Die Corona-Krise

CORONAVIRUS-LIVETICKER - Sieben-Tage-Inzidenz erreicht Höchstwert und steigt über 500

Ein Pictogramm als Hinweis zum Tragen einer Maske ist auf einem Fußweg in Berlin abgebildet
Ein Pictogramm als Hinweis zum Tragen einer Maske ist auf einem Fußweg in Berlin abgebildet
© imago images/photothek, Florian Gaertner/photothek.de via www.imago-images.de, www.imago-images.de

16. Januar 2022 - 7:11 Uhr

  • 1/16/20226:07:10 AM
    Sieben-Tage-Inzidenz erreicht Höchstwert und steigt über 500
    Das Robert Koch-Institut (RKI) hat erneut einen Höchstwert bei der bundesweiten Sieben-Tage-Inzidenz gemeldet. Demnach lag der Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Sonntagmorgen bei 515,7 - und damit erstmals über der Schwelle von 500. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 497,1 gelegen. Vor einer Woche lag die bundesweite Inzidenz bei 362,7 (Vormonat: 422,3). Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 52.504 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 04.32 Uhr wiedergeben. Vor einer Woche waren es 36.552 Ansteckungen.
    Deutschlandweit wurden den neuen Angaben zufolge binnen 24 Stunden 47 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 77 Todesfälle. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 7.965.977 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.
    Die Zahl der in Kliniken aufgenommenen Corona-Patienten je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen gab das RKI am Freitag mit 3,23 an (Donnerstag: 3,09, Mittwoch: 3,13). Sie war damit erstmals seit einigen Tagen wieder gestiegen. Am Wochenende wird sie nicht veröffentlicht.
    Die Zahl der Genesenen gab das RKI am Sonntag mit 6.963.700 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 115.619.
  • 1/16/20226:44:30 AM
    Umfrage: Knappe Mehrheit gegen Präsenzunterricht um jeden Preis
    Angesichts der immer weiter anschwellenden Omikron-Infektionswelle ist einer Studie zufolge nur noch eine Minderheit der Deutschen für ein unbedingtes Aufrechterhalten des Präsenzunterrichts an Schulen. Von 2054 Befragten einer repräsentativen Online-Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov für die "Welt am Sonntag" sagen lediglich 40 Prozent, dass es in jedem Fall beim Normalbetrieb bleiben sollte. 26 Prozent sind demnach der Meinung, dass die Schulen im Notfall geschlossen werden sollten, 24 Prozent sprechen sich für eine Verlagerung in den Wechselunterricht aus. Bildungsministerin Bettina Stark-Watzinger verteidigte die Offenhaltung der Schulen. "Präsenzunterricht ist unter diesen Bedingungen nicht schön, aber die beste und gerechteste Form der Bildung", sagt die FDP-Politikerin der Zeitung. Lernlücken, psychische Belastungen und Benachteiligungen aufgrund sozialer Herkunft dürften bei Kindern und Jugendlichen nicht noch größer werden.
  • 1/15/20227:23:05 PM
    Impfprogramm Covax knackt Milliardenmarke bei Impfdosen
    Das internationale Impfstoffprogramm Covax hat am Samstag die Milliardenmarke bei der Auslieferung von Corona-Impfdosen geschafft. Den Meilenstein verkündete Gavi, die Impfallianz aus Regierungen, Firmen, Stiftungen und UN-Organisationen, die das Covax-Programm durchführt. Die einmilliardste Dosis war nach Angaben von Gavi in einer Lieferung, die am Samstag in Ruanda ankam.
    Covax hat inzwischen 144 Länder beliefert. Die Allianz versorgt vor allem ärmere Länder, die kein Geld haben, um die Impfstoffe selbst zu bestellen. Das Programm hat mehr als zehn Milliarden Dollar (8,8 Mrd Euro) an Spenden benommen.
    Gavi-Chef Seth Berkley verwies darauf, dass die Impfstoff-Verteilung noch sehr ungleich ist. 41 Prozent der Weltbevölkerung hätten noch keine einzige Impfdosis erhalten. "Wir werden unsere Anstrengungen verdoppeln, um das Ungleichgewicht zu beenden", teilte er mit. Covax arbeite daran, Ländern bei der Infrastruktur zu helfen, die nötig ist, um große Impfprogramme auf die Beine zu stellen.
  • 1/15/20225:04:51 PM
    Österreich ab Sonntag wieder Hochrisikogebiet

    Die Bundesregierung stuft Österreich wegen hoher Corona-Infektionszahlen ab Sonntag erneut als Hochrisikogebiet ein. Ausgenommen davon sind die Gemeinden Mittelberg und Jungholz sowie das Rißtal im Gemeindegebiet von Vomp und Eben am Achensee, wie das Robert Koch-Institut mitgeteilte. Damit stehen dann alle neun Nachbarländer Deutschlands auf der Risikoliste.
    Wer aus einem Hochrisikogebiet einreist und nicht mindestens den vollständigen Grundschutz mit der meist nötigen zweiten Spritze hat oder genesen ist, muss für zehn Tage in Quarantäne und kann sich frühestens fünf Tage nach der Einreise mit einem negativen Test davon befreien. Für Kinder, die das sechste Lebensjahr noch nicht vollendet haben, endet die Absonderung fünf Tage nach der Einreise automatisch.
    Mit der Einstufung als Hochrisikogebiet verbunden ist eine Reisewarnung des Auswärtigen Amts für nicht notwendige touristische Reisen. Sie erleichtert Touristen die kostenlose Stornierung bereits gebuchter Reisen, bedeutet aber kein Reiseverbot.
  • 1/15/20222:58:21 PM
    72,6 Prozent der Bevölkerung mit vollständigem Grundschutz

    In Deutschland haben inzwischen mindestens 60,4 Millionen Menschen den vollständigen Grundschutz gegen das Coronavirus mit der meist nötigen zweiten Impfung. Das entspricht mindestens 72,6 Prozent der Bevölkerung, wie aus Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) hervorgeht. Eine zusätzliche Auffrischungsimpfung hatten bis einschließlich Freitag 38,7 Millionen Menschen (46,6 Prozent) erhalten. Diese ist wichtig für einen wirksamen Schutz vor der ansteckenderen Virusvariante Omikron. Das RKI gab die Zahl der Impfungen für Freitag mit gut 650.000 an.

