Die Corona-Krise

CORONAVIRUS-LIVETICKER - Ministerpräsidentenkonferenz: Länder pochen auf Corona-Schutzregeln

21. Oktober 2021 - 14:24 Uhr

Im Video: Corona-Zahlen steigen in ganz Deutschland

  • 10/21/202112:04:36 PM
    MPK-Beschlussvorlage: Länder pochen weiterhin auf Corona-Schutzregeln
    Die Bundesländer wollen auf einen rechtssicheren Rahmen dringen, um Corona-Schutzmaßnahmen auch über den Herbst und Winter hinweg aufrechterhalten zu können. In einer Beschlussvorlage (Stand: 20. Oktober) für die Jahrestagung der Ministerpräsidenten, auf die sich nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur die Staatskanzleichefs geeinigt haben, wird der Bund aufgefordert, das sicherzustellen. Die Ministerpräsidenten kamen am Donnerstag zu einem zweitägigen Treffen auf Schloss Drachenburg im nordrhein-westfälischen Königswinter zusammen. Das Papier zur epidemischen Lage soll an diesem Freitag beraten werden und könnte dann auch noch in veränderter Fassung beschlossen werden.

    In der Vorlage erinnern die Ministerpräsidenten an ihren Beschluss vom 10. August, wonach die eingeübten Corona-Schutzstandards in Innenräumen - wie die sogenannte 3G-Regel, Maske, Abstand, Lüften - auch in den Herbst- und Wintermonaten grundsätzlich erforderlich seien. Zudem heißt es in der Vorlage, die der dpa vorliegt, wörtlich: "Es ist darüber hinaus von größter Bedeutung, dass den Ländern auch nach einem etwaigen Ende der Feststellung der epidemischen Lage von nationaler Tragweite für einen befristeten Zeitraum die Möglichkeit eingeräumt wird, zur Verhinderung der Verbreitung von COVID-19 weiterhin erforderliche und geeignete Maßnahmen zu treffen." Niedrigschwellige Maßnahmen könnten und sollten verhindern, "dass es zu einem erneuten massiven Anstieg des Infektionsgeschehens kommt, der im Bund oder in den Ländern deutlich verschärfte Maßnahmen wieder nötig machen würde".
  • 10/21/202111:47:51 AM
    Biontech-Gründer bekommen Ehrung
    Das Ärzte-Ehepaar Özlem Türeci und Ugur Sahin von dem Mainzer Unternehmen Biontech werden von der Philipps-Universität in Marburg mit der Ehrendoktorwürde ausgezeichnet. Sie erhielten die Ehrung für ihre Verdienste in der Entwicklung eines Impfstoffs gegen Covid-19, teilte der Fachbereich Medizin am Donnerstag mit. Damit hätten die beiden «den Kampf gegen die Corona-Pandemie entscheidend vorangebracht und zugleich Wissenschaftsgeschichte geschrieben». Überreicht werden soll die Ehrenpromotion im Frühjahr nächsten Jahres in Marburg. 
  • 10/21/202110:43:34 AM
    Studie zeigt: Bis zu 90 Prozent Effektivität bei Corona-Impfung für Jugendliche
    Eine Studie aus Israel zeigt, dass die Corona-Impfung bei Jugendlichen positive Auswirkungen hat: Die Biontech/Pfizer-Impfung senkt laut einer Studie das Risiko einer Infektion mit der Delta-Variante bei jungen Erwachsenen um 90 Prozent. Sie schütze zudem zu 93 Prozent vor einer Erkrankung mit Symptomen bei dieser Virus-Variante, wie eine Sprecherin der israelischen Krankenkasse Clalit am Mittwoch bestätigte.

    Gemeinsam mit Forschern von der Harvard-Universität (USA) habe man Daten von 94 354 zweifach geimpften Jugendlichen im Alter von 12 bis 18 Jahren ausgewertet, hieß es in einer Mitteilung. Diese seien mit Daten einer entsprechenden Anzahl ungeimpfter Jugendlicher verglichen worden. Die Ergebnisse sind im "New England Journal of Medicine" veröffentlicht worden.
  • 10/21/202110:12:22 AM
    66 Prozent der Bevölkerung vollständig geimpft
    In Deutschland sind 66 Prozent der Gesamtbevölkerung vollständig gegen Corona geimpft. Wie aus den Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Donnerstag hervorgeht, waren das knapp 54,9 Millionen Menschen. 191 737 Dosen wurden demnach am Mittwoch verimpft. Knapp 57,4 Millionen Menschen (69 Prozent der Gesamtbevölkerung) haben mindestens eine Impfdosis erhalten.

    Bei aktuell im Mittel rund 125 400 Impfungen pro Tag wird laut Impfdashboard des Bundesgesundheitsministeriums rechnerisch mehr als eine Person pro Sekunde geimpft. Von den Erwachsenen sind nach den neuesten Zahlen mittlerweile 76,6 Prozent vollständig geimpft. Die Quote bei den Über-60-Jährigen liegt bei 84,9 Prozent. 12- bis 17-jährige Kinder und Jugendliche sind zu 39,4 Prozent voll und zu 44,3 Prozent mindestens einmal geimpft.
  • 10/21/20219:40:00 AM
    Geht das jetzt wieder los? Erstes EU-Land geht erneut in den Lockdown

  • 10/21/20218:35:17 AM
    Bayern-Trainer Julian Nagelsmann positiv auf Corona getestet
    Trainer Julian Nagelsmann vom FC Bayern München ist positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das teilte der Fußball-Rekordmeister am Donnerstag mit, nachdem der 34-Jährige am Abend zuvor das Champions-League-Spiel bei Benfica Lissabon krank verpasst hatte. Als Grund war dafür von Vereinsseite ein grippaler Infekt genannt worden. Die Münchner hatten ohne ihren Coach 4:0 gewonnen.
    Der Verein wies darauf hin, dass Nagelsmann einen vollständigen Impfschutz habe. Er wird nicht mit der Mannschaft nach München reisen, sondern getrennt in einem Ambulanzflieger. Nach seiner Rückkehr werde er sich in häusliche Isolation begeben, teilte der FC Bayern mit. Nagelsmann wird den Münchnern vorerst weiter fehlen. In Lissabon hatte ihn in erster Linie Assistenztrainer Dino Toppmöller vertreten.
  • 10/21/20218:25:00 AM
    Digitalisierungs-Schub hat Ärzte noch nicht erreicht
    Die Corona-Pandemie hat in vielen Betrieben und Organisationen für einen digitalen Schub gesorgt. Nicht so bei zahlreiche Ärzte und Krankenhäuser: Sie hingegen haben bislang die Chance verpasst, in digitale Tools zu investieren. Dabei können Services wie die Online-Terminvergabe helfen, effizienter zu arbeiten und mehr Zeit für Patienten zu haben, wie Umfragen im Auftrag des Branchendienstes Gelbe Seiten zeigen. Ärzte in Praxen, Krankenhäusern und Medizinischen Versorgungszentren sollten sich künftig mehr digitalen Tools zuwenden, um Patienten sowie Mitarbeiter zufrieden zu stellen. Allerdings sind gerade Ärzte bei der Nutzung neuer Medien und Kommunikationskanäle noch zurückhaltend, wie am Beispiel digitaler Terminbuchungen abzulesen ist: Zwar haben acht von zehn Ärzten bereits von Online-Buchungssystemen für Patiententermine gehört, doch nur jeder dritte nutzt sie auch. Das sind die zentralen Ergebnisse zweier Umfragen, die im Auftrag des Branchenverzeichnisses Gelbe Seiten durchgeführt wurden.

