Die Corona-Krise

CORONAVIRUS-LIVETICKER - Studie: Baby-Geschlecht beeinflusst Corona-Verlauf bei Schwangeren

22. Oktober 2021 - 22:22 Uhr

Im Video: Corona-Zahlen steigen in ganz Deutschland

  • 10/22/20218:17:11 PM
    Studie: Geschlecht des Fötus beeinflusst den Corona-Verlauf bei Schwangeren
    Laut einer am Dienstag in Bosten veröffentlichten Studie beeinflusst das Geschlecht des Fötus die Reaktion der Mutter auf das Coronavirus. Demnach haben an Covid-19 erkrankte Schwangere, die männliche Kinder austragen, einen schwereren Krankheitsverlauf. 

    "Auffallend ist, dass Mütter, die männliche Babys tragen, viel weniger Antikörper gegen das Coronavirus aufweisen", sagt die Leiterin der Studie an der Universität Yale, Akiko Iwasaki, dem Fachportal "Stat News". Weiter erklärt die Immunologin: "Das Interessante daran ist, dass das Geschlecht des Babys bestimmen kann, wie mit Mutter auf eine Virusinfektion reagiert." 

    Iwasaki versucht mit ihrem Team seit Beginn der Pandemie herauszufinden, warum Männer schwerer an Corona erkranken als Frauen. Eine im August veröffentlichte Studie hat bereits belegt, dass Frauen und Männer sehr unterschiedliche Immunantworten entwickeln. Für die aktuelle Studie haben sie das Blut, die Nabelschnur und Plazenta von 38 an Covid erkrankten Schwangeren analysiert. 
  • 10/22/20216:52:45 PM
    2G in Hamburg jetzt auch im Handel und bei Friseuren möglich
    In Hamburg können Teile des Einzelhandels und Anbieter körpernaher Dienstleistungen von Sonnabend an Kunden nach dem 2G-Optionsmodell bedienen. Laut der neuen Corona-Eindämmungsverordnung des rot-grünen Senats, die am Freitag veröffentlicht wurde und um Mitternacht in Kraft treten sollte, können Händler und beispielsweise Friseure also selbst entscheiden, ob sie nur noch Geimpften und Genesenen ihre Türen öffnen. Dann entfallen Masken- und Abstandspflicht. Allerdings müssen der Impfnachweis kontrolliert und Daten zur Kontaktnachverfolgung erhoben werden.

    Ausgenommen vom Optionsmodell werden Angebote des täglichen Bedarfs wie Supermärkte, Drogerien oder Apotheken. Dort sollen auch Ungeimpfte weiter einkaufen können - wie alle anderen mit Maske und den bekannten Abstandsregeln.
    Unter 18-jährige Ungeimpfte fallen weiterhin in die 2G-Gruppe. Eine schon bestehende Ausnahme wurde erneut verlängert.
  • 10/22/20215:55:00 PM
    Länder fordern rechtliche Absicherung von Corona-Schutzmaßnahmen 
    Die Ministerpräsidenten der Bundesländer wollen in den Wintermonaten einen Flickenteppich bei den Corona-Schutzmaßnahmen verhindern. Inmitten wieder anziehender Neuinfektionszahlen sendeten sie Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) vom Petersberg bei Bonn ein einstimmiges Signal: Eine bundeseinheitliche Rechtsgrundlage für die Maßnahmen muss bleiben.

    Bei seiner ersten und letzten Ministerpräsidentenkonferenz (MPK) als Gastgeber erklärte der scheidende nordrhein-westfälische Regierungschef Armin Laschet (CDU) am Freitag: Vorsicht und Schutzmaßnahmen seien weiter geboten. Nach einem "markanten Anstieg" der Neuinfektionszahlen in den vergangenen Tagen hätten die Ministerpräsidenten darauf reagiert, dass Spahn es infrage gestellt habe, die Feststellung einer epidemischen Lage von nationaler Tragweite über den 25. November hinaus zu verlängern.
    "Egal, wie die Regelung ausfällt, wir brauchen jedenfalls eine Rechtsgrundlage", unterstrich Laschet - in großer Einigkeit auch mit seinem bayerischen Kollegen Markus Söder (CSU). Der mahnte: "Ohne Rechtsgrundlage des Bundes wären die Bürgerinnen und Bürger schutzlos." Auch alle anderen Beschlüsse fielen nach Angaben der Düsseldorfer Staatskanzlei einstimmig - darunter der Auftrag an den Bund zu prüfen, wie die Fälschung von Impf-, Genesenen- und Testbescheinigungen lückenlos strafrechtlich geahndet werden könne.
  • 10/22/20215:45:50 PM
    Italien: Corona-Inzidenz wieder leicht gestiegen
    In Italien ist der Corona-Inzidenzwert wieder leicht gestiegen. Stand Donnerstag lag der Wert je 100 000 Einwohner für die vorangegangenen sieben Tag landesweit bei durchschnittlich 34 Fällen, wie das Gesundheitsministerium in seinem wöchentlichen Corona-Lagebericht am Freitag in Rom mitteilte. In der Vorwoche ermittelten die Experten für den Sieben-Tage-Inzidenzwert noch 29 Fälle je 100 000 Einwohner. Zuvor war der Wert von Woche zu Woche gesunken.

    Einen Anlass zur Beunruhigung sahen die Gesundheitsexperten darin nicht. Die Pandemie sei in Italien immer noch unter Kontrolle, erklärte Silvio Brusaferro. Die Ausbreitung des Virus sei beschränkter als in anderen Ländern. Am Freitag meldeten die Behörden fast 3900 Corona-Neuinfektionen und rund 40 Tote mit dem Virus binnen eines Tages. Knapp 82 Prozent der Menschen über zwölf Jahren waren Stand Freitagabend gegen Covid-19 durchgeimpft.
  • 10/22/202112:19:09 PM
    Ministerpräsidenten wollen auch im Winter einheitliche Corona-Regeln
    Die Regierungschefs der Länder haben sich für ein weiterhin gemeinsames Vorgehen bei der Bekämpfung der Corona-Pandemie ausgesprochen. "Wir sind uns einig, dass wir auch in diesem Winter noch möglichst einheitliche Basis-Schutzmaßnahmen für eine verantwortungsvolle Normalität benötigen", sagte NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) nach Abschluss der Ministerpräsidentenkonferenz am Freitag in Königswinter. "Dafür braucht es weiterhin eine gemeinsame Rechtsgrundlage, die der Bund aus Sicht der Länder sicherzustellen hat." Wenn jedes Land das selbst festlegen müsste, führe das zu Verwerfungen. Diese bundeseinheitliche Regelung müsse bis zum 25.November geschaffen werden.