    Den vollständigen Grundschutz hat, wer zweifach geimpft oder die Einmalimpfung von Johnson & Johnson erhalten hat. Den höchsten Anteil hat bei diesem Wert im Vergleich der Bundesländer Bremen mit einer Quote von 85,1 Prozent. Bei den Auffrischungsimpfungen liegt das Saarland mit 55,5 Prozent vorne. Beide Male bildet Sachsen mit 61,7 Prozent beziehungsweise 37,1 Prozent das Schlusslicht.

    Mindestens eine Impfdosis erhalten haben bisher 62,4 Millionen Menschen (75,0 Prozent). Die Bundesregierung strebt eine Quote von 80 Prozent Erstgeimpfter bis Ende Januar an.
  • 1/15/20221:54:30 PM
    Demo gegen Corona-Leugner und Impfgegner in Hamburg
    Mehrere Tausend Menschen sind in Hamburg gegen Corona-Leugner und Verschwörungsideologien auf die Straße gegangen. Nach Polizeiangaben beteiligten sich am Samstagnachmittag etwa 2.900 Menschen an einem Protestzug unter dem Motto "Solidarität und Aufklärung statt Verschwörungsideologien" durch die Innenstadt. Dazu aufgerufen hatte das Hamburger Bündnis gegen Rechts, das von mehr als 100 Organisationen und Gruppen unterstützt wurde, darunter die Bürgerschaftsfraktionen von Grünen und Linken, der GEW-Landesverband Hamburg und Fridays for Future.
    Ursprünglich war die Versammlung als Gegendemo für eine große Demonstration von Impfgegnern geplant worden, zu der bis zu 15.000 Teilnehmer erwartet wurden. Diese hatte die Polizei am Donnerstag aus Infektionsschutzgründen verboten.
    Bei der Gegenkundgebung waren auf Plakaten Sprüche wie "Impfen statt schimpfen", "Wer mit Nazis spaziert, hat gar nichts kapiert" oder "Querdenken über die Klippe lenken" zu lesen. Die Demonstration hatte größeren Zulauf als erwartet. Ursprünglich waren 1.000 Teilnehmer angemeldet worden.
  • 1/15/20221:49:45 PM
    Wieder Fall in Palermo: Frau soll Corona-Impfungen gefälscht haben
    In der sizilianischen Stadt Palermo hat die Polizei erneut eine Krankenschwester festgenommen, die Corona-Impfungen vorgetäuscht haben soll. Die Justiz wirft der Frau vor, einem Impfgegner-Ehepaar zwar die Spritze, aber nicht den Impfstoff injiziert zu haben, wie die Polizei am Samstag mitteilte. Auf einem Überwachungsvideo aus dem Dezember war zu sehen, wie die Krankenschwester eine volle Spritze in ein Tuch ausdrückt und sie dann leer in einen Oberarm sticht.
    Erst im Dezember 2021 nahmen Beamte eine andere Krankenschwester fest, die in demselben Impfzentrum elf Menschen auf dieselbe Art vermeintlich gegen Covid-19 immunisierte. Unter den Impflingen war nach Polizeiangaben auch ein führendes Mitglied der lokalen Impfgegner-Bewegung. Die beiden Frauen müssen sich unter anderem wegen Amtsunterschlagung und Falschbeurkundung verantworten. Geimpfte erhalten in Italien einen digitalen Nachweis, der mittlerweile an vielen Orten des öffentlichen Lebens wichtig ist, zum Beispiel, um mit dem Bus zu fahren oder im Restaurant essen zu gehen.
  • 1/15/20221:09:35 PM
    Weiterer Corona-Fall bei PSG: 18-Jähriger ersetzt Torhüter Navas
    Paris Saint-Germain muss wegen einer Corona-Infektion bis auf weiteres auf Torhüter Keylor Navas verzichten. Wie der Fußball-Club am Samstag mitteilte, ist der Schlussmann aus Costa Rica am Vormittag positiv auf das Coronavirus getestet worden. Er habe sich in Isolation begeben und folge dem Gesundheitsprotokoll. Im Spiel am Abend gegen Stade Brest sollte für ihn der erst 18-jährige Lucas Lavallée aus der U19-Mannschaft zwischen den Pfosten stehen.
    Am Vortag hatte Trainer Mauricio Pochettino bekanntgegeben, dass auch Superstar Lionel Messi wegen seiner Corona-Infektion gegen Brest ausfällt. Der Offensivspieler hatte sich zu Hause in Argentinien mit dem Virus Sars-Cov-2 infiziert und bereits das erste Spiel seiner Mannschaft nach der Winterpause verpasst. Auf Instagram erklärte der 34-Jährige, dass seine Genesung etwas länger dauere. Er habe sich jedoch fast erholt und freue sich sehr darauf, wieder auf den Platz zurückzukehren. Dem Verein zufolge wird Messi "nächste Woche schrittweise in den Kader zurückkehren".
    PSG hatte wegen der Corona-Situation im Team zuletzt bereits ein Kurz-Trainingslager in Katar und ein Testspiel in Saudi-Arabien abgesagt. Unter anderem waren Julian Draxler, Stürmer Angel di Maria und Europameister-Schlussmann Gianluigi Donnarumma aus Italien davon betroffen.
  • 1/15/202212:11:27 PM
    Demo gegen Corona-Leugner und Impfgegner in Hamburg
    Viele Hundert Menschen sind in Hamburg am Sonnabend gegen Corona-Leugner und Verschwörungsideologien auf die Straße gegangen. Nach Polizeiangaben versammelten sich am Mittag "mehr als 500 Menschen mit weiter großem Zulauf" am Bahnhof Dammtor zu einem Protestzug unter dem Motto "Solidarität und Aufklärung statt Verschwörungsideologien".
    Ursprünglich war die Versammlung als Gegendemo für eine große Demonstration von Impfgegnern geplant worden, zu der bis zu 15.000 Teilnehmer erwartet wurden. Diese hatte die Polizei am Donnerstag aus Infektionsschutzgründen verboten. Ein Eilantrag der Anmelderin gegen die Untersagung war am Freitag vom Verwaltungsgericht abgelehnt worden.