    Schon im April 2021 hatte eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa im Auftrag von Gelbe Seiten gezeigt, dass immer mehr Verbraucher digitale Kanäle nutzen möchten, um mit Händlern, Restaurants oder auch Ärzten in Kontakt zu treten. Allerdings kommen gerade Ärzte und Therapeuten bei den Verbrauchern auf diesem Feld schlecht weg. 46 Prozent der Nutzer gaben in der Umfrage an, dass Vertreter dieser Branche die Möglichkeiten moderner Medien nur "schlecht" oder zumindest "weniger gut" nutzen.
  • 10/21/20217:50:00 AM
    Söder warnt vor Auslaufen der epidemischen Lage: "Nicht einfach Freedom Day"
    Der bayerische Ministerpräsident Markus Söder (CSU) warnt vor einem Auslaufen der epidemischen Lage auf Bundesebene. Wenn dies passiere, "gibt es de facto keine Rechtsgrundlage mehr - egal für was. Weder für das Testen in der Schule, noch für Masken, noch für ganz normale Ideen wie 3G plus, oder 2G oder 3G", sagte er am Donnerstagmorgen im Bayerischen Rundfunk. In diesem Moment sei dann "nicht einfach Freedom Day, sondern dann gibt es gar keine Möglichkeit mehr. Ein Stück weit ist die Gesellschaft dann auch wehrlos." Dann müsste jeder einzelne für seinen Schutz sorgen.

    Söder sagte, man müsse nicht schon jetzt, vier Wochen im Voraus eine Prognose treffen. Die Zahlen stiegen deutlich an und die Lage werde schwieriger. Er betonte, dass man eine "saubere, vernünftige Rechtsgrundlage" brauche um nicht wehrlos zu sein, wenn die Zahlen im Winter wieder stiegen. Dabei hängt er aber nicht am Ausdruck epidemische Lage. Wie man die Grundlage nenne, sei nicht entscheidend.
  • 10/21/20217:25:00 AM
    Neuseeland: Anzahl an Neuinfektionen auf Rekord-Hoch
    Das Corona-Vorzeigeland Neuseeland hat am Donnerstag erstmals seit Beginn der Pandemie eine dreistellige Zahl an Neuinfektionen verzeichnet. Die Behörden meldeten 102 neue Fälle innerhalb von 24 Stunden, wie Vize-Ministerpräsident Grant Robertson vor Journalisten bestätigte. Der alte "Rekord" vom Dienstag lag bei 94 Fällen. "Das Auf und Ab der Zahlen kann wie eine emotionale Achterbahnfahrt sein", sagte Robertson. Der Schlüssel dazu, sich selbst und andere zu schützen, sei eine Corona-Impfung.

    Bis Donnerstag waren etwa 68 Prozent der erwachsenen Bevölkerung vollständig geimpft. Insgesamt hat das Land mit fünf Millionen Einwohnern bislang rund 5000 Infektionen verzeichnet. 28 Menschen sind in Verbindung mit Covid-19 gestorben. Neuseeland hatte lange eine sogenannte Null-Covid-Strategie verfolgt. Zuletzt musste Ministerpräsident Jacinda Ardern aber eingestehen, dass diese mit der Ausbreitung der hochansteckenden Delta-Variante kaum noch realisierbar ist.
  • 10/21/20217:00:00 AM
    Impf-Spenden: Amerikaner haben "200 Millionen Gründe, stolz zu sein"
    Die USA haben bisher im Kampf gegen Covid-19 nach eigenen Angaben 200 Millionen ihrer Impfdosen-Spenden in 100 Länder weltweit geliefert. "Heute haben die Amerikaner 200 Millionen Gründe, stolz zu sein", erklärte ein hoher Beamter des Weißen Hauses. Die Arbeit sei aber noch lange nicht beendet. Um das Auftreten neuer Varianten zu verhindern, müsse die Welt weiter impfen. Die USA stellten neben Impfstoffen auch Corona-Tests, Sauerstoff und medizinische Ausrüstung bereit, hieß es weiter.

    Erst im September hatte US-Präsident Joe Biden bei einem virtuellen Corona-Gipfel in Washington zum Beispiel angekündigt, weitere 500 Millionen Impfdosen der Hersteller Pfizer/Biontech an ärmere Länder zu spenden. Die USA hatten bereits vor dem G7-Gipfel im englischen Cornwall im Juni eine Spende von 500 Millionen Impfdosen versprochen. Vergangene Woche hatte Biden der Afrikanischen Union weitere 17 Millionen Impfdosen des US-Pharmakonzerns Johnson & Johnson zugesagt.
  • 10/21/20216:15:00 AM
    Nach 262 Tagen! Melbourne beendet den längsten Lockdown der Welt
    Aufatmen bei Millionen Menschen im Großraum Melbourne: Im australischen Bundesstaat Victoria endet in der Nacht zum Freitag nach 262 Tagen der bisher längste Lockdown der Welt. Die Lockerungen sollen eintreten, weil mittlerweile 70 Prozent der Bevölkerung vollständig gegen das Coronavirus geimpft sind. Ministerpräsident Scott Morrison bestätigte am Donnerstag, dass in der Region an der Ostküste mittlerweile 70,51 Prozent der Bürger im Alter von über 16 Jahren zwei Impfdosen erhalten hätten.
    Die Öffnung werde aber schrittweise erfolgen, so dass zunächst nur einige Maßnahmen gelockert würden, so Morrison. "In australischer Manier machen wir vorsichtige, aber bewusste Schritte, damit wir sicher öffnen können und auch offen bleiben können." Die Einwohner dürfen nun wieder zehn Gäste in ihren Häusern empfangen - während des Lockdowns war kein einziger Besucher gestattet. Draußen können sich Gruppen von bis zu 15 Menschen versammeln. Auch die nächtlichen Ausgangsbeschränkungen werden aufgehoben. Restaurants, Geschäfte und Friseure dürfen unter strikten Regeln wieder öffnen. Auch Schüler sollen teilweise in die Klassenzimmer zurückkehren.
  • 10/21/20215:52:22 AM
    Wegen Corona-Situation: Marokko streicht Direktflüge nach Deutschland
    Urlauber aufgepasst: Marokko hat aufgrund der aktuell steigenden Corona-Fallzahlen in Großbritannien, Niederlande und auch in Deutschland alle Direktflüge in die drei europäischen Länder mit sofortiger Wirkung gestrichen. Das Auswärtige Amt passte daraufhin die aktuellen Reisehinweise an und schreibt darin: "Die marokkanischen Behörden haben sämtliche Direktflüge zwischen Marokko und Deutschland, Großbritannien und den Niederlanden mit Wirkung vom 20. Oktober 2021 23:59 Uhr ausgesetzt.“ Urlauber, die sich aktuell im Land aufhalten, sollen umgehend Kontakt mit ihrem Reiseveranstalter oder ihrer Fluggesellschaft aufnehmen, um eine zeitnahe Rückreise selbstständig zu planen.

    Marokko reagiert nicht erstmals mit dem Entzug der Flugrechte auf hohe Coronazahlen. Schon im Februar stellte das Land die Direktflüge zwischen Deutschland und Marokko komplett ein und verhing eine Einreisesperre für Deutsche.
  • 10/21/20215:25:00 AM
    Umfrage: Viele ostdeutsche Arbeitnehmer misstrauen dem RKI
    In der Corona-Pandemie stößt die Arbeit des Robert Koch-Instituts in Ostdeutschland offensichtlich auf größeres Misstrauen als im Westen. In einer repräsentativen Yougov-Umfrage unter gut 3700 Berufstätigen erhielt das RKI von den ostdeutschen Teilnehmerinnen und Teilnehmern im Schnitt die Note 3,3, im Westen dagegen 2,9. Gefragt wurde im Juni und Juli, die möglichen Gründe für RKI-Skepsis waren kein Thema der Umfrage. Ob es einen Zusammenhang mit der Stärke der rechtspopulistischen AfD im Osten gibt, die gegen die Corona-Politik der Bundesregierung Front machte, ist unter Politikern und Fachleuten umstritten.

