Die Corona-Krise

CORONAVIRUS-LIVETICKER - Nordrhein-Westfalen: Maskenpflicht im Unterricht ist zurück

01. Dezember 2021 - 12:38 Uhr

Im Video: Scholz für allgemeine Impfpflicht bis spätestens Anfang März

  • 12/1/202111:33:33 AM
    Maskenpflicht am Sitzplatz im Unterricht ab 2. Dezember
    Einen Monat nach Abschaffung der Maskenpflicht im Unterricht kehrt Nordrhein-Westfalen wieder um: Schüler müssen bereits ab diesem Donnerstag wieder eine Corona-Schutzmaske an ihrem Sitzplatz tragen. Das beschloss die Landesregierung am Mittwoch. Lediglich auf dem Außengelände der Schulen gelte wie bisher grundsätzlich keine Maskenpflicht, heißt es in einer Mitteilung. 

    Die Maske am Sitzplatz gelte auch wieder für Ganztags- und Betreuungsangebote und für alle sonstigen Zusammenkünfte im Schulbetrieb wie Konferenzen und Gremiensitzungen, sofern ein Mindestabstand von 1,50 Metern nicht eingehalten werden könne.
  • 12/1/20211:27:10 PM
    USA wollen wegen Omikron schärfere Test-Regeln bei Einreise
    Die USA wollen nach Medienberichten ihre Regeln zur Vorlage von Corona-Tests bei der Einreise wegen der neuen Omikron-Variante verschärfen. Demnach darf ein Negativ-Test nach Vorstellungen der nationalen Gesundheitsbehörde CDC künftig höchstens 24 Stunden vor der Abreise in die USA gemacht worden sein. 

    Bislang gilt eine Frist von drei Tagen. Zudem soll es nach Informationen der "Washington Post" möglicherweise Vorschriften zu verpflichtenden Tests und einer Zeit der Selbst-Isolierung nach der Einreise geben.
  • 12/1/20211:25:43 PM
    NRW will Kindern von fünf bis zwölf Impfangebot machen
    Nordrhein-Westfalen will nach den Worten von Ministerpräsident Hendrik Wüst Kindern von fünf bis zwölf eine Coronaschutzimpfung anbieten. "Auch wenn die meisten Kinder eine Corona-Erkrankung ohne schwerwiegende Symptome überstehen, sind einige doch schwer betroffen und Spätfolgen sind zu befürchten", sagt Wüst im Landtag. 

    "Deshalb wollen wir Kindern von fünf bis zwölf so schnell wie möglich ein Impfangebot unterbreiten." NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann sei dazu in Gesprächen mit Kinderärzten.
  • 12/1/20211:20:55 PM
    Hamburger Virologin Addo rät zu Corona-Impfung bei Kindern
    Die Hamburger Virologin Marylyn Addo hat zu einer Corona-Impfung bei Kindern geraten. Inzwischen gebe es relativ viele Sicherheitsdaten zu Impfungen in verschiedenen Altersgruppen, auch bei Kindern, sagte die Leiterin der Infektiologie am Universitätskrankenhaus Hamburg-Eppendorf (UKE) in Hamburg. Und "die Wirksamkeit bei den Kindern war sehr hoch, die Verträglichkeit war sehr hoch, besser sogar als bei den Erwachsenen".

    Natürlich müssten vor einer Impfung von Kindern die Eltern individuell beraten werden, betonte Addo. Die Risiko-Nutzen-Bewertung sei jedoch in den meisten Fällen sehr eindeutig. "Meine Kinder sind beide geimpft."
  • 12/1/20211:19:16 PM
    Von der Leyen aufgeschlossen für Debatte zu EU-weiter Impfpflicht
    EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat sich aufgeschlossen für eine europaweite Debatte über eine Impfpflicht gegen das Coronavirus gezeigt. "Es ist verständlich und angemessen, dass wir jetzt eine Diskussion darüber führen, wie wir eine Impfpflicht in der Europäischen Union fördern und möglicherweise in Erwägung ziehen können", sagte die gelernte Medizinerin in Brüssel. Die Entscheidung liege jedoch in der Verantwortung der jeweiligen nationalen Regierungen.

    "Wir haben die lebensrettenden Impfstoffe, aber sie werden nicht überall in ausreichendem Maße eingesetzt", sagte die CDU-Politikerin weiter. Dadurch kämen enorme Gesundheitskosten auf die Gesellschaft zu. Rund 150 Millionen Menschen in der EU seien noch nicht geimpft. In Deutschland plädiert der designierte Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) dafür, dass spätestens Anfang März eine allgemeine Impfpflicht gilt.
  • 12/1/20211:05:00 PM
    Drei Omikron-Fälle in der Schweiz bestätigt
    In der Schweiz sind drei Fälle der neuen Coronavirus-Variante Omikron nachgewiesen worden. Das Ergebnis sei mit einer Sequenzierung bestätigt worden, sagte eine Sprecherin des Bundesamtes für Gesundheit. 

    Einer der Fälle betreffe einen doppelt geimpften 19-jährigen Schüler aus der Stadt Basel, berichteten die dortigen Behörden. Der Fall sei bei einem regelmäßigen Massentest an der Schule entdeckt und dann im Einzeltest nachgewiesen worden. Wo sich der Teenager angesteckt hat, war zunächst unbekannt. Er sei nicht verreist gewesen. Der Junge habe leichte Covid-19-Symptome.

    Ein weiterer Fall wurden im Kanton Basel bestätigt. Wo der dritte Fall entdeckt wurde, war zunächst unklar.
  • 12/1/20211:02:00 PM
    Boris Johnson weist Bericht über verbotene Lockdown-Partys zurück
    Der britische Premierminister Boris Johnson hat einen Bericht über verbotene Lockdown-Partys in seinem Amtsitz in der Downing Street zurückgewiesen. "Alle Richtlinien sind von [Downing Street] Nummer 10 befolgt worden", sagte Johnson am Mittwoch im Londoner Unterhaus auf die Frage nach einer angeblichen Weihnachtsfeier im Dezember 2020, bei der sich Dutzende Mitarbeiter vergnügt haben sollen, während sich das Land im strikten Lockdown befand. 

