Die Corona-Krise

CORONAVIRUS-LIVETICKER - Markus Söder: Kontaktbeschränkung auch in Privatwohnungen

29. Oktober 2020 - 14:48 Uhr

Kontrolle sei bei Privatwohnungen aber anders zu bewerten

In Bayern gilt die Kontaktbeschränkung für treffen von maximal zwei Familien mit höchstens zehn Personen nicht nur in der Öffentlichkeit, sondern auch in Privatwohnungen. Ministerpräsident Markus Söder wertet dies nicht als Verschärfung des Beschlusses von Bund und Ländern vom Mittwoch, sondern als dessen Übernahme. Die Frage einer Kontrolle sei bei Privatwohnungen aber anders zu bewerten als in der Öffentlichkeit, sagt Söder bei seinem Statement zum Teil-Lockdown am Donnerstag in München.

Söders Appell an die Öffentlichkeit sehen Sie hier.

  • 10/29/20 1:42 PM
    Bund stellt 10 Milliarden Euro Soforthilfe zur Verfügung
    Nach Verkündung der aktuellen Maßnahmen in der Pandemie kündigen Finanzminister Olaf Scholz und Wirtschaftsminister Peter Altmaier an, der Bund werde 10 Milliarden Euro Soforthilfe für die Wirtschaft bereitstellen. Konkret heißt das: Alle Betriebe mit bis zu 50 Beschäftigten sollen 75% ihres November-Umsatzes erhalten.

  • 10/29/20 1:02 PM
    Söder will in Bayern Katastrophenfall ausrufen
    Bayerns Ministerpräsident Markus Söder erklärt in seiner Pressekonferenz am Donnerstag, dass er den Regierungsbeschluss zur Verschärfung der Corona-Maßnahmen ab dem 2. November eins zu eins übernimmt. Weil die Bettenzahl auf Intensivstationen in einigen Regionen Bayerns knapp wird, kündigt Söder vorsorglich an, dass in Bayern der Katastrophenfall ausgerufen wird.

    Die Infektionszahlen seien in Bayern laut Robert Koch-Institut in den letzten 7 Tagen um 50% gestiegen, die Bettenbelegung auf Intensivstationen habe sich verdoppelt. Deshalb Söders dringender Appell an die gesamte Gesellschaft, der deutschen Forschung zu folgen und mitzumachen. Denn wenn sich nichts tue, würde die Zahl der täglichen Neuinfektionen in Deutschland im Dezember auf über 90.000 steigen, so Söder.

  • 10/29/20 12:23 PM
    Dortmund - Weihnachtsmarkt fällt aus
    Der Veranstalter der Weihnachtsstadt 2020 in Dortmund reagiert auf die Regierungsbeschlüsse zur Bekämpfung der Coronavirus-Pandemie von Mittwochabend und sagt den Weihnachtsmarkt in der City ab. Eigentlich sollte er mit seinem traditionell weltweit größten Weihnachtsbaum (45 Meter hoch) wieder zahlreiche Besucher anlocken.