    Auftraggeber der Umfrage war der Versicherer HDI. "Insbesondere die Berufstätigen stellt die Corona-Situation vor besondere Herausforderungen", sagte der Christopher Lohmann, der Vorstandsvorsitzende von HDI Deutschland. "Das reicht vom Einkaufen bis hin zu neuen Homeoffice-Regeln." Die Befragten waren aufgefordert, die Arbeit von gesellschaftlichen Gruppen mit Schulnoten zu bewerten - angefangen vom eigenen Arbeitgeber bis zu Schulen, Gewerkschaften, Kirchen und Wissenschaft. Die beste Note erhielt mit 2,1 der Lebensmittel-Einzelhandel, gefolgt von Handwerkern (2,7), dem eigenen Arbeitgeber (2,7) und Wissenschaftlern beziehungsweise Virologen im Allgemeinen (2,8). Die beiden letzten Plätze belegten die Schulen (3,8) und die Kirchen mitsamt religiösen Einrichtungen (4,1).
  • 10/21/20214:50:00 AM
    Gewalttaten von Querdenkern? Verfassungsschutz warnt vor steigendem Risiko
    Der niedersächsische Verfassungsschutzpräsident Bernhard Witthaut warnt vor weiteren Gewalttaten aus dem Kreis der Corona-Leugner und sogenannten Querdenker. Im Gespräch mit der «Neuen Osnabrücker Zeitung» (Donnerstag) sagte er: «Die Zeit der großen Demonstrationen gegen Corona-Maßnahmen scheint zwar vorbei zu sein. Aber gerade im Internet ist zu beobachten, wie Äußerungen immer radikaler werden.» Mittlerweile werde offen zum Umsturz aufgerufen. «Die fortschreitende Radikalisierung von Teilen der Bewegung birgt Gefahren», betonte der Verfassungsschutzpräsident. Aus dem irregeleiteten Weltbild heraus könnten sich auch künftig Menschen berufen fühlen, zu extremen Mitteln zu greifen.

    Witthaut verwies auf die tödliche Attacke auf einen Tankstellen-Mitarbeiter in Idar-Oberstein (Rheinland-Pfalz). Der 20-Jährige war Mitte September von einem Kunden erschossen worden, nachdem er ihn mehrfach auf die coronabedingte Maskenpflicht aufmerksam gemacht hatte. "Das ist ein extremes Beispiel, wohin sich diese Radikalisierung bei Einzelpersonen entwickeln kann", sagte Witthaut. Die Gefahr vergleichbarer Taten sei real.
  • 10/21/20214:12:11 AM
    Trend setzt sich fort: Corona-Inzidenz steigt in großen Schritten
    Die Sieben-Tage-Inzidenz in Deutschland ist am achten Tag in Folge gestiegen. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner und Woche am Donnerstagmorgen mit 85,6 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 80,4 gelegen, vor einer Woche bei 67,0 (Vormonat: 68,5). Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 16 077 Corona-Neuinfektionen. Vor einer Woche hatte der Wert bei 12 382 Ansteckungen gelegen.

    Deutschlandweit wurden nach den neuen Angaben binnen 24 Stunden 67 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 72 Todesfälle gewesen. Die Zahl der in Kliniken aufgenommenen Corona-Patienten je 100 000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen - den für eine mögliche Verschärfung der Corona-Beschränkungen wichtigsten Parameter - gab das RKI am Mittwoch mit 2,34 (Dienstag 2,13) an. Zum Vergleich: Der Höchstwert lag vergangenes Jahr in der Weihnachtszeit bei rund 15,5.
  • 10/20/20217:34:24 PM
    Britischer Gesundheitsminister: Keine Rückkehr zu Corona-Maßnahmen
    Trotz steigender Infektionszahlen plant die Regierung in London vorerst weiterhin keine Rückkehr der Corona-Maßnahmen in England. Das sagte der britische Gesundheitsminister Sajid Javid bei einer Pressekonferenz in London am Mittwoch. Zuletzt wurden im Vereinigten Königreich bis zu knapp 50.000 tägliche Neuinfektionen registriert. Die Zahl der täglichen Krankenhauseinweisungen liegt bei fast 1000. Bei den Todesfällen wurde am Dienstag mit 223 gemeldeten Fällen ein Stand wie zuletzt im März erreicht.
    Die Zahl der täglichen Neuinfektionen könne sogar auf bis zu 100.000 steigen, warnte Javid. Trotzdem sei es "zum jetzigen Zeitpunkt" noch zu früh, um eine Rückkehr der im Juli abgeschafften Corona-Regeln im größten Landesteil England zu rechtfertigen, so der Minister weiter.
  • 10/20/20215:49:30 PM
    Lettland zieht die Notbremse - und geht erneut in den Lockdown
    Angesichts rapide steigender Corona-Infektionszahlen fährt die Regierung in Riga das öffentliche Leben in dem baltischen EU-Land für vier Wochen stark zurück. Das Kabinett verhängte am Mittwoch umfassende Beschränkungen und ein nächtliche Ausgangssperre zum 15. November. Damit sollen die Infektionsketten unterbrochen und die "furchtbare Überlastung" des Gesundheitswesens reduziert werden, sagte Ministerpräsident Krisjanis Karins nach der Regierungssitzung. 
    Um die Ausbreitung des Virus in den Griff zu bekommen, dürfen von 21. Oktober nur Geschäfte für den täglichen Bedarf offen bleiben. Auch Freizeit-, Kultur-, Unterhaltungs- und Sportstätten bleiben zu, gastronomische Betriebe dürfen nur noch außer Haus verkaufen. Veranstaltungen und Versammlungen sind untersagt. Zudem dürfen die Bürger ihre Wohnung von 20.00 Uhr bis 5.00 Uhr nur mit triftigem Grund verlassen. Für die meisten Arbeitnehmer gilt eine Homeoffice-Pflicht, der Schulbetrieb wird auf Fernunterricht umgestellt.
  • 10/20/20215:46:14 PM
    New York erlässt Impf-Pflicht für städtische Angestellte
    Die Millionenmetropole New York erlässt in der Corona-Pandemie eine Impfpflicht für ihre städtischen Angestellten. Bis zum 1. November müssten rund 160 000 betroffene Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, darunter etwa Polizisten und Mitarbeiter von Behörden und der Feuerwehr, mindestens eine erste Impfdosis nachweisen, teilte Bürgermeister Bill de Blasio am Mittwoch mit. Wer das nicht tut, wird ohne Gehalt freigestellt, bis er eine Impfung nachweisen kann.

    Für rund die Hälfte der etwa 300.000 städtischen Angestellten, darunter Lehrer, besteht bereits seit einigen Wochen eine Impfpflicht. Von den restlichen nun betroffenen rund 160.000 Mitarbeitern sind städtischen Angaben zufolge rund 46.000 noch ungeimpft. Wenn sie bis zum 29. Oktober mindestens eine Impfdosis nachweisen, bekommen sie eine Prämie von 500 Dollar. Mehrere Verbände, beispielsweise die Gewerkschaft der Feuerwehr, haben Widerstand gegen die Verordnung angekündigt.
  • 10/20/20214:53:19 PM
    Schweriner Palliativstation: Fast alle Patienten Corona-infiziert
    Fast alle Patienten auf der Palliativstation der Schweriner Helios-Kliniken sind positiv auf das Coronavirus getestet worden. Bei neun von zehn Patienten sei in den vergangenen Tagen eine Infektion nachgewiesen worden, sagte am Mittwoch ein Sprecher des Krankenhauses. Den Angaben zufolge sind außerdem neun Mitarbeiter der Station positiv getestet. Bei einem weiteren Patienten, der bereits vergangene Woche wieder nach Hause zurückgekehrt war, sei inzwischen ebenfalls eine Ansteckung nachgewiesen worden.

