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Die Corona-Krise

CORONAVIRUS-LIVETICKER - Merkel lädt Ministerpräsidenten zum Impfgipfel

19. April 2021 - 18:44 Uhr

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    Merkel lädt Ministerpräsidenten zum Impfgipfel
    Die Impfkampagne in Deutschland nimmt nur langsam Fahrt auf. Am kommenden Montag beraten Bundeskanzlerin Merkel und die Ministerpräsidenten der Länder zum Thema Impfen. Die Beratungen sollen per Videokonferenz stattfinden. Neben den Regierungschefinnen und Regierungschefs sind auch die Chefinnen und Chefs der Staats- und Senatskanzleien der Länder eingeladen. Weitere Details sind noch nisht bekannt.
  • 4/19/21 9:00 PM
    USA beginnen, Teenager zu impfen
    Die Impfkampagne in den USA nimmt weiter Fahrt auf. Nun gibt es einen weiteren Meilenstein: US-Präsident Joe Biden hat bei Twitter bekannt gegeben, dass sich ab sofort alle Teenager, die 16 Jahre oder älter sind, impfen lassen können.
    Außerdem hat die US-Regierung eine Ausweitung der höchsten Reisewarn-Stufe auf etwa 80 Prozent aller Staaten angekündigt. Dem Außenministerium zufolge sollen sie wegen eines "noch nie dagewesenen Risikos für Reisende" in die vierte, rote Stufe - "Do Not Travel" - aufgenommen werden. Gegenwärtig fallen 34 der etwa 200 Länder in diese Kategorie. Um auf 80 Prozent zu kommen, müssten etwa 130 Staaten hinzugefügt werden.
  • 4/19/21 7:31 PM
    Liefertermine für Impfstoff bekannt gegeben
    Das Bundesgesundheitsministerium hat auf seiner Homepage die Liefertermine für Corona-Impfstoffe bekannt gegeben. Bis Ende Juni sollen demnach 80 Millionen Dosen an die Bundesländer geliefert werden.
  • 4/19/21 5:50 PM
    Arzt impfte wohl Firmenmitarbeiter gegen GeldEin Hausarzt hat am Sonntag nach WDR-Informationen in Hamminkeln am Niederrhein etliche Mitarbeiter verschiedener Unternehmen gegen Corona geimpft - und dafür 80 Euro pro Patient verlangt. Wie der WDR am Montag berichtete, fand die Impfung in einer Scheune statt. Die Impfung selbst sei umsonst, schrieb der Arzt demnach in seinen Einladungen, "allerdings berechnen wir für unsere Auslagen und Personalressourcen (...) pro Impfling 80 Euro, die wir Ihnen in Rechnung stellen".

    Der Arzt hat nach eigenem Dafürhalten etwas «Gutes» getan, nämlich 200 Menschen geimpft. Die 80 Euro pro Kopf seien keine Bezahlung, sondern ein Unkostenbeitrag für die Anmietung der Scheune und für den Lohn von 20 Mitarbeitern, die sonntags beim Impfen geholfen hätten. Er sei zudem der Betriebsarzt der Unternehmen, die in systemrelevanten Bereichen wie Entsorgungswirtschaft und Transportwesen tätig seien. Die Impfdosen habe er vom Kreis Wesel erhalten, und zwar mit dem Hinweis, sie schnell zu verimpfen.

    Das NRW-Gesundheitsministerium kritisierte den Arzt. Dass er für die Impfungen Geld genommen habe, sei «inakzeptabel», so das Ministerium gegenüber dem WDR. Man werde deshalb eine berufsaufsichtsrechtliche Prüfung veranlassen. Ebenso inakzeptabel sei es, dass der Mediziner schon in seiner Einladung in Aussicht gestellt habe, dass übrig gebliebene Impfdosen an nicht-priorisierte Mitarbeiter gehen könnten.

  • 4/19/21 5:41 PM
    Weil will Bundes-Notbremse genau betrachten und vorsichtig bleiben
    Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil will bei einem vorsichtigen Vorgehen in der Corona-Pandemie bleiben. Dies machte der SPD-Politiker am Montag im Gespräch mit der "Neuen Presse" deutlich. "Nach erster Durchsicht beinhaltet der Entwurf zur Änderung des Infektionsschutzgesetzes für Niedersachsen eine Mischung aus einigen moderaten Verschärfungen und der Möglichkeit zu deutlichen Lockerungen. Das ist vor dem Hintergrund der öffentlichen Ankündigungen aus der Bundespolitik eher überraschend", sagte Weil der Zeitung. Über die Einigung der Bundestagsfraktionen zeigte er sich verwundert.

    Für den Bildungsbereich stellte er klar: "Insbesondere werden in Niedersachsen die weiterführenden Schulen auch zukünftig bereits ab einer Inzidenz von 100 über mehr als drei Tage hinweg in den Distanzunterricht wechseln." Schulen sollen laut dem Entwurf des Bundes ab einer Inzidenz von 165 schließen; zuvor war hierfür der Inzidenzwert 200 festgelegt worden.

  • 4/19/21 5:27 PM
    Pieks unterm WalDirekt unter der berühmten Nachbildung eines Blauwals im New Yorker Naturkundemuseum sollen künftig Corona-Impfungen möglich sein. In dem Museum am Central Park in Manhattan werde ab Freitag ein Impfzentrum eingerichtet, teilte New Yorks Bürgermeister Bill de Blasio am Montag mit. Das Museum bleibt aber gleichzeitig - mit Abstands- und Hygieneregeln sowie eingeschränkter Kapazität - geöffnet. Und wer dort geimpft wird, kann es danach kostenlos besuchen.

