Die Corona-Krise

CORONAVIRUS-LIVETICKER - Nach EM-Spiel in Sankt Petersburg: Infektionszahlen in Finnland steigen sprunghaft

In Finnland steigen die Corona-Zahlen nach einem EM-Spiel in Russland sprunghaft.
In Finnland steigen die Corona-Zahlen nach einem EM-Spiel in Russland sprunghaft.
© dpa, Igor Russak, cvi

24. Juni 2021 - 16:46 Uhr

  • 6/24/20212:41:26 PM
    Finnland meldet Infektionswelle durch zurückkehrende Fußballfans 
    Die finnischen Behörden machen für einen sprunghaften Anstieg der täglichen Neuinfektionen Fußball-Fans verantwortlich, die von zwei EM-Spielen aus Russland zurückgekehrt sind. Die Zahl ist von etwa 50 pro Tag auf mehr als 100 angestiegen, wie aus offiziellen Daten hervorgeht. "Das sind Leute, die die Spiele besucht haben", sagt der für die Krankenhäuser am zentralen Grenzübergang zuständige Mediziner Risto Pietikainen der Nachrichtenagentur Reuters. Einem Mitarbeiter des finnischen Gesundheitsinstituts zufolge wurden die meisten Infektionen bei Personen festgestellt, die am 22. Juni in 15 Bussen aus Sankt Petersburg nach Hause gereist waren.
  • 6/24/20214:05:55 PM
    60 Prozent der EU-Bürger haben bald ihre erste Impfung erhalten 
    Bis Sonntag sollen 220 Millionen Europäer mindestens einmal gegen Covid-19 geimpft sein - rund 60 Prozent der Erwachsenen in der EU. Die Zahl nannte EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen am Donnerstag beim EU-Gipfel. Für Juli erwartet die Kommission dann noch einmal die Lieferung von mindestens 90 Millionen Impfdosen von Biontech, Moderna und Johnson & Johnson. Hinzu kommen könnten mehr als 30 Millionen Dosen von Astrazeneca, was aber nicht bestätigt sei.
  • 6/24/20213:15:25 PM
    Hunderte Abiturienten auf Mallorca-Abschlussfahrt infiziert 
    Nach dem Schulabschluss ordentlich feiern – das wollten Hunderte spanische Schüler auf der Balearen-Insel Mallorca. Damit sollen sie nun für einen Massenausbruch des Coronavirus gesorgt haben. Allein in Madrid wurden 245 Jugendliche und junge Erwachsene gemeldet, die sich auf ihrer Abschlussfahrt infiziert haben. Wie die Zeitung "El Mundo" berichtet, sind sechs weitere Regionen betroffen. Mehr dazu lesen Sie hier. 
  • 6/24/20212:34:58 PM
    Spanien lockert Maskenpflicht ab Samstag 
    Die Maskenpflicht wird in Spanien erheblich gelockert. Ab Samstag müsse der Mund-Nasen-Schutz im Freien nicht mehr immer und überall getragen werden, teilte die spanische Regierung in Madrid mit. Einem Dekret zufolge müssen die Menschen unterwegs weiterhin eine Maske bei sich tragen und aufsetzen, wenn ein Mindestabstand von eineinhalb Metern zu haushaltsfremden Personen nicht eingehalten werden kann. In geschlossenen öffentlichen Räumen und in öffentlichen Verkehrsmitteln bleibt es weiterhin bei der Maskenpflicht. 
  • 6/24/20212:32:28 PM
    Zahlen steigen: Portugal verzichtet auf weitere Lockerungen 
    Angesichts steigender Fallzahlen verzichtet Portugal auf geplante Lockerungen. Zudem müssen Gaststätten und Cafes in Lissabon am Wochenende um 15.30 Uhr schließen, teilt die Regierung mit. Wer die Region um die Hauptstadt betreten oder verlassen wolle, werde einen Impfnachweis oder einen negativen Corona-Test benötigen. Der Ausbruch in Lissabon geht auf die Delta-Variante zurück.
  • 6/24/20211:47:43 PM
    NRW will Ende September Impfzentren schließen
    Nordrhein-Westfalen will die Impfzentren Ende September schließen. Diese würden in ihrer jetzigen Form dann nicht mehr benötigt, sagt NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann. "Die Impfzentren kosten jeden Monat 90/91 Millionen Euro." Die eine Hälfte trage das Land, die andere der Bund. Wenn alle geimpft seien, brauche man diese nicht mehr. 

