Die Corona-Krise

CORONAVIRUS-LIVETICKER - Lissabon wird wegen Ausbreitung der Delta-Variante abgeriegelt

Portugals Hauptstadt Lissabon wird wegen Ausbreitung der Delta-Variante abgeriegelt.
Portugals Hauptstadt Lissabon wird wegen Ausbreitung der Delta-Variante abgeriegelt.
© deutsche presse agentur

17. Juni 2021 - 20:41 Uhr

  • 6/17/20216:31:58 PM
    Lissabon wegen Ausbreitung der Delta-Variante abgeriegelt
    Lissabon wird wegen einer besorgniserregenden Zunahme der Corona-Infektionsfälle für rund zweieinhalb Tage abgeriegelt. Von Freitagnachmittag (1600 MESZ) bis Montagmorgen (0600 MESZ) dürfen die 2,8 Millionen Bewohner der portugiesischen Hauptstadt den Großraum Lissabon nur aus triftigem Grund verlassen, wie die Regierung mitteilte. Auswärtige werden nur in Ausnahmefällen einreisen dürfen.

    Mit 928 neuen Infektionen binnen 24 Stunden verzeichnete Lissabon am Donnerstag den höchsten Wert seit dem 19. Februar. Das waren rund 75 Prozent aller in Portugal registrierten Fälle (1233). In der "Area Metropolitana" Lissabons wohnen aber lediglich rund 27 Prozent aller 10,3 Millionen Bürger Portugals.
  • 6/17/20219:15:00 PM
    RTL-Umfrage zeigt: Mehrheit findet Corona-Maßnahmen gut
    Je länger, die Pandemie dauert, desto müder werden die Menschen, die Corona-Maßnahmen noch mitzutragen. Sollte man meinen. Doch laut einer aktuellen Forsa-Umfrage für RTL hat sich die überwältigende Mehrheit der Deutschen inzwischen mit Maskenpflicht und Co. arrangiert und ist bereit, sie auch weiter beizubehalten.
  • 6/17/20219:00:00 PM
    Welche Corona-Mutation ist am gefährlichsten?
    Die Weltgesundheitsorganisation stuft Mutationen des SARS-CoV-2-Virus, auch Coronavirus genannt, als besorgniserregende Varianten ("variants of concern") ein. Dass diese veränderten Virusarten durchaus ernstzunehmen sind, zeigt nicht nur die aktuelle Lage in Großbritannien, sondern auch die Unterschiede bei den Krankheitsverläufen sowie Symptomen. Auf welche Symptome Sie bei welcher Variante achten sollten.
  • 6/17/20218:45:00 PM
    20 Millionen Euro für Corona-Impfstoffproduktion in Afrika
    Zum Abschluss seiner Westafrikareise hat Entwicklungsminister Gerd Müller dem Institut Pasteur im Senegal 20 Millionen Euro zur Produktion von Corona-Impfstoffen zugesagt. Das Geld solle bis April 2022 zur Verfügung gestellt werden, sagte der Minister in der Hauptstadt Dakar. Der Betrag sei als "Initialzündung" für eine Impfstoffproduktion "für Afrika in Afrika" gemeint. Man hoffe, dass andere europäische Länder dem Beispiel folgen würden, hieß es.
  • 6/17/20218:30:00 PM
    Wird ein gefälschter Impfpass vom Apotheker erkannt?
    Viele Bereiche des öffentlichen Lebens scheinen wie aus einem Dornröschenschlaf erwacht. Die sommerlichen Temperaturen lassen die Infektionszahlen sinken und die Impfzahlen steigen. Doch parallel zum öffentlichen Leben blüht auch der Schwarzmarkt mit gefälschten Impfausweisen und der Betrug mit falschen Impfnachweisen. Aber ist es überhaupt möglich, gefälschte von echten Impfausweisen zu unterscheiden? Erkennt ein Apotheker den Unterschied? Wir haben den Test gemacht.
  • 6/17/20218:00:00 PM
    37 Millionen Euro Corona-Überbrückungshilfen an Studierende
    Das Land Nordrhein-Westfalen hat laut einem Medienbericht in der Corona-Pandemie bislang rund 37 Millionen Euro "Überbrückungshilfe" an Studierende ausgezahlt. Von Juni 2020 bis zum 14. Juni dieses Jahres seien etwa 140.000 Anträge gestellt worden, teilte das NRW-Wissenschaftsministerium dem "Kölner Stadt-Anzeiger" auf Anfrage mit. Davon wurden nach Angaben des Ministeriums 83.500 Anträge bewilligt und rund 55.000 abgelehnt. 500 seien noch in der "Nachbesserung".
  • 6/17/20217:45:00 PM
    Sind die Hotspot-Impfaktionen gescheitert?
    Die Hotspot-Impfaktionen, die derzeit in vielen sozialen Brennpunkten stattfinden, verfehlen oft ihr Ziel. Die, die man damit eigentlich erreichen will – Einkommenschwache, die in beengten Wohnverhältnissen leben und deswegen ein höheres Risiko haben, an Corona zu erkranken –kommen oft nicht. Dabei haben sie durch die Impfaktionen die Chance, auf eine Impfung ohne Termin in der Nähe ihrer Wohnungen. Oft kommen so wenige, dass die Kommunen die Impfaktionen für alle öffnen, damit kein Impfstoff weggeworfen werden muss.
  • 6/17/20217:30:00 PM
    Schauspieler Elyas M'Barek kritisiert Corona-Politik
    Schauspieler Elyas M'Barek (39, "Fack ju Göhte") hat die Politik für den Umgang mit der Kultur während der Corona-Pandemie kritisiert. "Mein Eindruck ist, dass der Kulturbetrieb komplett vernachlässigt wurde", sagte M'Barek in einem "Bild"-Interview. "Viele Menschen, die in der Branche arbeiten, gerade auch Künstler und deren Mitarbeiter wurden sehr allein und im Stich gelassen."