  • 10/29/20 12:00 PM
    Lob und Kritik für Merkel-Plan
    Wer für den neuen Lockdown ist - und wer nicht, können Sie hier im Artikel nachlesen.
  • 10/29/20 11:58 AM
    BVB schreibt Offenen Brief an die Fans
    Der Fußball-Verein hat darin seinem Unmut über die Geisterspiele im November freien Lauf gelassen. Gleichzeitig riefen die Schwarzgelben ihre Fans dazu auf, sich an die neuen Corona-Regeln zu halten.
  • 10/29/20 11:13 AM
    Intensivmediziner: Merkels Beschlüsse "etwas überfällig"
    Alle zwei Wochen verdoppelt sich die Anzahl der Patienten auf der Intensivstation der Berliner Charité . Inzwischen wurden sogar vier normale Stationen zu COVID-19-Stationen umgebaut, sagte Prof. Dr. Norbert Suttorp von der Charité. Das Verhältnis zwischen Corona-Intensiv-Patienten und Corona-Patienten auf Normal-Stationen sei derzeit 1:1 - im Frühjahr hätte es mehr Patienten auf Normalstationen gegeben. "Die gestrigen Beschlüsse waren wichtig und fällig. Ich fand sie gar etwas überfällig so Suttorp.
  • 10/29/20 10:48 AM
    Die Welle auf Intensivstationen wird noch kommen
    Mediziner befürchten in wenigen Wochen eine dramatische Lage auf Deutschlands Intensivstationen. "Es ist jetzt schon nachweislich schlimmer als im Frühjahr", sagt Uwe Janssens, Präsident der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin der dpa. "In 14 Tagen haben wir die schweren Krankheitsfälle und unsere großen Zentren kommen unter Maximalbelastung."
  • 10/29/20 10:39 AM
    Hamburg: 3 Infizierte auf Transplantationsstation
    Auf der Transplantationsstation des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) sind drei von 23 Patienten positiv auf Sars-CoV-2 getestet worden. Sie seien umgehend auf eine Covid-19-Station verlegt worden, teilte das UKE am Donnerstag der Deutschen Presse-Agentur mit. Die drei Patienten zeigen den Angaben zufolge keinerlei Symptome. Die Tests wurden gemacht, nachdem eine vor einer Woche entlassene Patienten positiv getestet worden war. Die Station sei nun bis auf Weiteres für Neuaufnahmen gesperrt und alle Patienten sollen engmaschig überwacht werden. Die Testergebnisse der Mitarbeiter der Stationen stehen noch aus. Zuvor hatte NDR 90,3 berichtet.
  • 10/29/20 10:30 AM
    Koblenz sagt Weihnachtsmarkt ab
    Der Weihnachtsmarkt in Koblenz fällt in diesem Jahr wegen der Corona-Pandemie aus. Die Stadt begründete die Absage am Donnerstag mit den weitergehenden Beschränkungen des öffentlichen Lebens, die vom kommenden Montag (2.11.) bis Ende November gelten werden. Immerhin: eine weihnachtliche Festbeleuchtung soll es auch in diesem Jahr in der Innenstadt geben. Auch die erstmals geplante Veranstaltung "Christmas Garden" auf der Festung Ehrenbreitstein fällt aus. "Das dynamische Infektionsgeschehen der letzten Tage lässt an der Entscheidung und den Vorgaben von Bund und Ländern keinen Zweifel", sagte Oberbürgermeister David Langner (SPD).
  • 10/29/20 10:29 AM
    Ab 11:30 im Livestream: Mediziner berichten von der Lage auf Intensiv-Stationen
  • 10/29/20 9:16 AM
    Merkels Rede durch Buhrufe unterbrochen
    Abgeordnete der AfD störten Merkels Regierungserklärung am Donnerstag mit Buhrufen. Sie halten die Beschlüsse für maßlos und unangemessen. Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble sah sich gezwungen, die AfD-Parlamentarier zu Disziplin zu ermahnen.
  • 10/29/20 7:12 AM
    Braun verteidigt neue Maßnahmen
    Kanzleramtschef Helge Braun (CDU) hat die einschneidenden Corona-Maßnahmen im November verteidigt. "Wir müssen jetzt als Politik mit einem klaren Signal vorangehen, weil das frühe Handeln im Endeffekt uns das mildere Handeln ermöglicht", sagte Braun am Donnerstag im Deutschlandfunk. Die Maßnahmen seien notwendig und verhältnismäßig, um vor Krankheit zu schützen, aber auch - wenn eine Situation der völligen Überforderung eintrete - massive Wirtschaftseinbrüche zu verhindern.

    Braun stellte sich hinter die umstrittene Schließung von Gastronomiebetrieben. "Wir müssen natürlich priorisieren", sagte er. Schulen, Bildung und den Großteil von Handwerk, Mittelstand und Wirtschaft wolle man voll aufrechterhalten. "Aber irgendwo müssen wir die Kontakte reduzieren." Das sei am verhältnismäßigsten bei den Freizeitaktivitäten.

  • 10/29/20 6:42 AM
    Wieder gewaltsame Proteste in Italien
    In Italien ist es am Mittwochabend in mehreren Städten zu neuen Protesten gegen die verschärften Corona-Bestimmungen der gekommen. In der norditalienischen Stadt Verona gingen nach Angaben der Nachrichtenagentur Ansa rund 500 Menschen vornehmlich aus dem rechtsradikalen Spektrum auf die Straße. Sie warfen mit Glas und kippten vor Lokalen Tische und Stühle um. Die Polizei habe Tränengas eingesetzt.

