Die Corona-Krise

CORONAVIRUS-LIVETICKER - Nordrhein-Westfalen: Maskenpflicht im Unterricht ist zurück

01. Dezember 2021 - 12:38 Uhr

Im Video: Scholz für allgemeine Impfpflicht bis spätestens Anfang März

  • 12/1/202111:33:33 AM
    Maskenpflicht am Sitzplatz im Unterricht ab 2. Dezember
    Die Maskenpflicht am Sitzplatz im Unterricht gilt ab dem 2. Dezember wieder an allen Schulen in Nordrhein-Westfalen. Das teilte das Schulministerium am Mittwoch in Düsseldorf mit.
  • 12/1/202111:29:44 AM
    Corona-Ausbruch auf Kreuzfahrtschiff
    Auf dem Kreuzfahrtschiff "Artania", das am Morgen Bremerhaven erreicht hat, haben sich mehr als 20 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Alle Betroffenen seien geimpft gewesen. Zehn der Infizierten hatten das Schiff bereits in Portugal verlassen. Beim Einlaufen in Bremerhaven befanden sich zehn infizierte Besatzungsmitglieder und zwei betroffene Passagiere an Bord. Diese müssen sich nun in Quarantäne begeben. Alle gesunden Passagiere können wie geplant ihre Heimreise antreten. Eine neue Reise des Schiffes zu den Kanaren wurde abgesagt.

  • 12/1/202110:42:05 AM
    Alter Corona-Krisenstab wird aufgelöst
    Der bisher mit der Pandemie-Bekämpfung betraute Krisenstab der Bundesministerien für Inneres und Gesundheit wird aufgelöst. "Aktuell bestehen Arbeitskontakte zwischen dem alten und dem neuen Krisenstab der Bundesregierung, um einen geordneten Übergang sicherzustellen", sagte der Sprecher des Bundesinnenministeriums, Steve Alter, am Mittwoch auf Anfrage. Es sei vorgesehen, dass es nach dieser "Phase der Aufgabenübertragung" keine Doppelstrukturen geben werde. 

    Der designierte Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) hatte am Dienstag Generalmajor Carsten Breuer als Leiter eines neuen Bund-Länder-Krisenstabs im Kanzleramt vorgestellt. Dieser soll die Koordinierung der Impfkampagne mit Lieferungen und Verteilung übernehmen.
  • 12/1/202110:37:00 AM
    Thüringer Intensivkoordinator: Patienten auf Warteliste sterben teils
    Die Situation auf den Intensivstationen im Hochinzidenzland Thüringen bleibt sehr angespannt. Planbare Operationen von Patienten etwa mit Krebs- oder Herzklappen-Erkrankungen würden aufgeschoben, sagte der Intensivkoordinator des Landes, Michael Bauer. "Für die bedeutet das unter Umständen den Tod auf der Warteliste oder eine wesentlich schlechtere Prognose." Einige seien bereits gestorben. 
    "In dem Moment, wo ich als Arzt priorisiere und sage, jemand muss auf die Warteliste, mache ich natürlich eine milde Form einer Triage", sagte er weiter. Meistens gehe das gut, aber nicht immer. Es sei bei Krebs auch die Frage, wie viele Menschen dadurch aus einem noch heilbaren Stadium in ein Stadium kommen, wo sie etliche Lebensjahre einbüßten. 

    "Wir kommen jetzt schon in Bereiche, in denen wir Medizin machen, die wir eigentlich nicht machen wollen." Das nähmen die Leute in Kauf, die die Realität hartnäckig leugneten, sagte er mit Blick auf den großen Anteil ungeimpfter Corona-Patienten auf den Intensivstationen.
  • 12/1/202110:29:00 AM
    In Portugal gilt wieder Corona-Notfallzustand
    In Portugal gilt seit Mittwoch wegen steigender Corona-Zahlen wieder der Notfallzustand mit neuen Beschränkungen und Testregeln. Alle Besucher, die auf dem Luftweg einreisen, müssen nun einen negativen Test vorweisen - selbst dann, wenn sie geimpft oder genesen sind. Homeoffice wird von der Regierung in Lissabon "dringend empfohlen". Zudem wird es nach den Jahresendfeiertagen eine "Woche der Zurückhaltung" mit obligatorischem Homeoffice sowie mit geschlossenen Schulen, Universitäten, Bars und Diskotheken geben. 

    Geimpfte und Genesene müssen seit Mittwoch wie Ungeimpfte beim Besuch von Bars und Discos, von Krankenhäusern und Seniorenheimen sowie von Großveranstaltungen ohne feste nummerierte Plätze einen negativen PCR- oder Antigen-Test vorlegen, berichtete die Zeitung "Público". Neben anderen Maßnahmen gilt auch wieder eine generelle Maskenpflicht in allen geschlossenen öffentlichen Räumen. Zum Besuch von Restaurants, Fitnesszentren, touristischen Einrichtungen und Veranstaltungen mit nummerierten Plätzen gilt die 3G-Regel.
  • 12/1/202110:27:00 AM
    Handel hält 2G-Regel für den Einzelhandel für rechtswidrig
    Der Handelsverband Deutschland (HDE) hält die drohende bundesweite Einführung der 2G-Regel für große Teile des Einzelhandels für rechtswidrig. In einem Brief an die amtierende Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und den voraussichtlichen nächsten Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) schrieb HDE-Präsident Josef Sanktjohanser, die 2G-Regel verletze die Berufsfreiheit der Einzelhändler und verstoße außerdem gegen den allgemeinen Gleichheitsgrundsatz. 