    In NRW solle es dann noch kommunale, regionale Impfteams geben, so der Gesundheitsminister. Hierfür werde derzeit an einem Konzept gearbeitet. Die Teams könnten dann etwa in Behindertenwerkstätten, Altenheimen oder Dorfgemeinschaftshäusern impfen. Das ganze Laumann-Interview sehen Sie hier:
  • 6/24/20211:41:04 PM
    Baden-Württemberg nutzt J&J in Regionen mit Delta-Fällen
    Das baden-württembergische Gesundheitsministerium will zusätzliche Impfdosen von Johnson & Johnson vor allem in Regionen einsetzen, in denen sich die Delta-Variante ausgebreitet hat. Der Bund habe für Anfang Juli eine zusätzliche Lieferung nach Baden-Württemberg angekündigt, teilt das Ministerium mit. Diese wolle man gezielt an Kreise verteilen, in denen Corona-Fälle mit der Delta-Variante nachgewiesen worden seien. Bis zum 21. Juni betreffe dies 40 Kreise.
  • 6/24/20211:23:25 PM
    Mallorca erwägt Gastronomie-Schließungen
    Erst Ende Mai hat der beliebte Bierkönig an der Schinkenstraße auf Mallorca – nach rund neun Monaten Zwangspause – wieder öffnen dürfen. Jetzt soll laut der spanischen Zeitung "Diario de Mallorca" die Regierung darüber beraten, ob es besser wäre, die berühmte Partymeile Mallorcas wieder zu schließen. Der mutmaßliche Grund: zu viel Party unter zu wenig Beachtung der Corona-Regeln. RTL-Reporterin Eva Rullmann ist vor Ort und bestätigt: "Es gibt junge Leute, die hier gegen das Alkoholverbot in der Öffentlichkeit verstoßen und nachts auf der offenen Straße feiern. Es wird darüber diskutiert, die Groß-Gastronomien an bekannten Urlaubsorten, wie hier auf der Schinkenstraße, wieder zu schließen. Das sorgt natürlich für großen Unmut bei den Gastronomen, weil sie sich an die Auflagen halten."
  • 6/24/20211:20:28 PM
    Vizekanzler Scholz macht Hoffnung: "Wir lassen die Pandemie allmählich hinter uns"
    Mit Blick auf die aktuelle Corona-Lage in Deutschland hat Vizekanzler und SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz als "wichtigste Botschaft" hervorgehoben: "Wir lassen die Pandemie allmählich hinter uns. Wir können diesen Sommer auch genießen, aber wir müssen vorsichtig bleiben", sagte Scholz in der Sendung "Frühstart" von RTL/ntv im Gespräch mit Philipp Sandmann. Scholz fügte jedoch hinzu, dass er sich sicher sei, dass Abstandsregeln und das Maskentragen "wo man sich eng begegnet, noch eine lange Zeit notwendig sein werden."
  • 6/24/20211:17:54 PM
    Erneute Belege für Herzmuskelentzündung nach mRNA-Impfung bei jungen Männern
    Können die Corona-Impfungen mit mRNA-Impfstoffen Herzentzündungen auslösen? Die US-Seuchenbehörde CDC sagt: Ja! Sie hat jetzt wieder einen Zusammenhang zwischen der Krankheit bei jungen Patienten und vorher verabreichten mRNA-Vakzinen untersucht. Das Risiko sei aber sehr überschaubar, die Vorteile der Impfung überwögen, so Sprecher des CDC. Bisherige Daten zeigen, dass sich 81 Prozent der Patienten vollständig von ihren Symptomen erholt hätten.
  • 6/24/202112:37:14 PM
    Terminbuchung für NRW-Impfzentren ab Samstag für alle freigegeben
    Die Terminvergabe für die Impfzentren wird in Nordrhein-Westfalen für alle Impfwilligen freigegeben: Ab Samstag kann jeder einen Termin in einem der landesweit 53 Zentren buchen, kündigte Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) am Donnerstag in Düsseldorf an. Bisher war die Terminvergabe für eine Spritze in einem Impfzentrum an bestimmte Alters- oder Berufsgruppen gebunden. Daneben impfen auch viele Haus-, Fach- und Betriebsärzte gegen Corona, die jeweils eine eigene Terminvergabe eingerichtet haben.

    Laumann sagte, dass man - "wenn der Himmel über uns nicht zusammen bricht" - bis Ende Juli jedem in NRW ein Impfangebot werde machen können. Dies setze die prognostizierten Liefermengen für Impfstoff voraus.

    Die Corona-Impfungen hatten Ende Dezember begonnen. Zunächst sollten die besonders gefährdeten Menschen geschützt werden. Mobile Teams fuhren in die Altenheime. In den Krankenhäusern ging es zunächst um das Personal, das besonderen Risiken ausgesetzt ist. Die Impfzentren waren bereits seit Mitte Dezember einsatzbereit. Sie starteten wegen begrenzter Impfstoffmengen aber erst am 8. Februar. Zuerst waren dort die über 80 Jahre alten Menschen an der Reihe, die zu Hause leben.
  • 6/24/202112:18:54 PM
    Corona treibt mehr Menschen zum Drogenmissbrauch
    Die Corona-Krise treibt laut einem UN-Bericht mehr Menschen zum Drogenmissbrauch. Durch die Pandemie verstärkte Faktoren für Drogensucht wie Ungleichheit, Armut und psychische Probleme würden die Lage voraussichtlich "auf Jahre hinaus" verschlimmern, warnt das UN-Büro für Drogen- und Verbrechensbekämpfung (UNODC) in seinem Weltdrogenbericht 2021. Wegen der wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise drohe zudem der illegale Anbau der Heroin- und Kokainrohstoffe Schlafmohn und Koka zuzunehmen. In der Corona-Krise habe der Missbrauch von Medikamenten als Droge zugenommen, heißt es in dem UN-Bericht. Außerdem hätten die meisten UN-Staaten eine Zunahme des Cannabis-Konsums registriert
  • 6/24/202112:02:59 PM
    Mexiko spendet über 400.000 Impfdosen
    Mexiko spendet nach Angaben des mexikanischen Außenministeriums mehr als 400.000 Einheiten des Covid-19-Vakzins von AstraZeneca an Staaten des sogenannten Nördlichen Dreiecks in Mittelamerika. Guatemala und Honduras würden jeweils 150.000 Impf-Einheiten erhalten, El Salvador 100.800, sagt das Ministerium.
  • 6/24/202111:12:52 AM
    Biontech: Corona-Impfstoff hat hohe Wirksamkeit gegen Delta-Variante
    Der Corona-Impfstoff von Pfizer und Biontech verfügt nach Angaben eines Unternehmensvertreters über eine sehr hohe Wirksamkeit gegen die ansteckendere Delta-Variante des Virus. Die bislang vorliegenden Daten deuteten daraufhin, dass das Vakzin zu rund 90 Prozent Covid-19 verhindern könne, sagt Pfizers medizinischer Direktor in Israel, Alon Rappaport, dem dortigen Armee-Rundfunk.
  • 6/24/202110:55:57 AM
    Brasilien verzeichnet Rekord bei Neuinfektionen
    Brasilien hat am Mittwoch mit 115.228 Corona-Neuinfektionen binnen 24 Stunden einen neuen Tageshöchstwert verzeichnet. Das brasilianische Gesundheitsministerium teilte zudem mit, dass 2392 neue Todesfälle binnen 24 Stunden registriert worden seien. Die Gesamtzahl der Corona-Toten in dem 212-Millionen-Einwohner-Land stieg damit auf 507.109. Weltweit verzeichnen nur die USA eine höhere offizielle Opferzahl der Pandemie.
  • 6/24/202110:35:46 AM
    Verbraucherzentrale: Keine Beiträge für Fitnessstudio im Lockdown 
    Fitnessstudios dürfen nach Angaben der Hamburger Verbraucherzentrale keine Beiträge für Zeiten im Corona-Lockdown verlangen. Das Amtsgericht Hamburg habe kürzlich zugunsten eines Mannes geurteilt, der Mitgliedsbeiträge für die Monate zurückgehalten hatte, in denen das Studio geschlossen war. Wie die Verbraucherzentrale am Donnerstag weiter mitteilte, hatte das Fitnessstudio dem Nutzer Gutscheine angeboten und wegen der Nicht-Zahlung der Beiträge ein Inkasso-Unternehmen eingeschaltet.