    Mitarbeiter auf Stationen mit Corona-Patienten würden grundsätzlich zweimal wöchentlich auf das Coronavirus getestet. Alle anderen Mitarbeiter hätten zwar die Möglichkeit dazu, seien aber nicht verpflichtet. Das habe bis zu den Corona-Nachweisen auch auf die Palliativstation zugetroffen, sagte der Sprecher. Man vermute, dass eine ungeimpfte Mitarbeiterin das Virus eingeschleppt habe. Der Impfstatus bei Mitarbeitern des Krankenhauses mit Patientenkontakt liege bei mindestens 70 Prozent. Das ergebe sich aus den selbst im Haus durchgeführten Impfungen.

    Seit Sonntag seien zwei Patienten der Palliativstation mit einer Corona-Infektion gestorben. Es handele sich bei den Patienten aber um unheilbar kranke Menschen, so dass Corona sehr wahrscheinlich nicht die Ursache gewesen sei.
  • 10/20/202112:12:50 PM
    Corona sorgt für mehr Spaß im Bett: Sex nicht öfter - aber mit mehr Lovetoys
    Mehr Sex in der Coronakrise? Von wegen! Die Deutschen setzen stattdessen auf Qualität, wie eine Forsa-Umfrage zeigt, die "Orion" kürzlich in Auftrag gegeben hat. Demnach hatte die Coronakrise für 73 Prozent der Befragten gar keinen Einfluss auf das Liebesleben. Wenn Corona das Sexualleben mit einem/einer Partner/in beeinflusst hat, dann gaben Befragte sogar mehrheitlich an, dass sie während der Pandemie eher seltener Sex mit einem/einer Partner/in hatten. Anders ist es bei der Selbstbefriedigung: Auch hier gaben zwar 77 Prozent an, dass die Pandemie keinen Einfluss auf die Häufigkeit ihrer Selbstbefriedigung hatte, 11 Prozent meinten aber auch, sie hätten sich in dieser Zeit häufiger selbst befriedigt - 8 Prozent seltener. Übrigens betrifft das längst nicht nur Singles: Auch unter denen, die in Beziehungen leben, haben sich die Befragten in pandemischen Zeiten häufiger selbst befriedigt als vor der Pandemie.

    Corona sorgte nicht für mehr Sex - aber für mehr Lovetoys: Der Anteil derer, die mindestens ein Lovetoy besitzen, stieg von 47 Prozent im Jahr 2017 auf 51 Prozent im Jahr 2021 an. Eine Auswirkung der Pandemie? Die Verkaufszahlen insbesondere im ersten Lockdown lassen das zumindest vermuten. Besonders auffallend: Während der Anteil derer, die ein Lovetoy haben, zwischen 2017 und 2021 um fünf Prozent gesunken ist, ist die Zahl derer, die sagen, sie haben mehr als eins, um 9 Prozent gestiegen. Dabei sind es vor allem die Männer, die hier auf den Geschmack gekommen sind: Bei den Männern stieg der Anteil der Lovetoy-Besitzer in den letzten 4 Jahren um 9 Prozent. Den stärksten Anstieg gab es in der Altersgruppe der 30- bis 39-Jährigen. Und auch Paare gönnen sich jetzt häufiger auch ein Zweit- oder Dritt-Toy: Hier stieg der Anteil derer, die in Beziehungen leben und mehr als ein Toy besitzen, seit der letzten Forsa-Erhebung um ganze 10 Prozent.
  • 10/20/20219:50:00 AM
    Noch-Gesundheitsminister Spahn richtet Corona-Appell an Ampel-Parteien
    Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hält es auch bei einem möglichen Auslaufen des bundesweiten Corona-Ausnahmezustands Ende November für "unbedingt erforderlich", dass bestimmte Corona-Schutzmaßnahmen regional und auf Landesebene weiter angeordnet werden können. Das geht aus einem auf den 15. Oktober datierten Brief des Ministers an die Partei- und Fraktionschefs von SPD, Grünen und FDP hervor. "Bild" hatte zuvor über das Schreiben berichtet. Es liegt auch der Deutschen Presse-Agentur vor.

    In dem mit Kanzleramtschef Helge Braun (CDU) abgesprochenen Brief an die Spitzen der voraussichtlichen Ampel-Koalition weist Spahn auf zwei Möglichkeiten hin, wie dies rechtlich umgesetzt werden könnte. Entweder könnte Paragraf 28a des Infektionsschutzgesetzes, in dem die bekannten Corona-Maßnahmen aufgelistet werden, so geändert werden, dass die Maßnahmen nicht mehr an das Bestehen einer bundesweiten "epidemischen Lage nationaler Tragweite" geknüpft werden. Damit hätten die Landesregierungen freie Hand, ihre Corona-Verordnungen wie bisher regelmäßig fortzuschreiben.

    Alternativ könnten die Bundesländer aber auch über ihre Landesparlamente die weitere Anwendbarkeit dieses Paragrafen und damit der Maßnahmen feststellen lassen - das wäre dann eine Art "epidemische Lage" auf Landesebene, damit Masken, 3G oder andere Maßnahmen weiter angeordnet werden können. Diese Möglichkeit sieht das Infektionsschutzgesetz ausdrücklich vor.
  • 10/20/20219:26:29 AM
    Stiko-Chef: Leben "Mitte des Jahres 2022" wieder normal
    Der Vorsitzende der Ständigen Impfkommission (Stiko), Thomas Mertens, geht davon aus, dass die meisten Corona-Einschränkungen Mitte des Jahres 2022 aufgehoben werden können. "Ich bin guter Hoffnung, dass wir Mitte des Jahres normal werden leben könnten", sagte Mertens am Mittwoch am Rande des Bodensee Business Forums der "Schwäbischen Zeitung" in Friedrichshafen. Das bedeute, "dass wir uns im alltäglichen Leben normal bewegen können".

    Voraussetzung dafür sei vor allem ein guter Schutz von Menschen mit einem hohen Risiko schwerer Covid-19-Erkrankungen, betonte der Virologe. "Das haben wir sehr gut erreicht in Deutschland. Es gibt bei uns kein Massensterben in dieser Gruppe." Vor allem die anfängliche Priorisierung von Risikogruppen bei der Corona-Impfung sei dabei "ein durchschlagender Erfolg" gewesen.
  • 10/20/20218:35:00 AM
    Umfrage: Mehrheit der Deutschen für Ende der epidemischen Lage
    Die Mehrheit der Bevölkerung ist einer Umfrage zufolge dafür, den seit eineinhalb Jahren geltenden bundesweiten Corona-Ausnahmezustand auslaufen zu lassen - aber gleichzeitig Schutzmaßnahmen weiter aufrechtzuerhalten. 57 Prozent würden es laut einer am Mittwoch veröffentlichten repräsentativen Yougov-Befragung befürworten, wenn die sogenannte epidemische Lage nationaler Tragweite ab Ende November unter fortbestehender Einhaltung von 3G-, Hygiene- und Abstandsregeln nicht mehr verlängert würde. 27 Prozent würden das ablehnen, 16 Prozent machten keine Angabe.

