Die Corona-Krise

CORONAVIRUS-LIVETICKER - RKI registriert 3.571 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 18,5

Das RKI registriert heute 3.571 Corona-Neuinfektionen.
Das RKI registriert heute 3.571 Corona-Neuinfektionen.
© deutsche presse agentur

04. August 2021 - 6:57 Uhr

  • 8/4/20214:47:00 AM
    RKI registriert 3.571 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 18,5 

    Die Sieben-Tage-Inzidenz steigt seit nunmehr rund vier Wochen an. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) lag sie bei 18,5 - am Vortag hatte der Wert 17,9 betragen, am Mittwoch der Vorwoche 15,0. Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI zuletzt binnen eines Tages 3.571 Corona-Neuinfektionen. Vor einer Woche hatte der Wert für Deutschland bei 2768 Ansteckungen innerhalb von 24 Stunden gelegen.
  • 8/4/20215:32:10 AM
  • 8/4/20215:29:13 AM
    Weil: Tägliche Corona-Tests zum Schulstart
    In Niedersachsen müssen sich Schülerinnen und Schüler nach den Sommerferien zum Schulstart auf tägliche Corona-Tests einstellen. "Wir werden mindestens am Anfang des Schuljahres eine tägliche Testung vorsehen", sagte Ministerpräsident Stephan Weil der Deutschen Presse-Agentur. Man wisse, dass sich gerade in der jüngeren Generation das Virus verbreite. Gleichzeitig sei die Impfquote in dieser Altersgruppe noch vergleichsweise gering.
  • 8/3/20218:12:49 PM
    Plan des Bundesgesundheitsministeriums für Herbst und Winter

  • 8/3/20216:38:46 PM
    Bald Ende der kostenlosen Corona-Tests?

    Das Bundesgesundheitsministerium schlägt ein Ende der kostenlosen Corona-Schnelltests für Mitte Oktober vor. Das geht aus einem Bericht des Ministeriums an Bundestag und -länder hervor. Da mittlerweile allen Bürgern ein unmittelbares Impfangebot gemacht werden könne, sei eine dauerhafte Kostenübernahme durch den Steuerzahler nicht angezeigt, heißt es in dem Ministeriumsbericht. 

    Nur für Menschen, die nicht geimpft werden können oder für die keine allgemeine Impfempfehlung vorliege, wie Schwangere oder unter 18-Jährige, solle es weiterhin kostenlose Schnelltests geben.
  • 8/3/20216:36:18 PM
    Spielausfall im DFB Pokal: Bayern München gegen Bremer SV abgesagt

    Das DFB-Pokalspiel des Oberligisten Bremer SV gegen Rekordcupsieger Bayern München kann am kommenden Freitag wegen drei Coronafällen bei den Hanseaten nicht stattfinden. Es wurde abgesetzt und muss neu terminiert werden.

    Corona macht dem Underdog einen Strich durch die Rechnung: Das "Spiel des Jahrzehnts" für den krassen Außenseiter Bremer SV gegen die Stars von Bayern München um Weltfußballer Robert Lewandowski im DFB-Pokal am Freitag ist abgesetzt worden und muss neu terminiert werden. Die komplette Mannschaft des BSV musste in Quarantäne.

  • 8/3/20215:46:30 PM
    Corona-Inzidenz in Spanien sinkt

    In Spanien schwächt sich der Inzidenz-Wert nach dem Höhepunkt neuer Infektionen mit der Delta-Variante vergangenen Monat weiter ab. Die Behörden melden einen Rückgang um 19 auf 674. Der Anteil an Klinik-Betten, die mit Corona-Patienten belegt sind, fällt auf 8,7 Prozent gegenüber 8,9 Prozent am Montag.
  • 8/3/20215:15:55 PM
    New York verlangt Impfnachweise

    Für Aktivitäten in öffentlichen Innenräumen - etwa Restaurants, Fitnessstudios oder Kultureinrichtungen - muss in der Millionenmetropole New York künftig ein Impfnachweis erbracht werden. Das gelte ab Ende des Monats und auch für Mitarbeiter dieser Einrichtungen, teilte Bürgermeister Bill de Blasio am Dienstag mit.

    Mit der Maßnahme sollen die weitere Ausbreitung der Delta-Variante des Coronavirus eingedämmt und zudem weitere Menschen dazu gebracht werden, sich impfen zu lassen. Rund zwei Drittel der Erwachsenen in der Metropole mit rund 8,5 Millionen Einwohnern sind bislang vollständig geimpft.

  • 8/3/20214:59:03 PM
    650 Milliarden Dollar vom Internationalen Währungsfonds im Kampf gegen Corona

    Die seit längerem geplante Aufstockung der Ressourcen des Internationalen Währungsfonds (IWF) soll ab dem 23. August greifen. Das IWF-Direktorium gab am Montagabend in Washington grünes Licht für die Erhöhung der sogenannten Sonderziehungsrechte um 650 Milliarden Dollar. "Das wird besonders unseren verwundbarsten Ländern helfen, die mit den Folgen der Covid-19-Krise kämpfen", sagte IWF-Chefin Kristalina Georgiewa.  

    275 Milliarden Dollar gehen nach Angaben von Georgiewa an Schwellen- und Entwicklungsländer. Es werde jetzt nach Wegen gesucht, wie reiche Staaten die neuen Mittel an ärmere Länder weitergeben könnten, wenn sie dies wollten. 

    Sonderziehungsrechte sind die künstliche Währung des IWF. Sie können dann gegen gängige Währungen wie Dollar, Euro oder Yen eingetauscht werden. Die Erhöhung um 650 Milliarden Dollar ist die höchste in der IWF-Geschichte. 