    Das rund 150 Jahre alte American Museum of Natural History (AMNH) gehört zu den größten und renommiertesten Naturkundemuseen der Welt und zu den beliebtesten Kultureinrichtungen der Millionenmetropole. Es beherbergt mehr als 34 Millionen Ausstellungsstücke unter anderem aus den Bereichen Tiere, Pflanzen, Klimawandel, Entstehung der Erde, Umweltschutz und Weltall - und zog vor der Pandemie rund fünf Millionen Besuchern pro Jahr an. Die fast 30 Meter lange und rund 9,5 Tonnen schwere Blauwal-Nachbildung gehört zu den beliebtesten Ausstellungsstücken - sogar ihre jährliche Reinigung wird per Livestream übertragen.

    New York war im vergangenen Frühjahr zum Epizentrum der Pandemie in den USA geworden. Inzwischen hat sich das Infektionsgeschehen in der Metropole stabilisiert, fast die Hälfte aller Bewohner über 18 Jahre haben schon mindestens eine Impfdosis erhalten.

  • 4/19/21 5:19 PM
    Türkei: Höchststand an täglichen Todesfällen mit Corona
    Die Türkei hat die höchste Zahl an Todesfällen an einem Tag im Zusammenhang mit Covid-19 seit Beginn der Pandemie gemeldet. Das Gesundheitsministerium teilte am Montag mit, 341 Menschen seien innerhalb von 24 Stunden an oder mit Covid-19 gestorben. Damit stieg die Gesamtzahl der Todesopfer auf 36 267. Die Behörden meldeten am Montag zudem rund 55 000 Neuinfektionen an einem Tag, die Gesamtzahl der Infizierten in dem Land mit rund 84 Millionen Einwohnern stieg damit auf rund 4,3 Millionen.

    Die Regierung hatte die Corona-Restriktionen Anfang März zunächst gelockert, damals lag die Zahl der Neuinfektionen zeitweise unter 10 000 täglich. In den vergangenen Wochen hat das Infektionsgeschehen aber wieder stark zugenommen und neue Einschränkungen wie verschärfte Ausgangsbeschränkungen wurden erlassen.

    Die höchsten Sieben-Tage-Inzidenzen haben zurzeit die westtürkische Provinz Canakkale mit rund 963 Fällen pro 100 000 Einwohnern und die Millionenmetropole Istanbul mit rund 921 Fällen pro 100 000 Einwohnern.

    Die Türkei hatte ihre Impfkampagne Mitte Januar begonnen und lässt vor allem Vakzine des chinesischen Herstellers Sinovac spritzen. Inzwischen sind auch 4,5 Millionen Dosen Impfstoff von Biontech/Pfizer verfügbar.

  • 4/19/21 4:30 PM
    Kretschmer für baldige Aufhebung der Impfprioritäten
    Der sächsische Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) hat sich für eine baldige Aufhebung der Prioritäten bei Corona-Schutzimpfungen ausgesprochen. "Ich wäre sehr dafür, wenn wir das jetzt möglichst schnell beenden würden", sagte er am Montag bei einer Podiumsdiskussion zum Sächsischen Apothekertag. Man habe jetzt diesen Punkt erreicht.

    Möglicherweise werde das noch nicht in den nächsten zehn Tagen so weit sein, aber spätestens danach. "Wir haben jetzt in den Arztpraxen so viel Impfstoff liegen", stellte Kretschmer fest. Wenn man die Priorisierung abschaffe, gebe es bei den Impfungen einen neuen Schwung. Man müsse nun den niedergelassenen Ärzten und Betriebsärzten mehr Verantwortung übergeben. Je eher das passiere, desto schneller komme man zu höheren Impfzahlen.

  • 4/19/21 4:15 PM
    Griechenland verschiebt Einführung von Johnson & Johnson-Vakzin
    Griechenland setzt die Einführung des Corona-Impfstoffs von Johnson & Johnson aus. Es werde auf eine Stellungnahme der Europäischen Arzneimittelbehörde EMA gewartet, erklärt die Leiterin der nationalen Impfkommission, Maria Theodoridou. Das südeuropäische Land wollte ursprünglich am Montag mit den Johnson & Johnson-Impfungen starten. Es sind aber Berichte von sehr seltenen Blutgerinnungsstörungen im Zusammenhang mit der Verwendung des Vakzins bekanntgegeben worden. Die EMA will am Dienstagnachmittag die Öffentlichkeit über den Sachverhalt unterrichten.
  • 4/19/21 3:43 PM
    Israel sichert sich Millionen Impfstoff-Einheiten von BioNTech/Pfizer
    Israel unterzeichnet einen Vertag zum Kauf von Millionen Einheiten des Corona-Impfstoffs von Pfizer/BioNTech bis zum Jahr 2022. Das kündigt Ministerpräsident Benjamin Netanjahu an. Der Impfstoff sei für die Bekämpfung der verschiedenen Varianten des Corona-Virus besonders geeignet, sagt er.
  • 4/19/21 3:35 PM
    WHO: Rekordzahl an gemeldeten Coronainfektionen innerhalb einer Woche
    Innerhalb einer Woche sind weltweit so viele neue Coronainfektionen gemeldet worden wie nie zuvor. Es waren 5,2 Millionen neue Fälle, der achte wöchentliche Anstieg in Folge, sagte der Chef der Weltgesundheitsorganisation (WHO), Tedros Adhanom Ghebreyesus, am Montag in Genf. Die Zahl der gemeldeten Todesfälle stieg auf Wochenbasis zum fünften Mal in Folge. «Es hat neun Monate gedauert, bis wir eine Million Tote erreicht haben, vier Monate, bis es zwei Millionen waren und drei Monate, bis es drei Millionen waren», sagte Tedros.

    Die Experten seien besonders besorgt über den Anstieg von Corona-Infektionen und Krankenhauseinweisungen unter 25- bis 59-Jährigen. Das sei womöglich auf die ansteckenderen Varianten zurückzuführen und die Tatsache, dass in diesen Altersgruppen mehr soziale Kontakte stattfänden, so Tedros.