    Die Krise habe die Menschen seiner Meinung nach kaum zum Besseren verändert. "Die Solidarität und die Empathie beispielsweise gegenüber den Pflegeberufen ist doch längst passé, und einige beneiden mittlerweile den Nächsten, weil er geimpft ist und man selbst nicht. Ich kann der ganzen Krise leider keinen schönen Effekt abgewinnen", sagte der Schauspieler.
  • 6/17/20217:15:00 PM
    Digitaler Impfpass für Genesene erst Ende Juni
    Rein rechtlich sind Geimpfte und von Corona Genesene gleichgestellt. Aber gilt das auch wirklich in allen Bereichen? Offenbar nicht. Denn während sich Geimpfte seit Anfang dieser Woche den digitalen Impfpass holen können, müssen sich die in Deutschland rund 3,7 Mio. Genesenen noch etwas in Geduld üben.
  • 6/17/20217:00:00 PM
    Vier von fünf Erwachsenen in Großbritannien inzwischen geimpft
    In Großbritannien sind inzwischen 80 Prozent aller Erwachsenen mindestens ein Mal gegen das Coronavirus geimpft. Das teilte das britische Gesundheitsministerium mit. Das Ziel, allen Menschen über 18 Jahren bis zum 19. Juli ein Impfangebot zu machen, sei damit in Reichweite. Der Anteil der Erwachsenen, die beide Impfungen erhalten haben, liegt den Angaben zufolge bei knapp 60 Prozent. Noch in dieser Woche soll laut Gesundheitsminister Matt Hancock die Impfpriorisierung enden. Alle über 18-Jährigen können dann einen Termin buchen - bislang war die Impfreihenfolge streng nach Risikogruppen gegliedert.
  • 6/17/20216:30:00 PM
    Aus Sorge vor Querdenkern: Kassel ordnet zeitweise Maskenpflicht an
    Aus Sorge vor Gegnern von Corona-Maßnahmen ordnet Kassel an diesem Wochenende trotz der abflauenden Pandemie eine Maskenpflicht im Freien für Teile des Stadtgebiets an. Dies geschehe, weil aufgrund einer andauernden bundesweiten Mobilisierung sogenannte Querdenker ungeachtet des gerichtlichen Verbots einer Demo an diesem Samstag womöglich anreisten, teilte die Kommune mit. Es gehe um den Schutz der Bürger vor Ansteckungen in Menschenmengen. 

    Die von diesem Samstag, 6.00 Uhr, bis diesem Sonntag, 12.00 Uhr, in einem Teil von Kassel angeordnete Maskenpflicht werde von Polizei und Ordnungsamt verstärkt kontrolliert. Verstöße würden bestraft.
  • 6/17/20216:00:00 PM
    USA investieren Milliarden in Entwicklung antiviraler Mittel
    Die USA wollen 3,2 Milliarden US-Dollar (etwa 2,6 Milliarden Euro) in die Entdeckung und Entwicklung antiviraler Medikamente zur Behandlung der durch das Coronavirus ausgelösten Krankheit Covid-19 investieren. Der US-Immunologe Anthony Fauci stellte die Pläne bei einem Briefing der Corona-Arbeitsgruppe des Weißen Hauses in Washington vor.

    "Impfstoffe bleiben eindeutig das Kernstück unseres Arsenals gegen Covid-19", betonte er. Antivirale Mittel könnten jedoch eine wichtige Ergänzung zu Impfstoffen sein. Antivirale Medikamente stellten außerdem eine weitere "Verteidigungslinie" gegen besorgniserregende Varianten und künftige Bedrohungen durch Viren mit "pandemischem Potenzial" dar. Finanziert werden soll das Programm mit Mitteln aus dem "amerikanischen Rettungsplan", einem billionenschweren Maßnahmenbündel, das der Kongress im März verabschiedet hatte.
  • 6/17/20215:30:00 PM
    Virus-Variante Delta nimmt in Niedersachsen zu
    In Niedersachsen ist die Zahl der Corona-Infizierten mit der Delta-Variante gestiegen. Nach Angaben des Landesgesundheitsamtes wurden seit Ende vergangener Woche 30 neue Fälle bekannt, womit es jetzt insgesamt 65 sind. Im Vergleich zur Gesamtzahl der Infizierten ist die Delta-Variante nach Einschätzung von Experten aber noch relativ selten. Das Landesgesundheitsamt erhebt die Zahlen stichprobenartig oder prüft auf Verdacht, ob eine Infektion mit der Variante vorliegt.

    An einem Hildesheimer Gymnasium hatte sich in der vergangenen Woche eine Gruppe von Schülern mit dem Coronavirus infiziert - auch hier wurde die Delta-Variante nachgewiesen. 90 Menschen seien daraufhin in Quarantäne geschickt geworden, bestätigte das niedersächsische Kultusministerium in der vergangenen Woche.
  • 6/17/20215:00:00 PM
    Geimpfte Nicht-EU-Bürger dürfen bald nach Deutschland einreisen
    Für Menschen aus Staaten außerhalb der Europäischen Union soll die Einreise nach Deutschland ab dem 25. Juni grundsätzlich wieder möglich sein, wenn sie vollständig gegen Covid-19 geimpft sind. Das soll nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur zwar unabhängig davon sein, ob sie als Geschäftsreisende, Touristen, Studenten oder für einen Besuch kommen wollen. Aktuell dürfen Bürger aus sogenannten Drittstaaten nur in eng umrissenen Ausnahmefällen einreisen.

    Um Fälschung und Betrug zu vermeiden, legt die neue Regelung genau fest, wie der Impfnachweis aussehen muss. Neben der Bundespolizei sollen auch Fluggesellschaften diesen Nachweis prüfen. Außerdem werden nicht alle weltweit verfügbaren Impfstoffe anerkannt. Ausschlaggebend sind jene Substanzen, die das Paul-Ehrlich-Institut auf seiner Internetseite aufzählt, derzeit die Produkte von Biontech, Moderna, Astrazeneca und Janssen.
  • 6/17/20215:00:00 PM
    Urlaub in Corona-Zeiten: Briten blicken neidisch nach Deutschland
    Angesichts der noch immer unklaren Regeln für Reisen im Sommer wächst in Großbritannien der Ärger über die Regierung - und der Neid auf deutsche Urlauber. Der Flughafenbetreiber Manchester Airport Group (MAG) und die irische Airline Ryanair reichten deswegen Klage ein, wie MAG mitteilte. Ziel sei, die Regierung in London zu mehr Transparenz bei der Kategorisierung von Reiseländern zu zwingen, hieß es.