    Wenn Händler lediglich geimpften und genesenen Verbrauchern den Zugang zu ihren Läden gestatten dürften, sei dies «unverhältnismäßig und daher rechtswidrig». Er stützte sich dabei auf ein aktuelles Gutachten der Rechtsanwaltskanzlei Noerr.
  • 12/1/202110:18:00 AM
    BVB rechnet mit Corona-Einschränkungen: Club storniert Bayern-Tickets
    Borussia Dortmund storniert die bereits verkauften Tickets für das Topspiel gegen den FC Bayern München. Der Grund dafür ist, dass der Fußball-Bundesligist mit einer coronabedingten Reduzierung der Stadionkapazität durch die Landesregierung in den kommenden Tagen rechnet. Alle auf Basis der aktuellen Coronaschutzverordnung des Landes Nordrhein-Westfalen zur Verfügung stehenden 67.000 Karten für die Partie an diesem Samstag waren laut BVB bereits verkauft gewesen. Die Ticketkäufer erhalten ihr Geld zurück. 

    "Sobald die politische Entscheidung über zulässige künftige Stadion-Auslastungen in Nordrhein-Westfalen getroffen worden ist und uns in dieser Sache gesicherte Erkenntnisse vorliegen, werden wir über den neuen Vorverkauf informieren", hieß es in einer Vereinsmitteilung der Dortmunder.
  • 12/1/20219:45:42 AM
    Saudi-Arabien meldet ersten Omikron-Fall - Patient isoliert
    In Saudi-Arabien ist ein Fall der Coronavirus-Variante Omikron festgestellt worden. Der Infizierte sei aus einem nordafrikanischen Land nach Saudi-Arabien eingereist, teilte das Gesundheitsministerium der staatlichen Nachrichtenagentur SPA zufolge am Mittwoch mit. Er und seine Kontaktpersonen seien isoliert worden. In der Nahost-Region waren - abgesehen von Israel - bisher keine Omikron-Infektionen bekannt geworden.
  • 12/1/20219:07:47 AM
    Wirkt die Impfung gegen Omikron? Biontech-Chef Sahin zuversichtlich
    Biontech-Chef Ugur Sahin zeigt sich zuversichtlich, dass Corona-Impfstoffe sowohl bei der neuen Virusvariante Omikron als auch weiteren womöglich folgenden Virusvarianten vor schweren Krankheitsverläufen schützen werden. Omikron sei nicht die erste Corona-Variante, die aufgetaucht sei, sagte Sahin in Mainz bei der Verleihung des diesjährigen Preises der türkischen Aydin-Dogan-Stiftung an ihn und seine Frau Özlem Türeci.
  • 12/1/20219:07:21 AM
    Im Video: Zwei Familien diskutieren über die U12-Impfungen
  • 12/1/20218:59:20 AM
    Linken-Spitze für Lockdown und Impfpflicht
    Die Linke befürwortet angesichts der angespannten Corona-Lage die Einführung einer allgemeinen Impfpflicht und spricht sich für einen Lockdown aus. "Wir brauchen jetzt akute Maßnahmen. Die Linke steht an der Seite der Wissenschaft und fordert deshalb einen Lockdown sowie eine allgemeine Impfpflicht für Volljährige als Mittel zum Kampf gegen die herrschende Sars-CoV-2-Pandemie", heißt es in einem Beschluss des Parteivorstands vom Dienstagabend. 

    Die Impfpflicht werde die vierte Corona-Welle nicht mehr brechen können, sei aber als Ultima Ratio ein entscheidendes Instrument, weitere Wellen zu verhindern und Menschenleben zu retten. Eine Impfpflicht nur für bestimmte Berufsgruppen lehnt die Linke ab, da sie das Problem aus ihrer Sicht nicht lösen und noch mehr Druck und Verantwortung auf das Pflegepersonal abladen würde.
  • 12/1/20218:58:00 AM
    Müller rechnet bundesweit mit Schließung von Clubs und Diskotheken
    Berlins noch amtierender Regierender Bürgermeister, Michael Müller (SPD), geht von einer erneuten Schließung von Clubs und Diskotheken aufgrund der Corona-Pandemie aus. "Die Einschränkung von Diskotheken und Clubs, das wird auch bundesweit sicherlich beschlossen werden", sagte Müller am Mittwochabend in der RBB-Sendung "Wir müssen reden" mit Blick auf die neuerlichen Bund-Länder-Gespräche an diesem Donnerstag zu weiteren Maßnahmen. 

    Müller rechne zudem damit, dass auch die Zuschauerbegrenzung in Fußballstadien weiter runtergeschraubt werden könnte. "50.000 werden wir nicht mehr sehen, davon bin ich fest überzeugt, das hat nun jeder Ministerpräsident verstanden." In Berlin sind bei Großveranstaltungen im Olympiastadion demnach derzeit 5.000 Zuschauer zugelassen. Hier sei "die Fahnenstange" aber noch nicht erreicht.
  • 12/1/20218:54:27 AM
    Spahn: EU bekommt Kinder-Impfstoff eine Woche früher
    Der Impfstoff für Kinder zwischen fünf und elf Jahren kann eine Woche früher als ursprünglich geplant ausgeliefert werden. Das teilte der geschäftsführende Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) auf Twitter mit. 

    Ursprünglicher Termin für die Lieferung war der 20. Dezember. "Angesichts der aktuellen Pandemielage ist das wichtig für Eltern und Kinder, die sich schützen wollen." 
  • 12/1/20218:22:19 AM
    Schwesig: 2G im Einzelhandel muss bundesweit kommen
    Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig rechnet mit weiteren Verschärfungen der Corona-Regeln in Deutschland. Sie gehe fest davon aus, dass etwa 2G (geimpft oder genesen) im Einzelhandel komme, sagte die SPD-Politikerin im ZDF-"Morgenmagazin". "Es ist wichtig, dass wir deutschlandweit diese Regel bekommen." Es sei dann faktisch auch ein Stück weit einen Lockdown für Ungeimpfte.