    Nach dem Urteil des Amtsgerichts vom 11. Juni (Az. 9 C 95/21) habe das Fitnessstudio das Geld für die Monate ab November nicht einfordern dürfen, denn es habe die vertragliche Leistung aufgrund der behördlich angeordneten Schließung nicht erbringen können. Das Fitnessstudiomitglied sei daher nicht zur Zahlung verpflichtet gewesen. Das Urteil ist nach Angaben der Gerichtspressestelle allerdings noch nicht rechtskräftig.

    "Werden vertraglich vereinbarte Leistungen nicht erbracht, so müssen Verbraucherinnen und Verbraucher dafür keine Entgelte zahlen", erklärte die Verbraucherzentrale. Das gelte auch für Tanz-, Musik- oder Kunstschulen sowie Theaterclubs. Die Verbraucherzentrale riet den Kunden, hartnäckig zu bleiben und sich nicht von Inkassoschreiben einschüchtern zu lassen.
  • 6/24/202110:04:54 AM
    Jeder Dritte in Deutschland ist komplett geimpft
    In Deutschland ist über ein Drittel der Bevölkerung komplett geimpft. Das geht aus dem Impfquoten-Monitoring des Robert-Koch-Instituts hervor. Demnach wurden am Mittwoch rund 1,268 Millionen Impfdosen verabreicht (exakt: 1.267.717). Es war der bislang viertstärkste Impftag seit Beginn der deutschen Impfkampagne zur Corona-Schutzimpfung. Somit stieg der Anteil der Komplettgeimpften auf 33,5 Prozent (Vortag: 32,4). Einfach geimpft sind 52,2 Prozent der Bevölkerung.
  • 6/24/20219:22:49 AM
    Nur noch in einem Bundesland liegt die Inzidenz über 10
    Hamburg ist aktuell das einzige Bundesland mit einer Sieben-Tage-Inzidenz über 10. Gestern hatten noch zwei Bundesländer die 10er-Marke überschritten: Baden-Württemberg und das Saarland. In Hamburg hatte der Wert gestern noch bei 8,9 gelegen.
  • 6/24/20219:10:08 AM
    Inobhutnahmen von Kindern im Corona-Jahr 2020 zurückgegangen
    Die Jugendämter in Deutschland haben im Corona-Jahr 2020 weniger Kinder und Jugendliche in Obhut genommen als im Jahr davor. Die Zahl der Inobhutnahmen sank nach Angaben des Statistischen Bundesamtes um acht Prozent auf rund 45.400. "Anders als in den beiden Vorjahren war dafür im Corona-Jahr 2020 jedoch nicht allein die sinkende Zahl der Inobhutnahmen nach unbegleiteter Einreise verantwortlich", berichteten die Statistiker. "Noch deutlicher war der Rückgang in Fällen von dringender Kindeswohlgefährdung." Auch die Zahl der Selbstmeldungen von Jungen und Mädchen habe abgenommen. Inwieweit diese Entwicklungen mit den Lockdowns und den Kontaktbeschränkungen zusammenhängen, lasse sich anhand der vorliegenden Ergebnisse nicht beantworten, heißt es in Wiesbaden. Studien wiesen jedoch darauf hin, "dass ein Teil der Kinderschutzfälle coronabedingt unentdeckt geblieben und das Dunkelfeld somit gewachsen sein könnte".
  • 6/24/20218:57:10 AM
    Moderna will Corona-Impfstoff an Deutschland früher liefern
    Der Europa-Chef des US-Konzerns Moderna, Dan Staner, will den versprochenen Corona-Impfstoff für Deutschland früher als geplant liefern. "Moderna hofft, die im dritten Quartal für Deutschland geplanten Dosen früher bereitstellen zu können, um einen möglichst raschen Fortschritt bei den Impfungen zu unterstützen", sagte Staner der "Wirtschaftswoche". Einen konkreten Termin nannte er nicht. Staner versicherte aber, dass die für 2021 geplante Liefermenge von rund 80 Millionen Dosen auf jeden Fall bereitgestellt werde.
  • 6/24/20218:16:02 AM
    Laschet: Grenzschließungen in Pandemie waren Fehler
    Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet hat die zeitweisen Grenzschließungen in der Corona-Pandemie als Fehler bezeichnet. "Wir dürfen diesen Binnenmarkt nicht wieder durch Grenzschließungen zerstören", sagt er im Bundestag. Es sei ein falscher, alter "nationalstaatlicher Reflex", zu glauben, man könne mit Grenzschließungen ein Virus bekämpfen. Nötig sei eine bessere Abstimmung innerhalb der EU.
  • 6/24/20217:23:36 AM
    Knapp 30 Millionen digitale Impfzertifikate ausgestellt
    In Deutschland sind bislang knapp 30 Millionen digitale Impfzertifikate ausgestellt worden. Wie Bundeskanzlerin Angela Merkel in ihrer Regierungserklärung vor dem Bundestag sagt, waren es bis zum Mittwochabend 29,2 Millionen. Ab dem 1. Juli gilt das Zertifikat EU-weit
  • 6/24/20217:21:52 AM
    Merkel: Freigabe von Patenten ist "der falsche Weg"
