Die Corona-Krise

CORONAVIRUS-LIVETICKER - Notfallmediziner: 4.000 Intensivbetten weniger seit Jahresbeginn

26. Oktober 2021 - 11:01 Uhr

Im Video: Corona-Zahlen steigen - Sorge um Schulkinder

  • 10/26/20219:02:47 AM
    Notfallmediziner: 4.000 Intensivbetten weniger seit Jahresbeginn
    Deutschland hat seit Jahresbeginn nach Angaben von Medizinern etwa 4.000 Intensivbetten verloren. Grund dafür sei, dass viele Pflegekräfte wegen der Belastungen ihren Beruf beendet oder ihre Arbeitszeit reduziert hätten, sagte der Präsident der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (Divi), Gernot Marx, am Dienstag bei "MDR Aktuell". Man werde zwar alle Covid-19-Patienten versorgen können. "Aber wenn die Zahlen wieder deutlich nach oben gehen, werden wir wieder Operationen absagen. Das ist natürlich nicht das, was wir wollen."
    Mit etwa 1.600 Covid-19-Patienten auf den Intensivstationen sei die Lage derzeit bewältigbar, sagte Marx weiter. Man wisse aber, dass sich das Virus im Herbst und Winter wieder ausbreiten wird. Entsprechend rechne man mit einer Zunahme im Winter. "Das macht uns schon Sorge." Bereits am Donnerstag hatte die Divi mitgeteilt, derzeit seien 22.207 Intensivbetten als betreibbar gemeldet, zu Jahresbeginn seien es 26.475 gewesen.