    Der "Mirror" berichtete neben der angeblich von Johnson geduldeten Weihnachtsfeier noch von einer weiteren Party in der Downing Street im November 2020, bei der Johnson zum Abschied eines Beraters selbst eine Rede gehalten haben soll. Bei beiden Feiern sollen 40 bis 50 Menschen dabei gewesen sein, was unter den damaligen Corona-Beschränkungen illegal gewesen wäre. Eine vom "Mirror" zitierte, nicht-genannte Insider-Quelle erzählte: "Es war ein Corona-Alptraum."
  • 12/1/202112:25:56 PM
    NRW will Clubs und Diskotheken schließen
    Infolge der hohen Corona-Neuinfektionszahlen will Nordrhein-Westfalen Clubs und Diskotheken schließen. Das kündigte Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) in einer Sondersitzung des Düsseldorfer Landtags zur Corona-Krise an. Konkrete Maßnahmen sollen nach der an diesem Donnerstag erwarteten Ministerpräsidentenkonferenz auf dem Verordnungsweg umgesetzt werden. 

    Auch Fußballspiele mit über 50.000 Zuschauern, die noch dazu keine Masken trügen, werde es nicht mehr geben, sagte Wüst. Bei Großveranstaltungen würden die Kapazitäten begrenzt. Bei den konkreten Vorgaben will Wüst zunächst auf möglichst bundeseinheitliche Standards setzen.
  • 12/1/202112:24:21 PM
    Impfen bald auch Tierärzte gegen Corona?
    Der Bundesverband Praktizierender Tierärzte hält nach Rufen aus der Politik eine Beteiligung von Veterinären an den Corona-Impfungen unter bestimmten Voraussetzungen für machbar. "Grundsätzlich von der medizinischen Ausbildung können wir das leisten", sagte die Verbandssprecherin, Tierärztin Astrid Behr, der Deutschen Presse-Agentur und fügte hinzu: "Machbar ist es." Nach ihren Angaben impfen beispielsweise in den USA Tierärzte schon lange. 

    Allerdings müsse die Haftung geregelt und der politische Wille vorhanden sein. Es sei etwa vorstellbar, dass Tierärzte gemeinsam mit Humanmedizinern freiwillig in einer Hausarztpraxis, in einem Impfzentrum oder auch als Teil eines mobilen Impfteams impfen. Gegen Corona impfende Tierärzte könnten auch ein Vorteil sein für ländliche Gegenden, in denen die ärztliche Versorgung nicht gegeben sei. Dann müsste allerdings auch geregelt sein, dass Tierärzte im Fall eines allergischen Schocks bei der Corona-Schutzimpfung handeln dürften. 

    Nordrhein-Westfalens Familienminister und Vize-Regierungschef Joachim Stamp (FDP) hatte im Landtag vor einer Woche dafür plädiert, dass unter anderem auch Veterinäre die Erlaubnis erhalten sollten, bei den vielen nötigen Corona-Schutzimpfungen gegen Covid-19 mitzumachen.
  • 12/1/202111:51:56 AM
    Weiterer Omikron-Verdachtsfall in Recklinghausen, zwei in Kleve
    Bei einem Rückkehrer von einer Auslandsreise im Kreis Recklinghausen untersuchen Gesundheitsbehörden einen weiteren Verdacht auf die Corona-Mutation Omikron. Das teilten das NRW-Gesundheitsministerium und der Kreis mit. Nähere Angaben zur Person wie zum Geschlecht, Alter und Reiseweg gab es aus Gründen des Persönlichkeitsschutzes nicht.

    Zuvor hatte das Ministerium am Mittwochmorgen die erste bestätigte Omikron-Infektion in Nordrhein-Westfalen gemeldet. Betroffen ist eine Person, die am 21. November aus Südafrika eingereist ist und dort Kontakt zu einem mittlerweile positiv getesteten Fall hatte, wie die Stadt mitteilte.

    Zwei weitere offene Omikron-Verdachtsfälle gibt es in Rees im Kreis Kleve. Hier laufen die Untersuchungen noch. In dem ersten Reeser Fall war die vollständig geimpfte Person mit ihrem Partner am 24. November in Frankfurt am Main aus Südafrika eingetroffen. Am Folgetag seien dann Krankheitssymptome aufgetreten. Beide Personen befänden sich in Quarantäne. Der zweite Reeser Verdachtsfall bezieht sich auf zwei andere Personen, die sich mit den Betroffenen des ersten Falles in Südafrika getroffen haben. Auch sie sind in Quarantäne, wie der Kreis bereits am Dienstag mitgeteilt hatte.
  • 12/1/202111:50:04 AM
    RKI: Mehr als 800.000 Impfungen am Dienstag - Impfquote bei 68,6
    In Deutschland sind inzwischen mindestens 57 Millionen Menschen vollständig gegen Covid-19 geimpft. Das sind 68,6 Prozent der Gesamtbevölkerung, wie aus dem Impfdashboard des Robert Koch-Instituts vom Mittwoch hervorgeht. Am Dienstag wurden demnach rund 807.000 Dosen verabreicht. Dabei handelte es sich um 90.729 Erstimpfungen, 59.847 Zweit- und 656.743 Auffrischungsimpfungen. 