    Bundeskanzlerin Angela Merkel lehnt "eine politisch erwirkte Freigabe" der Patente von Impfstoffen weiter ab. Dies sei "der falsche Weg", sagt Merkel in ihrer Regierungserklärung im Bundestag. So wie heute sei die Welt auch künftig darauf angewiesen, dass Impfstoffe entwickelt würden. Dazu sei es wichtig, geistiges Eigentum zu sichern.
  • 6/24/20216:34:53 AM
    EU-Kommission: 18 Länder stellen digitale Impfzertifikate aus
    Bereits 18 EU-Staaten stellen die digitalen Impfzertifikate aus. Das teilt ein Vertreter der EU-Kommission mit. Das digitale Impfzertifikat gilt als wichtiges Mittel auch für das grenzüberschreitende Reisen.
  • 6/24/20216:24:13 AM
    Weltärztebund-Chef warnt vor Reisen zu EM-Spielen nach London
    Angesichts der Verbreitung der Delta-Variante in Großbritannien warnt der Vorsitzende des Weltärztebunds, Frank Ulrich Montgomery, vor Reisen zu EM-Spielen nach London. "Ich halte das für Populismus und kann nur von Reisen zu den Spielen abraten", sagte Montgomery der "Passauer Neuen Presse". Trotz der als ansteckender geltenden Delta-Variante stehen im Wembley-Stadion Spiele vor bis zu 60.000 Zuschauern zur Diskussion. Am Dienstag spielt dort Deutschland gegen die englische Nationalmannschaft. "Ich verstehe nicht, warum Premierminister Boris Johnson das zulässt", betonte Montgomery. "Schon ein Geimpfter, der die Abstandsregeln einhält und dort ins Stadion pilgert, geht ein begrenztes Risiko ein." Das gelte nicht in erster Linie für den Stadionbesucher selbst, aber er könne das Virus mitbringen und andere anstecken.
  • 6/24/20215:20:15 AM
    Brasilien verzeichnet mit über 115.000 Tagesrekord an Neuinfektionen
    Brasiliens Gesundheitsministerium meldet mit 115.228 Neuinfektionen so viele wie nie zuvor binnen eines Tages in dem Land. Die Zahl der Corona-Toten stieg um 2392. Seit Beginn der Pandemie verzeichnet Brasilien demnach mehr als 18 Millionen Ansteckungen, die offizielle Zahl der Todesfälle klettert nach Angaben des Ministeriums auf 507.109. Einer Reuters-Zählung zufolge ist Brasiliens Sieben-Tage-Durchschnitt für bestätigte Infektionen und Todesfälle nun vor Indien der höchste weltweit.
  • 6/24/20215:05:16 AM
    Delta-Variante: Kommunen fordern mehr Schutz für Schüler
    Angesichts der Ausbreitung der Delta-Variante fordern die Kommunen mehr finanzielle Unterstützung, um die Schulen auf eine neue Corona-Welle im Herbst vorzubereiten. "Der Deutsche Städte- und Gemeindebund fordert eine weitere Ertüchtigung der Schulen, um einen möglichen weiteren Schul-Lockdown im Herbst zu vermeiden", sagte der Städtebund-Geschäftsführer Gerd Landsberg der "Augsburger Allgemeinen". Da diese Kosten durch die Corona-Pandemie bedingt seien, erwarteten die Kommunen als Schulträger eine finanzielle Unterstützung von Bund und Ländern.
  • 6/24/20214:50:37 AM
    Spahn warnt vor "Sorgenherbst" nach Urlaubssommer
    Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat die Bürger aufgefordert, auch beim Reisen die Corona-Pandemie weiter im Blick zu behalten. "Ich appelliere an alle Reisenden, sich sorgsam über das Infektionsgeschehen zu informieren, Testangebote anzunehmen und die Quarantänepflichten ernst zu nehmen", sagte Spahn dem "Handelsblatt". "So führt der Urlaubssommer nicht zu einem Sorgenherbst." Auf die Frage, ob die Menschen trotz Delta-Variante sorglos ihren Urlaub buchen könnten, sagte er: "Grundsätzlich ja. Bei Reiseländern, die von der Delta-Variante bereits stark betroffen sind, sieht das aber anders aus." Dort sei das Risiko, sich anzustecken und die Virusvariante nach Hause zu bringen, deutlich höher.
  • 6/24/20214:36:07 AM
    Corona macht Gebrauchtwagen teurer 
    Gebrauchtwagen sind derzeit teuer. Insbesondere Diesel kosteten im Mai mehr als vor einem Jahr, wie aktuelle Zahlen der Deutschen Automobil Treuhand zeigen. Und auch der Autohandel berichtet von höheren Preisen. Der Grund ist - über Umwege - die Corona-Krise, die für Nachholbedarf bei den Käufern und ein geringeres Angebot im Handel gesorgt hat.
    "Die Autos werden teurer, weil es eine Verknappung gibt", sagt Burkhard Weller, geschäftsführender Gesellschafter der Wellergruppe, die jedes Jahr auch mehrere Zehntausend Gebrauchte verkauft. Auf fünf bis sieben Prozent schätzt er den Anstieg. "Unsere Bestände waren noch nie so niedrig" und es sei noch nie so schnell gegangen, die Autos zu verkaufen. 