    Ebenfalls am Mittwochabend wurde ein Mitarbeiter eines italienischen TV-Senders bei gewalttätigen Protesten in Palermo auf Sizilien verletzt, wie Ansa berichtete. Dort sei es nach einer Demonstration von Lokalbesitzern gegen die Beschränkung ihrer Öffnungszeiten zu Flaschenwürfen und dem Abschießen von Feuerwerkskörpern gekommen. Auch andernorts gab es vereinzelt Kundgebungen. Die Polizei habe von einigen Beteiligten die Personalien aufgenommen.
  • 10/29/20 6:40 AM
    Spahn: Corona hat mich "demütig" gemacht
    Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat durch seine eigene Corona-Erkrankung einen anderen Blick auf die Pandemie gewonnen. Die Erfahrung habe ihn "demütig" gemacht, sagte der CDU-Politiker am Donnerstagmorgen in einem Telefon-Interview im WDR. Spahn stellte sich dort für eine halbe Stunde den Fragen der Zuhörer. Es gehe ihm selbst gut, er habe nur leichte Erkältungssymptome. Die Arbeit seines Gesundheitsamtes vor Ort habe er als professionell und unaufgeregt empfunden, sagte der Minister. Spahn ist derzeit in häuslicher Quarantäne.

    Der Minister verteidigte die vom Bund und den Ländern bis Ende November vereinbarten harten Maßnahmen gegen die Pandemie. Das sei eine schwere Zeit für die Betroffenen, aber Kontakte müssten unbedingt verringert werden. Die Infektionszahlen stiegen gerade bei den Älteren wieder rasant. "Ich will nicht warten, bis die Intensivstationen überfüllt sind», sagte er. «Wenn sie überfüllt sind, ist es zu spät."
  • 10/29/20 6:13 AM
    Umfassende Impfung werde "bis 2022 dauern"
    Der Vorsitzende der Ständigen Impfkommission am Robert Koch-Institut geht davon aus, dass eine Impfung der gesamten Bevölkerung gegen das Coronavirus auch bei schneller Entwicklung eines Impfstoffs Ende 2021 noch nicht abgeschlossen sein wird. "Es wird längere Zeit dauern, bis wir durch die Impfung eine spürbare Veränderung des Infektionsgeschehens sehen werden, dass wir sagen können, jetzt kann wieder Ruhe einkehren", sagte der Virologe Thomas Mertens den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Donnerstag). Wenn man etwa pro Tag 100 000 Menschen impfen würde, brauche man 150 Tage, um 15 Millionen Menschen zu impfen. Dieses Tempo wäre nach Mertens Ansicht bereits eine Herausforderung.

  • 10/29/20 5:56 AM
    Karliczek: Schulen dürfen nicht zu Hotspots werden
    Bundesbildungsministerin Anja Karliczek hat eine Ausweitung der Maskenpflicht an Deutschlands Schulen im Kampf gegen das Coronavirus angeregt. "Wir müssen alles versuchen, die Schulen auch in den nächsten Wochen offen zu halten", sagte die CDU-Politikerin der Deutschen Presse-Agentur in Berlin.

    Alle in der Gesellschaft müssten sich an die neuen Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie halten. Gleichzeitig müsse geklärt werden, wie der Schulbetrieb an die verschärfte Infektionslage angepasst werde. "Dies müssen die Länder entscheiden, die die Situation in den Regionen am besten einschätzen können", sagte Karliczek. "Dabei wird auch über eine Ausweitung der Maskenpflichten nachzudenken sein, um eine Art Sicherheitspuffer für den Schulbetrieb zu schaffen."
  • 10/29/20 5:46 AM
    Intensivmediziner: Corona-Lage "absolut besorgniserregend"
    Die starke Zunahme der Corona-Infektionen ist nach Ansicht des Leiters der Intensivmedizin am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE), Stefan Kluge (52), «absolut besorgniserregend». "Wir müssen diesen Trend stoppen, die Politik muss handeln", sagte der Klinikdirektor mit Blick auf die neuen Kontaktbeschränkungen. "Uns bleibt keine andere Wahl." Kluge warnte vor einer Überlastung der Krankenhäuser und Intensivstationen. In Berlin, Bayern und Nordrhein-Westfalen seien einige Kliniken schon gut mit Covid-19-Patienten belegt, andere Erkrankte würden bereits verdrängt. Eine Reihe von Krankenhaus-Mitarbeitern habe sich infiziert.
  • 10/28/20 10:41 PM
    New Yorks Geschäfte dürfen auf Bürgersteige ausweichen
    In der Coronavirus-Pandemie dürfen sich die Geschäfte in New York demnächst auch auf die Bürgersteige ausbreiten. Ab Freitag und zunächst bis zum Ende des Jahres dürften die Läden einen Teil der Bürgersteige davor für die Ausstellung und den Verkauf von Waren, für Warteschlangen oder zur Abwicklung der Bezahlung nutzen, teilte Bürgermeister Bill de Blasio am Mittwoch mit. Das solle sie in der Krise unterstützten.

