Die Corona-Krise

CORONAVIRUS-LIVETICKER - RKI-Wochenbericht: Auswertungen belegen positiven Effekt der Corona-Impfungen

Coronavirus-Symbolbild
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28. Oktober 2021 - 21:52 Uhr

Lesen Sie hier alle aktuellen Nachrichten zum Coronavirus:

  • 10/28/20217:48:57 PM
    RKI-Wochenbericht: Auswertungen belegen positiven Effekt der Corona-Impfungen
    Das Robert Koch-Institut (RKI) sieht einen "ausgeprägten Effekt" der Corona-Impfung zum Verhindern von Covid-19-Erkrankungen und -Krankenhausaufnahmen in Deutschland. Dies sei durch eigene Berechnungen zu den jeweiligen Inzidenzen in der ungeimpften und der vollständig geimpften Bevölkerung belegt, geht aus dem RKI-Wochenbericht vom Donnerstagabend hervor.

    In der Bevölkerung mit vollständigem Impfschutz habe sowohl die wöchentliche Inzidenz der Fälle mit Symptomen als auch die Inzidenz der Krankenhausaufnahmen deutlich unter den jeweiligen Werten der ungeimpften Bevölkerung gelegen, hieß es. Dies gelte für die beiden analysierten Altersgruppen (18 bis 59 und ab 60 Jahre) und im gesamten Untersuchungszeitraum von Mitte Juli bis Mitte Oktober.
    Nachmeldungen sind laut RKI noch möglich. Betrachtet wurde ein Großteil der übermittelten Fälle aus dem Zeitraum - ausgeschlossen wurden jedoch solche mit unvollständigen Angaben zum Impfstatus und mit Angaben über eine unvollständige Impfung, wie das RKI erklärte.
  • 10/28/20217:46:01 PM
    Rio de Janeiro hebt Maskenpflicht im Freien auf
    In dem brasilianischen Bundesstaat Rio de Janeiro ist das Tragen von Corona-Schutzmasken in offenen Bereichen unter bestimmten Bedingungen nicht mehr Pflicht. Dies geht aus einer Veröffentlichung im Amtsblatt des Bundesstaates am Donnerstag hervor. Demnach gilt die neue Regelung für den Gebrauch von Corona-Masken von Donnerstag an.

    Voraussetzung ist, dass die Gemeinde oder Stadt ein mäßiges, geringes oder sehr geringes Risiko für Covid-19 aufweist. Zudem müssen 75 Prozent der Bevölkerung über 12 Jahre oder 65 Prozent der Gesamtbevölkerung komplett geimpft sein. Beides ist etwa der Fall in der Metropole Rio. In geschlossenen Räumen bleibt die Maskenpflicht bestehen.
  • 10/28/20215:26:13 PM
    Estland verschärft geltende Corona-Beschränkungen
    Angesichts steigender Corona-Neuinfektionszahlen verschärft Estland die geltenden Corona-Regeln. In dem baltischen EU-Land gilt nach einem Beschluss der Regierung in Tallinn ab 29. Oktober eine Maskenpflicht auch in Innenräumen. Weiter gilt zum 1. November die 2G-Regel auch für Jugendliche im Alter von 12 bis 17 Jahren. Anders als für Erwachsene ist für sie aber zur Teilnahme an Veranstaltungen oder zum Zutritt zu gastronomischen Betrieben, Kultur-, Freizeit-, Unterhaltungs- und Sportstätten ein negativer Corona-Test ausreichend. Zugleich müssen alle Esten zusammen mit ihrem grünen Zertifikat künftig einen Ausweis vorlegen. 
    Die Regierung schränkte am Donnerstag auch die Dauer von öffentlichen Veranstaltungen und Aktivitäten ein - sie müssen vom 1. November an um spätestens 23 Uhr beendet sein. Dies trifft besonders Nachtclubs, Bars und andere Unterhaltungsstätten. Regierungschefin Kajas Kallas begründete dies einem Rundfunkbericht zufolge damit, dass die Wahrscheinlichkeit einer Ausbreitung des Coronavirus bei abendlichen Veranstaltungen höher ist, wenn Alkohol verkauft wird. 
  • 10/28/20214:20:00 PM
    Intensiv-Experte: Gleicher Winter wie in den letzten zwei Jahren erwartet
    DIVI-Präsident Gernot Marx sieht die Intensivmedizin wegen Corona derzeit "in der absurden Situation". "Wir haben zwar nur rund 1800 COVID-19-Patienten auf den Intensivstationen behandeln müssen, gleichzeitig fehlen uns aber mehr als 4000 Betten im Vergleich zum letzten Jahr", sagt der Chef der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) der Nachrichtenagentur Reuters.

