Die Corona-Krise

CORONAVIRUS-LIVETICKER - Scholz: Wichtiger Meilenstein beim Impfen erreicht

Kabinettssitzung in Berlin
Kabinettssitzung in Berlin
© dpa, Hannibal Hanschke, tho nwi

16. Januar 2022 - 18:52 Uhr

  • 1/16/20225:49:06 PM
    Scholz: Wichtiger Meilenstein beim Impfen erreicht

    Bundeskanzler Olaf Scholz sieht einen wichtigen Meilenstein beim Impfen geschafft. Drei von vier Bundesbürgern seien inzwischen mindestens einmal gegen das Coronavirus geimpft. "Eine wichtige Wegmarke", erklärte der SPD-Politiker auf Twitter. Er ergänzte: "Als nächstes sollten wir die 80%-Marke anstreben."

    Nach Zahlen des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Samstag haben inzwischen 72,6 Prozent der Bevölkerung den vollständigen Grundschutz. Fast jeder zweite (46,6 Prozent) hat bereits eine zusätzliche Auffrischungsimpfung erhalten, die für den Schutz vor der Omikron-Variante wichtig ist. Die erste Impfdosis haben 75 Prozent bekommen. Hier strebt die Bundesregierung nach bisherigen Angaben eine Quote von 80 Prozent bis Ende Januar an. 

  • 1/16/20226:27:25 PM
    Frankreich: Parlament stimmt Einschränkungen für Ungeimpfte zu 

    Das französische Parlament hat im Kampf gegen die fünfte Corona-Welle drastischen Zugangsbeschränkungen für Ungeimpfte endgültig zugestimmt. In der Nationalversammlung sprachen sich 215 Abgeordnete dafür aus, 58 stimmten dagegen. Sieben Abgeordnete enthielten sich. Das Gesetz sieht vor, dass ungeimpfte Menschen ab 16 Jahren künftig keinen Zugang mehr zu Gastronomie, Kultureinrichtungen und dem Fernverkehr haben sollen.

    Frankreichs Regierung will angesichts enorm hoher Infektionszahlen weitere Anreize für eine Corona-Impfung setzen. Mit der Regelung soll der aktuell geltende Gesundheitspass, der Nachweis über eine Impfung, eine Genesung oder einen aktuellen negativen Corona-Test gibt, zum Impfpass umgewandelt werden. Ein negativer Test reicht damit bald nicht mehr aus, um Zugang zu zahlreichen Orten zu bekommen.

    Ursprünglich sollte die Regelung bereits zum 15. Januar greifen. Wegen hitziger Debatten in der Nationalversammlung sowie zwischen den beiden Parlamentskammern verzögerte sich das Vorhaben. Wann genau die Neuerung in Kraft tritt, ist noch unklar. Einzelne Abgeordnete hatten angekündigt, den Verfassungsrat wegen des Textes anrufen zu wollen.
  • 1/16/20225:57:39 PM
    Impf-Schulungen für Apotheker laufen

    Etwa 2.600 Apotheker sollen bis Monatsende in Nordrhein-Westfalen Corona-Schutzimpfungen trainiert haben. Rund 100 von ihnen lernten unter ärztlicher Anleitung in einem Hotel nahe der Düsseldorfer Arena das Setzen der Spritzen. Für ihr Training injizierten sich die Pharmazeuten gegenseitig eine Kochsalzlösung. Bis Ende Januar sollen in NRW bis zu 4.000 Apotheker für die Impfung bereit stehen.
    Das Interesse sei riesengroß, hatte der Präsident der Apothekerkammer Nordrhein, Armin Hoffmann, betont. Parallel seien noch einige Detailfragen wie die Impfstoffversorgung der Apotheken zu klären, damit die Impfkampagne in den Apotheken vor Ort starten könne.
  • 1/16/20222:13:13 PM
    "Spiegel"-Bericht: Dutzende Ermittlungsverfahren gegen Impfverweigerer in Bundeswehr
    In der Bundeswehr wird nach einem "Spiegel"-Bericht gegen dutzende Soldaten wegen Verstoßes gegen die Impfpflicht ermittelt. Für die rund 180.000 Soldaten und Soldatinnen gilt das Ablehnen der Impfung als Befehlsverweigerung. Zunächst drohen den Impfverweigerern in Uniform Disziplinarstrafen, schreibt das Magazin. Letztlich laufe die Verweigerung der Impfung auf eine Entfernung aus der Truppe hinaus.
  • 1/16/20221:38:47 PM
    Lauterbach stimmt auf schwere Zeit ein
    In der aktuellen Corona-Welle mit der hoch ansteckenden Omikron-Variante warnt Gesundheitsminister Karl Lauterbach vor einer hohen Zahl an Toten und massiven Einschränkungen bei Krankenhausbehandlungen. "Uns drohen in Deutschland sehr schwere Wochen", sagte der SPD-Politiker der "Bild am Sonntag". "Wir dürfen uns mit Blick auf die aktuell sinkenden Krankenhauszahlen insbesondere auf den Intensivstationen nicht in Sicherheit wiegen." Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz überschritt unterdessen erstmals die 500er-Schwelle.

    Das Robert Koch-Institut meldete am Sonntagmorgen erneut einen Höchstwert: Demnach lag der Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche bei 515,7. Zum Vergleich: Am Vortag hatte er bei 497,1 gelegen. Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 52.504 Neuinfektionen. Vor einer Woche waren es 36.552 neue Ansteckungen.
  • 1/16/20221:15:32 PM
     35-Jähriger greift nach Masken-Verstoß Polizist an
    Vollkommen aufgebracht war am Samstag (15. Januar) ein tschechischer Staatsbürger, der nach einem Verstoß gegen die Corona-Schutzverordnung die Polizei beschäftigte.
    Der als Monteur zurzeit in Hückeswagen lebende Mann hatte beim Einkaufen in einem Lebensmittelmarkt an der Wiehagener Straße beharrlich die Hinweise der Beschäftigten hinsichtlich der Maskentragepflicht missachtet, so dass gegen 15.30 Uhr schließlich die Polizei wurde. Auch gegenüber der Polizei verhielt sich der 35-Jährige vollkommen uneinsichtig; vielmehr zückte er sein Handy, um die Einsatzmaßnahmen zu filmen und wurde zunehmend aggressiver, so dass er sogar gefesselt werden musste. Nachdem er schließlich versuchte einen Beamten mit einem Kopfstoß zu treffen, nahm die Polizei den Mann in Gewahrsam und brachte ihn auf die Polizeiwache Wipperfürth. Dort beruhigte er sich, sodass er in Absprache mit der Staatsanwaltschaft nach Zahlung einer Sicherheitsleistung zur Sicherung des Strafverfahrens wieder entlassen werden konnte.
  • 1/16/20221:09:25 PM
    RKI verkürzt Genesenen-Status auf drei Monate
    Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat mit Wirkung zum 15. Januar neue Richtlinien für den Genesenen-Nachweis veröffentlicht. Statt sechs Monate ist der Status nur noch drei Monate gültig. Dann wird eine Booster-Impfung empfohlen. Grundlage für einen Genesenenstatus ist weiterhin ein positives PCR-Testergebnis, das mindestens 28 Tage zurückliegt.
     