    Im Laufe des Nachmittags waren weitere Demonstrationen angekündigt - auch von Corona-Maßnahmen-Gegnern. Die Polizei war mit starken Kräften in der Stadt präsent. Man werde das Demonstrationsgeschehen insgesamt betrachten, sagte ein Sprecher. "Und natürlich haben wir auch im Blick, ob sich an die Verbotsverfügung gehalten wird."
  • 1/15/202211:44:06 AM
    Verfassungsschutz-Chef sieht bei Corona-Protesten neue Szene von Staatsfeinden
    Der Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz, Thomas Haldenwang, erkennt unter den Demonstranten gegen die Corona-Politik auch eine neue Szene von Staatsfeinden. Diese ließen sich den bisherigen Kategorien wie Rechts- oder Linksextremismus nicht mehr eindeutig zuordnen, sagte Haldenwang der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung". Sie verbinde keine ideologische Klammer, sondern die Verachtung des demokratischen Rechtsstaates und seiner Repräsentanten. "Sie lehnen unser demokratisches Staatswesen grundlegend ab."
    Dabei brauchten diese Extremisten auch kein spezifisches Thema. Die Pandemie sei nur der Aufhänger: "Ob das jetzt Corona ist oder die Flüchtlingspolitik. Oder auch die Flutkatastrophe: Da hat man teilweise die gleichen Leute gesehen, die versuchten, den Eindruck zu vermitteln, der Staat versage und tue nichts für die Menschen", sagte Haldenwang. Wie groß die Szene sei, könne man noch nicht verlässlich sagen, weil sie ausgesprochen heterogen sei.
    Dabei verändere sich die Dynamik bei den Protesten gegen die Corona-Politik. Früher habe es vor allem große Demonstrationen gegeben. Jetzt sei das Geschehen dezentraler, und es gingen mehr Menschen auf die Straße. So habe es allein in der ersten Januarwoche an einem Tag mehr als 1.000 Veranstaltungen mit mehr als 200.000 Menschen gegeben. Sorge bereite auch die Radikalität einiger Teilnehmer, die nicht nur durch Gewalt gegen Polizei und Medienvertreter zum Ausdruck komme, sondern auch durch Hassparolen im Internet.
    Der Verfassungsschutzchef äußerte die Befürchtung, Extremisten des neuen Phänomenbereichs könnten sich nach dem Ende der Pandemie ein neues Thema suchen, um es für ihre Zwecke zu instrumentalisieren. Dies könnten beispielsweise staatliche Maßnahmen zum Klimaschutz sein. 
  • 1/15/202210:09:36 AM
    Notfallmediziner: Omikron-Welle noch nicht auf Intensivstationen
    Die Omikron-Welle ist nach Einschätzung der Fachgesellschaft der Intensiv- und Notfallmediziner noch nicht auf den Intensivstationen angekommen. Er rechne aber damit, dass es in der nächsten oder übernächsten Woche deutlich mehr Corona-Patienten in den Notaufnahmen gebe werde, sagte Intensivmediziner Christian Karagiannidis am Samstag im Deutschlandfunk. Der Experte leitet das Intensivregister der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (Divi) und ist Mitglied im Corona-Expertenrat der Bundesregierung.
    Im Moment machten sich die hohen Inzidenzen noch nicht bemerkbar, sagte er. "Es sieht nicht so aus, als wenn im Moment, Stand heute, die Omikron-Welle schon auf den Intensivstationen durchgeschlagen ist." Allerdings infizierten sich derzeit auch hauptsächlich jüngere Menschen im Alter bis 35 Jahre. Zugleich sehe man vermehrt auch Infektionen in der kritischen Infrastruktur, Krankenhäuser müssten sich darauf vorbereiten, dass Ärzte und Pflegekräfte ausfielen.
    Karagiannidis betonte: "Wenn wir das ganze Infektionsgeschehen jetzt extrem laufen lassen und ganz hohe Inzidenzen akzeptieren, dann akzeptieren wir auch, dass das Virus ganz sicher die Ungeimpften findet." Bereits jetzt seien 62 Prozent der Corona-Patienten auf den Intensivstationen ungeimpft, nur 5 Prozent hätten eine Auffrischungsimpfung.
  • 1/15/202210:00:47 AM
    Corona-Inzidenz in Niedersachsen steigt weiter
    Die Zahl der neu erfassten Ansteckungen mit dem Coronavirus steigt in Niedersachsen weiter. Die Inzidenz lag am Samstag nach Angaben der Landesregierung bei 402,5 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner binnen einer Woche - am Vortag betrug dieser Wert 380,8. Landesweit wurden laut Robert Koch-Institut 6.298 neue Covid-19-Fälle gezählt, 11 weitere Todesfälle kamen hinzu.
    Zentraler Indikator zur Bewertung der Lage im Land ist die sogenannte Hospitalisierungsinzidenz. Dieser Wert gibt an, wie viele Covid-19-Patienten innerhalb von sieben Tagen pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner in den Krankenhäusern aufgenommen wurden - er blieb wie am Vortag bei 4,7. Auch die landesweite Auslastung der Intensivbetten mit Covid-19-Patienten blieb bei 6,3 Prozent.
    Die landesweit höchste Inzidenz hatte am Samstag die Stadt Delmenhorst mit einem Wert von 1.085,1, gefolgt vom Landkreis Verden (834,5) und dem Landkreis Harburg (666,8). Die geringste Inzidenz wies der Landkreis Wittmund mit 149,9 aus.
  • 1/15/20229:52:08 AM
    Bericht: Regelmäßige Lockdown-Partys in Johnsons Regierungssitz
    Neue Vorwürfe wegen des Bruchs von Corona-Regeln in seinem Regierungssitz setzen den britischen Premier Boris Johnson in der "Partygate"-Affäre noch stärker unter Druck. In der Downing Street hat es einem Medienbericht zufolge während der Pandemie nicht nur vereinzelte, sondern regelmäßige Zusammenkünfte gegeben, bei denen Alkohol getrunken worden sei. Das schreibt der in der Angelegenheit in der Regel gut informierte "Mirror" am Samstag.