    Im Sommer hatte die Stadt bereits den Restaurants, Cafés und Bars erlaubt, Essen und Getränke vor der Tür zu servieren. Das Programm gilt als großer Erfolg und soll bleiben. Die Millionenmetropole New York war im Frühjahr zum Epizentrum der Pandemie in den USA geworden. Inzwischen hat sich das Neuinfektionsgeschehen dort stabilisiert, war zuletzt aber wieder leicht angestiegen.
  • 10/28/20 9:29 PM
    "Schlag ins Kontor": Deutsche Sportwelt muss neue Einschränkungen hinnehmen
    Amateur- und Freizeitsport sind in großen Teilen untersagt. Der Profisport darf zwar weiter stattfinden, muss aber gänzlich auf Zuschauer verzichten. Mehr dazu lesen Sie hier:

  • 10/28/20 7:58 PM
    Dehoga wehrt sich gegen Lockdown für Hotels und Gaststätten
    Der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga) prüft rechtliche Schritte gegen den Beschluss von Bund und Ländern zur Eindämmung der Corona-Pandemie. Das kündigte Sachsen-Anhalts Dehoga-Chef Michael Schmidt an. "Es ist eine große Enttäuschung, das ist wirklich dramatisch für uns", sagte Schmidt. "Wir sind nicht der Treiber der Pandemie." Klagen könnten nur die Gastronomen selbst.

    Die Dehoga-Hauptgeschäftsführerin Ingrid Hartges sagte am Abend in der ARD, es hätten sich schon Mitglieder gemeldet, die klagen wollten. "Wir haben alles und mehr gemacht als wir mussten", beschrieb die Dehoga-NRW die Frustration im Verband.

  • 10/28/20 7:36 PM
    Oxford-Uni: Erster europäischer Impfstoff soll Weihnachten "ready" sein
    Weltweit laufen die Forschungen an Impfstoffen gegen das Coronavirus mit Hochdruck. Wissenschaftler der Oxford University wollen bis Weihnachten einen wichtigen Meilenstein erreichen, mehr dazu hier:

  • 10/28/20 7:19 PM
    Lockdown in Frankreich ab Freitag
    Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat einen neuen Lockdown ab Freitag angekündigt. Unter anderem sollen Bars und Gaststätten geschlossen bleiben, Schulen dagegen offen. Allgemein soll von zu Hause aus gearbeitet werden, es gelten landesweite Kontaktbeschränkungen. Universitäten sollen auf einen Online-Betrieb umstellen.
  • 10/28/20 7:12 PM
    RTL Aktuell Spezial: Corona - Wie stoppen wir die 2. Welle? 20:15 Uhr LIVE auf RTL und auf TV NOW
    Peter Kloeppel informiert über die Beschlüsse des Tages, ihre Auswirkungen auf das gesellschaftliche Leben und die Reaktionen darauf. Außer einem Interview mit einem der Ministerpräsidenten ist u. a. eine Schalte zu Falco Droßmann, Bezirksamtsleiter Hamburg Mitte, geplant. Weitere Themen: Wie wirken sich verabschiedete Corona-Maßnahmen auf Familien und Altenheime aus? Und wie kommt die Gastronomie mit den neuen Beschlüssen klar?

