Die Corona-Krise

CORONAVIRUS-LIVETICKER - RKI meldet 42.055 Neuinfektionen – Inzidenz wieder leicht gesunken

© imago images/Rolf Poss, Rolf Poss via www.imago-images.de, www.imago-images.de

05. Dezember 2021 - 7:30 Uhr

Hier erfahren Sie die aktuellen Entwicklungen.

  • 12/5/20216:12:00 AM
    RKI meldet 42.055 Neuinfektionen – Inzidenz wieder leicht gesunken
    Die Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Ansteckungen in Deutschland ist wieder leicht gesunken. Das Robert-Koch-Institut (RKI) meldete am Sonntag einen Wert von 439,2 nach 442,7 am Samstag. Zudem registrierte das RKI 42.055 Neuinfektionen. Das sind 2.346 Fälle weniger als vor einer Woche. 94 weitere Menschen starben im Zusammenhang mit dem Virus. Damit stieg die Zahl der gemeldeten Todesfälle binnen eines Tages auf 103.040. Die Zahl der aktiven Corona-Fälle in Deutschland erhöhte sich laut RKI auf 972.500. Die Zahl der Corona-Intensiv-Patienten war zuletzt weiter auf 4.805 gestiegen. Der geschäftsführende Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hatte am Freitag gewarnt, die Lage auf den Intensivstationen werde wahrscheinlich "rund um Weihnachten ihren traurigen Höhepunkt erreichen".
    Ob die weitgehende Stagnation bei den Neuinfektionen und der Inzidenz in den vergangenen Tagen auf ein Abflachen der Pandemie-Welle hinweist oder eine zunehmend fehlerhafte Erfassung der Daten, ist unklar. Ärztevertreter verweisen darauf, dass überforderte Gesundheitsämter teilweise die tagesaktuelle Eingabe der Positivtests nicht mehr bewältigten. Zudem gibt es Berichte über Verzögerungen bei den Testauswertungen in den Laboren. Möglicherweise greifen aber auch bereits erste in den Ländern verhängte Corona-Maßnahmen. RKI-Präsident Lothar Wieler hatte zuletzt erklärt, es sei "viel zu früh" von einer Trendumkehr zu sprechen. Denn die derzeitigen Zahlen seien nicht wirklich belastbar, es gebe wahrscheinlich zwei bis dreimal so viele Neuinfektionen wie registriert.
    Die höchste Inzidenz unter den Bundesländern weist dem RKI zufolge weiter Sachsen auf: Hier sank sie leicht auf 1.227,1. Dann folgen Thüringen mit 1.036,7, Sachsen-Anhalt mit 841,3 und Brandenburg mit 646,9. In Bayern ging die Inzidenz weiter leicht auf 529,6 zurück. In allen fünf Bundesländern ist die Impfquote unterdurchschnittlich. Die niedrigste Inzidenz gibt es weiter in Schleswig-Holstein, wo der Wert auf 142,1 sank. Nur noch zwei Landkreise liegen unter einem Wert von 100, die höchste Inzidenz weist der Landkreis Mittelsachsen auf, hier stieg er auf 2.208,5.
  • 12/5/20216:28:32 AM
    Polen und die Schweiz jetzt Corona-Hochrisikogebiete
    Seit Mitternacht gelten Polen und die Schweiz wie schon fast 60 weitere Staaten als Hochrisikogebiete für eine Corona-Ansteckung. Die Einstufung nahm die Bundesregierung am Freitag vor. Das erschwert die Einreise aus diesem Ländern - auch für Deutsche, die von einem Geschäfts-, Familien- oder Urlaubsaufenthalt zurückkehren. Neu auf der Liste sind auch Liechtenstein, Jordanien und Mauritius. Schon vorher standen darauf die deutschen Nachbarländer Niederlande, Belgien, Österreich und Tschechien.
    Wer aus einem Hochrisikogebiet einreist und nicht vollständig geimpft oder genesen ist, muss für zehn Tage in Quarantäne. Man kann sich frühestens fünf Tage nach der Einreise mit einem negativen Test davon befreien. Die Bundesregierung will damit auch angesichts der neuen Virusvariante Omikron die Ausbreitung des Virus verhindern.
  • 12/5/20216:23:00 AM
    Fast zwei Drittel für allgemeine Corona-Impfpflicht
    Fast zwei Drittel der Menschen in Deutschland befürworten eine allgemeine Corona-Impfpflicht, über die bald der Bundestag abstimmen wird. In einer Umfrage des Meinungsforschungsinstitut YouGov im Auftrag der Deutschen Presse-Agentur sprachen sich 63 Prozent dafür aus, alle Menschen in Deutschland zur Immunisierung gegen das gefährliche Virus zu verpflichten. Nur 30 Prozent sind dagegen, 7 Prozent machten keine Angaben.
    Damit hat sich die Stimmung seit Beginn der Corona-Impfungen in Deutschland vor knapp einem Jahr gedreht. Wenige Tage nach der ersten Impfung am 26. Dezember vergangenen Jahres hatten sich in einer YouGov-Umfrage noch 56 Prozent gegen eine allgemeine Impfpflicht und nur 33 Prozent dafür ausgesprochen.
    Auch die Bundesregierung hatte eine allgemeine Impfpflicht lange Zeit abgelehnt. Nun soll der Bundestag in den kommenden Wochen darüber entscheiden. Nach dem Wunsch des wohl künftigen Bundeskanzlers Olaf Scholz (SPD) soll sie bis spätestens Anfang März in Kraft treten.
  • 12/5/20215:56:00 AM
    Röttgen: Impfverweigerer spalten Gesellschaft mehr als Impfpflicht
    Nach Einschätzung des CDU-Vorsitzkandidaten Norbert Röttgen sind Impfgegner und Boykotteure von Schutzmaßnahmen eine größere Herausforderung für den Zusammenhalt der Gesellschaft als die Impfpflicht. "Die Spaltung dadurch, dass man es immer noch einer Minderheit überlässt, eine riesige Infektionswelle auszulösen, die die gesamte Bevölkerung trifft und einschränkt, wiegt deutlich schwerer", sagte Röttgen dem Redaktionsnetzwerk Deutschland einem Vorabbericht zufolge. Die geplante allgemeine Corona-Impfpflicht bezeichnete Röttgen als rechtlich haltbar.
  • 12/5/20215:50:00 AM
    Künftiger Verkehrsminister Wissing rät von Reisen zur Weihnachtszeit ab
