Die Corona-Krise

CORONAVIRUS-LIVETICKER - RKI meldet 1008 Neuinfektionen - Inzidenz fällt auf 6,6

Die Sieben-Tage-Inzidenz sinkt weiter auf 6,6 von 7,2 am Vortag.
Die Sieben-Tage-Inzidenz sinkt weiter auf 6,6 von 7,2 am Vortag.
© imago images/Arnulf Hettrich, Arnulf Hettrich / Fnoxx via www.imago-images.de, www.imago-images.de

24. Juni 2021 - 6:17 Uhr

  • 6/24/20214:12:30 AM
    RKI meldet 1008 Neuinfektionen - Inzidenz fällt auf 6,6
    Das Robert-Koch-Institut (RKI) meldet 1008 neue Positiv-Tests. Das sind 322 weniger als am Donnerstag vor einer Woche. Die Sieben-Tage-Inzidenz sinkt weiter auf 6,6 von 7,2 am Vortag. Der Wert gibt an, wie viele Menschen je 100.000 Einwohner sich in den vergangenen sieben Tagen mit dem Coronavirus angesteckt haben. 93 weitere Menschen starben im Zusammenhang mit dem Virus. Damit erhöht sich die Zahl der gemeldeten Todesfälle binnen 24 Stunden auf 90.616 Insgesamt fielen in Deutschland bislang mehr als 3,72 Millionen Corona-Tests positiv aus. 
  • 6/24/20214:33:00 AM
    Tourismusverband: An der Küste und in den Alpen wird es voll 
    Die Nachfrage nach Sommerurlaub zwischen Rügen und Garmisch-Partenkirchen brummt. "An der Küste und Richtung Alpen wird es voll werden", sagte der Präsident des Deutschen Tourismusverbandes (DTV), Reinhard Meyer, der Deutschen Presse-Agentur nach dem Start der Sommerferien in den ersten Bundesländern. Aber auch andere Regionen profitierten. «Beliebt ist insbesondere alles, was mit Natur zu tun hat, zum Beispiel Wandern oder Fahrradfahren."
    "Die Nachfrage nach Städtetourismus ist dagegen eher noch verhalten, denn er profitiert in der Regel besonders stark von Gästen aus dem Ausland", berichtete der DTV-Präsident. Zwar gebe es in Europa angesichts sinkender Corona-Infektionszahlen und steigender Impfquoten relativ viel Freiheit beim Reisen. Das gelte aber nicht unbedingt für andere Regionen. "Die Menschen fürchten vor allem, dass sie bei der Rückkehr nach Hause in Quarantäne müssen." Zudem sei das Geschäft mit Geschäftsreisenden noch nicht in Schwung gekommen. «Das dürfte sich aber ändern, wenn die ersten Messen wieder als Präsenzveranstaltung stattfinden."

  • 6/23/20218:16:07 PM
    Tübingen: Impfzentrum steht nach Unwettern unter Wasser 
    Schwere Unwetter mit Starkregen und Hagel sind am Mittwochabend über den Südwesten Deutschlands gezogen und haben für überflutete Straßen und umgestürzte Bäume gesorgt. Besonders betroffen waren laut Polizei mehrere Regionen im Süden Stuttgarts. In Tübingen lief das Kreisimpfzentrum mit Wasser voll. Wie eine Sprecherin des Landratsamts mitteilte, mussten alle Corona-Impftermine für Mittwochabend und diesen Donnerstag abgesagt werden. Der Landkreis wollte im Laufe des Donnerstags informieren, wie es im Impfzentrum weiter gehen kann. 
  • 6/23/20217:57:45 PM
    Trotz Herzmuskelentzündungen: US-Seuchenbehörde stellt sich hinter mRNA-Impfstoffe 
    Bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen ist es nach der Impfung mit einem mRNA-Corona-Impfstoff nach Angaben der US-Gesundheitsbehörde CDC unerwartet oft zu Herzmuskelentzündungen gekommen. Vorläufige Ergebnisse zweier Untersuchungen legten nahe, dass die Zahl von Herzmuskelentzündungen bei 16- bis 24-Jährigen nach der zweiten Impfdosis höher als zu erwarten gewesen sei, teilte die CDC am Donnerstag mit. 

    Die Daten zeigten aber, dass sich die meisten Patienten, mindestens 81 Prozent von diesen, vollständig von ihren Symptomen erholt hätten, wie aus einer Präsentation der CDC für einen beratenden Ausschuss der amerikanischen Arzneimittelbehörde FDA hervorgeht. Bislang zugelassene Impfstoffe auf Basis von Boten-RNA (mRNA) sind die von Biontech/Pfizer sowie von Moderna. 

    Eine Arbeitsgruppe der US-Seuchenbehörde CDC stellt sich hinter die mRNA-Impfstoffe: Die Vorteile der Mittel bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen seien größer als die Risiken, teilt sie mit. Eine US-Expertengruppe vermutet einen Zusammenhang zwischen den Impfstoffen und sehr seltenen Herzentzündungen bei dieser Bevölkerungsgruppe. 
  • 6/23/20216:52:50 PM
    4.000 Zuschauer müssen zum Massentest 
    Bei drei Stadionzuschauern des EM-Spiels zwischen Dänemark und Belgien ist die Delta-Variante des Coronavirus nachgewiesen worden. Der dänische Gesundheitsminister Magnus Heunicke und die Behörde für Patientensicherheit forderten deshalb am Mittwochabend 4.000 Zuschauer aus sechs bestimmten Stadionblöcken dazu auf, einen PCR-Test machen zu lassen. Die EM-Partie hatte am Donnerstag im Kopenhagener Stadion Parken stattgefunden, Belgien hatte die Begegnung mit 2:1 gewonnen.