    Johnsons Mitarbeiter hätten sich jeden Freitag zu "Wine-time Fridays" getroffen, der Premier habe sie ermutigt, "Dampf abzulassen" - auch wenn Treffen in Innenräumen gemäß den Lockdown-Regeln streng verboten gewesen waren. Der Regierungschef habe mehrmals selbst bei diesen Zusammenkünften vorbeigeschaut. Die Mitarbeiter hätten für die regelmäßigen Treffen eigens einen Bürokühlschrank angeschafft, um ihre Flaschen Weißwein, Prosecco und Bier kühl zu halten.
    Freitägliche Treffen sind nach "Mirror"-Angaben seit langem eine "Downing-Street-Tradition" gewesen, auch unter früheren britischen Regierungen. Die Zusammenkünfte wurden demnach aber auch fortgesetzt, nachdem Corona-Beschränkungen erlassen worden waren.
  • 1/15/20228:36:32 AM
    Mehr als 500.000 Franzosen droht Ablaufen des Corona-Nachweises
    Mit dem heutigen Samstag gelten in Frankreich neue Regeln für den Impfnachweis im Gesundheitspass. Wessen Impfung bereits sieben Monate zurückliegt, der braucht nun einen Booster, um weiterhin als geimpft zu gelten. Etwa 560.000 Menschen droht damit nach Angaben des Gesundheitsministeriums der Verlust ihres Impfstatus. Die verschärften Regeln gelten für Menschen über 65 Jahre bereits seit Mitte Dezember. Der Gesundheitspass entspricht der 3G-Regel und muss in Frankreich vorgezeigt werden, um etwa in Bars oder Theater zu kommen.
    Im Kampf gegen die fünfte Corona-Welle will die französische Regierung weitere Anreize für eine Impfung setzen. Dazu wollte sie ebenfalls zu Mitte Januar die Zutrittsregelungen anpassen und Ungeimpften den Zugang etwa zu Kultureinrichtungen, Restaurants und Fernzügen versagen. Noch ist das Gesetzesvorhaben aber nicht durch das Parlament. Nach mehreren Sitzungsunterbrechungen im Unterhaus könnte sich die Verabschiedung weiter verzögern. Die gemeinsame Beratung der beiden Parlamentskammern endete ohne Ergebnis. Damit kam der Text zurück in die Nationalversammlung und den Senat. Am Sonntag könnte der Text dann endgültig verabschiedet werden.
    Die Infektionszahlen schossen in Frankreich in den vergangenen Wochen in die Höhe. Omikron macht mittlerweile zwei Drittel der sequenzierten Fälle aus. Zuletzt meldeten die Behörden gut 329.000 Infektionen innerhalb eines Tages. Die Zahl der registrierten Ansteckungen auf 100.000 Menschen innerhalb einer Woche lag landesweit zuletzt bei etwa 2.829.
  • 1/15/20228:30:13 AM
    Bombenverdacht auf Anti-Corona-Demo
    Aufregung in Hamburg nach einer Demonstration gegen die Corona-Maßnahmen: An der Kunsthalle ist am Freitagabend nach dem Fund eines verdächtigen Gegenstands Sprengstoffalarm ausgerufen worden. Das sagte ein Polizeisprecher. 
    Spürhunde und Sprengstoffexperten mussten am Abend anrücken - und konnten schließlich Entwarnung geben. "Das war nichts", sagte eine Polizeisprecherin. Bei dem Gegenstand handele es sich lediglich um ein technisches Gerät. Nach jetzigem Sachstand sei nicht mehr davon auszugehen, dass es sich um eine Bombe oder eine Attrappe handele, teilte die Polizei mit. Zuvor hatten Polizeihunde angezeigt, dass Sprengstoff an dem Gerät sein könnte.
    Nach dem Fund hatte die Polizei den Bereich um die Kunsthalle abgesperrt und nachts gegen 1 Uhr wieder freigegeben. Die Demonstration mit rund 300 Menschen war davor weitestgehend friedlich verlaufen, wie es weiter hieß.
  • 1/15/20226:53:33 AM
    Infektiologe Wendtner: Vierte Impfung jetzt schon vorbereiten
    Der Münchner Corona-Experte Clemens Wendtner mahnt zur zügigen Vorbereitung auf die vierte Corona-Impfung - mit den verfügbaren Impfstoffen. "Für mich wäre eine Viertimpfung vier bis sechs Monate nach der dritten Impfung eine adäquate Maßnahme", sagte der Chefarzt der Infektiologie an der München Klinik Schwabing. Er verwies zugleich jedoch darauf, dass es aufgrund mangelnder Daten noch keine Empfehlung der Ständigen Impfkommission (Stiko) zur Viertimpfung gibt.
    Oft heiße es, man wolle auf den angepassten Omikron-Impfstoff warten. "Ich fürchte aber, das wird zu lange dauern", sagte Wendtner. Vor April sei nicht mit neuen Impfstoffen zu rechnen - die Omikron-Welle rolle aber jetzt heran.
    "Man muss eine Viertimpfungs-Kampagne jetzt schon vorbereiten, auch von der Verfügbarkeit der derzeit zugelassenen Impfstoffe her. Da dürfen wir nicht erst daran denken, wenn wir März oder April haben", sagte Wendtner. Die Viertimpfung sei auch jetzt schon ein Thema - nämlich für "die Personen, die im Spätsommer einen Boost bekommen haben". Das könnten Beschäftigte im Gesundheitswesen ebenso sein wie besonders gefährdete Menschen etwa in Seniorenheimen.
  • 1/15/20226:51:36 AM
    Tennisprofi Zverev zur Corona-Situation: "Gehe nirgendwo mehr hin"
    Angesichts der hohen Corona-Zahlen in Melbourne schränkt sich Tennis-Olympiasieger Alexander Zverev bei den Australian Open stark ein. Er gehe - abgesehen vom Training - nirgendwo mehr hin, sagte der 24 Jahre alte Hamburger am Samstag in Melbourne. "Ich gehe kein Risiko ein. Ich möchte das Turnier so gut wie möglich spielen." Für den australischen Bundesstaat Victoria wurden am Samstag gut 25.000 neue Fälle gemeldet.