    Der designierte Bundesverkehrsminister Volker Wissing (FDP) empfiehlt den Deutschen an Weihnachten auf Reisen zu verzichten. "Der Winter 2021 wird dramatischer als der Winter 2020," sagte er der "Bild am Sonntag", einem Vorabbericht zufolge. "In der aktuellen Situation scheint es sinnvoller, Weihnachten im kleinen Kreis zuhause zu verbringen und keine größeren Reisen durchs Land zu planen." Zudem prüfe man alle Mittel im Rahmen der Verfassung, um der Pandemie schnellstmöglich Einhalt zu gebieten, inklusive einer Impfpflicht.
  • 12/5/20215:44:00 AM
    Mehrzahl der Ungeimpften weiterhin gegen Impfung
    63 Prozent der Menschen in Deutschland, die sich bislang noch nicht haben impfen lassen, wollen das auch in Zukunft nicht nachholen. Das geht aus einer Befragung des Meinungsforschungsinstitutes INSA für die "Bild am Sonntag" hervor, einem Vorabbericht zufolge. 20 Prozent gaben an, sich noch impfen lassen zu wollen, 17 Prozent antworteten mit "weiß nicht/ keine Angabe".
  • 12/4/20219:41:57 PM
    Anteil der Covid-Intensivpatienten höher als im Vorjahr
    Bundesweit machen Corona-Patienten gut 22 Prozent aller Patienten in intensivmedizinischer Betreuung aus. In einigen Regionen liegt der Anteil bei 80 oder sogar 100 Prozent. Vor einem Jahr, am 4. Dezember 2020, betrug der Anteil der Covid-19-Patienten an allen Intensivpatienten 19 Prozent. Auf dem Höhepunkt der Winterwelle 2020/2021 waren es zeitweise 28 Prozent bundesweit.
  • 12/4/20218:59:17 PM
    Niederländische Königsmutter Beatrix positiv auf Corona getestet
    Die Mutter des niederländischen Königs, Prinzessin Beatrix, ist positiv auf das Coronavirus getestet worden. Die 83-Jährige habe sich wegen leichter Erkältungsbeschwerden testen lassen, teilte das Königshaus in Den Haag am Samstagabend mit. Sie habe sich in häusliche Isolation begeben und halte sich an die Regeln für positiv getestete Menschen. Personen, die mit Prinzessin Beatrix in engem Kontakt gewesen seien, würden informiert. Beatrix war Montag von einem viertägigen Arbeitsbesuch auf der niederländischen Karibikinsel Curaçao zurückgekehrt. Wie die niederländische Nachrichtenagentur ANP berichtete, sagte sie dort, dass sie zweimal gegen das Coronavirus geimpft ist und auch eine Auffrischimpfung empfangen hat. Sie habe am späten Sonntagabend mit einem Linienflug der KLM die Rückreise angetreten.
  • 12/4/20218:46:58 PM
    Anteil der Covid-Intensivpatienten höher als im Vorjahr
    Bundesweit machen Corona-Patienten gut 22 Prozent aller Patienten in intensivmedizinischer Betreuung aus. In einigen Regionen liegt der Anteil bei 80 oder sogar 100 Prozent , dort sind also alle Intensivbetten sind mit Corona-Kranken belegt. Vor einem Jahr, am 4. Dezember 2020, betrug der Anteil der Covid-19-Patienten an allen Intensivpatienten 19 Prozent. Auf dem Höhepunkt der Winterwelle 2020/2021 waren es zeitweise 28 Prozent bundesweit
  • 12/4/20217:33:45 PM
    Großbritannien führt Testpflicht bei Einreise wieder ein
    Wegen der Ausbreitung der Omikron-Variante verlangt Großbritannien wieder Corona-Tests von allen internationalen Reisenden. Vom kommenden Dienstagmorgen an müssen auch Geimpfte vor Abreise ins Vereinigte Königreich ein negatives Ergebnis vorlegen, wie Gesundheitsminister Sajid Javid ankündigte. Grund sei, dass immer mehr Infektionen mit Reisen in Verbindung gebracht werden könnten, sagte Javid. Er betonte, die Maßnahmen seien vorübergehend. Einen Zeitraum nannte der Minister aber nicht. Großbritannien hatte die vorgeschriebenen Tests vor Einreise für Geimpfte erst Mitte Oktober abgeschafft.
  • 12/4/20216:47:38 PM
    Rio de Janeiro sagt Silvesterparty am Strand von Copacabana ab
    Die brasilianische Metropole Rio de Janeiro sagt wegen der Pandemie erneut die berühmte Silvesterparty am Strand von Copacabana ab. "Wir respektieren die Wissenschaft", schrieb Rios Bürgermeister Eduardo Paes auf Twitter. "Da die Meinungen der wissenschaftlichen Komitees auseinandergehen, werden wir uns an die restriktivste halten. Das Komitee der Stadtverwaltung sagt, wir können Silvester feiern, das des Bundesstaates sagt nein. Also können wir nicht." Er treffe die Entscheidung mit Bedauern, aber sehe keine Möglichkeit, die Party ohne die Zusicherung aller Gesundheitsbehörden zu organisieren.
  • 12/4/20215:46:15 PM
    Nach Firmenfeier in Norwegen haben sich 13 Menschen mit Omikron angesteckt
    Bei einer Firmenfeier in Norwegen ist es zu einem Ausbruch der Variante Omikron gekommen. Bisher seien 13 Fälle bestätigt, teilte das nationale Gesundheitsinstitut FHI mit. Es gebe 90 bis 100 Corona-Fälle nach dem Event in der Hauptstadt Oslo. Unklar blieb zunächst, ob sich noch weitere Gäste mit der Omikron-Variante infiziert haben. An der Feier hatten unterschiedlichen Berichten zufolge bis zu 120 Menschen teilgenommen. Zwei von ihnen sollen kürzlich in Südafrika gewesen sein. Insgesamt gab es in Norwegen nach FHI-Angaben 19 Omikron-Fälle, darunter vier Menschen, die aus Südafrika eingereist waren.
  • 12/4/20214:33:45 PM
    Inzidenz in Sachsen und Thüringen liegt weiter über 1000
    Die Corona-Inzidenz in Thüringen liegt den zweiten Tag über der Marke von 1000. Das Gesundheitsministerium meldete auf Basis von Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) in Erfurt 1026,5 wöchentliche Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner. Am Freitag hat das Bundesland diese Schwelle erstmals mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von 1013,6 überschritten. Thüringen ist zusammen mit Sachsen das Bundesland, das bislang am stärksten von der vierten Corona-Welle betroffen ist. Mit 1235,1 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner ist Sachsen bundesweit Spitzenreiter.