    Die zunächst in Indien aufgetretene Delta-Variante B.1.617.2 gilt als ansteckender als andere Corona-Varianten. Die EU-Gesundheitsbehörde ECDC geht davon aus, dass sie Ende August 90 Prozent aller Corona-Neuinfektionen in Europa ausmachen wird. Seit Anfang April sind davon in Dänemark 247 Fälle nachgewiesen worden. 
  • 6/23/20216:42:49 PM
    Spanien: Hälfte der Bevölkerung ist geimpft 
    Die Hälfte der spanischen Bevölkerung von insgesamt 47 Millionen Menschen ist nach Angaben des Gesundheitsministeriums inzwischen mindestens einmal geimpft. Bei knapp einem Drittel sei die Impfung abgeschlossen. Angesichts der rückläufigen Fallzahlen hält die Regierung an dem Plan fest, einige Beschränkungen ab Samstag zu lockern. 
  • 6/23/20215:59:00 PM
    Griechenland hebt Maskenpflicht im Freien auf 
    In Griechenland müssen ab Donnerstag keine Masken mehr im Freien getragen werden. "Das verbesserte epidemiologische Bild im Land ist eindeutig und erfreulich", sagt die Expertin und Regierungsberaterin Vana Papaevangelou. Am 28. Juni sollen weitere Lockerungen greifen. Die Gesundheitsbehörden haben zuletzt 520 Neuinfektionen und 14 weitere Todesfälle gemeldet. Regierungsangaben zufolge sind gut 30 Prozent der Menschen in Griechenland komplett geimpft. 
  • 6/23/20215:52:53 PM
    Britische Regierung: Schon 14.000 Menschenleben durch Impfung gerettet 
    Der britischen Regierung zufolge sind in der Corona-Pandemie bereits mehr als 14.000 Leben in dem Land mit Hilfe der Impfstoffe gerettet worden. Allein im größten Landesteil England seien damit zudem 44.500 Krankenhauseinweisungen verhindert worden, sagte der britische Impf-Staatssekretär Nadhim Zahawi bei einer Pressekonferenz im Regierungssitz Downing Street.

    In Großbritannien haben nach Angaben der Regierung inzwischen mehr als 80 Prozent der erwachsenen Bevölkerung eine Impfdosis erhalten. 60 Prozent der Erwachsenen wurden bereits zwei Mal geimpft. Obwohl die Infektionszahlen in dem Land wegen der starken Ausbreitung der Delta-Variante inzwischen wieder deutlich steigen, bleibt die Zahl der Krankenhauseinweisungen und jene der Todesfälle bislang auf einem sehr niedrigen Niveau.

    Die Regierung führt das auf den Erfolg der Impfkampagne zurück. Sowohl das Präparat von Biontech/Pfizer als auch der Astrazeneca-Impfstoff hätten sich als sehr wirksam gegen die zuerst in Indien entdeckte Variante erwiesen. 
  • 6/23/20215:45:58 PM
    New Yorks Gouverneur hebt Ausnahmezustand auf 
    New Yorks Gouverneur Andrew Cuomo hat den wegen der Corona-Pandemie im März 2020 verhängten Ausnahmezustand in dem Bundesstaat wieder aufgehoben. Ab Donnerstag sei der Ausnahmezustand außer Kraft, sagte Cuomo bei einer Pressekonferenz. Die Pandemie zu bekämpfen und die Bevölkerung zu impfen seien immer noch Prioritäten, aber das "Ausnahme-Kapitel dieses Kampfes" sei vorbei, teilte der Gouverneur via Twitter mit. Zugleich warnte er dort vor einer Ausbreitung der Delta-Variante.
  • 6/23/20215:28:00 PM
    RKI-Bericht: So weit ist die Delta-Variante in Deutschland verbreitet

  • 6/23/20215:04:19 PM
    US-Experten vermuten Zusammenhang zwischen Herzentzündungen und mRNA-Impfungen
    Einer US-Expertengruppe zufolge besteht vermutlich ein Zusammenhang zwischen Impfungen mit den mRNA-Mitteln etwa von Biontech/Pfizer und seltenen Herzentzündungen bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Dies geht aus einer Präsentation der Arbeitsgruppe für Covid-19-Impfsicherheit (VaST) hervor, die die Seuchenbehörde CDC berät. Nach der zweiten Dosis sei bei männlichen Geimpften das Auftreten von Herzmuskel- und Herzbeutelentzündungen merklich höher. 

    In einem getrennten Bericht des CDC heißt es, die Patienten erholten sich in der Regel gut. Die Behörde und das israelische Gesundheitsministerium prüfen jeweils seit Monaten entsprechende Berichte.
  • 6/23/20214:30:23 PM
    Russland: In mehreren Städten nehmen Todesfälle zu 
    Mehrere russische Städte melden deutliche Zunahmen von neuen Todesfällen. In Moskau waren es in den vergangenen 24 Stunden 88, in Sankt Petersburg 93, wie die zuständige russische Arbeitsgruppe meldet. In beiden Fällen sind das die höchsten bislang verzeichneten Werte. Moskaus Bürgermeister Sergei Sobjanin zufolge gehen 90 Prozent der neu gemeldeten Fälle in der Stadt auf die Delta-Variante zurück.
  • 6/23/20213:34:48 PM
    Israel verschiebt Einreiseerlaubnis für geimpfte Touristen 
    Wegen eines Anstiegs von Corona-Neuinfektionen verschiebt Israel die geplante pauschale Einreiseerlaubnis für geimpfte Individualtouristen um einen Monat. Erst ab 1. August sollen Urlauber ohne vorherige Genehmigung ins Land kommen dürfen, wie eine Sprecherin des Tourismusministeriums bestätigte. Noch am Sonntagabend hatte Innenministerin Ajelet Schaked von der ultrarechten Jamina-Partei auf Facebook geschrieben, geimpfte Individualtouristen dürften ab 1. Juli einreisen.

    Am Montag stieg allerdings die Zahl der registrierten Corona-Neuinfektionen auf mehr als 100 innerhalb von 24 Stunden - das erste Mal seit zwei Monaten. Die meisten davon stehen nach offiziellen Angaben in Verbindung mit der Delta-Variante des Virus. Diese war zuerst in Indien entdeckt worden und gilt als besonders ansteckend. Unter den Neuinfizierten in Israel sind viele jüngere Menschen. Ministerpräsident Naftali Bennett sprach von einem «neuen Ausbruch» des Coronavirus im Land.