    In Großbritannien gib es ein Ampelsystem für Reiseländer, doch die beliebtesten Urlaubsziele der Briten wie Spanien, Italien und Griechenland sind - neben Deutschland und allen anderen EU-Ländern - noch immer auf gelb, was mit aufwendigen Test- und Quarantänevorschriften bei der Rückkehr verbunden ist. Dabei haben einige dieser Länder inzwischen niedrigere Corona-Fallzahlen als das Vereinigte Königreich. Eine Neubewertung soll spätestens am 28. Juni erfolgen.

    Die Gründe für die Einstufung seien nicht nachvollziehbar, kritisierte MAG-Chef Charlie Cornish der Mitteilung zufolge. "Wir können einfach nicht verstehen, wie die Regierung Entscheidungen trifft, die grundlegend sind für unsere Fähigkeiten, zu planen und unsere Kunden in die Lage zu versetzen, Reisen zu buchen."
  • 6/17/20214:45:00 PM
    Italien macht Weg für digitalen Corona-Pass frei
    Italien hat den Weg für das EU-weit gültige Corona-Zertifikat frei gemacht. Regierungschef Mario Draghi habe dazu eine Verordnung unterzeichnet, die festlege, wie die "Grünen Pässe" ab sofort ausgegeben werden, teilte die Regierung mit. Der Pass erleichtere es den Menschen, an öffentlichen Veranstaltungen wie Konzerten teilzunehmen oder Altenheime zu betreten.

    Die italienische Regierung setzte nach eigenen angaben die EU-Regeln für den "Grünen Pass" um. Damit sei garantiert, dass das Zertifikat in allen EU-Ländern genutzt werden könne und dass Reisende sich in der EU frei bewegen könnten. Menschen, die vollständig geimpft sind, eine Corona-Infektion überstanden haben oder negativ auf das Virus getestet wurden, können sich das Zertifikat herunterladen. Beim Reisen können so etwa Quarantänevorgaben umgangen werden.
  • 6/17/20214:30:00 PM
    Curevac-Börsenwert stürzt nach Impfstoffenttäuschung ab
    Der Impfstoffkandidat von Curevac war ein Hoffnungsträger im Kampf gegen Corona, unterstützt mit millionenschweren Staatsbeteiligungen und Finanzspritzen. Doch nun enttäuscht die Wirksamkeit des Stoffs - und die Aktie des Unternehmens bricht ein. Das Unternehmen musste am späten Mittwochabend einräumen, dass der eigene Impfstoffkandidat CVnCoV in einer Zwischenanalyse nur eine vorläufige Wirksamkeit von 47 Prozent gegen eine Covid-19-Erkrankung "jeglichen Schweregrades" erzielt habe.

    Der Rückschlag hat den Aktionären eine Kurshalbierung mit einem Börsenwertverlust von rechnerisch etwa sieben Milliarden Euro eingebrockt. Curevac-Papiere brachen zeitweise um gut 52 Prozent auf 39,10 Euro ein - der größte Kurzsturz seit dem Börsengang im Sommer 2020. Am späten Nachmittag notierten sie bei rund 40 Euro.
  • 6/17/20214:24:17 PM
    Anzahl der Corona-Bürgertests in NRW sinkt massiv
    Die Zahl sogenannter Corona-Bürgertests in NRW geht stark zurück und hat sich im Juni mehr als halbiert. Das berichtet die "Neue Westfälische" (Freitagausgabe) mit Bezug auf Angaben des Gesundheitsministeriums. Demnach seien in der letzten Mai-Woche in NRW noch gut 4,4 Millionen Bürgertests durchgeführt worden. Zwei Wochen später seien es nur 1,95 Millionen Tests gewesen. In dieser Woche wurden bis Donnerstag laut dem Blatt nur noch 920 000 Tests durchgeführt - 880 davon waren positiv.

    Die für den Bürger kostenlosen Tests, die vom Staat bezahlt werden, hatte man zunächst zum Beispiel für Zoo-Besuche, Geschäfte oder die Außengastronomie gebraucht. Inzwischen sind Corona-Tests durch die stark gesunkenen Zahlen an Neuinfektionen für solche Aktivitäten nicht mehr nötig. Das Gesundheitsministerium appelliert aber, sich dennoch regelmäßig testen zu lassen oder selbst zu testen.
  • 6/17/20214:15:00 PM
    Weitere russische Regionen führen Impfpflicht in Unternehmen ein
    Nach Moskau haben weitere Regionen in Russland auf die gestiegenen Corona-Zahlen mit einer verpflichtenden Impfquote in Unternehmen reagiert. Auch auf der Halbinsel Sachalin im äußersten Osten Russlands sind zahlreiche Arbeitgeber angehalten, bis September mindestens 60 Prozent ihrer Angestellten impfen zu lassen, wie die regionale Leiterin der Verbraucherschutzbehörde Rospotrebnadsor, Olga Funtusowa, erklärte. Von der Regelung betroffen seien unter anderen Beschäftigte im Bildungs- und Gesundheitswesen, in Schönheitssalons, Fitnessstudios sowie im öffentlichen Nahverkehr, sagte Funtusowa der Agentur Interfax.

    Am Mittwoch hatte Moskaus oberste Amtsärztin eine vergleichbare Impfquote für eine Reihe von Unternehmen angeordnet. Dem Beispiel der Hauptstadt folgten auch das Moskauer Umland sowie die sibirische Region Kemerowo. Kritiker bemängeln, dass für eine solche Impfanweisung durch Arbeitgeber die gesetzliche Grundlage fehle. Weil diesen aber Strafen drohen, wenn ihre Unternehmen die Quote nicht erfüllen, sei vorprogrammiert, dass sie ihre Angestellten "mit legalen und illegalen Maßnahmen" zum Impfen bewegen würden, sagte etwa eine Rechtsanwältin dem kremlkritischen Portal Meduza.
  • 6/17/20214:00:00 PM
    Deutsches Amateurtheater: Freilichtbühnen besonders hart getroffen
    Die Corona-Krise hat die Freilichtbühnen der Amateurtheater laut dem Bund Deutscher Amateurtheater (BDAT) besonders hart getroffen. "Für die ist es extrem wichtig, dass sie dieses Jahr noch Vorstellungen spielen können", sagte der stellvertretende Geschäftsführer des BDAT, Stephan Schnell, vor der digitalen Eröffnung des internationalen Festivals Theaterwelten im thüringischen Rudolstadt.