  • 12/4/20213:22:30 PM
    Party nur mit "Covid-Pass": Verschärfte 3G-Regel auf Mallorca 
    Ausgehen und Party machen ist jetzt auch auf Mallorca aufgrund steigender Inzidenzen fast nur noch mit 3G möglich. Auf der bei Deutschen beliebten Urlauberhochburg und auch auf den anderen Baleareninseln sind verschärfte Maßnahmen in Kraft getreten. Zum Besuch von Bars, Restaurants und anderen Einrichtungen mit einer Kapazität von mehr als 50 Personen muss seit Samstag ein Impf- oder Genesenen-Nachweis oder ein negatives Testergebnis vorgelegt werden. Diese Vorschrift gilt bis zum 24. Januar - und zwar für Innenräume und für überdachte Terrassen. Es handelt sich um eine Erweiterung der 3G-Regel auf den Balearen, denn die Pflicht zur Vorlage des sogenannten "Covid-Passes" galt in der spanischen Mittelmeer-Region unter anderem bereits für den Besuch von Diskotheken, Nachtclubs und Seniorenheimen.
  • 12/4/20213:12:15 PM
    Ampel plant Verlängerung des Corona-Hilfsfonds um ein halbes Jahr
    Die Pläne zur Verlängerung des deutschen Corona-Hilfsfonds um ein halbes Jahr werden konkreter. Die Bundestagsfraktionen von SPD, Grünen und FDP planen, den Fonds bis zum 30. Juni auszudehnen, wie aus einem Gesetzentwurf hervorgeht, der der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Bislang sind die Hilfen bis zum 31. Dezember möglich. Aus Fraktionskreisen verlautete am Samstag, über den Entwurf solle in der kommenden Woche beraten werden.
  • 12/4/20213:06:09 PM
    Montgomery für Kinder-Impfpflicht falls STIKO-Empfehlung vorliegt 
    Der Vorstandsvorsitzende des Weltärztebunds, Frank Ulrich Montgomery, sieht keinen Grund gegen eine Impfpflicht auch für Kinder - falls die Ständige Impfkommission (STIKO) dies empfiehlt. "Solange es von der Ständigen Impfkommission keine eindeutige Empfehlung für die Impfung von Kindern gibt, kann es natürlich nur eine Impfpflicht für Erwachsene geben", sagte er dem Nachrichtenportal "ZDFheute.de". "Wenn die Stiko allerdings die Impfung von Kindern empfehlen sollte, gäbe es keinen Grund, nicht auch Kinder in die Impfpflicht einzubeziehen." Montgomery fügt hinzu: "Wir impfen 98 Prozent der Neugeborenen mit den Grundimpfungen und da ist sehr viel mehr drinnen als in dem einen Impfstoff gegen Corona." Aus Sicht des SPD-Gesundheitsexperten Karl Lauterbach sollten Kinder bei einer Impfpflicht außen vor bleiben, wie er kürzlich bei RTL/ntv betonte.
  • 12/4/202111:47:01 AM
    Fälle der Omikron-Variante in Großbritannien verdoppelt! 
    Die Zahl der Infektionen mit der Omikron-Variante des Coronavirus in England hat sich mehr als verdoppelt. Im größten britischen Landesteil seien 75 weitere Fälle mit der Variante B.1.1.529 festgestellt worden, teilte die Gesundheitsbehörde Health Security Agency (UKHSA) am Freitagabend mit. Damit seien in England nun 104 Omikron-Fälle bekannt. Dazu kommen 29 Infektionen in Schottland - gut doppelt so viele wie bisher. In Wales ist ein Fall bekannt, in Nordirland wurde die Variante bisher nicht nachgewiesen.
    Es gebe nun Fälle ohne Verbindung zu Auslandsreisen, sagte UKHSA-Chefin Jenny Harries. Dies deute auf lokale Übertragungen hin. 
  • 12/4/202111:29:56 AM
    Droht uns in Kliniken die Katastrophenmedizin? 
    Die Lage in den Kliniken verschärft sich nach Angaben der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG) zunehmend. "Schon jetzt müssen Intensivpatienten früher als eigentlich medizinisch vertretbar auf Normalstationen verlegt werden", sagt der DKG-Vorsitzende Gerald Gaß dem Nachrichtenportal "watson". "Wir laufen in einigen Hotspots auf eine Katastrophen-Medizin zu." Darunter litten auch erneut Krebspatienten, deren Operationen verschoben werden müssten.
    Auch Testlabore sind nach Angaben des bundesweiten Verbands ALM in einigen Bundesländern schon wesentlich höher als 100 Prozent ausgelastet. "Das ist nicht über längere Zeit so machbar", sagt ALM-Vorstandsmitglied Jan Kramer zu Reuters. Pro Woche würden derzeit rund 1,8 Millionen PCR-Tests in den im Verband vertretenen Laboren durchgeführt. 
  • 12/4/202111:04:08 AM
    13 Millionen Booster-Impfungen verimpft
    Bei den Corona-Impfungen haben inzwischen mindestens 13 Millionen Geimpfte eine zusätzliche Auffrischungsdosis bekommen. Insgesamt wurden am Freitag 896.000 Impfungen vorgenommen, wie aus Daten des Bundesgesundheitsministeriums von Samstag hervorgeht. Den vollständigen Grundschutz mit der meist nötigen zweiten Spritze haben demnach nun mindestens 57,3 Millionen Menschen oder 68,9 Prozent der Bevölkerung. Mindestens eine erste Impfung haben 59,8 Millionen Menschen oder 71,9 Prozent aller Einwohner erhalten. 
  • 12/4/202110:11:01 AM
    Belgische Nilpferde haben Corona! 
    Zwei Nilpferde aus einem belgischen Zoo haben sich nach Informationen von „AFP“ mit dem Coronavirus infiziert. Das 41-jährige Hippo namens Hermien und seine 14-jährige Tochter Imani hatten verdächtige Symptome. Der Antwerpener Zoo teilt mit, dass das Nilpferdhaus vorübergehend geschlossen ist und sich die Pfleger der Tiere in Quarantäne begeben. Tierarzt Francis Vercammen informiert „AFP“, dass der Rotz der Tiere auf Bakterien untersucht wurde und vorsichtshalber auch auf Coronaviren. „Dies führte zu diesem überraschenden Ergebnis“, so der Tierarzt. Wie und wo sich die Flusspferde damit infizieren konnten, ist derzeit unklar. Dies ist weltweit der erste Coronafall bei dieser Tierart. 