  • 6/24/20214:33:00 AM
    Tourismusverband: An der Küste und in den Alpen wird es voll 
    Die Nachfrage nach Sommerurlaub zwischen Rügen und Garmisch-Partenkirchen brummt. "An der Küste und Richtung Alpen wird es voll werden", sagte der Präsident des Deutschen Tourismusverbandes (DTV), Reinhard Meyer, der Deutschen Presse-Agentur nach dem Start der Sommerferien in den ersten Bundesländern. Aber auch andere Regionen profitierten. «Beliebt ist insbesondere alles, was mit Natur zu tun hat, zum Beispiel Wandern oder Fahrradfahren."
    "Die Nachfrage nach Städtetourismus ist dagegen eher noch verhalten, denn er profitiert in der Regel besonders stark von Gästen aus dem Ausland", berichtete der DTV-Präsident. Zwar gebe es in Europa angesichts sinkender Corona-Infektionszahlen und steigender Impfquoten relativ viel Freiheit beim Reisen. Das gelte aber nicht unbedingt für andere Regionen. "Die Menschen fürchten vor allem, dass sie bei der Rückkehr nach Hause in Quarantäne müssen." Zudem sei das Geschäft mit Geschäftsreisenden noch nicht in Schwung gekommen. «Das dürfte sich aber ändern, wenn die ersten Messen wieder als Präsenzveranstaltung stattfinden."

  • 6/24/20214:12:30 AM
    RKI meldet 1008 Neuinfektionen - Inzidenz fällt auf 6,6
    Das Robert-Koch-Institut (RKI) meldet 1008 neue Positiv-Tests. Das sind 322 weniger als am Donnerstag vor einer Woche. Die Sieben-Tage-Inzidenz sinkt weiter auf 6,6 von 7,2 am Vortag. Der Wert gibt an, wie viele Menschen je 100.000 Einwohner sich in den vergangenen sieben Tagen mit dem Coronavirus angesteckt haben. 93 weitere Menschen starben im Zusammenhang mit dem Virus. Damit erhöht sich die Zahl der gemeldeten Todesfälle binnen 24 Stunden auf 90.616 Insgesamt fielen in Deutschland bislang mehr als 3,72 Millionen Corona-Tests positiv aus. 
  • 6/23/20218:16:07 PM
    Tübingen: Impfzentrum steht nach Unwettern unter Wasser 
    Schwere Unwetter mit Starkregen und Hagel sind am Mittwochabend über den Südwesten Deutschlands gezogen und haben für überflutete Straßen und umgestürzte Bäume gesorgt. Besonders betroffen waren laut Polizei mehrere Regionen im Süden Stuttgarts. In Tübingen lief das Kreisimpfzentrum mit Wasser voll. Wie eine Sprecherin des Landratsamts mitteilte, mussten alle Corona-Impftermine für Mittwochabend und diesen Donnerstag abgesagt werden. Der Landkreis wollte im Laufe des Donnerstags informieren, wie es im Impfzentrum weiter gehen kann. 
  • 6/23/20217:57:45 PM
    Trotz Herzmuskelentzündungen: US-Seuchenbehörde stellt sich hinter mRNA-Impfstoffe 
    Bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen ist es nach der Impfung mit einem mRNA-Corona-Impfstoff nach Angaben der US-Gesundheitsbehörde CDC unerwartet oft zu Herzmuskelentzündungen gekommen. Vorläufige Ergebnisse zweier Untersuchungen legten nahe, dass die Zahl von Herzmuskelentzündungen bei 16- bis 24-Jährigen nach der zweiten Impfdosis höher als zu erwarten gewesen sei, teilte die CDC am Donnerstag mit. 

    Die Daten zeigten aber, dass sich die meisten Patienten, mindestens 81 Prozent von diesen, vollständig von ihren Symptomen erholt hätten, wie aus einer Präsentation der CDC für einen beratenden Ausschuss der amerikanischen Arzneimittelbehörde FDA hervorgeht. Bislang zugelassene Impfstoffe auf Basis von Boten-RNA (mRNA) sind die von Biontech/Pfizer sowie von Moderna. 