    Zum Vergleich: Am Dienstag vor einer Woche (23.11.) wurden 96.410 Erstimpfungen verzeichnet, vor zwei Wochen (16.11.) waren es 63.365. Es gab in diesem Monat allerdings auch schon deutlich höhere Werte: So wurden am 24. und 25. November jeweils fast 120.000 Erstimpfungen registriert.
  • 12/1/202111:48:17 AM
    Trotz Quarantäne und positivem Coronatest: Mann geht auf Baustelle arbeiten
    Im Landkreis Forchheim in Bayern ist ein Mann trotz seiner Corona-Infektion auf einer Baustelle arbeiten gegangen. Wie "In Franken" berichtet, stellten Polizeibeamte bei einer Überprüfung fest, dass der 53-Jährige trotz auferlegter Quarantäne seiner Arbeit nachging. Ihm droht jetzt eine Anzeige wegen Verstoßes gegen das Infektionsschutzgesetz. 
  • 12/1/202111:43:00 AM
    Studie: Corona-Pandemie gibt Rechtspopulisten europaweit Rückenwind
    Die Corona-Pandemie hat Rechtspopulisten in ganz Europa Rückenwind verschafft. Das ist ein zentraler Befund einer Studie des Mercator Forums Migration und Demokratie (Midem) an der Technischen Universität Dresden. Wissenschaftler hatten dafür Beiträge populistischer Parteien in zwölf Ländern quanitativ und qualitativ analysiert.

    "Krisenzeiten sind immer Einfalltore für Unzufriedenheit und Protest", sagte Midem-Chef Hans Vorländer bei der Vorstellung der Studie "Corona und Rechtspopulismus" in Dresden. In solchen Zeiten hätten politische Kräfte leichtes Spiel, Sorgen, Ängste und Ressentiments zu schüren und Eliten, Institutionen oder gar ein ganzen System an den Pranger zu stellen. So sei es auch schon in der Migrationskrise gewesen.

    Allerdings differenziert die Analyse auch klar. Generell sei Corona nicht unbedingt ein Gewinnerthema für Rechtspopulisten gewesen, sagte Vorländer. "Aber sie konnten dort reüssieren, wo sie schon bestehende Entfremdungserfahrungen und populistische Einstellungen einzelner Bevölkerungsgruppen mit ihre Systemkritik aufzugreifen und zuzuspitzen vermochten."
  • 12/1/202111:37:00 AM
    Erneut Corona-Fall bei Werder Bremen - mehrere Spieler in Quarantäne
    Beim Fußball-Zweitligisten Werder Bremen gibt es erneut einen Corona-Fall im Team. Der Offensivspieler Eren Dinkci wird im Heimspiel gegen Erzgebirge Aue am Freitag fehlen, wie der Fußball-Zweitligist mitteilte. Der 19-Jährige, der sich in häuslicher Quarantäne befinde, sei vollständig geimpft. Dinkci kam bisher auf elf Einsätze.

    Dinkci ist der vierte Spieler, der sich in dieser Woche in Isolation begeben musste. Zu Beginn der Woche hatte der Tabellenzehnte berichtet, dass Nachwuchsspieler Fabio Chiarodia positiv getestet worden war. Mittelfeldspieler Niklas Schmidt und Neuzugang Mitchell Weiser begaben sich auch in Quarantäne. Bereits vergangene Woche waren Mittelfeldspieler Nicolai Rapp und Interimstrainer Danijel Zenkovic positiv auf das Virus getestet worden.
  • 12/1/202111:30:00 AM
    Bund: Genug Dosen für mehr Corona-Auffrischimpfungen verfügbar
    Für die bis Jahresende geplante Beschleunigung von Corona-Auffrischimpfungen ist laut Bundesgesundheitsministerium genug Impfstoff verfügbar. Aktuell würden bis einschließlich nächster Woche 28 Millionen Dosen ausgeliefert, sagte ein Sprecher in Berlin. 

    Eine Knappheit sei nicht zu sehen. Es hänge aber auch vom Bestellverhalten von Praxen und Impfstellen ab, dass Impfstoff sie erreiche. In der vergangenen Woche habe es einzelne Nachbestellungen gegeben, die dann häufig nicht mehr bedienbar gewesen seien. Den Bund hätten Rückmeldungen aus zehn Ländern erreicht, dass es Probleme gebe - beispielsweise Hessen habe sich aber nicht vorab deswegen gemeldet.
  • 12/1/202111:29:44 AM
    Corona-Ausbruch auf Kreuzfahrtschiff
    Auf dem Kreuzfahrtschiff "Artania", das am Morgen Bremerhaven erreicht hat, haben sich mehr als 20 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Alle Betroffenen seien geimpft gewesen. Zehn der Infizierten hatten das Schiff bereits in Portugal verlassen. Beim Einlaufen in Bremerhaven befanden sich zehn infizierte Besatzungsmitglieder und zwei betroffene Passagiere an Bord. Diese müssen sich nun in Quarantäne begeben. Alle gesunden Passagiere können wie geplant ihre Heimreise antreten. Eine neue Reise des Schiffes zu den Kanaren wurde abgesagt.

  • 12/1/202110:58:00 AM
    WHO will globalen Pandemie-Pakt schließen 
    Zur besseren Vorbereitung auf künftige Pandemien wollen die 194 Mitgliedsländer der Weltgesundheitsorganisation (WHO) einen internationalen Pakt schließen. Darauf einigten sie sich am Mittwoch zum Abschluss ihrer Sondersitzung in Genf im Konsens. 

    Allerdings wird das Werk wohl erst in zweieinhalb Jahren fertig sein, wie aus dem Beschluss hervorgeht. Eine Arbeitsgruppe soll zwar vor dem 1. März 2022 Beratungen aufnehmen. Aber sie soll die Abschlussergebnisse erst zur Jahresversammlung im Frühjahr 2024 präsentieren.
  • 12/1/202110:56:00 AM
    Teichert: Gesundheitsämter kommen mit Corona-Melden nicht hinterher
    Viele Gesundheitsämter kommen derzeit beim Bearbeiten von positiven Corona-Nachweisen laut der Verbandschefin der Amtsärzte nicht mehr hinterher. "Ich gehe davon aus, dass die gemeldeten Zahlen nur ein Teil der positiven Nachweise sind", sagte die Vorstandsvorsitzende des Bundesverbands der Ärztinnen und Ärzte des Öffentlichen Gesundheitsdienstes (BVÖGD), Ute Teichert, der Deutschen Presse-Agentur. 