  • 12/4/20218:25:45 AM
    Hamburg bereitet eigene Kinderimpfzentren vor 
    Wenn die Stiko grünes Licht gibt, können auch Kinder zwischen fünf und elf Jahren Mitte Dezember gegen Corona geimpft werden. Angesichts eher mangelnden Interesses der Kinderärzte an Corona-Schutzimpfungen für Fünf- bis Elfjährige will Hamburg eigene Kinderimpfzentren einrichten. "Wir planen eigene Kinderimpfzentren, in denen wir unabhängig davon ausschließlich für diese Altersgruppe mit speziellem Personal Kinderimpfungen anbieten können", so Sozialsenatorin Melanie Leonhard.
    Wie viele Impfzentren das sein werden und wo sie liegen werden, dazu wollte die SPD-Politikerin sich noch nicht äußern. Alle Angebote sollen aber "relativ zeitgleich an den Start gehen." 
    Die Europäische Arzneimittelagentur EMA hatte den Kinder-Impfstoff von Biontech/Pfizer bereits Ende November für Kinder freigegeben. Eine Empfehlung der Ständigen Impfkommission steht aber noch aus. Es wird erwartet, dass es Mitte Dezember mit dem Impfen losgehen kann. 
  • 12/4/20218:06:59 AM
    Verkürzung der Booster-Pause von sechs auf fünf Monate?