  • 8/3/20214:07:53 PM
    Polizei Berlin rüstet sich für Corona-Demos

    Die Berliner Polizei bereitet sich auf weitere mögliche Versammlungen von Gegnern der Corona-Politik am Mittwoch vor. Unter dem Motto: "Das Jahr der Freiheit und des Friedens - Das Leben nach der Pandemie" hatte eine Querdenken-Gruppe laut Polizei zu einer Demonstration am Mittwochnachmittag mit 10 000 Teilnehmern auf der Straße des 17. Juni aufgerufen. Die Beamten untersagte die Demonstration am Dienstag und kündigten an, das Verbot durchsetzen.
  • 8/3/20213:34:27 PM
    Niederlande: Zahl der Neuinfektionen sinkt deutlich
    In den Niederlanden ist die Zahl der Neuinfektionen in der zweiten Woche in Folge drastisch gesunken. In den vergangenen sieben Tagen wurden rund 21 000 Fälle gemeldet, etwa 44 Prozent weniger als in der Vorwoche, wie das Institut für Gesundheit und Umwelt RIVM am Dienstag mitteilte. Die Zahl der Patienten in den Krankenhäusern nimmt den Angaben zufolge nur noch leicht zu.

    Die Sieben-Tage-Inzidenz lag den Angaben zufolge bei 121. Am Dienstag waren 2263 Fälle registriert worden. Eine Woche zuvor waren es noch fast 4000. Besonders stark getroffene Regionen sind Amsterdam, Rotterdam und Den Haag. 11,5 Prozent der neu infizierten Menschen war nach der Analyse des Instituts völlig geimpft. Inzwischen sind zwei Drittel aller erwachsenen Niederländer vollständig geimpft, 85 Prozent der Erwachsenen haben zumindest eine Dosis erhalten.

  • 8/3/20212:23:04 PM
    OVG kippt Schließung von Clubs bei Inzidenz über 10
    Die coronabedingte Schließung von Diskotheken, Clubs und Shisha-Bars ab einer Sieben-Tage-Inzidenz von mehr als 10 ist ab sofort rechtswidrig. Das hat das Oberverwaltungsgericht Lüneburg entschieden.
    Nach Daten des Robert Koch-Instituts spiele das Infektionsumfeld "Gaststätte" oder "Shisha-Bar" nur eine untergeordnete Rolle. Darüber hinaus seien die Inzidenz-Werte willkürlich gewählt und nicht mehr hinreichend aussagekräftig, da sie notwendige Parameter nur unzureichend berücksichtigten. Unterhalb einer Inzidenz von 35 kämen bei der im Infektionsschutzgesetz vorgesehenen Staffelung lediglich allgemeine Regelungen, wie Test- und Maskenpflicht sowie die Kontaktdatenerhebung, äußerstenfalls Zugangsbeschränkungen in Betracht, entschieden die Richter. 
  • 8/3/20211:51:56 PM
    Ministerium schlägt Ende kostenloser Corona-Tests für Oktober vor
    Das Bundesgesundheitsministerium schlägt ein Ende der kostenlosen Corona-Schnelltests für alle Bürger für Mitte Oktober vor. Da mittlerweile allen Bürgern ein unmittelbares Impfangebot gemacht werden könne, sei eine dauerhafte Kostenübernahme durch den Steuerzahler nicht angezeigt, heißt es in einem Ministeriumsbericht zum weiteren Vorgehen im Herbst und Winter, der den Ländern und dem Bundestag zugesandt wurde. Nur für Personen, die nicht geimpft werden können oder für die keine allgemeine Impfempfehlung vorliege wie Schwangere oder Unter-18-Jährige, solle es weiterhin kostenlose Schnelltests geben.
    Der Bund übernimmt seit März die Kosten für mindestens einen Schnelltest pro Woche.
  • 8/3/202112:57:58 PM
    USA haben bislang mehr als 110 Millionen Impfdosen gespendet
    Die USA haben bislang mehr als 110 Millionen Dosen an Corona-Impfstoffen an mehr als 60 Länder gespendet. Das teilte das Weiße Haus am Dienstag mit. Nach Angaben der Vereinten Nationen seien dies mehr Impfstoff-Spenden als von allen anderen Ländern zusammengenommen. Und das sei nur ein Anfang. Ab Ende August solle die Auslieferung der 500 Millionen Impfdosen des Herstellers Pfizer/Biontech an 100 ärmere Länder beginnen. US-Präsident Joe Biden hatte dieses Vorhaben kurz vor dem G7-Gipfel in Großbritannien verkündet.
  • 8/3/202111:45:00 AM
    Corona-Impfquote für vollständigen Schutz bei 52,6 Prozent
    Die Quote der vollständig gegen das Coronavirus geimpften Menschen in Deutschland steigt nur langsam. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Dienstag lag sie zuletzt bei 52,6 Prozent der Bevölkerung, nach 52,3 Prozent am Vortag. Insgesamt wurden zuletzt 274.941 Dosen verabreicht, wie aus den Daten hervorgeht (Stand 9.25 Uhr). Höhepunkt war der 9. Juni mit mehr als 1,4 Millionen Dosen. Gerade bei den Erstimpfungen geht es derzeit nur langsam voran - daher hatte Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) die Bürger nochmals ermuntert, sich möglichst bald impfen zu lassen. Die höchsten Quoten der vollständig Geimpften in den 16 Bundesländern gibt es in Bremen (62,1 Prozent) und im Saarland (56,3 Prozent).
  • 8/3/202111:32:55 AM
    Stiko-Mitglied warnt vor Verunsicherung der Bevölkerung
    Stiko-Mitglied Martin Terhardt betont die Eigenständigkeit der Ständigen Impfkommission (Stiko). Diese werde unabhängig vom jüngsten Votum der Gesundheitsminister von Bund und Ländern zur Kinder- und Jugendimpfung ihre Empfehlung überprüfen und aktualisieren, "weil die Datenlage sich ja regelmäßig jeden Tag ändert", sagt Terhardt dem RBB-Radio. Es habe schon vor Wochen Ankündigungen zu einem Impfangebot für über 12-Jährige gegeben, wird der Kinder- und Jugendarzt zitiert. Die Stiko lasse sich davon aber nicht beeinflussen. Problematisch sei allerdings, dass das zu Verunsicherung in der Bevölkerung führe.
  • 8/3/202110:45:29 AM
    Studie: Tausende dank AHA-Regeln vor dem Tod bewahrt
    Abstand halten, Hände desinfizieren (Hygiene), Alltagsmaske tragen!  Die sogenannten AHA-Regeln haben in Deutschland laut einer internationalen Studie offenbar Tausende Todesfälle durch andere Atemwegserkrankungen verhindert. Nach Angaben der Universität Tübingen liege die sogenannte Übersterblichkeit bei 40.000. Das seien laut Wissenschaftler Dmitry Kobak viel weniger als die 90.000 offiziell gemeldeten Todefälle durch Covid-19. Wahrscheinlich seien die Sterbezahlen bei anderen Atemwegserkrankungen während der Wintermonate gesunken. Die Abstands- und Hygieneregeln haben in Deutschland somit offenbar Tausenden Menschen das Leben gerettet. 
  • 8/3/202110:45:00 AM
    Spahn verteidigt erweitertes Corona-Impfangebot für Kinder
    Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat die geplanten zusätzlichen Corona-Impfmöglichkeiten für Kinder und Jugendliche von 12 bis 17 Jahren gegen Kritik verteidigt. Es gehe um ein leichter verfügbares Angebot als bisher, weil genügend Impfstoff da sei, sich zu schützen, sagte der CDU-Politiker am Dienstag im rbb-Inforadio. "Wer will, kann sich impfen lassen - keiner muss." Wenn Eltern und Kinder sagten, dass sie noch auf mehr Daten warten wollten, sei das auch okay und kein Problem. "Es geht ausdrücklich nicht darum, Druck zu machen, den machen wir auch nicht."
    Spahn wandte sich dagegen, in der Debatte einen Gegensatz zur Ständigen Impfkommission (Stiko) zu konstruieren. Der Beschluss von Bund und Ländern sei "durchaus im Einklang mit der Stiko". Das Gremium empfiehlt Impfungen von Kindern bisher nicht allgemein, sondern nur bei höherem Risiko für schwerere Corona-Verläufe etwa wegen Erkrankungen wie Diabetes. Impfungen sind laut Stiko aber mit ärztlicher Beratung möglich. Die Impfstoffe von Biontech und Moderna sind für Kinder ab 12 Jahre in der
  • 8/3/202110:33:00 AM
    Kurz vor Pokalspiel: Corona-Fall beim Bayern-Gegner Bremer SV
    Drei Tage vor dem DFB-Pokalspiel gegen den FC Bayern München gibt es beim Fußball-Fünftligisten Bremer SV einen Corona-Fall. Das bestätigte der Sportliche Leiter Ralf Voigt der Deutschen Presse-Agentur am Dienstag. Ein Spieler des BSV wurde am Montag positiv auf das Coronavirus getestet und begab sich sofort in eine Quarantäne.