    Die Gesundheitsämter können demnach - mit regionalen Unterschieden - eingehende Meldungen von Corona-Fällen nicht mehr zeitnah an das zuständige Robert Koch-Institut (RKI) weitergeben, eine Untererfassung sei die Folge.
  • 12/1/202110:42:05 AM
    Alter Corona-Krisenstab wird aufgelöst
    Der bisher mit der Pandemie-Bekämpfung betraute Krisenstab der Bundesministerien für Inneres und Gesundheit wird aufgelöst. "Aktuell bestehen Arbeitskontakte zwischen dem alten und dem neuen Krisenstab der Bundesregierung, um einen geordneten Übergang sicherzustellen", sagte der Sprecher des Bundesinnenministeriums, Steve Alter, am Mittwoch auf Anfrage. Es sei vorgesehen, dass es nach dieser "Phase der Aufgabenübertragung" keine Doppelstrukturen geben werde. 

    Der designierte Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) hatte am Dienstag Generalmajor Carsten Breuer als Leiter eines neuen Bund-Länder-Krisenstabs im Kanzleramt vorgestellt. Dieser soll die Koordinierung der Impfkampagne mit Lieferungen und Verteilung übernehmen.
  • 12/1/202110:37:00 AM
    Thüringer Intensivkoordinator: Patienten auf Warteliste sterben teils
    Die Situation auf den Intensivstationen im Hochinzidenzland Thüringen bleibt sehr angespannt. Planbare Operationen von Patienten etwa mit Krebs- oder Herzklappen-Erkrankungen würden aufgeschoben, sagte der Intensivkoordinator des Landes, Michael Bauer. "Für die bedeutet das unter Umständen den Tod auf der Warteliste oder eine wesentlich schlechtere Prognose." Einige seien bereits gestorben. 
    "In dem Moment, wo ich als Arzt priorisiere und sage, jemand muss auf die Warteliste, mache ich natürlich eine milde Form einer Triage", sagte er weiter. Meistens gehe das gut, aber nicht immer. Es sei bei Krebs auch die Frage, wie viele Menschen dadurch aus einem noch heilbaren Stadium in ein Stadium kommen, wo sie etliche Lebensjahre einbüßten. 

    "Wir kommen jetzt schon in Bereiche, in denen wir Medizin machen, die wir eigentlich nicht machen wollen." Das nähmen die Leute in Kauf, die die Realität hartnäckig leugneten, sagte er mit Blick auf den großen Anteil ungeimpfter Corona-Patienten auf den Intensivstationen.
  • 12/1/202110:29:00 AM
    In Portugal gilt wieder Corona-Notfallzustand
    In Portugal gilt seit Mittwoch wegen steigender Corona-Zahlen wieder der Notfallzustand mit neuen Beschränkungen und Testregeln. Alle Besucher, die auf dem Luftweg einreisen, müssen nun einen negativen Test vorweisen - selbst dann, wenn sie geimpft oder genesen sind. Homeoffice wird von der Regierung in Lissabon "dringend empfohlen". Zudem wird es nach den Jahresendfeiertagen eine "Woche der Zurückhaltung" mit obligatorischem Homeoffice sowie mit geschlossenen Schulen, Universitäten, Bars und Diskotheken geben. 

    Geimpfte und Genesene müssen seit Mittwoch wie Ungeimpfte beim Besuch von Bars und Discos, von Krankenhäusern und Seniorenheimen sowie von Großveranstaltungen ohne feste nummerierte Plätze einen negativen PCR- oder Antigen-Test vorlegen, berichtete die Zeitung "Público". Neben anderen Maßnahmen gilt auch wieder eine generelle Maskenpflicht in allen geschlossenen öffentlichen Räumen. Zum Besuch von Restaurants, Fitnesszentren, touristischen Einrichtungen und Veranstaltungen mit nummerierten Plätzen gilt die 3G-Regel.
  • 12/1/202110:27:00 AM
    Handel hält 2G-Regel für den Einzelhandel für rechtswidrig
    Der Handelsverband Deutschland (HDE) hält die drohende bundesweite Einführung der 2G-Regel für große Teile des Einzelhandels für rechtswidrig. In einem Brief an die amtierende Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und den voraussichtlichen nächsten Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) schrieb HDE-Präsident Josef Sanktjohanser, die 2G-Regel verletze die Berufsfreiheit der Einzelhändler und verstoße außerdem gegen den allgemeinen Gleichheitsgrundsatz. 

    Wenn Händler lediglich geimpften und genesenen Verbrauchern den Zugang zu ihren Läden gestatten dürften, sei dies «unverhältnismäßig und daher rechtswidrig». Er stützte sich dabei auf ein aktuelles Gutachten der Rechtsanwaltskanzlei Noerr.
  • 12/1/202110:18:00 AM
    BVB rechnet mit Corona-Einschränkungen: Club storniert Bayern-Tickets
    Borussia Dortmund storniert die bereits verkauften Tickets für das Topspiel gegen den FC Bayern München. Der Grund dafür ist, dass der Fußball-Bundesligist mit einer coronabedingten Reduzierung der Stadionkapazität durch die Landesregierung in den kommenden Tagen rechnet. Alle auf Basis der aktuellen Coronaschutzverordnung des Landes Nordrhein-Westfalen zur Verfügung stehenden 67.000 Karten für die Partie an diesem Samstag waren laut BVB bereits verkauft gewesen. Die Ticketkäufer erhalten ihr Geld zurück. 