    Das RKI veröffentlichte auch neue Empfehlungen zu den Corona-Quarantäneregeln. Generell sollen sich die Quarantänezeiten für Kontaktpersonen von Infizierten und die Isolierung, wenn man selbst erkrankt ist, an einer „Sieben-Tage-Regel“ orientieren: Sie enden nach sieben Tagen, wenn man sich dann mit einem negativen PCR- oder Schnelltest „freitestet“. Für das Ende einer Isolierung muss man zuvor auch noch 48 Stunden ohne Symptome sein. Ohne abschließenden Test sollen Quarantäne und Isolierung jeweils zehn Tage dauern.

  • 1/16/202212:28:06 PM
    Weil und Bovenschulte für rasche Entscheidung über Impfpflicht
    Die Regierungschefs von Niedersachen und Bremen, die SPD-Politiker Stephan Weil und Andreas Bovenschulte, dringen auf eine rasche Entscheidung über die Einführung einer allgemeinen Impfpflicht. "Den Teufelskreis aus immer neuen Infektionswellen und zwischenzeitlichen Entspannungen kann nach den Erfahrungen der letzten Monate leider nur eine Impfpflicht durchbrechen", sagt Weil der Zeitung "Die Welt". "Und es gibt keine Anhaltspunkte dafür, dass Omikron die letzte Virusvariante sein wird, und eine Infizierung durch Omikron wird die Menschen nicht dauerhaft gegen andere Varianten schützen." Bremens Bürgermeister Bovenschulte will eine Begrenzung der Impfpflicht auf besonders verletzliche Gruppen wie Ältere nicht ausschließen: "Da ältere Menschen statistisch gesehen mit deutlich höherer Wahrscheinlichkeit schwer erkranken und deshalb das Gesundheitssystem deutlich stärker belasten, wäre eine Impfpflicht beispielsweise für einen 60-Jährigen besser zu begründen als für einen 19-Jährigen."
  • 1/16/202212:27:10 PM
    Lauterbach: Omikron-Infektion ersetzt Impfung nicht
    Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach sieht in einer Ansteckung mit der milder verlaufenden Omikron-Variante des Coronavirus keine Alternative zur Impfung. "Der Ungeimpfte, der jetzt Omicron Infektion bekommt, wird im Herbst gegen andere Varianten wenig Schutz haben", twittert der SPD-Politiker. "Omicron ersetzt Impfung nicht."
  • 1/16/202211:45:16 AM
    Österreich will Corona-Impfpflicht wie geplant im Februar einführen
    In Österreich soll die Impfpflicht gegen das Coronavirus wie geplant Anfang Februar in Kraft treten. So steht es in dem Gesetzentwurf, den die Regierung am Sonntag vorstellte. Die Impfpflicht soll für Personen ab 18 und nicht wie bislang geplant ab 14 Jahren gelten. Kontrollen sollen Mitte März beginnen, darunter im Straßenverkehr, wie Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein (Grüne) sagte. Für Impfverweigerer gilt ein Strafrahmen von 600 und 3.600 Euro, wenn sie einer Impfaufforderung nicht nachkommen und einen gesetzten Impftermin verstreichen lassen.
    Das Gesetz gilt für alle Menschen mit Wohnsitz in Österreich. Ausnahmen sind für Schwangere und Menschen vorgesehen, die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen können. Genesene sollten für 180 Tage ausgenommen sein.
    Das Parlament soll das Gesetz am Donnerstag (20. Januar) beschließen. Das gilt als Formsache, weil die Regierungskoalition aus der konservativen ÖVP und den Grünen über die nötige einfache Mehrheit verfügt.
    Von den Oppositionsparteien lehnt nur die von 2017 bis 2019 mitregierende rechte FPÖ eine Impfpflicht kategorisch ab. Gegner des Gesetzes kritisieren unter anderem, dass Impfungen vorgeschrieben werden, die die Weitergabe des Virus nur unzureichend verhindern.
    "Es geht nicht um einen Kampf Geimpfte gegen Ungeimpfte", sagte Bundeskanzler Karl Nehammer. Vielmehr gehe es darum, dass die ganze Gesellschaft wieder in Freiheit leben könne. Er wurde im Januar selbst positiv getestet. Er habe aber dank seiner Impfung immer die Zuversicht gehabt, nicht ins Krankenhaus zu müssen, sagte er. Nehammer erholte sich nach eigenen Angaben schnell.
  • 1/16/202211:44:04 AM
    Hamburger Corona-Inzidenz erreicht knapp 943
    Die Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen ist in Hamburg auch am Sonntag weiter nach oben gegangen. Die Gesundheitsbehörde gab die Zahl neu registrierter Ansteckungen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche mit 942,5 an. Am Samstag hatte der Wert 932,5 betragen, vor einer Woche 611,6.
    Am Sonntag stieg die Zahl der gemeldeten Neuinfektionen um 894. Am Samstag hatte deren Zahl bei 2.915 gelegen, eine Woche zuvor bei 702 Fällen. Zugleich erhöhte sich die Zahl der seit Beginn der Pandemie an oder im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorbenen Menschen um 4 auf 2.049.
    Bei der Sieben-Tage-Inzidenz liegt Hamburg weiter deutlich über dem Bundesdurchschnitt. Auf Basis einer anderen Berechnungsmethode gab das Robert Koch-Institut (RKI) am Samstag eine Sieben-Tage-Inzidenz von 831,5 für Hamburg an, für ganz Deutschland einen Wert von 515,7.
    Nach den vorliegenden Daten haben sich in der Hansestadt seit Februar 2020 mindestens 172.958 Menschen infiziert. Davon gelten 132.100 nach RKI-Schätzung als genesen.
    Die Gesamtzahl der Covid-19-Fälle in den Kliniken mit Stand Freitag belief sich laut Gesundheitsbehörde auf 388 - 42 weniger als am Vortag. Auf den Intensivstationen der Hamburger Krankenhäuser wurden mit Stand Freitag 73 Covid-19-Patienten behandelt.
  • 1/16/202211:05:01 AM
    Corona-Inzidenz in Niedersachsen steigt auf 417,1
    Die Zahl der neu erfassten Ansteckungen mit dem Coronavirus ist in Niedersachsen weiter gestiegen. Die Inzidenz lag am Sonntag nach Angaben der Landesregierung bei 417,1 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner binnen einer Woche - am Vortag betrug dieser Wert 402,5. Landesweit wurden laut Robert Koch-Institut (RKI) 4.449 neue Covid-19-Fälle gezählt, 4 weitere Todesfälle kamen hinzu.
    Zentraler Indikator zur Bewertung der Lage im Land ist die Hospitalisierungsinzidenz, die angibt, wie viele Covid-19-Patienten innerhalb von sieben Tagen pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner in den Krankenhäusern aufgenommen wurden. Dieser Wert stieg im Vergleich zum Vortag leicht um 0,1 Punkte auf nun 4,8. Die landesweite Auslastung der Intensivbetten mit Covid-19-Patienten blieb unverändert bei 6,3 Prozent.
    Die höchste Inzidenz in Niedersachsen verzeichnete am Samstag die Stadt Delmenhorst mit einem Wert von 1.247,7, gefolgt vom Landkreis Verden (830,1) und dem Landkreis Osterholz (684,8). Die geringste Inzidenz wies der Landkreis Wittmund mit 149,9 aus.
  • 1/16/20229:13:10 AM
    Hunderte Gegner der Corona-Maßnahmen demonstrieren in Flensburg