    "Wir haben daraufhin am Dienstagfrüh weitere PCR-Tests bei allen Spielern, Trainern und Betreuern durchgeführt. Wir sind in enger Abstimmung mit dem Gesundheitsamt und dem DFB und warten jetzt auf die Ergebnisse", sagte Voigt. Sollten die negativ ausfallen und es bei einem positiv getesteten Spieler bleiben, sieht der frühere Profi von Fortuna Düsseldorf und Arminia Bielefeld die Austragung des Pokalspiels am Freitag nicht in Gefahr.
  • 8/3/202110:15:31 AM
    Corona-Infektionen in Olympia-Stadt Tokio steigen weiter an
    In der Olympia-Stadt Tokio steigt die Zahl der Corona-Neuinfektionen weiter an. Die Stadt registrierte am Dienstag binnen 24 Stunden 3709 Neuinfektionen. Im Vergleich zum Dienstag der Vorwoche sind das 861 mehr Infektionen. Sieben Menschen starben. In Tokio gilt noch bis 31. August ein Notstand, der aber nur lockere Maßnahmen vorsieht. So sollen Restaurants und Bars keinen Alkohol ausschenken und früher schließen. Kritiker halten dies für nicht mehr ausreichend. Außerdem beklagen sie, dass die auf allen Fernsehkanälen pausenlos übertragenen Olympischen Spiele mit dazu beitragen würden, dass vor allem jüngere Japaner das Coronavirus nicht mehr so ernst nehmen. In der Regierung wird inzwischen über härtere Maßnahmen wie Ausgangssperren nachgedacht. Die streng vom Volk abgeschirmten Olympischen Spiele sollen aber fortgesetzt werden.
  • 8/3/20219:47:59 AM
    Impfangebot für 12-bis 17-Jährige kein Widerspruch zu Stiko
    Die Gesundheitsminister von Bund und Ländern hatten am Montagabend einstimmig beschlossen, in allen Ländern Impfungen für 12- bis 17-Jährige auch in regionalen Impfzentren anzubieten - so wie es in Arztpraxen bereits möglich ist.
    Der rheinland-pfälzische Gesundheitsminister Clemens Hoch (SPD) sieht dieses Corona-Impfangebot nicht im Widerspruch zur Haltung der Ständigen Impfkommission (Stiko).  Es sei vielmehr ein zusätzliches Angebot für die Eltern. Außerdem ergänzte der Minister, dass die Stiko bisher auch schon Corona-Impfungen für Kinder und Jugendliche ermöglicht habe. 
    In Deutschland empfiehlt die Stiko Impfungen von Kindern nicht allgemein, sondern nur bei höherem Risiko für schwerere Corona-Verläufe etwa bei Diabetes. Die Datenlage reiche nicht, um mögliche Folgeschäden auszuschließen, begründet sie ihre Haltung. Hoch sagte dem SWR, das Kindeswohl stehe auch für die Gesundheitsminister im Vordergrund und hätte höchste Priorität. Die Gesundheitsministerkonferenz habe lediglich beschlossen, dieser Gruppe weitere Möglichkeiten anzubieten.
  • 8/3/20218:38:08 AM
    Ohne viel Gedränge: Nürnberg plant coronakonformen Weihnachtsmarkt
    In Nürnberg laufen schon im Sommer die Planungen für den weltberühmten Christkindlesmarkt unter Pandemiebedingungen. Die Stadt setze alles daran, den Weihnachtsmarkt 2021 durchzuführen, sagte der Nürnberger Wirtschaftsreferent Michael Fraas.
    "Der Christkindlesmarkt 2021 wird sicher anders aussehen als der letzte vor Corona", sagte Fraas. Es solle mehr Platz zwischen den Buden geben, um Gedränge zu vermeiden. Die Stände sollen demnach auf verschiedenen Plätzen der Stadt verteilt werden. Ob der Markt aber tatsächlich stattfinden werde, stehe noch nicht fest. 2020 war der Christkindlesmarkt wegen steigender Corona-Zahlen abgesagt worden. 
  • 8/3/20218:15:00 AM
    Mehr als 3800 neue Coronainfektionen in Israel
    In Israel ist die Zahl der registrierten Corona-Neuinfektionen binnen eines Tages gestiegen. Nach Daten des israelischen Gesundheitsministeriums von Dienstag waren am Montag 3.818 neue Fälle bestätigt worden. Zuvor hatte die Zahl bei 2.121 gelegen. Insgesamt gibt es in Israel derzeit 22.345 Covid-Patienten, 221 von ihnen sind den Angaben zufolge schwer krank. Der Prozentsatz der am Montag positiv getesteten Menschen wurde mit 3,78 angegeben - zuvor hatte der Anteil bei 2,96 Prozent gelegen.
  • 8/3/20217:58:00 AM
    Umfrage: Unzufriedenheit mit Corona-Krisenmanagement steigt
    Die Unzufriedenheit mit dem Corona-Krisenmanagement der Bundesregierung hat einer Umfrage zufolge in den vergangenen Monaten deutlich zugenommen. Bei einer repräsentativen Umfrage der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung gaben im Juli fast 60 Prozent der befragten Erwerbstätigen an, sie seien weniger oder gar nicht zufrieden mit den aktuellen Leistungen der großen Koalition bei der Pandemiebekämpfung. Zum Vergleich: Im November vergangenen Jahres war nicht einmal die Hälfte (44 Prozent) der Befragten unzufrieden mit den Leistungen der Politik, im Sommer 2020 sogar nur jeder Dritte.
  • 8/3/20217:45:00 AM
    Forscher werten weltweite Sterbedaten in der Corona-Pandemie aus
    Ein deutsch-israelisches Forscherteam hat die Sterbedaten während der Corona-Pandemie von rund 100 Ländern in vergleichbarer Form aufbereitet. Ein Ergebnis: Die Übersterblichkeit - die Zahl der Toten über die gewöhnlich zu erwartende Sterblichkeit hinaus - lag in Deutschland unter der europäischer Nachbarländer.

