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Dresdner Forscher finden heraus: Corona-Infektion erhöht Wahrscheinlichkeit für Autoimmunerkrankung

Corona heute seit drei Jahren in Deutschland So fing alles an!
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So fing alles an!
Corona heute seit drei Jahren in Deutschland

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  • 1/30/20235:06:03 PM

    Corona-Infektion erhöht Wahrscheinlichkeit für Autoimmunerkrankung 

    Nach einer überstandenen Covid-19-Infektion leiden Betroffene deutlich häufiger an einer Autoimmunerkrankung als Menschen ohne Covid-19-Diagnose. Das ergab die Analyse der Daten von rund 39 Millionen gesetzlich Krankenversicherten, die Forscher aus Dresden untersucht haben. 

    Insbesondere Entzündungen der Blutgefäße (Vaskulitiden) wie Morbus Wegner, Morbus Behcet oder Arteriitis temporalis wiesen die größten Assoziationen mit Covid-19 auf, heißt es in einer Pressemitteilung des Uniklinikums Dresden. "In allen Alters- und Geschlechtsgruppen traten Autoimmunkrankheiten in der Zeit nach der Infektion signifikant häufiger auf“, sagt Prof. Jochen Schmitt vom Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden.

    An der Studie waren mehrere gesetzliche Krankenkassen sowie das Zentrum für Evidenzbasierte Gesundheitsversorgung (ZEGV) der Dresdner Hochschulmedizin und das Robert Koch-Institut beteiligt.
  • 1/30/202312:11:37 PM

    China: Bisher keine neuen Virus-Varianten entdeckt

    Bei der derzeitigen Corona-Welle in China sind nach offiziellen Angaben bislang keine neuen Virus-Varianten entdeckt worden. Der Forscher Chen Cao vom Virus-Institut des nationalen Gesundheitsamtes sagte am Montag in Peking, die Varianten BA.5.2 und BF.7 seien die dominierenden Viren des Ausbruchs im bevölkerungsreichsten Land der Erde. Während der Ferien ums chinesische Neujahrsfest, das seit 22. Januar begangen wird, seien die Gene von 1421 ausgesuchten Proben aus verschiedenen Provinzen sequenziert worden, ohne dass eine neue Variante entdeckt worden sei.

    Die massive Corona-Welle, die seit Anfang Dezember durch das Land mit mehr als 1,4 Milliarden Einwohnern rollt, hat nach offiziellen Angaben ungeachtet der vielen Reisen zum Neujahrsfest ihren Höhepunkt bereits überschritten. Die Zahl der Toten und der Aufenthalte in Krankenhäusern sei vergangene Woche deutlich zurückgegangen, berichtete das Gesundheitsamt. Ein klares Bild von der Lage gibt es allerdings nicht. Ausländische Forscher hatten anhand von Modellrechnungen deutlich höhere Zahlen vorhergesagt.

    Da das Virus in China eine große Bevölkerung trifft, die keine Immunität durch frühere Erkrankungen hatte und teilweise schlecht geimpft ist, wird in anderen Ländern befürchtet, dass sich vielleicht neue Varianten bilden. Aus diesem Grund haben viele Länder auch Tests für Reisende aus China eingeführt. Darüber ärgert sich die Regierung in Peking, obwohl sie bei der Einreise nach China selbst negative Tests verlangt. Nach fast drei Jahren Null-Covid-Politik hatte China Anfang Dezember seine strikten Maßnahmen wie Lockdowns, Zwangsquarantäne und Massentests abrupt aufgehoben.
  • 1/30/20239:43:52 AM

    WHO stuft Covid-19 weiter als Gesundheitsnotstand ein

    Rund drei Jahre nach Beginn der Corona-Pandemie stuft die Weltgesundheitsorganisation WHO Covid-19 weiterhin als weltweiten Gesundheitsnotstand ein. Die Entscheidung wurde am Montag im Anschluss an eine Sitzung des WHO-Notfallausschusses bekannt gegeben. Zwar nähere sich die Pandemie womöglich einem Wendepunkt an, der Ausschuss sei sich aber einig, dass Covid-19 weiter eine gefährliche Infektionskrankheit sei, die der Gesundheit und den Gesundheitssystemen erheblichen Schaden zufügen könne. Zudem hätten die Überwachung und die genetische Sequenzierung weltweit abgenommen, was es schwierig mache, bekannte Varianten zu verfolgen und neue zu entdecken.