     "Wir werden alle Patienten versorgen können, da bin ich mir sicher. Aber es werden hierzu wieder Operationen abgesagt wie auch Pflegepersonal aus anderen Bereichen abgezogen werden müssen." Er erwarte keinen Winter, "der sich groß von den letzten zwei erlebten unterscheidet".
  • 10/28/20213:55:35 PM
    Söder: "Langzeitfolgen hat nur Corona und nicht das Impfen"
    Bayerns Ministerpräsident Markus Söder äußert sich besorgt: "Leider entwickelt sich die Coronalage so schlecht, wie es zu befürchten war", schreibt er auf Twitter. "In Hotspots laufen Krankenhäuser voll, immer mehr junge Menschen sind betroffen." Impfen bleibe der Schlüssel. "Langzeitfolgen hat nur Corona und nicht das Impfen", mahnt der CSU-Chef offenbar in Anspielung an die Aussagen des Fußballspielers Joshua Kimmich vom FC Bayern München, der eine Impfung wegen möglicher "Langzeitfolgen" bislang abgelehnt hat.
  • 10/28/20212:00:00 PM
    Studie bestätigt: Antidepressivum Fluvoxamin wirkt gegen Covid-19
    Mehr Infos:
  • 10/28/20211:00:00 PM
    Zahl der Corona-Fälle in Afrika sinkt trotz geringer Impfquote
    In Afrika beginnt die Zahl der Corona-Fälle spürbar zu sinken, obwohl erst 5,5 Prozent der Bevölkerung vollständig geimpft sind. Im Wochenvergleich sanken die Neuinfektionen laut John Nkengasong von der Gesundheitsorganisation der Afrikanischen Union (Africa CDC) um 26 Prozent auf 31.000 Fälle. Er sprach von einem guten Signal und meinte: "Als Kontinent haben wir eine Menge Fortschritte gemach."» Als Spitzenreiter beim Impfen gilt auf Europas Nachbarkontinent Marokko, das 57 Prozent seiner Bevölkerung bisher entsprechende Injektionen verabreicht hat.
  • 10/28/202112:45:00 PM
    Spahn wirbt für 3. Corona-Impfung
    Der geschäftsführende Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat zu Corona-Auffrischungsimpfungen aufgerufen - und sich am Donnerstag selbst eine zusätzliche Spritze geben lassen. "Ich werbe dafür, dass viele andere das auch tun", erklärte der CDU-Politiker. 
    Am Mittwoch wurde mit erstmals mehr als 100.000 Auffrischungsimpfungen ein Tagesrekord erzielt. Laut Robert Koch-Institut (RKI) waren es 102.400, so dass nun 1,8 Millionen Menschen eine Impf-Verstärkung erhalten haben.
    Eine Auffrischung mindestens sechs Monate nach einer vollständigen Impfung wird seit September unter anderem Älteren, Risikogruppen, aber auch Geimpften mit Astrazeneca und Johnson & Johnson angeboten.
  • 10/28/202112:30:00 PM
    Russland beschließt starke Beschränkungen: Schulen geschlossen
    In Moskau haben die Behörden wegen rasch steigender Corona-Zahlen und stark belasteter Krankenhäuser die schärfsten Beschränkungen des öffentlichen Lebens seit Juni 2020 verhängt. Von diesem Donnerstag an dürfen nur noch Geschäfte des täglichen Bedarfs wie Apotheken und Supermärkte öffnen. Schulen und staatliche Kindergärten dagegen müssen schließen. Anders als im Sommer vor einem Jahr dürfen die Einwohnerinnen und Einwohner der Hauptstadt ihre Wohnungen verlassen. Von Samstag an müssen zudem im ganzen Land die Betriebe für eine Woche dichtmachen. Wie Moskau haben auch andere Städte in Russland beschlossen, schon vorher das öffentliche Leben stark einzuschränken.
    Das Gesundheitsministerium meldete 1159 weitere Todesfälle in Zusammenhang mit dem Virus - so viele wie nie zuvor binnen 24 Stunden. Zudem wurden 40.096 Neuinfektionen registriert, am Vortag waren es noch knapp 36.600. Erstmals wurde die Schwelle von 40.000 Fällen überschritten.
  • 10/28/202112:00:00 PM
    Aktuelle Umfrage: Höhere Impfquote bis zum Winter unrealistisch
    Mehr Informationen:
  • 10/28/202111:30:00 AM
    Umfrage: Menschen mit ihrer finanziellen Situation zufrieden wie vor Corona
    Die Corona-Krise hat bei der Zufriedenheit der Menschen mit ihrer Finanzsituation keinen bleibenden Schaden hinterlassen. Das geht aus einer Umfrage des Instituts Kantar hervor. 43 Prozent bezeichnen die Lage als gut oder sehr gut. Damit wurde das hohe Niveau von 2019 wieder erreicht, wie der Deutsche Sparkassen- und Giroverband anlässlich des Weltspartags an diesem Freitag mitteilte. Ihre Ausgaben haben viele in den vergangenen Monaten dennoch eingeschränkt, etwa jeder Vierte will nach eigener Aussage mehr sparen. Vorsicht gehe noch immer vor Konsum, hieß es. Gestiegen sei in der Pandemie der Wunsch vieler Befragter nach einer eigenen Wohnung. 35 Prozent der 20- bis 50-Jährigen wollen eine Immobilie kaufen, 8 Prozentpunkte mehr als im vergangenen Jahr.
  • 10/28/202111:14:19 AM
    Kreuzfahrtschiff bricht seine Donau-Reise ab
    Für rund 170 Passagiere eines Fluss-Kreuzfahrtschiffs aus Deutschland ist die Reise auf der Donau wegen eines Corona-Ausbruchs an Bord abrupt zu Ende gegangen. Bei einem Stopp in Wien waren 80 Gäste nach Angaben des medizinischen Krisenstabs der Stadt positiv auf das Virus getestet worden. Das an einer Schleuse liegende Schiff wurde unter Quarantäne gestellt. Am Donnerstag waren alle Passagiere - getrennt in Erkrankte und Gesunde - laut Krisenstab in vier Bussen wieder auf dem Weg nach Deutschland. Auf dem Weg von Passau nach Wien hatte niemand das Schiff verlassen. Auch in der österreichischen Hauptstadt war niemand von Bord gegangen. Keiner der Betroffenen musste laut ORF ins Krankenhaus.
  • 10/28/202111:00:00 AM
    Trotz Pandemie: Organspende-Zahlen stabil
    Die Zahl der Organspenden ist durch Corona nicht eingebrochen - die Pandemie hat aber Verbesserungen ausgebremst. Diese Bilanz zogen Ärzte und Kliniken zu Beginn der Jahrestagung der Deutschen Stiftung Organtransplantation (DSO) in Frankfurt. Bis Ende September gab es laut DSO in Deutschland 696 postmortale Organspender und 2182 hierzulande gespendete Organe. Im Vergleichszeitraum 2020 waren es 707 Organspender und 2301 gespendete Organe.
  • 10/28/202110:30:00 AM
    Karl Lauterbach wirbt trotzdem weiter für die Impfung
  • 10/28/202110:15:00 AM
    Corona-Variante des Enkeltricks: Oma soll teure Spritze zahlen
    Ein Krimineller hat am Mittwoch als falscher Enkel vergeblich mit der "Corona-Variante" des Enkeltricks versucht, von einer 83-jährigen Frau eine hohe Geldsumme zu erbeuten.
    Der Anruf ging gegen 15.00 Uhr bei der Paderborner Seniorin ein. Mit weinerlicher Stimme gab sich der Anrufer als Enkel der 83-Jährigen aus. Er gab an, wegen einer Corona-Infektion in einem Paderborner Krankenhaus behandelt zu werden. Wenn er nicht innerhalb von zehn Tagen eine Spritze bekäme, würde er an der Infektion sterben. Die Spritze koste 200.000 Euro. Dann fragte der Anrufer, wieviel Bargeld und Goldschmuck die Seniorin zu Hause habe. Diese entgegnete, weder Wertsachen noch größere Mengen Bargeld zu haben. Daraufhin drängte der falsche Enkel, sie solle einen Kredit aufzunehmen. Als die Frau entgegnete, dass man ihr als Rentnerin keinen Kredit mehr genehmigen würde legte der Anrufer abrupt auf.
    Die Seniorin wandte sich sofort an ihre Tochter. Diese nahm umgehend Kontakt zu ihrem Sohn - dem echten Enkel - auf, der sich, wie erwartet, bester Gesundheit erfreut.
  • 10/28/202110:00:00 AM
    Ungarn ermöglicht Impfpflicht in Unternehmen
    Angesichts steigender Corona-Infektionszahlen ermöglicht es die Regierung des EU-Landes Ungarn den Arbeitgebern, von ihren Mitarbeitern eine Corona-Schutzimpfung zu verlangen. Dies gab Kanzleramtsminister Gergely Gulyas am Donnerstag auf einer Pressekonferenz in Budapest bekannt. Für die Beschäftigten in staatlichen Institutionen werde der Staat eine derartige Impfpflicht vorschreiben können, fügte er hinzu.
    Darüber hinaus werde ab kommendem Montag in allen öffentlichen Verkehrsmitteln eine Maskenpflicht gelten, sagte Gulyas. Ungarn hatte vor dem Sommer die Corona-Maßnahmen weitgehend aufgehoben. Für die Teilnahme am öffentlichen Leben bedarf es derzeit keiner Nachweise über Impfschutz oder aktuelle Tests. Ausgenommen sind lediglich Großveranstaltungen. Eine Maskenpflicht gilt bislang nur in Krankenhäusern und Altenheimen.