  • 1/15/20226:43:44 AM
    Sieben-Tage-Inzidenz bei 497,1: Höchster Wert seit Pandemie-Beginn
    Das Robert Koch-Institut (RKI) hat erneut einen Höchstwert bei der bundesweiten Sieben-Tage-Inzidenz gemeldet. Das RKI gab den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Samstagmorgen mit 497,1 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 470,6 gelegen. Vor einer Woche lag die bundesweite Inzidenz bei 335,9 (Vormonat: 353,0). Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 78.022 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 05.00 Uhr wiedergeben. Vor einer Woche waren es 55.889 Ansteckungen.
    Deutschlandweit wurden den neuen Angaben zufolge binnen 24 Stunden 235 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 268 Todesfälle. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 7.913.473 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.
    Die Zahl der in Kliniken aufgenommenen Corona-Patienten je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen gab das RKI am Freitag 3,23 an (Donnerstag: 3,09, Mittwoch: 3,13). Sie war damit erstmals seit einigen Tagen wieder gestiegen. Am Wochenende wird sie nicht veröffentlicht.
    Die Zahl der Genesenen gab das RKI am Samstag mit 6.942.400 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 115.572.
  • 1/14/20229:45:00 PM
    Söder für "breiteren Ansatz" in der Corona-Politik
    Bayerns Ministerpräsident Markus Söder will in der Corona-Politik künftig einen "breiteren Ansatz" verfolgen. "Ich habe über den Jahreswechsel lange nachgedacht, viele Gespräche geführt - privat und politisch - und aus diesen zwei Corona-Jahren auch tiefe Lehren gezogen", sagte der CSU-Politiker dem "Münchner Merkur" (Samstag). "Wir brauchen jetzt, gerade bei Omikron, einen breiteren Ansatz. Es wird nicht mehr ausreichen, die Lage nur medizinisch und virologisch zu betrachten. Wir müssen auch auf die gesellschaftliche und soziale Komponente stärker achten."

    Die Gesellschaft sei nicht in zwei gleiche Teile gespalten, aber sie sei geteilt. "Eine kleine Gruppe Querdenker mit sehr abstrusen Argumenten, eine große Gruppe an sehr vorsichtigen Menschen, aber eben auch einige, die zwar alle Regeln mitgemacht haben, aber erschöpft und müde sind und am Sinn mancher Vorschriften zu zweifeln beginnen."
  • 1/14/20229:30:00 PM
    US-Haushalte können vier kostenlose Corona-Tests bestellen
    US-Haushalte können ab 19. Januar auf der Internetseite COVIDTests.gov vier kostenlose Corona-Selbsttests bestellen. Wie das Präsidialamt mitteilt, soll die Auslieferung sieben bis zwölf Tage nach der Bestellung dauern. US-Präsident Jo Biden hatte versprochen, der amerikanischen Bevölkerung eine Milliarde kostenlose Tests zur Verfügung zu stellen. Tests waren zuletzt teilweise ausverkauft oder nur sehr teuer zu haben. Die USA haben rund 330 Millionen Einwohner.
  • 1/14/20229:10:00 PM
    Spaniens Regierung fordert die "Grippalisierung"

  • 1/14/20229:06:40 PM
    Wie echt sind diese Stellenanzeigen von angeblichen Flutopfern?
  • 1/14/20229:00:34 PM
    KBV-Chef - Wir unterliegen einer gewissen Kontroll-Illusion
    Andreas Gassen, Chef der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV,) ist überzeugt, dass es im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie beim Testgeschehen deutliche Änderungen geben muss und man sich auf symptomatische Fälle konzentrieren sollte. "Es wird einen Schwerpunkt geben, die Menschen mit PCR-Tests zu versehen, die gegebenenfalls aus der Quarantäne freigetestet werden sollen", so Gassen im Fernsehsender Phoenix. 

    Schon jetzt lägen die Infektionszahlen "deutlich höher", als die vom RKI kommunizierte Zahl, weil viele Ansteckungen gar nicht mehr bemerkt würden. "Wir unterliegen seit Monaten einer gewissen Kontroll-Illusion", ergänzte der KBV-Vorstandsvorsitzende. Den kompletten Überblick über die Pandemie habe man nur in wenigen Bereichen, etwa bei den Krankenhauseinweisungen und bei Menschen, die auf Intensivstationen behandelt werden müssten.
  • 1/14/20227:10:30 PM
    Lockdown-Ende in der Niederlande
    Die Niederlande beenden nach fast vier Wochen und unter starkem Druck von Unternehmern den strengen Corona-Lockdown. Aber strenge Maßnahmen bleiben. Geschäfte, Friseure und Sportclubs sowie Hochschulen dürfen ab Samstag wieder öffnen. Das kündigte Premier Mark Rutte am Freitagabend in Den Haag an. Geschlossen aber bleiben weiter Gaststätten, Museen, Theater und Kinos. Gastwirte und der Kultursektor sind empört.

    Angesichts dramatisch steigender Infektionszahlen könnten nicht mehr Sektoren zugleich geöffnet werden, sagte Rutte. «Alles zugleich geht nicht, das Risiko ist zu groß.» Ende des Monats werde es möglicherweise neue Lockerungen geben.

    Gesundheitsminister Ernst Kuipers sprach von einer «neuen Phase der Pandemie». Die Not bei Bürgern und Unternehmern sei groß. "Wir müssen lernen, mit dem Virus zu leben." Das Risiko einer Überlastung des Gesundheitssystems bleibe aber hoch.
  • 1/14/20226:01:41 PM
    Etliche Corona-Fälle: Berliner Verkehrsbetriebe schränken Busverkehr stark ein 
    Das Berliner Nahverkehrsangebot leidet unter den stark gestiegenen Corona-Zahlen in der Hauptstadt. Ab Montag schränken die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) den Busverkehr drastisch ein - rund 3 Prozent weniger Busse sollen dann unterwegs sein. Grund dafür sind die stark gestiegenen Corona-Fälle beim Personal.
  • 1/14/20225:00:00 PM
    Epidemiologe warnt: Es können weitere Wellen kommen
    Der Bremer Epidemiologe Hajo Zeeb schließt weitere Wellen des Coronavirus nicht aus. "Wir müssen halt immer darauf gefasst sein, dass sich Varianten ergeben, die uns einen Strich durch die Rechnung machen", sagte Zeeb der Deutschen Presse-Agentur. Dass sich Corona mit dem Auslaufen der derzeit grassierenden Omikron-Variante ähnlich wie die gewöhnliche Grippe verhalte, sei nur eine der möglichen Entwicklungen. "Auf jeden Fall ist es nicht das ausschließliche Szenario", sagte er am Freitag.