    Dank der bereitgestellten Fördermittel des Bundes für die Subventionierung ausfallender Vorstellungen werde der Sommer für die Bühnen der Breiten- und Laienkultur weniger existenzbedrohend, aber immer noch defizitär sein. Einige Bühnen seien mit der ausfallenden Freilichtsaison gar in ihrer Existenz bedroht.
  • 6/17/20213:45:00 PM
    SPD und CDU wollen Gedenkort für Corona-Tote in Hamburg
    Die SPD-Regierungsfraktion und die CDU-Opposition in der Hamburgischen Bürgerschaft möchten nach dem Vorbild Schleswig-Holsteins einen Gedenkort zur Erinnerung an die Corona-Toten schaffen. "Das einsame Sterben auf den Intensivstationen, Beerdigungen im allerkleinsten Kreis und die fortwährende Konfrontation mit der Pandemie haben Angehörigen und Freunden das Abschiednehmen und die Bewältigung ihrer Trauer sehr schwer gemacht", sagte SPD-Fraktionschef Dirk Kienscherf.

    Unterstützung kam vom CDU-Fraktionsvorsitzenden Dennis Thering: "Die Corona-Pandemie hat auch in Hamburg viele Opfer gekostet und viel Leid verursacht. Als CDU-Fraktion unterstützen wir daher den Vorschlag, für die Opfer des Corona-Virus einen würdevollen Ort der Trauer und Erinnerung in Hamburg zu schaffen."
  • 6/17/20213:30:00 PM
    Curevac-Chef wartet noch auf wichtige Studie
    Curevac rechnet mit den Ergebnissen der finalen Analyse zur Wirksamkeit des mRNA-Impfstoffkandidaten einer wichtigen internationalen Studie in zwei bis drei Wochen. Dies sagte Curevac-CEO Franz-Werner Haas in der Telefonkonferenz mit Analysten. Der mRNA-Impfstoffkandidat des Tübinger Biopharmaziekonzerns hat in der internationalen Herald-Studie eine Wirksamkeit von nur 47 Prozent erreicht. Bei der Studie wurden mindestens 13 Virus-Varianten getestet, was zu den enttäuschenden Ergebnissen Curevac zufolge beigetragen haben könnte.
  • 6/17/20213:15:00 PM
    Auflagen für Unternehmen bleiben trotz niedriger Zahlen
    Für Unternehmen in Deutschland sollen trotz sinkender Ansteckungszahlen auch über den Sommer einige Regeln weiter gelten: Die Betriebe müssten weiterhin mindestens zweimal in der Woche ihren Beschäftigten Corona-Tests anbieten und nach wie vor auch bestimmte Hygieneregeln einhalten, sagt Bundesarbeitsminister Hubertus Heil. Eine entsprechende Neufassung der Ende Juni auslaufenden Arbeitsschutzverordnung, die Vorgaben für Flächen, Abstände und Masken am Arbeitsplatz macht, soll nach Heils Angaben am kommenden Mittwoch im Kabinett beschlossen werden.
  • 6/17/20213:00:00 PM
    Dänemark: Immunität noch in diesem Jahr 
    Dänemark will nach den Erwachsenen Mitte September dann auch Jugendlichen ein Impfangebot machen. "Eine Ausweitung der Zielgruppe auf die 12- bis 15-Jährigen ist notwendig, um eine noch stärkere Immunität in der Bevölkerung und damit die Kontrolle der Epidemie in Dänemark zu gewährleisten", sagt der Chef der dänischen Gesundheitsbehörde, Soren Brostrom. "Wir brauchen eine Immunität in der Bevölkerung, vor allem vor Beginn der Winter-Saison." Verabreicht werde das Biontech-Vakzin, da dies der einzige von der EU-Arzneimittelbehörde (EMA) für Jugendliche genehmigte Impfstoff sei. Knapp die Hälfte der Dänen ist erstmals, mehr als ein Viertel vollständig geimpft.
  • 6/17/20212:45:00 PM
    Scholz fordert schnelle Genehmigung der Corona-Hilfen
    Bundesfinanzminister Olaf Scholz erwartet von den bald anlaufenden europäischen Corona-Hilfen einen Schub für die wirtschaftliche Erholung. Schon jetzt zeige die gemeinsame europäische Aktion Wirkung, sagte der SPD-Politiker am Donnerstag vor Beratungen mit seinen EU-Kollegen. Man sei jetzt in der Phase, die nationalen Aufbaupläne zu genehmigen. Es sei wichtig, dass dies zügig gehe.
  • 6/17/20212:30:00 PM
    Nach Corona-Demos: Justizminister erwägen besseren Schutz von Medienschaffenden
    Die Länder-Justizminister erwägen, den strafrechtlichen Schutz von Medienschaffenden vor Angriffen und Behinderungen in ihrem Beruf zu verbessern. Bundesjustizministerin Christine Lambrecht (SPD) werde darum gebeten, dies zu prüfen und gegebenenfalls einen Vorschlag zu unterbreiten, heißt es in einem mehrheitlich gefassten Beschluss der Justizminister-Konferenz. Als Hintergrund der Debatte werden Beeinträchtigungen der Arbeit von Medienschaffenden insbesondere in Zusammenhang mit Protesten gegen Corona-Maßnahmen genannt.

    Mit Sorge werde zur Kenntnis genommen, "dass die zunehmend aggressive Ablehnung einer Minderheit gegenüber einer inhaltlich pluralistischen, an Fakten orientierten Medienberichterstattung in einer wachsenden Zahl körperlicher und verbaler Angriffe auf Journalistinnen und Journalisten mündet", heißt es.