  • 6/23/20212:31:27 PM
    Gesundheitsämter sollten überall mit impfen
    Erstimpfungen, Zweitimpfungen, Auffrischimpfungen: Es wird noch lange und viel gegen das Coronavirus in Deutschland geimpft werden müssen. So wie die niedergelassenen Ärzte, sollten auch die Gesundheitsämter künftig dabei mitmachen, fordert Ute Teichert, die Vorsitzende des Bundesverbandes der Ärztinnen und Ärzte des Öffentlichen Gesundheitsdiensts e.V. (BVÖGD) im RTL-Interview: "Ich würde es für sinnvoll halten, da auch die Gesundheitsämter mit einzubeziehen."
  • 6/23/20212:29:29 PM
    Slowakei will Sputnik V-Dosen loswerden - Bevölkerung kaum Interesse
    Wegen geringer Nachfrage aus der Bevölkerung will die Slowakei 160.000 Dosen des russischen Corona-Impfstoffs Sputnik V verkaufen oder verschenken. Der Impfstoff werde voraussichtlich an Länder des Westbalkans abgegeben, hieß es in einem entsprechenden Regierungsbeschluss. Der EU-Mitgliedstaat Slowakei setzt den Vektorimpfstoff trotz fehlender Zulassung durch die Europäische Arzneimittel-Agentur EMA ein. Der frühere Regierungschef und jetzige Finanzminister Igor Matovic hatte 200.000 Dosen des Präparats aus Russland gekauft, deren Haltbarkeit im Sommer ausläuft.
  • 6/23/20212:12:48 PM
    Schüler stellen erfolglosen Antrag gegen Masken- und Testpflicht 
    Trotz Abflauens der Corona-Pandemie ist die Masken- und Testpflicht in Niedersachsens Schulen nach Entscheid des Verwaltungsgerichts Hannover weiter gerechtfertigt. Nach wie vor müsse ein Wiederansteigen der Infektionszahlen unter Schülern entgegengewirkt werden, um die Funktionsfähigkeit der Schulen sicherzustellen, teilte das Gericht am Mittwoch mit. Mit seinem Entscheid wies es Eilanträge zweier Schüler gegen die Masken- und Testpflicht zurück, die diese aus gesundheitlichen Gründen für unzumutbar hielten. 

    Ein erneuter Anstieg der Infektionszahlen sei mit Blick auf die sich derzeit ausbreitende, besonders ansteckende Delta-Variante zu befürchten, führte das Gericht aus. So habe sich an einem Gymnasium in Hildesheim kürzlich eine Gruppe Schüler mit der Delta-Variante infiziert, 90 Menschen mussten in Quarantäne. Gerade weil wenig junge Leute geimpft seien, sei die Gefahr einer Weiterverbreitung des Corona-Virus an Schulen hoch, so das Gericht. Der mögliche Eingriff in die Grundrechte der Schüler sei nur von geringem Gewicht. Dass sie aus gesundheitlichen Gründen keine Maske tragen könnten, hätten die beiden Kläger auch nicht mit einem ärztlichen Attest belegt.
  • 6/23/20211:50:43 PM
    EU-Gesundheitsbehörde rechnet mit starker Delta-Ausbreitung in Europa
    Die zunächst in Indien aufgetretene Delta-Variante des Coronavirus wird sich nach Einschätzung der EU-Gesundheitsbehörde ECDC im Laufe des Sommers deutlich in Europa ausbreiten. "Es ist sehr wahrscheinlich, dass die Delta-Variante während des Sommers stark zirkulieren wird", erklärte ECDC-Direktorin Andrea Ammon am Mittwoch. Dies gelte ganz besonders für Jüngere, die nicht zu den Zielgruppen der Impfkampagnen gehörten. Dies könne ein Risiko verursachen, dass sich gefährdetere Personen anstecken und einen schwerwiegenden Krankheitsverlauf erleben oder sterben könnten, wenn sie nicht vollständig geimpft seien.

    Den verfügbaren wissenschaftlichen Erkenntnissen zufolge sei die Delta-Variante (B.1.617.2) um 40 bis 60 Prozent übertragbarer als die zunächst in England aufgetretene Alpha-Variante (B.1.1.7), erklärte die in Stockholm ansässige Behörde. Sie rechnet deshalb damit, dass schon Anfang August 70 Prozent aller Corona-Neuinfektionen in der Europäischen Union und den mit ihr verbundenen Ländern Norwegen, Island und Liechtenstein auf Delta zurückzuführen sein werden. Ende August dürften es dann bereits 90 Prozent sein.
  • 6/23/20211:36:22 PM
    Laschet: "Wir werden in den nächsten Jahren mit Coronaviren leben müssen."
    Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) rechnet im Herbst mit wieder steigenden Corona-Zahlen, will aber die Schulen nach den Sommerferien offen lassen. Der Bildschirm könne soziale Kontakte für Kinder und Jugendliche nicht ersetzen, sagte der Unions-Kanzlerkandidat am Mittwoch mit Blick auf den wochenlangen Distanzunterricht im ablaufenden Schuljahr. Anders als etwa in Bayern werde die Maskenpflicht im Unterricht bis zum Beginn der Sommerferien in NRW aber bleiben. Es seien nur noch wenige Tage bis Ferienbeginn. "Wir bereiten uns sehr genau für die Zeit nach den Sommerferien vor, so dass dann ein sicherer Schulstart beginnen kann." Zugleich machte Laschet klar, dass es keine Impfpflicht für Schüler geben werde und auch "keine Impfvorgänge" in den Schulen. 