    Die Sommermonate hindurch hatte Ungarn nur wenige Corona-Fälle. Doch in den vergangenen Monaten stieg die Zahl wieder steil an. Die Sieben-Tage-Inzidenz an Neuansteckungen pro 100 000 Einwohner lag zuletzt bei 170. Nur knapp 60 Prozent der Bevölkerung sind vollständig geimpft.
  • 10/28/20219:30:00 AM
    Amanda Seyfried hatte während ihrer Oscar-Nominierung Corona
    Hollywoodstar Amanda Seyfried litt nach eigener Aussage am Tag ihrer Oscar-Nominierung unter einem "heftigen Covid-Fall". Nur zwei Tage vor ihrem positiven Testergebnis war sie geimpft worden, wie die US-Schauspielerin im Rückblick auf ihre Diagnose im vergangenen März in der Talkshow "Late Night with Seth Meyers" sagte.
    "Es war einer der schlimmsten Momente meines Lebens", erklärte die 35-Jährige. Sie hätte sich um ihre Mutter, ihre beiden kleinen Kinder und ihren Mann gesorgt. "Und plötzlich passiert diese unglaubliche Sache, die die ganze Karriere verändert", erzählte Seyfried weiter.
    Am nächsten Tag habe sie Interviews geben müssen und habe dabei vermeiden wollen, dass ihre Erkrankung die Berichterstattung dominiere, sagte sie. Die Schauspielerin stellte in der Talkshow nach, wie sie damals mit den Journalisten telefonierte und mit angeschlagener Stimme in den Hörer gehaucht hatte, dass sie nicht glücklicher sein könne. "Es war sehr schwer und anstrengend, nicht darüber zu sprechen." Amanda Seyfried wurde im März als beste Nebendarstellerin für die Filmbiografie "Mank" für den Oscar nominiert.
  • 10/28/20219:00:00 AM
    Italien beschließt weitere Corona-Wiederaufbaumaßnahmen
    Italiens Regierung will mit einem Dekret und einer Gesetzesvorlage seinen Finanzierungszielen im Hinblick auf den Corona-Wiederaufbauplan in diesem Jahr näher kommen. Der Ministerrat unter Regierungschef Mario Draghi stimmte Maßnahmen für die Bereiche Tourismus, Digitalisierung und Menschen mit Behinderung zu, teilte die Regierung mit. Damit will Rom weitere acht der bis Ende dieses Jahres angepeilten 51 Ziele aus dem Wiederaufbauplan erfüllen. Für den Tourismus beschlossen die Minister in dem Dekret ein 2,4 Milliarden Euro schweres Paket. Mit den Geldern will die Regierung unter anderem die Digitalisierung in der Branche fördern und Unternehmen unterstützen, zum Beispiel durch Zuschüsse für Modernisierungen der Unterkünfte oder Steuergutschriften. Teil des Dekrets ist auch, 70 Prozent der Menschen in Italien durch Weiterbildung bis 2026 digital fit zu machen. Außerdem sollen die Bürger gewisse Behördengänge auch online erledigen können.
    Der Ministerrat stimmte außerdem einem Gesetzesentwurf zum Thema Behinderung zu. Mit einem neuen Bewertungssystem sollen für einen Menschen mit Behinderung angepasste Projekte ausgearbeitet werden können, um ihm im Erwachsenenalter ein möglichst unabhängiges Leben zu ermöglichen, wie es in der Mitteilung hieß.
  • 10/28/20218:30:00 AM
    England: Corona-Pandemie führt zu Toten und Chaos vor Notaufnahmen
    Wegen stundenlanger Wartezeiten vor Notaufnahmen sind in England zuletzt mindestens zwei Patienten gestorben. Interne Dokumente, aus denen die Nachrichtenagentur PA zitiert, zeichnen ein katastrophales Bild der Situation. In einem Brief fordert die Spitze des Gesundheitsdiensts NHS demnach, die Schlangen von Rettungswagen vor Notaufnahmen zu beenden und Ambulanzen nicht mehr als zusätzliche Warteräume zu benutzen. Das Risiko für die Patienten sei enorm, betonten der medizinische Direktor des NHS, Stephen Powis, und die Chefin des NHS-Notdiensts, Pauline Philip, in dem Schreiben, aus dem PA zitierte.
    Eigentlich soll die Übergabe vom Rettungswagen an die Notaufnahme nicht mehr als 15 Minuten dauern. Grund für die enorme Belastung sei die Corona-Pandemie, sagte Martin Flaherty vom Verband der Rettungsdienstleister. 
  • 10/28/20218:25:45 AM
    NRW schafft Maskenpflicht im Unterricht ab
    In Nordrhein-Westfalen müssen Schülerinnen und Schüler im Unterricht bald keinen Mund-Nasen-Schutz mehr tragen. Die Maskenpflicht auf den Sitzplätzen im Klassenraum werde zum 2. November abgeschafft. Das teilte das NRW-Schulministerium mit.
  • 10/28/20218:00:00 AM
    Warum der digitale Impfpass ein Ablaufdatum hat
  • 10/28/20217:27:57 AM
    Laut Studie: 18- bis 34-Jährige setzen auch nach Corona auf soziale Distanz
    Junge Erwachsene wollen auf den nützlichen Effekt der AHA-Regeln auch nach der Corona-Pandemie nicht verzichten, zeigt die Studie "Zukunft Gesundheit 2021". Acht von zehn Befragten möchten künftig weiter auf regelmäßige Handhygiene achten. Und sieben von zehn planen, weiter Abstand zu anderen Personen zu halten. Frauen legen dabei deutlich mehr Wert auf Distanz als Männer. Für die repräsentative Studie der vivida bkk und der Stiftung "Die Gesundarbeiter" wurden im Juli 2021 1.058 Bundesbürger zwischen 14 und 34 Jahren befragt. "Die Mehrheit will die Regeln auch nach der Pandemie beibehalten", sagt Dr. Tanja Katrin Hantke, Gesundheitsexpertin der vivida bkk. 
    An erster Stelle steht dabei häufiges intensives Händewaschen. Eine Maßnahme, die auch bei Schülern gut ankommt: 83 Prozent der 14- bis 17-Jährigen planen laut Studie, diese Maßnahme beizubehalten. "Das ist eine bedeutsame Verhaltensänderung", so die Gesundheitsexpertin. "Vor der Pandemie haben viele Jugendliche der Handhygiene eher weniger Aufmerksamkeit geschenkt." Neben Händewaschen und größerem Abstand wollen drei Viertel der jungen Erwachsenen zudem weniger Händeschütteln.
  • 10/28/20217:00:00 AM
    Kinderärzte setzen auch ohne Stiko-Empfehlung auf Kinder-Impfungen
    Angesichts gestiegener Corona-Inzidenzen in jüngeren Altersgruppen setzen Kinderärzte auf zügige Covid-19-Impfungen für unter Zwölfjährige. "Wir hoffen darauf, dass in den nächsten Wochen eine europäische Zulassung des Biontech-Impfstoffs für die Altersgruppe der Fünf- bis Elfjährigen kommt, die dann auch in Deutschland übernommen wird", sagte der Präsident der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin, Jörg Dötsch, den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Nach seinen Worten wären Corona-Impfungen in dieser Altersgruppe damit auch ohne eine ausdrückliche Empfehlung der Ständigen Impfkommission (Stiko) "rechtlich abgesichert". Die Empfehlung könnte dann nach genauer Prüfung der Daten zu Nebenwirkungen in den Wochen darauf folgen.
    Die europäische Arzneimittelbehörde EMA hatte am Mittwoch angekündigt, möglichst noch vor Weihnachten zu entscheiden, ob sie eine Empfehlung für Corona-Impfungen für Kinder zwischen fünf und elf Jahren ausspricht.
  • 10/28/20216:30:00 AM
    Neuseeland lockert Einreiseregeln - aber nicht für Touristen
    Das Corona-Vorzeigeland Neuseeland lockert ab dem 14. November erstmals seit Beginn der Pandemie seine Einreiseregeln. Jedoch dürfen weiterhin nur Staatsbürger und Menschen mit Wohnsitz in dem Pazifikstaat ins Land kommen. Statt 14 Tagen müssen sie demnächst nur noch sieben Tage in staatliche Quarantäne, bevor sie sich in eine dreitägige häusliche Isolation begeben. Weitere Lockerungen würden in Kraft treten, wenn 90 Prozent der Bevölkerung vollen Impfschutz gegen das Virus hätten, sagte der Minister zur Eindämmung der Corona-Pandemie, Chris Hipkins. Bislang sind 72 Prozent der fünf Millionen Einwohner vollständig geimpft.
    Wann Touristen wieder in den Inselstaat dürfen, ist aber noch unklar. Priorität bekämen weiterhin Menschen, die ein Recht hätten, ins Land zu kommen, so Hipkins. "In der Zwischenzeit ist meine Botschaft an alle Neuseeländer, egal ob sie hier oder im Ausland sind, sehr einfach: Lassen Sie sich impfen." Insgesamt hat das Land bislang knapp 6000 Infektionen verzeichnet. Zum Vergleich: In Deutschland wurden gut 4,5 Millionen Ansteckungen gezählt.
  • 10/28/20216:02:06 AM
    Corona-Zahlen in den USA steigen stark an
    In den USA steigt die Zahl der Neuinfektionen binnen eines Tages um mehr als 117.000 auf rund 45,84 Millionen. Die Zahl der Todesfälle in Zusammenhang mit dem Coronavirus steigt um mindestens 2018 auf 743.903.
  • 10/28/20215:30:00 AM
    Kinder-Impfungen: Wann ist es soweit?