    Laschet bezog sich auf die so genannte epidemische Lage mit nationaler Tragweite, die nach Vorschlag von Gesundheitsminister Jens Spahn am 25. November enden soll. Sie stellt eine Corona-Ausnahmesituation fest und ist Grundlage dafür, dass die Länder Corona-Einschränkungen verhängen können.
    "Wir waren uns heute doch sehr einig, dass wir kein Risiko eingehen sollten, dass mit Auslaufen der epidemischen Lage auf einmal uns Rechtsgrundlagen für gegebenenfalls noch erforderliche Maßnahmen fehlen", sagte der Regierende Bürgermeister von Berlin, Michael Müller (SPD). Es gebe mehrere Möglichkeiten. "Das kann eine Verlängerung der jetzigen Situation sein. Das kann eine Übergangsregelung sein. Das kann eine besondere Beschlussfassung sein, wo einzelne Maßnahmen nochmal aufgezählt sind, die wir in de Ländern umsetzen können." 
  • 10/22/202110:25:00 AM
    Bundesregierung erklärt zwei EU-Staaten zu neuen Risikogebieten
    Mit Kroatien und Bulgarien stuft die Bundesregierung ab Sonntag zwei weitere EU-Länder als Corona-Hochrisikogebiete ein. Das teilte das Robert Koch-Institut am Freitag mit. Wer nicht vollständig geimpft oder genesen ist und aus einem Hochrisikogebiet einreist, muss für zehn Tage in Quarantäne und kann sich erst nach fünf Tagen mit einem negativen Test davon befreien. Bisher sind Rumänien, Litauen und Slowenien die einzigen Mitgliedstaaten der Europäischen Union, für die das gilt.
    Weltweit stehen rund 70 Länder ganz oder teilweise auf der Risikoliste des RKI. Neben Kroatien und Bulgarien kommen am Sonntag auch Kamerun, Singapur und die Republik Kongo hinzu. Gestrichen werden Kenia, Kosovo, Irak und Honduras.
  • 10/22/202110:12:58 AM
    Statistik: Fast 70 Prozent mindestens einmal geimpft - wahre Quote wohl noch höher 
    Fast 70 Prozent der Menschen in Deutschland sind mindestens einmal geimpft. Das sind knapp 57,4 Millionen Menschen (69,1 Prozent), wie aus den Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Freitag hervorgeht. 66,1 Prozent der Gesamtbevölkerung (54,9 Millionen Menschen) ist inzwischen vollständig geimpft. Am Donnerstag wurden in Deutschland rund 192 700 Dosen verabreicht. Bei aktuell im Mittel rund 124 400 Impfungen pro Tag wird laut Impfdashboard des Bundesgesundheitsministeriums im Schnitt rechnerisch mehr als eine Person pro Sekunde geimpft.

    Das RKI geht allerdings davon aus, dass unter Erwachsenen vermutlich mehr Menschen geimpft sind, als die Daten nahelegen. So hieß es in einem Bericht Anfang Oktober, dass die Quote bei einmal und vollständig Geimpften ab 18 Jahren bis zu 5 Prozentpunkte höher sein dürfte. Eine Auffrischungsimpfung haben inzwischen 1,5 Millionen Menschen in Deutschland bekommen. In den vergangenen sieben Tagen wurden täglich im Schnitt rund 40 000 Auffrischungsimpfungen verabreicht.
  • 10/22/20218:50:00 AM
    180 Millionen pro Woche: Hohe Kosten für Behandlung ungeimpfter Corona-Patienten erwartet
    Für die stationäre Behandlung ungeimpfter Corona-Patienten erwarten Wissenschaftler des Kieler Instituts für Weltwirtschaft (IfW) in diesem Winter stark steigende Kosten. Diese wären bei einer höheren Impfquote vermeidbar, wie das Institut mitteilte. Im Winter drohen den Berechnungen zufolge Ausgaben von rund 180 Millionen Euro pro Woche für die Krankenhausbehandlung von Menschen mit einer Covid-19-Erkrankung.
    Seit August liege der Anteil ungeimpfter Personen an den stationären Corona-Behandlungen bei durchschnittlich fast 85 Prozent. Die Behandlungskosten pro Patient betragen nach Angaben der AOK durchschnittlich 10 200 Euro. Damit ergeben sich nach der Berechnung der Kieler Wissenschaftler für die Monate August und September 2021 Ausgaben von mehr als 160 Millionen Euro für die stationäre Behandlung von ungeimpften und an Corona erkrankten Erwachsenen. Unter Einbeziehung von erwarteten Nachmeldungen durch das Robert Koch-Institut (RKI) steige die Summe auf rund 180 Millionen Euro.
    Im Winter könnten die Ausgaben auf 180 Millionen Euro pro Woche steigen, sollte die Impfquote nicht zulegen und die Prognose des RKI von einer 7-Tage-Inzidenz von 400 pro 100 000 Einwohnern eintreten. Die Autoren rechnen auch mit einer Steigerung der durchschnittlichen Behandlungskosten, da die Intensivbetten zunehmend mit Jüngeren belegt werden könnten, die eine höhere Überlebenschance hätten, was die Behandlungsdauer verlängere.
  • 10/22/20218:10:00 AM
    Pasta-Importzahl stark gesunken: Keine Corona-Hamsterkäufe mehr 
    Wenn es um Nudeln geht, bleibt Deutschland ein Importland. 254 000 Tonnen der beliebten Teigwaren im Wert von 283,7 Millionen Euro wurden in den ersten acht Monaten dieses Jahres eingeführt, wie das Statistische Bundesamt am Freitag zum Weltnudeltag am 25. Oktober berichtete. Das bedeutete einen Rückgang um 7,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, der unter anderem von Hamsterkäufen im ersten Corona-Lockdown geprägt war. Auch die mit 40 400 Tonnen wesentlich kleineren Nudel-Exporte sind in den acht Monaten um 7,3 Prozent gesunken.

    Der Großteil der eingeführten Nudeln stammt natürlich aus dem Pasta-Paradies Italien, mit einem Anteil von 86,2 Prozent an den Importen im Jahr 2020. Weitere Herkunftsländer waren Österreich (5,0 Prozent) und die Niederlande (2,5 Prozent). Die inländische Produktion legte im Krisenjahr 2020 deutlich um 18,3 Prozent auf 319 000 Tonnen zu, blieb damit aber noch immer unter dem Import, der 405 000 Tonnen (plus 5,9 Prozent) betrug. Besonders deutlich legten vegane Nudelsorten ohne Ei zu.
  • 10/22/20217:43:00 AM
    Doch kein Ende in Sicht? Belgien sieht im Kampf gegen Corona schwarz
    Die belgische Zeitung "De Standaard" kommentiert am Freitag den Umgang der Politik mit dem erneuten Anstieg der Corona-Fallzahlen:

    "Niemand kennt die Antwort auf die Frage, wie lange der Kampf gegen Corona unser Leben noch beherrschen wird. Vielleicht wird irgendwann Covid nicht mehr Gegenstand hitziger politischer Debatten über Impfpässe und Mundschutzrichtlinien sein. Sondern das Handeln wird in erster Linie auf wissenschaftlichen Empfehlungen und nicht auf ideologischen Doktrinen beruhen.
    Im Moment sieht es jedoch nicht danach aus. Wir sollten uns besser auf eine neue Runde politischer Feilscherei, Profilierung, Meinungsverschiedenheiten und große Worte einstellen, gefolgt von der mühsamen Suche nach einem Kompromiss, der dann von allen verteidigt wird. Es bleibt nur zu hoffen, dass diese vierte Welle wirklich die letzte ist. Auch der Murmeltiertag hat schließlich irgendwann ein Ende."
  • 10/22/20217:25:00 AM
    Vor Bayern-Spiel: Nächster Corona-Fall in der Bundesliga
    Vor dem Spiel bei Rekordmeister Bayern München (Samstag, 15.30 Uhr ist Christoph Baumgartner (22) von der TSG Hoffenheim positiv auf das Coronavirus getestet worden - trotz eines vollständigen Impfschutzes. Das gab der Tabellenneunte am Freitag bekannt. Der Österreicher befinde "sich nun in häuslicher Isolation und zeigt keine Symptome", hieß es. 
    Erst am Donnerstag hatte Bayern bekannt gegeben, dass Trainer Julian Nagelsmann positiv auf Corona getestet wurde. Auch beim VfB Stuttgart gab es zuletzt mehrere Fälle.
  • 10/22/20216:45:00 AM
    Neuseeland: Lockerungen erst bei 90 Prozent Impfquote
    Das Corona-Vorzeigeland Neuseeland hat angesichts der Ausbreitung der Delta-Variante einen neuen Fahrplan im Kampf gegen das Virus angekündigt. Lockerungen der Corona-Einschränkungen sollen in Kraft treten, wenn 90 Prozent der Bevölkerung geimpft seien, teilte die Regierung am Freitag mit. Ministerpräsidentin Jacinda Ardern sagte, sie sei anfangs dagegen gewesen, ein Impfziel zu setzen. Niemand solle zurückgelassen werden. "Die Delta-Variante hat es uns sehr schwer gemacht, unsere Strategie des Ausmerzens beizubehalten. Ihre Tentakel haben unsere Gemeinden erreicht und es schwer gemacht, sie abzuschütteln." 