    Die Pandemie könne innerhalb weniger Monate unter Kontrolle gebracht werden, sagte Tedros. Dafür müssten aber alle Werkzeuge konsequent und in aller Welt zum Einsatz kommen. Zu den Werkzeugen gehören Schutzmaßnahmen wie Händewaschen, Abstand halten und Masken tragen, aber auch das Impfen. Die WHO ruft reiche Länder immer wieder auf, mehr Impfstoffe an ärmere Länder abzugeben. In vielen reichen Ländern habe schon jeder vierte eine erste Impfdosis erhalten, in Ländern mit niedrigen Einkommen nur jeder 500ste.

  • 4/19/21 3:27 PM
    Baden-Württemberg bleibt wohl bei Ausgangsbeschränkung ab 21.00 Uhr
    Baden-Württemberg will die coronabedingten Ausgangsbeschränkungen voraussichtlich weiter um 21.00 Uhr beginnen lassen und nicht auf 22.00 Uhr ändern. "Die Zeiten sind jetzt nicht danach, Vorhaben zu lockern", sagte Regierungssprecher Rudi Hoogvliet der Deutschen Presse-Agentur in Stuttgart. "Die Situation ist prekär, auch auf den Intensivstationen." Die Landesregierung hatte am Wochenende im Vorgriff auf die Bundes-Notbremse verfügt, dass die Menschen in Kreisen mit einer Inzidenz von über 100 von 21.00 Uhr abends bis 5.00 Uhr morgens nicht das Haus verlassen dürfen.

    Nun wollen die Fraktionen von Union und SPD im Bundestag den Gesetzentwurf der Bundesregierung aber noch ändern und bei den Ausgangssperren aufweichen. Demnach soll es Ausgangsbeschränkungen von 22.00 Uhr bis 5.00 Uhr geben - eine Stunde später als zunächst geplant. Joggen und Spaziergänge sollen bis Mitternacht erlaubt bleiben, allerdings nur alleine.

    Ziel der Gesetzesänderung ist es eigentlich, Einschränkungen des öffentlichen Lebens bundesweit einheitlich zu regeln: Falls die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz - also die Zahl der Neuinfektionen binnen einer Woche pro 100 000 Einwohner - in einer Stadt oder einem Landkreis drei Tage hintereinander über 100 liegt, sollen jeweils die gleichen Regeln gelten.

  • 4/19/21 3:10 PM
    Ausbruch trotz Schnelltest: Besucher trägt Coronavirus in Klinik
    Ein Besucher mit falsch-negativem Schnelltest-Ergebnis hat im Klinikum Dortmund einen Corona-Ausbruch ausgelöst. Mittlerweile seien 26 Infektionen - 18 Patienten und acht Mitarbeiter - auf den Vireneintrag zurückzuführen, sagte ein Sprecher des Klinikums am Montag. Die Infizierten seien jedoch alle bisher entweder symptomlos oder durchlebten milde Verläufe. Die "Ruhr Nachrichten" hatten zuvor berichtet.

    Der Besucher hatte den Angaben zufolge vor mehr als einer Woche für einen Patientenbesuch ein negatives Schnelltest-Ergebnis vorgelegt, sich aber anschließend als ansteckend mit dem Coronavirus erwiesen. 300 Patienten und Mitarbeiter waren in der Folge getestet worden.

    Die Klinik warnt in diesem Zusammenhang davor, sich in falscher Sicherheit zu wiegen: "So ein negatives Schnelltestergebnis ist kein Freifahrtschein. Es gelten weiterhin Maskenpflicht und Abstandsregeln, um genau so etwas zu vermeiden", sagte der Sprecher.

    Es sei aber nicht immer allen Besuchern vermittelbar, dass man auch mit negativem Schnelltest durchaus infektiös sein könne und daher eben nicht Vorsichtsmaßnahmen über Bord werfen dürfe. Auch im Haus prüfe man nun erneut mögliche Schwachstellen, die im Anschluss für weitere Ansteckungen auf insgesamt zwei Stationen gesorgt hätten, etwa Nachlässigkeiten beim Abstand in den Pausen der Mitarbeiter.
  • 4/19/21 2:55 PM
    WHO-Komitee gegen Impfnachweispflicht bei internationalen Reisen
    Das Notfallkomitee der Weltgesundheitsorganisation (WHO) spricht sich gegen verpflichtende Corona-Impfnachweise bei internationalen Reisen aus. Es gebe nur begrenzte Erkenntnisse, ob eine Impfung die Gefahr einer Ansteckung anderer senke, heißt es zu Begründung. Zudem würden derartige Vorschriften Ungleichheiten verstärken.

  • 4/19/21 2:50 PM
    Bischof spielt „Minecraft“ bei Jugendaktion „Corona nervt“
    Der Mainzer Bischof Peter Kohlgraf hat mit rund 50 Kindern und Jugendlichen aus dem Bistum das Online-Spiel "Minecraft" gespielt. Dabei erkundigte er sich auch nach deren Erfahrungen in der Corona-Pandemie. "Die Sehnsucht nach Gemeinschaft, nach Begegnung und Lebensfreude ist deutlich spürbar", zitierte ihn das Bistum am Montag. Das Spiel am Sonntag war Teil des Jugendprojekts "Corona nervt - wie geht es Dir?". Die Teilnehmer errichteten dabei virtuell beispielsweise ein Krankenhaus und eine Kirche als Ort des Gedenkens an die Covid-19-Toten. Andere Kinder bauten die Schule nach, die sie normalerweise besuchen. "Ich fand es cool, weil wir zusammen gezockt haben", gab die Pressestelle die Eindrücke eines zehnjährigen "Minecraft"-Spielers wieder. "Und wir konnten Bischof Kohlgraf erzählen, was wir gebaut haben."
  • 4/19/21 2:45 PM
    Über zehn Millionen Menschen in Großbritannien vollständig geimpft
    Mehr als zehn Millionen Menschen haben in Großbritannien inzwischen zwei Dosen eines Coronavirus-Impfstoffs erhalten. Das teilte der britische Gesundheitsminister Matt Hancock am Montag per Twitter mit.