    Der Ausschuss berät alle drei Monate und hatte die Pandemie zuletzt im Oktober weiter als gesundheitliche Notlage von internationaler Tragweite eingestuft. Die WHO hatte Ende Januar 2020 wegen Covid-19 den weltweiten Gesundheitsnotstand ausgerufen und damit ihre höchste Alarmstufe. Weltweit wurden nach Angaben der WHO zuletzt rund 6,8 Millionen Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus gemeldet und mehr als 752,5 Millionen Fälle insgesamt.
  • 1/30/20236:56:03 AM

    Sozialverband VdK für weiteren Schutz von Corona-Risikogruppen

    Der Sozialverband VdK pocht angesichts des Endes der Corona-Maskenpflicht in Fernzügen Anfang Februar auf einen weiterhin wichtigen Schutz für Risikogruppen. Präsidentin Verena Bentele sagte der Deutschen Presse-Agentur, in Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen seien Menschen mit Vorerkrankungen, Behinderungen oder hohem Alter geballt betroffen und besonders gefährdet. Daher sollte dort weiter Maske getragen werden. "Manche Beschäftigte oder Bewohner empfinden dies möglicherweise als Belastung, unsere Abwägung fällt aber klar für eine Maskenpflicht aus."

    Bentele erläuterte, auch in Bus und Bahn machten sich viele Menschen insbesondere mit Vorerkrankungen immer noch Sorgen über eine mögliche Infektion. Zwar könne jeder selbst entscheiden, dort weiter Maske zu tragen, aber der Schutz sei begrenzt. Daher sollte über passgenaue Lösungen nachgedacht werden. "Dazu wären beispielsweise gesonderte Bereiche denkbar, die für Menschen mit Maskenwunsch reserviert sind", sagte die VdK-Präsidentin. "Im ICE gibt es ja schon vergleichbare Aufteilungen durch Ruhebereiche oder Handy-Bereiche. Dann kann jeder eigenverantwortlich entscheiden, ob er eine Maske trägt oder nicht, und in den dafür vorgesehenen Bereich gehen."
  • 1/29/20231:21:42 PM

    Medienberichte: Bislang über 250 Corona-Impfschaden-Anträge genehmigt

    Die Bundesländer haben nach Angaben der "Welt am Sonntag" bislang 253 Anträge auf Entschädigung wegen einer schweren unerwünschten Nebenwirkung der Corona-Impfung bewilligt. Dies habe eine eigene bundesweite Umfrage bei den Versorgungsämtern der Länder ergeben, berichtete die Zeitung. Spitzenreiter seien die bevölkerungsstärksten Bundesländer Bayern mit 61 und Nordrhein-Westfalen mit 38, Schlusslicht sei Bremen mit keiner Anerkennung. 1808 Anträge haben die Länder den Angaben zufolge abgelehnt. Derzeit seien noch 3968 Anträge bei den Ländern in Bearbeitung, weitere könnten folgen.
    Solche Anträge sind sehr selten. In Deutschland sind bis Anfang des Jahres nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) rund 192 Millionen Corona-Impfungen gegeben worden. Rund 65 Millionen Menschen wurden mindestens einmal geimpft.
  • 1/27/20233:11:15 PM

    Weißes Haus bestätigt: Corona-Berater Zients wird neuer Stabschef

    Das Weiße Haus hat einen Personalwechsel an zentraler Stelle bestätigt: Neuer Stabschef des US-Präsidenten Joe Biden wird dessen früherer Corona-Beauftragter Jeff Zients. Der 56-Jährige beriet Biden von Januar 2021 bis April 2022 bei der Bewältigung der Corona-Pandemie. Er war unter anderem für die Impfkampagne in den USA zuständig, arbeitete aber schon während der Präsidentschaft Barack Obamas in wichtigen Positionen für die US-Regierung.

