Die Corona-Krise

CORONAVIRUS-LIVETICKER - Mode, Schmuck & Elektro: In Sachsen gibt´s jetzt Gutscheine für Geimpfte

04. August 2021 - 16:19 Uhr

Im Video: Das sind die Corona-Pläne des Bundesgesundheitsministeriums

  • 8/4/20211:29:35 PM
    Gutscheine und Rabatte für alle Geimpften in Sachsen im Angebot
    Alle Geimpften in Sachsen können von speziellen Gutscheinen und Rabatten profitieren. Über ein Webportal können sich ab sofort alle geimpften Sachsen registrieren lassen, teilte der DRK-Landesverband am Mittwoch mit. Dort könnten sie als "Dankeschön für ihren Beitrag zur Pandemiebekämpfung" aus Angeboten und Gutscheinen von mehr als 500 Partnerunternehmen auswählen. Dazu gehören Gutscheine aus den Bereichen Reise, Mode, Elektronik oder Gesundheit.

    Damit will das Deutsche Rote Kreuz (DRK) auch Schwung in die stagnierende Impfkampagne bringen. Das Angebot gilt sowohl für diejenigen, die schon geimpft sind - als auch für noch nicht Geimpfte. In Sachsen sind laut Übersicht des Robert Koch-Institutes (RKI) 47,9 Prozent der Menschen vollständig geimpft. Mit der Quote liegt der Freistaat nach wie vor im bundesweiten Vergleich auf dem letzten Platz.
  • 8/4/20214:30:09 PM
    Linke nennt kostenpflichtige Bürgertests "schlicht asozial"
    Linken-Chefin Susanne Hennig-Wellsow kritisiert die Pläne von Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU), die kostenlosen Corona-Bürgertests abzuschaffen. Wer die Tests jetzt etwas kosten lasse, mache dies "auf dem Rücken der Armen", sagte die Parteivorsitzende dem Tagesspiegel. "Das ist schlicht asozial." Solange es eine Testpflicht gebe, müsse es auch kostenlose Tests geben. "Sonst werden Menschen, die sich die Tests nicht leisten können, vom öffentlichen Leben ausgeschlossen."
  • 8/4/20213:35:21 PM
    Deutschland gibt erste Impfdosen von Astrazeneca ab
    Deutschland gibt erste Corona-Impfdosen für andere Länder mit akutem Bedarf ab. Ab sofort und bis auf weiteres werden alle Lieferungen des Herstellers Astrazeneca an die internationale Hilfsinitiative Covax gespendet, wie das Bundesgesundheitsministerium bestätigte. In einem ersten Schritt sollen knapp 1,3 Millionen Dosen direkt an Covax gehen, in Deutschland kommen demnach keine Lieferungen mehr an.
  • 8/4/20213:28:56 PM
    Streit um Corona-Regeln - Dutzende Männer teils bewaffnet vor Imbiss
    Ein Konflikt über Corona-Hygieneregeln in einem Berliner Imbiss ist so eskaliert, dass Dutzende teils bewaffnete Männer erschienen. Sie versammelten sich am Dienstagnachmittag vor dem Laden in der Schönefelder Chaussee, teils mit Messern, Schreckschusswaffen und Pfefferspray bewaffnet, wie die Polizei erklärte. Ein 19-Jähriger wurde später bewusstlos und mit Gesichtsverletzungen ins Krankenhaus gebracht.
  • 8/4/20213:27:44 PM
    RTL/ntv Trendbarometer: Große Mehrheit befürworte Kontaktbeschränkungen für Ungeimpfte
    Eine aktuelle Forsa-Umfrage im Auftrag der Mediengruppe RTL hat ergeben, dass eine große Mehrheit von 69 Prozent der Bundesbürger es richtig fände, wenn künftig für Ungeimpfte besondere Kontaktbeschränkungen gelten würden. Nur 28 Prozent fänden das nicht richtig.
    Mehr als die Hälfte der Bundesbürger (55 Prozent) fände es richtig, wenn in Restaurants, Kinos, Theatern oder anderen Freizeiteinrichtungen künftig nur noch vollständig Geimpfte und Genesene Zutritt hätten. 41 Prozent fänden das nicht richtig.