    "Sobald die politische Entscheidung über zulässige künftige Stadion-Auslastungen in Nordrhein-Westfalen getroffen worden ist und uns in dieser Sache gesicherte Erkenntnisse vorliegen, werden wir über den neuen Vorverkauf informieren", hieß es in einer Vereinsmitteilung der Dortmunder.
  • 12/1/20219:45:42 AM
    Saudi-Arabien meldet ersten Omikron-Fall - Patient isoliert
    In Saudi-Arabien ist ein Fall der Coronavirus-Variante Omikron festgestellt worden. Der Infizierte sei aus einem nordafrikanischen Land nach Saudi-Arabien eingereist, teilte das Gesundheitsministerium der staatlichen Nachrichtenagentur SPA zufolge am Mittwoch mit. Er und seine Kontaktpersonen seien isoliert worden. In der Nahost-Region waren - abgesehen von Israel - bisher keine Omikron-Infektionen bekannt geworden.
  • 12/1/20219:07:47 AM
    Wirkt die Impfung gegen Omikron? Biontech-Chef Sahin zuversichtlich
    Biontech-Chef Ugur Sahin zeigt sich zuversichtlich, dass Corona-Impfstoffe sowohl bei der neuen Virusvariante Omikron als auch weiteren womöglich folgenden Virusvarianten vor schweren Krankheitsverläufen schützen werden. Omikron sei nicht die erste Corona-Variante, die aufgetaucht sei, sagte Sahin in Mainz bei der Verleihung des diesjährigen Preises der türkischen Aydin-Dogan-Stiftung an ihn und seine Frau Özlem Türeci.
  • 12/1/20219:07:21 AM
    Im Video: Zwei Familien diskutieren über die U12-Impfungen
  • 12/1/20218:59:20 AM
    Linken-Spitze für Lockdown und Impfpflicht
    Die Linke befürwortet angesichts der angespannten Corona-Lage die Einführung einer allgemeinen Impfpflicht und spricht sich für einen Lockdown aus. "Wir brauchen jetzt akute Maßnahmen. Die Linke steht an der Seite der Wissenschaft und fordert deshalb einen Lockdown sowie eine allgemeine Impfpflicht für Volljährige als Mittel zum Kampf gegen die herrschende Sars-CoV-2-Pandemie", heißt es in einem Beschluss des Parteivorstands vom Dienstagabend. 

    Die Impfpflicht werde die vierte Corona-Welle nicht mehr brechen können, sei aber als Ultima Ratio ein entscheidendes Instrument, weitere Wellen zu verhindern und Menschenleben zu retten. Eine Impfpflicht nur für bestimmte Berufsgruppen lehnt die Linke ab, da sie das Problem aus ihrer Sicht nicht lösen und noch mehr Druck und Verantwortung auf das Pflegepersonal abladen würde.
  • 12/1/20218:58:00 AM
    Müller rechnet bundesweit mit Schließung von Clubs und Diskotheken
    Berlins noch amtierender Regierender Bürgermeister, Michael Müller (SPD), geht von einer erneuten Schließung von Clubs und Diskotheken aufgrund der Corona-Pandemie aus. "Die Einschränkung von Diskotheken und Clubs, das wird auch bundesweit sicherlich beschlossen werden", sagte Müller am Mittwochabend in der RBB-Sendung "Wir müssen reden" mit Blick auf die neuerlichen Bund-Länder-Gespräche an diesem Donnerstag zu weiteren Maßnahmen. 

    Müller rechne zudem damit, dass auch die Zuschauerbegrenzung in Fußballstadien weiter runtergeschraubt werden könnte. "50.000 werden wir nicht mehr sehen, davon bin ich fest überzeugt, das hat nun jeder Ministerpräsident verstanden." In Berlin sind bei Großveranstaltungen im Olympiastadion demnach derzeit 5.000 Zuschauer zugelassen. Hier sei "die Fahnenstange" aber noch nicht erreicht.
  • 12/1/20218:54:27 AM
    Spahn: EU bekommt Kinder-Impfstoff eine Woche früher
    Der Impfstoff für Kinder zwischen fünf und elf Jahren kann eine Woche früher als ursprünglich geplant ausgeliefert werden. Das teilte der geschäftsführende Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) auf Twitter mit. 

    Ursprünglicher Termin für die Lieferung war der 20. Dezember. "Angesichts der aktuellen Pandemielage ist das wichtig für Eltern und Kinder, die sich schützen wollen." 
  • 12/1/20218:22:19 AM
    Schwesig: 2G im Einzelhandel muss bundesweit kommen
    Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig rechnet mit weiteren Verschärfungen der Corona-Regeln in Deutschland. Sie gehe fest davon aus, dass etwa 2G (geimpft oder genesen) im Einzelhandel komme, sagte die SPD-Politikerin im ZDF-"Morgenmagazin". "Es ist wichtig, dass wir deutschlandweit diese Regel bekommen." Es sei dann faktisch auch ein Stück weit einen Lockdown für Ungeimpfte.

    "Ungeimpfte dürfen dann nicht mehr so einfach shoppen gehen." Zudem dürfen sie bereits jetzt bei der 2G-Regel, die in den Ländern herrscht, nicht mehr ins Restaurant oder Theater. "Das ist eine Konsequenz daraus, dass gerade die, die sich nicht impfen lassen haben, ein Großteil des Infektionsgeschehens zu verantworten haben."
  • 12/1/20218:20:56 AM
    Österreichs Krankenhäuser überfüllt - Bereits Triagen nötig
    n den Krankenhäusern in Österreich kommt es der Regierung zufolge angesichts der hohen Zahl an Corona-Patienten bereits zu Triagen. Der seit über einer Woche geltende Lockdown würde zwar mittlerweile Wirkung zeigen, die Infektionszahlen wären aber weiterhin auf einem sehr hohen Niveau und die Lage in den Krankenhäusern sei dramatisch, sagte Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein (Grüne) am Dienstagabend im Hauptausschuss des Parlaments. Triagen würden bereits nicht nur bei leichten Operationen, sondern auch bei jenen für Krebspatienten stattfinden, sagte der Minister. In manchen Fällen müsse darüber entschieden werden, welcher Patient mehr Überlebenschancen habe. 