    "Ungeimpfte dürfen dann nicht mehr so einfach shoppen gehen." Zudem dürfen sie bereits jetzt bei der 2G-Regel, die in den Ländern herrscht, nicht mehr ins Restaurant oder Theater. "Das ist eine Konsequenz daraus, dass gerade die, die sich nicht impfen lassen haben, ein Großteil des Infektionsgeschehens zu verantworten haben."
  • 12/1/20218:20:56 AM
    Österreichs Krankenhäuser überfüllt - Bereits Triagen nötig
    n den Krankenhäusern in Österreich kommt es der Regierung zufolge angesichts der hohen Zahl an Corona-Patienten bereits zu Triagen. Der seit über einer Woche geltende Lockdown würde zwar mittlerweile Wirkung zeigen, die Infektionszahlen wären aber weiterhin auf einem sehr hohen Niveau und die Lage in den Krankenhäusern sei dramatisch, sagte Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein (Grüne) am Dienstagabend im Hauptausschuss des Parlaments. Triagen würden bereits nicht nur bei leichten Operationen, sondern auch bei jenen für Krebspatienten stattfinden, sagte der Minister. In manchen Fällen müsse darüber entschieden werden, welcher Patient mehr Überlebenschancen habe. 

    "Die Intensivstationen waren in der Pandemie noch nie so voll wie heute", sagte Mückstein. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums vom Dienstag befinden sich derzeit 3.458 Personen aufgrund des Coronavirus im Krankenhaus in Behandlung, davon werden 642 auf Intensivstationen betreut. Laut Mückstein wird sich die Kapazitätslage in den nächsten ein, zwei Wochen weiter zuspitzen - vor allem im Hinblick auf personelle Ressourcen.
  • 12/1/20217:52:42 AM
    Stiko-Chef Mertens: Tests entdecken auch Omikron-Variante
    Die neue Coronavirus-Variante Omikron kann nach den Worten des Vorsitzenden der Ständigen Impfkommission (Stiko), Thomas Mertens, mit den allgemein verwendeten PCR- und Antigentests entdeckt werden. Das sei eine "sehr gute Nachricht", sagte Mertens der "Schwäbischen Zeitung". Für die Omikron-Variante gibt es bereits erste Nachweise in Deutschland.
  • 12/1/20217:50:46 AM
    Erste Omikron-Fälle in Nigeria bereits im Oktober
    In Nigeria sind die ersten Omikron-Fälle bereits im Oktober aufgetaucht. Allerdings sei die neue Variante des Coronavirus erst jetzt bei einer nachträglichen Sequenzierung nachwiesen worden, teilt die Gesundheitsbehörde NCDC mit. Es habe sich um Corona-positiv getestete Reisende nach Nigeria gehandelt, deren Proben im Oktober gesammelt worden sei. Weitere Details wurden nicht genannt. Zudem bestätigten sich zwei aktuelle Verdachtsfälle. Zwei Personen, die vergangene Woche aus Südafrika eingereist seien, seien positiv auf die Omikron-Variante getestet worden.
  • 12/1/20217:43:34 AM
    Studie: Drei von vier Beschäftigten wollen nicht mehr täglich im Büro arbeiten
    Viele Beschäftigte haben das Homeoffice in der Corona-Krise schätzen gelernt. Einer am Mittwoch veröffentlichten Studie des Meinungsforschungsinstituts Kantar im Auftrag der Kollaborationsplattform Slack zufolge wollen 73 Prozent der rund 2.000 Befragten nicht mehr täglich im Büro arbeiten. 40 Prozent würden sogar überlegen, ihren Job zu wechseln, wenn sie fünf Tage die Woche ins Büro müssten. Bei den unter 40-Jährigen ist dieser Anteil mit 60 Prozent noch höher.
    Das beliebteste Arbeitsmodell ist der Studie zufolge eine Mischung aus Homeoffice und Büroarbeit: Im Schnitt wollten die Befragten drei Tage die Woche im Büro und zwei Tage von Zuhause aus arbeiten. Dabei sind Dienstag und Mittwoch die beliebtesten Bürotage.
  • 12/1/20217:42:05 AM
    Divi-Präsident: "Vor Weihnachten etwa 6.000 Corona-Intensivpatienten"
    Der Präsident der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (Divi), Gernot Marx, rechnet mit etwa 6.000 Corona-Intensivpatienten bis Weihnachten. Dies sei unabhängig davon, was jetzt von der Politik an Maßnahmen beschlossen werde, sagt er im ZDF. Die Lage sei "besonders bedrohlich", weil etwa 4.000 Intensivbetten weniger als vor einem Jahr zur Verfügung stünden. "Die Lage wird wirklich zunehmend enger", sagt er. Marx fordert von den Ampel-Parteien die Wiedereinführung der epidemischen Lage von nationaler Tragweite. Auch ein zeitlich begrenzter Lockdown oder eine bundesweite Notbremse könne helfen. "Wir müssen die Kliniken vor dem Kollaps bewahren." Der bisherige Höchststand an Corona-Intensivpatienten lag am 3. Januar bei 5.745.
  • 12/1/20217:23:00 AM
    Schwesig - Brauchen Kontaktbeschränkungen auch für Geimpfte
    Um die Pandemie effektiv zu bekämpfen, muss es nach Ansicht von Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig auch Kontaktbeschränkungen für Geimpfte geben. "Der Bund muss die Rechtslage ändern an der Stelle", sagt die SPD-Politikerin im ZDF. Sicherlich müssten die Beschränkungen für Ungeimpfte sehr viel härter ausfallen und würden auch verschärft. "Aber große Familienfeiern mit 50 Leuten wird es auch nicht mehr geben", sagt Schwesig.
  • 12/1/20215:47:00 AM
    Deutsche Bahn eröffnet Impfzentren für ihre Beschäftigten wieder
    Im Kampf gegen die vierte Corona-Welle eröffnet die Deutsche Bahn wieder ihre Impfzentren. "Allen DB-Mitarbeitenden wird eine Auffrischung bzw. eine Grundimmunisierung der Covid-19-Impfungen an zehn Standorten ermöglicht", teilte eine Sprecherin mit. Damit wolle der Konzern dazu beitragen, die Pandemie zu bekämpfen und die Beschäftigten gesund zu halten.
  • 12/1/20215:22:00 AM
    Studie: Mittelschicht bröckelt - Pandemie verstärkt Trend
    Die Mittelschicht in Deutschland bröckelt einer Studie zufolge erheblich, besonders der untere Rand ist abstiegsgefährdet. 2018 zählten 64 Prozent der Bevölkerung zur mittleren Einkommensgruppe, was im Vergleich zu 1995 - mit damals 70 Prozent - ein Schrumpfen um sechs Prozentpunkte bedeute. Das geht aus einer Analyse der Bertelsmann Stiftung und der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) hervor. Es handele sich um die aktuellsten verfügbaren Daten zu dem komplexen Thema, sagte die Arbeitsmarktexpertin der Stiftung, Natascha Hainbach.