    Hessens Justizministerin Eva Kühne-Hörmann (CDU) machte deutlich, dass es insbesondere um den Schutz der Berichterstattung gehe. Sie sprach dabei von der Etablierung eines Straftatbestandes. Vorfälle bei Querdenker-Demos und in anderen Bereichen sollten in den Blick genommen werden. Als Beispiel nannte sie das Wegnehmen eines Mikrofons, das Wegrennen damit und das Ablegen an anderer Stelle. Auch NRW-Justizminister Peter Biesenbach (CDU) betonte, es gehe um die hohe Bedeutung der Pressefreiheit, die gesichert werden müsse.
  • 6/17/20212:29:58 PM
    Maskenpflicht für Hamburgs Schüler auch nach Sommerferien
    Die Schülerinnen und Schüler in Hamburg müssen zumindest zum Start des kommenden Schuljahrs in den Klassenzimmern weiter Maske tragen. Zudem sollen sie auch nach den in der kommenden Woche beginnenden Sommerferien zwei Mal pro Woche getestet werden, kündigte die Schulbehörde am Donnerstag an. Auch die Lüftungs- und Hygieneregeln bleiben demnach vorerst in Kraft. "Immer neue Virusvarianten und die Probleme bei der Beschaffung des Impfstoffes bleiben ein Risiko. Deshalb gilt: Lieber testen und lüften als Schulen schließen", erklärte Schulsenator Ties Rabe (SPD).

    Es solle nach den Ferien ab dem 5. August an allen Schulen der Hansestadt vollen Präsenzunterricht unter Beibehaltung der geltenden Corona-Sicherheitsmaßnahmen geben. "Wir wollen optimistisch, aber vorsichtig in das neue Schuljahr gehen", sagte Rabe. In mehreren Bundesländern wie dem Saarland oder Rheinland-Pfalz haben die Landesregierungen hingegen beschlossen, dass die Schülerinnen und Schüler keine Maske im Unterricht mehr tragen müssen.
  • 6/17/20212:15:00 PM
    Energie-Messe kann als Präsenzveranstaltung stattfinden
    Die Energie-Fachmesse Husum Wind kann in diesem Jahr vom 14. bis 17. September als Präsenzveranstaltung stattfinden. "Wir freuen uns, der Branche im September unter Einhaltung der geltenden Hygieneregeln ein reales Messeerlebnis mit persönlichen Kontakten zu ermöglichen", sagte Messechef Klaus Liermann am Donnerstag. Eintrittskarten gibt es nur online. Auf der Messe werden laut Veranstalterangaben mehr als 300 Aussteller ihre Erzeugnisse rund um die Windenergie und das Thema grüner Wasserstoff zeigen.
  • 6/17/20211:56:22 PM
    Möglichkeit zur telefonischen Krankmeldung bei Erkältung verlängert
    Bei leichten Atemwegserkrankungen können sich Versicherte auch weiterhin telefonisch krankschreiben lassen. Der dafür zuständige Gemeinsame Bundesausschuss hat die während der Corona-Pandemie getroffene Sonderregelung zur Feststellung der Arbeitsunfähigkeit am Donnerstag bis 30. September verlängert, wie das Gremium von Ärzten, Krankenkassen und Kliniken in Berlin mitteilte. Grund ist ein nach wie vor "relevantes COVID-19-Infektionsgeschehen". Maßnahmen zur Pandemiebekämpfung seien daher weiter notwendig. Mit der Sonderregelung können Versicherte, die an leichten Atemwegserkrankungen leiden, telefonisch bis zu sieben Tage krankgeschrieben werden. Für weitere sieben Kalendertage können niedergelassene Ärztinnen und Ärzte eine Folgebescheinigung der Arbeitsunfähigkeit telefonisch ausstellen.
  • 6/17/20211:30:00 PM
    Fußball-Europameisterschaft: Positive Tests bei der Slowakei
    Zwei positive Coronatests haben die Vorbereitung der slowakischen Fußball-Nationalmannschaft auf das zweite Gruppenspiel am Freitag in St. Petersburg gegen Schweden gestört. Trainer Stefan Tarkovic bestätigte bei einer Pressekonferenz, dass sich in Denis Vavro ein Spieler und zudem ein Mitglied des Trainerstabs mit dem Virus angesteckt haben.

    Beide würden sich in Selbstisolation befinden, und der Verband arbeite eng mit den russischen Gesundheitsbehörden und der UEFA zusammen, erklärte Tarkovic. Abwehrspieler Vavro zeige keinerlei Symptome. "Es geht ihm gut", sagte der slowakische Trainer, "es tut mir sehr leid, dass der Spieler wegen Covid in den nächsten Spielen nicht mitspielen kann."
  • 6/17/20211:00:00 PM
    Briten wollen Klimakonferenz-Teilnehmern Impfung bereitstellen
    Um eine persönliche Weltklimakonferenz im November in Glasgow zu ermöglichen, will Großbritannien als Gastgeber Teilnehmern im Zweifelsfall Corona-Impfungen ermöglichen. "Das Vereinigte Königreich wird Impfungen für Delegationen zur Verfügung stellen, die andernfalls nicht in der Lage sein würden, dabei zu sein", kündigte der designierte Präsident der Konferenz COP26, Alok Sharma, bei einer virtuellen Pressekonferenz des Klimasekretariats der Vereinten Nationen in Bonn an. Wie genau dieser Prozess ablaufen und wo die Menschen geimpft werden sollten, soll in Kürze bekanntgegeben werden.

    Die britische Regierung will als Gastgeberin die Konferenz im November unbedingt als Präsenzveranstaltung durchführen. "Es ist wichtig, wirklich alle Länder zusammen am gleichen Tisch zu haben", erklärte Sharma. Die Vorberatungen in den vergangenen Wochen hatten digital stattgefunden, was durch die verschiedenen Zeitzonen extreme Herausforderungen darstellte.
  • 6/17/202112:49:27 PM
    DFL-Boss setzt auf Rückkehr der Fans ins Stadion
    Die Fußball-Bundesliga will wieder vor Zuschauern spielen. DFL-Boss Seifert stellt erste Forderungen an die Politik auf und erhält prominente Unterstützung.
    Der Supercup mit dem deutschen Clásico BVB gegen Bayern vor über 80.000 Fans im voll besetzten Dortmunder Signal Iduna Park? Angesichts immer weiter sinkender Corona-Zahlen wünschen sich nicht nur Fußball-Spitzenfunktionäre eine baldige Rückkehr zur Normalität. 