    "Die Intensivstationen waren in der Pandemie noch nie so voll wie heute", sagte Mückstein. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums vom Dienstag befinden sich derzeit 3.458 Personen aufgrund des Coronavirus im Krankenhaus in Behandlung, davon werden 642 auf Intensivstationen betreut. Laut Mückstein wird sich die Kapazitätslage in den nächsten ein, zwei Wochen weiter zuspitzen - vor allem im Hinblick auf personelle Ressourcen.
  • 12/1/20217:52:42 AM
    Stiko-Chef Mertens: Tests entdecken auch Omikron-Variante
    Die neue Coronavirus-Variante Omikron kann nach den Worten des Vorsitzenden der Ständigen Impfkommission (Stiko), Thomas Mertens, mit den allgemein verwendeten PCR- und Antigentests entdeckt werden. Das sei eine "sehr gute Nachricht", sagte Mertens der "Schwäbischen Zeitung". Für die Omikron-Variante gibt es bereits erste Nachweise in Deutschland.
  • 12/1/20217:50:46 AM
    Erste Omikron-Fälle in Nigeria bereits im Oktober
    In Nigeria sind die ersten Omikron-Fälle bereits im Oktober aufgetaucht. Allerdings sei die neue Variante des Coronavirus erst jetzt bei einer nachträglichen Sequenzierung nachwiesen worden, teilt die Gesundheitsbehörde NCDC mit. Es habe sich um Corona-positiv getestete Reisende nach Nigeria gehandelt, deren Proben im Oktober gesammelt worden sei. Weitere Details wurden nicht genannt. Zudem bestätigten sich zwei aktuelle Verdachtsfälle. Zwei Personen, die vergangene Woche aus Südafrika eingereist seien, seien positiv auf die Omikron-Variante getestet worden.
  • 12/1/20217:43:34 AM
    Studie: Drei von vier Beschäftigten wollen nicht mehr täglich im Büro arbeiten
    Viele Beschäftigte haben das Homeoffice in der Corona-Krise schätzen gelernt. Einer am Mittwoch veröffentlichten Studie des Meinungsforschungsinstituts Kantar im Auftrag der Kollaborationsplattform Slack zufolge wollen 73 Prozent der rund 2.000 Befragten nicht mehr täglich im Büro arbeiten. 40 Prozent würden sogar überlegen, ihren Job zu wechseln, wenn sie fünf Tage die Woche ins Büro müssten. Bei den unter 40-Jährigen ist dieser Anteil mit 60 Prozent noch höher.
    Das beliebteste Arbeitsmodell ist der Studie zufolge eine Mischung aus Homeoffice und Büroarbeit: Im Schnitt wollten die Befragten drei Tage die Woche im Büro und zwei Tage von Zuhause aus arbeiten. Dabei sind Dienstag und Mittwoch die beliebtesten Bürotage.
  • 12/1/20217:42:05 AM
    Divi-Präsident: "Vor Weihnachten etwa 6.000 Corona-Intensivpatienten"
    Der Präsident der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (Divi), Gernot Marx, rechnet mit etwa 6.000 Corona-Intensivpatienten bis Weihnachten. Dies sei unabhängig davon, was jetzt von der Politik an Maßnahmen beschlossen werde, sagt er im ZDF. Die Lage sei "besonders bedrohlich", weil etwa 4.000 Intensivbetten weniger als vor einem Jahr zur Verfügung stünden. "Die Lage wird wirklich zunehmend enger", sagt er. Marx fordert von den Ampel-Parteien die Wiedereinführung der epidemischen Lage von nationaler Tragweite. Auch ein zeitlich begrenzter Lockdown oder eine bundesweite Notbremse könne helfen. "Wir müssen die Kliniken vor dem Kollaps bewahren." Der bisherige Höchststand an Corona-Intensivpatienten lag am 3. Januar bei 5.745.
  • 12/1/20217:23:00 AM
    Schwesig - Brauchen Kontaktbeschränkungen auch für Geimpfte
    Um die Pandemie effektiv zu bekämpfen, muss es nach Ansicht von Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig auch Kontaktbeschränkungen für Geimpfte geben. "Der Bund muss die Rechtslage ändern an der Stelle", sagt die SPD-Politikerin im ZDF. Sicherlich müssten die Beschränkungen für Ungeimpfte sehr viel härter ausfallen und würden auch verschärft. "Aber große Familienfeiern mit 50 Leuten wird es auch nicht mehr geben", sagt Schwesig.
  • 12/1/20215:47:00 AM
    Deutsche Bahn eröffnet Impfzentren für ihre Beschäftigten wieder
    Im Kampf gegen die vierte Corona-Welle eröffnet die Deutsche Bahn wieder ihre Impfzentren. "Allen DB-Mitarbeitenden wird eine Auffrischung bzw. eine Grundimmunisierung der Covid-19-Impfungen an zehn Standorten ermöglicht", teilte eine Sprecherin mit. Damit wolle der Konzern dazu beitragen, die Pandemie zu bekämpfen und die Beschäftigten gesund zu halten.
  • 12/1/20215:22:00 AM
    Studie: Mittelschicht bröckelt - Pandemie verstärkt Trend
    Die Mittelschicht in Deutschland bröckelt einer Studie zufolge erheblich, besonders der untere Rand ist abstiegsgefährdet. 2018 zählten 64 Prozent der Bevölkerung zur mittleren Einkommensgruppe, was im Vergleich zu 1995 - mit damals 70 Prozent - ein Schrumpfen um sechs Prozentpunkte bedeute. Das geht aus einer Analyse der Bertelsmann Stiftung und der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) hervor. Es handele sich um die aktuellsten verfügbaren Daten zu dem komplexen Thema, sagte die Arbeitsmarktexpertin der Stiftung, Natascha Hainbach.