    Wenn das Impfziel erreicht sei, werde Neuseeland zu einer Strategie "der Minimierung und des Schutzes" übergehen. Bislang greifen schon beim Auftreten weniger Fälle strikte Beschränkungen wie etwa örtliche Lockdowns.
    Nach Erreichen des Impfziels solle ein Ampelsystem eingeführt werden, das sich nach der Zahl der Fälle und der Belastung des Gesundheitssystems richte. Bei Grün beispielsweise dürften dann bestimmte, bislang als Hochrisiko-Geschäfte eingestufte Lokale für vollständig Geimpfte öffnen. Die Impfungen seien wie eine Rüstung. "Wenn Sie die Dinge tun wollen, die sie lieben, dann müssen sie sich impfen lassen", sagte Ardern. Sie räumte auch ein, dass mit der neuen Strategie mehr Corona-Fälle auftauchen könnten als bisher.
  • 10/22/20215:50:00 AM
    Sprunghafter Anstieg bei gefälschten Impfpässen
    In Niedersachsen ist seit Jahresbeginn bereits in mehr als hundert Fällen wegen gefälschter Impfpässe ermittelt worden. Die Fallzahlen seien kontinuierlich und zuletzt sprunghaft angestiegen, teilte das Landeskriminalamt (LKA) Niedersachsen auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mit. "Impfausweise sind relativ einfach zu fälschen, aus diesem Grund ist von einer hohen Dunkelziffer auszugehen", sagte eine LKA-Sprecherin. Pro Ermittlungsfall könne es um eine größere Zahl von Fälschungen gehen. Zumeist werden die kriminellen Machenschaften bemerkt, wenn Personen versuchen, mit den gefälschten Pässen in einer Apotheke einen digitalen Impfnachweis zu erhalten.

    Ungeimpfte haben es seit kurzem im Alltag deutlich schwerer. So können Restaurants oder Theater den Zutritt nur für Geimpfte und Genesene (2G) erlauben. Seit dem 11. Oktober sind die Schnelltests in den Testzentren für die meisten Menschen darüber hinaus nicht mehr kostenlos. Ob der sprunghafte Anstieg der Impfpass-Fälschungen mit diesen Änderungen für Ungeimpfte zusammenhängt, konnte die LKA-Sprecherin nicht sagen.
  • 10/22/20215:15:00 AM
    Hamburg: Shoppen und Friseurbesuch ohne Abstand und Maske möglich
    Shoppen ohne Maske und Abstand. Und auch Friseure sollen ihre Kunden in Hamburg wieder maskenlos bedienen können - vorausgesetzt, sie bedienen nur noch Geimpfte und Genesene. Ab Samstag soll es losgehen, doch es gibt noch Bedenken: Vor der Veröffentlichung der neuen Corona-Eindämmungsverordnung des Hamburger Senats haben sich Handel und Friseure skeptisch zu einer raschen Umsetzung des 2G-Optionsmodells in ihren Branchen geäußert. "Es ist jetzt erst einmal ein großes Abwarten", sagte die Hamburger Geschäftsführerin des Handelsverbands Nord, Brigitte Nolte, der Deutschen Presse-Agentur. Friseur-Innungsobermeister Birger Kentzler bezweifelte, dass viele Betriebe schon am Sonnabend nach 2G - also nur noch für Geimpfte oder Genesene - zur Schere greifen.

    Die neue Verordnung sollte am Freitag veröffentlicht werden und am Sonnabend in Kraft treten. Sie sieht eine Ausweitung des sogenannten 2G-Optionsmodells auf den Handel und körpernahe Dienstleistungen vor, wie im Anschluss an die letzte Senatssitzung mitgeteilt wurde. Einzelhändler und Friseure könne sich damit entscheiden, nach 2G nur noch Geimpfte und Genesene zu bedienen - dann entfallen Masken- und Abstandspflicht. Ausgenommen vom Optionsmodell werden beim Handel Angebote des täglichen Bedarfs wie Supermärkte, Drogerien oder Apotheken. Dort sollen auch Ungeimpfte weiter einkaufen können. Unter 18-jährige Ungeimpfte können hingegen weiter auch an 2G teilnehmen. Eine schon bestehende Ausnahme soll in der neuen Verordnung verlängert werden.
  • 10/22/20214:27:40 AM
    Erstmals seit Mai: Inzidenz liegt bei über 90
    Die 7-Tage-Inzidenz in Deutschland steigt derzeit rasch an. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner und Woche am Freitagmorgen mit 95,1 an. Er hat damit erstmals seit Mitte Mai die 90 überschritten. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 85,6 gelegen, vor einer Woche bei 68,7 (Vormonat: 65,0). Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 19 572 Corona-Neuinfektionen. Vor einer Woche hatte der Wert bei 11 518 Ansteckungen gelegen. 

    Deutschlandweit wurden nach den neuen Angaben binnen 24 Stunden 116 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 65 Todesfälle gewesen. Die Zahl der in Kliniken aufgenommenen Corona-Patienten je 100 000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen - den für eine mögliche Verschärfung der Corona-Beschränkungen wichtigsten Parameter - gab das RKI am Donnerstag mit 2,45 an (Mittwoch 2,34).  Der bisherige Höchstwert lag um die Weihnachtszeit bei rund 15,5.
  • 10/21/20219:20:54 PM
    BW: Start der zweitägigen Corona-Kontrollen in der Gastronomie
    In mehreren baden-württembergischen Städten sind am Donnerstag verstärkt Gaststätten, Restaurants und Cafés kontrolliert worden, ob sie die Corona-Regeln einhalten. In Waldkirch (Kreis Emmendingen) etwa wurde zum Start der zweitägigen Schwerpunktkontrollen die Erfassung der Kontaktdaten überprüft oder nach Impfnachweisen gefragt. Zugleich wurden Inhaber der Lokale aufgefordert, ihr schriftliches Hygienekonzept vorzulegen, wie ein Mitarbeiter des Ordnungsamtes gegenüber DNF mitteilte.

    Die Kontrollen waren vom Sozialministerium angekündigt worden. In Freiburg wird nach Angaben der Stadtverwaltung der überwiegende Teil der Gaststätten und Restaurants einer Überprüfung unterzogen. In der Vergangenheit sei lediglich ein Verstoß gegen die 3G-Regel festgestellt worden. Die meisten Verstöße seien bei der Kontaktnachverfolgung und Maskenpflicht registriert worden.
  • 10/21/20218:55:14 PM
    Corona-Alarm bei den Bayern: 5 Spieler ungeimpft!

  • 10/21/20218:54:25 PM
    Corona-Lage in Russland wird immer dramatischer
    Angesichts immer neuer Höchststände bei den Corona-Zahlen in Russland sollen in der Hauptstadt Moskau Geschäfte und viele Freizeiteinrichtungen eine Woche lang schließen. Geöffnet bleiben sollen vom 28. Oktober bis 7. November aber Apotheken und Supermärkte, wie Bürgermeister Sergej Sobjanin am Donnerstag in seinem Blog schrieb. Einkaufszentren, Kinos und Fitnessclubs bleiben demnach zu. Für diese Zeit gelten landesweit von Präsident Wladimir Putin verordnete arbeitsfreie Tage, um eine weitere schnelle Ausbreitung des Coronavirus zu stoppen.