    Demnach seien allein von 2014 bis 2017 rund 22 Prozent der Personen im erwerbsfähigen Alter zwischen 18 bis 64 Jahren in die untere Einkommensschicht gerutscht - und waren damit laut Untersuchung arm oder von Armut bedroht.
  • 12/1/20215:05:58 AM
    RKI meldet 67.186 Neuinfektionen - Inzidenz sinkt auf 442,9

    Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz ist zum zweiten Mal in Folge gesunken. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner und Woche am Mittwochmorgen mit 442,9 an. Am Montag war ein Höchstwert von 452,4 erreicht worden, am Dienstag hatte der Wert leicht darunter bei 452,2 gelegen. Vor einer Woche hatte der Wert bei 404,5 gelegen (Vormonat: 118,0). Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 67 186 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 03.55 Uhr wiedergeben. Vor genau einer Woche waren es 66 884 Ansteckungen.
    Deutschlandweit wurden nach den neuen Angaben binnen 24 Stunden 446 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 335 Todesfälle. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 5 903 999 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.
    Die Zahl der in Kliniken aufgenommenen Corona-Patienten je 100 000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen gab das RKI am Dienstag mit 5,73 an (Montag: mit 5,52). Der Wert spielt eine wesentliche Rolle für die Beurteilung des Infektionsgeschehens. Bei Überschreitung der Grenzwerte 3, 6 und 9 in den Bundesländern können dort jeweils schärfere Maßnahmen zur Bekämpfung der Pandemie verhängt werden.
    Die Zahl der Genesenen gab das RKI am Mittwoch mit 4 937 600 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 101 790.
  • 12/1/20215:05:00 AM
    Bildungsministerin: Vorkehrungen für Fernunterricht müssen verstärkt werden
    Die geschäftsführende Bundesbildungsministerin Anja Karliczek (CDU) hat angesichts der angespannten Corona-Lage dazu aufgerufen, Vorkehrungen für den sogenannten Fernunterricht zu verstärken. Es müsse aktuell alles versucht werden, Präsenzunterricht unter strengen Hygienevorschriften aufrecht zu erhalten, "sofern dies epidemiologisch in den einzelnen Regionen zu rechtfertigen ist", sagte sie der Deutschen Presse-Agentur.

    Man sehe aber auch, dass einige Schulen bereits wieder geschlossen sind und teilweise Wechselunterricht stattfindet. "Es sollten daher auch die Vorkehrungen für einen Distanzunterricht jetzt verstärkt werden."
  • 12/1/20214:52:00 AM
    RLP: Kinder ab 5 können für Corona-Impfung angemeldet werden
    In Rheinland-Pfalz können von diesem Mittwoch an Kinder im Alter zwischen fünf und elf Jahren für einen Termin zu einer Corona-Schutzimpfung in einem Impfzentrum angemeldet werden. Möglich ist das über das landesweite Portal www.impftermin.rlp.de.
    Derzeit steht zwar noch kein entsprechender Impfstoff zur Verfügung, die Landesregierung rechnet aber damit, dass noch vor Weihnachten mit den Impfungen kleinerer Kinder begonnen werden kann. Auch viele niedergelassene Ärzte und Kinderärzte würden sich an den Impfungen von Kindern beteiligen, die Termine dafür müssten in den Praxen angefragt werden.
    Die Ständige Impfkommission in Deutschland empfiehlt bislang nur Corona-Impfungen für Kinder ab 12 Jahren und hat noch nicht darüber entschieden, ob sie dies auch für jüngere Kinder tut.
  • 12/1/20214:50:00 AM
    Mittelstandsverband: Allgemeine Impfpflicht unumgänglich
    Der Bundesverband mittelständische Wirtschaft hat die Einführung einer allgemeinen Impfpflicht in Deutschland als unumgänglich bezeichnet. Bundesgeschäftsführer Markus Jerger sagte der Deutschen Presse-Agentur: "Endlich zeigt der designierte Bundeskanzler Scholz nach der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts Führungsstärke. Die von ihm geforderte allgemeine Impfpflicht ist nach Auffassung des Mittelstands jetzt unumgänglich geworden, um das Horrorszenario eines flächendeckenden Lockdowns zu verhindern."