    In dem Land klaffte lange Zeit eine erhebliche Lücke zwischen Erst- und Zweitimpfungen. Hintergrund ist die britische Impfstrategie, nach der so viele Menschen wie möglich schnellstens eine erste Dosis erhalten sollten. Deshalb wurde der Abstand zwischen den beiden Impfdosen auf zwölf Wochen ausgedehnt, sowohl beim Astrazeneca-Impfstoff als auch bei dem von Biontech und Pfizer. Inzwischen holt Großbritannien aber auch bei den Zweitimpfungen auf. In Deutschland liegt die Zahl der vollständig Geimpften bei rund 5,5 Millionen Menschen.

    Insgesamt wurden im Vereinigten Königreich bereits mehr als 32 Millionen Menschen mit einer ersten Dosis geimpft - das ist mehr als die Hälfte der erwachsenen Bevölkerung. In Deutschland erhielten bislang 16,4 Millionen Menschen eine Erstimpfung.

  • 4/19/21 2:25 PM
    Kitas in Nordrhein-Westfalen bleiben vorerst weiter geöffnet
    Trotz steigender Corona-Zahlen bleiben die Kindergärten in Nordrhein-Westfalen bis auf Weiteres mit einer reduzierten Wochenstundenzahl geöffnet. Familienminister Joachim Stamp (FDP) bekräftigte am Montag erneut, dass er Betretungsverbote für Kitas und Kindertagespflege - also einen Notbetrieb mit stark eingeschränktem Zugang nur für Eltern aus bestimmten Berufsgruppen und besonders Bedürftige - für "völlig falsch" halte. Die Pandemiebekämpfung dürfe nicht erneut auf dem Rücken von Kindern und Familien ausgetragen werden.

    Er habe sich «sehr dafür eingesetzt, dass die Beschäftigten in Kita und Kindertagespflege in der Impfreihenfolge vorgezogen würden, sagte Stamp auf Anfrage. "Das konnten wir nur erreichen, weil damit die Erwartung verbunden war, dass die Einrichtungen dann nicht mehr in den Notbetrieb geschickt werden." Außerdem könnten sich Beschäftigte mehrfach pro Woche testen, und Eltern könnten für ihre Kinder zwei Tests erhalten.

  • 4/19/21 2:14 PM
    RKI-Präsident Wieler: Können Corona nicht ausrotten
    Die Menschheit muss sich nach Ansicht des Präsidenten des Robert Koch-Instituts, Lothar Wieler, auf ein dauerhaftes Leben mit Corona einstellen. «Ein Virus, das eine Menge Tierarten infizieren kann, das lässt sich nicht ausrotten», sagte Wieler am Montag anlässlich des 127. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin in Stuttgart. Generell müsse man Tierhaltung und Tierhandel in den Griff kriegen, sagte der Tierarzt mit Blick auf die Ausbreitung von Krankheiten. Gerade der illegale Tierhandel sei ein Problem.

    Wieler warnte auch vor den Folgen des Klimawandels. Schäden wie Hitzestress, Probleme mit psychosozialer Gesundheit, Hautkrebs nähmen schon jetzt zu, führte er aus. Aber auch von Tieren wie etwa Mücken und Zecken übertragene Krankheiten würden in Folge von veränderten Biotopen und weniger Artenvielfalt häufiger. Probleme erwarte er zudem, wenn der Klimawandel die Versorgung mit Trinkwasser erschwere. Auch eine verminderte Qualität von Badegewässern führte Wieler als Beispiel an. Dies führe etwa zu Magen-Darm-Problemen.

  • 4/19/21 1:50 PM
    Betriebsärzte sollen ab Juni in Corona-Impfungen einsteigen
    In die Corona-Impfungen sollen nach Plänen von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn ab Juni auch Betriebsärzte einsteigen. "Wie angekündigt, gewinnt die Impfkampagne im zweiten Quartal deutlich an Geschwindigkeit", sagte der CDU-Politiker am Montag mit Blick auf aktuellen Lieferzusagen der Hersteller Biontech und Moderna. Dazu würden noch Dosen von Astrazeneca und Johnson & Johnson kommen. "Damit erhalten Arztpraxen und Länder mehr Planungssicherheit für Mai und Juni. Und das ermöglicht uns, bereits im Juni auch die Betriebsärzte in die Impfkampagne zu integrieren."

    Biontech will laut Ministerium im zweiten Quartal 50,3 Millionen Dosen liefern und damit zehn Millionen mehr als zunächst angekündigt. Von Moderna werden demnach 6,4 Millionen Dosen erwartet. Von Biontech sollen Arztpraxen im Mai wöchentlich jeweils 1,58 Millionen Dosen bekommen, im Juni jeweils mehr als 3,3 Millionen Dosen pro Woche.

    In der letzten April-Woche sollen die Praxen den Planungen zufolge von Biontech knapp 2,1 Millionen Dosen bekommen. Daneben sind für die regionalen Impfzentren der Länder 1,9 Millionen Dosen von Biontech, Astrazeneca und Moderna vorgesehen.