    Trotz der Ungewissheit wegen der sich ausbreitenden Delta-Variante will Laschet am Öffnungskurs festhalten. Die Grundrechtsbeschränkungen könnten in der Phase, wo die Corona-Inzidenz gegen Null gehe, nicht prophylaktisch einfach aufrecht erhalten werden. "Das wäre verfassungswidrig." Die Delta-Variante mache in NRW etwa sechs bis sieben Prozent der Corona-Infektionen aus. Wenn aber trotz der Verbreitung der Delta-Variante die Inzidenz weiter sinke, scheine deren Auswirkung nicht so groß zu sein. "Du kannst im Ist-Zustand den Menschen nicht Rechte vorenthalten, wenn es den objektiven Grund dafür gar nicht mehr gibt", so Laschet. "Wir werden in den nächsten Jahren mit Coronaviren leben müssen." 
  • 6/23/20211:29:29 PM
    Bayreuther Festspiele: Wagner-Opern vor 900 Zuschauern
    Bis zu 900 Zuschauer pro Vorstellung können die Aufführungen der Bayreuther Festspiele im Juli und August besuchen. "Mit Freude und Erleichterung" habe man die Zusage erhalten, die Festspiele mit dieser Zuschauer-Kapazität stattfinden lassen zu können, teilten die Bayreuther Festspiele am Mittwoch mit. Ab 4. Juli um 14 Uhr können online Tickets gekauft werden. Die Festspiele beginnen am 25. Juli mit "Der fliegende Holländer". Bis zum 25. August folgen weitere Opern Richard Wagners sowie zwei Konzerte. Im vergangenen Jahr waren die Festspiele aufgrund der Corona-Pandemie abgesagt worden.
  • 6/23/20211:19:12 PM
    Schleswig-Holstein lockert weiter
    Vor dem Hintergrund niedriger Corona-Zahlen setzt Schleswig-Holstein seinen Öffnungskurs fort. CDU-Ministerpräsident Daniel Günther kündigte weitere Lockerungen an. Von kommendem Montag an sollen größere Veranstaltungen möglich sein und in Außenbereichen wie auch in Kinos und Theatern soll die Maskenpflicht entfallen. Lediglich auf dem Weg zum Platz besteht sie weiter. Auf Wochenmärkten sind Abstände einzuhalten. Die Richtschnur für viele Veranstaltungen ist künftig: Drinnen sind 1250 Personen möglich, draußen 2500. Das gilt beispielsweise für Konzerte, das Theater oder Kino sowie Gottesdienste, Flohmärkte und Messen. Beim Hotelbesuch will es die Landesregierung zwar bei der Testpflicht vor der Anreise belassen, zusätzlich ist aber künftig nur noch einmalig nach 72 Stunden ein Test notwendig.
  • 6/23/20211:17:29 PM
    Merkel kritisiert unterschiedliche EU-Regeln bei Virus-Varianten
    Bundeskanzlerin Angela Merkel kritisiert, dass die 27 EU-Staaten immer noch keine einheitlichen Quarantäne-Regeln für Einreisende aus Ländern mit Corona-Virus-Varianten haben. Dabei müsse die Lehre aus der Pandemie sein, dass man zu gleichen Bestimmungen komme, sagte sie im Bundestag. "Das würde ich mir wünschen."
  • 6/23/202112:59:43 PM
    Schweiz erleichtert Einreisen und beendet die Homeoffice-Pflicht 
    Die Schweiz treibt die Öffnung angesichts der deutlichen Abnahme der Fallzahlen schneller voran als bisher geplant. Am Samstag werde die Homeoffice-Pflicht und die Maskenpflicht im Freien aufgehoben, wie die Regierung mitteilt. In Restaurants könnten wieder beliebig viele Personen zusammensitzen. Bei Großveranstaltungen mit Covid-Zertifikat gebe es keine Personen-Beschränkungen mehr. Die Einreise in die Schweiz werde erleichtert. Bei Personen aus dem Schengen-Raum werde die Quarantänepflicht aufgehoben. Strengere Bestimmungen gelten weiterhin für Reisende aus Ländern mit einer sogenannten besorgniserregenden Virusvariante wie Indien oder Großbritannien.
  • 6/23/202112:46:35 PM
    Corona-Konzept: Team-Ausschluss bei zwei positiv getesteten Fahrern 
    Zwei Corona-Fälle von Fahrern eines Teams innerhalb von sieben Tagen sollen zum Ausschluss eines Rennstalls bei der Tour de France führen. Das bestätigte der Radsport-Weltverband UCI der Deutschen Presse-Agentur vor der am Samstag beginnenden Frankreich-Rundfahrt. Damit ist die Regelung im Vergleich zum Vorjahr etwas abgeschwächt worden. 2020 wäre für eine Mannschaft bereits bei zwei Positivfällen innerhalb der Team-Bubble, also inklusive der Sportlichen Leiter und Betreuer, im Zeitraum von einer Woche der Ausschluss erfolgt. Dafür müssen sich die 23 Mannschaften auf einen weiteren PCR-Test einstellen. Wie im Vorjahr wird zweimal vor der Rundfahrt sowie an den beiden Ruhetagen getestet. Dazu soll es noch einen Corona-Test nach der fünften Etappe geben, wie die UCI mitteilte. Im vergangenen Jahr hat das Konzept bei der Tour weitgehend funktioniert. Kein Fahrer wurde positiv getestet, einziger prominenter Corona-Fall war Tour-Chef Christian Prudhomme, der das Rennen für gut eine Woche verlassen musste.
  • 6/23/202112:27:58 PM
    Hamburgs Schüler in die Sommerferien gestartet
    Endlich Ferien: Nach ihrem coronabedingt wohl denkwürdigsten Schuljahr sind Hamburgs Schülerinnen und Schüler am Mittwoch nach der Zeugnisvergabe in die Sommerferien gestartet. Sechs Wochen lang können sich die rund 250 000 Jungen und Mädchen nun vom Homeschooling, Wechselunterricht und Präsenzunterricht mit Masken- und Testpflicht erholen. Das neue Schuljahr beginnt am 5. August - und wird wohl weiter von Corona-Auflagen geprägt sein. Schulsenator Ties Rabe (SPD) hatte bereits angekündigt, dass in Klassenräumen weiter eine Masken- und Testpflicht gelten werde.
  • 6/23/202112:13:38 PM
    Zahl der Covid-19-Intensivpatienten sinkt auf 800er-Marke
    Die Zahl der Covid-19-Intensivpatienten in Deutschland ist abermals gesunken und bewegt sich nun auf dem Niveau von Mitte Oktober 2020. Wie aus dem aktuellen DIVI-Intensivregister hervorgeht, werden in deutschen Kliniken derzeit 813 Covid-19-Patienten intensivmedizinisch behandelt. Im Vergleich zum Vortag ist das ein Rückgang um 37 Patienten. Zudem ist dies der niedrigste Wert seit 18. Oktober vergangenen Jahres. DIVI zufolge müssen 583 Patienten invasiv beatmet werden, das sind 16 Personen weniger als am Vortag. Insgesamt sind demnach noch 4203 Betten in den deutschen Kliniken frei.
  • 6/23/202112:10:16 PM
    Kanzlerin Merkel: Deutschland steht vor kräftigem Wirtschaftsaufschwung
    Bundeskanzlerin Angela Merkel sieht Deutschland vor einem "kräftigen" Wirtschaftsaufschwung. Sie sei "sehr erfreut" gewesen, dass auch Bundesbankpräsident Jens Weidmann im Bundeskabinett eine sehr positive Bewertung genannt habe, sagte Merkel am Mittwoch in einer Befragung des Bundestages. Nach der Krise solle das "Hauptaugenmerk" auf dem Wirtschaftswachstum liegen, sagte sie.
  • 6/23/202111:53:34 AM
    Allgemeine Homeoffice-Pflicht fällt weg
    Die Corona-Regeln am Arbeitsplatz werden ab 1. Juli gelockert. Das Bundeskabinett hat die neue Corona-Arbeitsschutzverordnung beschlossen, die bis 10. September gelten soll. Unter anderem endet die allgemeine Pflicht für Unternehmen, Homeoffice anzubieten. Diese Regelung ist Teil der sogenannten Bundesnotbremse und läuft gemeinsam mit ihr am 30. Juni aus. Weiterhin müssen Unternehmen zwei Tests pro Woche für Beschäftigte anbieten, die nicht von zu Hause aus arbeiten können. Allerdings ist dies nicht mehr erforderlich, wenn Arbeitgeber "durch andere geeignete Schutzmaßnahmen einen gleichwertigen Schutz der Beschäftigten" sicherstellen oder nachweisen können, zum Beispiel wenn diese vollständig geimpft sind.
  • 6/23/202111:49:12 AM
    Merkel: "Wir bewegen uns immer noch auf dünnem Eis"
    Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat zu weiterer Vorsicht in der Corona-Krise aufgerufen, sich aber zuversichtlich für eine wirtschaftliche Erholung gezeigt. "Auch wenn die dritte Welle eindrucksvoll gebrochen ist - vorbei ist die Pandemie noch nicht", sagte Merkel im Bundestag. "Wir bewegen uns immer noch auf dünnem Eis." 