  • 10/26/202110:13:41 AM
    Ministerpräsidenten für einheitliche Regelungen
    Aus den Reihen der Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten kommen erneut Forderungen nach bundeseinheitlichen Vorgaben für die weitere Bekämpfung der Coronapandemie. "Wir brauchen weiterhin einen belastbaren und deutschlandweiten Regelungsrahmen, der sicherstellt, dass auch 2G, 3G, Abstands- und Maskengebot durchgesetzt werden können", sagt die rheinland-pfälzische Regierungschefin Malu Dreyer dem Portal "t-online.de". Hamburgs Erster Bürgermeister Peter Tschentscher fordert im Gespräch mit dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland" eine Verlängerung der epidemischen Lage von nationaler Tragweite bis Jahresende. Alternativ müsse es ansonsten "Übergangslösungen" geben, die den Bundesländern erlaubten, Maßnahmen wie 2G, 3G, Maskenpflicht oder Abstandsregeln "gerichtsfest" zu ermöglichen.
  • 10/26/20218:09:25 AM
    Rekordwerte in Bulgarien: Knapp 6000 Neuinfektionen und 243 Tote
    Bulgarien verzeichnet einen Höchstwert bei den täglichen Corona-Todeszahlen und Neuinfektionen. Binnen 24 Stunden klettert die Zahl der Toten um 243 auf nunmehr 23.316, wie aus offiziellen Daten hervorgeht. Zudem werden innerhalb eines Tages 5863 weitere Ansteckungen mit dem Virus registriert. Auf Corona-Stationen liegen aktuell mehr als 7100 Patienten, 608 von ihnen befinden sich in Intensivbetreuung. Mehr als 90 Prozent der Patienten sind nicht geimpft.
  • 10/26/20216:24:49 AM
    Bulgarien meldet Höchstwert bei Corona-Toten und Neuinfektionen
    Bulgarien verzeichnet einen Höchstwert bei den täglichen Corona-Todeszahlen und Neuinfektionen. Binnen 24 Stunden kletterte die Zahl der Toten um 243 auf nunmehr 23.316, wie aus offiziellen Daten hervorgeht. Zudem wurden innerhalb eines Tages 5863 weitere Ansteckungen mit dem Virus registriert. Auf Corona-Stationen lagen am Dienstag mehr als 7100 Patienten, 608 von ihnen befanden sich in Intensivbetreuung. Mehr als 90 Prozent der Patienten waren nicht geimpft. Bulgarien steckt mitten in einer vierten Corona-Welle. Die Impfskepsis in dem Land ist hoch, vollständig geimpft sind gerade einmal 24 Prozent der Erwachsenen. In der Europäischen Union sind es durchschnittlich 74 Prozent.
  • 10/26/20216:17:53 AM
    Plötzlicher Anstieg der Todesfälle in Indien
    Die täglichen Neuinfektionen in Indien gehen zurück. Aktuell gibt es im Sieben-Tage-Schnitt täglich 15.393 Fälle. Anfang September liegt dieser Wert noch bei deutlich über 40.000. Auch die Zahl der Todesfälle im Sieben-Tage-Schnitt sinken zuletzt sehr deutlich. Allerdings springt der Wert in den letzten drei Tagen von 175 auf 306 Todesfälle täglich. Der Grund ist, dass in den letzten beiden Tagen 666 bzw. 561 neue Todesfälle gemeldet werden. Ob es sich dabei um Nachmeldungen oder andere Verzerrungen handelt, ist unklar.
  • 10/26/20214:18:01 AM
    Deutschland gibt alle Astrazeneca-Dosen an ärmere Länder ab
    Deutschland stellt einem Medienbericht zufolge bislang 7,6 Millionen Corona-Impfdosen des Herstellers Astrazeneca bilateral anderen Ländern zur Verfügung. Hinzu kommen noch einmal zehn Millionen Dosen, die der Bund im Rahmen der Impfstoffinitiative "Covax" der Weltgesundheitsorganisation (WHO) übergibt, berichtet das "Redaktionsnetzwerk Deutschland". "Damit sind seitens des Bundes keine Bestände an Astrazeneca mehr auf Lager", sagt ein Sprecher des Bundesgesundheitsministeriums dem RND. Die meisten Dosen habe demnach Vietnam auf direktem Wege erhalten (2,6 Millionen), es folgen die Ukraine (1,5), Ägypten, Ghana (beide 1,5) und Namibia (0,2).
  • 10/26/20214:17:04 AM
    Lauterbach für mehr Booster-Impfungen bei Risikogruppen 
    Der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach fordert angesichts der erneut steigenden Corona-Inzidenzen in Deutschland eine deutliche Ausweitung der Auffrischungsimpfungen bei Risikogruppen. "In Anbetracht der steigenden Fallzahlen auch bei Älteren ist eine neue Impfkampagne zur Nutzung der Booster-Impfungen in dieser Altersgruppe jetzt unbedingt nötig", sagt Lauterbach den Zeitungen der Funke Mediengruppe.
  • 10/25/20218:28:29 PM
    USA führen neue Impf-Regeln für ausländische Flugreisende ein
    Die USA führen ab dem 08. November neue Regeln für die meisten Flugreisenden aus dem Ausland ein. Präsident Joe Biden habe eine entsprechende Anordnung unterzeichnet, wie das Präsidialamt mitteilt. Unter anderem müssen Fluggesellschaften sicherstellen, dass eine Impfung mindestens zwei Wochen vor dem Reisetag abgeschlossen wurde. Mit dem neuen System werden die bisherigen, strengeren US-Reisevorschriften hinfällig. Ziel sei es, die Vorgaben am Impfstatus auszurichten, heißt es. 
  • 10/25/20217:42:42 PM
    USA führen neue Impf-Regeln für ausländische Flugreisende ein
    Die USA führen ab dem 08. November neue Regeln für die meisten Flugreisenden aus dem Ausland ein. Präsident Joe Biden habe eine entsprechende Anordnung unterzeichnet, wie das Präsidialamt mitteilt. Unter anderem müssen Fluggesellschaften sicherstellen, dass eine Impfung mindestens zwei Wochen vor dem Reisetag abgeschlossen wurde. Mit dem neuen System werden die bisherigen, strengeren US-Reisevorschriften hinfällig. Ziel sei es, die Vorgaben am Impfstatus auszurichten, heißt es.
  • 10/25/20216:55:19 PM
    Moderna: Corona-Impfung bei Kindern mit "robuster Wirkung"
    Der US-Impfstoffhersteller Moderna hat sein Vakzin gegen Covid-19 eigenen Angaben zufolge erfolgreich bei Kindern getestet. Die Ergebnisse einer Phase 2/3-Studie mit 4753 Teilnehmerinnen und Teilnehmern im Alter zwischen sechs und elf Jahren zeigten eine "robuste" Anzahl an Antikörpern, wie Moderna am Montag mitteilte. Komplette Datensätze wurden nicht veröffentlicht, außerdem wurde die Studie noch in keinem Fachmagazin vorgestellt.
    Modernas Corona-Impfstoff ist in den USA und der Europäischen Union für Menschen ab 18 Jahren zugelassen. Ältere Kinder und Jugendliche können dort bisher nur mit dem Vakzin von Biontech/Pfizer immunisiert werden. Am Dienstag wird zudem ein Expertengremium der US-Arzneimittelbehörde über eine Zulassung von abgeschwächten Dosen von Biontech/Pfizer für Fünf bis Elfjährige beraten.
  • 10/25/20214:54:00 PM
    Nächster Wolfsburger Corona-Fall: Torwart Klinger positiv getestet
    Der Wolfsburger Ersatztorwart Niklas Klinger ist positiv auf das Coronavirus getestet worden. Der 26-Jährige befindet sich in häuslicher Quarantäne. Der VfL bestätigte auf Nachfrage am Montag einen entsprechenden Bericht des «Sportbuzzer». Klinger nahm am Vormittag schon nicht mehr am Mannschaftstraining unter Interimscoach Michael Frontzeck teil.
    Klinger ist bei den Niedersachsen hinter Koen Casteels und Pavao Pervan der dritte Torwart. In der Fußball-Bundesliga kam er noch nicht zum Einsatz. Anfang vergangener Woche war VfL-Topstürmer Wout Weghorst bereits positiv auf das Virus getestet worden.
  • 10/25/20213:53:00 PM
    FDP weiter für Ende von Corona-Notlage
    Die FDP-Fraktion ist ungeachtet der steigenden Infektionszahlen weiter dafür, die epidemische Lage von nationaler Tragweite nicht mehr zu verlängern. Man sei der Ansicht, dass die Voraussetzungen dafür "nicht mehr vorliegen", sagt der Parlamentarische Geschäftsführer Marco Buschmann vor der ersten Sitzung der neuen Bundestagsfraktion. Eine systemische Überlastung des Gesundheitssystems drohe derzeit nicht. Dazu gebe es nun Gespräche mit den anderen Fraktionen, und er hoffe, dass es am Ende eine breite Unterstützung für die Haltung der FDP gebe.
  • 10/25/20212:37:00 PM
    Corona-Inzidenz in Rheinland-Pfalz steigt weiter
    Die Corona-Inzidenz in Rheinland-Pfalz ist zum Wochenbeginn weiter gestiegen. Das Landesuntersuchungsamt ermittelte am Montag einen Wert von 74,4 Infektionen auf 100 000 Einwohner innerhalb einer Woche. Dies ist der höchste Stand seit dem 16. September. Am Sonntag waren es 71,8.
    Die Hospitalisierungsinzidenz - also die Krankenhausaufnahmen pro 100 000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen - stieg von 2,4 auf 2,6, wie die Behörde weiter mitteilte. Von den verfügbaren Betten auf Intensivstationen waren 4,34 Prozent mit Covid-19-Patienten belegt. Am Sonntag waren es 4,28 Prozent.
    Die Gesundheitsämter in Rheinland-Pfalz registrierten am Montag 466 neue Corona-Infektionen (Stand 14.10 Uhr). Aktuell sind 7199 Menschen nachweislich mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert. Die Zahl der Todesfälle von Covid-19-Patienten seit Beginn der Pandemie stieg auf 4066, das sind fünf Todesfälle mehr als am Sonntag.
    Die meisten Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner in einer Woche gab es in der Stadt Speyer mit 167,5. Danach folgen der Kreis Germersheim (163,6), Worms (110,2) und der Kreis Neuwied (99,4). Am niedrigsten war die Sieben-Tage-Inzidenz mit 27,8 im Donnersbergkreis.
  • 10/25/20212:15:00 PM
    Flughafenverband rechnet erst 2025 mit voller Erholung in Europa
    Der Flughafenverband ACI Europe rechnet erst in vier Jahren, also 2025, mit einer vollständigen Erholung des Flugverkehrs vom Corona-Einbruch. Auch im kommenden Jahr werde das Passagieraufkommen in Europa wohl noch rund ein Drittel unter dem Niveau von 2019, also vor der Corona-Pandemie, liegen, berichtete der Verband am Montag in Genf. Dort beginnt am Dienstag das Jahrestreffen des Verbandes.
    In diesem Jahr waren es nach Angaben des ACI bis Ende September minus 62 Prozent, das heißt, es flogen 1,26 Milliarden Passagiere weniger als im gleichen Zeitraum 2019. «Es dauert noch lange, bis ein uneingeschränkter weltweiter Reiseverkehr wieder hergestellt ist», sagte ACI-Generaldirektor Olivier Jankovec. Viel hänge vom Fortgang der Impfungen und der Entwicklung des Virus ab.
    In den EU-Ländern sowie Großbritannien, Norwegen, Island und der Schweiz sei die Entwicklung besonders schleppend, mit minus 69 Prozent der Passagiere bis Ende September, verglichen mit dem gleichen Zeitraum 2019. An den anderen europäischen Flughäfen sei die Erholung deutlich bessergewesen, mit minus 34 Prozent gegenüber 2019.
    Der Verband hat mehr als 500 Flughäfen aus 55 Ländern als Mitglieder und repräsentiert nach eigenen Angaben 90 Prozent des kommerziellen Luftverkehrs in Europa.
  • 10/25/20211:33:14 PM
    EU-Behörde prüft neues Covid-Medikament
    Die europäische Arzneimittelbehörde EMA hat das Prüfverfahren für ein neues Medikament gegen Covid-19 in Gang gesetzt. Die Experten bewerten nun die Daten aus Studien zur Wirkung des antiviralen Mittels Molnupiravir, wie die EMA am Montag in Amsterdam mitteilte. Das Medikament, das geschluckt werden soll, wird von den Pharmaunternehmen Merck Sharp & Dohme gemeinsam mit Ridgeback Biotherapeutics hergestellt.