  • 4/19/21 12:59 PM
    Babys durch Muttermilch vor Corona geschützt
  • 4/19/21 12:28 PM
    NRW will den Corona-Impfstoff Johnson & Johnson zuerst Obdachlosen anbieten
    Den vorerst noch nicht ausgelieferten Impfstoff von Johnson & Johnson will das NRW-Gesundheitsministerium zuerst für Impfangebote in der Wohn- und Obdachlosenhilfe einzusetzen. «Hier bestehen die größten Unsicherheiten, die Zweitimpfungen nach sechs beziehungsweise zwölf Wochen sicherzustellen», heißt es in einer Antwort der Landesregierung auf eine Anfrage der Grünen an den Gesundheitsausschuss. Konkret wurde bei Johnson & Johnson nach einer besondere Strategie gefragt, da hier offenkundig eine Impfung ausreichend sei.
  • 4/19/21 12:18 PM
    Lehrerverband kritisiert Vorschläge für Unterricht im Freien
    Der Deutsche Lehrerverband hat Vorschläge für mehr Unterricht im Freien zurückgewiesen. "Wer tatsächlich meint, man könne Schulen auch bei hohen Inzidenzen weiter offen halten, indem man den Unterricht ins Freie verlagert, hat vom Schulbetrieb und seinen Rahmenbedingungen und organisatorischen Herausforderungen wenig Ahnung, um nicht zu sagen keinen blassen Dunst", sagte Präsident Heinz-Peter Meidinger der Deutschen Presse-Agentur.

    Mehrere Politiker hatten sich für mehr Unterricht unter freiem Himmel ausgesprochen. "Unterricht im Freien oder die weitere Reduzierung der Lerngruppengrößen sind zu durchdenken, bevor Schulen geschlossen werden", sagte der familienpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Marcus Weinberg, der "Bild"-Zeitung (Montag). Auch die FDP-Politikerin Katja Suding, Bärbel Bas von der SPD sowie der Grünen-Abgeordnete Janosch Dahmen warben dafür.
  • 4/19/21 12:06 PM
    Unions-Rechtsexperte zufrieden mit Änderungen am Infektionsschutzgesetz
    Der rechtspolitische Sprecher der Unions-Bundestagsfraktion, Jan-Marco Luczak, zeigt sich zufrieden mit den Änderungen am Infektionsschutzgesetz. "Wir haben das Infektionsschutzgesetz in den letzten Tagen widerspruchsfrei und verfassungsfest gemacht", sagt der CDU-Politiker dem "Handelsblatt". Wichtig sei, dass die Maßnahmen von den Menschen akzeptiert und damit auch befolgt werden. Deswegen sei die Ausgangsbeschränkung "leicht gelockert" worden.
  • 4/19/21 11:54 AM
    CureVac reicht Impfstoff-Gesuch in der Schweiz ein
    Das deutsche Biotechunternehmen CureVac hat in der Schweiz ein Zulassungsgesuch für einen Covid- Impfstoffkandidaten eingereicht. Mit einer rollenden Begutachtung der wissenschaftlichen Daten durch das Schweizerisches Heilmittelinstitut (Swissmedic) könne die Zeit bis zur Genehmigung verkürzt werden. Die Schweizer Regierung und CureVac haben bereits einen Vertrag über die Lieferung von fünf Millionen Impfdosen abgeschlossen. In dem Land sind bisher die Impfstoffe von BioNTech/Pfizer, Moderna sowie Johnson & Johnson zugelassen worden. In der EU erwartet CureVac im laufenden Quartal die Zulassung von CVnCoV.
  • 4/19/21 11:45 AM
    Spahn: Corona-Testergebnisse sollen per App vorzeigbar werden
    Die Menschen in Deutschland sollen nach dem erhofften Abebben der dritten Corona-Welle auch mit Hilfe von Testergebnissen auf dem Smartphone einkaufen oder zu Veranstaltungen gehen können. "Wir wollen es im Laufe des Aprils schaffen, dass die Testergebnisse dann auch auf der Corona-Warnapp gespeichert werden können und zur Verfügung stehen", sagte Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) am Montag in Berlin bei der Eröffnung einer neuen Station für kostenlose Bürgertests. "Dafür braucht es Schnittstellen, dafür müssen wir die Systeme vernetzen."
  • 4/19/21 11:31 AM
    Corona-Lage in Niedersachsen weiter kritisch
    Die Zahl der Corona-Hotspots in Niedersachsen ist auf inzwischen 32 von 45 Landkreisen und großen Städten gestiegen. Dort liegt die Zahl der Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen über 100, teilte das Gesundheitsministerium in Hannover am Montag mit. 599 Neuinfektionen und vier weitere Todesfälle wurden registriert. Im landesweiten Durchschnitt beträgt die Sieben-Tages-Inzidenz 127,3. In niedersächsischen Kliniken werden unterdessen 1.100 Corona-Patienten behandelt, 316 davon auf der Intensivstation. 216 Erwachsene und ein Kind müssen künstlich beatmet werden.
  • 4/19/21 11:21 AM
    Menschen gingen während Corona-Lockdowns seltener zum Arzt
    Während der zwei Corona-Lockdowns im vergangenen Jahr haben Menschen in Deutschland weniger ärztliche Leistungen in Anspruch genommen. Einen besonderen Rückgang verzeichneten die Kinder- und Jugendärzte, sie hatten etwa 17 Prozent weniger Fälle, teilte das Zentralinstitut für die Kassenärztliche Versorgung am Montag mit. Auch die Psychotherapeuten wurden um rund 14 Prozent weniger besucht, ebenso wie die Hausärzte, die ihre Patienten knapp 13 Prozent seltener zu sehen bekamen. Der Rückgang war zwischen März und Mai sowie ab November 2020 besonders deutlich.
  • 4/19/21 10:58 AM
    Deutsche Athleten sollen vor Olympischen Spielen geimpft werden
    Die rund 1400 deutschen Teilnehmer bei Olympia in Tokio sollen alle vorher eine Impfung gegen Covid-19 erhalten. "Die Olympioniken sollen rechtzeitig vor den Olympischen Spielen geimpft werden", sagte der Sprecher des Bundesinnenministeriums, Steve Alter, am Montag der Deutschen Presse-Agentur. "Im Moment gehen wir davon aus, dass wir das im Rahmen des Impf-Fortschritts gewährleisten können", fügte er hinzu.
  • 4/19/21 10:39 AM
    Polizei beendet Party - Gäste unter dem Bett und im Schrank
    Die Polizei hat in Dortmund eine verbotene Party mit 15 Gästen aufgelöst und die Feiernden zum Teil aus Verstecken unter dem Bett oder im Schrank geholt.