    Alle Infos und Ergebnisse hier: 
  • 8/4/20213:15:44 PM
    Anklage: Arzt soll zu Unrecht Atteste gegen Maskenpflicht ausgestellt haben
    Die Bochumer Staatsanwaltschaft hat Anklage gegen einen Arzt erhoben, der zu Unrecht Atteste zur Befreiung von der Maskenpflicht ausgestellt haben soll. Ein Behördensprecher bestätigte einen entsprechenden Medienbericht. Dem Bochumer Arzt wird vorgeworfen, Patienten ohne medizinische Notwendigkeit per Attest vom Tragen einer Schutzmaske befreit zu haben. Insgesamt soll es um 19 Fälle gehen. Die Anklage lautet auf "Ausstellen unrichtiger Gesundheitszeugnisse". Der Strafrahmen reicht von einer Geldstrafe bis zu zwei Jahren Haft.
  • 8/4/20213:05:19 PM
    Verschärfte Maßnahmen: BVB setzt Vorbereitung nach Corona-Fällen fort
    Borussia Dortmund hat die Vorbereitung auf das erste Saison-Pflichtspiel im DFB-Pokal beim SV Wehen Wiesbaden trotz der beiden Corona-Fälle unter verschärften Vorsichtsmaßnahmen fortgesetzt. Nach Absprache zwischen dem Fußball-Bundesligisten und dem örtlichen Gesundheitsamt kann der Trainingsbetrieb jedoch nur unter bestimmten Bedingungen weitergehen. Stand Mittwoch ist die Austragung der Partie gegen den Drittligisten am Samstag (20.30 Uhr) nicht gefährdet. Gewissheit werden erst die für Donnerstag angesetzten obligatorischen PCR-Tests der Mannschaft bringen. Eine freiwillige Team-Quarantäne in einem Hotel ist nicht geplant.
    Der BVB hatte am Dienstag positive Corona-Tests bei Thomas Meunier und Julian Brandt vermeldet und das öffentliche Training vor rund 280 Zuschauern kurzfristig abgesagt. Der neue Coach Marco Rose setzte stattdessen auf eine kurze und kontaktarme Einheit unter Ausschluss der Öffentlichkeit.
  • 8/4/20212:05:40 PM
    WHO verlangt Stopp von Auffrischimpfungen gegen Corona
    Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) fordert einen vorübergehenden Stopp von Auffrischimpfungen gegen das Coronavirus, so lange noch viele ärmere Länder auf Impfdosen warten. WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus kritisierte die in mehreren Ländern erörterten Pläne für solche Impfungen am Mittwoch in Genf. Bereits begonnene Auffrischimpfungen sollten ausgesetzt und Pläne dafür bis mindestens Ende September auf Eis gelegt werden, bis mindestens zehn Prozent der Menschen in allen Ländern der Welt geimpft seien.

    "Länder mit hohen Einkommen haben 100 Impfdosen pro 100 Einwohner verabreicht", sagte Tedros. "Gleichzeitig konnten Länder mit niedrigen Einkommen nur 1,5 Dosen pro 100 Menschen verabreichen, weil ihnen Impfstoff fehlt. Wir brauchen dringend eine Kehrtwende, so dass die Mehrheit der Impfstoffe in Länder mit niedrigen statt hohen Einkommen geht."
  • 8/4/20211:48:00 PM
    EU kauft bis zu 200 Millionen Impfdosen von Novavax
    Die EU hat sich bis zu 200 Millionen Dosen des Corona-Impfstoffs von Novavax gesichert. Die EU-Kommission genehmigte am Mittwoch einen entsprechenden Kaufvertrag, wie die EU mitteilt. Ursprünglich sollte der Vertrag mit der US-Biotechnologiefirma bereits Anfang des Jahres in trockene Tücher gebracht werden, verzögerte sich dann aber. Der Impfstoff von Novavax ist in der EU noch nicht zugelassen. Sobald dies geschehen ist, können die EU-Staaten bis zu 100 Millionen Dosen ordern. Zudem hat die EU eine Option über weitere 100 Millionen Dosen bis 2023 abgeschlossen.
  • 8/4/20211:15:00 PM
    Bund will Corona-Kurs für Herbst mit den Ländern festlegen
    Die Bundesregierung will bei den Beratungen mit den Ländern in der kommenden Woche mögliche Maßnahmen gegen eine neue größere Corona-Welle im Herbst und Winter festlegen. Die steigenden Infektionszahlen seien "eine Warnung", sagte die stellvertretende Regierungssprecherin Ulrike Demmer am Mittwoch im Berlin. Der Umgang damit solle in der Runde von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) mit den Ministerpräsidenten an diesem Dienstag abschließend behandelt werden.
  • 8/4/202112:18:00 PM
    Regierung will harten Lockdown im Winter verhindern
    Ein harter Lockdown soll einer Regierungssprecherin zufolge im Herbst und Winter verhindert werden. "Wir können den Pandemieverlauf beeinflussen", sagt sie in Berlin. Impfen sei dafür wichtig, es werde aber keine Impfpflicht in Deutschland geben. "Wir wollen keine Impfpflicht, auch nicht durch die Hintertür." Eine Sprecherin des Gesundheitsministeriums ergänzt, auf Dauer könnten die bislang noch kostenlosen Corona-Tests, die für Ungeimpfte etwa für Restaurant- oder Friseurbesuche Voraussetzung sind, aber nicht vor der Allgemeinheit finanziert werden. Mitte Oktober sei ein guter Zeitpunkt, bis dahin werde es für wirklich jeden ein Impfangebot gegeben haben.
  • 8/4/202111:59:00 AM
    WHO empfiehlt Stillen trotz Corona-Infektion oder -Impfung
    Die Weltgesundheitsorganisation WHO empfiehlt Müttern, ihre Neugeborenen im Falle einer Infektion mit dem Coronavirus und nach einer Corona-Impfung weiter zu stillen. Das Stillen habe viele Vorteile für Mutter und Kind und müsse während einer Ansteckung oder im Anschluss an eine Impfung der Mutter nicht unterbrochen werden, teilte das WHO-Regionalbüro Europa am Mittwoch in Kopenhagen mit.

    Die Impfung einer stillenden Mutter stelle nach bisherigem Wissensstand keine Gefahr für den Säugling dar. Im Gegenteil: Sie habe nach der Verabreichung eines Corona-Impfstoffes Antikörper in ihrer Milch, was sogar dabei helfen könnte, das Baby vor einer Infektion zu schützen.