    Mit rund 50 zusätzlichen Toten pro 100.000 Einwohnern habe Deutschland in der Pandemie eine viel geringere Übersterblichkeit erfahren als umliegende europäische Länder (Niederlande: 110; Belgien: 140; Frankreich: 110; Schweiz: 100; Österreich: 110, Tschechien: 320; Polen: 310) - ausgenommen Dänemark, das keine Übersterblichkeit verzeichnet habe. Die Ergebnisse des Forscherteams von der Universität Tübingen und der Hebräischen Universität Jerusalem wurden online im Fachjournal "eLife" veröffentlicht.
  • 8/3/20217:34:22 AM
    Laumann: NRW hält sich bei Impfung von Kindern an Stiko-Rat
    NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann hat die wegen ihrer Haltung zur Impfung von Kindern und Jugendlichen unter Druck geratene Ständige Impfkommission verteidigt. Man solle die Unabhängigkeit der Stiko akzeptieren, er habe Vertrauen in das wissenschaftliche Gremium, sagte der CDU-Politiker am Dienstag auf WDR 5 im "Morgenecho". Nordrhein-Westfalen werde die Stiko-Empfehlung zur Corona-Schutzimpfung von Heranwachsenden ab 12 Jahren weiter einhalten.

    Die Gesundheitsminister von Bund und Ländern hatten am Montag einstimmig beschlossen, die Impfungen für 12- bis 17-Jährige in allen Ländern auch in regionalen Impfzentren anzubieten - so wie es in Arztpraxen bereits möglich ist. NRW mache dieses Angebot Kindern ab 12 Jahren bereits seit rund zwei Wochen in Praxen und Impfzentren, schilderte Laumann.
  • 8/3/20216:58:00 AM
    Rheinland-pfälzischer Gesundheitsminister verteidigt Impfempfehlung für Jugendliche
    Der rheinland-pfälzische Gesundheitsminister Clemens Hoch (SPD) sieht das Corona-Impfangebot für 12- bis 17-Jährige nicht im Widerspruch zur Haltung der Ständigen Impfkommission (Stiko). "Gestern haben wir uns als Gesundheitsministerinnen und -minister nicht gegen die Stiko-Empfehlung gewandt, sondern wir haben ein zusätzliches Angebot für die Eltern geschaffen", sagt Hoch im SWR-Radio. "Eltern, die ihre Kinder impfen lassen wollen, können nicht nur zum Hausarzt gehen, wie das bisher in Rheinland-Pfalz möglich war. Sie können zusätzlich auch einen Termin in einem Impfzentrum machen oder einen der 200 Standorte der Impfbusse aufsuchen."
  • 8/3/20216:16:00 AM
    Elternverband zur Pandemie: Schulraum muss sicherer werden
    Gut zwei Wochen vor Beginn des neuen Schuljahrs in NRW hat die Landeselternkonferenz mehr Maßnahmen gefordert, um Schüler vor einer Corona-Infektion zu schützen. "Wir brauchen ein Paket, das den Schulraum sicherer macht", sagte die LEK-Landesvorsitzende Anke Staar am Dienstag im "Morgenecho" des WDR 5. Dazu gehörten etwa Luftfilter im Klassenraum und viele regelmäßige Tests. In NRW beginnt nach den Sommerferien am 18. August das neue Schuljahr 2021/22.