  • 10/28/20215:00:00 AM
    Kahn ruft Bayern-Spieler zur Impfung auf
    Der Druck steigt: Sportvorstand Oliver Kahn hat erneut die Haltung des FC Bayern in der Impf-Debatte um Joshua Kimmich unterstrichen und die Spieler der Münchner zum Impfen aufgerufen. Alle weiteren Infos:
  • 10/28/20214:12:56 AM
    RKI meldet 28.037 Neuinfektionen - Inzidenz steigt stark auf 130,2
    Das Robert-Koch-Institut meldet 28.037 neue Positiv-Tests. Das sind 11.960 mehr als am Donnerstag vor einer Woche, als 16.077 Neuinfektionen gemeldet wurden. Die Sieben-Tage-Inzidenz steigt sprunghaft auf 130,2 von 118,0 am Vortag. 126 weitere Menschen starben im Zusammenhang mit dem Virus. Die Zahl der gemeldeten Todesfälle binnen 24 Stunden erhöht sich auf 95.485. Insgesamt fielen in Deutschland bislang mehr als 4,5 Millionen Corona-Tests positiv aus.
  • 10/27/20218:31:00 PM
    Bericht: EMA-Entscheidung über BioNTech-Kinderimpfung noch vor Weihnachten 
    Die europäische Arzneimittelbehörde EMA will einem Medienbericht zufolge möglichst noch vor Weihnachten eine Empfehlung zum Impfstoff von BioNTech/Pfizer für Kinder von fünf bis elf Jahren abgeben. "Der derzeitige Zeitplan für die Bewertung beträgt ungefähr zwei Monate" zitiert das RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND) die EMA in einem Vorabbericht.
  • 10/27/20218:15:00 PM
    Bayern kritisiert Ampel-Pläne für künftige Corona-Rechtsgrundlage
    Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek hat die Pläne von SPD, Grünen und FDP im Bund zur künftigen Rechtslage in der Corona-Pandemie kritisiert. Es gebe weiterhin eine «Notlage von internationaler Tragweite», sagte der CSU-Politiker, der auch Vorsitzender der Gesundheitsministerkonferenz ist. "Deshalb brauchen die Länder größtmögliche Flexibilität, um auf zunehmende Infektionszahlen reagieren zu können." Es sei nicht sinnvoll, dass die Landtage künftig in ihrem Recht beschnitten werden sollten, selbst über eine epidemische Lage in ihrem Land zu entscheiden.
  • 10/27/20218:01:17 PM
    Schweden weitet Auffrischimpfungen auf alle über 65 aus
    Schweden will weiteren Bevölkerungsgruppen eine dritte Dosis zur Auffrischung des Corona-Impfschutzes anbieten. Allen geimpften Schwedinnen und Schweden über 65 Jahre sowie Pflegekräften - insgesamt rund 1,5 Millionen Menschen - werde eine solche Auffrischdosis empfohlen, sagte Gesundheitsministerin Lena Hallengren am Mittwoch auf einer Pressekonferenz in Stockholm. Diese dritte Impfdosis könne man frühestens sechs Monate nach der zweiten erhalten.
    Der Leiter der Gesundheitsbehörde Folkhälsomyndigheten, Johan Carlson, ergänzte, dass weitere Bevölkerungsgruppen in der kommenden Zeit ebenfalls an der Reihe sein werden - zunächst die älteren, dann nach und nach die jüngeren Altersgruppen. Bisher war eine solche Booster-Impfung in Schweden nur einigen Risikogruppen wie Menschen über 80 und Pflegebedürftigen angeboten worden.
  • 10/27/20217:31:00 PM
    Seehofer appelliert an Kimmich: "Lassen Sie sich impfen!"
    Der CSU-Politiker Horst Seehofer hat in der aktuellen Impfdebatte an Fußballprofi Joshua Kimmich appelliert, seine Bedenken aufzugeben und als Vorbild voranzugehen. "Überlegen Sie es sich noch einmal und lassen Sie sich impfen!", sagte der geschäftsführende Bundesinnenminister am Mittwoch im TV-Sender Bild.
    "Sie sind eine Persönlichkeit mit Vorbildcharakter. Und wenn Sie sich impfen lassen, werden andere Menschen sagen, dann mache ich es auch", argumentierte Seehofer. Impfen sei die Hauptwaffe im Kampf gegen die Corona-Pandemie, sagte der Minister, der selbst vollständig geimpft ist.
  • 10/27/20216:49:34 PM
    Corona-Infektionen bei Kinder-Musical in Siegen: Gäste aus ganz NRW
    Nach der Aufführung eines Kindermusicals in Siegen ist es zu einem Corona-Ausbruch gekommen. Laut Mitteilung des Kreises Siegen-Wittgenstein waren nach der Aufführung am Samstag (23.10.) 14 PCR-Tests unter den Mitwirkenden positiv. Weitere Testergebnisse stehen demnach noch aus. Etwa 100 Kinder und Jugendliche waren an der Aufführung von "Petrus" beteiligt. 