    Das Virus Sars-CoV-2 selbst sei Studien zufolge bisher nicht in der Muttermilch festgestellt worden, was darauf hindeute, dass das fortgesetzte Stillen unter Einhaltung der empfohlenen Vorsichtsmaßnahmen selbst im Falle einer Covid-19-Erkrankung sicher sei, schreibt die WHO. Zu diesen Maßnahmen zählen etwa das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes während des Stillens und gründliches Händewaschen.
  • 8/4/202111:50:12 AM
    Ärztekammer: Beschränkungen für Ungeimpfte zu deren Schutz
    Die Vize-Präsidentin der Bundesärztekammer, Ellen Lundershausen, hält einen Ausschluss von nicht gegen Covid-19 geimpften Erwachsenen etwa von Kino- oder Restaurantbesuchen für gerechtfertigt - in deren eigenem Interesse. Ein solcher Schritt sei "nur konsequent, da sie davor geschützt werden, sich mit einer für sie lebensbedrohlichen Krankheit anzustecken oder selbst andere anzustecken", erklärte Lundershausen, die auch Präsidentin der Landesärztekammer in Thüringen ist, gemeinsam mit dem Leiter des Ethikzentrums an der Universität Jena, Nikolaus Knoepffler.
  • 8/4/202111:20:00 AM
    53 Prozent der Deutschen vollständig geimpft
    In Deutschland haben nach Angaben des RKI und des Bundesgesundheitsministeriums inzwischen gut 44 Millionen Menschen einen vollständigen Impfschutz. Das entspricht 53 Prozent der Gesamtbevölkerung. Mindestens eine Impfdosis haben gut 51,5 Millionen Menschen erhalten. Das sind 62 Prozent der Gesamtbevölkerung. Spitzenreiter bei den vollständigen Impfungen ist Bremen mit 62,7 Prozent, Schlusslicht ist Sachsen mit 47,9 Prozent. Am Dienstag wurden in Deutschland 433.408 Impfdosen verabreicht und damit 106.507 weniger als vor einer Woche. Die meisten Impfungen gab es am 9. Juni mit gut 1,4 Millionen verabreichten Dosen.
  • 8/4/202110:59:00 AM
    Mehr Fluggäste bei Ryanair - aber deutlich weniger als vor Corona
    Im Juli sind wieder deutlich mehr Menschen in die Maschinen des Billigfliegers Ryanair gestiegen - aber noch immer deutlich weniger als vor der Pandemie. Im vergangenen Monat flogen 9,3 Millionen Menschen mit der Airline, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte. Das sind mehr als doppelt so viele wie im Vorjahresmonat (4,4 Millionen), aber deutlich weniger als im Juli 2019. Damals flogen in dem Sommermonat 14,8 Millionen Menschen mit Ryanair.
  • 8/4/202110:58:49 AM
    Studie: Ungeimpfte stecken sich dreimal häufiger an als Geimpfte 
    Wer vollständig gegen das Coronavirus geimpft ist, hat laut einer britischen Studie ein deutlich geringeres Risiko, sich mit dem Coronavirus anzustecken als Ungeimpfte. Der Studie zufolge liegt die Wahrscheinlichkeit, dass ein Geimpfter positiv auf das Coronavirus getestet wird, bei einem Drittel gegenüber Ungeimpften. Geringer war demnach auch die Wahrscheinlichkeit, dass ein Corona-Infizierter mit vollständigem Impfschutz weitere Menschen ansteckt. 

    Die Forscher vom Imperial College London untersuchten zwischen Ende Juni und Mitte Juli insgesamt knapp 100.000 Proben von englischen Studienteilnehmern. Ihrer Analyse zufolge infizierte sich im Untersuchungszeitraum einer von 160 Probanden mit dem Coronavirus. Die sogenannte Prävalenzrate lag demnach bei den Ungeimpften bei 1,21 Prozent, bei vollständig Geimpften bei 0,4 Prozent.
  • 8/4/202110:41:00 AM
    Rund 55 Prozent der NRW-Bevölkerung vollständig geimpft
    Rund 55 Prozent der Einwohner von Nordrhein-Westfalen sind vollständig geimpft. Wie aus der am Mittwoch veröffentlichten Impfstatistik des Robert Koch-Instituts (RKI) hervorgeht, liegt die Impfquote für den vollständigen Schutz in NRW bei 54,6 Prozent. Das ist mehr als der Bundesdurchschnitt von 53,0 Prozent. In der Altersgruppe 12 bis 17 Jahre sind in NRW 10,1 Prozent der Kinder und Jugendlichen vollständig geimpft. Das ist leicht unter dem Bundesdurchschnitt von 10,5 Prozent in dieser Altersgruppe.
  • 8/4/202110:31:00 AM
    Alice Weidel: Unrealistische Impfziele aufgeben!
    Wie Medien berichten, sieht das Bundesgesundheitsministerium in seinem Corona-Plan ab Herbst scharfe Freiheitseinschränkungen vor. Die 32 Millionen Ungeimpften sollen - abhängig von Inzidenz, Impfquote und Hospitalisierung - sogar dann von Veranstaltungen und Gastronomiebesuchen ausgeschlossen bleiben, wenn sie einen negativen Test vorlegen. Kostenlose Schnelltests sollen abgeschafft werden. Dazu erklärt Alice Weidel, AfD-Spitzenkandidatin für die Bundestagswahl:

    "Die Abschaffung der Testoption und der kostenlosen Schnelltests zeigt: Die Bundesregierung will das wachsende Misstrauen in die Sicherheit und Wirksamkeit der Impfstoffe ersticken und den Impfdruck erhöhen, indem sie eine Einkreisungspolitik gegen nicht geimpfte Bürger verfolgt. Ein Lockdown für Ungeimpfte wäre verfassungswidrig und epidemiologisch ungerechtfertigt. Die Regierung muss den freien Willen der Bürger respektieren und unrealistische Impfziele aufgeben!"
  • 8/4/202110:25:02 AM
    Landesärztekammer kritisiert Beschluss zu Kinderimpfungen scharf
    Mit scharfer Kritik hat die Landesärztekammer Hessen auf die geplanten zusätzlichen Corona-Impfmöglichkeiten für Kinder und Jugendliche von 12 bis 17 Jahren reagiert. "Dass die Politik nicht auf den Rat eines von ihr eingesetzten Expertengremiums hört, ist absolut unverständlich", erklärte der Präsident der Landesärztekammer Hessen, Edgar Pinkowski, am Mittwoch. Die Ständige Impfkommission (Stiko) empfehle die Schutzimpfung nicht generell für Minderjährige, sondern nur für Kinder ab zwölf Jahren mit bestimmten Vorerkrankungen oder gefährdeten Haushaltsangehörigen. Für eine generelle Empfehlung beurteile die Stiko die Datenlage derzeit noch als mangelhaft.
  • 8/4/202110:15:00 AM
    Impfquote steigt leicht - Spahn: "Es reicht noch nicht"
    Es geht weiter voran mit den Corona-Impfungen, doch Bundesgesundheitsminister Jens Spahn will sich damit noch nicht zufriedengeben. Die Impfquote für einen vollständigen Schutz lag nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Mittwoch (Stand 9.58 Uhr) zuletzt bei 53,0 Prozent der Bevölkerung - nach 52,6 Prozent am Vortag. Dies entspricht rund 44,1 Millionen Bürgern.

    Der CDU-Politiker betonte, damit hätten inzwischen 73 Prozent der Erwachsenen mindestens eine Impfung erhalten. "Das ist gut, aber es reicht noch nicht für einen sicheren Herbst und Winter", schrieb Spahn auf Twitter. Über die Impfung von Kindern und Jugendlichen ab zwölf Jahren wird gerade gerungen - möglich ist sie bereits bei niedergelassenen Ärzten und in Impfzentren, allerdings hat die Ständige Impfkommission (Stiko) noch keine allgemeine Empfehlung dafür ausgesprochen.
  • 8/4/20219:57:54 AM
    Italienische Polizei entdeckt zahlreiche Mängel bei Strand-Betrieben
    Die italienische Polizei hat bei landesweiten Kontrollen von Badeanstalten am Meer und an Seen Hunderte Verstöße festgestellt. 21 mussten ihren Restaurant- und Barbetrieb wegen schwerer Hygienemängel einstellen, wie die Carabinieri am Mittwoch mitteilten. Bei fast jeder dritten der insgesamt 886 Kontrollen entdeckten die Ermittler Unregelmäßigkeiten. Sie überprüften nach eigenen Angaben auch die Einhaltung der Corona-Vorgaben, also zum Beispiel den Abstand der Sonnenschirme und -liegen, ob Desinfektionsmittel-Spender vorhanden waren und ob Schutzmasken getragen wurden.
  • 8/4/20219:22:00 AM
    FDP: Aus der kostenlosen Schnelltests würde Wirtschaft hart treffen
    FDP-Generalsekretär Volker Wissing wirft der Bundesregierung einen Schwenk beim Thema Impfpflicht vor. "Die Diskriminierung Ungeimpfter und deren Ausschluss vom sozialen Leben ist nichts anderes als eine Impfpflicht durch die Hintertür", sagt er im RTL-Interview. "Dieser Kurswechsel ist nicht nachvollziehbar und auch nicht fair gegenüber den Menschen, die gar nicht geimpft werden können." 

    Vor allem das Aus der kostenlosen Schnelltests würde am Ende die Gastronomie und die Wirtschaft allgemein hart treffen, wird er zitiert. "Natürlich müssen wir weiter die Hygieneregeln einhalten, aber wir brauchen keine Impfpflicht", ergänzt Wissing. "Die Zahl der Impfwilligen ist deutlich höher, als die Zahl der Geimpften. Da stimmt etwas im Angebot nicht."
  • 8/4/20219:11:00 AM
    Frankfurt-Marathon coronabedingt erneut abgesagt
    Der Frankfurt-Marathon findet auch 2021 coronabedingt nicht statt. Das teilten die Veranstalter am Mittwoch mit. "Angesichts der weiterhin bestehenden Einschränkungen für Großveranstaltungen sowie aller Unsicherheiten, die aufgrund von Virusmutationen und einer möglichen erneuten Pandemiewelle im Herbst bestehen, ist dieser Schritt leider unausweichlich geworden", hieß es in der Mitteilung zu dem Rennen, das bislang für den 31. Oktober in der Mainmetropole angesetzt war.
  • 8/4/20218:55:00 AM
    Regierung will Betrug mit Corona-Tests effizienter bekämpfen
    Die Bundesregierung will effizienter gegen Betrug bei der Abrechnung von Corona-Tests vorgehen. Das Kabinett beschloss dazu am Mittwoch Änderungen der sogenannten Mitteilungsverordnung, wie das Bundesfinanzministerium auf Anfrage mitteilte. Dadurch werden die Kassenärztlichen Vereinigungen verpflichtet, Zahlungen für die kostenlosen Bürgertests auch den Finanzbehörden mitzuteilen. Die Regierung reagiert damit auf Falschabrechnungen und Betrugsfälle von Teststellen. Die Finanzverwaltung soll künftig besser überprüfen können, ob Einnahmen in Steuererklärungen vollständig und richtig angegeben werden.
  • 8/4/20218:41:00 AM
    Arzt nach Drohungen von Impfgegnern unter Polizeischutz
    Ein Hausarzt, der Corona-Impfgegner nicht mehr in seiner Praxis behandeln will, muss nach Hassnachrichten und Drohungen von der Polizei geschützt werden. "Wir nehmen die Bedrohung ernst, so dass wir zum Schutz des Arztes und seines Teams Maßnahmen eingeleitet haben", sagte eine Sprecherin der Polizeiinspektion Osnabrück der dpa am Mittwoch.