    Unser Corona-Spezial um 20.15 LIVE auf RTL und auf TV NOW sehen!

  • 10/28/20 6:07 PM
    Im Video: Finanzminister Olaf Scholz im RTL-Aktuell-Interview zu den Corona-Beschlüssen
  • 10/28/20 5:24 PM
    Bodo Ramelow erklärt Thüringens Zustimmung für Maßnahmen: Beitrag der Solidarität
    Thüringen trägt alle Maßnahmen mit, wie Ministerpräsident Bodo Ramelow in einem Presse-Statement erklärt. "Das ist unser Beitrag der Solidarität zur Pandemielage. Das ist eine kritische Lage für ganz Deutschland." Nicht von einzelnen Bundesländern, wie Ramelow betonte: "Die Lage ist ernst. Es gibt auch drei Infektionsfälle in der Thüringer Staatskanzlei."

    Thüringen will die Entscheidungen aus der Ministerpräsidenten-Konferenz noch vom Landtag absegnen lassen, bevor es die neuen Regeln in Kraft treten lässt. Es soll allerdings keinen Thüringer Sonderweg geben, damit nicht Thüringen für Menschen aus anderen Bundesländern Anlaufpunkt wird, berichtet RTL-Reporter Thomas Präkelt aus der Staatskanzlei.

    • Bodo Ramelow in der Thüringer Staatskanzlei RTL Bodo Ramelow in der Thüringer Staatskanzlei
  • 10/28/20 5:12 PM
    Merkel: "Sind auf die Bereitschaft der Bürgerinnen und Bürger angewiesen"
    Auf die Frage, warum nicht schon beim Krisen-Treffen vor zwei Wochen strengere Maßnahmen beschlossen worden seien, sagte die Kanzlerin, dass man für strengere Regeln auch eine höhere Akzeptanz in der Bevölkerung brauche. Diese sei vor zwei Wochen noch nicht gegeben gewesen - weder in der Bevölkerung, noch auf politischer Ebene bei den MinisterpräsidentInnen.

  • 10/28/20 4:59 PM
    Söder: "Wir sind eine Solidaritätsgesellschaft und kein Egoland"
    "Es sind alle Prognosen leider eigetreten", sagte der bayerische Ministerpräsident nach der Konferenz. Die Unvernunft wirke sich derzeit stärker aus. Alle, die sich an die Maßnahmen gehalten hätten, würden nun leider in Mitleidenschaft gezogen für die "Unvernünftigen". "Wir sind eine Solidaritätsgesellschaft und kein Egoland", sagte Söder.
  • 10/28/20 4:48 PM
    Merkel: Alle Bundesländer ziehen an einem Strang
    "Es ist heute ein schwerer Tag, auch für politische Entscheidungsträger. Wir wissen, was wir den Menschen zumuten, aber wir müssen aufpassen, dass wir nicht in eine nationale Gesundheitsnotlage reinrutschen." Sie sei deshalb sehr froh, dass sich Bund und Länder auf einen gemeinsamen Weg hätten einigen können: "Alle machen mit."

    Die Kanzlerin betonte, dass die beschlossenen Regeln bundesweit gelten.
  • 10/28/20 4:40 PM
    Kanzlerin Merkel spricht von "nationaler Kraftanstrengung"
    Bundeskanzlerin Angela Merkel hat sich bei ihrer Pressekonferenz nach dem Krisen-Treffen mit deutlichen Worten an die Bevölkerung gewandt. "Diese Beratungen fanden in einer sehr ernsten Lage statt", sagte Merkel - immer Menschen im Blick, vor allem ihre Gesundheit, Arbeit und wirtschaftliche Situation. Man müsse jetzt eine nationale Kraftanstrengung unternehmen, sagte sie - aber auf Zeit. Die Maßnahmen sollen erst mal bis Ende November gehen.

    Was die derzeitige Pandemie-Lage so ernst mache, sei vor allem das Tempo der derzeitigen Verbreitung, sagte Merkel. Man erlebe einen exponentiellen Anstieg der Zahlen, mit verkürzten Verdopplungszeiten, so Merkel. In den letzten zehn Tagen habe sich die Zahl der Menschen auf der Intensivstation verdoppelt. 75 Prozent der Infektionen derzeit seien nicht mehr nachzuvollziehen. Darum könne man auch nicht mehr sagen, welche Bereiche zur Ausbreitung der Pandemie beitragen.