    "Auch in Moskau entwickelt sich die Lage nach dem schlimmsten Szenario weiter", begründete Sobjanin sein Vorgehen. Schulen und Kindergärten sollen deshalb ebenfalls schließen. Restaurants und Cafés dürfen Essen und Getränke nur zum Mitnehmen anbieten. Theater und Museen dürfen dagegen weiterarbeiten - allerdings darf die Auslastung Sobjanin zufolge nur noch 50 Prozent betragen. Außerdem müssen Besucher nachweisen, dass sie geimpft oder genesen sind. Alle Maßnahmen könnten notfalls verlängert werden, so der Bürgermeister.
  • 10/21/20215:53:04 PM
    Patricia Kelly hat 2. Corona-Schock überstanden

  • 10/21/20215:45:00 PM
    RKI warnt vor beschleunigtem Anstieg der Corona-Fallzahlen
    Die Corona-Fallzahlen in Deutschland könnten nach Einschätzung des Robert Koch-Instituts (RKI) in der kommenden Zeit dynamisch anwachsen. "Es ist damit zu rechnen, dass sich im weiteren Verlauf des Herbstes und Winters der Anstieg der Fallzahlen noch beschleunigen wird", schreibt das Institut in seinem neuen Wochenbericht zur Pandemie, der am Donnerstagabend erschienen ist.
    Hingewiesen wird darin auch auf einen deutlichen Anstieg bei den übermittelten Ausbrüchen in medizinischen Einrichtungen sowie in Alten- und Pflegeheimen. Erstmals seit der Woche vom 3. bis 9. Mai sei die Sieben-Tage-Inzidenz bei Menschen über 90 Jahre vergangene Woche wieder auf über 50 gestiegen, hieß es. Hochaltrige sind besonders gefährdet, bei einer Corona-Infektion schwere und tödliche Verläufe zu erleiden. Deutlich höhere Inzidenzen verzeichneten aber wie bereits in den Vorwochen jüngere Altersgruppen, in denen die Impfquoten niedriger sind.
  • 10/21/20215:25:31 PM
    WHO: Neue Delta-Mutante im Blick - Nachweise auch in Deutschland 
    Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat laut eigener Aussage eine neue Mutante der Corona-Variante Delta im Blick, die auch in Deutschland bereits gefunden wurde. Das Virus namens AY.4.2 weise zwei zusätzliche Mutationen auf, teilte die WHO am Donnerstag auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mit.

    Das Robert Koch-Institut (RKI) berichtete auf Anfrage, dass die Subvariante von Delta seit der Woche vom 5. bis 11. Juli circa 280 Mal in Deutschland nachgewiesen worden sei. Es wird jedoch nur ein kleiner Teil der Corona-Proben auf Virenvarianten geprüft. Der Anteil von AY.4.2 an allen Gesamtgenomsequenzen habe seit jener Woche in der Stichprobe des RKI zwischen 0 und 0,5 Prozent gelegen. Die Verbreitung ist damit noch sehr gering.

    In RKI-Veröffentlichungen zu Varianten wird bislang nicht auf AY.4.2 eingegangen. Dies wäre erst der Fall, wenn die WHO die Mutante als von Interesse oder als besorgniserregend einstufen würde, hieß es.
  • 10/21/202112:04:36 PM
    MPK-Beschlussvorlage: Länder pochen weiterhin auf Corona-Schutzregeln
    Die Bundesländer wollen auf einen rechtssicheren Rahmen dringen, um Corona-Schutzmaßnahmen auch über den Herbst und Winter hinweg aufrechterhalten zu können. In einer Beschlussvorlage (Stand: 20. Oktober) für die Jahrestagung der Ministerpräsidenten, auf die sich nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur die Staatskanzleichefs geeinigt haben, wird der Bund aufgefordert, das sicherzustellen. Die Ministerpräsidenten kamen am Donnerstag zu einem zweitägigen Treffen auf Schloss Drachenburg im nordrhein-westfälischen Königswinter zusammen. Das Papier zur epidemischen Lage soll an diesem Freitag beraten werden und könnte dann auch noch in veränderter Fassung beschlossen werden.

    In der Vorlage erinnern die Ministerpräsidenten an ihren Beschluss vom 10. August, wonach die eingeübten Corona-Schutzstandards in Innenräumen - wie die sogenannte 3G-Regel, Maske, Abstand, Lüften - auch in den Herbst- und Wintermonaten grundsätzlich erforderlich seien. Zudem heißt es in der Vorlage, die der dpa vorliegt, wörtlich: "Es ist darüber hinaus von größter Bedeutung, dass den Ländern auch nach einem etwaigen Ende der Feststellung der epidemischen Lage von nationaler Tragweite für einen befristeten Zeitraum die Möglichkeit eingeräumt wird, zur Verhinderung der Verbreitung von COVID-19 weiterhin erforderliche und geeignete Maßnahmen zu treffen." Niedrigschwellige Maßnahmen könnten und sollten verhindern, "dass es zu einem erneuten massiven Anstieg des Infektionsgeschehens kommt, der im Bund oder in den Ländern deutlich verschärfte Maßnahmen wieder nötig machen würde".
  • 10/21/202111:47:51 AM
    Biontech-Gründer bekommen Ehrung
    Das Ärzte-Ehepaar Özlem Türeci und Ugur Sahin von dem Mainzer Unternehmen Biontech werden von der Philipps-Universität in Marburg mit der Ehrendoktorwürde ausgezeichnet. Sie erhielten die Ehrung für ihre Verdienste in der Entwicklung eines Impfstoffs gegen Covid-19, teilte der Fachbereich Medizin am Donnerstag mit. Damit hätten die beiden «den Kampf gegen die Corona-Pandemie entscheidend vorangebracht und zugleich Wissenschaftsgeschichte geschrieben». Überreicht werden soll die Ehrenpromotion im Frühjahr nächsten Jahres in Marburg. 
  • 10/21/202110:43:34 AM
    Studie zeigt: Bis zu 90 Prozent Effektivität bei Corona-Impfung für Jugendliche
    Eine Studie aus Israel zeigt, dass die Corona-Impfung bei Jugendlichen positive Auswirkungen hat: Die Biontech/Pfizer-Impfung senkt laut einer Studie das Risiko einer Infektion mit der Delta-Variante bei jungen Erwachsenen um 90 Prozent. Sie schütze zudem zu 93 Prozent vor einer Erkrankung mit Symptomen bei dieser Virus-Variante, wie eine Sprecherin der israelischen Krankenkasse Clalit am Mittwoch bestätigte.

    Gemeinsam mit Forschern von der Harvard-Universität (USA) habe man Daten von 94 354 zweifach geimpften Jugendlichen im Alter von 12 bis 18 Jahren ausgewertet, hieß es in einer Mitteilung. Diese seien mit Daten einer entsprechenden Anzahl ungeimpfter Jugendlicher verglichen worden. Die Ergebnisse sind im "New England Journal of Medicine" veröffentlicht worden.
  • 10/21/202110:12:22 AM
    66 Prozent der Bevölkerung vollständig geimpft
    In Deutschland sind 66 Prozent der Gesamtbevölkerung vollständig gegen Corona geimpft. Wie aus den Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Donnerstag hervorgeht, waren das knapp 54,9 Millionen Menschen. 191 737 Dosen wurden demnach am Mittwoch verimpft. Knapp 57,4 Millionen Menschen (69 Prozent der Gesamtbevölkerung) haben mindestens eine Impfdosis erhalten.

    Bei aktuell im Mittel rund 125 400 Impfungen pro Tag wird laut Impfdashboard des Bundesgesundheitsministeriums rechnerisch mehr als eine Person pro Sekunde geimpft. Von den Erwachsenen sind nach den neuesten Zahlen mittlerweile 76,6 Prozent vollständig geimpft. Die Quote bei den Über-60-Jährigen liegt bei 84,9 Prozent. 12- bis 17-jährige Kinder und Jugendliche sind zu 39,4 Prozent voll und zu 44,3 Prozent mindestens einmal geimpft.
  • 10/21/20219:40:00 AM
    Geht das jetzt wieder los? Erstes EU-Land geht erneut in den Lockdown