    Den Angaben zufolge hatten den Arzt aus Wallenhorst (Landkreis Osnabrück) eine Vielzahl von Nachrichten von strafrechtlicher Relevanz erreicht - unter anderem Beleidigungen und Drohungen. Gegen die Verfasser der Nachrichten seien von Amts wegen Ermittlungsverfahren eingeleitet worden. "Wir warnen ausdrücklich davor, sich dieser Form der Hasskriminalität anzuschließen. Das ist keine Form der Meinungsfreiheit", sagte die Sprecherin.
  • 8/4/20218:04:00 AM
    Brinkhaus: Wir brauchen eine höhere Impfquote
    Unionsfraktionschef Ralph Brinkhaus will derzeit keine Debatte über die Einführung einer Impfpflicht gegen Corona führen. Eine solche Pflicht wäre ein Eingriff in Freiheitsrechte und müsse verfassungsrechtlich begründet sein, sagt der CDU-Politiker im Deutschlandfunk. Momentan setze man auf andere Wege, den Druck auf die Ungeimpften zu erhöhen. Jetzt gelte es, "noch mal besser zu werben". Hier sei das Bundesgesundheitsministerium gefordert. "Wir müssen eine höhere Impfquote kriegen, sonst gefährden wir auch den Schulunterricht", mahnt Brinkhaus. Zur Frage einer Verlängerung der Corona-Hilfen für Unternehmen sagt er, man müsse dies im Herbst differenziert beurteilen. "Ob das bis 2022 gehen muss, das weiß ich nicht", ergänzt Brinkhaus.
  • 8/4/20217:46:00 AM
    Neue Regelung gegen Zwangsräumungen in den USA
    In den USA gibt es eine neue Regelung, die verhindern soll, dass säumige Mieter in der Corona-Krise aus ihren Wohnungen geworfen werden. Ein solches Moratorium gegen Zwangsräumungen hat die Gesundheitsbehörde CDC erlassen. Es gilt für 60 Tage und für Regionen mit einer hohen Zahl an Corona-Fällen. Begründet wird der Schritt mit der Ausbreitung der als hochansteckend geltenden Delta-Variante. Eine frühere Regelung war vor kurzem zum Monatsende abgelaufen.
  • 8/4/20217:35:00 AM
    EU beschafft Impfreserve für Virusvarianten
    EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen sieht Europa gut gerüstet für mögliche dritte Impfungen. "Wir haben bei BioNTech 1,8 Milliarden Dosen bis zum Jahr 2023 bestellt", sagt von der Leyen dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND/Mittwoch). "Das ist der größte Anschlussauftrag weltweit und reicht für mögliche Auffrischungsimpfungen in der EU und Anpassungen an mögliche neue Virusvarianten."
  • 8/4/20217:20:00 AM
    Bundeselternrat: Viele Schulen unzureichend auf Corona vorbereitet
    Der Bundeselternrat sieht viele Schulen in Deutschland nicht ausreichend auf ein neues Schuljahr unter fortgesetzten Corona-Pandemiebedingungen aufgestellt. Es gebe zwischen Schulen, Kommunen, Städten und Landkreisen aber große Unterschiede, sagte Ines Weber, Vorstandsmitglied des Bundeselternrats, der Deutschen Presse-Agentur. Manche Schulen seien sehr gut ausgestattet, bei anderen blieben nur die Hygieneregeln, Desinfektionen und Mund-Nasen-Schutz. Gerade an Lüftungsanlagen fehle es.