    Demnach seien allein von 2014 bis 2017 rund 22 Prozent der Personen im erwerbsfähigen Alter zwischen 18 bis 64 Jahren in die untere Einkommensschicht gerutscht - und waren damit laut Untersuchung arm oder von Armut bedroht.
  • 12/1/20215:05:58 AM
    RKI meldet 67.186 Neuinfektionen - Inzidenz sinkt auf 442,9

    Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz ist zum zweiten Mal in Folge gesunken. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner und Woche am Mittwochmorgen mit 442,9 an. Am Montag war ein Höchstwert von 452,4 erreicht worden, am Dienstag hatte der Wert leicht darunter bei 452,2 gelegen. Vor einer Woche hatte der Wert bei 404,5 gelegen (Vormonat: 118,0). Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 67 186 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 03.55 Uhr wiedergeben. Vor genau einer Woche waren es 66 884 Ansteckungen.
    Deutschlandweit wurden nach den neuen Angaben binnen 24 Stunden 446 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 335 Todesfälle. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 5 903 999 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.
    Die Zahl der in Kliniken aufgenommenen Corona-Patienten je 100 000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen gab das RKI am Dienstag mit 5,73 an (Montag: mit 5,52). Der Wert spielt eine wesentliche Rolle für die Beurteilung des Infektionsgeschehens. Bei Überschreitung der Grenzwerte 3, 6 und 9 in den Bundesländern können dort jeweils schärfere Maßnahmen zur Bekämpfung der Pandemie verhängt werden.
    Die Zahl der Genesenen gab das RKI am Mittwoch mit 4 937 600 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 101 790.
  • 12/1/20215:05:00 AM
    Bildungsministerin: Vorkehrungen für Fernunterricht müssen verstärkt werden
    Die geschäftsführende Bundesbildungsministerin Anja Karliczek (CDU) hat angesichts der angespannten Corona-Lage dazu aufgerufen, Vorkehrungen für den sogenannten Fernunterricht zu verstärken. Es müsse aktuell alles versucht werden, Präsenzunterricht unter strengen Hygienevorschriften aufrecht zu erhalten, "sofern dies epidemiologisch in den einzelnen Regionen zu rechtfertigen ist", sagte sie der Deutschen Presse-Agentur.

    Man sehe aber auch, dass einige Schulen bereits wieder geschlossen sind und teilweise Wechselunterricht stattfindet. "Es sollten daher auch die Vorkehrungen für einen Distanzunterricht jetzt verstärkt werden."
  • 12/1/20214:52:00 AM
    RLP: Kinder ab 5 können für Corona-Impfung angemeldet werden
    In Rheinland-Pfalz können von diesem Mittwoch an Kinder im Alter zwischen fünf und elf Jahren für einen Termin zu einer Corona-Schutzimpfung in einem Impfzentrum angemeldet werden. Möglich ist das über das landesweite Portal www.impftermin.rlp.de.
    Derzeit steht zwar noch kein entsprechender Impfstoff zur Verfügung, die Landesregierung rechnet aber damit, dass noch vor Weihnachten mit den Impfungen kleinerer Kinder begonnen werden kann. Auch viele niedergelassene Ärzte und Kinderärzte würden sich an den Impfungen von Kindern beteiligen, die Termine dafür müssten in den Praxen angefragt werden.
    Die Ständige Impfkommission in Deutschland empfiehlt bislang nur Corona-Impfungen für Kinder ab 12 Jahren und hat noch nicht darüber entschieden, ob sie dies auch für jüngere Kinder tut.
  • 12/1/20214:50:00 AM
    Mittelstandsverband: Allgemeine Impfpflicht unumgänglich
    Der Bundesverband mittelständische Wirtschaft hat die Einführung einer allgemeinen Impfpflicht in Deutschland als unumgänglich bezeichnet. Bundesgeschäftsführer Markus Jerger sagte der Deutschen Presse-Agentur: "Endlich zeigt der designierte Bundeskanzler Scholz nach der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts Führungsstärke. Die von ihm geforderte allgemeine Impfpflicht ist nach Auffassung des Mittelstands jetzt unumgänglich geworden, um das Horrorszenario eines flächendeckenden Lockdowns zu verhindern."

    Der Verband begrüße alle Maßnahmen, die von Bund und Ländern besprochen worden seien - zur Intensivierung der Impfkampagne, zur Booster-Offensive und zur möglichen Einbeziehung der Apotheken. "Ebenso nachdrücklich plädieren wir für die stärkere Einbindung der Betriebsärzte", sagte Jerger. "Amtierende und künftige Bundesregierung müssen jetzt gemeinsam sicherstellen, dass in ausreichendem Maße Impfstoff zur Verfügung steht."

    Nach Beratungen von Bund und Ländern rückt eine allgemeine Impfpflicht näher. Es solle "eine zeitnahe Entscheidung" darüber vorbereitet werden, hieß es nach einer Schaltkonferenz am Dienstag.
  • 12/1/20214:17:00 AM
    Experte: Vielleicht einige Hundert Omikron-Fälle in Deutschland
    Nach ersten Nachweisen der Omikron-Variante in Deutschland gehen Experten von einem bereits darüber hinausgehenden Vorkommen aus. Der Zeitraum, in dem Reisende das Virus bereits international verbreiteten, betrage sicher Wochen, teilte Oliver Keppler, Vorstand am Max von Pettenkofer-Institut der Ludwig-Maximilians-Universität München der Nachrichtenagentur dpa mit. "Einige Hundert Fälle können es in Deutschland vielleicht sein."