    Die etwa 300 Gäste, laut Kreis zum Großteil aus dem Verwandten- und Bekanntenkreis der Kinder, seien aus verschiedenen Regionen in Nordrhein-Westfalen angereist. Die Familien werden jetzt über die Kontaktlisten der Veranstaltung informiert, wie der Kreis mitteilte.
  • 10/27/20214:03:00 PM
    Litauen: Regierung rät von Familienbesuchen zu Allerheiligen ab
    Der litauische Gesundheitsminister Arunas Dulkys hat die Bevölkerung aufgerufen, von Familientreffen am anstehenden langen Wochenende abzusehen. In dem katholisch geprägten Baltenstaat besuchen viele Menschen an den Feiertagen Allerheiligen (1. November) und Allerseelen (2. November) traditionell ihre Familiengräber und Angehörigen. Angesichts steigender Corona-Infektionszahlen sollten die Litauer soziale Kontakte besser unterlassen, mahnte Dulkys am Mittwoche in Vilnius.
  • 10/27/20213:00:00 PM
    Coronavirus breitet sich in Baltenstaaten weiter rasant aus
    In den baltischen Staaten breitet sich das Coronavirus weiter rasant aus: Trotz neuer Einschränkungen erreichte in Lettland und Estland die Zahl an Neuinfektionen mit 3206 und 2025 Fällen binnen 24 Tagen am Mittwoch den jeweils höchsten Wert seit Beginn der Pandemie. Auch in Litauen gehen die Infektionszahlen weiter nach oben. Nach Angaben der nationalen Gesundheitsbehörden wurden in Lettland in den vergangenen 14 Tagen rund 1737 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner registriert, in Estland waren es 1408 und in Litauen 1365. Die EU-Gesundheitsbehörde ECDC weist für die drei Ostseestaaten aktuell die höchsten Infektionsraten in Europa aus.
  • 10/27/20212:03:21 PM
    Proteste rund um 3G-Regelung an der Uni Kassel
    In Kassel haben am Mittwoch zwei Demonstrationen rund um die 3G-Regelung auf dem Campus der dortigen Universität stattgefunden. Bei einer Kundgebung, zu der die Gruppierung «Studenten stehen auf» unter dem Motto «Raus auf die Straße - Rein in den Hörsaal» aufgerufen hatte, demonstrierten laut Polizei 40 Personen dagegen, dass die Teilnahme an Lehrveranstaltungen in Präsenz nur Geimpften, Genesenen oder aktuell Getesteten erlaubt ist. An einem Gegenprotest, den die Studierendenvertretung Asta organisiert hatte, nahmen nach Schätzungen der Polizei 140 Personen teil.
  • 10/27/202112:30:00 PM
    Dritte Impfdosis im Vatikan verteilt- auch der Papst dabei
    Der Vatikan hat damit begonnen, Personen über 60 Jahren oder mit angeschlagenen Immunsystemen eine dritte Impfdosis gegen das Coronavirus zu verabreichen. Das teilte der Heilige Stuhl als Reaktion auf Anfragen mit, ob Papst Franziskus schon zum dritten Mal geimpft sei. Vatikan-Sprecher Matteo Bruni bestätigte das zwar nicht direkt. Dem Vernehmen nach ist aber davon auszugehen, dass der 84 Jahre alte Argentinier die dritte Dosis des Vakzins erhalten hat. Der Mitteilung zufolge wurde im Kirchenstaat «in der zweiten Hälfte des Oktobers» mit der dritten Impfrunde gegen Covid-19 begonnen.
  • 10/27/202112:00:02 PM
    Keine Impfung- keine Australian Open
    Die Hintertür für Skeptiker der Anti-Corona-Spritze bleibt verschlossen. Der australische Bundesstaat Victoria hat sein klares Nein zur Einreise ungeimpfter Tennisprofis bekräftigt - und die Fragezeichen hinter einem Start von Topstar Novak Djokovic in Melbourne werden damit deutlich größer. Boris Becker setzt darauf, dass sich der serbische Topstar einen Ruck gibt. "Ich hoffe, dass Novak klar bleibt und realisiert, dass er die riesige Chance hat, in Melbourne den 21. Grand-Slam-Titel zu erreichen", sagte der 53-Jährige im Eurosport-Podcast "Das Gelbe vom Ball": "Er hat die Australian Open neunmal gewonnen - warum nicht auch zehnmal?"