    Nach ersten Testergebnissen soll das Präparat die Wirkung des Corona-Virus im Körper abschwächen. Dadurch könnten stationäre Behandlungen und auch Todesfälle verhindert werden. Die EMA-Experten prüfen nun Daten zur Qualität des Medikaments, Sicherheit und Wirksamkeit. Sobald die Testreihen abgeschlossen sind, kann der Hersteller einen Antrag auf Zulassung in der EU stellen. Die EMA nannte dafür keinen Zeitrahmen.
    Bisher ist in der EU erst ein Medikament zur Behandlung von Covid-19 zugelassen, für fünf weitere wurden Zulassungsanträge gestellt, vier Präparate werden derzeit geprüft.
  • 10/25/20211:26:30 PM
    Steigende Corona-Zahlen in Dänemark
    Das von allen inländischen Corona-Beschränkungen abgekehrte Dänemark erlebt seit einigen Tagen wieder steigende Neuinfektionszahlen. Am Montag meldete das staatliche Gesundheitsinstitut SSI 1411 neue Corona-Fälle innerhalb der vergangenen 24 Stunden. Zum Vergleich: Seit Ende August waren täglich lediglich einige Hundert Fälle verzeichnet worden, seit knapp einer Woche liegt die Tageszahl wieder im vierstelligen Bereich.
    Der Wert vom Montag entsprach der dänischen Nachrichtenagentur Ritzau zufolge der höchsten registrierten Tageszahl seit Januar. Die Zahl der Krankenhauseinlieferungen in dem Fünf-Millionen-Einwohnerland stieg dabei um 19 auf 186. Todesfälle in Verbindung mit Covid-19-Erkrankungen verzeichnete das SSI diesmal nicht.
    Dänemark hatte am 10. September die letzten in der Pandemie eingeführten Corona-Beschränkungen im Land aufgehoben. Die Regierung in Kopenhagen hatte das mit den hohen dänischen Impfzahlen und auch damit begründet, dass man die Pandemie unter Kontrolle habe. Die Neuinfektionszahlen waren trotz der vollständigen Lockerung bis in den Oktober hinein nicht stärker angestiegen.
  • 10/25/20219:18:38 AM
    Tiefststand bei Impfungen: Weniger Dosen als an Tag 1 der Impfkampagne gespritzt 
    Die deutsche Impfkampagne erreicht einen neuen Tiefpunkt: Über das Wochenende bricht die tägliche Impfleistung erneut deutlich ein. Am Sonntag werden den offiziellen Daten aus dem RKI-Impfquoten-Monitoring bundesweit nur 12.615 Impfdosen verabreicht - so wenige wie noch nie zuvor seit Beginn der Impfbemühungen in Deutschland. Zum Vergleich: An Tag 1 der Impfkampagne werden 24.343 Impfspritzen eingesetzt. Gestern sind es dagegen nur 4011 Erstimpfungen und 3407 Auffrischungsimpfungen.
  • 10/25/20218:49:42 AM
    Großbritannien: Impfpflicht für medizinisches Personal kommt wohl
    In Großbritannien werden wahrscheinlich alle Mitarbeiter des Gesundheitsdienstes aufgefordert, sich vollständig impfen zu lassen. Obligatorische Impfungen für Ärzte, Pfleger und Krankenschwestern würden Patienten schützen, sagt Gesundheitsminister Sajid Javid dem TV-Sender Sky News. Er tendiere dazu, die Impfungen anzuordnen.
  • 10/25/20217:32:02 AM
    Über 70 Prozent geimpft: Normales Leben in Südkorea kehrt ab November zurück
    Südkoreas Präsident Moon Jae In kündigt für November eine "allmähliche Rückkehr zum normalen Leben" nach der Pandemie an. Während einer Haushaltsrede im Parlament sagt Moon, dass der Schulunterricht in Klassenzimmern wieder vollständig aufgenommen werde und auch Gemeinschaftszentren für Senioren auf Normalbetrieb umstellen würden. Gleichzeitig betont der 68-Jährige, dass einige epidemiologische Maßnahmen auf absehbare Zeit weiterhin in Kraft bleiben werden, darunter die Maskenpflicht. Am Samstag hatten Südkoreas Gesundheitsbehörden verkündet, über 70 Prozent der Bevölkerung von rund 52 Millionen vollständig geimpft zu haben.
  • 10/25/20216:43:24 AM
    Inzidenz bei Kindern: Kyffhäuserkreis könnte diese Woche 1000er Wert überschreiten
    Die Sieben-Tage-Inzidenzen steigen vor allem unter Kindern und jungen Erwachsenen aktuell massiv an. 18 Landkreise oder Kreisfreie Städte in Deutschland weisen für die 0- bis 14-Jährigen bereits eine Inzidenz von mehr als 500 aus. Besonders extrem ist die Lage im Kyffhäuserkreis in Thüringen. Dort liegt der Inzidenzwert bei 928. Setzt sich der Trend der letzten Tage fort, könnte der Kreis in dieser Woche die 1000er Marke überschreiten.
  • 10/25/20216:13:56 AM
    China verhängt Lockdown in Provinz Ejin
    China stemmt sich mit strengen Maßnahmen gegen eine neue Welle von Corona-Infektionen. Behörden ordnen am heutigen Montag den Lockdown des nordchinesischen Landkreises Ejin an, der sich im Grenzgebiet zur Mongolei befindet. Zehntausende Menschen werden aufgefordert, ihre Wohnungen nicht mehr zu verlassen. Aus Ejin stammen rund ein Drittel der etwa 150 Infektionen, die seit der vergangenen Woche in China registriert werden. Die chinesische Regierung verfolgt eine strikte "Null-Covid-Strategie". Wie Staatsmedien berichteten, wurde die aktuelle Welle durch eine Einschleppung des Virus aus dem Ausland ausgelöst. Eine chinesische Reisegruppe, die in mehreren Provinzen unterwegs war, verbreitete das Virus dann im Land. Mittlerweile sind mindestens elf Provinzen von dem Ausbruch betroffen.
  • 10/25/20215:55:30 AM
    Ende der Maskenpflicht in Schulen rückt näher
    Mit dem Schulstart nach den Herbstferien am heutigen Montag rückt in Nordrhein-Westfalen ein Ende der Maskenpflicht im Unterricht näher. Das Düsseldorfer Schulministerium stellt Anfang Oktober in Aussicht, dass auf Sitzplätzen im Klassenraum zu Beginn der zweiten Unterrichtswoche - also ab dem 2. November - kein Mund-Nasen-Schutz mehr vorgeschrieben wird. Diesen müssten Schüler dann nur noch im übrigen Gebäude anlegen. Mit Beginn des Unterrichts an diesem Montag stehen als erstes Corona-Tests an. Wer geimpft ist oder einen maximal 48 Stunden alten sogenannten Bürgertest vorlegen kann, ist ausgenommen. Das gilt für Schülerschaft, Lehrkräfte und weiteres schulisches Personal. Danach folgen drei Corona-Selbsttests pro Woche an weiterführenden Schulen und zwei PCR-Pooltests pro Woche an Grund- und Förderschulen.
  • 10/25/20215:30:29 AM
    Experte: Größte Gefahr steht Ungeimpften noch bevor
    Nach Einschätzung des Greifswalder Bioinformatikers Lars Kaderali steht ungeimpften Menschen die größte Gefahr durch eine Corona-Infektion noch bevor. Ungeimpfte hätten im kommenden Winter ein Infektionsrisiko, "das so hoch sein wird, wie es noch nie in der Pandemie war", so der Leiter der Bioinformatik der Universitätsmedizin Greifswald. Bei Infektionszahlen, die man in Mecklenburg-Vorpommern jetzt schon wieder überschritten habe, sei im vergangenen Jahr schon ein Lockdown diskutiert worden. Das sei wegen des Impfangebotes in diesem Jahr anders. "Im Prinzip läuft es jetzt durch." Das Infektionsgeschehen werde sich vor allem im nicht geimpften Teil der Bevölkerung abspielen. Das zeigen zuletzt auch die Zahlen des Landesamtes für Gesundheit und Soziales (Lagus): Bei den Ungeimpften habe die Sieben-Tage-Inzidenz der Neuinfektionen je 100.000 Einwohner zuletzt bei über 100 und bei den Geimpften bei 20 bis 25 gelegen. Selbst in der Gruppe der über 60-Jährigen mit großem Risiko gebe es immer noch einen substanziellen Anteil Ungeimpfter.
  • 10/25/20214:14:22 AM
    RKI registriert 6573 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 110,1
    Die 7-Tage-Inzidenz in Deutschland hat den Wert von 110 erreicht. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab die Zahl der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner und Woche am Montagmorgen mit 110,1 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 106,3 gelegen, vor einer Woche bei 74,4. Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 6573 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 05.00 Uhr wiedergeben. Vor einer Woche hatte der Wert bei 4056 Ansteckungen gelegen.
  • 10/24/20218:13:31 PM
    Was Sie über die Variante AY.4.2 wissen müssen
  • 10/24/20215:35:04 AM
    30 Milliarden Euro Kosten durch Atemwegserkrankungen 
    Experten warnen vor hohen wirtschaftlichen Kosten einer schweren Grippe- und Erkältungswelle in den kommenden Monaten. Sollte es in dieser Saison zu besonders vielen Atemwegserkrankungen kommen, wie zwischen Oktober 2017 und April 2018, könne ein volkswirtschaftlicher Verlust von bis zu 30 Milliarden Euro entstehen. Das geht aus Schätzungen des Kieler Instituts für Weltwirtschaft (IfW) für die "Welt am Sonntag" hervor, so ein Vorabbericht. Grundlage der Berechnungen seien Daten der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) sowie Auswertungen der Krankenkasse AOK zu Arbeitsausfällen wegen Atemwegserkrankungen in den Monaten Oktober 2017 bis April 2018. Mediziner rechnen aufgrund der gelockerten Corona-Maßnahmen mit einer heftigen Erkältungs- und Grippesaison. 
  • 10/24/20215:21:00 AM
    13.732 Neuinfektionen – Inzidenz steigt auf 106,3 
    Das Robert-Koch-Institut meldet 13.732 neue Positiv-Tests. Das sind 5.050 mehr als am Sonntag vor einer Woche, als 8.682 Neuinfektionen gemeldet wurden. Die Sieben-Tage-Inzidenz steigt auf 106,3 von 100,0 am Vortag. Der Wert gibt an, wie viele Menschen je 100.000 Einwohner sich in den vergangenen sieben Tagen mit dem Coronavirus angesteckt haben. 23 weitere Menschen starben im Zusammenhang mit dem Virus. Damit erhöht sich die Zahl der gemeldeten Todesfälle binnen 24 Stunden auf 95.100. Insgesamt fielen in Deutschland bislang rund 4,4 Millionen Corona-Tests positiv aus. 
  • 10/24/20215:08:00 AM
     Saarländischer Ministerpräsident für Ende der Epidemischen Lage 
    Der saarländische Ministerpräsident Tobias Hans (CDU) spricht sich für ein Ende der Epidemischen Lage aus und rechtfertigt umfangreiche Lockerungen in seinem Bundesland. "Die Pandemie ist zwar nicht vorbei, aber sie hat durch die Impfungen ihren Schrecken verloren. Dem müssen wir Rechnung tragen", sagte Hans der "Bild am Sonntag" laut Vorabbericht. Die Bundesländer müssten auch nach dem Ende der Epidemischen Lage die Möglichkeit haben, Maßnahmen zu beschließen. Doch müssten sich Bundesländer mit einer hohen Impfquote ihre Freiheiten zurückerobern können. Im Saarland werden ab Freitag sämtliche Maßnahmen im Freien aufgehoben. Trotz der steigenden Inzidenzen ist dann auch ein Stadionbesuch ohne Impfung und ohne Test wieder möglich.
  • 10/23/20219:05:53 PM
    Zahl der wöchentlichen Neuinfektionen in Großbritannien steigt
    Die Zahl der Neuinfektion in Großbritannien steigt auf den höchsten wöchentlichen Wert seit Mitte Juli. In der abgelaufenen Woche seien 333.465 Menschen positiv auf das Coronavirus getestet worden, teilt die am Samstag mit. Das sind 15 Prozent mehr als in der vergangenen Woche. Der britische Premierminister Boris Johnson hatte am Freitag Spekulationen gedämpft, das Land müsse angesichts steigender Zahlen erneut in einen Lockdown.
  • 10/23/20219:04:32 PM
    Nach langer Pause - Airbus A380 landet wieder in Düsseldorf 
    Auf dem Düsseldorfer Flughafen ist am Samstag erstmals seit mehr als eineinhalb Jahren wieder ein Airbus A380 gelandet. Das größte Passagierflugzeug der Welt hatte zuletzt im März 2020 den Airport angeflogen. Dann kam eine lange Corona-Pause. Die Maschine der Fluggesellschaft Emirates traf am Abend aus Dubai ein.