    Eine Arbeitsgruppe der US-Seuchenbehörde CDC stellt sich hinter die mRNA-Impfstoffe: Die Vorteile der Mittel bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen seien größer als die Risiken, teilt sie mit. Eine US-Expertengruppe vermutet einen Zusammenhang zwischen den Impfstoffen und sehr seltenen Herzentzündungen bei dieser Bevölkerungsgruppe. 
  • 6/23/20216:52:50 PM
    4.000 Zuschauer müssen zum Massentest 
    Bei drei Stadionzuschauern des EM-Spiels zwischen Dänemark und Belgien ist die Delta-Variante des Coronavirus nachgewiesen worden. Der dänische Gesundheitsminister Magnus Heunicke und die Behörde für Patientensicherheit forderten deshalb am Mittwochabend 4.000 Zuschauer aus sechs bestimmten Stadionblöcken dazu auf, einen PCR-Test machen zu lassen. Die EM-Partie hatte am Donnerstag im Kopenhagener Stadion Parken stattgefunden, Belgien hatte die Begegnung mit 2:1 gewonnen.

    Die zunächst in Indien aufgetretene Delta-Variante B.1.617.2 gilt als ansteckender als andere Corona-Varianten. Die EU-Gesundheitsbehörde ECDC geht davon aus, dass sie Ende August 90 Prozent aller Corona-Neuinfektionen in Europa ausmachen wird. Seit Anfang April sind davon in Dänemark 247 Fälle nachgewiesen worden. 
  • 6/23/20216:42:49 PM
    Spanien: Hälfte der Bevölkerung ist geimpft 
    Die Hälfte der spanischen Bevölkerung von insgesamt 47 Millionen Menschen ist nach Angaben des Gesundheitsministeriums inzwischen mindestens einmal geimpft. Bei knapp einem Drittel sei die Impfung abgeschlossen. Angesichts der rückläufigen Fallzahlen hält die Regierung an dem Plan fest, einige Beschränkungen ab Samstag zu lockern. 
  • 6/23/20215:59:00 PM
    Griechenland hebt Maskenpflicht im Freien auf 
    In Griechenland müssen ab Donnerstag keine Masken mehr im Freien getragen werden. "Das verbesserte epidemiologische Bild im Land ist eindeutig und erfreulich", sagt die Expertin und Regierungsberaterin Vana Papaevangelou. Am 28. Juni sollen weitere Lockerungen greifen. Die Gesundheitsbehörden haben zuletzt 520 Neuinfektionen und 14 weitere Todesfälle gemeldet. Regierungsangaben zufolge sind gut 30 Prozent der Menschen in Griechenland komplett geimpft. 
  • 6/23/20215:52:53 PM
    Britische Regierung: Schon 14.000 Menschenleben durch Impfung gerettet 
    Der britischen Regierung zufolge sind in der Corona-Pandemie bereits mehr als 14.000 Leben in dem Land mit Hilfe der Impfstoffe gerettet worden. Allein im größten Landesteil England seien damit zudem 44.500 Krankenhauseinweisungen verhindert worden, sagte der britische Impf-Staatssekretär Nadhim Zahawi bei einer Pressekonferenz im Regierungssitz Downing Street.

    In Großbritannien haben nach Angaben der Regierung inzwischen mehr als 80 Prozent der erwachsenen Bevölkerung eine Impfdosis erhalten. 60 Prozent der Erwachsenen wurden bereits zwei Mal geimpft. Obwohl die Infektionszahlen in dem Land wegen der starken Ausbreitung der Delta-Variante inzwischen wieder deutlich steigen, bleibt die Zahl der Krankenhauseinweisungen und jene der Todesfälle bislang auf einem sehr niedrigen Niveau.

    Die Regierung führt das auf den Erfolg der Impfkampagne zurück. Sowohl das Präparat von Biontech/Pfizer als auch der Astrazeneca-Impfstoff hätten sich als sehr wirksam gegen die zuerst in Indien entdeckte Variante erwiesen. 
  • 6/23/20215:45:58 PM
    New Yorks Gouverneur hebt Ausnahmezustand auf 
    New Yorks Gouverneur Andrew Cuomo hat den wegen der Corona-Pandemie im März 2020 verhängten Ausnahmezustand in dem Bundesstaat wieder aufgehoben. Ab Donnerstag sei der Ausnahmezustand außer Kraft, sagte Cuomo bei einer Pressekonferenz. Die Pandemie zu bekämpfen und die Bevölkerung zu impfen seien immer noch Prioritäten, aber das "Ausnahme-Kapitel dieses Kampfes" sei vorbei, teilte der Gouverneur via Twitter mit. Zugleich warnte er dort vor einer Ausbreitung der Delta-Variante.
  • 6/23/20215:28:00 PM
    RKI-Bericht: So weit ist die Delta-Variante in Deutschland verbreitet

  • 6/23/20215:04:19 PM
    US-Experten vermuten Zusammenhang zwischen Herzentzündungen und mRNA-Impfungen
    Einer US-Expertengruppe zufolge besteht vermutlich ein Zusammenhang zwischen Impfungen mit den mRNA-Mitteln etwa von Biontech/Pfizer und seltenen Herzentzündungen bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Dies geht aus einer Präsentation der Arbeitsgruppe für Covid-19-Impfsicherheit (VaST) hervor, die die Seuchenbehörde CDC berät. Nach der zweiten Dosis sei bei männlichen Geimpften das Auftreten von Herzmuskel- und Herzbeutelentzündungen merklich höher. 