    Ärztepräsident Klaus Reinhardt hat für eine kürzere Impfpause beim Boostern geworben: "Es spräche nichts gegen eine Verkürzung der Frist von sechs auf fünf Monate, wenn denn wirklich genug Impfstoff zur Verfügung gestellt wird wie versprochen. Das würde für deutlich mehr Tempo sorgen", sagte der Präsident der Bundesärztekammer im Interview mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung". "Bleibt es bei den sechs Monaten, müssten mehr als 12 Millionen Menschen bis zum 1. Januar auf die Auffrischungsimpfung warten. Das wäre eine unnötige Bremse."
    Auffrischungsimpfungen seien dringend notwendig, um die vierte Welle zu brechen. "Je mehr Menschen geboostert sind, desto weniger Impfdurchbrüche und Schwerkranke wird es geben. In Israel hat die frühe Boosterkampagne maßgeblich dazu beigetragen, die Inzidenzen schnell zu senken", sagte er.
  • 12/4/20217:34:15 AM
    Steigende Todeszahlen, Inzidenz stagniert
    Deutschlandweit wurden den neuen Angaben zufolge binnen 24 Stunden 378 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 303 Todesfälle. Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat am Samstag 64.510 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Das sind 2.615 Fälle weniger als vor einer Woche. Die Sieben-Tage-Inzidenz stieg allerdings wieder leicht an auf 442,7 von 442,1 am Freitag. Der Wert gibt an, wie viele Menschen je 100.000 Einwohner sich in den vergangenen sieben Tagen mit dem Coronavirus angesteckt haben. Die Zahl der Corona-Intensiv-Patienten war zuletzt weiter auf 4.797 gestiegen.  Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie insgesamt 6.116.070 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. 
  • 12/3/20219:48:00 PM
    IWF-Chefin: Werden wohl wegen Omikron Prognosen senken
    Der Internationale Währungsfonds (IWF) dürfte seiner Chefin Kristalina Georgiewa zufolge wegen Omikron seine globalen Wachstumsprognosen senken. "Eine neue Variante, die sich sehr schnell verbreiten könnte, kann das Vertrauen beeinträchtigen", sagt sie auf der Konferenz "Reuters Next". "In diesem Sinne werden wir wahrscheinlich einige Herabstufungen unserer Oktober-Prognosen für das globale Wachstum erleben." 
  • 12/3/20219:15:00 PM
    Biden laut Arzt mit "Frosch im Hals" - er ist verschnupft und heiser
    US-Präsident Joe Biden ist nach Angaben seines Arztes verschnupft. Bei Auftritten war er zuletzt auch ein bisschen heiser. "Das kann man an seiner Stimme hören und er fühlt das, was umgangssprachlich als "Frosch im Hals" bekannt ist", erklärte der Arzt Kevin O'Connor in einem vom Weißem Haus verbreiteten Schreiben. Corona-Tests und Tests auf Streptokokken und andere Corona- und Grippeviren seien negativ ausgefallen. Der Präsident werde mit nicht verschreibungspflichtigen Medikamenten behandelt, hieß es weiter.
    Dem 79-Jährigen war bei Auftritten diese Woche anzumerken, dass er ein bisschen heiser war. Bei einer kurzen Rede am Freitag musste er sich mehrfach räuspern. "Er war erkältet", sagte Bidens Sprecherin Jen Psaki. Mehrere Corona-Tests seien negativ ausgefallen, sagte sie.
  • 12/3/20218:46:00 PM
    Südafrika: Corona-Neuinfektionen steigen rapide an
    Die Zahl der Coronavirus-Infektionen in Südafrika steigt rapide an. Am Freitag meldete das Nationale Institut für übertragbare Krankheiten (NICD) 16.055 Neuinfektionen innerhalb eines Tages bei 65.990 durchgeführten Covid-Tests. Vor genau einer Woche lag in dem Land mit rund 59 Millionen Einwohnern die Zahl der Neuinfektionen bei 2.828, nachdem 30.904 Tests durchgeführt wurden. 72 Prozent der neuen Fälle sind nach NICD-Angaben in der bevölkerungsreichsten Provinz Gauteng, zu der auch die Metropole Johannesburg gehört, aufgetreten. 
    Südafrika hatte vergangene Woche als eines der ersten Länder weltweit die neue Coronavirus-Variante Omikron gemeldet. Die Weltgesundheitsorganisation hatte daraufhin die Variante (B.1.1.529) als "besorgniserregend" eingestuft.  
  • 12/3/20218:32:40 PM
    Belgien beschließt erneut strengere Corona-Regeln
    Belgien hat erneut verschärfte Corona-Regeln verkündet. Von kommender Woche an gelten strengere Regeln für Veranstaltungen in geschlossenen Räumen, die Schulen sollen früher und teilweise länger in die Winterferien gehen und es wird empfohlen, auch private Treffen so weit wie möglich einzuschränken, wie Premierminister Alexander De Croo am Freitag mitteilte. Konkret sollen auch Veranstaltungen mit mehr als 200 Menschen in Innenräumen verboten werden. Für andere Events gelten weiterhin Hygieneregeln, diese sollten von den lokalen Behörden verstärkt kontrolliert werden.