    Hunderte Gegner der Corona-Maßnahmen haben am Samstag bei mehreren Versammlungen in Flensburg demonstriert. Dabei sei es vereinzelt zu kleineren Rangeleien mit Gegendemonstranten gekommen, sagte ein Polizeisprecher. Größere Störungen oder Auseinandersetzungen wurden nicht bekannt. Wegen der Proteste kam es zu Verkehrsbehinderungen.
    An einem angemeldeten Protestzug durch die Innenstadt unter dem Motto "Für den Erhalt der Demokratie" beteiligten sich laut Polizei bis zu 450 Menschen. Die Teilnehmer hätten sich überwiegend an die Verpflichtung zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung gehalten, sagte ein Polizeisprecher. Die Demonstranten liefen auch durch die Fußgängerzone. Einmal wurde der Protestzug durch eine Sitzblockade kurzzeitig aufgehalten. Polizisten räumten diese.
    In mehreren Gruppen haben laut Polizei zudem insgesamt rund 400 weitere Gegner der Corona-Einschränkungen in Flensburg protestiert. Dabei kam es den Angaben zufolge zu kleineren Rangeleien mit Gegendemonstranten. Die Polizei war den Angaben zufolge mit rund 200 Beamtinnen und Beamten im Einsatz.
  • 1/16/20229:07:17 AM
    Neue Corona-Schutzverordnung für NRW veröffentlicht
    Für Nordrhein-Westfalen gilt seit Sonntag eine neue Corona-Schutzverordnung. Die bisherige Fassung ist überarbeitet worden und damit nach nur drei Tagen nicht mehr gültig. Die neue Verordnung enthält die von der Ministerpräsidentenkonferenz beschlossenen Quarantäne- und Isolierungsregelungen. Zugleich wurde eine geänderte Corona-Test-und-Quarantäneverordnung des Landes veröffentlicht. Die Änderungen sollen der Omikron-Variante Rechnung tragen.
  • 1/16/20228:39:32 AM
    99 Prozent weniger Influenza-Fälle - Ärzte: Erfolg der Maskenpflicht
    Die Maskenpflicht und Kontaktbeschränkungen haben nach Ansicht von Medizinern die übliche Grippewelle im vergangenen Jahr fast komplett verhindert. Während sich die Zahl der Corona-Infektionen in Hamburg verdreifachte, schrumpfte die Zahl der Grippe-Erkrankungen auf ein Hundertstel des Vorjahreswertes zusammen. Wie aus dem jüngsten Infekt-Info des Hamburger Instituts für Hygiene und Umwelt hervorgeht, wurden im Jahr 2020 in der Hansestadt 3.915 Fälle von Influenza gemeldet. Im vergangenen Jahr erkrankten nur 40 Menschen an Grippe. Im gleichen Zeitraum stieg die Zahl der Covid-19-Infektionen von 35.485 auf 106.535.
    Die Grippe trete normalerweise wellenförmig von Mitte Januar bis Mitte März auf, erklärte der Leiter der Krankenhaus-Hygiene am Universitätsklinikum Eppendorf, Johannes Knobloch. Die Maskenpflicht und die Kontaktbeschränkungen durch den Lockdown im vergangenen Jahr hätten die Tröpfcheninfektionen verhindert. "Die Influenza ist nicht verschwunden, aber sie schafft es nicht, in ein exponentielles Wachstum reinzugehen", sagte der Medizinprofessor. Die meisten Menschen hätten eine Keimimmunität, die schwere Erkrankungen verhindere. Durch den wiederholten Kontakt mit dem Grippevirus seien sie gegen Influenza "geboostert".
  • 1/16/20226:44:30 AM
    Umfrage: Knappe Mehrheit gegen Präsenzunterricht um jeden Preis
    Angesichts der immer weiter anschwellenden Omikron-Infektionswelle ist einer Studie zufolge nur noch eine Minderheit der Deutschen für ein unbedingtes Aufrechterhalten des Präsenzunterrichts an Schulen. Von 2054 Befragten einer repräsentativen Online-Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov für die "Welt am Sonntag" sagen lediglich 40 Prozent, dass es in jedem Fall beim Normalbetrieb bleiben sollte. 26 Prozent sind demnach der Meinung, dass die Schulen im Notfall geschlossen werden sollten, 24 Prozent sprechen sich für eine Verlagerung in den Wechselunterricht aus. Bildungsministerin Bettina Stark-Watzinger verteidigte die Offenhaltung der Schulen. "Präsenzunterricht ist unter diesen Bedingungen nicht schön, aber die beste und gerechteste Form der Bildung", sagt die FDP-Politikerin der Zeitung. Lernlücken, psychische Belastungen und Benachteiligungen aufgrund sozialer Herkunft dürften bei Kindern und Jugendlichen nicht noch größer werden.
  • 1/16/20226:07:10 AM
    Sieben-Tage-Inzidenz erreicht Höchstwert und steigt über 500
    Das Robert Koch-Institut (RKI) hat erneut einen Höchstwert bei der bundesweiten Sieben-Tage-Inzidenz gemeldet. Demnach lag der Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Sonntagmorgen bei 515,7 - und damit erstmals über der Schwelle von 500. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 497,1 gelegen. Vor einer Woche lag die bundesweite Inzidenz bei 362,7 (Vormonat: 422,3). Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 52.504 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 04.32 Uhr wiedergeben. Vor einer Woche waren es 36.552 Ansteckungen.
    Deutschlandweit wurden den neuen Angaben zufolge binnen 24 Stunden 47 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 77 Todesfälle. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 7.965.977 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.
    Die Zahl der in Kliniken aufgenommenen Corona-Patienten je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen gab das RKI am Freitag mit 3,23 an (Donnerstag: 3,09, Mittwoch: 3,13). Sie war damit erstmals seit einigen Tagen wieder gestiegen. Am Wochenende wird sie nicht veröffentlicht.
    Die Zahl der Genesenen gab das RKI am Sonntag mit 6.963.700 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 115.619.
  • 1/15/20227:23:05 PM
    Impfprogramm Covax knackt Milliardenmarke bei Impfdosen
    Das internationale Impfstoffprogramm Covax hat am Samstag die Milliardenmarke bei der Auslieferung von Corona-Impfdosen geschafft. Den Meilenstein verkündete Gavi, die Impfallianz aus Regierungen, Firmen, Stiftungen und UN-Organisationen, die das Covax-Programm durchführt. Die einmilliardste Dosis war nach Angaben von Gavi in einer Lieferung, die am Samstag in Ruanda ankam.
    Covax hat inzwischen 144 Länder beliefert. Die Allianz versorgt vor allem ärmere Länder, die kein Geld haben, um die Impfstoffe selbst zu bestellen. Das Programm hat mehr als zehn Milliarden Dollar (8,8 Mrd Euro) an Spenden benommen.
    Gavi-Chef Seth Berkley verwies darauf, dass die Impfstoff-Verteilung noch sehr ungleich ist. 41 Prozent der Weltbevölkerung hätten noch keine einzige Impfdosis erhalten. "Wir werden unsere Anstrengungen verdoppeln, um das Ungleichgewicht zu beenden", teilte er mit. Covax arbeite daran, Ländern bei der Infrastruktur zu helfen, die nötig ist, um große Impfprogramme auf die Beine zu stellen.
  • 1/15/20225:04:51 PM
    Österreich ab Sonntag wieder Hochrisikogebiet