    Die Zustimmung für ein Auslaufen der "epidemischen Lage" liegt bei jungen Erwachsenen zwischen 18 und 24 Jahren am höchsten (79 Prozent) und ist im Osten höher (61 Prozent) als im Westen (56 Prozent). Männer sind eher für ein Ende des bundesweiten Ausnahmezustands (62 Prozent) als Frauen (51 Prozent).
  • 10/20/20218:18:08 AM
    Verlust in Corona-Zeit: DOSB verliert 2020 über 792.000 Mitglieder
    Der Deutsche Olympische Sportbund hat im Corona-Jahr 2020 im Vergleich zu 2019 insgesamt 792 119 Mitglieder verloren. Dies geht aus einer vom DOSB am Mittwoch veröffentlichten Bestandserhebung hervor. Die aktuelle Statistik weist zum Stichtag 1. Januar 2021 insgesamt 27 012 419 Mitgliedschaften und damit 2,85 Prozent weniger als im Jahr vorher (2019: 27 804 538) aus.

    Wie differenziert das Bild der Vereinslandschaft sei, zeige eine Erhebung des Freiburger Kreises, der Arbeitsgemeinschaft der deutschen Großsportvereine. Demnach sei im kompletten Jahr 2020 ein Rückgang von 102 211 auf nun 864 449 Mitglieder ermittelt worden, was einen Verlust von 10,57 Prozent bedeute, hieß es in der Mitteilung. Daran sei abzulesen, dass die Großsportvereine deutlich stärker vom Rückgang betroffen sind als kleinere und mittelgroße Vereine.
  • 10/20/20217:36:39 AM
    Großbritannien: Mediziner fordern Corona-Maßnahmen zurück
    Vertreter des britischen Gesundheitsdienstes haben nach einem starken Anstieg der Corona-Zahlen eine sofortige Einführung von Gegenmaßnahmen gefordert. "Die Regierung sollte nicht nur ankündigen, dass wir auf Plan B setzen, sondern es sollte Plan B Plus sein", sagte Matthew Taylor, der Chef des Mitgliederverbands National Health Service Confederation, dem "Guardian" zufolge.
    Der von der Regierung vor einigen Wochen vorgestellte Plan B sieht eine Wiedereinführung der Maskenpflicht in Innenräumen sowie den Ratschlag, von zu Hause zu arbeiten, vor. Außerdem könnten Impfnachweise bei größeren Veranstaltungen eingeführt werden. Der bislang verfolgte Plan A sieht vor, sich lediglich auf die Wirkung der Impfungen zu verlassen. Knapp 79 Prozent der impfberechtigten Bürgerinnen und Bürger ab zwölf Jahren sind vollständig immunisiert.
  • 10/20/20216:20:00 AM
    Ein Monat mit 2G: Niedersachsen ist zwiegespalten
    Rund einen Monat nach der Ausweitung der 2G-Regelung in der Corona-Pandemie ergibt sich für viele Betriebe Niedersachsen ein geteiltes Bild. 2G und 3G würden etwa zu gleichen Teilen in Gastronomiebetrieben und Hotels angewandt, sagte die Geschäftsführerin des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes (Dehoga) Niedersachsen, Renate Mitulla, der Deutschen Presse-Agentur in Hannover.

    Die Kontrolle über die Impf- oder Testnachweise sei sehr zeitintensiv und angesichts des Personalmangels eine zusätzliche Belastung. Wenn etwa ein Restaurant auf das 2G-Modell umstelle, also nur Geimpfte und Genesene hineinlasse, könnten mehr Tische aufgestellt werden. Viele Gastronomen stellten jedoch auch mit dem 2G-Modell weniger Tische auf als vor der Pandemie, um etwas mehr Abstand einhalten zu können.

    Die 2G-Regel war in Niedersachsen vor rund einem Monat deutlich ausgeweitet worden - etwa in der Gastronomie, bei Kultur- oder Sportveranstaltungen. Betreiber und Veranstalter, die sich entscheiden, nur noch Geimpften und Genesenen Zutritt zu gewähren, sind in ihren Betrieben und Einrichtungen von der Durchsetzung der Maskenpflicht und Abstandsregeln befreit. Wer unter 18 Jahren alt ist, kann bei 2G auch ohne Corona-Test, Impfung oder Genesung in ein Restaurant oder zu einer Veranstaltung gehen.
  • 10/20/20215:50:00 AM
    Nordrhein-Westfalen meldet: Beschäftigte des Landes 2020 seltener krank - trotz Corona
    Überraschende Zahlen im neuen Gesundheitsbericht der Landesregierung: Demnach fehlten Beschäftigte des Landes zwar krankheitsbedingt an insgesamt 4,65 Millionen Arbeitstagen (6,95 Prozent der Soll-Arbeitstage) - das bedeutet trotz der Corona-Pandemie aber eine Senkung gegenüber dem Vorjahr um 0,42 Prozentpunkte. Erstmals seit Einführung der Krankenstandserhebung im Jahr 2010 lag der Wert laut Innenministerium unterhalb von 7 Prozent.

    Beamte waren nach der Auswertung des Innenministeriums seltener krank (6,89 Prozent) als Tarifbeschäftigte (8,68 Prozent). Der durchschnittliche Krankenstand der Lehrerinnen und Lehrer in Nordrhein-Westfalen lag laut dem Bericht mit 6,38 Prozent "unter dem landesweiten Krankenstand."
  • 10/20/20215:29:42 AM
    Erstmals seit Monaten: Thailands Infektionszahlen unter 9000 pro Tag
    Die Behörden in Thailand haben erstmals seit Monaten wieder weniger als 9000 Corona-Neuinfektionen innerhalb eines Tages registriert. Am Mittwoch wurden 8918 neue Fälle verzeichnet - der niedrigste Wert seit Mitte Juli. 79 Menschen in dem Land mit 70 Millionen Einwohnern starben in Verbindung mit Covid-19. Der Verlauf des jüngsten Ausbruchs in dem südostasiatischen Urlaubsparadies ist ungewöhnlich: Zwar sind die Zahlen seit August - als ein Höchstwert von mehr als 23 000 Neuinfektionen verbucht worden war - gesunken, jedoch stagnieren sie seit Wochen bei zwischen 9000 und 12 000 neuen Fällen am Tag.
  • 10/20/20214:13:48 AM
    Zahlen klettern weiter: Corona-Inzidenz knackt wieder die 80er-Marke
    Die Sieben-Tage-Inzidenz in Deutschland ist am achten Tag in Folge gestiegen. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner und Woche am Mittwochmorgen mit 80,4 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 75,1 gelegen, vor einer Woche bei 65,4 (Vormonat: 71,0). Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 17 015 Corona-Neuinfektionen. Vor einer Woche hatte der Wert bei 11 903 Ansteckungen gelegen.