    Wie die Polizei am Montag mitteilte, hatten mehrere Anrufer am Freitagabend eine "lautstarke Feier" in einem Mehrfamilienhaus gemeldet. Vor Ort seien die Polizisten auf die Feiernden gestoßen, die keinen Abstand hielten und auch keine Masken trugen.
  • 4/19/21 10:22 AM
    Polizei löst Grillparty mit rund 70 Gästen in Gelsenkirchen auf
    Ein privates Grillfest mit rund 70 Gästen hat die Polizei in Gelsenkirchen aufgelöst. Beamte seien am Sonntagnachmittag gerufen worden, wo sie in einer Wohnung und in einem Hinterhof im Stadtteil Rotthausen etwa 70 Personen antrafen. Sie saßen eng beieinander und feierte ohne Masken. Wie die Polizei am Montag mitteilte, erhoben die Beamten von einem 20-Jährigen ohne festen Wohnsitz eine Sicherheitsleistung und erteilten ihm einen Platzverweis. Weitere Partygäste bekamen Anzeigen wegen des Verstoßes gegen das Infektionsschutzgesetz.
  • 4/19/21 10:10 AM
    Rewe will wegen einer Ausgangssperre "kein Theater" machen
    Der Einzelhandels- und Tourismuskonzern Rewe will sich mit seinen Supermärkten nicht gegen Ausgangssperren in Deutschland stemmen. Rewe habe bei den Ausgangssperren in Baden-Württemberg wegen früherer Laden-Schließungen zwar leicht Umsatz verloren, sagt Rewe-Chef Lionel Souque. Der Konzern werde aber nicht wegen einer Stunde "Theater machen". "Wir setzen das um."
  • 4/19/21 9:58 AM
    Buschmann: Ausgangssperren im Infektionsschutzgesetz streichen
    Vor den Beratungen über Änderungen am Infektionsschutzgesetz und eine bundesweite Corona-Notbremse hat die FDP Kritik an dem geplanten Vorgehen der Regierungsparteien bekräftigt. Marco Buschmann, Erster Parlamentarischer Geschäftsführer der FDP im Bundestag, forderte am Montag, Ausgangssperren in der Novelle des Gesetzes zu streichen. Die Fixierung auf eine reine Inzidenzzahl müsse durch einen intelligenteren Kriterien-Mix ergänzt werden.
  • 4/19/21 9:49 AM
    Schweden: Hunderte Dosen Astrazeneca landen täglich im Müll
    In der Region Stockholm müssen nach Angaben eines Chefarztes jeden Tag Hunderte Dosen des Astrazeneca-Impfstoffs weggeworfen werden, weil die Leute sich weigern, damit geimpft zu werden. In einem Interview des schwedischen Fernsehens SVT sagte Johan Styrud vom Stockholmer Ärzteverband am Montag, es gelinge nicht, schnell genug andere Impfwillige zu finden. Wenn der Impfstoff nicht innerhalb weniger Stunden verabreicht werde, müsse er weggeschmissen werden, so Styrud.
  • 4/19/21 9:41 AM
    Einigung zu Bundes-Notbremse: Corona-Ausgangsbeschränkungen weniger streng
    Die bundesweiten Regeln zur Eindämmung der Corona-Pandemie sollen nun doch etwas weniger streng ausfallen als ursprünglich geplant. Das teilten Abgeordnete von SPD und Union am Montag nach Beratungen mit.

    Nächtliche Ausgangsbeschränkungen soll es demnach zwischen 22.00 Uhr und 5.00 Uhr geben. Joggen und Spaziergänge sollen bis Mitternacht erlaubt sein. Im Einzelhandel soll das Abholen bestellter Waren (Click & Collect) auch bei hohen Infektionszahlen weiterhin möglich sein. Für Schulen wäre, wenn das Gesetz so vom Bundestag beschlossen wird, Distanzunterricht ab einem Inzidenzwert von 165 verpflichtend. Im ursprünglichen Entwurf war hier ein Schwellenwert von 200 genannt worden.

    Für Kinder im Alter bis 14 Jahren soll Sport in Gruppen weiter möglich sein. Arbeitgeber müssen zwei Corona-Tests pro Woche bereitstellen. Alle Regelungen sind erst einmal befristet - bis zum 30. Juni. Ziel des Gesetzesvorhabens ist es, Einschränkungen des öffentlichen Lebens bundesweit einheitlich zu regeln - mit der sogenannten Notbremse: Falls die Sieben-Tage-Inzidenz in einer Stadt oder einem Landkreis drei Tage hintereinander über 100 Fällen pro 100.000 Einwohner liegt, sollen dort jeweils die gleichen Regeln gelten. Der Bundestag will am Mittwoch über die Änderungen im Bevölkerungsschutz abstimmen.
  • 4/19/21 9:38 AM
    19,8 Prozent der Bevölkerung in Deutschland mindestens ein Mal geimpft
    Gegen das Coronavirus sind nach Meldedaten bislang 19,8 Prozent der Bevölkerung in Deutschland mindestens ein Mal geimpft. Das geht aus dem Impfquotenmonitoring des Robert Koch-Instituts (RKI) vom 19. April hervor (Stand: 8.00 Uhr). Demnach wurden etwa 16,4 Millionen Menschen ein Mal geimpft, weitere 5,5 Millionen haben den vollen Impfschutz.