    Der Verband begrüße alle Maßnahmen, die von Bund und Ländern besprochen worden seien - zur Intensivierung der Impfkampagne, zur Booster-Offensive und zur möglichen Einbeziehung der Apotheken. "Ebenso nachdrücklich plädieren wir für die stärkere Einbindung der Betriebsärzte", sagte Jerger. "Amtierende und künftige Bundesregierung müssen jetzt gemeinsam sicherstellen, dass in ausreichendem Maße Impfstoff zur Verfügung steht."

    Nach Beratungen von Bund und Ländern rückt eine allgemeine Impfpflicht näher. Es solle "eine zeitnahe Entscheidung" darüber vorbereitet werden, hieß es nach einer Schaltkonferenz am Dienstag.
  • 12/1/20214:17:00 AM
    Experte: Vielleicht einige Hundert Omikron-Fälle in Deutschland
    Nach ersten Nachweisen der Omikron-Variante in Deutschland gehen Experten von einem bereits darüber hinausgehenden Vorkommen aus. Der Zeitraum, in dem Reisende das Virus bereits international verbreiteten, betrage sicher Wochen, teilte Oliver Keppler, Vorstand am Max von Pettenkofer-Institut der Ludwig-Maximilians-Universität München der Nachrichtenagentur dpa mit. "Einige Hundert Fälle können es in Deutschland vielleicht sein."

    Die aktuellen Infektionszahlen könne man nicht mit Omikron in Verbindung bringen, das sei die Delta-Welle, betonte Keppler auch. Er halte eine größere unentdeckte Omikron-Verbreitung in Deutschland für unwahrscheinlich.
  • 12/1/20214:03:00 AM
    RKI-Chef: Ausmaß der vierten Welle zeigt sich im Frühjahr
    Das ganze Ausmaß der vierten Corona-Welle in Deutschland dürfte laut dem Präsidenten des Robert Koch-Instituts (RKI) erst in einigen Monaten deutlich werden. "Wir werden erst im Frühjahr sehen, wie schlimm diese vierte Welle wirklich ausgegangen ist", sagte RKI-Chef Lothar Wieler der Deutschen Presse-Agentur. Bei Blutspende-Untersuchungen oder bevölkerungsrepräsentativen Stichproben werde sich zum Beispiel zeigen, wie hoch der Anteil der Menschen ist, die bereits Antikörper gegen Corona gebildet haben - sei es durch Impfung oder durch Infektion. So lässt sich unter anderem das Ausmaß unerkannter Fälle besser einschätzen.
    "Je höher der Anteil der Menschen mit Antikörpern im Frühjahr ist, desto besser sieht es aus für uns", sagte Wieler mit Blick auf den erhofften Aufbau einer Grundimmunität in der Bevölkerung. Ende 2020, als es mit dem Impfen noch nicht losgegangen war, hätten erst etwa zwei Prozent der Bevölkerung die entsprechenden Antikörper gehabt, sagte Wieler. "Das heißt, wir waren sehr erfolgreich bei der Eindämmung."
  • 12/1/20213:37:00 AM
    10.000 Euro Prämie für Pflege-Rückkehrer?
    Linken-Fraktionschef Dietmar Bartsch schlägt als Prämie für die Rückkehr ehemaliger Pflegekräfte in der Coronakrise mindestens 10.000 Euro pro Kopf vor. Teil eines solchen Not-Programms müsse eine "bundesweit koordinierte Rückholaktion für Ex-Pflegekräfte" sein sowie eine fünfstellige steuerfreie Rückkehrprämie, die auch an die aktuellen Pflegekräfte als Bonus ausgezahlt werden müsse. Das sagte Bartsch den Zeitungen der Funke-Mediengruppe.

    Während der Pandemie hatten zahlreiche Pflegekräfte aus Überlastung und anderen Gründen ihrem Job den Rücken gekehrt. Dadurch stehen derzeit zum Beispiel weniger Fachkräfte auf Intensivstationen als noch vor einem Jahr zur Verfügung.

    Die Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern, Manuela Schwesig (SPD), will den derzeitigen Pflegekräften einen steuerfreien Bonus von 5.000 Euro, also höchstens die Hälfte der von Bartsch vorgeschlagenen Summe, zahlen. Dies wäre ein «ein klares Signal», sagte Schwesig am Dienstagabend bei "RTL direkt".
  • 12/1/20213:01:00 AM
    Zahnärzte-Präsident - Zahnärzte helfen gerne beim Boostern
    Deutschlands Zahnärzte sind bereit, gegen Corona zu impfen. "Wir stehen als Zahnärzteschaft bereit, bei der dringend notwendigen Beschleunigung der Booster-Impfung die ärztlichen Kollegen zu unterstützen", sagt der Präsident der Bundeszahnärztekammer, Christoph Benz, der Zeitung "Rheinische Post". 

    Die Kollegen hätten durch Studium und Praxis medizinische Expertise, sie setzten jeden Tag Spritzen. Benz fordert den Bund auf, nun rasch die gesetzlichen Grundlagen dafür zu schaffen: "Da Impfen allerdings eine rein ärztliche, keine zahnärztliche Leistung ist, muss zunächst eine gesetzliche Ausnahme geschaffen werden."
  • 12/1/20212:51:00 AM
    Niedersachsen: Weil kündigt Corona-Hilfen für betroffene Branchen an
    Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) kündigt erneute finanzielle Unterstützung für von Corona-Einschränkungen betroffen Branchen an. Auf die Frage, ob es weitere Wirtschaftshilfen von Bund und Ländern geben werden, sagt Weil der Zeitung "Rheinische Post": "Ja, muss es und wird es! Und zwar auch in den Fällen, in denen es keine förmliche Betriebsschließung gibt. 