    "Wir setzen uns gern mit allen maßgeblichen Organisationen an einen Tisch und beraten, was möglich und sinnvoll ist", sagte BVB-Boss Joachim Watzke. In einem gemeinsamen "Bild"-Interview mit DFL-Chef Christian Seifert und Münchens Noch-Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge sprach er sich damit dafür aus, dass das Duell der Dortmunder gegen den deutschen Meister am 17. August ein Modellversuch mit einem ausverkauften Stadion sein könnte.
  • 6/17/202112:15:00 PM
    Afghanistan: So viele Corona-Tote an einem Tag wie noch nie
    In Afghanistan hat die Zahl der an einem Tag erfassten Corona-Neuinfektionen und Toten den höchsten Stand seit Beginn der Pandemie erreicht. Am Donnerstag meldeten die Behörden 2313 neue Fälle und 101 Tote, wie das Gesundheitsministerium mitteilte. In dem Land mit geschätzt rund 37 Millionen Einwohnern erhöhte sich die Gesamtzahl der erfassten Corona-Infektionen damit auf knapp 99.000, mehr als 3900 Menschen starben mit dem Virus.

    Die Zahlen sind landesweit zuletzt massiv angestiegen. Anfang Mai wurden noch weniger als 200 neue Fälle binnen eines Tages gemeldet. Es wird angenommen, dass die tatsächliche Anzahl der Infektionen und Toten viel höher ist. In offiziellen Statistiken sind nur Menschen geführt, die in Krankenhäusern sterben, nicht aber zu Hause. Zudem lassen sich viele Menschen mit Symptomen nicht testen. Um die Ausbreitung des Virus einzudämmen, hat die Regierung einige Beschränkungen angeordnet, wie die Schließung von Bildungszentren und Hochzeitssälen. Bislang hat das Land mehr als 1,6 Millionen Impfdosen erhalten.
  • 6/17/202112:00:00 PM
    Warnung vor Selfies mit dem Impfpass
    Die Krankenkasse Barmer Hamburg warnt vollständig gegen Corona geimpfte Menschen davor, sich mit ihrem ausgefüllten gelben Impfpass zu fotografieren und das Bild im Internet zu veröffentlichen. "Die Daten, wie die Chargennummer des Impfstoffes oder Stempel der Arztpraxis, können von Fälschern missbraucht werden", sagte Barmer-Landesgeschäftsführer Frank Liedtke.

    Die Covid-19-Impfung ist in der Regel in dem gelben Heft mit einem Aufkleber, dem Datum sowie den Daten der Arztpraxis sowie einer Unterschrift versehen. Damit können Geimpfte ihren vollständigen Impfschutz nachweisen. Zusätzlich kann die Impfung mittlerweile auch digital mit dem Smartphone und der Anwendung «CovPass» belegt werden.
  • 6/17/202111:45:00 AM
    Regierung macht sich keine Sorgen wegen der Delta-Variante
    Die Bundesregierung hat nach Angaben von Arbeitsminister Hubertus Heil (SPD) zur Zeit keine großen Bedenken wegen der Delta-Variante des Coronavirus. Auf die Frage, ob die Sorge in der Regierung deswegen groß sei, sagte der SPD-Politiker: "Im Moment nicht. (...) Ich glaube, dass wir den Sommer gut hinbekommen in Deutschland." Man müsse aber über den Herbst reden, wachsam und vorbereitet sein.

    Momentan arbeiteten die Impfungen "für uns". Diese würden helfen, in diesem Herbst besser vorbereitet zu sein als im Herbst 2020, "wo wir nach dem Sommer, der uns auch alle fröhlich gemacht hat, (...) ein bisschen arglos in eine zweite und dritte Welle gestolpert sind". Man müsse wachsam bleiben und aufpassen, die bisherigen Erfolge nicht durch Leichtsinnigkeit wieder zu verspielen.

    Die in Indien entdeckte Delta-Variante hat ihren Anteil an den Neuinfektionen in Deutschland binnen einer Woche deutlich gesteigert. Mit 6,2 Prozent in der Kalenderwoche 22 (31. Mai bis 6. Juni) bleibe sie aber weiter relativ selten, heißt es im jüngsten Bericht des Robert Koch-Instituts (RKI).
  • 6/17/202111:35:00 AM
    Bund hält an Curevac-Beteiligung fest
    Der Bund hält auch nach dem Rückschlag der Tübinger Biopharmafirma Curevac bei der Entwicklung eines Corona-Impfstoffs an seiner Beteiligung an dem Unternehmen fest. "Mit der Beteiligung an Curevac verfolgte und verfolgt die Bundesregierung gesundheits- und industriepolitische Ziele", erklärte das Wirtschaftsministerium. Es gehe nicht nur darum, mehr Impfstoffproduktion in Deutschland und Europa anzusiedeln, sondern auch um Forschungsaktivitäten. Für die mRNA-Technologie, die auch bei den Impfstoffen von Biontech/Pfizer und Moderna zum Einsatz kommt, gebe es vielfältige Anwendungsbereiche, etwa in der Krebsbekämpfung, betonte eine Sprecherin.

    Der Bund war im vergangenen Jahr über die Aufbaubank KfW mit 300 Millionen Euro bei Curevac eingestiegen. Dabei habe die Bundesregierung allerdings keinen Einfluss auf das operative Geschäft, erklärte die Sprecherin. Curevac hatte mitgeteilt, dass sein Impfstoffkandidat in einer Zwischenanalyse nur eine vorläufige Wirksamkeit von 47 Prozent gegen eine Covid-19-Erkrankung erzielt habe. Damit habe er vorgegebene Kriterien nicht erfüllt. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums hat der Rückschlag aber keine Auswirkungen auf das Tempo der Impfkampagne in Deutschland.
  • 6/17/202111:30:00 AM
    Lauterbach fällt vernichtendes Urteil über Curevac
    Der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach schreibt den Impfstoff von Curevac ab, nachdem Studien lediglich eine Wirksamkeit von 47 Prozent belegen. "Mit der zu erwartenden geringen Wirksamkeit, selbst wenn sie sich bei der Endauswertung noch leicht verbessert, ist der Curevac-Impfstoff nicht einsetzbar in Deutschland", sagt der Politiker der "Rheinischen Post." Und weiter: "Curevac wird bei der Delta-Variante wahrscheinlich noch schwächer sein, somit keine Rolle mehr spielen." Der Wegfall des Vakzins wie auch die geringeren Liefermengen von Biontech seien für die Impfkampagne in Deutschland allerdings ein Dämpfer. So werde jetzt wohl erst Mitte September eine Herdenimmunität erreicht. Das Bundesgesundheitsministerium teilt dagegen zu der Wirksamkeits-Auswertung mit: "Eine Auswirkung auf das Tempo unserer Impfkampagne hat diese Mitteilung nicht."
  • 6/17/202111:15:00 AM
    Curevac-Rückschlag hat keine Auswirkungen auf Impfkampagne
    Der Rückschlag der Tübinger Biopharmafirma Curevac bei der Entwicklung eines Corona-Impfstoffs bringt die Impfkampagne in Deutschland laut Bundesregierung nicht durcheinander. "Eine Auswirkung auf das Tempo unserer Impfkampagne hat diese Mitteilung nicht", sagte ein Sprecher des Bundesgesundheitsministeriums. Die Nachrichten über vorläufige Studienergebnisse könne das Ministerium nicht kommentieren.