    Von nun an will die Fluggesellschaft wieder regelmäßig mit dem A380 nach Düsseldorf fliegen. Der Riesenjet hatte am 1. Juli 2015 den Linienbetrieb zwischen dem drittgrößten deutschen Airport und Dubai aufgenommen.
    Wegen der Einbrüche bei den Passagierzahlen in der Corona-Pandemie hatte die arabische Airline den Betrieb mit dem Airbus A380 auf dieser Strecke zwischenzeitlich eingestellt. In November will die Fluggesellschaft die letzten drei Flugzeuge dieses Typs entgegennehmen.
  • 10/23/20214:20:55 PM
    Kimmich: "Bin kein Impfgegner"

  • 10/23/20219:08:00 AM
    Rumänien beschließt nächtliche Ausgangssperre 
    Mit neuen Lockdown-Maßnahmen will die rumänische Regierung die jüngste Corona-Welle eindämmen. Ab Montag gilt landesweit eine nächtliche Ausgangssperre, und für die meisten öffentlichen Veranstaltungen ist ein Gesundheitspass erforderlich. Schulkinder haben zwei Wochen Ferien. Rumänien hat in diesem Monat Rekordzahlen bei den Infektionen und Todesfällen gemeldet. Die Krankenhäuser arbeiten an der Kapazitätsgrenze. Das Land hat die zweitniedrigste Impfquote in der Europäischen Union. 
  • 10/23/20218:49:08 AM
     