    Die Bundesregierung stuft Österreich wegen hoher Corona-Infektionszahlen ab Sonntag erneut als Hochrisikogebiet ein. Ausgenommen davon sind die Gemeinden Mittelberg und Jungholz sowie das Rißtal im Gemeindegebiet von Vomp und Eben am Achensee, wie das Robert Koch-Institut mitgeteilte. Damit stehen dann alle neun Nachbarländer Deutschlands auf der Risikoliste.
    Wer aus einem Hochrisikogebiet einreist und nicht mindestens den vollständigen Grundschutz mit der meist nötigen zweiten Spritze hat oder genesen ist, muss für zehn Tage in Quarantäne und kann sich frühestens fünf Tage nach der Einreise mit einem negativen Test davon befreien. Für Kinder, die das sechste Lebensjahr noch nicht vollendet haben, endet die Absonderung fünf Tage nach der Einreise automatisch.
    Mit der Einstufung als Hochrisikogebiet verbunden ist eine Reisewarnung des Auswärtigen Amts für nicht notwendige touristische Reisen. Sie erleichtert Touristen die kostenlose Stornierung bereits gebuchter Reisen, bedeutet aber kein Reiseverbot.
  • 1/15/20222:58:21 PM
    72,6 Prozent der Bevölkerung mit vollständigem Grundschutz

    In Deutschland haben inzwischen mindestens 60,4 Millionen Menschen den vollständigen Grundschutz gegen das Coronavirus mit der meist nötigen zweiten Impfung. Das entspricht mindestens 72,6 Prozent der Bevölkerung, wie aus Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) hervorgeht. Eine zusätzliche Auffrischungsimpfung hatten bis einschließlich Freitag 38,7 Millionen Menschen (46,6 Prozent) erhalten. Diese ist wichtig für einen wirksamen Schutz vor der ansteckenderen Virusvariante Omikron. Das RKI gab die Zahl der Impfungen für Freitag mit gut 650.000 an.

    Den vollständigen Grundschutz hat, wer zweifach geimpft oder die Einmalimpfung von Johnson & Johnson erhalten hat. Den höchsten Anteil hat bei diesem Wert im Vergleich der Bundesländer Bremen mit einer Quote von 85,1 Prozent. Bei den Auffrischungsimpfungen liegt das Saarland mit 55,5 Prozent vorne. Beide Male bildet Sachsen mit 61,7 Prozent beziehungsweise 37,1 Prozent das Schlusslicht.