    Staar betonte, Impfungen seien wichtig, aber allein als Schutz nicht ausreichend. Bei vielen Eltern gebe es "große Bauchschmerzen", weil sich Politik und Wissenschaft nicht einig seien in Bezug auf eine Schutzimpfung für Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren. Dass es nun ein breites Impfangebot für alle ab 12 Jahren geben solle, halte sie für richtig. Aber: Manche Eltern seien in Sorge vor Impfkomplikationen, andere hätten Angst vor einer Corona-Infektion.
  • 8/3/20215:30:57 AM
    RKI meldet 1.766 neue Corona-Fälle
    Das Robert-Koch-Institut (RKI) meldet 1766 neue Positiv-Tests. Das sind 221 mehr als am Dienstag vor einer Woche. Die Sieben-Tage-Inzidenz steigt minimal auf 17,9 von 17,8 am Vortag. Der Wert gibt an, in wie vielen Fällen Menschen je 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen positiv auf das Coronavirus getestet wurden. 19 weitere Menschen starben, die positiv getestet wurde. Damit steigt die Gesamtzahl auf 91.679.
  • 8/3/20215:25:00 AM
    Wuhan will alle Einwohner auf Corona testen
    In der chinesischen Stadt Wuhan sollen alle Einwohner auf das Coronavirus getestet werden. Das gibt ein Vertreter der Stadtverwaltung auf einer Pressekonferenz bekannt. Zuvor meldete die Stadt drei festgestellte Corona-Fälle infolge heimischer Ansteckungen. In Wuhan war das Virus im Dezember 2019 erstmals nachgewiesen worden.
  • 8/3/20215:15:00 AM
    USA verzeichnet Höchststand an täglichen Infektionen
    In den USA nimmt die Zahl der gemeldeten Corona-Fälle infolge der Ausbreitung der Delta-Variante weiter zu. Allein am Samstag habe es rund 72.000 Neuinfektionen gegeben, was einem Anstieg von 44 Prozent gegenüber der Vorwoche entspreche und höher sei als der Höchststand im Sommer 2020, erklärt die Leiterin der US-Gesundheitsbehörde CDC, Rochelle Walensky. Die Zahl der Krankenhauseinweisungen sei um 41 Prozent gestiegen und die Zahl der Todesfälle habe sich auf 300 pro Tag erhöht, was einen Anstieg von 25 Prozent bedeute. "Während wir uns dringend wünschen, endlich diese Pandemie hinter uns zu lassen, ist Covid-19 eindeutig noch nicht fertig mit uns. Und so muss unser Kampf noch ein wenig länger dauern", sagt Walensky.
  • 8/3/20215:05:00 AM
    Kommunen stellen sich auf dritte Dosis für breite Bevölkerung ein
    "Der Deutsche Städte- und Gemeindebund geht davon aus, dass spätestens im Herbst Auffrischungsimpfungen notwendig sein werden", sagt Hauptgeschäftsführer Gerd Landsberg den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Dienstagausgaben). Das gelte vorrangig für immungeschwächte und ältere Personen, da festgestellt wurde, dass die Zahl der Antikörper bei diesen Personen schnell abnimmt. "Mittelfristig wird auch für die breite Bevölkerung eine Auffrischungsimpfung notwendig sein."
  • 8/3/20214:58:00 AM
    Städtetag will Impfungen an Schulen verstärken
    Der Deutsche Städtetag spricht sich für verstärkte Impfangebote an Schulen aus. "Die Städte bieten an, mit mobilen Impfteams in die Schulen zu gehen", sagt Hauptgeschäftsführer Helmut Dedy den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Dienstagausgaben). Es sei wichtig, den Präsenzunterricht in den Schulen gut abzusichern. Die Städte stünden bereit, Kindern und Jugendlichen ab 12 Jahren Impfungen zu ermöglichen. Sowohl Impfzentren als auch mobile Teams könnten das. "Das haben sie in den vergangenen Wochen gezeigt."
  • 8/3/20214:45:00 AM
    Lauterbach - Herdenimmunität an Schulen nicht machbar
    SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach warnt nach dem Beschluss der Gesundheitsminister zum Impfangebot von Kindern ab zwölf Jahren vor verfrühtem Optimismus. "Es wird keine Herdenimmunität in den Schulen geben. Dafür ist die Impfbereitschaft dann doch zu gering", sagt Lauterbach dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND/Dienstag). Schätzungen zufolge würden sich nur 60 Prozent der Jugendlichen impfen lassen. Aber er könne sich vorstellen, wenn in einigen Klassen das Coronavirus ausbricht und nicht geimpfte Kinder in Quarantäne müssen, dass sich einige Jugendliche letztendlich doch impfen lassen. "Wenn jetzt schnell viele Jugendliche geimpft werden, können wir große Quarantänefälle vermeiden".
  • 8/3/20214:38:00 AM
    Japan beschränkt Krankenhausaufnahme auf schwerste Fälle
    In Japan werden nach Angaben der Regierung wegen einer drohenden Überlastung des Gesundheitssystems nur noch schwer an Covid-19-Erkrankte und Risikopatienten in Krankenhäusern aufgenommen. "Wir werden die notwendigen Betten für schwerkranke und gefährdete Patienten bereitstellen", sagt Premierminister Yoshihide Suga. Patienten mit milden Verläufen werden gebeten, zu Hause zu bleiben. Sollte sich ihr Zustand verschlechtern, können sie eingeliefert werden. Das Land verzeichnet landesweit täglich mehr als 10.000 Neuinfektionen. In Tokio wurde am Samstag mit 4058 Fällen zum ersten Mal die Marke von 4000 durchbrochen. Fast 70 Prozent der Intensiv-Betten für Covid-19-Patienten waren am Sonntag belegt, wie offizielle Daten zeigen.
  • 8/3/20214:28:00 AM
    18 neue Corona-Fälle im Olympia-Umfeld
    Die Organisatoren der Olympischen Spiele in Tokio haben 18 neue Corona-Infektionen im Umfeld der Spiele vermeldet. Auch ein Athlet ist betroffen, wie aus der Mitteilung vom Dienstag hervorgeht. Namen werden von den Organisatoren grundsätzlich nicht genannt. Zwölf der neu Infizierten haben ihren Wohnsitz in Japan, sechs außerhalb des Gastgeber-Landes. Die Zahl der positiven Tests rund um die Wettkämpfe stieg damit insgesamt auf 294, darunter 25 Athletinnen und Athleten. Der Höchstwert der täglichen Corona-Fälle rund um die Spiele war am vergangenen Freitag mit 27 Infektionen erreicht worden.
  • 8/3/20214:21:00 AM
    Kinderärzte drängen Stiko zu Neubewertung von Kinder-Impfempfehlung
    In der Debatte um breitere Corona-Impfangebote für Kinder und Jugendliche hat der Präsident des Berufsverbands der Kinder- und Jugendärzte, Thomas Fischbach, die Ständige Impfkommission (Stiko) zu einer Neubewertung ihrer Position aufgerufen. "Bereits heute dürfen Ärztinnen und Ärzte entsprechend der aktuell gültigen Stiko-Empfehlung nach intensiver Aufklärung Kinder und Jugendliche ab zwölf Jahren impfen", sagte Fischbach der "Rheinischen Post" (Dienstag). "Ich persönlich bin ein Befürworter dieser Impfungen. Das Risiko von Nebenwirkungen durch die Impfung ist extrem gering, das zeigen alle Daten aus anderen Ländern." Daher wünsche er sich "eine zeitnahe Neubewertung durch die Stiko".