    Die aktuellen Infektionszahlen könne man nicht mit Omikron in Verbindung bringen, das sei die Delta-Welle, betonte Keppler auch. Er halte eine größere unentdeckte Omikron-Verbreitung in Deutschland für unwahrscheinlich.
  • 12/1/20214:03:00 AM
    RKI-Chef: Ausmaß der vierten Welle zeigt sich im Frühjahr
    Das ganze Ausmaß der vierten Corona-Welle in Deutschland dürfte laut dem Präsidenten des Robert Koch-Instituts (RKI) erst in einigen Monaten deutlich werden. "Wir werden erst im Frühjahr sehen, wie schlimm diese vierte Welle wirklich ausgegangen ist", sagte RKI-Chef Lothar Wieler der Deutschen Presse-Agentur. Bei Blutspende-Untersuchungen oder bevölkerungsrepräsentativen Stichproben werde sich zum Beispiel zeigen, wie hoch der Anteil der Menschen ist, die bereits Antikörper gegen Corona gebildet haben - sei es durch Impfung oder durch Infektion. So lässt sich unter anderem das Ausmaß unerkannter Fälle besser einschätzen.
    "Je höher der Anteil der Menschen mit Antikörpern im Frühjahr ist, desto besser sieht es aus für uns", sagte Wieler mit Blick auf den erhofften Aufbau einer Grundimmunität in der Bevölkerung. Ende 2020, als es mit dem Impfen noch nicht losgegangen war, hätten erst etwa zwei Prozent der Bevölkerung die entsprechenden Antikörper gehabt, sagte Wieler. "Das heißt, wir waren sehr erfolgreich bei der Eindämmung."
  • 12/1/20213:37:00 AM
    10.000 Euro Prämie für Pflege-Rückkehrer?
    Linken-Fraktionschef Dietmar Bartsch schlägt als Prämie für die Rückkehr ehemaliger Pflegekräfte in der Coronakrise mindestens 10.000 Euro pro Kopf vor. Teil eines solchen Not-Programms müsse eine "bundesweit koordinierte Rückholaktion für Ex-Pflegekräfte" sein sowie eine fünfstellige steuerfreie Rückkehrprämie, die auch an die aktuellen Pflegekräfte als Bonus ausgezahlt werden müsse. Das sagte Bartsch den Zeitungen der Funke-Mediengruppe.

    Während der Pandemie hatten zahlreiche Pflegekräfte aus Überlastung und anderen Gründen ihrem Job den Rücken gekehrt. Dadurch stehen derzeit zum Beispiel weniger Fachkräfte auf Intensivstationen als noch vor einem Jahr zur Verfügung.

    Die Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern, Manuela Schwesig (SPD), will den derzeitigen Pflegekräften einen steuerfreien Bonus von 5.000 Euro, also höchstens die Hälfte der von Bartsch vorgeschlagenen Summe, zahlen. Dies wäre ein «ein klares Signal», sagte Schwesig am Dienstagabend bei "RTL direkt".
  • 12/1/20213:01:00 AM
    Zahnärzte-Präsident - Zahnärzte helfen gerne beim Boostern
    Deutschlands Zahnärzte sind bereit, gegen Corona zu impfen. "Wir stehen als Zahnärzteschaft bereit, bei der dringend notwendigen Beschleunigung der Booster-Impfung die ärztlichen Kollegen zu unterstützen", sagt der Präsident der Bundeszahnärztekammer, Christoph Benz, der Zeitung "Rheinische Post". 

    Die Kollegen hätten durch Studium und Praxis medizinische Expertise, sie setzten jeden Tag Spritzen. Benz fordert den Bund auf, nun rasch die gesetzlichen Grundlagen dafür zu schaffen: "Da Impfen allerdings eine rein ärztliche, keine zahnärztliche Leistung ist, muss zunächst eine gesetzliche Ausnahme geschaffen werden."
  • 12/1/20212:51:00 AM
    Niedersachsen: Weil kündigt Corona-Hilfen für betroffene Branchen an
    Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) kündigt erneute finanzielle Unterstützung für von Corona-Einschränkungen betroffen Branchen an. Auf die Frage, ob es weitere Wirtschaftshilfen von Bund und Ländern geben werden, sagt Weil der Zeitung "Rheinische Post": "Ja, muss es und wird es! Und zwar auch in den Fällen, in denen es keine förmliche Betriebsschließung gibt. 

    Das neue Bundesinfektionsschutzgesetz gibt vor, dass keine Branche komplett geschlossen werden darf. Aber natürlich haben die Schausteller recht: auch wenn die Weihnachtsmärkte durch die Vorgabe 2Gplus oder infolge einer klugen Zurückhaltung der Menschen immer weniger Kunden bekommen, dann führt das zu massiven Einnahmeverlusten. Deswegen: Wir werden den sehr betroffenen Branchen auch im zweiten Corona-Winter finanziell zur Seite stehen."
  • 12/1/20212:01:00 AM
    Verschärfung der US-Einreisebestimmungen wegen Omikron-Variante
    Reisende in die USA müssen einem Zeitungsbericht zufolge wegen der Omikron-Variante mit verschärften Corona-Tests bei der Einreise rechnen. Die US-Regierung erwäge weitere Maßnahmen, darunter eine siebentägige Quarantäne und zusätzliche verpflichtende Tests einige Tage nach der Ankunft, berichtet die "Washington Post".
  • 12/1/20211:55:00 AM
    Omikron-Variante: Erstmals zwei Fälle in Brasilien entdeckt
    In Brasilien sind am Dienstag die ersten beiden Fälle mit der neuen Coronavirus-Variante Omikron festgestellt worden. Es könnte sich dabei auch um den ersten Fall in Lateinamerika überhaupt handeln. Proben von zwei Brasilianern, die durch das renommierte Hospital Albert Einstein positiv auf die Omikron-Variante getestet wurden, würden für eine bestätigende Laboranalyse eingeschickt werden, hieß es in einer Mitteilung der brasilianischen Gesundheitsüberwachungsbehörde Anvisa am Dienstag (Ortszeit). Nach Angaben des Nachrichtenportals "G1" handelt es sich um brasilianische Missionare, die in Südafrika leben.
  • 12/1/20211:33:00 AM
    Düsseldorf: erster Omikron-Fall bestätigt
    In Düsseldorf ist nach Angaben der Stadt ein erster Fall der neuen Omikron-Variante des Coronavirus bestätigt worden. Es handle sich um eine Person, die am 21. November aus Südafrika eingereist ist und dort Kontakt zu einem mittlerweile positiv getesteten Fall hatte, wie die Stadt am späten Dienstagabend mitteilte.
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