    Das geringe Infektionsgeschehen sei ermutigend und lasse Öffnungen zu. Es gelte aber, dabei mit Augenmaß vorzugehen. Abstand, Hygiene und Maskenpflicht in bestimmten Situationen seien weiter wichtige Schutzmaßnahmen, die eingehalten werden sollten. Mehr zu Merkels letzter Regierungsbefragung lesen Sie hier: 
  • 6/23/202111:30:08 AM
    "Batterie alle" - viele Menschen durch Corona-Pandemie erschöpft 
    Fehlende soziale Kontakte und die Angst um Angehörige haben viele Menschen in Deutschland in der Corona-Pandemie zunehmend zermürbt. Rund 42 Prozent fühlten sich während des zweiten bundesweiten Lockdowns im März 2021 stark oder sehr stark von der Coronasituation belastet. Im Mai 2020 waren es 35 Prozent gewesen. Das zeigt ein am Mittwoch veröffentlichter Gesundheitsreport der Techniker Krankenkasse (TK).
    Rund 89 Prozent gaben demnach im März an, Treffen mit Verwandten oder Freunden zu vermissen. Angst, dass Angehörige oder Freunde an Covid-19 erkranken, empfanden laut der Forsa-Umfrage 60 Prozent. Vor einer eigenen Infektion hatten nur 26 Prozent Angst. Knapp 17 Prozent gaben an, Angst vor einer Corona-Impfung zu haben. 18 Prozent sagten andersherum, sie hätten Sorge, nicht rechtzeitig eine Impfung angeboten zu bekommen. 11 Prozent der Erwerbstätigen hatten Angst um den Arbeitsplatz - 89 Prozent teilten dieses Gefühl nicht.
  • 6/23/202111:25:45 AM
    Kabinett billigt strengere Kontrollvorgaben für Testzentren 
    Nach Verdachtsfällen auf Abrechnungsbetrug in Corona-Testzentren sollen künftig strengere Kontrollvorgaben greifen. Darauf zielt eine Verordnung von Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU), mit der sich am Mittwoch das Bundeskabinett befasst hat. Unter anderem sollen private Testzentren nur noch nach Einzelprüfung zugelassen werden können. Die Möglichkeit von Sammelabrechnungen für mehrere Teststellen etwa für überregionale Betreiber soll wegfallen.