    Für Menschen, die aus Deutschland nach Belgien einreisen wollen ändert sich zunächst - bis auf die neuen Beschränkungen in Belgien selbst - nichts. Wer geimpft ist, muss nicht in Quarantäne und braucht keinen frischen Corona-Test und kann einreisen. Zuletzt infizierten sich in dem Land mit 11,5 Millionen Einwohnern so viele Menschen täglich wie nie zuvor in der Pandemie. Im Schnitt waren es fast 18 000 Menschen. Auch die Zahl der Krankenhauseinweisungen ist stark gestiegen. 
  • 12/3/20217:32:33 PM
    Braun: Hospitalisierung als Index hat nicht funktioniert
    Der Noch-Kanzleramtschef Helge Braun hat die Rückkehr von Bund und Ländern zur Sieben-Tage-Inzidenz als wesentlichen Maßstab bei der Corona-Bekämpfung gerechtfertigt. Zuletzt hatten die Regierungschefs die Hospitalisierungsinzidenz (HI) zur entscheidenden Grundlage gemacht. Sie gibt an, wie viel Corona-Patienten je 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche aufgenommen wurden.
    "Die Hospitalisierungsinzidenz zum Maßstab der Coronamaßnahmen zu machen, war in der Theorie eine gute Idee: Sie spiegelt die Zahl der schweren Fälle und die Belastung des Gesundheitswesens wider. Praxis: Der Wert läuft ohnehin der Dynamik hinterher, der Meldeverzug verschlimmert's", schrieb Braun am Freitag bei Twitter.
    Eine wesentliche Rolle spielt der Hospitalisierungswert seit der Bund-Länder-Beratung Mitte November. Bei Überschreitung der Schwellen 3, 6 und 9 in den Bundesländern können jeweils schärfere Maßnahmen verhängt werden; dies gilt auch weiter.
    Braun wies darauf hin, dass daraus aber nicht die Notwendigkeit ersichtlich wird, nicht mehr adäquat behandelbare Patienten in andere Bundesländer zu verlegen. "Unser Eskalationswert liegt bei einer HI von 9. Sachsen meldet 5,8 und Bayern 7,8; beide Länder müssen bereits verlegen. Thüringen hat ein Drittel weniger Infektionsgeschehen als Sachsen und meldet 20,2. Schlussfolgerung: Die Neuinfektionsinzidenz ist der beste Maßstab."
    Bei ihrer jüngsten Beratung am Donnerstag führten die Ministerpräsidenten und Ministerpräsidentinnen mit der scheidenden Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und dem voraussichtlichen Nachfolger Olaf Scholz (SPD) nun wieder die bereits früher maßgebliche Sieben-Tage-Inzidenz als Schwellenwert ein, also die Neuerkrankungen je 100.000 Einwohner und Woche.
  • 12/3/20217:15:00 PM
    Corona-Inzidenz in Italien weiter steigend
    In Italien steigt die Corona-Inzidenz weiter deutlich an. Stand Donnerstag berechneten sie die Experten landesweit für die zurückliegenden sieben Tage auf durchschnittlich 155 Fälle je 100.000 Einwohner, teilte das Gesundheitsministerium am Freitag in Rom mit. In der Vorwoche lag der Wert noch bei 125. Besonders hoch ist die Sieben-Tage-Inzidenz in Südtirol mit rund 646 Fällen je 100.000 Einwohner, dahinter folgen mit klarem Abstand die norditalienischen Regionen Friaul-Julisch Venetien, Venetien und das Aostatal.
  • 12/3/20216:46:27 PM
    Kontaktbeschränkungen für Ungeimpfte von Montag an in Bremen
    Für ungeimpfte Menschen gelten im Land Bremen von Montag an wegen Corona Kontaktbeschränkungen. Bei privaten Zusammenkünften dürfen sie sich nur mit dem eigenen Hausstand und maximal zwei weiteren Personen eines anderen Hausstandes treffen, wie das Bremer Gesundheitsressort am Freitag nach einem Senatsbeschluss mitteilte. Die Regel ist Teil der neuen Corona-Verordnung.
    Mit den Anpassungen setzt Bremen die Beschlüsse der Konferenz der Ministerpräsidenten und -präsidentinnen vom Donnerstag um. Bund und Länder haben eine Reihe schärferer Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie beschlossen. Dazu zählen Zuschauer-Begrenzungen bei Großveranstaltungen sowie umfassende Kontaktbeschränkungen für Ungeimpfte.
  • 12/3/20216:01:00 PM
    Wüst: Corona-Regeln regelmäßg kontrollieren - wie im Straßenverkehr
    Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) hat regelmäßige Kontrollen der neuen Corona-Schutzmaßnahmen angekündigt. "Ich kann nicht vor jede Innenstadt ein Pförtnerhäuschen setzen. An einigen Stellen können wir Einlasskontrollen machen, an anderen Stellen wird es immer auf Stichproben hinauslaufen", erklärte Wüst bei einer Veranstaltung des DGB NRW am Freitag in Düsseldorf.
    "Aber sie müssen so regelmäßig sein, das jeder weiß, ich halt mich lieber dran, so wie im Straßenverkehr. Es steht nicht an jeder Ampel ein Polizist, es wird nicht an jeder Stelle geblitzt, aber wir wissen, es wird so oft geblitzt, dass wir uns doch sicherheitshalber mal lieber dran halten. Und so muss das hier auch laufen", sagte Wüst.
  • 12/3/20215:55:00 PM
    18 Todesfälle nach Corona-Ausbruch in Thüringer Pflegeheim
    Insgesamt 18 Menschen sind nach einem Corona-Ausbruch in einem Seniorenheim in Rudolstadt in Thüringen gestorben. Bei 14 von ihnen bestand kein vollständiger Impfschutz, wie das Landratsamt Saalfeld-Rudolstadt am Freitag mitteilte. Nur eine Person habe demnach drei Impfungen erhalten, drei weitere waren doppelt geimpft. Bei einer ersten Meldung von vergangener Woche hatte das Landratsamt berichtet, dass Angehörige von Heimbewohnern diesen von der Impfung abgeraten hatten. Damals waren sieben Tote gezählt worden. Von 141 Heimbewohnern war rund ein Drittel nicht geimpft, hieß es in der Mitteilung vom Freitag.
  • 12/3/20215:15:00 PM
    Neue Corona-Regeln: Hessisches Staatstheater sagt Veranstaltungen ab
    Das Hessische Staatstheater in Wiesbaden hat wegen der neuen Corona-Regeln des Landes Hessen zahlreiche Veranstaltungen abgesagt. Zudem erklärte das Haus sämtliche Eintrittskarten bis zum 23. Dezember für ungültig. Um den zuletzt von der Landesregierung geforderten Abstand zwischen den Zuschauern zu gewährleisten, müssten die betroffenen Vorstellungen storniert und mit einem geändertem Saalplan ab Montag wieder neu in den Verkauf gegeben werden, begründete eine Sprecherin am Freitag die Entscheidung.
  • 12/3/20214:45:00 PM
    Niedersachsen: Neuer Bußgeldkatalog bei Corona-Verstößen tritt in Kraft
    Von 100 Euro bis 25.0000 Euro - ein überarbeiteter Bußgeldkatalog bei Verstößen gegen die Corona-Auflagen in Niedersachsen tritt am Samstag in Kraft. Das Gesundheitsministerium in Hannover versandte nach eigenen Angaben am Freitag den entsprechenden Runderlass. Aufgenommen wurden mögliche Verstöße gegen neue Regeln, zum Beispiel die 3G-Kontrolle (geimpft, genesen oder getestet) am Arbeitsplatz.
    "Die überwältigende Mehrheit der Niedersächsinnen und Niedersachsen hält sich gewissenhaft an die Corona-Regeln und verhält sich sehr verantwortungsvoll", sagte Gesundheitsministerin Daniela Behrens (SPD). "Diejenigen aber, die den Ernst der Lage noch immer nicht verstanden haben, müssen damit rechnen, dass Regelverstöße mit empfindlichen Geldbußen geahndet werden."
    Wer als Bürger gegen die Abstandsregeln verstößt, muss ab 50 Euro zahlen, bei einem Verstoß gegen die Maskenpflicht ab 100 Euro. Teurer wird das Vorlegen falscher Bescheinigungen. Hohe Strafen von mehreren Tausend Euro treffen Betriebe und Veranstalter, die mehr Personen zulassen als erlaubt oder ihren Kontrollpflichten nicht nachkommen.
  • 12/3/20214:27:35 PM
    WHO: Bedarf für Impfstoff-Anpassung an Omikron bisher nicht
    Nach Einschätzung der Weltgesundheitsorganisation WHO gibt es bisher keine Hinweise auf eine nötige Anpassung der bestehenden Covid-19-Impfstoffe auf die Omikron-Variante. Die Arbeiten seien jedoch bereits im Gange, falls Omikron-spezifische Impfstoffe benötigt würden, sagte WHO-Notfalldirektor Mike Ryan. "Im Moment haben wir hochwirksame Impfstoffe, die funktionieren. Wir müssen uns darauf konzentrieren, dass sie gerechter verteilt werden. Wir müssen uns darauf konzentrieren, die am stärksten gefährdeten Menschen impfen zu lassen", sagte Ryan. Die WHO hatte bereits erklärt, dass sie die Übertragbarkeit und Schwere der neuen Variante noch untersuche.
  • 12/3/20214:01:00 PM
    Schärfere Corona-Maßnahmen in Nordrhein-Westfalen ab Samstag
    In Nordrhein-Westfalen haben von diesem Samstag an grundsätzlich nur noch Geimpfte und Genesene Zugang zum Einzelhandel. Ausgenommen sind davon nur Geschäfte für den täglichen Bedarf, also etwa Supermärkte oder Apotheken. Das teilte das Landesgesundheitsministerium am Freitag zur aktualisierten Corona-Schutzverordnung mit. Clubs und Diskotheken in NRW müssen auch ab diesem Samstag schließen.
    Die Zuschauerzahlen bei Sport-, Kultur- und anderen Großveranstaltungen müssen ab Samstag grundsätzlich auf 30 Prozent ihrer eigentlichen Kapazitäten reduziert werden. Zusätzlich wird die Gesamtzahl der Zuschauer im Außenbereich auf maximal 15.000 gedeckelt, in geschlossenen Räumen auf 5.000. Solange diese Deckelung nicht überschritten wird, dürfen auch bis zu 50 Prozent der Gesamtkapazität genutzt werden.
    NRW setzt damit, wie angekündigt, 1:1 die am Donnerstag vereinbarten Beschlüsse des Bund-Länder-Gipfels zur Corona-Krise um. Das gilt auch für Kontaktbeschränkungen.
    Weihnachtsmärkte dürfen im bevölkerungsreichsten Bundesland geöffnet bleiben - allerdings ab Samstag landesweit nur noch für geimpfte und genesene Menschen.
  • 12/3/20213:31:00 PM
    Keine Testpflicht nach Auffrischungsimpfung in Rheinland-Pfalz
    Auch in Rheinland-Pfalz entfällt die Testpflicht für Menschen, die bereits eine Auffrischungsimpfung gegen Corona erhalten haben. "Wir haben heute im Kabinett noch einmal intensiv beraten und entschieden, dass Menschen mit bereits erfolgter Auffrischungsimpfung von der Testpflicht der 2G-plus-Regelung ausgenommen sind", teilte Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) am Freitag mit. Die Auffrischungsimpfung erhöhe den Impfschutz enorm. "Sie brauchen dann deshalb beispielsweise für ihren Besuch in einem Restaurant oder beim Betreten eines Fitnessstudios keinen weiteren Test mehr." Die 2G-plus-Regel sieht vor, dass nur Geimpfte und Genesene mit einem negativen Testergebnis Zugang haben. Die neue Corona-Verordnung des Landes sollte am Freitagabend veröffentlicht werden und am Samstag in Kraft treten.
  • 12/3/20212:36:49 PM
    NRW: Clubs müssen ab Samstag dicht machen