    Über 102.000 weitere Infektionsfälle in den USA 
    In den USA registrieren die Gesundheitsbehörden mindestens 102.598 Neuinfektionen innerhalb eines Tages. Das ergibt eine Reuters-Erhebung auf Basis offizieller Daten. Insgesamt wurden bislang rund 45,49 Millionen Menschen positiv auf das Coronavirus getestet. Die Zahl der Todesfälle in Zusammenhang mit dem Virus steigt um mindestens 3.220 auf 738.256. Weltweit weisen die USA die höchsten Infektions- und Totenzahlen auf. 
  • 10/23/20216:08:00 AM
    Kassenärzte-Chef für baldiges Ende des Ausnahmezustands 
    Kassenärzte-Chef Andreas Gassen hat sich wie Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) für ein baldiges Ende des Corona-Ausnahmezustands ausgesprochen. "Die Ankündigung von Minister Spahn, die epidemische Lage nationaler Tragweite auslaufen zu lassen, ist letztlich folgerichtig", sagte der Chef der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) der "Rheinischen Post". Ab einem bestimmten Punkt könne man dazu übergehen, "die notwendigen Schutz- und Abwehrmaßnahmen in die Hände der Bürger zu legen". 
  • 10/23/20215:49:00 AM
    FDA: Vorteile überwiegen Risiken bei Kinder-Impfung mit Pfizer 
    Die US-Arzneimittelbehörde FDA hat zum ersten Mal die Sicherheit und Wirksamkeit des Coronavirus-Impfstoffs von Pfizer und Biontech für Kinder im Alter von fünf bis elf Jahren bewertet und festgestellt, dass die Vorteile die Risiken in dieser Altersgruppe überwiegen. Die FDA veröffentlichte auch Daten von Pfizer, die zeigten, dass der Impfstoff in einer klinischen Studie mit Fünf- bis Elfjährigen eine 90,7-prozentige Wirksamkeit gegen Covid-19 aufwies. Die Ergebnisse könnten dazu beitragen, dass die FDA das Vakzin für Kinder genehmigt. Ein Expertenausschuss der Behörde will am Dienstag darüber abstimmen, ob er die Zulassung empfiehlt. 
  • 10/23/20215:20:00 AM
    RKI meldet 15.145 Neuinfektionen – Inzidenz steigt auf 100 
    Das Robert-Koch-Institut (RKI) meldet 15.145 Neuinfektionen binnen eines Tages. Das sind 4.196 Fälle mehr, als am Samstag vor einer Woche als 10.949 gemeldet wurden. Die Sieben-Tage-Inzidenz steigt auf 100,0 im Vergleich zu 95,1 am Vortag. Der Wert gibt an, wie viele Menschen je 100.000 Einwohner sich in den vergangenen sieben Tagen mit dem Coronavirus angesteckt haben. 86 weitere Menschen starben im Zusammenhang mit dem Virus. Damit erhöht sich die Zahl der gemeldeten Todesfälle binnen 24 Stunden auf 95.077. Insgesamt fielen in Deutschland bislang mehr als 4,45 Millionen Corona-Tests positiv aus. 
  • 10/23/20215:12:00 AM
    SPD-Generalsekretär ruft wegen steigender Corona-Zahlen zur Vorsicht auf
    Der Generalsekretär der SPD, Lars Klingbeil, ruft angesichts drastisch steigender Infektionszahlen zur Vorsicht auf. "Wir haben uns sehr vernünftig und solidarisch durch diese Krise bewegt. Das sollte auch auf den letzten Metern so bleiben", sagte er der Funke Mediengruppe einem Vorabbericht zufolge. "Wir alle wollen, dass die Pandemie bald vorbei ist und wir zu dem Alten zurückkehren - zumindest in den meisten Bereichen." Klingbeil appelliert daran, dass die Weichenstellungen in der Corona-Pandemie mit möglichst großer Mehrheit im Bundestag beschlossen werden muss. 
  • 10/23/20214:52:00 AM
    Tunesien führt Corona-Impfpass für Bürger und Besucher ein 
    In Tunesien müssen nun sowohl Einheimische als auch ausländische Besucher einen Impfpass bei sich tragen, der eine Impfung gegen das Coronavirus belegt. Nur dann erhalten sie Zugang zu öffentlichen Behörden, Cafés, Restaurants, Hotels und Fremdenverkehrseinrichtungen, wie aus dem Erlass der Regierung hervorgeht. Beschäftigte im öffentlichen und privaten Sektor, die nicht geimpft sind, wurden nun vorerst beurlaubt und dürfen erst wieder arbeiten, wenn sie den Impfpass vorlegen können. Touristen bekommen von den Behörden bei ihrer Ankunft in Tunesien einen tunesischen Impfpass ausgestellt, wenn sie eine entsprechende Impfbescheinigung dabeihaben. 
  • 10/23/20214:43:00 AM
    Betriebsärtzeverband: 1,5 Millionen Impfungen vermutlich nicht gemeldet 
    Der Verband deutscher Betriebs- und Werksärzte schätzt, dass rund 1,5 Millionen Corona-Impfungen in Deutschland vorerst nicht gemeldet wurden. Die meisten Impfungen seien über das kassenärztliche System eingegangen – wie viele tatsächlich nicht gemeldet wurden, sei aber unklar, sagte Verbandsvizepräsidentin Anette Wahl-Wachendorf dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) einem Vorabbericht zufolge. Sie erwarte klärende Gespräche mit dem Robert-Koch-Institut. 
  • 10/22/20218:56:04 PM
    Österreich droht Ungeimpften mit Lockdown
    Bei einer weiteren dramatischen Verschärfung der Corona-Situation droht ungeschützten Menschen in Österreich ein Lockdown. Dieser Schritt komme bei einer besonders starken Auslastung der Intensivbetten, wie Österreichs Bundeskanzler Alexander Schallenberg am Freitagabend nach einer Krisensitzung mit den Ministerpräsidenten erklärte. «Wir sind drauf und dran, in eine Pandemie der ungeschützten Ungeimpften hineinzustolpern», so der Regierungschef.