    Die Europäische Arzneimittelbehörde EMA hatte im Mai den Covid-19-Impfstoff von Biontech/Pfizer für Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren zugelassen, zuletzt folgte auch die Freigabe für Moderna. Für Deutschland empfiehlt die Stiko die Impfung trotz heftigen politischen Drucks bisher jedoch nur vor allem Kindern und Jugendlichen mit bestimmten Vorerkrankungen wie Diabetes oder Adipositas, die ein erhöhtes Risiko für einen schweren Verlauf haben.
  • 8/3/20214:19:00 AM
    Ausweitung des Impfangebots für Kinder - Auffrischung für Ältere
    Mit einem breiteren Impfangebot für Kinder und Jugendliche wollen die Gesundheitsminister von Bund und Ländern den Kampf gegen die weitere Ausbreitung des Coronavirus forcieren. Die Ressortchefs beschlossen am Montagabend einstimmig, in allen Ländern Impfungen für 12- bis 17-Jährige auch in regionalen Impfzentren anzubieten - so wie es in Arztpraxen bereits möglich ist. Ab September sollen Risikogruppen wie Alte und Pflegebedürftige zudem erste Auffrisch-Impfungen bekommen können. Die geplante Ausweitung des Impfangebots stieß auf ein geteiltes Echo.

    Die Europäische Arzneimittelbehörde EMA hat sowohl den Covid-19-Impfstoff von Biontech/Pfizer als auch den von Moderna für Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren zugelassen. In Deutschland empfiehlt die unabhängige Ständige Impfkommission (Stiko) Impfungen von Kindern bisher aber nicht allgemein, sondern nur bei höherem Risiko für schwerere Corona-Verläufe etwa wegen Erkrankungen wie Diabetes - sie sind mit ärztlicher Beratung jedoch möglich. 

    Die Stiko begründete ihre Position unter anderem mit der Datenlage, die aus ihrer Sicht bislang nicht ausreichte, um mögliche Folgeschäden auszuschließen. In anderen Ländern wie Israel laufen hingegen bereits Impfkampagnen von Kindern und Jugendlichen. 
  • 8/3/20214:09:49 AM
    2,3 Millionen ungenutzte Impfdosen in NRW
    Im nordrhein-westfälischen Zentrallager für die Corona-Impfstoffe liegen 2.308.780 Impfdosen, für die es in NRW aktuell keine Interessenten gibt. Das hat am Montag eine Inventur im Auftrag des Landesgesundheitsministeriums ergeben, wie das in Bielefeld erscheinende Westfalen-Blatt berichtet.