    Weber forderte Lernstandserhebungen zum Schuljahresbeginn, um so zu sehen, wo die Schülerinnen und Schüler nach dem vielen Unterrichtausfall stehen. Und es brauche Konzepte, wie Rückstände aufgeholt werden. Die Elternvertreterin mahnte zudem eine Überarbeitung von Bildungsplänen unter Mitwirkung der Eltern an.
  • 8/4/20217:10:00 AM
    Endgültige Zulassung für BioNTech/Pfizer-Impfstoff bis Anfang September
    Die US-Arzneimittelbehörde FDA strebt einem Medienbericht zufolge eine vollständige Zulassung des Covid-19-Impfstoffs von BioNTech/Pfizer bis Anfang September an. Der inoffizielle Termin der Behörde für die endgültige Genehmigung sei der 6. September, der Tag der Arbeit, berichtet die Zeitung "New York Times" unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen. Präsident Joe Biden sprach vergangene Woche davon, dass er die FDA-Entscheidung bis zum Frühherbst erwarte. Die FDA hatte dem Vakzin Ende vergangenen Jahres die Notfallzulassung erteilt. Eine vollständige Zulassung könnte die Ängste der Bevölkerung hinsichtlich der Sicherheit der Impfung verringern.
  • 8/4/20216:58:16 AM
    Thailand meldet Höchststände bei Neuinfektionen und Todesfällen
    Thailand verzeichnet offiziellen Angaben zufolge mit 20.200 Neuinfektionen und 188 weiteren Todesfällen binnen 24 Stunden die höchsten täglichen Zuwächse während der Pandemie. Die Gesamtzahl der bestätigten Corona-Fälle steigt auf 672.385. Insgesamt starben bislang in dem Land 5.503 Menschen, die positiv getestet wurden, wie aus den Daten auf der Website des Gesundheitsministeriums hervorgeht. 
  • 8/4/20216:31:00 AM
    Biden: Corona verbreitet sich "wie ein Lauffeuer" unter Ungeimpften
    Das Coronavirus verbreitet sich in den USA nach Ansicht von Präsident Joe Biden "wie ein Lauffeuer unter den Ungeimpften". Dies sei "herzzerreißend" - vor allem, weil Covid-19 inzwischen dank der Impfungen eine "vermeidbare" Erkrankung sei, sagte Biden am Dienstag im Weißen Haus. In den Bundesstaaten mit geringerer Impfquote sei die Rate der Infektionen "zehn bis zwanzig Mal so hoch" wie in den Staaten mit der höchsten Impfquote.

    Biden forderte alle Amerikaner erneut mit Nachdruck auf, sich rasch impfen zu lassen. Es gebe immer noch rund 90 Millionen Menschen, die impfberechtigt seien, aber noch keine einzige Spritze bekommen hätten, mahnte er. Geimpfte Menschen würden sich nur sehr selten mit Corona infizieren, noch seltener bei einer Infektion ins Krankenhaus müssen und fast nie an den Folgen der Infektion sterben, betonte Biden. "Wir erleben eine Pandemie der Ungeimpften", sagte Biden.
  • 8/4/20216:01:00 AM
    In Türkei neuer Infektions-Höchstwert seit Anfang Mai
    In der Türkei springen die neuen Coronavirus-Fälle mit knapp 25.000 auf ein neues Hoch seit den Spitzenwerten von Anfang Mai. Seitdem die Regierung mehrere Einschränkungen gelockert hat, rollt eine neue Infektionswelle über das Land. Bislang haben zwei Drittel aller Erwachsenen mindestens eine Impfung erhalten, knapp die Hälfte hat zwei Impfungen bekommen.
  • 8/4/20215:53:42 AM
    Von der Leyen: Europa gut gerüstet für mögliche dritte Impfungen
    EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen sieht Europa gut gerüstet für mögliche dritte Impfungen. "Wir haben bei BioNTech 1,8 Milliarden Dosen bis zum Jahr 2023 bestellt", sagt von der Leyen dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND/Mittwoch). "Das ist der größte Anschlussauftrag weltweit und reicht für mögliche Auffrischungsimpfungen in der EU und Anpassungen an mögliche neue Virusvarianten."
  • 8/4/20215:29:13 AM
    Weil: Tägliche Corona-Tests zum Schulstart
    In Niedersachsen müssen sich Schülerinnen und Schüler nach den Sommerferien zum Schulstart auf tägliche Corona-Tests einstellen. "Wir werden mindestens am Anfang des Schuljahres eine tägliche Testung vorsehen", sagte Ministerpräsident Stephan Weil der Deutschen Presse-Agentur. Man wisse, dass sich gerade in der jüngeren Generation das Virus verbreite. Gleichzeitig sei die Impfquote in dieser Altersgruppe noch vergleichsweise gering.
  • 8/4/20214:47:00 AM
    RKI registriert 3.571 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 18,5 

    Die Sieben-Tage-Inzidenz steigt seit nunmehr rund vier Wochen an. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) lag sie bei 18,5 - am Vortag hatte der Wert 17,9 betragen, am Mittwoch der Vorwoche 15,0. Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI zuletzt binnen eines Tages 3.571 Corona-Neuinfektionen. Vor einer Woche hatte der Wert für Deutschland bei 2768 Ansteckungen innerhalb von 24 Stunden gelegen.
  • 8/3/20218:12:49 PM
    Plan des Bundesgesundheitsministeriums für Herbst und Winter

  • 8/3/20216:38:46 PM
    Bald Ende der kostenlosen Corona-Tests?

    Das Bundesgesundheitsministerium schlägt ein Ende der kostenlosen Corona-Schnelltests für Mitte Oktober vor. Das geht aus einem Bericht des Ministeriums an Bundestag und -länder hervor. Da mittlerweile allen Bürgern ein unmittelbares Impfangebot gemacht werden könne, sei eine dauerhafte Kostenübernahme durch den Steuerzahler nicht angezeigt, heißt es in dem Ministeriumsbericht. 

