten Todesfälle für den 21. Januar mit 4257 angegeben. Hessenweit würden in 833 Einrichtungen 56.263 Menschen versorgt (Stand 20. Januar). 565 Pflegeeinrichtungen seien von einem Infektionsgeschehen betroffen gewesen.
  • 2/26/21 5:40 AM
    7-Tage-Inzidenz: Wie hoch ist der Wert in Ihrem Landkreis?
    Die Sieben-Tage-Inzidenz ist wichtig, um zu entscheiden, wann bundesweite Öffnungen wieder möglich sind. Wie hoch der Wert in Ihrem Landkreis ist, können Sie auf unserer interaktiven Karte nachsehen.
  • 2/26/21 5:25 AM
    7-Tage-Inzidenz steigt erneut
    Die Zahl der binnen sieben Tagen gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner (Sieben-Tage-Inzidenz) lag laut RKI am Freitagmorgen bundesweit bei 62,6 - und damit höher als am Vortag (61,7). Vor vier Wochen, am 29. Januar, hatte die Inzidenz noch bei 94,4 gelegen. Ihr bisheriger Höchststand war am 22. Dezember mit 197,6 erreicht worden.
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