    "Das wichtigste Instrument zur Eindämmung einer Pandemie ist die Nachverfolgung von Kontakten", sagte die Kanzlerin. Das stehe aber nicht mehr zur Verfügung, denn die Gesundheitsämter stießen an ihren Grenzen, Infektionsketten könnten nicht mehr unterbrochen werden, so Merkel. Die Nachvollziehbarkeit der Kontakte müsse deshalb jetzt wiederhergestellt werden.

  • 10/28/20 4:34 PM
    Die Pressekonferenz beginnt
    Hier live:
  • 10/28/20 4:16 PM
    Regierungssprecher kündigt Merkel-PK an
    Die Pressekonferenz nach dem Krisengipfel von Kanzlerin und MinisterpräsidentInnen soll in wenigen Minuten beginnen. Hier können Sie diese im Livestream verfolgen.

    UPDATE 17:28 Uhr: RTL-Reporter Holger Schmidt-Denker berichtet aus Berlin: Die Konferenz der Kanzlerin mit den MinisterpräsidentInnen ist beendet - die PK sollte in Kürze beginnen.

  • 10/28/20 4:11 PM
    Bund plant Corona-Nothilfen in Milliardenhöhe
    Der Bund plant milliardenschwere Nothilfen für Unternehmen, die von den vorübergehenden Schließungen zur Eindämmung des Coronavirus betroffen sind. Das erfuhr die Deutsche Presse-Agentur heute von Teilnehmern der Beratungen von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) sowie den Ministerpräsidenten der Länder. Erstattet werden sollen Umsatzausfälle, die Finanzhilfe soll ein Volumen von bis zu 10 Milliarden Euro haben.
  • 10/28/20 4:04 PM
    Bund und Länder: Vorerst keine touristischen Übernachtungsangebote
    Bund und Länder wollen wegen der weiter steigenden Corona-Infektionszahlen touristische Übernachtungsangebote im Inland im November verbieten. Diese dürften nur noch für notwendige Zwecke wie zwingende Dienstreisen gemacht werden, beschlossen nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Ministerpräsidenten bei einer Videokonferenz.
  • 10/28/20 3:55 PM
    Bund und Länder: Firmen sollen Heimarbeit ermöglichen
    Bund und Länder fordern die Unternehmen angesichts hoher Corona-Infektionszahlen eindringlich auf, Heimarbeit zu ermöglichen - wo immer dies umsetzbar ist. Das erfuhr die Deutsche Presse-Agentur heute von Teilnehmern der Beratungen von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) sowie den Ministerpräsidenten der Länder.
  • 10/28/20 3:31 PM
    Schweiz schränkt öffentliches Leben ein - Discos schließen
    Die Schweizer Regierung verschärft die Maßnahmen zur Eindämmung der zweiten Coronavirus-Welle. Discos und Tanzlokale werden ab morgen geschlossen, Bars und Restaurants dürfen nur noch bis 23.00 Uhr offen haben. Die Maskenpflicht werde ausgeweitet.