    Curevac hatte mitgeteilt, dass sein Impfstoffkandidat in einer Zwischenanalyse nur eine vorläufige Wirksamkeit von 47 Prozent gegen eine Covid-19-Erkrankung erzielt habe. Damit habe er vorgegebene Kriterien nicht erfüllt. Ursprünglich hatte das Tübinger Unternehmen den Impfstoff schon im Juni zugelassen spritzen wollen.
  • 6/17/202111:00:00 AM
    Olympia: Pandemie bremst Kondom-Absatz
    Die Zeiten für japanische Kondom-Hersteller sind rund fünf Wochen vor Beginn der Olympischen Sommerspiele in Tokio (23. Juli bis 8. August) nicht so rosig wie erhofft. Durch das Einreiseverbot für ausländische Zuschauer und die verschärften Corona-Schutzmaßnahmen ist der Absatz von Kondomen geringer als üblich. Außerdem dürfen die ultradünnen Modelle (0,01 mm) aus Polyurethan, die japanische Firmen entwickelt haben, nicht mehr verteilt werden.

    So sieht das Regelwerk für Athleten beispielsweise vor, dass unnötige Formen des Körperkontakts zu vermeiden seien. "Die verteilten Kondome sind nicht dazu gedacht, im Olympischen Dorf benutzt zu werden", sagte das Organisationskomitee der französischen Nachrichtenagentur AFP. Die Athleten sollen die Kondome mit in ihre Heimat nehmen und dort das Bewusstsein für HIV/AIDS stärken.

    2018 hatte der führende Kondomhersteller Sagami Rubber Industries extra eine neue Fabrik in Malaysia eröffnet, um den erwarteten Anstieg der Nachfrage decken zu können. Angeblich werden dieses Jahr trotzdem rund 160.000 Stück verteilt. Seit den Olympischen Spielen 1988 in Seoul werden großflächig Kondome an Athleten und Zuschauer verteilt.
  • 6/17/202110:58:29 AM
    Justizministerin fordert höhere Strafen bei gefälschten Impfausweisen
    Das Benutzen von gefälschten Corona-Impfausweisen soll nach Ansicht von Hessens Justizministerin Eva Kühne-Hörmann härter bestraft werden. "Die Fälschung von Gesundheitszeugnissen stellt gerade zu Zeiten einer Pandemie eine erhebliche Gefahr nicht nur für Leib und Leben der Kontaktpersonen, sondern auch für die Funktionsfähigkeit der medizinischen Notfallversorgung dar", sagte die CDU-Politikerin nach der Justizministerkonferenz.

    Derzeit floriere ein Markt für nachgemachte Gesundheitszeugnisse. Daher sei es an der Zeit, entsprechende Widersprüche im Gesetz zu entfernen. "Gerade jetzt erlässt der Bund ohnehin in hoher Schlagzahl Vorschriften zum Gesundheitsschutz", sagte Kühne-Hörmann. "Es wäre also ein Leichtes, auch das Strafgesetzbuch an dieser Stelle in den Blick zu nehmen."
  • 6/17/202110:45:00 AM
    Athen erhält EU-Corona-Hilfen in Höhe von 30,5 Milliarden Euro
    EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen hat Griechenland Corona-Hilfen in Höhe von 30,5 Milliarden Euro zugesagt. Die griechischen Corona-Aufbaupläne seien ambitioniert und hätten das Potenzial, Griechenland über die nächsten Jahrzehnte in eine bessere Zukunft zu führen, sagte von der Leyen bei einem Besuch in Athen. 8 Milliarden Euro sollen noch in diesem Jahr fließen.

    Am Vortag hatte von der Leyen im Rahmen des Corona-Aufbauprogramms der EU bereits Spanien und Portugal Milliardensummen in Aussicht gestellt. Der Start der Auszahlungen wird für Juli erwartet. Vorher muss noch der Rat der EU-Länder zustimmen.
  • 6/17/202110:30:00 AM
    Pünktlich zu Olympia: Notstand in Tokio endet
    Der Corona-Notstand in der Olympiastadt Tokio und acht weiteren japanischen Regionen wird am kommenden Sonntag und damit knapp fünf Wochen vor der Eröffnungsfeier der Sommerspiele (23. Juli bis 8. August) aufgehoben. Dies verkündete Japans Premierminister Yoshihide Suga am Donnerstag.

    Stattdessen wird die Regierung in Tokio und den anderen Gebieten bis zum 11. Juli sogenannte "Quasi-Notstandsmaßnahmen" umsetzen. Damit soll verhindert werden, dass sich das Virus im Vorfeld der Spiele erneut ausbreitet. Der Verkauf von Alkohol ist dann bis 19 Uhr erlaubt, Restaurants und Bars müssen weiterhin um 20 Uhr schließen. Lediglich in der Inselpräfektur Okinawa wurde der Notstand ein weiteres Mal verlängert. Der erste Corona-Notstand in Tokio wurde am 25. April verhängt.