    "Ich habe gesehen, wie Jeff Zients einige der schwierigsten Herausforderungen der Regierung angegangen ist", begründete Biden seine Wahl in einer Mitteilung am Freitag. Als Stabschef übernimmt Zients eine zentrale Stelle in der Regierung; er organisiert den Regierungsalltag des Präsidenten und kümmert sich auch um dessen Krisenmanagement. Zients folgt auf den 61-jährigen Ron Klain, einen langjährigen Vertrauten Bidens, der den Posten nach zwei Jahren abgibt.
  • 1/27/20231:45:28 PM

    Intensivbettenbelegung mit Covid-Patienten sinkt deutlich

    Die Intensivbettenbelegung mit coronainfizierten Patienten ist in Niedersachsen so niedrig wie zuletzt vor einigen Monaten. Am Freitag waren 1,8 Prozent der Intensivbetten im Land mit Covid-Patienten belegt, zuletzt war dieser Wert im Juni vergangenen Jahres so niedrig, wie aus Daten des Gesundheitsministeriums hervorgeht. Vor einem Monat waren noch 4,8 Prozent der Intensivbetten mit Corona-Patienten belegt.

    Die Hospitalisierungsinzidenz ging in den vergangenen Wochen ebenfalls deutlich zurück. Am Freitag lag dieser Wert bei 5,2, vor einem Monat waren es noch 15,6. Die Hospitalisierungsinzidenz gibt an, wie viele Patienten je 100 000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen neu mit einer Corona-Infektion in Krankenhäusern aufgenommen wurden. In dieser Zahl sind allerdings auch Patienten enthalten, die ursprünglich wegen eines anderen Grunds in Kliniken kamen und dort einen positiven Corona-Test hatten.
  • 1/27/20235:50:26 AM

    Corona heute seit drei Jahren in Deutschland

    Vor genau drei Jahren (27. Januar) wurde die erste Corona-Infektion in Deutschland bekannt. Betroffen war ein Mitarbeiter des Autozulieferers Webasto in Stockdorf bei München. Mittlerweile sind rund 38 Millionen Infektionen registriert und mindestens 63,6 Millionen Menschen per Impfung grundimmunisiert worden. Mehr als 165.000 nachgewiesene Infizierte sind an oder mit Corona gestorben.

    Wie alles vor drei Jahren anfing und wo wir heute schlauer sind, sehen Sie im Video oben!
  • 1/26/20236:55:42 PM

    Bund bestellt Corona-Impfstoffe für 13,1 Milliarden Euro - Impfstoffhersteller erhöhen Preise um 50 Prozent!

    Der Bund hat in der Corona-Pandemie Impfstoffe im Wert von 13,1 Milliarden Euro bestellt. Das bestätigte das Bundesgesundheitsministerium dem NDR, WDR und der "Süddeutschen Zeitung". Insgesamt seien seit Beginn der Pandemie 672 Millionen Impfdosen bestellt worden. Das wären rund acht Dosen pro Kopf. Rund 10,5 Milliarden Euro für 556 Millionen Dosen fielen einem Bericht zufolge in die Amtszeit von Jens Spahn (CDU) als Gesundheitsminister.
    Dem Recherchenetzwerk liegt nach eigenen Angaben eine detaillierte Bestellübersicht der Bundesregierung für einzelne Impfstoffe vor. Demnach stiegen die Preise zwischen Dezember 2020 und Herbst 2021 um rund 50 Prozent.
  • 1/26/20235:06:50 PM

    WHO-Ausschuss berät über Beendigung von Corona-Gesundheitsnotstand

    Drei Jahre nach Beginn der Corona-Pandemie beraten unabhängige Experten an diesem Freitag darüber, ob der internationale Gesundheitsnotstand aufgehoben werden soll. Der Corona-Notfallausschuss gibt eine Empfehlung ab, die Entscheidung trifft der Generaldirektor der Weltgesundheitsorganisation (WHO). Die Entscheidung werde voraussichtlich frühestens Montag bekanntgegeben, verlautete aus WHO-Kreisen in Genf.