    Die Zahl der in Kliniken aufgenommenen Corona-Patienten je 100 000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen - den für eine mögliche Verschärfung der Corona-Beschränkungen wichtigsten Parameter - gab das RKI am Dienstag mit 2,13 (Montag 1,92) an. Zum Vergleich: Der bisherige Höchstwert lag um die Weihnachtszeit bei rund 15,5.
  • 10/19/20217:59:34 PM
    Fußball Premier League: 68 Prozent der Spieler vollständig geimpft
    Die Premier League hat Zahlen zu den Corona-Impfungen unter den Fußball-Profis der 20 englischen Erstliga-Clubs veröffentlicht. Demnach hätten 81 Prozent der Spieler mindestens eine Impfung gegen Covid-19 erhalten, 68 Prozent seien vollständig geimpft. Die Impfquote werde von der Premier League wöchentlich erhoben, hieß in einer Mitteilung am Dienstag.
    Die Liga arbeite weiter mit den Vereinen zusammen, um Spieler und Vereinsmitarbeiter zur Impfung zu ermutigen. Die Liga werde aber keine spezifischen Angaben zu Vereinen oder Einzelpersonen machen.
    In den vergangenen Wochen hatte es immer wieder Diskussionen um die mutmaßlich mangelnde Impfbereitschaft von Spielern aus der Premier League gegeben. Noch Ende September hatte die «Daily Mail» gemeldet, dass fast zwei Drittel der Spieler in Englands Spitzenliga nicht geimpft sein sollen. Viele Profis sollen eine Impfung abgelehnt haben. Die Zeitung hatte von Clubmitarbeitern berichtet, die anonym über Verschwörungstheorien sprechen, die in den Umkleidekabinen der Topvereine angeblich weit verbreitet sind.
    Die Premier League fürchtete, dass der öffentliche Rückhalt für die Profis schwinden könnte, nachdem für die Stars in Corona-Zeiten viele Ausnahmen - etwa beim Reisen - gemacht wurden.
  • 10/19/20216:07:55 PM
    Corona-Ausbruch nach Party im Berliner Club "Berghain"
    Rund zwei Wochen nach der seit langem ersten Clubnacht im Berliner Techno-Club Berghain ist ein Corona-Ausbruch bekannt geworden. Nach einem Bericht der "Berliner Morgenpost" haben sich bei der Party mindestens 19 Menschen infiziert. 15 davon leben im Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg, wie eine Bezirkssprecherin am Dienstagabend sagte. Vier weitere Betroffene lebten in anderen Bezirken Berlins, hieß es. Nach Angaben der Sprecherin wurden bislang rund 2500 Menschen kontaktiert. Dies sei mit Hilfe der Anwesenheitsliste geschehen, die das Gesundheitsamt angefordert habe, nachdem der erste Corona-Fall bekannt geworden sei.
    Den Partygängern sei vom Bezirk empfohlen worden, sich testen und bei Symptomen einen PCR-Test machen zu lassen. Wie es zu dem Ausbruch gekommen war, ist laut Behörde noch unklar. Für die Veranstaltung am ersten Oktober-Wochenende habe die 2G-Corona-Regel gegolten. "Die Impfnachweise wurden - soweit für uns ersichtlich - vom Berghain gewissenhaft kontrolliert", sagte die Sprecherin. Vom Berghain lag zunächst keine Stellungnahme vor.
  • 10/19/20214:31:52 PM
    In Bremen gilt Corona-Warnstufe 1
    In der Stadt Bremen gilt von Freitag an die Corona-Warnstufe 1. Das hat der Senat am Dienstag beschlossen, wie das Gesundheitsressort mitteilte. Demnach müssen im Innenbereich von Veranstaltungen, Gastronomie, Kultureinrichtungen und Sportstätten die Menschen gegen Corona geimpft, von Corona genesen oder negativ auf Corona getestet sein (3G-Regel). In öffentlichen Verkehrsmitteln, in Verkaufsräumen und bei Großveranstaltungen ab 5000 Menschen muss eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden. Der Senat empfiehlt, einen Abstand von mindestens 1,5 Metern zu anderen Menschen einzuhalten, Hygienemaßnahmen umzusetzen und regelmäßig zu lüften.
    "Die Hospitalisierungsinzidenz ist in den vergangenen Tagen gestiegen und liegt stabil bei 3 oder darüber. Hier greift also der Stufenplan, den der Senat beschlossen hat", sagte Gesundheitssenatorin Claudia Bernhard (Linke) laut Mitteilung. Ihr zufolge melden die Kliniken eine zusätzliche Belastung durch andere Infektionserkrankungen. "Wir kommen jetzt in den Herbst, es finden wieder deutlich mehr Begegnungen in Innenräumen statt." Daher sei es richtig, dass in Innenräumen wieder die 3G-Regel gilt.
  • 10/19/20212:07:23 PM
    Niederlande: Nach Lockerungen starker Anstieg von Corona-Infektionen

    Der starke Anstieg von Corona-Infektionen und Patientenzahlen in Krankenhäusern in den Niederlanden hält an. In den vergangenen sieben Tagen nahm die Zahl der Neuinfektionen um 44 Prozent im Vergleich zur Vorwoche zu, wie das zuständige Reichsinstitut für Gesundheit und Umwelt (RIVM) am Dienstag mitteilte. Die Inzidenz beträgt nach Angaben des RIVM 151.

    Auch die Zahl der Todesfälle stieg. In den vergangen sieben Tagen wurden 48 Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 gemeldet, fast doppelt so viel wie in der Vorwoche. Die Zahl der Covid-Patienten in Krankenhäusern und auf Intensivstationen stieg so stark an, dass Krankenhäuser erneut Operationen absagen müssen. Etwa 80 Prozent der Covid-Patienten sind nicht geimpft.

    Die Behörde sieht einen direkten Zusammenhang mit der Lockerung der Maßnahmen vor etwa drei Wochen. So war die Abstandsregel von 1,5 Meter aufgehoben worden. Masken müssen nur im öffentlichen Nahverkehr getragen werden. Nur vor dem Besuch von Gaststätten wird ein Nachweis verlangt, dass man getestet, geimpft oder genesen ist.
  • 10/19/20212:01:07 PM
    Schweiz: Bergbahnen gegen Corona-Zertifikate

    Skifahren in der Schweiz soll nach dem Willen der Schweizer Bergbahnen im kommenden Winter auch ohne Corona-Zertifikat möglich sein. Ein Zertifikat weist nach, dass die Person gegen das Coronavirus geimpft, von einer Infektion genesen oder getestet ist. Allerdings war die Ankündigung des Verbandes Seilbahnen Schweiz, dass der Betrieb in der Wintersaison wie im öffentlichen Verkehr laufen könne - also Reisende lediglich eine Maske tragen müssen -, am Dienstag (19. Oktober) voreilig. Das Bundesamt für Gesundheit ließ wissen, dass nicht die Bergbahnen, sondern die Regierung entscheide, ob in Skigebieten Zertifikate verlangt werden müssen oder nicht. Zurzeit gilt landesweit eine Zertifikatspflicht für Innenräume von Restaurants oder Veranstaltungsräumen - das gilt auch in Skiregionen.

    Einzelne Gebiete können unabhängig auch eine Zertifikatspflicht für ein Skigebiet verhängen. So hat es etwa das Gebiet Fideriser Heuberge im Kanton Graubünden gemacht, wo im kommenden Winter nur Getestete, Genesene oder Geimpfte Zutritt erhalten sollen.

    Die Schweizer Skigebiete waren als einige der wenigen weltweit im vergangenen Jahr für ausländische Gäste offen. In den Bergbahnen und Gondeln waren Masken vorgeschrieben und vor den Liften sollte Abstand gehalten werden. Aus den Schweizer Skigebieten wurden keine größeren Ansteckungen mit dem Coronavirus bekannt.

  • 10/19/20211:18:31 PM
    Island will sich Mitte November von Corona-Maßnahmen verabschieden

    Island plant, Mitte November alle verbliebenen Corona-Maßnahmen aufzuheben. Ziel sei es, die wesentlichen verbliebenen Beschränkungen ab dem 18. November zu beenden, teilte die isländische Gesundheitsministerin Svandís Svavarsdóttir am Dienstag mit.  Beim Impfen sei man gut vorangekommen und vorherige Lockerungen hätten keine negativen Effekte auf die Zahl der Krankenhauseinweisungen gezeigt, hieß es in einer Regierungsmitteilung. 

    Deshalb gibt es bereits ab Mittwoch neue Lockerungen: 2000 statt wie bisher 500 Menschen dürfen dann bei Versammlungen und Veranstaltungen zusammenkommen, Mund-Nasen-Schutz müssen sie dabei nicht länger tragen. Restaurants, Kneipen und Nachtclubs dürfen zudem länger öffnen.

    Mit einer kompletten Aufhebung der Maßnahmen würde die kleine Nordatlantik-Insel ihren nordeuropäischen Partnern folgen: Dänemark, Norwegen und Schweden hatten schon im September die wesentlichen im jeweiligen Land geltenden Beschränkungen aufgehoben. Auch in Finnland sind bereits viele Corona-Maßnahmen gelockert werden.
  • 10/19/20211:13:27 PM
    Russland: Zwangsurlaub wegen steigender Corona-Zahlen?