    Die Schweiz verzeichnet gemessen an der Bevölkerungszahl von rund 8,5 Millionen zur Zeit eine der europaweit höchsten Covid-Neuansteckungsraten.
  • 10/28/20 3:16 PM
    Bund und Länder: Groß- und Einzelhandel bleiben offen
    Trotz drastisch steigender Corona-Infektionszahlen sollen Groß- und Einzelhandel im November offen bleiben. In einer Videokonferenz einigten sich die Ministerpräsidenten mit Kanzlerin Angela Merkel (CDU) am Mittwoch nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur aber darauf, dass sich in den Geschäften nicht mehr als ein Kunde pro zehn Quadratmeter aufhalten darf. In der Beschlussvorlage des Bundes war ursprünglich von 25 Quadratmetern die Rede gewesen.
  • 10/28/20 3:08 PM
    Bund und Länder: Schulen und Kindergärten sollen weiter offen bleiben
    Schulen und Kindergärten sollen trotz der stark steigenden Corona-Zahlen auch im November verlässlich geöffnet bleiben. Darauf einigten sich nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur Bund und Länder bei den Beratungen von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) mit den Ministerpräsidenten.
  • 10/28/20 3:03 PM
    Bund und Länder wollen Gastronomiebetriebe vorübergehend schließen
    Bund und Länder wollen zur Eindämmung der Corona-Pandemie Gastronomiebetriebe vom 2. November für den restlichen Monat schließen. Das erfuhr die Deutsche Presse-Agentur aus den Beratungen von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) mit den Ministerpräsidenten. Zuerst hatte die Funke Mediengruppe darüber berichtet. Davon ausgenommen sein soll die Lieferung und Abholung von Speisen für den Verzehr zu Hause, Kantinen sollen offen bleiben dürfen.
  • 10/28/20 2:51 PM
    Bund und Länder wollen Freizeiteinrichtungen weitgehend schließen
    Bund und Länder wollen wegen der Corona-Krise Veranstaltungen, die der Unterhaltung und der Freizeit dienen, im November deutschlandweit weitgehend untersagen. So sollen Theater, Opern oder Konzerthäuser vom 2. November an bis Ende des Monats schließen. Das erfuhr die Deutsche Presse-Agentur aus den Beratungen von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) mit den Ministerpräsidenten am Mittwoch. Die Regelung betreffe auch den Freizeit- und Amateursportbetrieb, Individualsport soll ausgenommen werden. Profisport solle demnach nur noch ohne Zuschauer stattfinden - mehr dazu hier:

  • 10/28/20 2:47 PM
    Beschluss: Maximal zehn Personen aus zwei Haushalten dürfen sich in der Öffentlichkeit treffen
    Laut RTL-Informationen hat sich die Konferenz zwischen Merkel und den Ministerpräsidenten darauf geeinigt, dass sich nur noch zwei Hausstände mit maximal zehn Personen treffen dürfen. Die Lockdown-Maßnahmen zu Kontaktbeschränkungen würden demnach den Regeln im März ähneln.

  • 10/28/20 2:34 PM
    Corona-Reisewarnung für die ganze Türkei ab 9. November
    Die Bundesregierung setzt die Reisewarnung für die ganze Türkei wegen der Corona-Pandemie zum 9. November wieder in Kraft. Die bisher bestehende Ausnahmeregelung für die Touristenregionen Aydin, Izmir, Mugla und Antalya am Mittelmeer würden nur noch bis zum 8. November gelten, teilte das Auswärtige Amt am Mittwoch in seinen Reisehinweisen für die Türkei im Internet mit.
  • 10/28/20 1:21 PM
    Rund tausend Corona-Tote in Europa pro Tag
    Die Anzahl der Coronatoten hat in Europa nach Aussage eines Experten drastisch zugenommen. "Letzte Woche lag die Zahl um ein Drittel höher als in der Vorwoche, das bedeutet, dass rund 1000 Menschen jeden Tag an Covid sterben", sagte Peter Piot, Sonderberater der EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen bei der Bekämpfung des Coronavirus, am Mittwoch in Brüssel. Piot betonte auch, wie wichtig das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes sei. "Wir müssen bei rund 95 Prozent statt jetzt 60 Prozent ankommen; das kann Hunderttausende Leben retten." Piot warnte außerdem, dass inzwischen auch viele Menschen unter langwierigen Covid-19-Erkrankungen und Langzeiteffekten litten. "Und ich weiß, wovon ich rede, ich hatte es selber, monatelang", sagte der Experte.
  • 10/28/20 12:59 PM
    Formel 1 in Italien ohne Zuschauer
    Laut der italienischen Nachrichtenagentur Ansa findet das Formel-1-Rennen in Imola an diesem Wochenende wegen der Corona-Pandemie ohne Zuschauer statt. Im Vorfeld hatte der Veranstalter geplant, 13.000 Tickets zu verkaufen.
  • 10/28/20 11:56 AM
    Von der Leyen ruft zum Durchhalten auf
    Angesichts der zweiten Corona-Welle hat EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen die Europäer zum Durchhalten aufgerufen. "Die Corona-Lage ist sehr ernst", sagte die CDU-Politikerin am Mittwoch in Brüssel. "Wir sind tief in der zweiten Welle." Diesmal habe man es mit zwei Feinden zu tun: Dem Virus selbst und einer zunehmenden Müdigkeit bei allen Vorsichtsmaßnahmen im Kampf gegen die Pandemie.