  • 10/21/20218:35:17 AM
    Bayern-Trainer Julian Nagelsmann positiv auf Corona getestet
    Trainer Julian Nagelsmann vom FC Bayern München ist positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das teilte der Fußball-Rekordmeister am Donnerstag mit, nachdem der 34-Jährige am Abend zuvor das Champions-League-Spiel bei Benfica Lissabon krank verpasst hatte. Als Grund war dafür von Vereinsseite ein grippaler Infekt genannt worden. Die Münchner hatten ohne ihren Coach 4:0 gewonnen.
    Der Verein wies darauf hin, dass Nagelsmann einen vollständigen Impfschutz habe. Er wird nicht mit der Mannschaft nach München reisen, sondern getrennt in einem Ambulanzflieger. Nach seiner Rückkehr werde er sich in häusliche Isolation begeben, teilte der FC Bayern mit. Nagelsmann wird den Münchnern vorerst weiter fehlen. In Lissabon hatte ihn in erster Linie Assistenztrainer Dino Toppmöller vertreten.
  • 10/21/20218:25:00 AM
    Digitalisierungs-Schub hat Ärzte noch nicht erreicht
    Die Corona-Pandemie hat in vielen Betrieben und Organisationen für einen digitalen Schub gesorgt. Nicht so bei zahlreiche Ärzte und Krankenhäuser: Sie hingegen haben bislang die Chance verpasst, in digitale Tools zu investieren. Dabei können Services wie die Online-Terminvergabe helfen, effizienter zu arbeiten und mehr Zeit für Patienten zu haben, wie Umfragen im Auftrag des Branchendienstes Gelbe Seiten zeigen. Ärzte in Praxen, Krankenhäusern und Medizinischen Versorgungszentren sollten sich künftig mehr digitalen Tools zuwenden, um Patienten sowie Mitarbeiter zufrieden zu stellen. Allerdings sind gerade Ärzte bei der Nutzung neuer Medien und Kommunikationskanäle noch zurückhaltend, wie am Beispiel digitaler Terminbuchungen abzulesen ist: Zwar haben acht von zehn Ärzten bereits von Online-Buchungssystemen für Patiententermine gehört, doch nur jeder dritte nutzt sie auch. Das sind die zentralen Ergebnisse zweier Umfragen, die im Auftrag des Branchenverzeichnisses Gelbe Seiten durchgeführt wurden.

    Schon im April 2021 hatte eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa im Auftrag von Gelbe Seiten gezeigt, dass immer mehr Verbraucher digitale Kanäle nutzen möchten, um mit Händlern, Restaurants oder auch Ärzten in Kontakt zu treten. Allerdings kommen gerade Ärzte und Therapeuten bei den Verbrauchern auf diesem Feld schlecht weg. 46 Prozent der Nutzer gaben in der Umfrage an, dass Vertreter dieser Branche die Möglichkeiten moderner Medien nur "schlecht" oder zumindest "weniger gut" nutzen.
  • 10/21/20217:50:00 AM
    Söder warnt vor Auslaufen der epidemischen Lage: "Nicht einfach Freedom Day"
    Der bayerische Ministerpräsident Markus Söder (CSU) warnt vor einem Auslaufen der epidemischen Lage auf Bundesebene. Wenn dies passiere, "gibt es de facto keine Rechtsgrundlage mehr - egal für was. Weder für das Testen in der Schule, noch für Masken, noch für ganz normale Ideen wie 3G plus, oder 2G oder 3G", sagte er am Donnerstagmorgen im Bayerischen Rundfunk. In diesem Moment sei dann "nicht einfach Freedom Day, sondern dann gibt es gar keine Möglichkeit mehr. Ein Stück weit ist die Gesellschaft dann auch wehrlos." Dann müsste jeder einzelne für seinen Schutz sorgen.

    Söder sagte, man müsse nicht schon jetzt, vier Wochen im Voraus eine Prognose treffen. Die Zahlen stiegen deutlich an und die Lage werde schwieriger. Er betonte, dass man eine "saubere, vernünftige Rechtsgrundlage" brauche um nicht wehrlos zu sein, wenn die Zahlen im Winter wieder stiegen. Dabei hängt er aber nicht am Ausdruck epidemische Lage. Wie man die Grundlage nenne, sei nicht entscheidend.
  • 10/21/20217:25:00 AM
    Neuseeland: Anzahl an Neuinfektionen auf Rekord-Hoch
    Das Corona-Vorzeigeland Neuseeland hat am Donnerstag erstmals seit Beginn der Pandemie eine dreistellige Zahl an Neuinfektionen verzeichnet. Die Behörden meldeten 102 neue Fälle innerhalb von 24 Stunden, wie Vize-Ministerpräsident Grant Robertson vor Journalisten bestätigte. Der alte "Rekord" vom Dienstag lag bei 94 Fällen. "Das Auf und Ab der Zahlen kann wie eine emotionale Achterbahnfahrt sein", sagte Robertson. Der Schlüssel dazu, sich selbst und andere zu schützen, sei eine Corona-Impfung.

    Bis Donnerstag waren etwa 68 Prozent der erwachsenen Bevölkerung vollständig geimpft. Insgesamt hat das Land mit fünf Millionen Einwohnern bislang rund 5000 Infektionen verzeichnet. 28 Menschen sind in Verbindung mit Covid-19 gestorben. Neuseeland hatte lange eine sogenannte Null-Covid-Strategie verfolgt. Zuletzt musste Ministerpräsident Jacinda Ardern aber eingestehen, dass diese mit der Ausbreitung der hochansteckenden Delta-Variante kaum noch realisierbar ist.
  • 10/21/20217:00:00 AM
    Impf-Spenden: Amerikaner haben "200 Millionen Gründe, stolz zu sein"
    Die USA haben bisher im Kampf gegen Covid-19 nach eigenen Angaben 200 Millionen ihrer Impfdosen-Spenden in 100 Länder weltweit geliefert. "Heute haben die Amerikaner 200 Millionen Gründe, stolz zu sein", erklärte ein hoher Beamter des Weißen Hauses. Die Arbeit sei aber noch lange nicht beendet. Um das Auftreten neuer Varianten zu verhindern, müsse die Welt weiter impfen. Die USA stellten neben Impfstoffen auch Corona-Tests, Sauerstoff und medizinische Ausrüstung bereit, hieß es weiter.

    Erst im September hatte US-Präsident Joe Biden bei einem virtuellen Corona-Gipfel in Washington zum Beispiel angekündigt, weitere 500 Millionen Impfdosen der Hersteller Pfizer/Biontech an ärmere Länder zu spenden. Die USA hatten bereits vor dem G7-Gipfel im englischen Cornwall im Juni eine Spende von 500 Millionen Impfdosen versprochen. Vergangene Woche hatte Biden der Afrikanischen Union weitere 17 Millionen Impfdosen des US-Pharmakonzerns Johnson & Johnson zugesagt.
  • 10/21/20216:15:00 AM
    Nach 262 Tagen! Melbourne beendet den längsten Lockdown der Welt
    Aufatmen bei Millionen Menschen im Großraum Melbourne: Im australischen Bundesstaat Victoria endet in der Nacht zum Freitag nach 262 Tagen der bisher längste Lockdown der Welt. Die Lockerungen sollen eintreten, weil mittlerweile 70 Prozent der Bevölkerung vollständig gegen das Coronavirus geimpft sind. Ministerpräsident Scott Morrison bestätigte am Donnerstag, dass in der Region an der Ostküste mittlerweile 70,51 Prozent der Bürger im Alter von über 16 Jahren zwei Impfdosen erhalten hätten.
    Die Öffnung werde aber schrittweise erfolgen, so dass zunächst nur einige Maßnahmen gelockert würden, so Morrison. "In australischer Manier machen wir vorsichtige, aber bewusste Schritte, damit wir sicher öffnen können und auch offen bleiben können." Die Einwohner dürfen nun wieder zehn Gäste in ihren Häusern empfangen - während des Lockdowns war kein einziger Besucher gestattet. Draußen können sich Gruppen von bis zu 15 Menschen versammeln. Auch die nächtlichen Ausgangsbeschränkungen werden aufgehoben. Restaurants, Geschäfte und Friseure dürfen unter strikten Regeln wieder öffnen. Auch Schüler sollen teilweise in die Klassenzimmer zurückkehren.
  • 10/21/20215:52:22 AM
    Wegen Corona-Situation: Marokko streicht Direktflüge nach Deutschland
    Urlauber aufgepasst: Marokko hat aufgrund der aktuell steigenden Corona-Fallzahlen in Großbritannien, Niederlande und auch in Deutschland alle Direktflüge in die drei europäischen Länder mit sofortiger Wirkung gestrichen. Das Auswärtige Amt passte daraufhin die aktuellen Reisehinweise an und schreibt darin: "Die marokkanischen Behörden haben sämtliche Direktflüge zwischen Marokko und Deutschland, Großbritannien und den Niederlanden mit Wirkung vom 20. Oktober 2021 23:59 Uhr ausgesetzt.“ Urlauber, die sich aktuell im Land aufhalten, sollen umgehend Kontakt mit ihrem Reiseveranstalter oder ihrer Fluggesellschaft aufnehmen, um eine zeitnahe Rückreise selbstständig zu planen.