    Angesichts steigender Corona-Zahlen denkt die russische Regierung für Anfang November über einen einwöchigen Zwangsurlaub für die heimische Wirtschaft nach. Vize-Ministerpräsidentin Tatjana Golikowa schlug vor, dass zur Viruseindämmung vom 30. Oktober bis 7. November die Arbeit ruhen sollte. 
    Ähnliche Maßnahmen hatte Russland schon zuvor ergriffen. 

    Die Zahl der Neuinfektionen war in den vergangenen Tagen immer wieder auf neue Höchstwerte gestiegen. Auch die täglich gemeldeten Todeszahlen im Zusammenhang mit dem Virus hatten Höchstwerte erreicht und am Samstag erstmals die Schwelle von 1000 überschritten. Die Regierung macht dafür insbesondere eine mangelnde Impfbereitschaft verantwortlich.
  • 10/19/20211:05:16 PM
    Österreich: 3G-Regel am Arbeitsplatz kommt 

    Die 3G-Regel am Arbeitsplatz wird nun doch auch in Österreich eingeführt werden.  Die SPÖ wird das Gesetzesvorhaben der Regierung im Bundesrat nicht blockieren. Bereits in der Vorwoche war es im Nationalrat beschlossen worden. 

    In einem "heute.at" vorliegenden Verordnungsentwurf heißt es: "Arbeitnehmer, Inhaber und Betreiber dürfen Arbeitsorte, an denen physische Kontakte zu anderen Personen nicht ausgeschlossen werden können, nur betreten, wenn sie über einen 3G-Nachweis verfügen."

  • 10/19/202112:02:45 PM
    Hamburg weitet 2G-Regel aus
    Hamburg weitet die 2G-Regelung auf Friseure, andere körpernahe Dienstleistungen und Teile des Einzelhandels aus. Corona-Geimpfte und Genesene können teilnehmende Einrichtungen von Samstag (23. Oktober) an ohne Maske nutzen, Ungeimpfte haben dann keinen Zutritt, wie Vize-Senatssprecherin Julia Offen am Dienstag (19. Oktober) sagte.

    Die Betreiber können selbst entscheiden, ob sie künftig nach 2G ohne Maske oder weiter auch ungeimpfte Kunden, dann aber mit Maske, bedienen wollen. Ausgenommen von der Wahlmöglichkeit sind Läden für den täglichen Bedarf wie der Lebensmitteleinzelhandel, Drogerien und Apotheken. Dort sollen auch künftig Ungeimpfte einkaufen können.

    Die neue Corona-Verordnung tritt am 23. Oktober in Kraft. Eine Aufhebung aller Corona-Einschränkungen wird es den Angaben zufolge aber nicht geben. So soll das stadtweite Außer-Haus-Alkoholverkaufsverbot ab 22 Uhr auch weiter gelten. Weihnachtsmarktbetreiben sollen entscheiden können, ob sie ihre Märkte nach 2G- oder 3G-Regel betreiben wollen.

    Der Hamburger Winterdom, der am 5. November startet, kann in diesem Jahr nur von Geimpften und Corona-Genesenen besucht werden. Ausgenommen von der Nachweispflicht seien nur Kinder und Jugendliche bis 17 Jahren, teilte die Wirtschaftsbehörde am Dienstag mit. Nach dem sogenannten 2G-Modell für Geimpfte und Genesene würden auch Maskenpflicht und die Begrenzung der Teilnehmerzahl wegfallen. 
  • 10/19/202111:42:43 AM
    Nach Corona-Ausbruch im Pflegeheim: Experte betont Impfbedeutung
    Der Corona-Ausbruch in einem Senioren- und Pflegeheim in Norderstedt (Kreis Segeberg) hätte nach Ansicht des Kieler Infektionsmediziners Helmut Fickenscher ohne Impfungen dramatische Folgen gehabt. Vor einem Jahr wären in so einer Situation ein Drittel bis die Hälfte der infizierten Heimbewohner vermutlich gestorben, sagte der Präsident der Deutschen Vereinigung zur Bekämpfung der Viruskrankheiten der Deutschen Presse-Agentur dpa.

    Die Kreisverwaltung hatte am Montag über den Corona-Ausbruch in dem Heim informiert. Insgesamt sind demnach von den 76 Bewohnerinnen und Bewohnern derzeit 60 infiziert. Drei von ihnen seien nicht geimpft, der Rest habe teilweise bereits die dritte Impfung erhalten. Die meisten haben keine oder nur leichte Symptome. Dies zeige, wie wichtig die Impfung sei, sagte Fickenscher. Im hohen Alter bestehe eine zusätzliche Gefährdung, daher sei die dritte Impfung hier besonders wichtig.
  • 10/19/202110:49:20 AM
    Impftempo in Deutschland kommt fast zum Erliegen
    Sind die Deutschen schon impfmüde? Das zumindest könnte man mit Blick auf den aktuellen Fortschritt bei den Corona-Impfungen als Eindruck bekommen. Wie das Robert-Koch-Institut bekannt gab, wuchs in den vergangenen 24 Stunden die Quote der Erstimpfungen gerade einmal um 0,1 Prozent - von 68,8 auf 68,9 Prozent. Der Wert der Zweitimpfungen ist sogar eingefroren, blieb bei 65,8 Prozent. Rund 54,7 Millionen Menschen in Deutschland sind damit aktuell vollständig gegen Corona geimpft.
  • 10/19/202110:33:31 AM
    Nach einem Jahr Pause: Ischgl startet mit Corona-Sicherheitskonzept in neue Saison
    Der österreichische Wintersportort Ischgl startet am 25. November in die diesjährige Wintersaison - begleitet von umfangreichen Anti-Corona-Maßnahmen. "Ziel ist und bleibt es, eine der sichersten Destinationen im Alpenraum für unsere Gäste zu sein", sagte Alexander von der Thannen vom Tourismusverband Paznaun-Ischgl. Die Seilbahnkabinen würden mit Kaltvernebelungsgeräten desinfiziert. Dieselbe Methode werde auch in den Skibussen sowie in Sportshops, Skidepots, WC-Anlagen, Aufzugskabinen und den Erste-Hilfe-Stationen täglich angewendet, hieß es. Kamerasysteme sollen die Wartezeiten an den Kassen und Liften mittels Dichtemessungen und Mobilitätsanalysen optimieren.

    Ischgl war in der ersten Corona-Welle im März 2020 in die internationalen Schlagzeilen geraten. Die Behörden sollen auf deutliche Hinweise, dass im Ort das Coronavirus grassiert, zu spät reagiert haben. Zahlreiche Touristen - viele aus Deutschland - haben sich angesteckt und das Virus in ihre Heimatländer mitgebracht. Die Wintersaison 2020/21 ließ der Ort aus Sicherheitsgründen ausfallen.
  • 10/19/20219:01:00 AM
    Betrüger wollten Polizisten gefälschten Impfausweis verkaufen
    Bei dem Versuch, einem Zivilpolizisten einen gefälschtem Impfpass zu verkaufen, sind zwei Betrüger in Essen festgenommen worden. Der 29-Jährige und sein 21 Jahre alter Komplize boten dem Beamten auf einem Supermarktparkplatz zwei Impfausweise mit Covid-Aufklebern an, wie die Polizei am Dienstag berichtete. Durch einen Zeugen waren die Einsatzkräfte auf ein entsprechendes Online-Angebot der Männer aufmerksam geworden und zu dem Parkplatz gefahren. Um die Qualität der Pässe zu beweisen, habe der 29-Jährige dort Chatverläufe von vermeintlich zufriedenen Kunden gezeigt, hieß es weiter.
    Die beiden Männer wurden vorläufig festgenommen. In deren Auto und Wohnungen entdeckten Beamte unter anderem weitere gefälschte Impfausweise und auch einen Stempel mit der Aufschrift «Impfzentrum Essen». Nach dem Einsatz am Freitag durften die Männer den Polizeigewahrsam wieder verlassen.
  • 10/19/20218:21:37 AM
    Tennis-Star Djokovic macht Geheimnis um Corona-Impfstatus
    Der Titelverteidiger der Australian Open und neunmalige Melbourne-Champion Novak Djokovic will nicht sagen, ob er gegen das Coronavirus geimpft ist oder nicht. "Das ist eine Privatsache", betonte er im Gespräch mit der serbischen Zeitung "Blic". Doch für die Australia Open 2022 wird es wohl nur Visa für geimpfte Tennis-Profis geben - Djokovic droht deshalb das frühe Aus.