    Das neue Bundesinfektionsschutzgesetz gibt vor, dass keine Branche komplett geschlossen werden darf. Aber natürlich haben die Schausteller recht: auch wenn die Weihnachtsmärkte durch die Vorgabe 2Gplus oder infolge einer klugen Zurückhaltung der Menschen immer weniger Kunden bekommen, dann führt das zu massiven Einnahmeverlusten. Deswegen: Wir werden den sehr betroffenen Branchen auch im zweiten Corona-Winter finanziell zur Seite stehen."
  • 12/1/20212:01:00 AM
    Verschärfung der US-Einreisebestimmungen wegen Omikron-Variante
    Reisende in die USA müssen einem Zeitungsbericht zufolge wegen der Omikron-Variante mit verschärften Corona-Tests bei der Einreise rechnen. Die US-Regierung erwäge weitere Maßnahmen, darunter eine siebentägige Quarantäne und zusätzliche verpflichtende Tests einige Tage nach der Ankunft, berichtet die "Washington Post".
  • 12/1/20211:55:00 AM
    Omikron-Variante: Erstmals zwei Fälle in Brasilien entdeckt
    In Brasilien sind am Dienstag die ersten beiden Fälle mit der neuen Coronavirus-Variante Omikron festgestellt worden. Es könnte sich dabei auch um den ersten Fall in Lateinamerika überhaupt handeln. Proben von zwei Brasilianern, die durch das renommierte Hospital Albert Einstein positiv auf die Omikron-Variante getestet wurden, würden für eine bestätigende Laboranalyse eingeschickt werden, hieß es in einer Mitteilung der brasilianischen Gesundheitsüberwachungsbehörde Anvisa am Dienstag (Ortszeit). Nach Angaben des Nachrichtenportals "G1" handelt es sich um brasilianische Missionare, die in Südafrika leben.
  • 12/1/20211:33:00 AM
    Düsseldorf: erster Omikron-Fall bestätigt
    In Düsseldorf ist nach Angaben der Stadt ein erster Fall der neuen Omikron-Variante des Coronavirus bestätigt worden. Es handle sich um eine Person, die am 21. November aus Südafrika eingereist ist und dort Kontakt zu einem mittlerweile positiv getesteten Fall hatte, wie die Stadt am späten Dienstagabend mitteilte.
  • 12/1/20211:31:00 AM
    Experten halten 30 Millionen Impfungen bis Weihnachten für ehrgeizig
    Experten halten die vom designierten Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) angepeilten 30 Millionen zusätzlichen Impfungen bis Weihnachten für sehr ehrgeizig. "Das ist logistisch schwer umzusetzen, da etwa 1,5 Millionen Impfungen am Tag verabreicht werden müssten", sagte Thomas Schulz, Leiter des Instituts für Virologie an der Medizinischen Hochschule Hannover, dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) am Mittwoch. Zum Vergleich: Am Montag wurden nach Angaben des Robert-Koch-Instituts (RKI) rund 532.000 Impfdosen in Deutschland verabreicht, 422.000 davon waren Auffrischungsimpfungen ("Booster"). Rekordtag war der 9. Juni mit insgesamt 1,4 Millionen Dosen.

    "Ich habe nicht den Eindruck, dass die Ärzte den Impfstoff nicht an den Mann bekommen, sondern dass es vielmehr Probleme bei der Verteilung des Impfstoffs gibt", sagte Schulz. 
  • 12/1/202112:45:00 AM
    Bußgeld bei Verletzung einer allgemeinen Impfpflicht denkbar
    Der designierte Bundesjustizminister Marco Buschmann (FDP) geht davon aus, dass die Verletzung einer allgemeinen Impfpflicht gegen das Coronavirus, sollte der Bundestag sie demnächst beschließen, mit einem Bußgeld geahndet würde. "Käme es zu einer allgemeinen Impfpflicht, gibt es einen breiten Konsens unter Verfassungsrechtlern, dass es nicht zulässig wäre, Menschen zur Impfung zu zwingen", sagt er dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) am Mittwoch. "Vermutlich würde man die Verletzung der Impfpflicht wie eine Ordnungswidrigkeit behandeln und ein Bußgeld daran knüpfen."
  • 12/1/202112:26:00 AM
    FDA-Berater empfehlen Zulassung für Corona-Mittel von Merck in USA
    Ein Beratergremium der US-Arzneimittelbehörde FDA hat eine Notfallzulassung für ein Corona-Medikament des US-Pharmakonzerns Merck empfohlen. Dafür sprachen sich die Mitglieder des Gremiums am Dienstag nach stundenlanger Diskussion per Abstimmung aus. Das Abstimmungsergebnis ist für die FDA nicht bindend, meist folgt die Behörde aber der Einschätzung der Berater. Eine Notfallzulassung der FDA könnte nun innerhalb weniger Tage folgen.

    Merck hatte vor einigen Wochen mitgeteilt, dass das als Tablette verabreichte Medikament nach einer klinischen Studie bei Risiko-Patienten die Wahrscheinlichkeit sehr schwerer Verläufe deutlich reduziere. In der Studie hätten Corona-Patienten mit milden bis moderaten Symptomen, die mit einem Placebo behandelt wurden, in 14,1 Prozent der Fälle innerhalb von 29 Tagen ins Krankenhaus gemusst oder seien gestorben. In der Patienten-Gruppe, die mit dem Molnupiravir benannten Medikament behandelt wurde, seien es mit 7,3 Prozent nur etwa halb so viele gewesen.
  • 11/30/20219:45:00 PM
    UN-Generalsekretär fordert globalen Impfplan
    Angesichts der neuen Corona-Variante Omikron hat UN-Generalsekretär António Guterres eine engere internationale Zusammenarbeit bei den Impfungen gefordert. "Der einzige Ausweg aus einer globalen Pandemie - und aus dieser ungerechten und unmoralischen Situation - ist ein globaler Impfplan", sagte Guterres am Dienstag bei einer Veranstaltung der Vereinten Nationen in New York. Jeder Mensch und jedes Land müssten gleichberechtigten Zugang zu Vakzinen und Behandlungsmöglichkeiten haben.