    Die Zahl beinhaltet nicht die Dosen, die von den Impfzentren bestellt wurden und die aktuell für den Versand vorbereitet werden. Der Lagerbestand ist durch Zuweisungen des Bundes entstanden, die sich nach der Einwohnerzahl richten. Zu dem hohen Bestand hat das nachlassende Impfinteresse in Teilen der Bevölkerung geführt. "Im Moment ist aber kein Impfstoff im Lager vom Verfall bedroht", sagte Ministeriumssprecher Carsten Duif der Zeitung.
  • 8/3/20214:02:00 AM
    Lockdowns in Australien: Airline Qantas stellt 2500 Mitarbeiter frei
    Wegen der anhaltenden Corona-Lockdowns in Teilen Australiens und der inneraustralischen Grenzschließungen stellt die nationale Fluggesellschaft Qantas 2.500 Mitarbeiter vorübergehend frei. Die Maßnahme betreffe sowohl Piloten und Flugbegleiter als auch Bodenpersonal von Qantas und der Tochtergesellschaft Jetstar, teilte das Unternehmen am Dienstag mit. Die Mitarbeiter würden noch zwei Wochen bezahlt, bis die Beurlaubung Mitte August in Kraft trete. Die Maßnahme solle zunächst für zwei Monate gelten. Stellenstreichungen seien aber nicht geplant.
  • 8/2/20218:56:59 PM
    Stiko-Chef: Mehr 18- bis 59-Jährige sollten sich impfen lassen
    Der Vorsitzende der Ständigen Impfkommission, Thomas Mertens, hat die 18- bis 59-Jährigen aufgerufen, sich verstärkt impfen zu lassen. Sie seien bei den Geimpften bisher unterrepräsentiert, sagte er bei einer Online-Veranstaltung in Ulm. "Über 75 Prozent in dieser Altersgruppe wäre toll." Dann lasse sich auch eine vierte Welle abflachen.

    Der Gemeinschaftssinn sei dabei gefragt, denn Ungeimpfte könnten andere anstecken, die dann wiederum schwer an dem Virus erkranken könnten. Insbesondere die ungeimpften 20 Prozent der Lehrer sollten das nachholen. Das Coronavirus werde bleiben, nach einer Durchseuchung der Bevölkerung würden die schweren Verläufe aber verschwinden. "Es wird wie ein normales Virus werden, was uns nicht mehr so schreckt."

  • 8/2/20216:59:01 PM
    USA: 70 % der Erwachsenen haben mindestens eine Impfung

    In den USA sind nach Angaben der Seuchenbehörde CDC 70 Prozent aller Erwachsenen mindestens einmal geimpft worden. Fast die Hälfte aller Amerikaner (49,7 Prozent) haben demnach zwei Impfungen erhalten. US-Präsident Joe Biden hatte im März angekündigt, bis zum Unabhängigkeitstag - dem 4. Juli - sollten 70 Prozent der erwachsenen Amerikaner mindestens eine Spritze erhalten haben. Mit rund einem Monat Verspätung ist das Ziel nun erreicht.
  • 8/2/20216:18:36 PM
    Ausgangssperre in Marokko

    Marokko kündigt eine landesweite nächtliche Ausgangssperre an. Von Dienstag an gelte ein Ausgangsverbot zwischen 21.00 Uhr und 05.00 Uhr, heißt es in einem Tweet aus dem Büro des Ministerpräsidenten. Damit solle die Verbreitung des Coronavirus eingeschränkt werden.
  • 8/2/20215:13:43 PM
    Berliner Polizei ermittelt in über 500 Fällen gegen Corona-Demonstranten

    Die Berliner Polizei hat nach den eigentlich verbotenen Versammlungen von Gegnern der Corona-Politik am Sonntag mindestens 503 Ermittlungsverfahren gegen Teilnehmer eingeleitet. In 59 Fällen werde wegen Widerstands und in 43 Fällen wegen tätlichen Angriffs gegen Vollstreckungsbeamte ermittelt, teilte die Polizei am Montagabend mit. Weitere Anzeigen wurden demnach wegen besonders schweren Landfriedensbruchs, Gefangenenbefreiung sowie Verstößen gegen das Versammlungsfreiheitsgesetz und die Berliner Infektionsschutzverordnung geschrieben.

    Insgesamt hätten Einsatzkräfte knapp 1000 Personen "in ihrer Freiheit beschränken oder sie festnehmen" müssen, hieß es in der Polizeibilanz weiter. Mehr als 60 Prozent von ihnen seien aus anderen Bundesländern nach Berlin gekommen. Teilnehmer unerlaubter Versammlungen hätten in verschiedenen Bezirken wiederholt Einsatzkräfte attackiert, aber auch Andersdenkende und mindestens ein Fernsehteam. Mehr als 60 Polizistinnen und Polizisten seien bei Einsätzen zum Teil schwer verletzt worden.

    Trotz eines Verbots großer Demonstrationen waren am Sonntag mehrere Tausend Menschen durch die Hauptstadt gezogen. Sie versammelten sich immer wieder in Gruppen in verschiedenen Teilen der Stadt, mehrfach kam es zu Auseinandersetzungen zwischen Protestierenden und Polizeikräften.

  • 8/2/20215:00:36 PM
    Helge Braun unterstützt Stiko-Entscheidungen

    Kanzleramtschef Helge Braun pocht auf die Bedeutung der Ständigen Impfkommission (Stiko) bei Entscheidungen über den Einsatz der Vakzine. "Die Stiko ist eine unabhängige wissenschaftliche Kommission, die absolut entscheidend ist bei der Frage, welche Impfungen empfohlen werden und nicht", sagt er gegenüber RTL. "Und danach richten sich Medizinerinnen und Mediziner in Deutschland. Und das muss auch so bleiben." Wenn jemand nicht vorerkrankt sei, müsse deshalb sehr genau mit dem Arzt und den Eltern entschieden werden, ob geimpft werden soll, so Braun weiter. 