    Wegen der hohen Corona-Infektionszahlen müssen Clubs und Diskotheken in Nordrhein-Westfalen schon ab diesem Samstag schließen. Das geht aus der am Freitag vom Landesgesundheitsministerium veröffentlichten aktualisierten Corona-Schutzverordnung hervor. 

    Die Weihnachtsmärkte dürfen in NRW allerdings geöffnet bleiben. Diese können ab Samstag aber nur noch von Geimpften und Genesenen besucht werden. 

    Grundsätzlich gilt: Zugang zum Einzelhandel haben nur noch Geimpfte und Genesene. Ausgenommen sind davon nur Geschäfte für den täglichen Bedarf, also etwa Supermärkte oder Apotheken. Für die Kontrollen sind die Geschäfte zuständig.
    Die Zuschauerzahlen bei Sport-, Kultur- und anderen Großveranstaltungen müssen ab Samstag grundsätzlich auf 30 Prozent ihrer eigentlichen Kapazitäten reduziert werden. Zusätzlich wird die Gesamtzahl der Zuschauer im Außenbereich auf maximal 15.000 gedeckelt, in geschlossenen Räumen auf 5000. Solange diese Deckelung nicht überschritten wird, dürfen auch bis zu 50 Prozent der Gesamtkapazität genutzt werden. 
  • 12/3/20212:10:26 PM
    Biontech-Chef: Omikron könnte Escape-Variante sein

    Biontech-Chef Ugur Sahin geht angesichts der stark mutierten Omikron-Variante von der Notwendigkeit eines neuen Covid-19-Impfstoffs aus. "Ich glaube grundsätzlich, dass wir ab einem bestimmten Zeitpunkt einen neuen Impfstoff gegen diese neue Variante benötigen werden", sagte Sahin am Freitag auf der Konferenz "Reuters Next". Die Frage sei, wie dringend dieser benötigt werde. Sahin erwartet, dass sich Omikron als Antikörper-Escape-Variante entwickeln wird. "Das bedeutet, dass diese Variante möglicherweise in der Lage ist, geimpfte Personen zu infizieren." Dies gelte auch für Genesene.

    Bei Escape-Mutationen hat sich das ursprüngliche Virus so verändert, dass es der Immunantwort Genesener oder Geimpfter teilweise entgehen kann. Dass Viren mutieren, ist bekannt und laut Sahin nicht überraschend. Allerdings habe ihn das Tempo überrascht. "
  • 12/3/20211:55:15 PM
    Kanzleramtschef: Hospitalisierung als Grundlage hat nicht funktioniert

    Der scheidende Kanzleramtschef Helge Braun (CDU) hat die Rückkehr von Bund und Ländern zur Sieben-Tage-Inzidenz als wesentlichen Maßstab bei der Corona-Bekämpfung gerechtfertigt. Zuletzt hatten die Regierungschefs die Hospitalisierungsinzidenz (HI) zur entscheidenden Grundlage gemacht. Sie gibt an, wie viel Corona-Patienten je 100 000 Einwohner innerhalb einer Woche aufgenommen wurden.

    "Die Hospitalisierungsinzidenz zum Maßstab der Coronamaßnahmen zu machen, war in der Theorie eine gute Idee: Sie spiegelt die Zahl der schweren Fälle und die Belastung des Gesundheitswesens wider. Praxis: Der Wert läuft ohnehin der Dynamik hinterher, der Meldeverzug verschlimmert's", schrieb Braun am Freitag bei Twitter. Eine wesentliche Rolle spielt der Hospitalisierungswert seit der Bund-Länder-Beratung Mitte November. Bei Überschreitung der Schwellen 3, 6 und 9 in den Bundesländern können jeweils schärfere Maßnahmen verhängt werden; dies gilt auch weiter.
  • 12/3/20211:38:05 PM
    Fast-Geisterspiele in Baden-Württemberg

    Die Fußball-Bundesligisten VfB Stuttgart und TSG 1899 Hoffenheim müssen ihre Heimspiele an diesem Wochenende vor fast leeren Rängen austragen. Die Landesregierung Baden-Württemberg plant wegen der bedrohlichen Corona-Lage drastische Zuschauereinschränkungen, die von diesem Samstag an in Kraft treten sollen. Demnach sind vorerst nur noch 750 Besucher bei Fußballspielen zugelassen. Für die Proficlubs im Land bedeutet dies faktisch eine Rückkehr zu Geisterspielen.
  • 12/3/202112:37:11 PM
    Maskenverweigerer verletzt fünf Personen mit Pfefferspray
    Wegen der Maskenpflicht hat ein Unbekannter fünf Menschen in einem Essener Friseursalon mit Pfefferspray verletzt. Wie die Polizei mitteilte, hatte der 34 Jahre alte Saloninhaber am Donnerstag zwei Männer zunächst auf den Mund- und Nasenschutz hingewiesen. Als die beiden sich weigerten Masken aufzusetzen, habe er sie aufgefordert den Laden zu verlassen.
    Daraufhin soll einer der Männer mit einem Pfefferspray um sich gesprüht haben. Durch die Luftzirkulation verteilte sich das Spray. Dadurch erlitten der Besitzer sowie vier Kunden leichte Verletzungen. Der mutmaßliche Täter und sein Begleiter flüchteten. Die Polizei sucht Zeugen.
  • 12/3/202111:44:40 AM
    Polen und Schweiz bald Hochrisikogebiete