    In einem getrennten Bericht des CDC heißt es, die Patienten erholten sich in der Regel gut. Die Behörde und das israelische Gesundheitsministerium prüfen jeweils seit Monaten entsprechende Berichte.
  • 6/23/20214:30:23 PM
    Russland: In mehreren Städten nehmen Todesfälle zu 
    Mehrere russische Städte melden deutliche Zunahmen von neuen Todesfällen. In Moskau waren es in den vergangenen 24 Stunden 88, in Sankt Petersburg 93, wie die zuständige russische Arbeitsgruppe meldet. In beiden Fällen sind das die höchsten bislang verzeichneten Werte. Moskaus Bürgermeister Sergei Sobjanin zufolge gehen 90 Prozent der neu gemeldeten Fälle in der Stadt auf die Delta-Variante zurück.
  • 6/23/20213:34:48 PM
    Israel verschiebt Einreiseerlaubnis für geimpfte Touristen 
    Wegen eines Anstiegs von Corona-Neuinfektionen verschiebt Israel die geplante pauschale Einreiseerlaubnis für geimpfte Individualtouristen um einen Monat. Erst ab 1. August sollen Urlauber ohne vorherige Genehmigung ins Land kommen dürfen, wie eine Sprecherin des Tourismusministeriums bestätigte. Noch am Sonntagabend hatte Innenministerin Ajelet Schaked von der ultrarechten Jamina-Partei auf Facebook geschrieben, geimpfte Individualtouristen dürften ab 1. Juli einreisen.

    Am Montag stieg allerdings die Zahl der registrierten Corona-Neuinfektionen auf mehr als 100 innerhalb von 24 Stunden - das erste Mal seit zwei Monaten. Die meisten davon stehen nach offiziellen Angaben in Verbindung mit der Delta-Variante des Virus. Diese war zuerst in Indien entdeckt worden und gilt als besonders ansteckend. Unter den Neuinfizierten in Israel sind viele jüngere Menschen. Ministerpräsident Naftali Bennett sprach von einem «neuen Ausbruch» des Coronavirus im Land.

  • 6/23/20212:31:27 PM
    Gesundheitsämter sollten überall mit impfen
    Erstimpfungen, Zweitimpfungen, Auffrischimpfungen: Es wird noch lange und viel gegen das Coronavirus in Deutschland geimpft werden müssen. So wie die niedergelassenen Ärzte, sollten auch die Gesundheitsämter künftig dabei mitmachen, fordert Ute Teichert, die Vorsitzende des Bundesverbandes der Ärztinnen und Ärzte des Öffentlichen Gesundheitsdiensts e.V. (BVÖGD) im RTL-Interview: "Ich würde es für sinnvoll halten, da auch die Gesundheitsämter mit einzubeziehen."
  • 6/23/20212:29:29 PM
    Slowakei will Sputnik V-Dosen loswerden - Bevölkerung kaum Interesse
    Wegen geringer Nachfrage aus der Bevölkerung will die Slowakei 160.000 Dosen des russischen Corona-Impfstoffs Sputnik V verkaufen oder verschenken. Der Impfstoff werde voraussichtlich an Länder des Westbalkans abgegeben, hieß es in einem entsprechenden Regierungsbeschluss. Der EU-Mitgliedstaat Slowakei setzt den Vektorimpfstoff trotz fehlender Zulassung durch die Europäische Arzneimittel-Agentur EMA ein. Der frühere Regierungschef und jetzige Finanzminister Igor Matovic hatte 200.000 Dosen des Präparats aus Russland gekauft, deren Haltbarkeit im Sommer ausläuft.
  • 6/23/20212:12:48 PM
    Schüler stellen erfolglosen Antrag gegen Masken- und Testpflicht 
    Trotz Abflauens der Corona-Pandemie ist die Masken- und Testpflicht in Niedersachsens Schulen nach Entscheid des Verwaltungsgerichts Hannover weiter gerechtfertigt. Nach wie vor müsse ein Wiederansteigen der Infektionszahlen unter Schülern entgegengewirkt werden, um die Funktionsfähigkeit der Schulen sicherzustellen, teilte das Gericht am Mittwoch mit. Mit seinem Entscheid wies es Eilanträge zweier Schüler gegen die Masken- und Testpflicht zurück, die diese aus gesundheitlichen Gründen für unzumutbar hielten. 

    Ein erneuter Anstieg der Infektionszahlen sei mit Blick auf die sich derzeit ausbreitende, besonders ansteckende Delta-Variante zu befürchten, führte das Gericht aus. So habe sich an einem Gymnasium in Hildesheim kürzlich eine Gruppe Schüler mit der Delta-Variante infiziert, 90 Menschen mussten in Quarantäne. Gerade weil wenig junge Leute geimpft seien, sei die Gefahr einer Weiterverbreitung des Corona-Virus an Schulen hoch, so das Gericht. Der mögliche Eingriff in die Grundrechte der Schüler sei nur von geringem Gewicht. Dass sie aus gesundheitlichen Gründen keine Maske tragen könnten, hätten die beiden Kläger auch nicht mit einem ärztlichen Attest belegt.
  • 6/23/20211:50:43 PM
    EU-Gesundheitsbehörde rechnet mit starker Delta-Ausbreitung in Europa
    Die zunächst in Indien aufgetretene Delta-Variante des Coronavirus wird sich nach Einschätzung der EU-Gesundheitsbehörde ECDC im Laufe des Sommers deutlich in Europa ausbreiten. "Es ist sehr wahrscheinlich, dass die Delta-Variante während des Sommers stark zirkulieren wird", erklärte ECDC-Direktorin Andrea Ammon am Mittwoch. Dies gelte ganz besonders für Jüngere, die nicht zu den Zielgruppen der Impfkampagnen gehörten. Dies könne ein Risiko verursachen, dass sich gefährdetere Personen anstecken und einen schwerwiegenden Krankheitsverlauf erleben oder sterben könnten, wenn sie nicht vollständig geimpft seien.