    Zwar werde der Prozess durch die Omikron-Welle beschleunigt. Nach deren Höhepunkt werde es einen sehr hohen Anteil an Menschen geben, die nach Impfung oder Infektion immun seien. "Insofern ist das schon ein beschleunigter Weg in die endemische Situation", sagte der Mediziner vom Leibniz-Institut für Präventionsforschung und Epidemiologie (BIPS).
  • 1/14/20224:30:00 PM
    Nach Corona-Stopp geht's für die AidaNova wieder auf See
    Viele Menschen sparen jahrelang, um eine Kreuzfahrt machen zu können. Immens war die Enttäuschung vieler, als die Fahrt der AidaNova von Hamburg aus wegen Coronafällen an Bord abgebrochen wurde. Einige Tage hatte das Schiff vom 20. Dezember im Hafen von Lissabon gelegen - am 3. Januar dann das endgültige Aus. Wegen infizierter Besatzungsmitglieder musste die Reise abgebrochen werden. Jetzt wird die AidaNova nach einer kleinen "Irrfahrt" am 15. Januar von Gran Canaria aus wieder starten.
    Wie das geht, erfahren Sie hier:
  • 1/14/20224:00:00 PM
    Nächster Corona-Schock für Bayern München: Davies fällt aus- Herzmuskelentzündung
    Alle Infos:
  • 1/14/20223:30:00 PM
    Niedersachsen: Kontaktbeschränkung gilt künftig auch für 14-Jährige
    Niedersachsen setzt das Mindestalter, ab dem die Corona-Kontaktbeschränkungen gelten, um ein Jahr herab. Von Samstag an sollen 14-Jährige bei der Berechnung der erlaubten Teilnehmerzahl mitgezählt werden, kündigte eine Regierungssprecherin an. Damit werde die Kontaktvorgabe an die übrigen an das Alter geknüpften Regelungen der Corona-Verordnung angeglichen. Bisher galt die Ausnahme "bis zu einem Alter von einschließlich 14 Jahren", in der neuen Fassung soll sie für Kinder "bis zur Vollendung des 14. Lebensjahres" greifen.
    Wer geimpft oder genesen ist, darf sich in Niedersachsen mit maximal neun weiteren Menschen treffen. Wer weder geimpft noch genesen ist, darf neben seinem eigenen Haushalt nur zwei weitere Menschen eines weiteren Haushalts treffen. Nicht mitgezählt werden dabei jeweils Kinder sowie Betreuer von Menschen mit Behinderung oder von Pflegebedürftigen.
  • 1/14/20223:00:00 PM
    3G-Nachweis fehlte: Mann bespritzt Verwaltungsbeschäftigte mit Benzin
    Nach der Aufforderung, die Stadtverwaltung in Dormagen bei Köln wegen eines fehlenden 3G-Nachweises zu verlassen, hat ein 28-jähriger Mann drei Mitarbeiterinnen und sich selbst mit Benzin bespritzt. Anschließend habe er ein Feuerzeug hervorgeholt und es drohend in Richtung der Mitarbeiterinnen gehalten, teilte die Polizei in Neuss mit. Demnach überwältigten weitere Angestellte der Stadtverwaltung Dormagen den Mann und hielten ihn bis zum Eintreffen der Polizei fest. Die drei Frauen erlitten der Polizei zufolge leichte Augen- und Atemwegsreizungen.
    Nach Angaben der Polizei hatte der Mann zuvor einen Brief bei der Verwaltung abgegeben, in dem der Asylbewerber ein Einzelzimmer forderte. Anschließend sei er aufgefordert worden, das Gebäude zu verlassen, worauf er eine Plastikflasche mit dem Benzin hervorgeholt habe. Insgesamt habe er etwa einen Liter Benzin in dem Büro verteilt. Der 28-Jährige wurde von der Polizei in eine Psychiatrie gebracht. Ihm wurde wegen des Verdachts auf Drogenkonsum eine Blutprobe entnommen.
  • 1/14/20222:45:00 PM
    Die wichtigsten News aus der Bundespressekonferenz zur aktuellen Corona-Lage
    Alle Infos:
  • 1/14/20222:30:00 PM
    Lauterbach: Deutschland kann Pandemie in diesem Jahr beenden
    Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach sieht ein Ende der Pandemie kommen. Es gebe die Möglichkeit, die Pandemie in Deutschland in diesem Jahr zu beenden, sagt Lauterbach im Bundesrat. Nun müsse diese Möglichkeit auch genutzt werden. Nicht jedes Land sei dazu in der Lage. "Wir sind privilegiert", sagt der SPD-Politiker.
  • 1/14/20222:06:35 PM
    Corona-Impfstoff von Novavax soll ab 21. Februar verfügbar sein
    Corona-Impfungen mit dem Präparat des US-Herstellers Novavax sollen voraussichtlich Ende Februar in Deutschland starten können. Die erste Lieferung von 1,75 Millionen Dosen soll ab dem 21. Februar zur Verfügung stehen, wie Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach am Freitag mit Verweis auf Firmenangaben in Berlin sagte. Genaue Termine für weitere 3,25 Millionen Dosen, die gekauft wurden, stünden noch nicht fest. Er hoffe auf Lieferung noch im Februar.
  • 1/14/20222:05:24 PM
    Österreich wird wieder Corona-Hochrisikogebiet
    Die Bundesregierung stuft das Nachbarland Österreich wegen hoher Corona-Infektionszahlen von Sonntag an erneut als Hochrisikogebiet ein. 

    Ausgenommen davon sind die Gemeinden Mittelberg und Jungholz sowie das Rißtal im Gemeindebiet von Vomp sowie Eben am Achensee. Das teilte das Robert Koch-Institut am Freitag mit. Damit werden dann alle neun Nachbarländer Deutschlands auf der Risikoliste stehen. Dänemark, Polen, Tschechien, die Schweiz, Frankreich, Luxemburg, Belgien und die Niederlande sind schon seit längerem als Hochrisikogebiete ausgewiesen. Neben Österreich kommen mehr als 30 andere Länder auf die Liste, viele davon in Afrika und in der Karibik.