    Die WHO betont, dass das Virus Sars-CoV-2 immer noch weltweit zirkuliert und gefährlich ist. Seit Anfang Dezember sind nach ihren Zählungen weltweit mehr als 170.000 Menschen nach einer Infektion an Covid-19 gestorben. Es gebe aber mit den Impfstoffen, Medikamenten und Vorsichtsmaßnahmen wie Maskentragen oder Abstandhalten zahlreiche wirksame Werkzeuge zum Schutz vor dem Virus.

    Die Erklärung eines Notstands ist die höchste Alarmstufe, die die WHO verhängen kann. Sie tut dies bei Bedrohungen, um Regierungen und die Öffentlichkeit aufzurütteln, damit sie sich vorbereiten. Weder die Erklärung noch die Aufhebung eines Notstands - offiziell "gesundheitliche Notlage von internationaler Tragweite" (PHEIC) - hat unmittelbare Folgen. Jedes Land entscheidet für sich über sein Krisenmanagement.
  • 1/26/20231:30:20 PM

    Spanien schafft Maskenpflicht im öffentlichen Personenverkehr ab

    In Spanien darf man ab dem 8. Februar wieder ohne Maske in Bussen, Bahnen und Taxen unterwegs sein. Das am Beginn der Corona-Pandemie besonders hart getroffene Land werde die Maskenpflicht im öffentlichen Personenverkehr ab diesem Tag abschaffen, kündigte Gesundheitsministerin Carolina Darias am Donnerstag an. Nur in Gesundheitseinrichtungen, wozu auch Apotheken gehören, bleibe die Pflicht, einen Mund- und Nasenschutz zu tragen, bestehen.

    Die Zahl der Corona-Neuinfektionen in Spanien ist seit Monaten auf niedrigem Niveau stabil und hat sich nicht einmal wie in früheren Jahren durch das Weihnachtsfest erhöht. Schon seit Monaten war die Maskenpflicht in Bussen und Bahnen faktisch eher freiwillig, weil die Durchsetzung kaum kontrolliert wurde und viele Reisende einfach ohne Maske unterwegs waren.
  • 1/26/20237:53:10 AM

    Corona-Pandemie treibt Beschäftigung im Gesundheitswesen nach oben

    Impfzentren, Testzentren, Apotheken: Die Zahl der Beschäftigten im deutschen Gesundheitswesen ist im Corona-Jahr 2021 deutlich gestiegen. Am Jahresende waren 6,0 Millionen Personen in dieser Branche tätig, wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag mitteilte. Das waren 169.000 mehr als Ende 2020. Die Zahl der Beschäftigten stieg damit um 2,9 Prozent - das ist mehr als doppelt so schnell wie im ersten Pandemiejahr 2020 mit 1,4 Prozent. 

    "Der Grund für den stärkeren Anstieg war die Zahl zusätzlicher Beschäftigter in der Pandemiebekämpfung, etwa in der Kontaktnachverfolgung von Infizierten sowie in Corona-Teststellen und Impfzentren", so die Statistiker. Dagegen veränderte sich die Zahl der Pflegefachkräfte in Krankenhäusern, ambulanten und (teil-)stationären Pflegeeinrichtungen kaum.
  • 1/25/20231:45:53 PM

    RKI-Chef Wieler: Schulen hätten nie geschlossen werden müssen!

    Der Präsident des Robert Koch-Instituts (RKI) hält eine Aufarbeitung der Corona-Pandemie für geboten. "Unbedingt" müsse es eine solche Analyse geben, sagte Lothar Wieler in einem Interview der Wochenzeitung "Die Zeit" (Donnerstag). "Als Wissenschaftler will ich wissen: Welche Maßnahmen waren adäquat, welche Kosten-Nutzen-Effekte gab es? Aber die Aufarbeitung müsse fundiert geschehen, "als saubere Analyse, denn wir müssen ja daraus für die Zukunft lernen".

    Ähnlich sehen das offenbar auch die Menschen in Deutschland: Eine Umfrage im Auftrag der "Zeit" zeigt, dass eine Mehrheit der rund 2500 Befragten - 58 Prozent - sich für eine Aufarbeitung von Fehlentscheidungen im Umgang mit Corona ausspricht.