    Ziel der Weltgesundheitsorganisation WHO ist, dass 70 Prozent der gesamten Weltbevölkerung bis Mitte 2022 geimpft sind. In vielen Industriestaaten ist diese Zahl bereits erreicht - doch ärmere Länder, vor allem auch in Afrika, haben weiterhin nur schlechten Zugang zu den Impfstoffen.
  • 11/30/20219:25:00 PM
    US-Behörde warnt vor Reisen nach Polen und mehreren weiteren Staaten
    Die US-Seuchenbehörde CDC rät US-Bürgern nun auch von Reisen nach Polen, Niger, Papua-Neuguinea sowie Trinidad und Tobago ab.
  • 11/30/20218:59:00 PM
    Leopoldina-Mitglied für bundeseinheitliche Maßstäbe bei Pandemie-Bekämpfung
    Stefan Huster, Rechtswissenschaftler der Ruhr-Universität Bochum und Mitglied der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina, fordert die Politik auf, nachvollziehbare und für die Bürger verständliche bundeseinheitliche Kriterien beim Kampf gegen die Pandemie festzulegen. "Es wäre sinnvoll, sich darauf zu verständigen, dass ab bestimmten Inzidenzwerten in den Bundesländern auch bestimmte Maßnahmen ergriffen werden müssen, damit man hinterher nicht wieder den Eindruck hat, es gelten unterschiedliche Maßstäbe", sagt Huster im Fernsehsender phoenix. Huster befürwortet zudem eine Impfpflicht und sieht im Vergleich zum vergangenen Jahr in diesem Zusammenhang auch eine Trendwende in der Politik und bei Rechtswissenschaftlern.
  • 11/30/20218:45:00 PM
    WHO für Corona-Tests statt Reisebeschränkungen
    Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat die von der EU und anderen Ländern verhängten Reisebeschränkungen wegen der Coronavirus-Variante Omikron kritisiert. "Pauschale Reiseverbote werden die internationale Ausbreitung nicht verhindern, und sie stellen eine schwere Belastung für Leben und Existenzgrundlagen dar", erklärte die WHO am Dienstagabend in Genf. Solche Verbote könnten sich sogar negativ auswirken, indem sie Länder davon abhalten, Daten zu melden und auszutauschen.
  • 11/30/20218:22:40 PM
    Biontech und Pfizer wollen Kinder-Impfstoff früher ausliefern
    Der Mainzer Impfstoffhersteller Biontech und sein US-Partner Pfizer wollen eine Woche früher als geplant ihren Corona-Impfstoff für Kinder in der EU ausliefern. Wie die Deutsche Presse-Agentur aus gut informierten Kreisen erfuhr, soll die Auslieferung von "Comirnaty" für die Altersgruppe fünf bis elf Jahre an beteiligte EU-Mitgliedsstaaten am 13. Dezember erfolgen. Der niedriger dosierte Impfstoff soll an diesem Tag in den Staaten zum Start von Impfkampagnen zur Verfügung stehen. Ursprünglich war der 20. Dezember als Ausliefertermin vorgesehen gewesen. Insgesamt geht es um bis zu 13 Millionen Dosen des Kinderimpfstoffs für die EU im Dezember.
  • 11/30/20218:11:00 PM
    Vierter Omikron-Verdachtsfall in Bayern bestätigt
    In Bayern ist ein vierter Fall der neuen Omikron-Variante des Coronavirus in Bayern mittels Genom-Sequenzierung bestätigt worden. Das teilte das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) am Dienstag in Erlangen mit. Es handele sich um eine von zwei positiv getesteten Personen, die am vergangenen Freitag aus Kapstadt in München angekommen seien. Derzeit besteht zudem noch bei 15 weiteren Personen ein starker Verdacht auf eine Infektion mit der Omikron-Variante. Diese seien aber noch nicht durch eine Genom-Sequenzierung nachgewiesen.
  • 11/30/20218:02:00 PM
    FDP schließt Schulschließungen nicht in Gänze aus
    Der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der FDP, Stephan Thomae, schließt es nicht aus, dass Schulen wieder zu anderen Unterrichtsmodellen greifen müssen. "Und da kann es dazu kommen, dass wir auch vielleicht mit den Lehrern sprechen müssen, ob es nicht doch möglich ist, in einem Wechselunterricht Nachmittag/Vormittag unterschiedliche Schüler zu unterrichten, um Präsenzunterricht sicherzustellen", sagte er. Das sei allerdings der allerletzte Schritt.

    Dennoch betonte er im ARD-Mittagsmagazin am Dienstag, dass das heutige BVerfG-Urteil zur Bundesnotbremse einen wichtigen Punkt genannt hätte: Das Recht auf Bildung.

    Generell zeigte er sich jedoch enttäuscht von dem Urteil. Man könne jetzt bei der Bekämpfung der Pandemie nicht immer einfach die härtesten Mittel wählen. Eher solle man "immer zum mildesten, geeignetsten, notwendigen und angemessenen Mittel greifen", so Thomae.