  • 10/19/20217:25:00 AM
    Witzige Memes sind gut gegen Stress durch Corona-Pandemie
    Witzige Memes könnten Menschen dabei helfen, den mit der Corona-Pandemie verbundenen Stress besser zu bewältigen. Das legt eine US-Studie über die Wirkung der lustig beschrifteten Bildchen nahe, die im Fachblatt "Psychology of Popular Media" veröffentlicht ist. Darüber hinaus könnten die Memes auch das Vertrauen von Menschen in ihre Fähigkeit steigern, mit der Pandemie umgehen zu können - aber nur, wenn sie nicht zu niedlich sind.

    Dass ausgerechnet Memes im Umgang mit Corona-Stress helfen könnten, liegt gar nicht so fern, wie es zunächst klingen mag: Schon im vergangenen Jahr hatte eine im Fachblatt "Scientific Reports" veröffentlichte Studie berichtet, dass Memes über Depressionen die Stimmung von Betroffenen aufhellen können. "Als sich die Pandemie immer weiter hinzog, wurde es für mich zunehmend interessanter, wie die Menschen die sozialen Medien und insbesondere Memes nutzten, um über die Pandemie nachzudenken", sagte nun Jessica Myrick, Hauptautorin der aktuellen Studie. Für die Professorin der Penn State University ist es nicht die erste Beschäftigung mit einem popkulturellen Internetphänomen - eine ihrer früheren Untersuchungen hatte sich mit den glücklich machenden Effekten von Katzenvideos beschäftigt.
  • 10/19/20216:45:00 AM
    Er nannte 2017 eine Figur "Coronavirus": Keine Absicht vom "Asterix"-Autor
    So mancher Comicleser hat den "Asterix"-Autor Jean-Yves Ferri im vergangenen Jahr als einen düsteren Propheten wahrgenommen. Grund ist die Covid-19-Pandemie. Ferri hatte nämlich schon 2017 in dem Band "Asterix in Italien" einem Schurken den Namen "Coronavirus" verpasst. "Einige Leute dachten, das sei eine Vorahnung gewesen, dass ich das Coronavirus angeblich habe kommen sehen. Aber es ist absolut nicht so", sagte Ferri der Nachrichtenagentur dpa in Berlin. "Das Coronavirus ist ja eine Familie von Viren, die es schon vorher gegeben hat. Ich habe einfach aus einer Liste von Viren eines ausgewählt, das sich böse anhört, und es genommen."

    Übersetzer Klaus Jöken übernahm damals übrigens diesen Namen nicht, weil sich im Deutschen eine bessere Möglichkeit auftat: Der Schuft heißt in der deutschen Fassung Caligarius. Im Interview der Deutschen Prese-Agentur erläuterte Jöken: "Der Name erinnert einerseits an Doktor Caligari, das ist der erste Bösewicht im deutschen Film überhaupt. Gleichzeitig ist das auch ein lateinisches Wort, nämlich für 'Schuhmacher'. Und weil diese Comicfigur der Rennchampion im römischen Rennteam war, passte das wie die Faust aufs Auge."
  • 10/19/20216:00:28 AM
    Weil er seinen Impfnachweis fälschte? Eishockey-Profi für 21 Spiele gesperrt
  • 10/19/20215:36:23 AM
    Neuseeland meldet Corona-Rekord: Neuinfektionen pro Tag so hoch wie nie
    Das Corona-Vorzeigeland Neuseeland hat am Dienstag 94 Neuinfektionen gemeldet - so viele wie noch nie seit Beginn der Pandemie. Der bisherige Rekord lag bei 89 neuen Fällen innerhalb eines Tages und wurde im April 2020 verzeichnet. "Es ist wichtig, dass wir uns daran erinnern, dass wir nicht machtlos sind. Wir haben die Fähigkeit, die Fallzahlen so niedrig wie möglich zu halten", sagte Ministerpräsidentin Jacinda Ardern. Sie forderte die Menschen auf, möglichst zu Hause zu bleiben, damit Anderen das Leben zu retten und sich impfen zu lassen.

    Bis Dienstag waren etwa 67 Prozent der erwachsenen Bevölkerung vollständig geimpft. Insgesamt hat das Land mit fünf Millionen Einwohnern bislang 4700 Infektionen verzeichnet. 28 Menschen sind in Verbindung mit Covid-19 gestorben. Neuseeland hatte lange eine sogenannte Null-Covid-Strategie verfolgt. Zuletzt musste Ardern aber eingestehen, dass diese mit der Ausbreitung der hochansteckenden Delta-Variante kaum noch realisierbar ist.
  • 10/19/20215:00:40 AM
    Trend hält an: Corona-Zahlen steigen siebten Tag in Folge
    Die Sieben-Tage-Inzidenz in Deutschland ist am siebten Tag in Folge gestiegen. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner und Woche am Dienstagmorgen mit 75,1 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 74,4 gelegen, vor einer Woche bei 65,8 (Vormonat: 70,5). Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 6771 Corona-Neuinfektionen. Vor einer Woche hatte der Wert bei 4971 Ansteckungen gelegen.

    Die Zahl der in Kliniken aufgenommenen Corona-Patienten je 100 000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen - den für eine mögliche Verschärfung der Corona-Beschränkungen wichtigsten Parameter - gab das RKI am Montag mit 1,92 (Freitag 2,02) an.
  • 10/18/20218:38:55 PM
    Sorge um Patricia Kelly:  Schwerer Corona-Verlauf - Klinik!
  • 10/18/20218:09:06 PM
    Südafrikanische Behörte lehnt Sputnik-Impfstoff wegen erhöhten HIV-Risikos ab
    Der russische Corona-Impfstoff Sputnik V wird vorerst nicht in Südafrika zum Einsatz kommen. Die medizinische Zulassungsbehörde (Sahpra) begründete ihre Entscheidung mit einem möglicherweise höheren HIV-Infektionsrisiko für männliche Sputnik-Geimpfte und verwies auf die hohe HIV-Prävalenz in Südafrika, meldet ntv.de.

    Das Unternehmen hinter Sputnik V habe die Sicherheit seines Mittels in einer Bevölkerung mit vielen HIV-positiven Menschen bislang nicht dargelegt, erklärte die Behörde. Sahpra stützt sich dabei auf frühere Studien, in denen die Sicherheit einer modifizierten Virusart, die Infektionen der Atemwege verursacht, getestet wurde. Dieses Adenovirus vom Typ Ad5 ist in Sputnik V enthalten. Den Angaben zufolge bleibt das Zulassungsverfahren für den russischen Impfstoff offen, die fehlenden Sicherheitsdaten könnten also noch eingereicht werden. Das russische Gamaleja-Institut, welches Sputnik V entwickelt hat, kündigte an, es werde entsprechende Informationen liefern und aufzeigen, dass die Bedenken von Sahpra "völlig unbegründet" seien.
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