    Nur für Menschen, die nicht geimpft werden können oder für die keine allgemeine Impfempfehlung vorliege, wie Schwangere oder unter 18-Jährige, solle es weiterhin kostenlose Schnelltests geben.
  • 8/3/20216:36:18 PM
    Spielausfall im DFB Pokal: Bayern München gegen Bremer SV abgesagt

    Das DFB-Pokalspiel des Oberligisten Bremer SV gegen Rekordcupsieger Bayern München kann am kommenden Freitag wegen drei Coronafällen bei den Hanseaten nicht stattfinden. Es wurde abgesetzt und muss neu terminiert werden.

    Corona macht dem Underdog einen Strich durch die Rechnung: Das "Spiel des Jahrzehnts" für den krassen Außenseiter Bremer SV gegen die Stars von Bayern München um Weltfußballer Robert Lewandowski im DFB-Pokal am Freitag ist abgesetzt worden und muss neu terminiert werden. Die komplette Mannschaft des BSV musste in Quarantäne.

  • 8/3/20215:46:30 PM
    Corona-Inzidenz in Spanien sinkt

    In Spanien schwächt sich der Inzidenz-Wert nach dem Höhepunkt neuer Infektionen mit der Delta-Variante vergangenen Monat weiter ab. Die Behörden melden einen Rückgang um 19 auf 674. Der Anteil an Klinik-Betten, die mit Corona-Patienten belegt sind, fällt auf 8,7 Prozent gegenüber 8,9 Prozent am Montag.
  • 8/3/20215:15:55 PM
    New York verlangt Impfnachweise

    Für Aktivitäten in öffentlichen Innenräumen - etwa Restaurants, Fitnessstudios oder Kultureinrichtungen - muss in der Millionenmetropole New York künftig ein Impfnachweis erbracht werden. Das gelte ab Ende des Monats und auch für Mitarbeiter dieser Einrichtungen, teilte Bürgermeister Bill de Blasio am Dienstag mit.

    Mit der Maßnahme sollen die weitere Ausbreitung der Delta-Variante des Coronavirus eingedämmt und zudem weitere Menschen dazu gebracht werden, sich impfen zu lassen. Rund zwei Drittel der Erwachsenen in der Metropole mit rund 8,5 Millionen Einwohnern sind bislang vollständig geimpft.

  • 8/3/20214:59:03 PM
    650 Milliarden Dollar vom Internationalen Währungsfonds im Kampf gegen Corona

    Die seit längerem geplante Aufstockung der Ressourcen des Internationalen Währungsfonds (IWF) soll ab dem 23. August greifen. Das IWF-Direktorium gab am Montagabend in Washington grünes Licht für die Erhöhung der sogenannten Sonderziehungsrechte um 650 Milliarden Dollar. "Das wird besonders unseren verwundbarsten Ländern helfen, die mit den Folgen der Covid-19-Krise kämpfen", sagte IWF-Chefin Kristalina Georgiewa.  

    275 Milliarden Dollar gehen nach Angaben von Georgiewa an Schwellen- und Entwicklungsländer. Es werde jetzt nach Wegen gesucht, wie reiche Staaten die neuen Mittel an ärmere Länder weitergeben könnten, wenn sie dies wollten. 

    Sonderziehungsrechte sind die künstliche Währung des IWF. Sie können dann gegen gängige Währungen wie Dollar, Euro oder Yen eingetauscht werden. Die Erhöhung um 650 Milliarden Dollar ist die höchste in der IWF-Geschichte. 

  • 8/3/20214:07:53 PM
    Polizei Berlin rüstet sich für Corona-Demos

    Die Berliner Polizei bereitet sich auf weitere mögliche Versammlungen von Gegnern der Corona-Politik am Mittwoch vor. Unter dem Motto: "Das Jahr der Freiheit und des Friedens - Das Leben nach der Pandemie" hatte eine Querdenken-Gruppe laut Polizei zu einer Demonstration am Mittwochnachmittag mit 10 000 Teilnehmern auf der Straße des 17. Juni aufgerufen. Die Beamten untersagte die Demonstration am Dienstag und kündigten an, das Verbot durchsetzen.
  • 8/3/20213:34:27 PM
    Niederlande: Zahl der Neuinfektionen sinkt deutlich
    In den Niederlanden ist die Zahl der Neuinfektionen in der zweiten Woche in Folge drastisch gesunken. In den vergangenen sieben Tagen wurden rund 21 000 Fälle gemeldet, etwa 44 Prozent weniger als in der Vorwoche, wie das Institut für Gesundheit und Umwelt RIVM am Dienstag mitteilte. Die Zahl der Patienten in den Krankenhäusern nimmt den Angaben zufolge nur noch leicht zu.

    Die Sieben-Tage-Inzidenz lag den Angaben zufolge bei 121. Am Dienstag waren 2263 Fälle registriert worden. Eine Woche zuvor waren es noch fast 4000. Besonders stark getroffene Regionen sind Amsterdam, Rotterdam und Den Haag. 11,5 Prozent der neu infizierten Menschen war nach der Analyse des Instituts völlig geimpft. Inzwischen sind zwei Drittel aller erwachsenen Niederländer vollständig geimpft, 85 Prozent der Erwachsenen haben zumindest eine Dosis erhalten.