    Die für die Abrechnungen zuständigen Kassenärztlichen Vereinigungen in den Ländern sollen zusätzliche Prüfungen vornehmen, bei Bedarf auch vertiefte oder Prüfungen vor Ort. Teststellenbetreiber müssen ihnen dafür Auskünfte und Dokumentationen bereitstellen. Zudem werden Vergütungen gesenkt, die bisher inklusive Sachkosten für das Testmaterial bei bis zu 18 Euro pro Test lagen. Für Sachkosten sollen statt bis zu 6 Euro ab 1. Juli pauschal 3,50 Euro gezahlt werden.
  • 6/23/202111:19:00 AM
    Britischer Staatssekretär verteidigt Erhöhung der Zuschauerzahl bei EM-Finalspielen 
    Die Erhöhung der Zuschauerzahl auf 60 000 im Londoner Wembley-Stadion ab dem EM-Halbfinale sorgt in Großbritannien für Diskussionen. Der konservative Staatssekretär John Whittingdale verteidigte die Entscheidung. "Wir haben schrittweise getestet, einige Regeln zu lockern, um sicherzugehen, dass es sicher abläuft", sagte der ehemalige Sport- und Kulturminister Whittingdale dem Sender BBC. "Und weil wir Fortschritte gemacht haben, glauben wir, dass jetzt die richtige Zeit ist, um ein oder zwei größere Veranstaltungen zu testen." Sollten diese Events erfolgreich verlaufen, könne man auch in anderen Lebensbereichen die Beschränkungen lockern.
  • 6/23/202111:15:20 AM
    Ab 1. Juli: Homeoffice-Pflicht entfällt
    Die Corona-Regeln am Arbeitsplatz werden ab 1. Juli gelockert. Unternehmen müssen zwar weiterhin zwei Tests pro Woche für Beschäftigte anbieten, die nicht von zu Hause aus arbeiten können. Allerdings ist dies laut neuer Corona-Arbeitsschutzverordnung nicht mehr erforderlich, wenn Arbeitgeber "durch andere geeignete Schutzmaßnahmen einen gleichwertigen Schutz der Beschäftigten" sicherstellen oder nachweisen können, zum Beispiel wenn diese vollständig geimpft sind. Das Bundeskabinett hat die neue Verordnung am Mittwoch beschlossen. Sie soll bis 10. September gelten.
    Arbeitgeber sind demnach aber weiterhin gehalten, "die gleichzeitige Nutzung von Räumen durch mehrere Personen (...) auf das betriebsnotwendige Minimum zu reduzieren". Zudem bleibt es dabei, dass betriebliche Hygienepläne erstellt und Infektionsschutzmaßnahmen ergriffen werden müssen, etwa durch Trennwände und Abstandsregeln. Wo das nicht möglich ist, müssen medizinische Masken zur Verfügung gestellt werden.
  • 6/23/202111:11:12 AM
    Studie: Fast jeder zweite Internetnutzer findet Falschinfos zu Corona
    Viele erwachsene Internetnutzer in Deutschland sind einer Studie zufolge schon auf falsche oder irreführende Informationen zum Coronavirus im Netz gestoßen. Das geht aus dem "Reuters Institute Digital News Report" hervor, der am Mittwoch erschien. Mit 46 Prozent habe fast die Hälfte der Befragten innerhalb einer Woche falsche oder irreführende Informationen zu Covid-19 gesehen.

    Weitere Erkenntnisse aus der Studie für Deutschland: Die größten Sorgen vor Falschinfos zu Corona bestehen gegenüber Facebook (28 Prozent) und Messenger-Apps (14 Prozent) sowie gegenüber Aktivistinnen und Aktivisten als Absender (31 Prozent). Zugleich sei das Vertrauen in die Nachrichtenmedien in der Corona-Krise gestiegen. 
  • 6/23/202111:05:21 AM
    EU-Kommissionspräsident: Touristische Reisen in die USA werden bald vereinfacht 
    Der stellvertretende EU-Kommissionspräsident Margaritis Schinas ist optimistisch, dass touristische Reisen in die USA bald vereinfacht werden. "Wir sind hoffnungsvoll, dass es bald gute Nachrichten von dieser Front geben wird", sagte er am Mittwoch in Brüssel. In Gesprächen habe man den transatlantischen Verbündeten Argumente geliefert. So sei Europa etwa der meistgeimpfte Kontinent weltweit und es gebe EU-weit gültige Zertifikate, die nachwiesen, dass Reisende keine Gefahr für andere darstellten. Vergangene Woche war bekannt geworden, dass Touristen aus den USA wieder einfacher nach Europa einreisen können sollen. 
  • 6/23/202110:22:26 AM
    Olympische Spiele in Tokio: Laut sprechen und abklatschen verboten
    Die Organisatoren der Olympischen Spielen in Tokio haben ihre Corona-Richtlinien veröffentlicht. Aus denen geht hervor: Das Publikum darf nicht laut sprechen oder sich gegenseitig abklatschen. So möchten die Verantwortlichen das Risiko einer Ansteckung mit dem Coronavirus verringern. Außerdem sollen die Zuschauerplätze per Lotterie vergeben werden, um deren Zahl gleichzeitig zu reduzieren. Die glücklichen Gewinner der Lotterie werden am 6. Juli bekannt gegeben.
  • 6/23/202110:14:15 AM
    Delta-Variante steht der Herdenimmunität im Weg
    Experten warnen schon länger davor, dass die befürchtete Ausbreitung der Delta-Variante in Deutschland das Erreichen der Herdenimmunität weiter erschweren könnte. 
     
  • 6/23/20219:41:54 AM
    Delta-Druck: Israel kehrt zu Beschränkungen zurück
    In Israel gelten nach einem Anstieg von Corona-Neuinfektionen wieder Beschränkungen. Auf dem internationalen Flughafen Ben Gurion, an Grenzübergängen und in medizinischen Einrichtungen müssten ab sofort wieder Masken getragen werden, teilt das Gesundheitsministerium mit. Außerdem sollen Bußgelder in Höhe von umgerechnet rund 1290 Euro gegen Eltern verhängt werden, deren Kinder gegen Quarantäne-Vorschriften verstoßen. Auch Geimpfte oder Genesene sollen künftig in Quarantäne geschickt werden, falls sie Kontakt mit einer Person hatten, die sich mit einer "gefährlichen Variante" des Coronavirus infiziert hat. Israel verzeichnete in den vergangenen Tagen steigende Infektionszahlen. Die meisten davon stehen nach offiziellen Angaben in Verbindung mit der Delta-Variante des Virus.
  • 6/23/20219:28:55 AM
    Freitag: 60.000 Besucher bei EM-Finale "unverantwortlich"
    Die geplante Zulassung von 60 000 Zuschauern beim Endspiel der Fußball-Europameisterschaft in London stößt bei der deutschen Sportpolitikerin Dagmar Freitag (SPD) auf Ablehnung. Die Vorsitzende des Bundestags-Sportausschusses sagte dazu am Mittwoch im TV-Sender Phoenix: "Wenn ich sehe, in welchem Ausmaß die Delta-Variante im Moment in Großbritannien grassiert, halte ich eine Entscheidung, ein Stadion mit 60 000 Zuschauern zu füllen, für schlichtweg unverantwortlich."
    Die britische Regierung und die Europäische Fußball-Union UEFA hatten sich am Dienstag darauf geeinigt, für die beiden Halbfinals sowie dem Endspiel im Wembley-Stadion 75 Prozent der Zuschauer-Kapazität auszuschöpfen. Damit dürfen mehr als 60 000 Fans zu den drei Partien am 6., 7. und 11. Juli kommen. Zuvor war die Zahl der Zuschauer auf 40 000 begrenzt worden.