    "Die Zahl der Infektionen ist landesweit seit Mitte Mai rückläufig, die Situation in Bezug auf die Krankenhausbetten verbessert sich stetig", sagte Suga. Vorsicht sei allerdings weiterhin geboten, denn "in einigen Regionen gibt es Anzeichen dafür, dass sich der Rückgang der Infektionszahlen verlangsamt."
  • 6/17/202110:15:00 AM
    Großbritannien könnte Reiseauflagen für Geimpfte lockern
    In Großbritannien ist eine Lockerung der Corona-Reisebeschränkungen für vollständig Geimpfte in der Diskussion. Die Regierung erwäge ein Vorgehen wie das in der Europäischen Union, die Quarantänepflicht für Reisende mit Corona-Impfung nach der Heimkehr aufzuheben, berichtete die Zeitung "Daily Telegraph" am Donnerstag. Wer aus einem Land einreise, das nach dem britischen Ampelsystem für das Corona-Risiko gelb eingestuft ist, müsste sich dennoch testen lassen. Die Pressestelle der Regierung erklärte, die Rolle der Impfungen werde bei den Gesundheits- und Testvorgaben für Einreisen in Betracht gezogen.
  • 6/17/202110:08:27 AM
    1,29 Millionen Impfdosen verabreicht: Drittbester Tageswert in Deutschland
    In der deutschen Impfkampagne ist zum 13. Mal ein Millionen-Tageswert erreicht worden. Dem aktuellen Impfquotenmonitoring des Robert-Koch-Instituts (RKI) zufolge wurden am Mittwoch bundesweit 1.288.283 Impfungen durchgeführt. Das sind zwar gut 54.000 weniger als vergangene Woche, zugleich ist dies aber der drittbeste Tageswert seit Beginn der Kampagne (Höchstwert am 12. Mai: 1.408.022). Mehr als 41,2 Millionen Menschen in der Bundesrepublik sind nunmehr mindestens einmal geimpft. Das entspricht einer Quote von 49,6 Prozent. Je nach Bundesland variiert der Impffortschritt jedoch deutlich: Laut RKI liegt Bremen im Ranking nach begonnenen Impfserien mit 55,6 Prozent vorn. Sachsen steht mit 44,3 Prozent am Ende der Listung.
  • 6/17/202110:00:00 AM
    SPD für Verzicht auf Klassenarbeiten im Quartal nach Sommerferien
    Die oppositionelle SPD im nordrhein-westfälischen Landtag fordert als Konsequenz aus den langen Corona-Beschränkungen den Verzicht auf Klassenarbeiten in den ersten drei Monaten des neuen Schuljahres. Im ersten Quartal solle vielmehr die "Schulgemeinschaft" der Schwerpunkt sein, sagte der bildungspolitische Sprecher der SPD, Jochen Ott, im Landtag. Lernrückstände müssten systematisch identifiziert und "der Druck rausgenommen" werden. Gemeinsam solle überlegt werden, welche Lerninhalte verzichtbar seien. Die schwarz-gelbe Landesregierung müsse rechtzeitig für das neue Schuljahr auch einen "klaren Orientierungsrahmen" für Impfungen, Corona-Tests und Masken bieten.
  • 6/17/20219:45:00 AM
    600.000 Tote in den USA seit Beginn der Pandemie
    In den USA haben die Behörden am Mittwoch mindestens 369 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus verzeichnet. Damit erreicht das Land eine düstere Marke: Die Gesamtzahl der US-Todesopfer beträgt nun mehr als 600.000. Das geht aus den Zählungen der "New York Times" (NYT) hervor, auf die sich ntv.de täglich seit Beginn der Pandemie bezieht. Demnach entwickeln sich die Zahlen der täglich registrierten Todesfälle im Wochenvergleich allerdings weiter rückläufig. Der aktuelle Tageszuwachs ist der niedrigste Mittwochswert seit dem 25. März 2020, also seit mehr als einem Jahr. Die Zahl der laborbestätigten Ansteckungsfälle in den Vereinigten Staaten stieg laut NYT um mindestens 12.753 neu erkannte Infektionen auf insgesamt mehr als 33,4 Millionen.
  • 6/17/20219:30:00 AM
    Post rechnet wieder mit mehr Postkarten
    Nachdem die Corona-Krise die Zahl der verschickten Postkarten hat einbrechen lassen, rechnet die Deutsche Post in diesem Jahr wieder mit einem stärkeren Aufkommen. Da viele Menschen den im vergangenen Jahr abgesagten Urlaub nachholen wollen, würden in diesem Sommer wohl deutlich mehr Karten geschrieben, teilte die Deutsche Post am Donnerstag in Bonn mit. "Unserem Eindruck nach ist zudem durch Corona das Bedürfnis nach persönlicher, bleibender Kommunikation gewachsen", erklärte der Marketingleiter der Deutschen Post, Ole Nordhoff.

    Im vergangenen Jahr hatte die Deutsche Post nach eigenen Angaben 120 Millionen Postkarten befördert, das waren 27 Millionen weniger als 2019. Eine Prognose des Kartenvolumens für dieses Jahr macht die Deutsche Post nicht.
  • 6/17/20219:15:00 AM
    Curevac-Impfstoff weniger wirksam als gehofft

  • 6/17/20219:11:20 AM
    Digitaler Impfpass: Nachweis für geimpfte Genesene kommt Ende Juni
    Genesene können ihren Status ab Ende Juni in Corona-Warn-App (CWA) und CovPass-App hinterlegen. Dann sollen auch Genesene mit Impfung ihren Schutzstatus digital nachweisen können, erklärte das Bundesgesundheitsministerium (BMG). Die Funktionen würden mit der nächsten Entwicklungsstufe beider Apps nachgelegt. Auch das Austellungssystem für die Zertifikate bei Apotheken, Impfzentren und Arztpraxen soll dann diesen Fall abbilden können.
    Mehr Infos:
  • 6/17/20219:00:00 AM
    US Open wieder vor vollen Rängen
    Die US Open der Tennisprofis werden in diesem Jahr wieder vor vollen Zuschauerrängen ausgetragen. Während der zwei Wochen vom 30. August bis 12. September in Flushing Meadows in New York soll eine hundertprozentige Zuschauerkapazität erlaubt sein. Wie die US Tennis Association bekanntgab, sollen im Juli alle Tickets für das letzte Grand-Slam-Turnier des Jahres in den Verkauf gehen.

    Die US Open wären damit das erste Grand-Slam-Turnier mit voller Zuschauerauslastung seit den Australian Open im Januar/Februar 2020. Im Vorjahr schlugen die Profis in New York wegen der Corona-Pandemie vor leeren Rängen auf. 2019 hatten mehr als 700.000 Menschen die US Open besucht.
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