    Mindestens eine Impfdosis erhalten haben bisher 62,4 Millionen Menschen (75,0 Prozent). Die Bundesregierung strebt eine Quote von 80 Prozent Erstgeimpfter bis Ende Januar an.
  • 1/15/20221:54:30 PM
    Demo gegen Corona-Leugner und Impfgegner in Hamburg
    Mehrere Tausend Menschen sind in Hamburg gegen Corona-Leugner und Verschwörungsideologien auf die Straße gegangen. Nach Polizeiangaben beteiligten sich am Samstagnachmittag etwa 2.900 Menschen an einem Protestzug unter dem Motto "Solidarität und Aufklärung statt Verschwörungsideologien" durch die Innenstadt. Dazu aufgerufen hatte das Hamburger Bündnis gegen Rechts, das von mehr als 100 Organisationen und Gruppen unterstützt wurde, darunter die Bürgerschaftsfraktionen von Grünen und Linken, der GEW-Landesverband Hamburg und Fridays for Future.
    Ursprünglich war die Versammlung als Gegendemo für eine große Demonstration von Impfgegnern geplant worden, zu der bis zu 15.000 Teilnehmer erwartet wurden. Diese hatte die Polizei am Donnerstag aus Infektionsschutzgründen verboten.
    Bei der Gegenkundgebung waren auf Plakaten Sprüche wie "Impfen statt schimpfen", "Wer mit Nazis spaziert, hat gar nichts kapiert" oder "Querdenken über die Klippe lenken" zu lesen. Die Demonstration hatte größeren Zulauf als erwartet. Ursprünglich waren 1.000 Teilnehmer angemeldet worden.
  • 1/15/20221:49:45 PM
    Wieder Fall in Palermo: Frau soll Corona-Impfungen gefälscht haben
    In der sizilianischen Stadt Palermo hat die Polizei erneut eine Krankenschwester festgenommen, die Corona-Impfungen vorgetäuscht haben soll. Die Justiz wirft der Frau vor, einem Impfgegner-Ehepaar zwar die Spritze, aber nicht den Impfstoff injiziert zu haben, wie die Polizei am Samstag mitteilte. Auf einem Überwachungsvideo aus dem Dezember war zu sehen, wie die Krankenschwester eine volle Spritze in ein Tuch ausdrückt und sie dann leer in einen Oberarm sticht.
    Erst im Dezember 2021 nahmen Beamte eine andere Krankenschwester fest, die in demselben Impfzentrum elf Menschen auf dieselbe Art vermeintlich gegen Covid-19 immunisierte. Unter den Impflingen war nach Polizeiangaben auch ein führendes Mitglied der lokalen Impfgegner-Bewegung. Die beiden Frauen müssen sich unter anderem wegen Amtsunterschlagung und Falschbeurkundung verantworten. Geimpfte erhalten in Italien einen digitalen Nachweis, der mittlerweile an vielen Orten des öffentlichen Lebens wichtig ist, zum Beispiel, um mit dem Bus zu fahren oder im Restaurant essen zu gehen.
  • 1/15/20221:09:35 PM
    Weiterer Corona-Fall bei PSG: 18-Jähriger ersetzt Torhüter Navas
    Paris Saint-Germain muss wegen einer Corona-Infektion bis auf weiteres auf Torhüter Keylor Navas verzichten. Wie der Fußball-Club am Samstag mitteilte, ist der Schlussmann aus Costa Rica am Vormittag positiv auf das Coronavirus getestet worden. Er habe sich in Isolation begeben und folge dem Gesundheitsprotokoll. Im Spiel am Abend gegen Stade Brest sollte für ihn der erst 18-jährige Lucas Lavallée aus der U19-Mannschaft zwischen den Pfosten stehen.
    Am Vortag hatte Trainer Mauricio Pochettino bekanntgegeben, dass auch Superstar Lionel Messi wegen seiner Corona-Infektion gegen Brest ausfällt. Der Offensivspieler hatte sich zu Hause in Argentinien mit dem Virus Sars-Cov-2 infiziert und bereits das erste Spiel seiner Mannschaft nach der Winterpause verpasst. Auf Instagram erklärte der 34-Jährige, dass seine Genesung etwas länger dauere. Er habe sich jedoch fast erholt und freue sich sehr darauf, wieder auf den Platz zurückzukehren. Dem Verein zufolge wird Messi "nächste Woche schrittweise in den Kader zurückkehren".
    PSG hatte wegen der Corona-Situation im Team zuletzt bereits ein Kurz-Trainingslager in Katar und ein Testspiel in Saudi-Arabien abgesagt. Unter anderem waren Julian Draxler, Stürmer Angel di Maria und Europameister-Schlussmann Gianluigi Donnarumma aus Italien davon betroffen.
  • 1/15/202212:11:27 PM
    Demo gegen Corona-Leugner und Impfgegner in Hamburg
    Viele Hundert Menschen sind in Hamburg am Sonnabend gegen Corona-Leugner und Verschwörungsideologien auf die Straße gegangen. Nach Polizeiangaben versammelten sich am Mittag "mehr als 500 Menschen mit weiter großem Zulauf" am Bahnhof Dammtor zu einem Protestzug unter dem Motto "Solidarität und Aufklärung statt Verschwörungsideologien".
    Ursprünglich war die Versammlung als Gegendemo für eine große Demonstration von Impfgegnern geplant worden, zu der bis zu 15.000 Teilnehmer erwartet wurden. Diese hatte die Polizei am Donnerstag aus Infektionsschutzgründen verboten. Ein Eilantrag der Anmelderin gegen die Untersagung war am Freitag vom Verwaltungsgericht abgelehnt worden.
    Im Laufe des Nachmittags waren weitere Demonstrationen angekündigt - auch von Corona-Maßnahmen-Gegnern. Die Polizei war mit starken Kräften in der Stadt präsent. Man werde das Demonstrationsgeschehen insgesamt betrachten, sagte ein Sprecher. "Und natürlich haben wir auch im Blick, ob sich an die Verbotsverfügung gehalten wird."
  • 1/15/202211:44:06 AM
    Verfassungsschutz-Chef sieht bei Corona-Protesten neue Szene von Staatsfeinden
    Der Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz, Thomas Haldenwang, erkennt unter den Demonstranten gegen die Corona-Politik auch eine neue Szene von Staatsfeinden. Diese ließen sich den bisherigen Kategorien wie Rechts- oder Linksextremismus nicht mehr eindeutig zuordnen, sagte Haldenwang der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung". Sie verbinde keine ideologische Klammer, sondern die Verachtung des demokratischen Rechtsstaates und seiner Repräsentanten. "Sie lehnen unser demokratisches Staatswesen grundlegend ab."
    Dabei brauchten diese Extremisten auch kein spezifisches Thema. Die Pandemie sei nur der Aufhänger: "Ob das jetzt Corona ist oder die Flüchtlingspolitik. Oder auch die Flutkatastrophe: Da hat man teilweise die gleichen Leute gesehen, die versuchten, den Eindruck zu vermitteln, der Staat versage und tue nichts für die Menschen", sagte Haldenwang. Wie groß die Szene sei, könne man noch nicht verlässlich sagen, weil sie ausgesprochen heterogen sei.
    Dabei verändere sich die Dynamik bei den Protesten gegen die Corona-Politik. Früher habe es vor allem große Demonstrationen gegeben. Jetzt sei das Geschehen dezentraler, und es gingen mehr Menschen auf die Straße. So habe es allein in der ersten Januarwoche an einem Tag mehr als 1.000 Veranstaltungen mit mehr als 200.000 Menschen gegeben. Sorge bereite auch die Radikalität einiger Teilnehmer, die nicht nur durch Gewalt gegen Polizei und Medienvertreter zum Ausdruck komme, sondern auch durch Hassparolen im Internet.
    Der Verfassungsschutzchef äußerte die Befürchtung, Extremisten des neuen Phänomenbereichs könnten sich nach dem Ende der Pandemie ein neues Thema suchen, um es für ihre Zwecke zu instrumentalisieren. Dies könnten beispielsweise staatliche Maßnahmen zum Klimaschutz sein. 
  • 1/15/202210:09:36 AM
    Notfallmediziner: Omikron-Welle noch nicht auf Intensivstationen
    Die Omikron-Welle ist nach Einschätzung der Fachgesellschaft der Intensiv- und Notfallmediziner noch nicht auf den Intensivstationen angekommen. Er rechne aber damit, dass es in der nächsten oder übernächsten Woche deutlich mehr Corona-Patienten in den Notaufnahmen gebe werde, sagte Intensivmediziner Christian Karagiannidis am Samstag im Deutschlandfunk. Der Experte leitet das Intensivregister der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (Divi) und ist Mitglied im Corona-Expertenrat der Bundesregierung.
    Im Moment machten sich die hohen Inzidenzen noch nicht bemerkbar, sagte er. "Es sieht nicht so aus, als wenn im Moment, Stand heute, die Omikron-Welle schon auf den Intensivstationen durchgeschlagen ist." Allerdings infizierten sich derzeit auch hauptsächlich jüngere Menschen im Alter bis 35 Jahre. Zugleich sehe man vermehrt auch Infektionen in der kritischen Infrastruktur, Krankenhäuser müssten sich darauf vorbereiten, dass Ärzte und Pflegekräfte ausfielen.
    Karagiannidis betonte: "Wenn wir das ganze Infektionsgeschehen jetzt extrem laufen lassen und ganz hohe Inzidenzen akzeptieren, dann akzeptieren wir auch, dass das Virus ganz sicher die Ungeimpften findet." Bereits jetzt seien 62 Prozent der Corona-Patienten auf den Intensivstationen ungeimpft, nur 5 Prozent hätten eine Auffrischungsimpfung.
  • 1/15/202210:00:47 AM
    Corona-Inzidenz in Niedersachsen steigt weiter