    Den verfügbaren wissenschaftlichen Erkenntnissen zufolge sei die Delta-Variante (B.1.617.2) um 40 bis 60 Prozent übertragbarer als die zunächst in England aufgetretene Alpha-Variante (B.1.1.7), erklärte die in Stockholm ansässige Behörde. Sie rechnet deshalb damit, dass schon Anfang August 70 Prozent aller Corona-Neuinfektionen in der Europäischen Union und den mit ihr verbundenen Ländern Norwegen, Island und Liechtenstein auf Delta zurückzuführen sein werden. Ende August dürften es dann bereits 90 Prozent sein.
  • 6/23/20211:36:22 PM
    Laschet: "Wir werden in den nächsten Jahren mit Coronaviren leben müssen."
    Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) rechnet im Herbst mit wieder steigenden Corona-Zahlen, will aber die Schulen nach den Sommerferien offen lassen. Der Bildschirm könne soziale Kontakte für Kinder und Jugendliche nicht ersetzen, sagte der Unions-Kanzlerkandidat am Mittwoch mit Blick auf den wochenlangen Distanzunterricht im ablaufenden Schuljahr. Anders als etwa in Bayern werde die Maskenpflicht im Unterricht bis zum Beginn der Sommerferien in NRW aber bleiben. Es seien nur noch wenige Tage bis Ferienbeginn. "Wir bereiten uns sehr genau für die Zeit nach den Sommerferien vor, so dass dann ein sicherer Schulstart beginnen kann." Zugleich machte Laschet klar, dass es keine Impfpflicht für Schüler geben werde und auch "keine Impfvorgänge" in den Schulen. 

    Trotz der Ungewissheit wegen der sich ausbreitenden Delta-Variante will Laschet am Öffnungskurs festhalten. Die Grundrechtsbeschränkungen könnten in der Phase, wo die Corona-Inzidenz gegen Null gehe, nicht prophylaktisch einfach aufrecht erhalten werden. "Das wäre verfassungswidrig." Die Delta-Variante mache in NRW etwa sechs bis sieben Prozent der Corona-Infektionen aus. Wenn aber trotz der Verbreitung der Delta-Variante die Inzidenz weiter sinke, scheine deren Auswirkung nicht so groß zu sein. "Du kannst im Ist-Zustand den Menschen nicht Rechte vorenthalten, wenn es den objektiven Grund dafür gar nicht mehr gibt", so Laschet. "Wir werden in den nächsten Jahren mit Coronaviren leben müssen." 
  • 6/23/20211:29:29 PM
    Bayreuther Festspiele: Wagner-Opern vor 900 Zuschauern
    Bis zu 900 Zuschauer pro Vorstellung können die Aufführungen der Bayreuther Festspiele im Juli und August besuchen. "Mit Freude und Erleichterung" habe man die Zusage erhalten, die Festspiele mit dieser Zuschauer-Kapazität stattfinden lassen zu können, teilten die Bayreuther Festspiele am Mittwoch mit. Ab 4. Juli um 14 Uhr können online Tickets gekauft werden. Die Festspiele beginnen am 25. Juli mit "Der fliegende Holländer". Bis zum 25. August folgen weitere Opern Richard Wagners sowie zwei Konzerte. Im vergangenen Jahr waren die Festspiele aufgrund der Corona-Pandemie abgesagt worden.
  • 6/23/20211:19:12 PM
    Schleswig-Holstein lockert weiter
    Vor dem Hintergrund niedriger Corona-Zahlen setzt Schleswig-Holstein seinen Öffnungskurs fort. CDU-Ministerpräsident Daniel Günther kündigte weitere Lockerungen an. Von kommendem Montag an sollen größere Veranstaltungen möglich sein und in Außenbereichen wie auch in Kinos und Theatern soll die Maskenpflicht entfallen. Lediglich auf dem Weg zum Platz besteht sie weiter. Auf Wochenmärkten sind Abstände einzuhalten. Die Richtschnur für viele Veranstaltungen ist künftig: Drinnen sind 1250 Personen möglich, draußen 2500. Das gilt beispielsweise für Konzerte, das Theater oder Kino sowie Gottesdienste, Flohmärkte und Messen. Beim Hotelbesuch will es die Landesregierung zwar bei der Testpflicht vor der Anreise belassen, zusätzlich ist aber künftig nur noch einmalig nach 72 Stunden ein Test notwendig.
  • 6/23/20211:17:29 PM
    Merkel kritisiert unterschiedliche EU-Regeln bei Virus-Varianten
    Bundeskanzlerin Angela Merkel kritisiert, dass die 27 EU-Staaten immer noch keine einheitlichen Quarantäne-Regeln für Einreisende aus Ländern mit Corona-Virus-Varianten haben. Dabei müsse die Lehre aus der Pandemie sein, dass man zu gleichen Bestimmungen komme, sagte sie im Bundestag. "Das würde ich mir wünschen."
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