  • 6/23/20218:56:49 AM
    Trotz Millionenwert: Deutsches Impftempo stockt
    In der deutschen Impfkampagne ist zum 16. Mal ein Millionen-Tageswert erreicht worden, allerdings bleibt das Impftempo gedrosselt. Dem aktuellen Impfquotenmonitoring des Robert-Koch-Instituts (RKI) zufolge wurden am Dienstag bundesweit 1.003.690 Impfungen durchgeführt. Das sind 6508 weniger als vergangene Woche (15. Juni: 1.010.198). Der höchste Tageswert seit Beginn der deutschen Impfkampagne (1.408.022) wurde am 12. Mai erreicht. Die tägliche Impfleistung stagniert im Sieben-Tage-Schnitt aktuell bei 812.000 Impfdosen pro Tag.
  • 6/23/20218:35:20 AM
    Russland meldet so viele Corona-Tote wie seit Januar nicht mehr
    In Russland bleibt die Infektionslage aufgrund der Verbreitung der Delta-Mutation angespannt. Das Gesundheitsministerium meldet weiter einen deutlichen Anstieg an neuen Todesfällen: Demnach registrierten die Behörden binnen eines Tages 548 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus. Das ist der höchste Wert seit 27. Januar, also seit mehr als viereinhalb Monaten. Damit klettert die Zahl der gemeldeten Covid-19-Sterbefälle seit Beginn der Pandemie auf insgesamt 130.895. Zudem verzeichnen die russischen Behörden 17.594 neue Corona-Ansteckungen und somit einen weiteren Anstieg in der dritten Welle. Die Gesamtzahl der bestätigten Infektionen beträgt nun mehr als 5,3 Millionen.
  • 6/23/20218:00:15 AM
    Umfrage: Mehrheit kennt eine infizierte Person
    Die Gefahr einer Corona-Infektion ist für immer mehr Menschen in Deutschland im Verlauf der Pandemie nähergerückt. So haben im vergangenen März bereits sieben von zehn Personen mindestens einen Menschen aus dem engeren Umfeld gekannt, der sich mit dem Virus infiziert hatte. Das geht aus einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa im Auftrag der Techniker Krankenkasse (TK) hervor. Im Mai 2020 lag der Wert noch bei 23 Prozent. Die Gesamtzahl der gemeldeten Coronavirus-Infektionen in Deutschland beträgt mehr als 3,7 Millionen.
  • 6/23/20217:33:41 AM
    Unionsfraktionschef Ralph Brinkhaus: Schulen werden im Herbst nicht erneut schließen müssen
    Gute Chancen, dass Schulen in Deutschland nicht erneut schließen müssen, sieht Unionsfraktionschef Ralph Brinkhaus. "Wir arbeiten da dran, dass das nicht passiert, und es ist so, dass es auch sehr, sehr gut aussieht", sagte er im "Frühstart" von RTL/ntv. "Wir wissen natürlich nicht, welche Varianten noch weltweit auftauchen." In einigen Bundesländern sei mittlerweile an neuen Lüftungs- und Testkonzepten gearbeitet worden, andere müssten während der Sommerferien nachziehen. Deutschland sei besser für Herbst und Winter gewappnet als vergangenes Jahr. "Wir haben ja jetzt schon hohe Impfzahlen, die werden im Sommer auch weiter gesteigert, und ich denke mal, dass alle auf diese Jahreszeit besser vorbereitet sind."
  • 6/23/20216:56:00 AM
    Nur noch eine Region mit Sieben-Tage-Inzidenz über 35
    Mit Blick auf die Sieben-Tage-Inzidenz liegt nur noch eine deutsche Region über der 35er-Schwelle: Dem neuesten Datenstand des Robert-Koch-Instituts (RKI) zufolge weist die Stadt Zweibrücken in Rheinland-Pfalz den bundesweit höchsten Wert von 49,7 (Vortag: 43,9) neu registrierten Fällen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche auf. Noch gestern lag die bayerische Stadt Schweinfurt ebenfalls über der 35er-Marke, die sie nun deutlich unterschreitet (28,1). Insgesamt weisen laut RKI noch 94 der 412 deutschen Regionen (400 Städte, Kreise und Landkreise sowie die vom RKI separat ausgewiesenen zwölf Berliner Bezirke) eine zweistellige Sieben-Tage-Inzidenz auf – gestern waren es 113, vorgestern 127.
  • 6/23/20216:52:13 AM
    Niedersachsen: Corona-Infektionsgeschehen schwächt weiter ab
    Die Sieben-Tage-Inzidenz geht in Niedersachsen weiter zurück. Nach Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Mittwoch wurden 4,1 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner binnen einer Woche registriert. Am Dienstag hatte der Wert noch bei 4,5 gelegen. Landesweit wurden 73 neue laborbestätigte Corona-Fälle registriert, die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus stieg um 7 auf 5740.
    Die Landkreise Stade und Holzminden sowie die kreisfreien Städte Delmenhorst und Emden lagen bei genau oder über der Inzidenz-Schwelle von 10, die maßgeblich für Lockerungen ist. Die Landkreise Goslar, Lüchow-Dannenberg, Wesermarsch und die Stadt Wilhelmshaven meldeten eine Inzidenz von 0.
    Im Bundesland Bremen lag die Sieben-Tage-Inzidenz bei 7,5 - eine erneute leichte Steigerung im Vergleich zu Dienstag (6,6). 14 neue bestätigte Corona-Fälle kamen in dem Bundesland dazu.