    Die Zahl der neu erfassten Ansteckungen mit dem Coronavirus steigt in Niedersachsen weiter. Die Inzidenz lag am Samstag nach Angaben der Landesregierung bei 402,5 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner binnen einer Woche - am Vortag betrug dieser Wert 380,8. Landesweit wurden laut Robert Koch-Institut 6.298 neue Covid-19-Fälle gezählt, 11 weitere Todesfälle kamen hinzu.
    Zentraler Indikator zur Bewertung der Lage im Land ist die sogenannte Hospitalisierungsinzidenz. Dieser Wert gibt an, wie viele Covid-19-Patienten innerhalb von sieben Tagen pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner in den Krankenhäusern aufgenommen wurden - er blieb wie am Vortag bei 4,7. Auch die landesweite Auslastung der Intensivbetten mit Covid-19-Patienten blieb bei 6,3 Prozent.
    Die landesweit höchste Inzidenz hatte am Samstag die Stadt Delmenhorst mit einem Wert von 1.085,1, gefolgt vom Landkreis Verden (834,5) und dem Landkreis Harburg (666,8). Die geringste Inzidenz wies der Landkreis Wittmund mit 149,9 aus.
  • 1/15/20229:52:08 AM
    Bericht: Regelmäßige Lockdown-Partys in Johnsons Regierungssitz
    Neue Vorwürfe wegen des Bruchs von Corona-Regeln in seinem Regierungssitz setzen den britischen Premier Boris Johnson in der "Partygate"-Affäre noch stärker unter Druck. In der Downing Street hat es einem Medienbericht zufolge während der Pandemie nicht nur vereinzelte, sondern regelmäßige Zusammenkünfte gegeben, bei denen Alkohol getrunken worden sei. Das schreibt der in der Angelegenheit in der Regel gut informierte "Mirror" am Samstag.
    Johnsons Mitarbeiter hätten sich jeden Freitag zu "Wine-time Fridays" getroffen, der Premier habe sie ermutigt, "Dampf abzulassen" - auch wenn Treffen in Innenräumen gemäß den Lockdown-Regeln streng verboten gewesen waren. Der Regierungschef habe mehrmals selbst bei diesen Zusammenkünften vorbeigeschaut. Die Mitarbeiter hätten für die regelmäßigen Treffen eigens einen Bürokühlschrank angeschafft, um ihre Flaschen Weißwein, Prosecco und Bier kühl zu halten.
    Freitägliche Treffen sind nach "Mirror"-Angaben seit langem eine "Downing-Street-Tradition" gewesen, auch unter früheren britischen Regierungen. Die Zusammenkünfte wurden demnach aber auch fortgesetzt, nachdem Corona-Beschränkungen erlassen worden waren.
  • 1/15/20228:36:32 AM
    Mehr als 500.000 Franzosen droht Ablaufen des Corona-Nachweises
    Mit dem heutigen Samstag gelten in Frankreich neue Regeln für den Impfnachweis im Gesundheitspass. Wessen Impfung bereits sieben Monate zurückliegt, der braucht nun einen Booster, um weiterhin als geimpft zu gelten. Etwa 560.000 Menschen droht damit nach Angaben des Gesundheitsministeriums der Verlust ihres Impfstatus. Die verschärften Regeln gelten für Menschen über 65 Jahre bereits seit Mitte Dezember. Der Gesundheitspass entspricht der 3G-Regel und muss in Frankreich vorgezeigt werden, um etwa in Bars oder Theater zu kommen.
    Im Kampf gegen die fünfte Corona-Welle will die französische Regierung weitere Anreize für eine Impfung setzen. Dazu wollte sie ebenfalls zu Mitte Januar die Zutrittsregelungen anpassen und Ungeimpften den Zugang etwa zu Kultureinrichtungen, Restaurants und Fernzügen versagen. Noch ist das Gesetzesvorhaben aber nicht durch das Parlament. Nach mehreren Sitzungsunterbrechungen im Unterhaus könnte sich die Verabschiedung weiter verzögern. Die gemeinsame Beratung der beiden Parlamentskammern endete ohne Ergebnis. Damit kam der Text zurück in die Nationalversammlung und den Senat. Am Sonntag könnte der Text dann endgültig verabschiedet werden.
    Die Infektionszahlen schossen in Frankreich in den vergangenen Wochen in die Höhe. Omikron macht mittlerweile zwei Drittel der sequenzierten Fälle aus. Zuletzt meldeten die Behörden gut 329.000 Infektionen innerhalb eines Tages. Die Zahl der registrierten Ansteckungen auf 100.000 Menschen innerhalb einer Woche lag landesweit zuletzt bei etwa 2.829.
  • 1/15/20228:30:13 AM
    Bombenverdacht auf Anti-Corona-Demo
    Aufregung in Hamburg nach einer Demonstration gegen die Corona-Maßnahmen: An der Kunsthalle ist am Freitagabend nach dem Fund eines verdächtigen Gegenstands Sprengstoffalarm ausgerufen worden. Das sagte ein Polizeisprecher. 
    Spürhunde und Sprengstoffexperten mussten am Abend anrücken - und konnten schließlich Entwarnung geben. "Das war nichts", sagte eine Polizeisprecherin. Bei dem Gegenstand handele es sich lediglich um ein technisches Gerät. Nach jetzigem Sachstand sei nicht mehr davon auszugehen, dass es sich um eine Bombe oder eine Attrappe handele, teilte die Polizei mit. Zuvor hatten Polizeihunde angezeigt, dass Sprengstoff an dem Gerät sein könnte.
    Nach dem Fund hatte die Polizei den Bereich um die Kunsthalle abgesperrt und nachts gegen 1 Uhr wieder freigegeben. Die Demonstration mit rund 300 Menschen war davor weitestgehend friedlich verlaufen, wie es weiter hieß.
  • 1/15/20226:53:33 AM
    Infektiologe Wendtner: Vierte Impfung jetzt schon vorbereiten
    Der Münchner Corona-Experte Clemens Wendtner mahnt zur zügigen Vorbereitung auf die vierte Corona-Impfung - mit den verfügbaren Impfstoffen. "Für mich wäre eine Viertimpfung vier bis sechs Monate nach der dritten Impfung eine adäquate Maßnahme", sagte der Chefarzt der Infektiologie an der München Klinik Schwabing. Er verwies zugleich jedoch darauf, dass es aufgrund mangelnder Daten noch keine Empfehlung der Ständigen Impfkommission (Stiko) zur Viertimpfung gibt.
    Oft heiße es, man wolle auf den angepassten Omikron-Impfstoff warten. "Ich fürchte aber, das wird zu lange dauern", sagte Wendtner. Vor April sei nicht mit neuen Impfstoffen zu rechnen - die Omikron-Welle rolle aber jetzt heran.
    "Man muss eine Viertimpfungs-Kampagne jetzt schon vorbereiten, auch von der Verfügbarkeit der derzeit zugelassenen Impfstoffe her. Da dürfen wir nicht erst daran denken, wenn wir März oder April haben", sagte Wendtner. Die Viertimpfung sei auch jetzt schon ein Thema - nämlich für "die Personen, die im Spätsommer einen Boost bekommen haben". Das könnten Beschäftigte im Gesundheitswesen ebenso sein wie besonders gefährdete Menschen etwa in Seniorenheimen.
  • 1/15/20226:51:36 AM
    Tennisprofi Zverev zur Corona-Situation: "Gehe nirgendwo mehr hin"
    Angesichts der hohen Corona-Zahlen in Melbourne schränkt sich Tennis-Olympiasieger Alexander Zverev bei den Australian Open stark ein. Er gehe - abgesehen vom Training - nirgendwo mehr hin, sagte der 24 Jahre alte Hamburger am Samstag in Melbourne. "Ich gehe kein Risiko ein. Ich möchte das Turnier so gut wie möglich spielen." Für den australischen Bundesstaat Victoria wurden am Samstag gut 25.000 neue Fälle gemeldet.
  • 1/15/20226:43:44 AM
    Sieben-Tage-Inzidenz bei 497,1: Höchster Wert seit Pandemie-Beginn
    Das Robert Koch-Institut (RKI) hat erneut einen Höchstwert bei der bundesweiten Sieben-Tage-Inzidenz gemeldet. Das RKI gab den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Samstagmorgen mit 497,1 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 470,6 gelegen. Vor einer Woche lag die bundesweite Inzidenz bei 335,9 (Vormonat: 353,0). Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 78.022 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 05.00 Uhr wiedergeben. Vor einer Woche waren es 55.889 Ansteckungen.
    Deutschlandweit wurden den neuen Angaben zufolge binnen 24 Stunden 235 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 268 Todesfälle. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 7.913.473 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.
    Die Zahl der in Kliniken aufgenommenen Corona-Patienten je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen gab das RKI am Freitag 3,23 an (Donnerstag: 3,09, Mittwoch: 3,13). Sie war damit erstmals seit einigen Tagen wieder gestiegen. Am Wochenende wird sie nicht veröffentlicht.
    Die Zahl der Genesenen gab das RKI am Samstag mit 6.942.400 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 115.572.
  • 1/14/20229:45:00 PM
    Söder für "breiteren Ansatz" in der Corona-Politik
    Bayerns Ministerpräsident Markus Söder will in der Corona-Politik künftig einen "breiteren Ansatz" verfolgen. "Ich habe über den Jahreswechsel lange nachgedacht, viele Gespräche geführt - privat und politisch - und aus diesen zwei Corona-Jahren auch tiefe Lehren gezogen", sagte der CSU-Politiker dem "Münchner Merkur" (Samstag). "Wir brauchen jetzt, gerade bei Omikron, einen breiteren Ansatz. Es wird nicht mehr ausreichen, die Lage nur medizinisch und virologisch zu betrachten. Wir müssen auch auf die gesellschaftliche und soziale Komponente stärker achten."