    Dabei haben die sieben Bundesländer Rheinland-Pfalz, Bayern, Nordrhein-Westfalen, Sachsen-Anhalt, Schleswig Holstein, das Saarland und Bremen bereits die 20-Prozent-Marke bei jenen erreicht, die mindestens eine Impfung erhalten haben. Der Stadtstaat Bremen hat mit 22,9 Prozent die höchste Quote. Am Wochenende impften die Ärzte weniger als unter der Woche. Samstag und Sonntag verabreichten sie insgesamt 599.226 Impfungen.

  • 4/19/21 9:32 AM
    Griechenland hebt Quarantäne für geimpfte Besucher auf
    Griechenland verzichtet künftig unter bestimmten Bedingungen auf die vorgeschriebene Corona-Quarantäne für Besucher aus anderen Staaten der Europäischen Union. Voraussetzung ist, dass sie seit zwei Wochen vollständig geimpft sind oder einen negativen PCR-Test vorzeigen, der nicht älter als drei Tage ist, wie am Montag die zuständige Behörde für Zivilluftfahrt in Athen mitteilte. Die Regelung gilt auch für Besucher aus den USA, den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) und Serbien. Für Gäste aus Israel ist sie bereits seit März in Kraft.
  • 4/19/21 9:19 AM
    NRW überspringt bei Corona-Erstimpfungen die 20-Prozent-Marke
    In Nordrhein-Westfalen haben inzwischen rund 3,7 Millionen Bürger mindestens eine erste Corona-Schutzimpfung erhalten. Laut Impf-Statistik des Robert Koch-Instituts (Stand: bis einschließlich 18. April) entspricht das 20,4 Prozent der Bevölkerung - bundesweit liegt die Impfquote mit 19,8 Prozent weiterhin minimal darunter.
  • 4/19/21 9:12 AM
    Russland: Haben Herstellung von Impfstoff Sputnik V in China vereinbart
    Der russische Corona-Impfstoff Sputnik V soll künftig auch in China produziert werden. Der russische Staatsfonds RDIF teilt mit, mit Hualan Biological Bacterin die Herstellung von mehr als 100 Millionen Dosen in der Volksrepublik vereinbart zu haben.
  • 4/19/21 8:58 AM
    Schweiz gegen den Lockdown-Trend: Restaurantterrassen, Kinos, Theater auf
    Die eklatanten Unterschiede des Corona-Alltags in europäischen Ländern werden jetzt im Dreiländereck Deutschland - Schweiz - Frankreich auf engstem Raum besonders deutlich: In der Schweiz dürfen seit Montag Restaurantterrassen, Kinos, Theater und Fitnesscenter unter Auflage von Schutzkonzepten wieder öffnen. Open-Air-Konzerte und Fußballspiele dürfen wieder mit begrenztem Publikum stattfinden. Museen und Geschäfte sind schon länger wieder auf. In der Region Basel-Lörrach-Saint Louis sind die drei Länder praktisch zu einem großen Lebensraum zusammengewachsen, aber hinter den Grenzen ist die Lage völlig anders: In Deutschland und Frankreich liegt das öffentliche Leben weiter praktisch lahm.
  • 4/19/21 8:45 AM
    Britische Forscher: Corona-Pandemie verzögert Krebsforschung um zwei Jahre
    Wegen der Corona-Krise rechnen britische Forscher mit einer jahrelangen Verzögerung bei neuen Krebs-Therapien. Grund seien verschärfte Auflagen für den Zutritt zu Forschungslaboren aufgrund der Corona-Regeln, teilte das Institute of Cancer Research (ICR) in London am Montag mit. Im jüngsten Lockdown sei die Zahl der Wissenschaftler, die Zugang zu Laboren haben, noch einmal um 30 Prozent gefallen - zusätzlich zu bereits bestehenden Auflagen. Die Verzögerung könne bis zu zwei Jahre betragen.
  • 4/19/21 8:25 AM
    EU sichert sich weitere 100 Millionen BioNTech-Impf-Dosen
    Die Europäische Union hat eine Bestelloption über die Lieferung von weiteren 100 Millionen Dosen des Impfstoffs von BioNTech und Pfizer ausgeübt. Damit erhalten die 27 EU-Mitgliedsstaaten in diesem Jahr insgesamt 600 Millionen Dosen, wie BioNTech und Pfizer mitteilen.
  • 4/19/21 8:18 AM
    Regierungsfraktionen wollen "Click & Meet" bis Inzidenz 150
    Die Regierungsfraktionen von CDU/CSU und SPD haben sich nach Informationen von Reuters aus Koalitionskreisen darauf geeinigt, dass der Einzelhandel bis zu einer Inzidenz von 150 mit dem "Click & Meet"-Verfahren und einer Testpflicht geöffnet bleiben kann. Das bedeutet eine Verschärfung gegenüber der Praxis in vielen Ländern wie Bayern, wo das Termin-Shopping mit einem Negativtest derzeit bis zu einer Inzidenz von 200 erlaubt ist. Zudem sollen die Schulen ab einer Inzidenz von 165 wieder schließen müssen.
  • 4/19/21 8:05 AM
    NRW: Gericht befasst sich mit Ausgangsbeschränkungen
    Die nächtliche Ausgangsbeschränkung in einzelnen Kreisen beschäftigen nun auch die Richter beim nordrhein-westfälischen Oberverwaltungsgericht. Wie eine Sprecherin am Montag mitteilte, liegen inzwischen Beschwerden aus dem Kreis Siegen-Wittgenstein sowie aus dem Märkischen Kreis gegen Beschlüsse in erster Instanz vor, in denen die Regelungen für unrechtmäßig erklärt wurden. In enger Abstimmung mit dem Land haben die Kreise die Streitfrage nun dem OVG vorgelegt.