    Marokko reagiert nicht erstmals mit dem Entzug der Flugrechte auf hohe Coronazahlen. Schon im Februar stellte das Land die Direktflüge zwischen Deutschland und Marokko komplett ein und verhing eine Einreisesperre für Deutsche.
  • 10/21/20215:25:00 AM
    Umfrage: Viele ostdeutsche Arbeitnehmer misstrauen dem RKI
    In der Corona-Pandemie stößt die Arbeit des Robert Koch-Instituts in Ostdeutschland offensichtlich auf größeres Misstrauen als im Westen. In einer repräsentativen Yougov-Umfrage unter gut 3700 Berufstätigen erhielt das RKI von den ostdeutschen Teilnehmerinnen und Teilnehmern im Schnitt die Note 3,3, im Westen dagegen 2,9. Gefragt wurde im Juni und Juli, die möglichen Gründe für RKI-Skepsis waren kein Thema der Umfrage. Ob es einen Zusammenhang mit der Stärke der rechtspopulistischen AfD im Osten gibt, die gegen die Corona-Politik der Bundesregierung Front machte, ist unter Politikern und Fachleuten umstritten.

    Auftraggeber der Umfrage war der Versicherer HDI. "Insbesondere die Berufstätigen stellt die Corona-Situation vor besondere Herausforderungen", sagte der Christopher Lohmann, der Vorstandsvorsitzende von HDI Deutschland. "Das reicht vom Einkaufen bis hin zu neuen Homeoffice-Regeln." Die Befragten waren aufgefordert, die Arbeit von gesellschaftlichen Gruppen mit Schulnoten zu bewerten - angefangen vom eigenen Arbeitgeber bis zu Schulen, Gewerkschaften, Kirchen und Wissenschaft. Die beste Note erhielt mit 2,1 der Lebensmittel-Einzelhandel, gefolgt von Handwerkern (2,7), dem eigenen Arbeitgeber (2,7) und Wissenschaftlern beziehungsweise Virologen im Allgemeinen (2,8). Die beiden letzten Plätze belegten die Schulen (3,8) und die Kirchen mitsamt religiösen Einrichtungen (4,1).
  • 10/21/20214:50:00 AM
    Gewalttaten von Querdenkern? Verfassungsschutz warnt vor steigendem Risiko
    Der niedersächsische Verfassungsschutzpräsident Bernhard Witthaut warnt vor weiteren Gewalttaten aus dem Kreis der Corona-Leugner und sogenannten Querdenker. Im Gespräch mit der «Neuen Osnabrücker Zeitung» (Donnerstag) sagte er: «Die Zeit der großen Demonstrationen gegen Corona-Maßnahmen scheint zwar vorbei zu sein. Aber gerade im Internet ist zu beobachten, wie Äußerungen immer radikaler werden.» Mittlerweile werde offen zum Umsturz aufgerufen. «Die fortschreitende Radikalisierung von Teilen der Bewegung birgt Gefahren», betonte der Verfassungsschutzpräsident. Aus dem irregeleiteten Weltbild heraus könnten sich auch künftig Menschen berufen fühlen, zu extremen Mitteln zu greifen.

    Witthaut verwies auf die tödliche Attacke auf einen Tankstellen-Mitarbeiter in Idar-Oberstein (Rheinland-Pfalz). Der 20-Jährige war Mitte September von einem Kunden erschossen worden, nachdem er ihn mehrfach auf die coronabedingte Maskenpflicht aufmerksam gemacht hatte. "Das ist ein extremes Beispiel, wohin sich diese Radikalisierung bei Einzelpersonen entwickeln kann", sagte Witthaut. Die Gefahr vergleichbarer Taten sei real.
  • 10/21/20214:12:11 AM
    Trend setzt sich fort: Corona-Inzidenz steigt in großen Schritten
    Die Sieben-Tage-Inzidenz in Deutschland ist am achten Tag in Folge gestiegen. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner und Woche am Donnerstagmorgen mit 85,6 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 80,4 gelegen, vor einer Woche bei 67,0 (Vormonat: 68,5). Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 16 077 Corona-Neuinfektionen. Vor einer Woche hatte der Wert bei 12 382 Ansteckungen gelegen.

    Deutschlandweit wurden nach den neuen Angaben binnen 24 Stunden 67 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 72 Todesfälle gewesen. Die Zahl der in Kliniken aufgenommenen Corona-Patienten je 100 000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen - den für eine mögliche Verschärfung der Corona-Beschränkungen wichtigsten Parameter - gab das RKI am Mittwoch mit 2,34 (Dienstag 2,13) an. Zum Vergleich: Der Höchstwert lag vergangenes Jahr in der Weihnachtszeit bei rund 15,5.
  • 10/20/20217:34:24 PM
    Britischer Gesundheitsminister: Keine Rückkehr zu Corona-Maßnahmen
    Trotz steigender Infektionszahlen plant die Regierung in London vorerst weiterhin keine Rückkehr der Corona-Maßnahmen in England. Das sagte der britische Gesundheitsminister Sajid Javid bei einer Pressekonferenz in London am Mittwoch. Zuletzt wurden im Vereinigten Königreich bis zu knapp 50.000 tägliche Neuinfektionen registriert. Die Zahl der täglichen Krankenhauseinweisungen liegt bei fast 1000. Bei den Todesfällen wurde am Dienstag mit 223 gemeldeten Fällen ein Stand wie zuletzt im März erreicht.
    Die Zahl der täglichen Neuinfektionen könne sogar auf bis zu 100.000 steigen, warnte Javid. Trotzdem sei es "zum jetzigen Zeitpunkt" noch zu früh, um eine Rückkehr der im Juli abgeschafften Corona-Regeln im größten Landesteil England zu rechtfertigen, so der Minister weiter.
  • 10/20/20215:49:30 PM
    Lettland zieht die Notbremse - und geht erneut in den Lockdown
    Angesichts rapide steigender Corona-Infektionszahlen fährt die Regierung in Riga das öffentliche Leben in dem baltischen EU-Land für vier Wochen stark zurück. Das Kabinett verhängte am Mittwoch umfassende Beschränkungen und ein nächtliche Ausgangssperre zum 15. November. Damit sollen die Infektionsketten unterbrochen und die "furchtbare Überlastung" des Gesundheitswesens reduziert werden, sagte Ministerpräsident Krisjanis Karins nach der Regierungssitzung. 
    Um die Ausbreitung des Virus in den Griff zu bekommen, dürfen von 21. Oktober nur Geschäfte für den täglichen Bedarf offen bleiben. Auch Freizeit-, Kultur-, Unterhaltungs- und Sportstätten bleiben zu, gastronomische Betriebe dürfen nur noch außer Haus verkaufen. Veranstaltungen und Versammlungen sind untersagt. Zudem dürfen die Bürger ihre Wohnung von 20.00 Uhr bis 5.00 Uhr nur mit triftigem Grund verlassen. Für die meisten Arbeitnehmer gilt eine Homeoffice-Pflicht, der Schulbetrieb wird auf Fernunterricht umgestellt.
  • 10/20/20215:46:14 PM
    New York erlässt Impf-Pflicht für städtische Angestellte
    Die Millionenmetropole New York erlässt in der Corona-Pandemie eine Impfpflicht für ihre städtischen Angestellten. Bis zum 1. November müssten rund 160 000 betroffene Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, darunter etwa Polizisten und Mitarbeiter von Behörden und der Feuerwehr, mindestens eine erste Impfdosis nachweisen, teilte Bürgermeister Bill de Blasio am Mittwoch mit. Wer das nicht tut, wird ohne Gehalt freigestellt, bis er eine Impfung nachweisen kann.