    Die Gesellschaft sei nicht in zwei gleiche Teile gespalten, aber sie sei geteilt. "Eine kleine Gruppe Querdenker mit sehr abstrusen Argumenten, eine große Gruppe an sehr vorsichtigen Menschen, aber eben auch einige, die zwar alle Regeln mitgemacht haben, aber erschöpft und müde sind und am Sinn mancher Vorschriften zu zweifeln beginnen."
  • 1/14/20229:30:00 PM
    US-Haushalte können vier kostenlose Corona-Tests bestellen
    US-Haushalte können ab 19. Januar auf der Internetseite COVIDTests.gov vier kostenlose Corona-Selbsttests bestellen. Wie das Präsidialamt mitteilt, soll die Auslieferung sieben bis zwölf Tage nach der Bestellung dauern. US-Präsident Jo Biden hatte versprochen, der amerikanischen Bevölkerung eine Milliarde kostenlose Tests zur Verfügung zu stellen. Tests waren zuletzt teilweise ausverkauft oder nur sehr teuer zu haben. Die USA haben rund 330 Millionen Einwohner.
  • 1/14/20229:10:00 PM
    Spaniens Regierung fordert die "Grippalisierung"

  • 1/14/20229:06:40 PM
    Wie echt sind diese Stellenanzeigen von angeblichen Flutopfern?
  • 1/14/20229:00:34 PM
    KBV-Chef - Wir unterliegen einer gewissen Kontroll-Illusion
    Andreas Gassen, Chef der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV,) ist überzeugt, dass es im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie beim Testgeschehen deutliche Änderungen geben muss und man sich auf symptomatische Fälle konzentrieren sollte. "Es wird einen Schwerpunkt geben, die Menschen mit PCR-Tests zu versehen, die gegebenenfalls aus der Quarantäne freigetestet werden sollen", so Gassen im Fernsehsender Phoenix. 

    Schon jetzt lägen die Infektionszahlen "deutlich höher", als die vom RKI kommunizierte Zahl, weil viele Ansteckungen gar nicht mehr bemerkt würden. "Wir unterliegen seit Monaten einer gewissen Kontroll-Illusion", ergänzte der KBV-Vorstandsvorsitzende. Den kompletten Überblick über die Pandemie habe man nur in wenigen Bereichen, etwa bei den Krankenhauseinweisungen und bei Menschen, die auf Intensivstationen behandelt werden müssten.
  • 1/14/20227:10:30 PM
    Lockdown-Ende in der Niederlande
    Die Niederlande beenden nach fast vier Wochen und unter starkem Druck von Unternehmern den strengen Corona-Lockdown. Aber strenge Maßnahmen bleiben. Geschäfte, Friseure und Sportclubs sowie Hochschulen dürfen ab Samstag wieder öffnen. Das kündigte Premier Mark Rutte am Freitagabend in Den Haag an. Geschlossen aber bleiben weiter Gaststätten, Museen, Theater und Kinos. Gastwirte und der Kultursektor sind empört.

    Angesichts dramatisch steigender Infektionszahlen könnten nicht mehr Sektoren zugleich geöffnet werden, sagte Rutte. «Alles zugleich geht nicht, das Risiko ist zu groß.» Ende des Monats werde es möglicherweise neue Lockerungen geben.