    Wer weder geimpft noch genesen sei, müsse sich bei der letzten Stufe des neuen Stufenplans auf massive Ausgangsbeschränkungen einstellen, sagte Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein. Dann sei gegebenenfalls das Verlassen der Wohnung nur noch aus triftigen Gründen möglich. Einen Lockdown für Geimpfte oder Genesene schloss Schallenberg aus. Er hoffe auf eine starke Signalwirkung dieser Pläne.  
  • 10/22/20218:17:11 PM
    Studie: Geschlecht des Fötus beeinflusst den Corona-Verlauf bei Schwangeren
    Laut einer am Dienstag in Bosten veröffentlichten Studie beeinflusst das Geschlecht des Fötus die Reaktion der Mutter auf das Coronavirus. Demnach haben an Covid-19 erkrankte Schwangere, die männliche Kinder austragen, einen schwereren Krankheitsverlauf. 

    "Auffallend ist, dass Mütter, die männliche Babys tragen, viel weniger Antikörper gegen das Coronavirus aufweisen", sagt die Leiterin der Studie an der Universität Yale, Akiko Iwasaki, dem Fachportal "Stat News". Weiter erklärt die Immunologin: "Das Interessante daran ist, dass das Geschlecht des Babys bestimmen kann, wie mit Mutter auf eine Virusinfektion reagiert." 

    Iwasaki versucht mit ihrem Team seit Beginn der Pandemie herauszufinden, warum Männer schwerer an Corona erkranken als Frauen. Eine im August veröffentlichte Studie hat bereits belegt, dass Frauen und Männer sehr unterschiedliche Immunantworten entwickeln. Für die aktuelle Studie haben sie das Blut, die Nabelschnur und Plazenta von 38 an Covid erkrankten Schwangeren analysiert. 
  • 10/22/20216:52:45 PM
    2G in Hamburg jetzt auch im Handel und bei Friseuren möglich
    In Hamburg können Teile des Einzelhandels und Anbieter körpernaher Dienstleistungen von Sonnabend an Kunden nach dem 2G-Optionsmodell bedienen. Laut der neuen Corona-Eindämmungsverordnung des rot-grünen Senats, die am Freitag veröffentlicht wurde und um Mitternacht in Kraft treten sollte, können Händler und beispielsweise Friseure also selbst entscheiden, ob sie nur noch Geimpften und Genesenen ihre Türen öffnen. Dann entfallen Masken- und Abstandspflicht. Allerdings müssen der Impfnachweis kontrolliert und Daten zur Kontaktnachverfolgung erhoben werden.