    Auf die Wahrung der Interessen von Kindern und Jugendlichen in der Pandemie angesprochen, sagte der RKI-Chef unter anderem: "Wir haben immer Empfehlungen abgegeben, mit denen man den Betrieb in Schulen und Kitas hätte laufen lassen können, wenn auch unter Anstrengung." Es habe nie nur die Alternative gegeben: entweder wenige Tote oder Schulen offen halten. Der vorhandene Spielraum sei jedoch während der Pandemie "nicht ausreichend mit der nötigen Sorgfalt, Ruhe und Sachlichkeit" betrachtet worden.

    Anfangs sei auch nicht bekannt gewesen, in welchem Maß Kinder an Corona erkranken und inwieweit sie von Langzeitfolgen betroffen seien, gab Wieler zu bedenken. "Wir mussten auch sie schützen." Die Umsetzung sei Aufgabe der Politik und der Verantwortlichen vor Ort. "Und es war immer klar, dass jede Maßnahme Nebenwirkungen hat», sagte er der "Zeit". Nach eigenen Fehlern in der Pandemie gefragt, sagte Wieler, er habe auch aus Überlastung zu wenige Gespräche geführt, um die komplexen Geschehnisse besser einzuordnen.
  • 1/25/202311:03:41 AM

    Keine Corona-Sonderregeln mehr an Schulen und Kitas in NRW

    Mit dem Wegfall der Corona-Isolationspflicht laufen in Nordrhein-Westfalen an den Schulen und Kitas auch die anlassbezogenen Corona-Testungen aus. An den Schulen ende damit die regelmäßige Ausgabe von fünf Selbsttests pro Monat, teilte das Schulministerium am Mittwoch mit. Übergangsweise könnten die Schulen Selbsttests in reduziertem Umfang noch bis zum 10. Februar bestellen. Danach werde das Bestellportal geschlossen. Noch vorhandene Restbestände können auch danach auf Nachfrage und anlassbezogen an Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und Personal ausgegeben werden.

    Masken können an Schulen weiterhin freiwillig getragen werden. Lehrkräfte, Schüler beziehungsweise deren Eltern entscheiden laut Ministerium eigenverantwortlich. Nach dem Wegfall der Isolationspflicht zum 1. Februar werde jedoch positiv getesteten Personen dringend empfohlen, für fünf Tage in Innenräumen außerhalb der eigenen Wohnung mindestens eine medizinische Maske zu tragen. Die allgemeine Empfehlung zum Tragen einer Maske wird aufgehoben.
  • 1/25/202311:02:58 AM

    Corona-Sonderregeln am Arbeitsplatz laufen aus

    Die Sonderregeln am Arbeitsplatz zum Schutz vor einer Corona-Ansteckung laufen am 2. Februar aus. Die Bundesregierung billigte am Mittwoch eine entsprechende Verordnung von Arbeitsminister Hubertus Heil, wie Reuters von einem Regierungsvertreter erfuhr. Der SPD-Politiker hatte Reuters bereits in der vorigen Woche gesagt, die besonderen Hygiene-Vorkehrungen hätten vor allem in den Hochphasen der Pandemie wichtige Dienste geleistet. Durch die zunehmende Immunität in der Bevölkerung gehe die Zahl der Neuerkrankungen nun stark zurück. Bundesweit einheitliche Vorgaben zum betrieblichen Infektionsschutz seien daher nicht mehr nötig.

    Die Corona-Arbeitsschutzverordnung endet damit gut zwei Monate früher als geplant. Sie war Anfang Oktober 2022 aktualisiert und bis zum 7. April 2023 befristet worden. Derzeit sind Betriebe noch verpflichtet, durch eine Gefährdungsbeurteilung Maßnahmen zum Infektionsschutz in einem Hygienekonzept festzulegen. Die zeitweise in der Verordnung vorgeschriebene Angebotspflicht für Arbeiten von Zuhause aus war bereits im März vorigen Jahres ausgelaufen. Auch eine betriebliche Test-Angebots-Pflicht gibt es bereits nicht mehr.
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