  • 8/2/20214:59:13 PM
    Stiko überarbeitet Impf-Empfehlung für Jugendliche

    Der Chef der Ständigen Impfkommission (Stiko) Thomas Mertens dämpft Erwartungen an eine überarbeitete Impf-Empfehlung für Jugendliche. "Ich hoffe, dass wir das in den nächsten zehn Tagen schaffen", sagt Mertens dem "Spiegel". Eine grundsätzliche Änderung der Empfehlung könne er aber nicht versprechen. Bislang empfiehlt die Stiko Impfungen ab zwölf Jahren nur bei bestimmten Vorerkrankungen. Die Gesundheitsminister der Länder sprechen sich dagegen für eine allgemeine Impfung aus. Mertens sieht darin keinen Gegensatz. "Das ist eine politische Entscheidung, es ist die Freiheit der Politik so etwas im Sinne der allgemeinen Gesundheitsvorsorge anzubieten."
  • 8/2/20214:26:54 PM
    Zusätzliche Impfgelegenheiten für Kinder und Jugendliche

    Als Corona-Schutz zum Schulstart nach den Sommerferien sollen zusätzliche Impfgelegenheiten für Kinder und Jugendliche kommen. Die Gesundheitsminister von Bund und Ländern beschlossen am Montag, dass nunmehr alle Länder Impfungen für 12- bis 17-Jährige auch in Impfzentren oder auf andere niedrigschwellige Weise anbieten wollen. Dabei sei entsprechende ärztliche Aufklärung erforderlich. Zudem sollten Kinder und Jugendliche auch durch Kinder- und Hausärzte sowie im Rahmen von Impfungen für Angehörige von Beschäftigten in Firmen geimpft werden können. Für Jugendliche und junge Erwachsene in Universitäten und Berufsschulen sind ebenfalls Impf-Angebote geplant.

    Bundesminister Jens Spahn (CDU) sagte: "Jeder, der will, kann im Sommer geimpft werden. Wir haben genügend Impfstoff für alle Altersgruppen." Auch 12- bis 17-Jährige, die sich nach ärztlicher Aufklärung für eine Impfung entscheiden, könnten sich und andere schützen. Mit der Möglichkeit einer Auffrischimpfung im September sollten zudem besonders gefährdete Gruppen im Herbst und Winter bestmöglich geschützt werden. "Denn für sie ist das Risiko eines nachlassenden Impfschutzes am größten." Der Vorsitzende der Länder-Gesundheitsminister, Klaus Holetschek (CSU) aus Bayern, sagte: "Wir gehen vorbereitet in den Herbst."

  • 8/2/20213:59:05 PM
    Britische Regierung schraubt an Corona-App


    Um die Anzahl der Beschäftigten zu senken, die wegen Kontakts mit Corona-Infizierten in Quarantäne sind, hat die britische Regierung die Einstellungen der Corona-App ändern lassen. Künftig schlägt die Anwendung nur noch an, wenn es in den vergangenen zwei Tagen einen Corona-Kontakt gab, wie das Gesundheitsministerium am Montag mitteilte. Bisher ging die Suche fünf Tage zurück. Das Ministerium betonte, das Update beeinfluss weder die Empfindlichkeit der App noch ändere es die Risikoschwelle.Zuletzt waren wöchentlich Hunderttausende in England und Wales aufgefordert worden, sich wegen engen Kontakts mit Menschen, die später positiv auf das Virus getestet wurden, in Selbstisolation zu begeben. Die Regelung hatte schwere Auswirkungen auf die Wirtschaft: Pubs und Gaststätten blieben geschlossen, Lebensmittelregale leer, Bahnen und Busse blieben stehen. Medien nennen das Phänomen «Pingdemie» - nach dem «ping», das Anwender über einen Corona-Kontakt informiert.

    "Dieses Update der App wird dazu beitragen, dass wir die richtige Balance finden", sagte Gesundheitsminister Sajid Javid. "Wir wollen die Störungen reduzieren, die die Selbstisolation für Menschen und Unternehmen verursachen kann, und gleichzeitig sicherstellen, dass wir die am stärksten gefährdeten Personen vor diesem Virus schützen."

    Wirtschaftsvertreter und konservative Politiker begrüßten die Änderungen. Der Sender Sky News berichtete unter Berufung auf Regierungsbeamte, die App habe in den ersten drei Juli-Wochen dazu beigetragen, mehr als 50 000 Neuinfektionen und 1600 Krankenhauseinweisungen zu vermeiden.

  • 8/2/20213:35:16 PM
    Impfen oder Testen Pflicht für Mitarbeiter der Verkehrsbetriebe in New York

    Nach dem medizinischen Personal und den städtischen Mitarbeitern müssen in New York ab Anfang September auch alle Mitarbeiter der Verkehrsbetriebe entweder einen Impfnachweis vorlegen oder sich regelmäßig testen lassen. Das gelte für die rund 68 000 Mitarbeiter der Nahverkehrsbehörde MTA, die unter anderem für U-Bahnen und Busse zuständig ist, sowie für die Mitarbeiter der Port Authority, die die Flughäfen betreibt, teilte New Yorks Gouverneur Andrew Cuomo am Montag mit.

    Zuvor waren ähnliche Regelungen für das städtische Personal der Millionenmetropole, darunter auch Polizisten und Lehrpersonal, sowie medizinisches Personal angekündigt worden. Bürgermeister Bill de Blasio kündigte am Montag zudem an, dass künftig nur noch bereits geimpfte Menschen von der Stadt neu eingestellt würden. Zusätzlich empfahl er allen Menschen, auch bereits geimpften, in öffentlichen Innenräumen wieder Masken anzuziehen - ordnete dies aber nicht offiziell an.

    Die Maßnahmen, die auch andernorts in den USA eingeführt wurden, sind eine Reaktion auf die sich rasch ausbreitende Delta-Variante des Coronavirus, die in den USA mittlerweile dominant ist und für steigende Infektionszahlen vor allem bei Ungeimpften sorgt.

  • 8/2/20213:29:37 PM
    Corona-Infektion trotz Impfschutz: Arzt schätzt Risiken ein

Tickaroo Live Blog Software

Auch interessant