    Ausgenommen vom Optionsmodell werden Angebote des täglichen Bedarfs wie Supermärkte, Drogerien oder Apotheken. Dort sollen auch Ungeimpfte weiter einkaufen können - wie alle anderen mit Maske und den bekannten Abstandsregeln.
    Unter 18-jährige Ungeimpfte fallen weiterhin in die 2G-Gruppe. Eine schon bestehende Ausnahme wurde erneut verlängert.
  • 10/22/20215:55:00 PM
    Länder fordern rechtliche Absicherung von Corona-Schutzmaßnahmen 
    Die Ministerpräsidenten der Bundesländer wollen in den Wintermonaten einen Flickenteppich bei den Corona-Schutzmaßnahmen verhindern. Inmitten wieder anziehender Neuinfektionszahlen sendeten sie Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) vom Petersberg bei Bonn ein einstimmiges Signal: Eine bundeseinheitliche Rechtsgrundlage für die Maßnahmen muss bleiben.

    Bei seiner ersten und letzten Ministerpräsidentenkonferenz (MPK) als Gastgeber erklärte der scheidende nordrhein-westfälische Regierungschef Armin Laschet (CDU) am Freitag: Vorsicht und Schutzmaßnahmen seien weiter geboten. Nach einem "markanten Anstieg" der Neuinfektionszahlen in den vergangenen Tagen hätten die Ministerpräsidenten darauf reagiert, dass Spahn es infrage gestellt habe, die Feststellung einer epidemischen Lage von nationaler Tragweite über den 25. November hinaus zu verlängern.
    "Egal, wie die Regelung ausfällt, wir brauchen jedenfalls eine Rechtsgrundlage", unterstrich Laschet - in großer Einigkeit auch mit seinem bayerischen Kollegen Markus Söder (CSU). Der mahnte: "Ohne Rechtsgrundlage des Bundes wären die Bürgerinnen und Bürger schutzlos." Auch alle anderen Beschlüsse fielen nach Angaben der Düsseldorfer Staatskanzlei einstimmig - darunter der Auftrag an den Bund zu prüfen, wie die Fälschung von Impf-, Genesenen- und Testbescheinigungen lückenlos strafrechtlich geahndet werden könne.
  • 10/22/20215:45:50 PM
    Italien: Corona-Inzidenz wieder leicht gestiegen
    In Italien ist der Corona-Inzidenzwert wieder leicht gestiegen. Stand Donnerstag lag der Wert je 100 000 Einwohner für die vorangegangenen sieben Tag landesweit bei durchschnittlich 34 Fällen, wie das Gesundheitsministerium in seinem wöchentlichen Corona-Lagebericht am Freitag in Rom mitteilte. In der Vorwoche ermittelten die Experten für den Sieben-Tage-Inzidenzwert noch 29 Fälle je 100 000 Einwohner. Zuvor war der Wert von Woche zu Woche gesunken.

    Einen Anlass zur Beunruhigung sahen die Gesundheitsexperten darin nicht. Die Pandemie sei in Italien immer noch unter Kontrolle, erklärte Silvio Brusaferro. Die Ausbreitung des Virus sei beschränkter als in anderen Ländern. Am Freitag meldeten die Behörden fast 3900 Corona-Neuinfektionen und rund 40 Tote mit dem Virus binnen eines Tages. Knapp 82 Prozent der Menschen über zwölf Jahren waren Stand Freitagabend gegen Covid-19 durchgeimpft.
  • 10/22/202112:19:09 PM
    Ministerpräsidenten wollen auch im Winter einheitliche Corona-Regeln
    Die Regierungschefs der Länder haben sich für ein weiterhin gemeinsames Vorgehen bei der Bekämpfung der Corona-Pandemie ausgesprochen. "Wir sind uns einig, dass wir auch in diesem Winter noch möglichst einheitliche Basis-Schutzmaßnahmen für eine verantwortungsvolle Normalität benötigen", sagte NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) nach Abschluss der Ministerpräsidentenkonferenz am Freitag in Königswinter. "Dafür braucht es weiterhin eine gemeinsame Rechtsgrundlage, die der Bund aus Sicht der Länder sicherzustellen hat." Wenn jedes Land das selbst festlegen müsste, führe das zu Verwerfungen. Diese bundeseinheitliche Regelung müsse bis zum 25.November geschaffen werden.

    Laschet bezog sich auf die so genannte epidemische Lage mit nationaler Tragweite, die nach Vorschlag von Gesundheitsminister Jens Spahn am 25. November enden soll. Sie stellt eine Corona-Ausnahmesituation fest und ist Grundlage dafür, dass die Länder Corona-Einschränkungen verhängen können.
    "Wir waren uns heute doch sehr einig, dass wir kein Risiko eingehen sollten, dass mit Auslaufen der epidemischen Lage auf einmal uns Rechtsgrundlagen für gegebenenfalls noch erforderliche Maßnahmen fehlen", sagte der Regierende Bürgermeister von Berlin, Michael Müller (SPD). Es gebe mehrere Möglichkeiten. "Das kann eine Verlängerung der jetzigen Situation sein. Das kann eine Übergangsregelung sein. Das kann eine besondere Beschlussfassung sein, wo einzelne Maßnahmen nochmal aufgezählt sind, die wir in de Ländern umsetzen können." 
  • 10/22/202110:25:00 AM
    Bundesregierung erklärt zwei EU-Staaten zu neuen Risikogebieten
    Mit Kroatien und Bulgarien stuft die Bundesregierung ab Sonntag zwei weitere EU-Länder als Corona-Hochrisikogebiete ein. Das teilte das Robert Koch-Institut am Freitag mit. Wer nicht vollständig geimpft oder genesen ist und aus einem Hochrisikogebiet einreist, muss für zehn Tage in Quarantäne und kann sich erst nach fünf Tagen mit einem negativen Test davon befreien. Bisher sind Rumänien, Litauen und Slowenien die einzigen Mitgliedstaaten der Europäischen Union, für die das gilt.
    Weltweit stehen rund 70 Länder ganz oder teilweise auf der Risikoliste des RKI. Neben Kroatien und Bulgarien kommen am Sonntag auch Kamerun, Singapur und die Republik Kongo hinzu. Gestrichen werden Kenia, Kosovo, Irak und Honduras.
  • 10/22/202110:12:58 AM
    Statistik: Fast 70 Prozent mindestens einmal geimpft - wahre Quote wohl noch höher 
    Fast 70 Prozent der Menschen in Deutschland sind mindestens einmal geimpft. Das sind knapp 57,4 Millionen Menschen (69,1 Prozent), wie aus den Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Freitag hervorgeht. 66,1 Prozent der Gesamtbevölkerung (54,9 Millionen Menschen) ist inzwischen vollständig geimpft. Am Donnerstag wurden in Deutschland rund 192 700 Dosen verabreicht. Bei aktuell im Mittel rund 124 400 Impfungen pro Tag wird laut Impfdashboard des Bundesgesundheitsministeriums im Schnitt rechnerisch mehr als eine Person pro Sekunde geimpft.