    "Wir bringen alle seit Monaten Opfer", sagte von der Leyen. Viele Menschen zahlten wirtschaftlich und sozial einen hohen Preis. "Aber jetzt ist nicht die Zeit, locker zu lassen." Die Lage sei ernst; noch habe man es aber in der Hand, die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen.

  • 10/28/20 11:49 AM
    Rom will mit Milliarden die Lage entschärfen
    Italiens Regierung will mit einem schnellen Nothilfe-Paket von über fünf Milliarden Euro die Folgen der jüngsten Corona-Beschränkungen abfedern. Viele Gelder würden schon ab November ausgezahlt, versicherte Finanzminister Roberto Gualtieri am Mittwoch.

    Die Mitte-Links-Regierung in Rom hatte am Vorabend beschlossen, die von den neuen Schutzmaßnahmen stark betroffenen Unternehmen und Beschäftigen etwa im Tourismus und in der Kultur mit Geldspritzen und Steuerstundungen zu unterstützen. Dabei soll auch Bars und Restaurants geholfen werden, die früher schließen müssen, hieß es.

  • 10/28/20 11:42 AM
    Cyber-Angriff auf RKI-Website
    Statt aktueller Informationen über die Corona-Pandemie sahen Besucher der Website des Robert Koch-Instituts (RKI) am 22. Oktober lediglich einen weißen Bildschirm mit einer Fehlermeldung. Die Seite www.rki.de war aufgrund einer Cyber-Attacke von ungefähr 8 bis 10 Uhr und um kurz nach 12 Uhr kurzzeitig nicht erreichbar. Die Hintergründe zur Cyber-Attacke können Sie hier nachlesen.
  • 10/28/20 11:38 AM
    Oberbürgermeister von Prag hilft im Krankenhaus
    Der Prager Oberbürgermeister Zdenek Hrib hilft als Freiwilliger im Krankenhaus gegen die Lungenkrankheit Covid-19. "Ich hoffe, dass ich damit andere motivieren kann, auch zu helfen", sagte er nach Angaben der Nachrichtenagentur CTK. Der Politiker der Piratenpartei werde für zwei Wochen in seiner Freizeit am Patientenempfang im Universitätsklinikum im Stadtteil Vinohrady arbeiten. In diesem Bereich ist das Tragen einer vollständigen Schutzausrüstung Pflicht. Hrib hat Medizin studiert und promoviert, aber nie als Arzt gearbeitet.

  • 10/28/20 11:32 AM
    Lauterbach fordert Kontrollen in privaten Wohnungen
    SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach hat angesichts der drastisch gestiegenen Corona-Infektionszahlen Kontrollen in privaten Räumen gefordert. Wie er diese krasse Forderung begründet, lesen Sie hier im Artikel.
  • 10/28/20 11:25 AM
    Streeck: "Maske muss sexy werden"
    Vor dem Treffen der Ministerpräsidenten mit Bundeskanzlerin Angela Merkel, bei dem über neue Maßnahmen im Kampf gegen COVID-19 beraten werden soll, haben Vertreter von Wissen- und Ärzteschaft, darunter Virologen Prof. Hendrik Streeck und Prof. Jonas Schmidt-Chanasit, eigene Forderungen vorgelegt. Einen erneuten Lockdown halten die Ärzte für unnötig. In einer Online-Pressekonferenz haben Streeck & Co. erklärt, warum sie einen Lockdown ablehnen und für Gebote statt Verbote plädieren. Außerdem forderte der Top-Virologe Streeck gezielten Schutz und Fokussierung für Risikogruppen. Seinen Standpunkt erklärt der Bonner Professor im Video.
  • 10/28/20 9:15 AM
    Spahn warnt vor Engpässen in Kliniken
    Gesundheitsminister Jens Spahn warnt vor Engpässen in Krankenhäusern. "Wenn wir warten, bis die Intensivstationen voll sind, ist es zu spät", sagt er dem SWR. Im europäischen Ausland seien die Krankenhäuser schon wieder am Limit und es kämen auch wieder Hilfsanfragen.
Tickaroo Live Blog Software