    In mehreren kreisfreien NRW-Städten und Kreisen, darunter die Millionenstadt Köln, haben die Behörden aufgrund anhaltend hoher Neuinfektionszahlen verfügt, dass die Menschen zwischen 21.00 Uhr und 5.00 Uhr nur noch mit triftigem Grund unterwegs sein dürfen.
  • 4/19/21 7:51 AM
    Drei Astrazeneca-Impftage für alle Hamburger ab 60 Jahren
    In Hamburg werden am Mittwoch, Donnerstag und Freitag für alle impfwilligen Hamburger ab 60 Jahren Termine mit dem Impfstoff Astrazeneca angeboten. Insgesamt gibt es an den drei Tagen 24.000 Termine für diese Personen - unabhängig von der derzeitigen Priorisierung, wie die Sozialbehörde am Montag mitteilte. Ein Termin muss vorher telefonisch unter 116117 oder online unter www.impfterminservice.de vereinbart werden. Impfungen ohne Terminvereinbarung sind demnach ausgeschlossen. Die Überprüfung der Impfberechtigung erfolgt vor Ort im Impfzentrum. Der Impfstoff ist auf 8.000 Termine pro Tag begrenzt.
  • 4/19/21 7:35 AM
    IAB: Fast jeder vierte Betrieb durch Corona-Lockdown eingeschränkt
    Bundesweit müssen derzeit 23 Prozent der Betriebe durch die Lockdown-Regelungen ihre Geschäftstätigkeit vorübergehend oder ganz einstellen. Dies seien fünf Prozentpunkte weniger als noch im Januar, teilte das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) als Ergebnis einer repräsentativen Betriebsbefragung mit. Allerdings sind die einzelnen Branchen ganz unterschiedlich betroffen: Im Groß- und Einzelhandel seien 27 Prozent der Betriebe eingeschränkt, während das Gastgewerbe mit 87 Prozent der Betriebe am stärksten betroffen sei. Insgesamt sähen sich zwölf Prozent aller Betriebe bundesweit akut in ihrer Existenz bedroht.
  • 4/19/21 7:28 AM
    Epidemiologe: Covid-Erkrankungen wichtiger als Neuansteckungen
    Der Epidemiologe am Braunschweiger Helmholtz-Institut, Gérard Krause, hält die Zahl der Covid-Erkrankten für relevanter als die Zahl der Corona-Infizierten. "Wegen der Zunahme an Testaktivität, die ja erwünscht ist, und auch der Zunahme der Impfungen, die ebenfalls erwünscht ist, werden wir zwar weiterhin viele Infektionen sehen, aber hoffentlich deutlich weniger Erkrankungen", sagte Krause am Montag im ZDF-"Morgenmagazin". Insbesondere die Neuaufnahme von Covid-Patienten auf Intensivstationen bilde "sehr zeitnah und sehr gut die Dynamik der Pandemie ab".
  • 4/19/21 7:05 AM
    Sechstägiger Corona-Lockdown für Indiens Hauptstadt Neu-Delhi
    Angesichts der massiv steigenden Corona-Infektionszahlen wird über die indische Hauptstadt Neu-Delhi für sechs Tage ein strikter Lockdown verhängt. In den Kliniken würden die Betten knapp, ebenso Medikamente und der Sauerstoff zur Beatmung von Patienten, erklärt die Regierung der Metropole. "Das Gesundheitssystem ist an der Belastungsgrenze." Die Beschränkungen sollen von Montagabend an gelten.
  • 4/19/21 6:55 AM
    NRW: Jahrgänge 1948 und 1949 können Impftermine vereinbaren
    Wer in den Jahren 1948 und 1949 geboren wurde, kann ab Mittwoch einen Termin für die Corona-Impfung vereinbaren. Die Terminbuchung erfolgt online über www.116117.de sowie telefonisch über die zentrale Rufnummer 116117, wie das Gesundheitsministerium am Montag in Düsseldorf mitteilte. Zudem gibt es die Rufnummer 0800 11611701 für das Rheinland und 0800 11611702 für Westfalen-Lippe. Es werden Einladungsschreiben verschickt, die aber nicht nötig sind für die Impfanmeldung. Auch die Lebenspartner sind impfberechtigt, ihr Jahrgang spielt keine Rolle. Seit Montag gibt es die Terminbuchung für die Jahrgänge 1946 und 1947. Wer älter und noch nicht geimpft ist, dem steht ebenfalls ein Termin zu.
  • 4/19/21 6:41 AM
    Bayerns Gesundheitsminister verteidigt Corona-Ausgangssperren
    Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek hat die bei der Verschärfung des Infektionsschutzgesetzes geplanten Ausgangssperren verteidigt. "Das ist ein Baustein" in der Bekämpfung der Pandemie, sagt der CSU-Politiker im ZDF. Die Beschränkungen seien mit Blick auf die sich füllenden Intensivstationen der Krankenhäuser auch verhältnismäßig. Holetschek verteidigt zudem die Ausrichtung der Maßnahmen an den Sieben-Tage-Inzidenz-Werten. Diese seien ein wichtiger "Vorwarnwert" in der Pandemie-Bekämpfung. "Wer jetzt darüber diskutieren will, der tut fehl – er muss handeln", sagt er.
  • 4/19/21 6:27 AM
    Weltweit fast 141 Mio Corona-Infektionen und über 3,15 Mio Tote
    Weltweit haben sich mehr als 140,97 Millionen Menschen nachweislich mit dem Coronavirus angesteckt. Das ergibt eine Reuters-Zählung auf Basis offizieller Daten. Mehr als 3,15 Millionen Menschen starben mit oder an dem Virus. Die höchsten Infektions- und Totenzahlen weisen die USA auf. Indien verzeichnet die zweithöchsten Infektions- und die dritthöchsten Totenzahlen. Brasilien liegt bei den Ansteckungszahlen mit 13,9 Millionen auf dem dritten Platz, bei den Todesfällen mit fast 372.000 an zweiter Stelle.
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