    Djokovic müsste eine Impfung gegen das Coronavirus nachweisen. Denn an der klaren Haltung von Victorias Premierminister Daniel Andrews ist offenbar nicht zu rütteln "Wir sperren Menschen, die nicht geimpft sind, aus Kneipen, Cafes, Restaurants, dem MCG (Melbourne Cricket Ground) und allen möglichen anderen Veranstaltungen aus", sagte er in einer Stellungnahme und ergänzte: "Wir werden keine Ausnahmegenehmigung beantragen. Damit ist das Problem im Grunde gelöst."
  • 10/27/202111:00:00 AM
    Ampel-Parteien wollen weitere Lockdowns unmöglich machen
    Die Ampel-Parteien SPD, Grünen und FDP wollen neue Corona-Lockdowns rechtlich unmöglich machen, setzen aber bis zum 20. März 2022 noch auf niedrigschwelligere Maßnahmen wie Maskenpflicht oder Hygienemaßnahmen zur Eindämmung der Pandemie. Grünen-Co-Fraktionschef Katrin Göring-Eckardt, der SPD-Gesundheitsexperte Dirk Wiese und der parlamentarische Geschäftsführer der FDP-Bundestagsfraktion, Marco Buschmann, stellten ein gemeinsames Eckpunkte-Papier der drei Parteien vor. "Schulschließungen, Lockdowns und Ausgangssperren wird es jedenfalls mit uns nicht mehr geben", sagte Wiese.
  • 10/27/202110:45:00 AM
    Mit 2G-Modell: Hoffenheim darf Stadion im November wieder voll auslasten
    Fußball-Bundesligist TSG Hoffenheim kann ab dem Punktspiel gegen RB Leipzig am 20. November sein Stadion wieder voll auslasten. Wie die Kraichgauer mitteilten, soll dann das sogenannte 2G-Optionsmodell zur Anwendung kommen, bei dem alle gegen das Coronavirus Geimpften oder Genesenen zugelassen sind. Das Hoffenheimer Stadion bietet eine Kapazität von 30.150 Zuschauern.