    Wegen hoher Corona-Infektionszahlen stuft die Bundesregierung ab Sonntag Polen und die Schweiz als Hochrisikogebiete ein. Das gab das Robert Koch-Institut am Freitag bekannt. Wer aus einem Hochrisikogebiet einreist und nicht vollständig geimpft oder genesen ist, muss für zehn Tage in Quarantäne und kann sich frühestens fünf Tage nach der Einreise mit einem negativen Test davon befreien.
  • 12/3/202111:39:52 AM
    Söder: Corona-Lage in Bayern wird besser

    Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hat sich zur aktuellen Entwicklung der Corona-Lage in seinem Bundesland geäußert. "Es wirkt, was wir getan haben", sagte Söder mit Blick auf die Corona-Einschränkungen im Freistaat. Es gebe nur noch zwei Landkreise in Bayern mit einer Inzidenz oberhalb von 1000, nachdem es vor einer Woche noch elf waren. Die Intensivstationen seien weiterhin stark belastet. "Es ist nicht vorbei." Die vierte Corona-Welle sei noch nicht gebrochen.
  • 12/3/202111:30:00 AM
    Linksfraktionschef Dietmar Bartsch kritisch gegenüber Impfpflicht
    In der Debatte über eine allgemeine Corona-Impfpflicht hat sich Linksfraktionschef Dietmar Bartsch zurückhaltend geäußert. Noch seien nicht alle Möglichkeiten ausgeschöpft, sagte Bartsch am Freitag in der Sendung "Frühstart" von RTL/ntv. "Ich wäre jetzt dafür, erstmal ein Impfrecht durchzusetzen, dass man sich wirklich impfen lassen kann. Denn einige wollen Termine und bekommen welche im Januar und Februar". Eine Impfpflicht im Bundestag zu besprechen sei "vernünftig". Erwogen wird derzeit eine Abstimmung ohne Fraktionszwang. Der Ethikrat soll außerdem eine Empfehlung vorlegen.
    Auf die Frage, ob er selbst für eine Impfpflicht stimmen würde, sagte Bartsch, er werde sich genau anschauen, was an Anträgen vorliege. Er sei "kein Freund der Impfpflicht", aber: "Wenn man das in einem Maße macht, dass der Druck erhöht wird, dann kann ich mir auch vorstellen, einem entsprechenden Antrag zuzustimmen." Der Vorstand der Linkspartei hat sich für eine Impfpflicht ausgesprochen.
  • 12/3/202111:15:00 AM
    Neuer Corona-Höchststand in der Slowakei - Über 15.000 Neuinfektionen
    Die Slowakei meldet mit 15.278 Corona-Neuinfektionen einen neuen Höchststand. In den Krankenhäusern würden inzwischen 3404 Covid-19-Patienten behandelt, davon 630 auf den Intensivstationen, wie das Gesundheitsministerium weiter mitteilt. Das Land mit seinen 5,5 Millionen Einwohnern hat eine der niedrigsten Impfquoten in der Europäischen Union.
  • 12/3/202111:00:00 AM
    Ist dieser Quasi-Lockdown für Ungeimpfte eigentlich fair?
    Ob sich nächstes Jahr mehr Menschen gegen Corona impfen lassen? Wenn es nur lange genug einsickert ins Bewusstsein? Und: ist der Quasi-Lockdown für Ungeimpfte, der jetzt beschlossen wurde, eigentlich fair?

    Darüber streiten sich RTL- Politikchef Nikolaus Blome und Publizist Jakob Augstein auf einer Fahrt durch Berlin in unserer Serie "Gegenverkehr".
  • 12/3/202110:21:27 AM
    Spahns letzte Bundespressekonferenz: "Bleiben Sie gesund!"

    Seit Pandemiebeginn saß Gesundheitsminister Jens Spahn rund 50 Mal in der Bundespressekonferenz und hat an der Seite von RKI-Chef Lothar H. Wieler über die aktuelle Corona-Lage gesprochen. Heute war es sein letzter Auftritt in dieser Funktion. 
    Im Video: Spahns letzter Auftritt- das sagt er zum Abschied.
  • 12/3/20219:49:37 AM
    Spahn will im Bundestag gegen allgemeine Impfpflicht stimmen
    Der noch amtierende Bundesgesundheitsminister Jens Spahn deutet an, dass er im Bundestag gegen eine allgemeine Impfpflicht stimmen werde. Er habe in dieser Frage eine "grundsätzlich sehr skeptische Haltung", sagt Spahn. Er habe wiederholt sein Wort gegeben, dass eine solche allgemeine Impfpflicht nicht kommen werde. "Das wird auch mein Abstimmungsverhalten bestimmen." Zugleich sei er aber in der "Ansprache sehr klar". Die Impfung sei der einzige Weg aus der Pandemie.
  • 12/3/20219:48:51 AM
    USA verschärfen Corona-Testregeln für Einreisen per Flugzeug
    Zur Eindämmung der neuen Virusvariante Omikron verschärfen die US-Behörden die Testregeln für Flugreisen in die USA. Von Montag an werde von allen Einreisenden ein negativer Covid-Test verlangt, der einen Tag vor Abflug in die USA gemacht wurde, ordnete die Seuchenschutzbehörde CDC an. Bisher gilt eine Ein-Tages-Frist nur für ungeimpfte Reisende, während von Immunisierten auch ein drei Tage alter Test akzeptiert wird. Die neue Regelung gelte unabhängig von der Nationalität der Reisenden, erklärte die CDC. Die Behörde begründete den grundsätzlich kürzeren Zeitraum damit, dass schnelle und gezielte Maßnahmen notwendig seien, um das Einschleppen und die Verbreitung von Omikron in den USA zu begrenzen.
    Die Variante ist bereits in mehreren US-Bundesstaaten nachgewiesen worden, zuletzt in Hawaii. Am
Tickaroo Live Blog Software