  • 8/3/20212:23:04 PM
    OVG kippt Schließung von Clubs bei Inzidenz über 10
    Die coronabedingte Schließung von Diskotheken, Clubs und Shisha-Bars ab einer Sieben-Tage-Inzidenz von mehr als 10 ist ab sofort rechtswidrig. Das hat das Oberverwaltungsgericht Lüneburg entschieden.
    Nach Daten des Robert Koch-Instituts spiele das Infektionsumfeld "Gaststätte" oder "Shisha-Bar" nur eine untergeordnete Rolle. Darüber hinaus seien die Inzidenz-Werte willkürlich gewählt und nicht mehr hinreichend aussagekräftig, da sie notwendige Parameter nur unzureichend berücksichtigten. Unterhalb einer Inzidenz von 35 kämen bei der im Infektionsschutzgesetz vorgesehenen Staffelung lediglich allgemeine Regelungen, wie Test- und Maskenpflicht sowie die Kontaktdatenerhebung, äußerstenfalls Zugangsbeschränkungen in Betracht, entschieden die Richter. 
  • 8/3/20211:51:56 PM
    Ministerium schlägt Ende kostenloser Corona-Tests für Oktober vor
    Das Bundesgesundheitsministerium schlägt ein Ende der kostenlosen Corona-Schnelltests für alle Bürger für Mitte Oktober vor. Da mittlerweile allen Bürgern ein unmittelbares Impfangebot gemacht werden könne, sei eine dauerhafte Kostenübernahme durch den Steuerzahler nicht angezeigt, heißt es in einem Ministeriumsbericht zum weiteren Vorgehen im Herbst und Winter, der den Ländern und dem Bundestag zugesandt wurde. Nur für Personen, die nicht geimpft werden können oder für die keine allgemeine Impfempfehlung vorliege wie Schwangere oder Unter-18-Jährige, solle es weiterhin kostenlose Schnelltests geben.
    Der Bund übernimmt seit März die Kosten für mindestens einen Schnelltest pro Woche.
  • 8/3/202112:57:58 PM
    USA haben bislang mehr als 110 Millionen Impfdosen gespendet
    Die USA haben bislang mehr als 110 Millionen Dosen an Corona-Impfstoffen an mehr als 60 Länder gespendet. Das teilte das Weiße Haus am Dienstag mit. Nach Angaben der Vereinten Nationen seien dies mehr Impfstoff-Spenden als von allen anderen Ländern zusammengenommen. Und das sei nur ein Anfang. Ab Ende August solle die Auslieferung der 500 Millionen Impfdosen des Herstellers Pfizer/Biontech an 100 ärmere Länder beginnen. US-Präsident Joe Biden hatte dieses Vorhaben kurz vor dem G7-Gipfel in Großbritannien verkündet.
  • 8/3/202111:45:00 AM
    Corona-Impfquote für vollständigen Schutz bei 52,6 Prozent
    Die Quote der vollständig gegen das Coronavirus geimpften Menschen in Deutschland steigt nur langsam. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Dienstag lag sie zuletzt bei 52,6 Prozent der Bevölkerung, nach 52,3 Prozent am Vortag. Insgesamt wurden zuletzt 274.941 Dosen verabreicht, wie aus den Daten hervorgeht (Stand 9.25 Uhr). Höhepunkt war der 9. Juni mit mehr als 1,4 Millionen Dosen. Gerade bei den Erstimpfungen geht es derzeit nur langsam voran - daher hatte Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) die Bürger nochmals ermuntert, sich möglichst bald impfen zu lassen. Die höchsten Quoten der vollständig Geimpften in den 16 Bundesländern gibt es in Bremen (62,1 Prozent) und im Saarland (56,3 Prozent).
  • 8/3/202111:32:55 AM
    Stiko-Mitglied warnt vor Verunsicherung der Bevölkerung
    Stiko-Mitglied Martin Terhardt betont die Eigenständigkeit der Ständigen Impfkommission (Stiko). Diese werde unabhängig vom jüngsten Votum der Gesundheitsminister von Bund und Ländern zur Kinder- und Jugendimpfung ihre Empfehlung überprüfen und aktualisieren, "weil die Datenlage sich ja regelmäßig jeden Tag ändert", sagt Terhardt dem RBB-Radio. Es habe schon vor Wochen Ankündigungen zu einem Impfangebot für über 12-Jährige gegeben, wird der Kinder- und Jugendarzt zitiert. Die Stiko lasse sich davon aber nicht beeinflussen. Problematisch sei allerdings, dass das zu Verunsicherung in der Bevölkerung führe.
  • 8/3/202110:45:29 AM
    Studie: Tausende dank AHA-Regeln vor dem Tod bewahrt
    Abstand halten, Hände desinfizieren (Hygiene), Alltagsmaske tragen!  Die sogenannten AHA-Regeln haben in Deutschland laut einer internationalen Studie offenbar Tausende Todesfälle durch andere Atemwegserkrankungen verhindert. Nach Angaben der Universität Tübingen liege die sogenannte Übersterblichkeit bei 40.000. Das seien laut Wissenschaftler Dmitry Kobak viel weniger als die 90.000 offiziell gemeldeten Todefälle durch Covid-19. Wahrscheinlich seien die Sterbezahlen bei anderen Atemwegserkrankungen während der Wintermonate gesunken. Die Abstands- und Hygieneregeln haben in Deutschland somit offenbar Tausenden Menschen das Leben gerettet. 
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