    Ausnahmen gelten für Kinder bis zum siebten Lebensjahr, getestete Schüler sowie Personen, die aus medizinischen Gründen nicht geimpft werden können. Bislang durfte die TSG nur die Hälfte der Plätze besetzen. Auch beim Heimspiel gegen Hertha BSC am Freitagabend dürfen nach der 3G-Regelung maximal 15.075 Fans ins Stadion.
  • 10/27/202110:30:00 AM
    Jede Sekunde eine Impfung: Impfquote liegt bei 66,4 Prozent
    Noch immer wird in Deutschland im Wochenschnitt rechnerisch jede Sekunde mehr als eine Person gegen das Coronavirus geimpft. Nachdem am Vortag insgesamt rund 192.000 Dosen verabreicht wurden, stieg die Quote der vollständig geimpften Bürger auf 66,4 Prozent. Das geht aus Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Mittwoch hervor. Bei den über 60-Jährigen liegt die Quote inzwischen bei 85,1 Prozent, bei den jüngeren Erwachsenen von 18 bis 59 Jahren 72,6 Prozent, und in der Altersgruppe der 12- bis 17-Jährigen beträgt sie 40,6 Prozent.

    Für Kinder bis elf Jahre wurde noch kein Impfstoff zugelassen. Der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte rechnet nach bisherigen Angaben mit einer Zulassung des Impfstoffs von Biontech/Pfizer durch die EU-Arzneimittelbehörde EMA frühestens Mitte November.

    Das RKI geht davon aus, dass unter Erwachsenen vermutlich mehr Menschen geimpft sind, als die Daten nahelegen. So hieß es in einem Bericht Anfang Oktober, dass die Quote bei einmal und vollständig Geimpften ab 18 Jahren bis zu fünf Prozentpunkte höher sein dürfte. Derzeit liegt sie für mindestens zwei Mal geimpfte Erwachsene offiziell bei 76,9 Prozent.
  • 10/27/202110:00:00 AM
    Neuer Höchstwert in Russland
    Russland verzeichnet mit weiteren 1123 Todesfällen im Zusammenhang mit dem Coronavirus erneut einen neuen Höchstwert. Zudem melden die Behörden 36.582 Neuinfektionen binnen 24 Stunden, darunter 5789 in der Hauptstadt Moskau. Im Kampf gegen die seit Wochen kräftig steigenden Corona-Zahlen hat Präsident Wladimir Putin für Anfang November eine arbeitsfreie Woche angeordnet. Moskau geht schon von Donnerstag an in einen neuen Teil-Lockdown: Nur Geschäfte des Alltagsbedarfs wie Supermärkte und Apotheken dürfen dann noch öffnen. Die Regierung macht eine mangelnde Impfbereitschaft für die verstärkte Virus-Ausbreitung verantwortlich.
  • 10/27/20219:27:44 AM
    Gesundheitsministerium bietet den Ampel-Parteien Hilfe an
    Das Gesundheitsministerium bietet den Ampel-Parteien etwa bei Änderungen des Infektionsschutzgesetzes Hilfe an. "Bundesminister Spahn hat der neuen parlamentarischen Mehrheit angeboten, dass das Bundesministerium für Gesundheit jederzeit beratend und unterstützend zur Verfügung steht", sagt ein Sprecher des Ministeriums. "Dies gilt auch für die Erarbeitung eines entsprechenden Gesetzentwurfes." Die parlamentarische Verantwortung für die Pandemie-Politik gehe nun auf die neue, sich bildende Ampel-Koalition über.
  • 10/27/20219:15:00 AM
    Änderungen der Corona-Maßnahmen erfordern Sondersitzung des Bundesrates
    Um weitere Corona-Maßnahmen nach dem 25. November und dem Auslaufen der epidemischen Lage von nationaler Tragweite zu ermöglichen, ist dem SPD-Politiker Dirk Wiese zufolge zuvor eine Sondersitzung des Bundesrates notwendig. Die Länder sollen nach dem Konzept-Papier der Ampel-Parteien SPD, Grünen und FDP aber künftig keine Lockdowns mehr verhängen dürfen, weil im Infektionsschutzgesetz der Paragraf 28a mit einem umfangreichen Maßnahmenkatalog als Rechtsgrundlage gestrichen werden soll. Die Länder sollten selbst entscheiden, ob sie 2G- oder 3G-Regeln behalten wollen, sagt der Parlamentarische Geschäftsführer der FDP-Bundestagsfraktion, Marco Buschmann.
  • 10/27/20218:38:32 AM
    Ampel-Parteien wollen Änderungen im Infektionsschutzgesetz
    Die Ampel-Parteien wollen die epidemische Lage von nationaler Tragweite am 25. November auslaufen lassen. Um dennoch weiter bestimmte Corona-Maßnahmen wie die Maskenpflicht zu ermöglichen, soll das Infektionsschutzgesetz geändert werden, kündigen der SPD-Politiker Dirk Wiese, Grünen-Co-Fraktionschefin Katrin Göring-Eckardt und der Parlamentarische Geschäftsführer der FDP, Marco Buschmann, in einer gemeinsamen Pressekonferenz an. Es handele sich um eine Übergangsregelung, betont Göring-Eckardt. Alle Maßnahmen sollten spätestens mit Frühlingsbeginn am 20. März 2022 enden, sagt Buschmann.
  • 10/27/20217:45:00 AM
    Tschechien meldet höchsten Corona-Wert seit April
    In Tschechien steigen die Corona-Zahlen weiter kräftig an. Die Behörden verzeichnen am Mittwoch mit 6274 Neuinfektionen den höchsten Wert seit dem 7. April. Damit haben sich die Zahlen in dem Land mit 10,7 Millionen Einwohnern binnen einer Woche fast verdoppelt. Auch Tschechien kämpft mit einer neuen Corona-Welle. Die Zahl der Covid-19-Patienten war bis Dienstag auf 1146 gestiegen von 249 Anfang des Monats, 166 Patienten davon befinden sich auf der Intensivstation, wie aus Daten des Gesundheitsministeriums hervorgeht. Allerdings liegen die Zahlen noch deutlich unter den Höchstständen des vergangenen Winters. Die Impfkampagne nahm zuletzt Fahrt auf: Fast 6,1 Millionen Menschen in Tschechien sind inzwischen vollständig geimpft.
  • 10/27/20217:30:00 AM
    UKE-Mediziner Kluge: Corona-Zahlen werden deutlich steigen
    Der Direktor der Klinik für Intensivmedizin am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE), Prof. Stefan Kluge, warnt vor deutlich steigenden Corona-Zahlen in den kommenden Wochen. Als Grund für den Anstieg nannte er Reiserückkehrer und die kältere Witterung. "Das wird schon deswegen eine Herausforderung, weil das Pflegepersonal immer knapper wird. Für die Versorgung von zwei Covid-Patienten brauchen wir pro Tag allein drei Pflegekräfte", sagte Kluge.