  • 1/14/20222:00:00 PM
    Inzidenz in Italien bei fast 2000
    Die Sieben-Tage-Inzidenz der Corona-Fälle in Italien steigt weiter an. Die Behörden verzeichneten in den zurückliegenden sieben Tagen landesweit durchschnittlich 1988 Corona-Infektionen je 100.000 Einwohner, wie das Oberste Gesundheitsinstitut ISS unter Berufung auf Daten des Gesundheitsministeriums in Rom mitteilte. Eine Woche zuvor lag der Wert noch bei 1669 Fällen.
    Seit Weihnachten zeigt der Trend, dass immer mehr Covid-19-Patienten Betten in den Krankenhäusern belegen. Für die Intensivstationen gab das ISS den italienweiten Anteil mit 17,5 Prozent an. Damit liegt der Wert aber noch unter der Alarm-Schwelle von 30 Prozent.
  • 1/14/20221:30:00 PM
    Studie der Asklepios-Kliniken zeigt: Fast 70 Prozent der Corona-Intensivpatienten sind ungeimpft
    Wie wirksam ist die Coronaimpfung tatsächlich? Schützt sie uns vor einem schweren Verlauf? Diese Fragen beantwortet eine Auswertung der Asklepios-Kliniken in Hamburg jetzt eindeutig mit Zahlen. Demnach sind mehr als zwei Drittel der Corona-Intensivpatienten ungeimpft. Bei geimpften Personen verläuft die Erkrankung dagegen zum großen Teil milde. 
    Die Hintergründe:
  • 1/14/20221:00:00 PM
    Virologe Drosten: In Deutschland zu viele Ungeimpfte über 60 Jahre
    Der Virologe Christian Drosten warnt, schon jetzt auf eine Durchseuchung der Bevölkerung in Deutschland zu setzen. Drei Millionen Menschen über 60 Jahren seien noch nicht geimpft, fast neun Millionen nicht geboostert und damit nicht vollständig gegen die Omikron-Virus-Variante geschützt, sagt er. Aber irgendwann müsse man das Virus "laufen lassen", weil man die Bevölkerung nicht immer wieder nachimpfen könne.
  • 1/14/20221:00:00 PM
    Druck auf Johnson steigt - Bericht über Partys vor Beerdigung von Prinz Philip
    Der wegen einer Reihe von Skandalen angeschlagene britische Premierminister Boris Johnson gerät weiter unter Druck. Trotz geltender Kontakteinschränkungen aufgrund der Corona-Pandemie wurden einem Bericht des "Daily Telegraph" zufolge am 16. April 2021 zwei weitere Partys in seinem Amtssitz in der Downing Street gefeiert - am Vorabend der Beisetzung von Prinz Philip, dem Ehemann von Königin Elizabeth. Johnson befand sich laut dem Bericht zum Zeitpunkt der Partys auf dem Landsitz Chequers. Erst am Mittwoch hatte sich der Premier im Parlament für seine Teilnahme an einer Gartenparty entschuldigt, die es im Mai 2020 inmitten des ersten Corona-Lockdowns gegeben hatte. Die Opposition gab sich damit nicht zufrieden. Sie forderte Johnsons Rücktritt. Und auch in den eigenen Reihen bröckelt der Rückhalt.
  • 1/14/202212:45:10 PM
    RKI-Chef Wieler: Zahl der Todesfälle wird wieder steigen
    Bei den Infektionsfällen wird die Omikron-Variante die Delta-Variante nach Worten des Präsidenten des Robert-Koch-Instituts, Lothar Wieler, in wenigen Tagen vollständig verdrängt haben. Durch die Masse an Infektionen müsse man sich darauf einstellen, dass die Zahlen der Krankenhauseinweisungen und der Todesfälle wieder steigen würden, sagt Wieler. Bisher hätten die Todesfälle noch nicht wieder zugenommen: "Das wird sich aber ändern."
  • 1/14/202212:37:08 PM
    Lauterbach schließt Lockerungen derzeit aus
    "Wir sind mitten in einer schweren Omikron-Welle, wir können kein Risiko eingehen", so Gesundheitsminister Karl Lauterbach. "Wir haben eine große Zahl an ungeimpften, älteren Menschen, zum Teil mit erheblichen Risikofaktoren. Wir haben keinen Anlass zu Lockerungen."
    Lauterbach mache sich Sorgen, dass 2G+ noch nicht überall umgesetzt wird, obwohl es bereits vor einer Woche beschlossen wurde. Und dass die Kontrollen nicht angemessen seien. Das sei sein persönlicher Eindruck. "Wir müssen stärker werden im Vollzug." Das Maßnahmenpaket sei aber das richtige, so Lauterbach.
  • 1/14/202212:30:00 PM
    Omikron-Chaos: Ansturm auf Testzentren, Labore überlastet - droht die Test-Priorisierung?
    Mehr dazu:
  • 1/14/202212:19:59 PM
    Lauterbach: Omikron nicht unbedingt ungefährlicher als Delta
    Studien belegen immer wieder, dass die Omikron-Variante des Coronavirus deutlich harmloser als die vorhergegangene Delta-Variante sei. Das sei allerdings nicht 1:1 auf Deutschland zu übertragen, so Gesundheitsminister Karl Lauterbach. In Deutschland herrsche eine Sondersituation: Es gebe eine besonders hohe Quote an Ungeimpften in der älteren Bevölkerung, die darüber hinaus zusätzliche Risikofaktoren aufweisen. Dadurch trifft auch sie , und damit Deutschland, die Omikron-Variante hart.
  • 1/14/202212:14:40 PM
    Lauterbach zu Omikron: "Wir können keine Durchseuchung akzeptieren - Zahl der Opfer zu hoch"
    Es gebe keinen Grund zur Entwarnung, so startete Gesundheitsminister Karl Lauterbach seinen Vortrag bei der Bundespressekonferenz. Das Ziel der Bundesregierung sei lediglich, die unvermeidbar steigende Zahl an Omikron-Fällen zu strecken und natürlich zu reduzieren, um die Zahl der Opfer möglichst gering zu halten. Eine Durchseuchung der Bevölkerung könne nicht akzeptiert werden, so Lauterbach. Dabei sei die Zahl der Opfer ungewiss, aber sicherlich zu hoch. Außerdem gebe sie keinen Schutz vor weiteren Variante. Mit dem Tempo der aktuellen Booster-Impfungen sei er zwar zufrieden, trotzdem werde es jetzt noch einmal beschleunigt werden müssen. 