    Für rund die Hälfte der etwa 300.000 städtischen Angestellten, darunter Lehrer, besteht bereits seit einigen Wochen eine Impfpflicht. Von den restlichen nun betroffenen rund 160.000 Mitarbeitern sind städtischen Angaben zufolge rund 46.000 noch ungeimpft. Wenn sie bis zum 29. Oktober mindestens eine Impfdosis nachweisen, bekommen sie eine Prämie von 500 Dollar. Mehrere Verbände, beispielsweise die Gewerkschaft der Feuerwehr, haben Widerstand gegen die Verordnung angekündigt.
  • 10/20/20214:53:19 PM
    Schweriner Palliativstation: Fast alle Patienten Corona-infiziert
    Fast alle Patienten auf der Palliativstation der Schweriner Helios-Kliniken sind positiv auf das Coronavirus getestet worden. Bei neun von zehn Patienten sei in den vergangenen Tagen eine Infektion nachgewiesen worden, sagte am Mittwoch ein Sprecher des Krankenhauses. Den Angaben zufolge sind außerdem neun Mitarbeiter der Station positiv getestet. Bei einem weiteren Patienten, der bereits vergangene Woche wieder nach Hause zurückgekehrt war, sei inzwischen ebenfalls eine Ansteckung nachgewiesen worden.

    Mitarbeiter auf Stationen mit Corona-Patienten würden grundsätzlich zweimal wöchentlich auf das Coronavirus getestet. Alle anderen Mitarbeiter hätten zwar die Möglichkeit dazu, seien aber nicht verpflichtet. Das habe bis zu den Corona-Nachweisen auch auf die Palliativstation zugetroffen, sagte der Sprecher. Man vermute, dass eine ungeimpfte Mitarbeiterin das Virus eingeschleppt habe. Der Impfstatus bei Mitarbeitern des Krankenhauses mit Patientenkontakt liege bei mindestens 70 Prozent. Das ergebe sich aus den selbst im Haus durchgeführten Impfungen.

    Seit Sonntag seien zwei Patienten der Palliativstation mit einer Corona-Infektion gestorben. Es handele sich bei den Patienten aber um unheilbar kranke Menschen, so dass Corona sehr wahrscheinlich nicht die Ursache gewesen sei.
  • 10/20/202112:12:50 PM
    Corona sorgt für mehr Spaß im Bett: Sex nicht öfter - aber mit mehr Lovetoys
    Mehr Sex in der Coronakrise? Von wegen! Die Deutschen setzen stattdessen auf Qualität, wie eine Forsa-Umfrage zeigt, die "Orion" kürzlich in Auftrag gegeben hat. Demnach hatte die Coronakrise für 73 Prozent der Befragten gar keinen Einfluss auf das Liebesleben. Wenn Corona das Sexualleben mit einem/einer Partner/in beeinflusst hat, dann gaben Befragte sogar mehrheitlich an, dass sie während der Pandemie eher seltener Sex mit einem/einer Partner/in hatten. Anders ist es bei der Selbstbefriedigung: Auch hier gaben zwar 77 Prozent an, dass die Pandemie keinen Einfluss auf die Häufigkeit ihrer Selbstbefriedigung hatte, 11 Prozent meinten aber auch, sie hätten sich in dieser Zeit häufiger selbst befriedigt - 8 Prozent seltener. Übrigens betrifft das längst nicht nur Singles: Auch unter denen, die in Beziehungen leben, haben sich die Befragten in pandemischen Zeiten häufiger selbst befriedigt als vor der Pandemie.

    Corona sorgte nicht für mehr Sex - aber für mehr Lovetoys: Der Anteil derer, die mindestens ein Lovetoy besitzen, stieg von 47 Prozent im Jahr 2017 auf 51 Prozent im Jahr 2021 an. Eine Auswirkung der Pandemie? Die Verkaufszahlen insbesondere im ersten Lockdown lassen das zumindest vermuten. Besonders auffallend: Während der Anteil derer, die ein Lovetoy haben, zwischen 2017 und 2021 um fünf Prozent gesunken ist, ist die Zahl derer, die sagen, sie haben mehr als eins, um 9 Prozent gestiegen. Dabei sind es vor allem die Männer, die hier auf den Geschmack gekommen sind: Bei den Männern stieg der Anteil der Lovetoy-Besitzer in den letzten 4 Jahren um 9 Prozent. Den stärksten Anstieg gab es in der Altersgruppe der 30- bis 39-Jährigen. Und auch Paare gönnen sich jetzt häufiger auch ein Zweit- oder Dritt-Toy: Hier stieg der Anteil derer, die in Beziehungen leben und mehr als ein Toy besitzen, seit der letzten Forsa-Erhebung um ganze 10 Prozent.
  • 10/20/20219:50:00 AM
    Noch-Gesundheitsminister Spahn richtet Corona-Appell an Ampel-Parteien
    Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hält es auch bei einem möglichen Auslaufen des bundesweiten Corona-Ausnahmezustands Ende November für "unbedingt erforderlich", dass bestimmte Corona-Schutzmaßnahmen regional und auf Landesebene weiter angeordnet werden können. Das geht aus einem auf den 15. Oktober datierten Brief des Ministers an die Partei- und Fraktionschefs von SPD, Grünen und FDP hervor. "Bild" hatte zuvor über das Schreiben berichtet. Es liegt auch der Deutschen Presse-Agentur vor.

    In dem mit Kanzleramtschef Helge Braun (CDU) abgesprochenen Brief an die Spitzen der voraussichtlichen Ampel-Koalition weist Spahn auf zwei Möglichkeiten hin, wie dies rechtlich umgesetzt werden könnte. Entweder könnte Paragraf 28a des Infektionsschutzgesetzes, in dem die bekannten Corona-Maßnahmen aufgelistet werden, so geändert werden, dass die Maßnahmen nicht mehr an das Bestehen einer bundesweiten "epidemischen Lage nationaler Tragweite" geknüpft werden. Damit hätten die Landesregierungen freie Hand, ihre Corona-Verordnungen wie bisher regelmäßig fortzuschreiben.

    Alternativ könnten die Bundesländer aber auch über ihre Landesparlamente die weitere Anwendbarkeit dieses Paragrafen und damit der Maßnahmen feststellen lassen - das wäre dann eine Art "epidemische Lage" auf Landesebene, damit Masken, 3G oder andere Maßnahmen weiter angeordnet werden können. Diese Möglichkeit sieht das Infektionsschutzgesetz ausdrücklich vor.
  • 10/20/20219:26:29 AM
    Stiko-Chef: Leben "Mitte des Jahres 2022" wieder normal
    Der Vorsitzende der Ständigen Impfkommission (Stiko), Thomas Mertens, geht davon aus, dass die meisten Corona-Einschränkungen Mitte des Jahres 2022 aufgehoben werden können. "Ich bin guter Hoffnung, dass wir Mitte des Jahres normal werden leben könnten", sagte Mertens am Mittwoch am Rande des Bodensee Business Forums der "Schwäbischen Zeitung" in Friedrichshafen. Das bedeute, "dass wir uns im alltäglichen Leben normal bewegen können".