    Das Bundesverfassungsgericht hatte am Dienstag mehrere Klagen zurückgewiesen und die Bundesnotbremse im Frühjahr für rechtmäßig erklärt.
  • 11/30/20217:55:00 PM
    US-Experte: Bislang 226 bestätigte Omikron-Fälle weltweit
    Dem US-Regierungsberater Anthony Fauci zufolge sind 226 Omikron-Fälle in 20 Ländern bestätigt worden, bislang jedoch keiner in den USA. Ob die Variante zu schwereren Verläufen führe, sei dabei noch unklar. Den ersten Berichten aus Südafrika zufolge seien keine ungewöhnliche Symptome mit einer Omikron-Infektion verbunden.
  • 11/30/20217:22:00 PM
    Bouffier: Volle Stadien in Hessen nicht verantwortbar
    Mit den neuen hessischen Corona-Regeln werden auch die Zuschauerkapazitäten in den Fußball-Stadion im Land deutlich begrenzt. "Wir haben uns entschieden, dass wir in der jetzigen Situation glauben, dass ein volles Stadion nicht verantwortbar ist", sagte Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) am Dienstag in Wiesbaden.

    In Stadien und bei anderen Veranstaltungsorten mit bis zu 3.000 Plätzen sei im Freien keine Reduzierung der Zuschauerkapazitäten erforderlich. Bei allen Plätzen darüber gebe es jedoch eine Begrenzung der Kapazitäten auf ein Viertel. Das Stadion von Fußball-Bundesligist Eintracht Frankfurt habe etwa Platz für rund 51.000 Besucher. Nach den neuen Regeln dürfen nach Angaben von Bouffier damit künftig nur noch maximal 15.000 Fans die Begegnungen vor Ort ansehen.
  • 11/30/20216:58:00 PM
    Kretschmann nennt Bund-Länder-Schalte ein "bisschen unsortiert"
    Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann hat sich irritiert gezeigt von der Schalte von Bund und Ländern zur Corona-Pandemie. "Das war heute schon ein bisschen unsortiert", sagte er am Dienstag nach der Videokonferenz dem SWR. Es habe sich nicht um ein Beschlussgremium gehandelt, sondern um ein sogenanntes Kamingespräch, wo nur Vorschläge gesammelt würden. Diese sollen am Mittwoch zusammengetragen und erst auf der Ministerpräsidentenkonferenz am Donnerstag beschlossen werden.
    "Das ist schon sehr ungewöhnlich", meinte Kretschmann. Die Chefs der Staatskanzleien würden eigentlich Vorlagen erarbeiten, die dann beschlossen würden. "Das ist jetzt umgedreht. Das Verfahren wünsche ich mir für die Zukunft allerdings nicht."
  • 11/30/20216:23:00 PM
    Großbritannien will jedem Boosterimpfung bis Ende Januar anbieten
    "Wir haben uns als Ziel gesetzt, jeden Impfberechtigten eine Auffrischungsimpfung bis Ende Januar anzubieten", sagt der britische Premierminister Boris Johnson. "Wie bei den Erstimpfungen werden wir dabei nach Altersgruppe vorgehen."
  • 11/30/20215:59:00 PM
    Schweiz will Corona-Maßnahmen bundesweit verschärfen
    Nach langem Zögern will auch die Schweiz erstmals seit Beginn der vierten Corona-Welle die Maßnahmen bundesweit verschärfen. Die Regierung will unter anderem die Gültigkeit von Corona-Tests reduzieren, wie sie am Dienstag mitteilte. PCR-Tests wären dann nur noch 48 statt 72 Stunden gültig, Antigen-Schnelltests nur noch 24 statt 48 Stunden. Über die Vorschläge gibt es bis Mittwochabend Konsultationen unter anderem mit den Kantonen, ehe Beschlüsse gefasst werden.

    Die Regierung schlägt auch vor, die 3G-Regel künftig auch bei Vereinstreffen mit unter 30 Menschen einzuführen. 3G bedeutet, einen Nachweis über eine Impfung, Genesung oder einem negativen Test vorzulegen. 3G soll auch bei Familien- und Freundestreffen ab elf Personen gelten. Zudem will die Regierung die Maskenpflicht in öffentlich zugänglichen Gebäuden und Betrieben ausweiten. In Restaurants soll es zum Konsumieren eine Sitzpflicht geben.
  • 11/30/20215:54:01 PM
    Biontech-Gründer Sahin zuversichtlich bei Impfschutz gegen schwere Omikron-Infektionen
    Biontech-Chef Ugur Sahin erwartet, dass der bestehende Covid-19-Impfstoff des Mainzer Herstellers und seines Partners Pfizer auch bei der neuen Omikron-Variante Schutz vor schweren Infektionen bietet. "Wir halten es für wahrscheinlich, dass Geimpfte einen deutlichen Schutz gegen schwere Erkrankungen, die durch Omikron verursacht werden, haben werden", sagte Sahin der Nachrichtenagentur Reuters am Dienstag. "Wir gehen davon aus, dass dieser Schutz noch ausgeprägter ist, wenn die Menschen ihre dritte Impfung bekommen haben."

    Die Omikron-Variante, die erstmals in Südafrika entdeckt wurde und inzwischen in zahlreichen anderen Ländern auftritt, hat weltweit Alarm ausgelöst. Biontech-Chef Sahin beschwichtigte: "Es gibt aus meiner Sicht keinen Grund, besonders beunruhigt zu sein. Das einzige, was mich momentan beunruhigt ist, dass es Menschen gibt, die noch gar nicht geimpft sind." Mehr Klarheit über die Wirksamkeit der bestehenden Impfstoffe erwartet er nach der Auswertung von Labortests in rund zwei Wochen. "Wir erwarten, dass der Schutz in gewissem Maße reduziert sein kann gegen Infektionen, aber wie stark, das müssen wir sehen." 
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