    Gesundheitsminister Ernst Kuipers sprach von einer «neuen Phase der Pandemie». Die Not bei Bürgern und Unternehmern sei groß. "Wir müssen lernen, mit dem Virus zu leben." Das Risiko einer Überlastung des Gesundheitssystems bleibe aber hoch.
  • 1/14/20226:01:41 PM
    Etliche Corona-Fälle: Berliner Verkehrsbetriebe schränken Busverkehr stark ein 
    Das Berliner Nahverkehrsangebot leidet unter den stark gestiegenen Corona-Zahlen in der Hauptstadt. Ab Montag schränken die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) den Busverkehr drastisch ein - rund 3 Prozent weniger Busse sollen dann unterwegs sein. Grund dafür sind die stark gestiegenen Corona-Fälle beim Personal.
  • 1/14/20225:00:00 PM
    Epidemiologe warnt: Es können weitere Wellen kommen
    Der Bremer Epidemiologe Hajo Zeeb schließt weitere Wellen des Coronavirus nicht aus. "Wir müssen halt immer darauf gefasst sein, dass sich Varianten ergeben, die uns einen Strich durch die Rechnung machen", sagte Zeeb der Deutschen Presse-Agentur. Dass sich Corona mit dem Auslaufen der derzeit grassierenden Omikron-Variante ähnlich wie die gewöhnliche Grippe verhalte, sei nur eine der möglichen Entwicklungen. "Auf jeden Fall ist es nicht das ausschließliche Szenario", sagte er am Freitag.
    Zwar werde der Prozess durch die Omikron-Welle beschleunigt. Nach deren Höhepunkt werde es einen sehr hohen Anteil an Menschen geben, die nach Impfung oder Infektion immun seien. "Insofern ist das schon ein beschleunigter Weg in die endemische Situation", sagte der Mediziner vom Leibniz-Institut für Präventionsforschung und Epidemiologie (BIPS).
  • 1/14/20224:30:00 PM
    Nach Corona-Stopp geht's für die AidaNova wieder auf See
    Viele Menschen sparen jahrelang, um eine Kreuzfahrt machen zu können. Immens war die Enttäuschung vieler, als die Fahrt der AidaNova von Hamburg aus wegen Coronafällen an Bord abgebrochen wurde. Einige Tage hatte das Schiff vom 20. Dezember im Hafen von Lissabon gelegen - am 3. Januar dann das endgültige Aus. Wegen infizierter Besatzungsmitglieder musste die Reise abgebrochen werden. Jetzt wird die AidaNova nach einer kleinen "Irrfahrt" am 15. Januar von Gran Canaria aus wieder starten.
    Wie das geht, erfahren Sie hier:
  • 1/14/20224:00:00 PM
    Nächster Corona-Schock für Bayern München: Davies fällt aus- Herzmuskelentzündung
    Alle Infos:
  • 1/14/20223:30:00 PM
    Niedersachsen: Kontaktbeschränkung gilt künftig auch für 14-Jährige
    Niedersachsen setzt das Mindestalter, ab dem die Corona-Kontaktbeschränkungen gelten, um ein Jahr herab. Von Samstag an sollen 14-Jährige bei der Berechnung der erlaubten Teilnehmerzahl mitgezählt werden, kündigte eine Regierungssprecherin an. Damit werde die Kontaktvorgabe an die übrigen an das Alter geknüpften Regelungen der Corona-Verordnung angeglichen. Bisher galt die Ausnahme "bis zu einem Alter von einschließlich 14 Jahren", in der neuen Fassung soll sie für Kinder "bis zur Vollendung des 14. Lebensjahres" greifen.
    Wer geimpft oder genesen ist, darf sich in Niedersachsen mit maximal neun weiteren Menschen treffen. Wer weder geimpft noch genesen ist, darf neben seinem eigenen Haushalt nur zwei weitere Menschen eines weiteren Haushalts treffen. Nicht mitgezählt werden dabei jeweils Kinder sowie Betreuer von Menschen mit Behinderung oder von Pflegebedürftigen.
  • 1/14/20223:00:00 PM
    3G-Nachweis fehlte: Mann bespritzt Verwaltungsbeschäftigte mit Benzin
    Nach der Aufforderung, die Stadtverwaltung in Dormagen bei Köln wegen eines fehlenden 3G-Nachweises zu verlassen, hat ein 28-jähriger Mann drei Mitarbeiterinnen und sich selbst mit Benzin bespritzt. Anschließend habe er ein Feuerzeug hervorgeholt und es drohend in Richtung der Mitarbeiterinnen gehalten, teilte die Polizei in Neuss mit. Demnach überwältigten weitere Angestellte der Stadtverwaltung Dormagen den Mann und hielten ihn bis zum Eintreffen der Polizei fest. Die drei Frauen erlitten der Polizei zufolge leichte Augen- und Atemwegsreizungen.
    Nach Angaben der Polizei hatte der Mann zuvor einen Brief bei der Verwaltung abgegeben, in dem der Asylbewerber ein Einzelzimmer forderte. Anschließend sei er aufgefordert worden, das Gebäude zu verlassen, worauf er eine Plastikflasche mit dem Benzin hervorgeholt habe. Insgesamt habe er etwa einen Liter Benzin in dem Büro verteilt. Der 28-Jährige wurde von der Polizei in eine Psychiatrie gebracht. Ihm wurde wegen des Verdachts auf Drogenkonsum eine Blutprobe entnommen.
  • 1/14/20222:45:00 PM
    Die wichtigsten News aus der Bundespressekonferenz zur aktuellen Corona-Lage
    Alle Infos:
  • 1/14/20222:30:00 PM
    Lauterbach: Deutschland kann Pandemie in diesem Jahr beenden
    Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach sieht ein Ende der Pandemie kommen. Es gebe die Möglichkeit, die Pandemie in Deutschland in diesem Jahr zu beenden, sagt Lauterbach im Bundesrat. Nun müsse diese Möglichkeit auch genutzt werden. Nicht jedes Land sei dazu in der Lage. "Wir sind privilegiert", sagt der SPD-Politiker.
  • 1/14/20222:06:35 PM
    Corona-Impfstoff von Novavax soll ab 21. Februar verfügbar sein
    Corona-Impfungen mit dem Präparat des US-Herstellers Novavax sollen voraussichtlich Ende Februar in Deutschland starten können. Die erste Lieferung von 1,75 Millionen Dosen soll ab dem 21. Februar zur Verfügung stehen, wie Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach am Freitag mit Verweis auf Firmenangaben in Berlin sagte. Genaue Termine für weitere 3,25 Millionen Dosen, die gekauft wurden, stünden noch nicht fest. Er hoffe auf Lieferung noch im Februar.
  • 1/14/20222:05:24 PM
    Österreich wird wieder Corona-Hochrisikogebiet
    Die Bundesregierung stuft das Nachbarland Österreich wegen hoher Corona-Infektionszahlen von Sonntag an erneut als Hochrisikogebiet ein. 

    Ausgenommen davon sind die Gemeinden Mittelberg und Jungholz sowie das Rißtal im Gemeindebiet von Vomp sowie Eben am Achensee. Das teilte das Robert Koch-Institut am Freitag mit. Damit werden dann alle neun Nachbarländer Deutschlands auf der Risikoliste stehen. Dänemark, Polen, Tschechien, die Schweiz, Frankreich, Luxemburg, Belgien und die Niederlande sind schon seit längerem als Hochrisikogebiete ausgewiesen. Neben Österreich kommen mehr als 30 andere Länder auf die Liste, viele davon in Afrika und in der Karibik.
  • 1/14/20222:00:00 PM
    Inzidenz in Italien bei fast 2000
    Die Sieben-Tage-Inzidenz der Corona-Fälle in Italien steigt weiter an. Die Behörden verzeichneten in den zurückliegenden sieben Tagen landesweit durchschnittlich 1988 Corona-Infektionen je 100.000 Einwohner, wie das Oberste Gesundheitsinstitut ISS unter Berufung auf Daten des Gesundheitsministeriums in Rom mitteilte. Eine Woche zuvor lag der Wert noch bei 1669 Fällen.
    Seit Weihnachten zeigt der Trend, dass immer mehr Covid-19-Patienten Betten in den Krankenhäusern belegen. Für die Intensivstationen gab das ISS den italienweiten Anteil mit 17,5 Prozent an. Damit liegt der Wert aber noch unter der Alarm-Schwelle von 30 Prozent.
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