    Voraussetzung dafür sei vor allem ein guter Schutz von Menschen mit einem hohen Risiko schwerer Covid-19-Erkrankungen, betonte der Virologe. "Das haben wir sehr gut erreicht in Deutschland. Es gibt bei uns kein Massensterben in dieser Gruppe." Vor allem die anfängliche Priorisierung von Risikogruppen bei der Corona-Impfung sei dabei "ein durchschlagender Erfolg" gewesen.
  • 10/20/20218:35:00 AM
    Umfrage: Mehrheit der Deutschen für Ende der epidemischen Lage
    Die Mehrheit der Bevölkerung ist einer Umfrage zufolge dafür, den seit eineinhalb Jahren geltenden bundesweiten Corona-Ausnahmezustand auslaufen zu lassen - aber gleichzeitig Schutzmaßnahmen weiter aufrechtzuerhalten. 57 Prozent würden es laut einer am Mittwoch veröffentlichten repräsentativen Yougov-Befragung befürworten, wenn die sogenannte epidemische Lage nationaler Tragweite ab Ende November unter fortbestehender Einhaltung von 3G-, Hygiene- und Abstandsregeln nicht mehr verlängert würde. 27 Prozent würden das ablehnen, 16 Prozent machten keine Angabe.

    Die Zustimmung für ein Auslaufen der "epidemischen Lage" liegt bei jungen Erwachsenen zwischen 18 und 24 Jahren am höchsten (79 Prozent) und ist im Osten höher (61 Prozent) als im Westen (56 Prozent). Männer sind eher für ein Ende des bundesweiten Ausnahmezustands (62 Prozent) als Frauen (51 Prozent).
  • 10/20/20218:18:08 AM
    Verlust in Corona-Zeit: DOSB verliert 2020 über 792.000 Mitglieder
    Der Deutsche Olympische Sportbund hat im Corona-Jahr 2020 im Vergleich zu 2019 insgesamt 792 119 Mitglieder verloren. Dies geht aus einer vom DOSB am Mittwoch veröffentlichten Bestandserhebung hervor. Die aktuelle Statistik weist zum Stichtag 1. Januar 2021 insgesamt 27 012 419 Mitgliedschaften und damit 2,85 Prozent weniger als im Jahr vorher (2019: 27 804 538) aus.

    Wie differenziert das Bild der Vereinslandschaft sei, zeige eine Erhebung des Freiburger Kreises, der Arbeitsgemeinschaft der deutschen Großsportvereine. Demnach sei im kompletten Jahr 2020 ein Rückgang von 102 211 auf nun 864 449 Mitglieder ermittelt worden, was einen Verlust von 10,57 Prozent bedeute, hieß es in der Mitteilung. Daran sei abzulesen, dass die Großsportvereine deutlich stärker vom Rückgang betroffen sind als kleinere und mittelgroße Vereine.
  • 10/20/20217:36:39 AM
    Großbritannien: Mediziner fordern Corona-Maßnahmen zurück
    Vertreter des britischen Gesundheitsdienstes haben nach einem starken Anstieg der Corona-Zahlen eine sofortige Einführung von Gegenmaßnahmen gefordert. "Die Regierung sollte nicht nur ankündigen, dass wir auf Plan B setzen, sondern es sollte Plan B Plus sein", sagte Matthew Taylor, der Chef des Mitgliederverbands National Health Service Confederation, dem "Guardian" zufolge.
    Der von der Regierung vor einigen Wochen vorgestellte Plan B sieht eine Wiedereinführung der Maskenpflicht in Innenräumen sowie den Ratschlag, von zu Hause zu arbeiten, vor. Außerdem könnten Impfnachweise bei größeren Veranstaltungen eingeführt werden. Der bislang verfolgte Plan A sieht vor, sich lediglich auf die Wirkung der Impfungen zu verlassen. Knapp 79 Prozent der impfberechtigten Bürgerinnen und Bürger ab zwölf Jahren sind vollständig immunisiert.
  • 10/20/20216:20:00 AM
    Ein Monat mit 2G: Niedersachsen ist zwiegespalten
    Rund einen Monat nach der Ausweitung der 2G-Regelung in der Corona-Pandemie ergibt sich für viele Betriebe Niedersachsen ein geteiltes Bild. 2G und 3G würden etwa zu gleichen Teilen in Gastronomiebetrieben und Hotels angewandt, sagte die Geschäftsführerin des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes (Dehoga) Niedersachsen, Renate Mitulla, der Deutschen Presse-Agentur in Hannover.

    Die Kontrolle über die Impf- oder Testnachweise sei sehr zeitintensiv und angesichts des Personalmangels eine zusätzliche Belastung. Wenn etwa ein Restaurant auf das 2G-Modell umstelle, also nur Geimpfte und Genesene hineinlasse, könnten mehr Tische aufgestellt werden. Viele Gastronomen stellten jedoch auch mit dem 2G-Modell weniger Tische auf als vor der Pandemie, um etwas mehr Abstand einhalten zu können.

    Die 2G-Regel war in Niedersachsen vor rund einem Monat deutlich ausgeweitet worden - etwa in der Gastronomie, bei Kultur- oder Sportveranstaltungen. Betreiber und Veranstalter, die sich entscheiden, nur noch Geimpften und Genesenen Zutritt zu gewähren, sind in ihren Betrieben und Einrichtungen von der Durchsetzung der Maskenpflicht und Abstandsregeln befreit. Wer unter 18 Jahren alt ist, kann bei 2G auch ohne Corona-Test, Impfung oder Genesung in ein Restaurant oder zu einer Veranstaltung gehen.
  • 10/20/20215:50:00 AM
    Nordrhein-Westfalen meldet: Beschäftigte des Landes 2020 seltener krank - trotz Corona
    Überraschende Zahlen im neuen Gesundheitsbericht der Landesregierung: Demnach fehlten Beschäftigte des Landes zwar krankheitsbedingt an insgesamt 4,65 Millionen Arbeitstagen (6,95 Prozent der Soll-Arbeitstage) - das bedeutet trotz der Corona-Pandemie aber eine Senkung gegenüber dem Vorjahr um 0,42 Prozentpunkte. Erstmals seit Einführung der Krankenstandserhebung im Jahr 2010 lag der Wert laut Innenministerium unterhalb von 7 Prozent.

    Beamte waren nach der Auswertung des Innenministeriums seltener krank (6,89 Prozent) als Tarifbeschäftigte (8,68 Prozent). Der durchschnittliche Krankenstand der Lehrerinnen und Lehrer in Nordrhein-Westfalen lag laut dem Bericht mit 6,38 Prozent "unter dem landesweiten Krankenstand."
  • 10/20/20215:29:42 AM
    Erstmals seit Monaten: Thailands Infektionszahlen unter 9000 pro Tag
    Die Behörden in Thailand haben erstmals seit Monaten wieder weniger als 9000 Corona-Neuinfektionen innerhalb eines Tages registriert. Am Mittwoch wurden 8918 neue Fälle verzeichnet - der niedrigste Wert seit Mitte Juli. 79 Menschen in dem Land mit 70 Millionen Einwohnern starben in Verbindung mit Covid-19. Der Verlauf des jüngsten Ausbruchs in dem südostasiatischen Urlaubsparadies ist ungewöhnlich: Zwar sind die Zahlen seit August - als ein Höchstwert von mehr als 23 000 Neuinfektionen verbucht worden war - gesunken, jedoch stagnieren sie seit Wochen bei zwischen 9000 und 12 000 neuen Fällen am Tag.
  • 10/20/20214:13:48 AM
    Zahlen klettern weiter: Corona-Inzidenz knackt wieder die 80er-Marke
    Die Sieben-Tage-Inzidenz in Deutschland ist am achten Tag in Folge gestiegen. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner und Woche am Mittwochmorgen mit 80,4 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 75,1 gelegen, vor einer Woche bei 65,4 (Vormonat: 71,0). Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 17 015 Corona-Neuinfektionen. Vor einer Woche hatte der Wert bei 11 903 Ansteckungen gelegen.

    Die Zahl der in Kliniken aufgenommenen Corona-Patienten je 100 000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen - den für eine mögliche Verschärfung der Corona-Beschränkungen wichtigsten Parameter - gab das RKI am Dienstag mit 2,13 (Montag 1,92) an. Zum Vergleich: Der bisherige Höchstwert lag um die Weihnachtszeit bei rund 15,5.
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