  • 6/23/20215:48:42 AM
    Mehr Geimpfte notwendig wegen Delta-Variante - Vorsitzender des Weltärztebundes: "Auf Impfskeptiker und Impfleugner zugehen" 
    Im Kampf gegen das Coronavirus hat der Vorsitzende des Weltärztebundes, Frank Ulrich Montgomery, gefordert, stärker auf "Impfskeptiker und Impfleugner" zuzugehen. "Wenn wir nicht auch einen Teil dieser Gruppe vom Sinn der Impfung überzeugen, werden wir die Herdenimmunität nicht erreichen", sagte Montgomery dem Redaktionsnetzwerk Deutschland am Mittwoch. Mit Blick auf die deutlich ansteckendere Delta-Variante erklärte er: "Wer sich nicht impfen lässt, wird sich früher oder später mit dem Coronavirus infizieren."

    Zuvor hatten schon andere Experten gewarnt, dass die befürchtete Ausbreitung der Delta-Variante in Deutschland das Erreichen der Herdenimmunität weiter erschweren könnte. "Anhand der bisherigen, noch unsicheren Daten bräuchte man wohl rund 85 Prozent immune Menschen in der Bevölkerung, um die Ungeimpften indirekt mit zu schützen", sagte Carsten Watzl, Generalsekretär der Deutschen Gesellschaft für Immunologie, der Deutschen Presse-Agentur. 

  • 6/23/20215:47:42 AM
    SPD-Gesundheitsexpertin ruft Urlauber zur Corona-Vorsicht auf
    Die SPD-Gesundheitsexpertin Sabine Dittmar hat Urlauber zu besonderer Corona-Wachsamkeit in den Sommerferien aufgerufen. Es müsse unbedingt verhindert werden, "dass das Infektionsgeschehen auch bei uns erneut aufflammt", sagte die gesundheitspolitischen Sprecherin der SPD-Fraktion der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. Dittmar bezog sich auf den Wiederanstieg der Corona-Inzidenz in Großbritannien durch die Delta-Variante. Dieser zeige, wie fragil die Lage sei.
    "Gerade mit Blick auf die Sommerferien ist es extrem wichtig, darauf zu achten, dass durch Reiserückkehrende keine Infektionen eingetragen werden", sagte Dittmar. "Wir alle haben uns einen Urlaub verdient, allerdings rate ich davon ab, in Hochinzidenz- und Virusvariantengebiete zu reisen." Wer dennoch dorthin reise, müsse sich der Risiken für sich und andere bewusst sein. "Schließlich können wir es nur gemeinsam verhindern, dass im Herbst eine neue Infektionswelle auf uns zu rollt."

  • 6/23/20215:44:15 AM
    Ungarn hebt Corona-Grenzsperre weitgehend auf
    Ungarn hat die im September des Vorjahres wegen der Corona-Pandemie verhängte Grenzsperre weitgehend aufgehoben. Menschen können aus jedem Nachbarland außer der Ukraine ohne Auflagen und Einschränkungen auf dem Landweg nach Ungarn einreisen, heißt es in einer Verordnung von Ministerpräsident Viktor Orban, die am späten Dienstagabend im Ungarischen Amtsblatt erschien. Sie trat unmittelbar nach ihrer Veröffentlichung in Kraft.
    Die Grenzsperre galt vor allem für Touristen, da es zahlreiche Ausnahmen für Geschäftsreisende, Pendler, Diplomaten und Sportler gab. Weiterhin gilt, dass touristische Einreisen mit dem Flugzeug nicht möglich sind.
    Unabhängig von der nun gewährten freien Einreise gilt weiter, dass gewerbliche Übernachtungen für Touristen nicht möglich sind. Davon ausgenommen sind Menschen, die in einem der 17 Länder gegen Covid-19 geimpft wurden, mit denen Ungarn Abkommen über die wechselseitige Anerkennung der jeweiligen Impfzertifikate abgeschlossen hat. Darunter ist jedoch kein westliches Land, auch Deutschland nicht.

  • 6/23/20214:36:22 AM
    Niedersachsen: Nach Schnelltest-Boom schließen etliche Testzentren inzwischen wieder
    Die Corona-Schnelltest-Zentren sind nach dem Ansturm von Millionen Niedersachsen im Mai nun mit Abflauen der Pandemie plötzlich nur noch schwach gefragt. Im Mai wurden rund 3,1 Millionen Tests zur Abrechnung eingereicht, wie die Kassenärztliche Vereinigung Niedersachsen (KVN) mitteilte. Dies seien noch vorläufige Zahlen. Im März und April waren es insgesamt 2,6 Millionen Tests. Jetzt gebe es aber Signale für einen Rückgang, sagte KVN-Sprecher Detlef Haffke. Gründe seien die Lockerungen und Impfungen, die viele Tests entbehrlich machten. Zudem beabsichtigen Haffke zufolge einige Testzentren wegen der vom Bund geplanten geringeren Erstattungskosten eine Schließung.
  • 6/23/20214:10:12 AM
    RKI meldet 1016 Neuinfektionen - Inzidenz sinkt auf 7,2 - 23 Kreise sind Corona-frei
    Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut (RKI) binnen eines Tages 1016 Corona-Neuinfektionen gemeldet. 23 Kreise sind jetzt Corona-frei. Das geht aus Zahlen vom Mittwochmorgen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 04.06 Uhr wiedergeben. Zum Vergleich: Vor einer Woche hatte der Wert bei 1455 Ansteckungen gelegen. Die Sieben-Tage-Inzidenz gab das RKI mit bundesweit 7,2 an (Vortag: 8,0; Vorwoche: 13,2). 

    Deutschlandweit wurden den Angaben nach binnen 24 Stunden 51 neue Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 137 Tote. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 3 723 798 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden. Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit 3 611 500 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, wird nun mit 90 523 angegeben.



  • 6/22/20218:15:00 PM
    Drosten macht Hoffnung zu Delta-Ausbreitung in Deutschland
Tickaroo Live Blog Software

Auch interessant