    Hinzu komme, dass viele Menschen sich in scheinbarer Sicherheit wiegen. "Doch anders als letztes Jahr, wo die Maskenpflicht streng eingehalten wurde, wird es mehr Grippe-Patienten geben." Noch sei die Lage entspannt, "doch die Zahlen steigen langsam, aber kontinuierlich". Derzeit werden Kluges Angaben zufolge am UKE neun Patienten im Alter von Ende 20 bis 70 Jahren auf der Intensivstation behandelt. Sechs davon müssen beatmet werden. Fast 90 Prozent seiner Patienten seien ungeimpft. "Gerade bei den älteren Menschen und Risiko-Patienten ist das für mich unbegreiflich."
  • 10/27/20217:15:00 AM
    Inzidenz in NRW steigt deutlich
    In der Corona-Pandemie ist die Sieben-Tage-Inzidenz in Nordrhein-Westfalen deutlich gestiegen. Nach 72,9 am Vortag lag der Wert am Mittwoch bei 79,2, wie aus Zahlen des Robert Koch-Instituts (RKI) hervorgeht. Eine Woche zuvor hatte die Inzidenz 52 betragen. Innerhalb eines Tages wurden im bevölkerungsreichsten Bundesland zuletzt 3507 neue Corona-Fälle registriert. Es gab 13 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19.
  • 10/27/20216:50:00 AM
    Niedersachens Ministerpräsident mit Impfquote unzufrieden
    Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) hadert angesichts der bevorstehenden feuchten und kalten Monate mit den Impfzahlen im Land. "Ich finde es wirklich frustrierend, dass wir bei einer Impfquote von knapp unter 70 Prozent herumdümpeln", sagte der Regierungschef der "Neuen Osnabrücker Zeitung". Man könne viel weiter sein, wenn mehr Menschen den einfachsten Weg aus der Pandemie mitgehen würden, indem sie sich impfen ließen.

    Zur Steigerung der Quote hofft der SPD-Politiker, in absehbarer Zeit über einen zuverlässigen Impfstoff für Kinder unter zwölf Jahren zu verfügen. "Das wäre noch einmal eine große Gruppe und würde vor allem viel Sicherheit in die Schulen bringen", sagte Weil. Zur Maskenpflicht an Schulen kündigte er an, nach den Herbstferien die weitere Entwicklung der Infektionszahlen insbesondere in den jüngeren Jahrgängen genau zu beobachten. "Sobald es vertretbar erscheint, soll die Maskenpflicht an den Grundschulen insgesamt wegfallen." In Schleswig-Holstein müssen Kinder und Jugendliche von November an in der Schule keine Maske mehr am Platz tragen.
  • 10/27/20216:24:53 AM
    Weitere Tote nach Corona-Ausbruch in Pflegeheim
    Im Zusammenhang mit dem Corona-Ausbruch in einem Norderstedter Pflegeheim sind zwei weitere Menschen gestorben. Dabei handelt es sich um einen 94 Jahre alten Bewohner der Einrichtung und eine 74 Jahre alte Frau, die Kontaktperson eines oder einer Infizierten war, wie der Kreis Segeberg mitteilte. In den vergangenen Tagen waren bereits ein 95 Jahre und ein 80 Jahre alter Bewohner der Pflegeeinrichtung an oder mit Corona gestorben.

    Insgesamt wurden 66 der 76 Heimbewohner und 22 der rund 70 Beschäftigten positiv auf das Virus getestet. Sechs der Infizierten liegen im Krankenhaus, aber niemand auf der Intensivstation.
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