  • 1/14/202212:00:00 PM
    FIFA-Bericht: Pandemie belastet den Transfermarkt
    Die Corona-Pandemie hat sich im Jahr 2021 deutlich auf den internationalen Transfermarkt ausgewirkt. Nur noch 4,86 Milliarden Dollar (umgerechnet 4,24 Milliarden Euro) wurden an Ablösesummen für Spieler gezahlt. Das sind mehr als 750 Millionen Dollar weniger als im Jahr 2020, als die Pandemie begann. Noch 2019 wurde mit Ablösesummen von insgesamt 7,35 Milliarden Dollar (6,42 Milliarden Euro) ein Rekord aufgestellt.
    Dass die Ablösesummen insgesamt sanken, zeigt auch die Tatsache, dass die Anzahl der Transfers (18.068) fast wieder das Niveau von 2019 (18.080) erreicht haben. Top-Transfer des Jahres war der Belgier Romelu Lukaku. Die FIFA nennt zwar keine Summe, schätzungsweise soll Champions-League-Sieger FC Chelsea aber 115 Millionen Euro an Inter Mailand überwiesen haben. Auf Platz zwei liegt der Ex-Dortmunder Jadon Sancho. Sein Wechsel zu Manchester United war mit 85 Millionen Euro geschätzt worden.
  • 1/14/202211:45:00 AM
    Umfrage: 44 Prozent zufrieden mit Corona-Maßnahmen
    44 Prozent der Bundesbürger sind laut ZDF-Politbarometer zufrieden mit den gegenwärtigen Corona-Maßnahmen. 30 Prozent meinen, sie müssten härter ausfallen - dies ist ein Rückgang von zwölf Prozentpunkten gegenüber dem Dezemberwert. 22 Prozent halten sie für übertrieben (minus sechs). 69 Prozent der Befragten finden, dass Corona und die Folgen das wichtigste Problem in Deutschland ist. Auf dem zweiten Platz folgt mit deutlichem Abstand das Thema Klima mit 33 Prozent. Für eine allgemeine Impfpflicht sprechen sich 62 Prozent aus. Nur die AfD-Anhänger sind mehrheitlich dagegen.
  • 1/14/202211:30:00 AM
    Ungeimpfte Ü60-Griechen müssen monatlich blechen
    Von Montag an droht Ungeimpften über 60 Jahren in Griechenland eine Geldstrafe von monatlich 100 Euro - das hat der griechische Regierungschef Kyriakos Mitsotakis in einem Interview bestätigt. Der Ausweg sei einfach: "Du lässt Dich impfen und zahlst keine Strafe", sagte Mitsotakis am Donnerstagabend dem TV-Sender ANT1 auf die Frage, ob er sich bewusst sei, wie hart die Strafe für viele griechische Rentner sei.
    Die Maßnahme war im November angekündigt worden. "Seither sind nun fast 90 Prozent der über 60-Jährigen geimpft", sagte Mitsotakis. Von Montag an wird die staatliche Sozialversicherung die Daten Ungeimpfter an das Finanzamt weiterleiten, das die Strafzahlungen einzieht. Das Geld soll den Krankenhäusern des Landes zukommen.
  • 1/14/202211:15:00 AM
    Djokovics Anwälte legen Einspruch gegen Annullierung von Visum ein
    Dieser Tennis-Thriller findet einfach keine Ende: Der serbische Superstar Novak Djokovic will gegen die erneute Annullierung seines Visums für Australien Einspruch einlegen. Das kündigte sein Anwalt Nicholas Wood bei einer Anhörung vor Gericht in Melbourne an.
    Alle Infos:
  • 1/14/202211:00:00 AM
    Lauterbach: "Ungeimpfte sollten wie Geimpfte behandelt werden"
    Bei der Sondersitzung im Bundesrat macht Gesundheitsminister seine Position gegenüber einer allgemeinen Impfpflicht deutlich.  "Wenn wir alle für uns in Anspruch nehmen würden, aus welchen Gründen auch immer, uns nicht impfen zu lassen, dann würden wir im Chaos enden", so Lauterbach. Deshalb sei er für eine allgemeine Impfpflicht. Trotzdem sage er als Arzt, dass Ungeimpfte genau so behandelt werden sollten wie Geimpfte. Das sei ein Gebot des Humanismus. "Für mich sind als Arzt alle gleich. Ich blicke nach vorne und nicht zurück. Ich habe Ungeimpften keine Vorurteile gegenüber."
  • 1/14/202210:30:00 AM
    Halbe Million Israelis zum vierten Mal gegen Corona geimpft
    Eine halbe Million Israelis über 60 Jahre haben bereits die vierte Impfung gegen das Coronavirus erhalten. "Israels bahnbrechende Impfkampagne hat einen weiteren Meilenstein erreicht", sagte Ministerpräsident Naftali Bennett.
    Israel verabreicht seit zwei Wochen vierte Corona-Impfungen. Derzeit erhalten Menschen mit Immunschwäche, Menschen ab 60 Jahren und medizinisches sowie Pflegepersonal für Senioren den zweiten Booster. Aktuell gelten nach Angaben des Gesundheitsministeriums noch rund 62 Prozent der 9,4 Millionen Israelis als vollständig geimpft. Die Zahl der täglich registrierten Neuinfektionen steigt rasant an: Am Donnerstagabend wurden 48 311 Fälle gemeldet.
  • 1/14/202210:15:41 AM
    Lauterbach: "Das größte Opfer bringen unsere Kinder"
    Am Freitagvormittag hat der Bundesrat über die neue Quarantäne-Musterverordnung und Einreiseverordnung abgestimmt, zuvor sprach Gesundheitsminister Karl Lauterbach über die Linie der Ampel-Regierung und seine Einschätzung über die Entwicklung der Corona-Pandemie. Dabei blickt er vor allem auf unsere Kleinsten. "Das größte Opfer bringen unsere Kinder", so Lauterbach. Trotzdem glaube er daran, dass Deutschland noch in diesem Jahr die Pandemie beenden könne.
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