    Das RKI geht allerdings davon aus, dass unter Erwachsenen vermutlich mehr Menschen geimpft sind, als die Daten nahelegen. So hieß es in einem Bericht Anfang Oktober, dass die Quote bei einmal und vollständig Geimpften ab 18 Jahren bis zu 5 Prozentpunkte höher sein dürfte. Eine Auffrischungsimpfung haben inzwischen 1,5 Millionen Menschen in Deutschland bekommen. In den vergangenen sieben Tagen wurden täglich im Schnitt rund 40 000 Auffrischungsimpfungen verabreicht.
  • 10/22/20218:50:00 AM
    180 Millionen pro Woche: Hohe Kosten für Behandlung ungeimpfter Corona-Patienten erwartet
    Für die stationäre Behandlung ungeimpfter Corona-Patienten erwarten Wissenschaftler des Kieler Instituts für Weltwirtschaft (IfW) in diesem Winter stark steigende Kosten. Diese wären bei einer höheren Impfquote vermeidbar, wie das Institut mitteilte. Im Winter drohen den Berechnungen zufolge Ausgaben von rund 180 Millionen Euro pro Woche für die Krankenhausbehandlung von Menschen mit einer Covid-19-Erkrankung.
    Seit August liege der Anteil ungeimpfter Personen an den stationären Corona-Behandlungen bei durchschnittlich fast 85 Prozent. Die Behandlungskosten pro Patient betragen nach Angaben der AOK durchschnittlich 10 200 Euro. Damit ergeben sich nach der Berechnung der Kieler Wissenschaftler für die Monate August und September 2021 Ausgaben von mehr als 160 Millionen Euro für die stationäre Behandlung von ungeimpften und an Corona erkrankten Erwachsenen. Unter Einbeziehung von erwarteten Nachmeldungen durch das Robert Koch-Institut (RKI) steige die Summe auf rund 180 Millionen Euro.
    Im Winter könnten die Ausgaben auf 180 Millionen Euro pro Woche steigen, sollte die Impfquote nicht zulegen und die Prognose des RKI von einer 7-Tage-Inzidenz von 400 pro 100 000 Einwohnern eintreten. Die Autoren rechnen auch mit einer Steigerung der durchschnittlichen Behandlungskosten, da die Intensivbetten zunehmend mit Jüngeren belegt werden könnten, die eine höhere Überlebenschance hätten, was die Behandlungsdauer verlängere.
  • 10/22/20218:10:00 AM
    Pasta-Importzahl stark gesunken: Keine Corona-Hamsterkäufe mehr 
    Wenn es um Nudeln geht, bleibt Deutschland ein Importland. 254 000 Tonnen der beliebten Teigwaren im Wert von 283,7 Millionen Euro wurden in den ersten acht Monaten dieses Jahres eingeführt, wie das Statistische Bundesamt am Freitag zum Weltnudeltag am 25. Oktober berichtete. Das bedeutete einen Rückgang um 7,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, der unter anderem von Hamsterkäufen im ersten Corona-Lockdown geprägt war. Auch die mit 40 400 Tonnen wesentlich kleineren Nudel-Exporte sind in den acht Monaten um 7,3 Prozent gesunken.

    Der Großteil der eingeführten Nudeln stammt natürlich aus dem Pasta-Paradies Italien, mit einem Anteil von 86,2 Prozent an den Importen im Jahr 2020. Weitere Herkunftsländer waren Österreich (5,0 Prozent) und die Niederlande (2,5 Prozent). Die inländische Produktion legte im Krisenjahr 2020 deutlich um 18,3 Prozent auf 319 000 Tonnen zu, blieb damit aber noch immer unter dem Import, der 405 000 Tonnen (plus 5,9 Prozent) betrug. Besonders deutlich legten vegane Nudelsorten ohne Ei zu.
  • 10/22/20217:43:00 AM
    Doch kein Ende in Sicht? Belgien sieht im Kampf gegen Corona schwarz
    Die belgische Zeitung "De Standaard" kommentiert am Freitag den Umgang der Politik mit dem erneuten Anstieg der Corona-Fallzahlen:

    "Niemand kennt die Antwort auf die Frage, wie lange der Kampf gegen Corona unser Leben noch beherrschen wird. Vielleicht wird irgendwann Covid nicht mehr Gegenstand hitziger politischer Debatten über Impfpässe und Mundschutzrichtlinien sein. Sondern das Handeln wird in erster Linie auf wissenschaftlichen Empfehlungen und nicht auf ideologischen Doktrinen beruhen.
    Im Moment sieht es jedoch nicht danach aus. Wir sollten uns besser auf eine neue Runde politischer Feilscherei, Profilierung, Meinungsverschiedenheiten und große Worte einstellen, gefolgt von der mühsamen Suche nach einem Kompromiss, der dann von allen verteidigt wird. Es bleibt nur zu hoffen, dass diese vierte Welle wirklich die letzte ist. Auch der Murmeltiertag hat schließlich irgendwann ein Ende."
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