Die Corona-Krise

CORONAVIRUS-LIVETICKER: Lindner kündigt Corona-Krisenstab für diese Woche an

28. November 2021 - 21:00 Uhr

Alle aktuellen Nachrichten zum Coronavirus hier im Liveticker:

  • 11/28/20217:56:49 PM
    Lindner kündigt Corona-Krisenstab für diese Woche an
    Der von der künftigen Ampel-Koalition geplante Corona-Krisenstab könnte bereits in den nächsten Tagen und damit noch vor Amtsantritt der Regierung aus SPD, Grünen und FDP seine Arbeit aufnehmen. Mit Blick auf die Corona-Bekämpfung sagte FDP-Chef Christian Lindner am Sonntagabend in der ZDF-Sendung "Berlin direkt": "Dazu wird es in der nächsten Woche ja einen Krisenstab geben. An der Spitze wird ein deutscher General stehen. Nach einem Bericht der "Süddeutschen Zeitung" (Montag) ist für die Leitung des Stabes Generalmajor Carsten Breuer im Gespräch. Der 56-Jährige ist Kommandeur des Kommandos Territoriale Aufgaben der Bundeswehr, das für Einsätze der Streitkräfte im Inland zuständig ist.
    Lindner betonte, man müsse vom Reden zum entschlossenen Handeln kommen, notwendig sei etwa eine bessere Logistik beim Impfen. Skeptisch beurteilte Lindner Ausgangssperren. Sie hätten einen sehr hohen sozialen Preis mit nicht klar nachgewiesenem Nutzen. Am Dienstag wird eine Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts über Verfassungsbeschwerden gegen die Corona-Notbremse des Bundes aus dem Frühjahr erwartet. Lindner betonte, man werde sehr sorgfältig auswerten, was mit dem Grundgesetz vereinbar sei.

  • 11/28/202110:31:36 PM
    EZB-Präsidentin - Euro-Zone besser auf neue Corona-Welle vorbereitet
    Die Euro-Zone ist nach Einschätzung der Europäischen Zentralbank (EZB) derzeit besser auf die wirtschaftlichen Folgen einer weiteren Corona-Welle oder einer neuen Variante vorbereitet als noch zu Beginn der Pandemie. Es gebe zwar Sorgen mit Blick auf die Wirtschaftserholung im nächsten Jahr, sagte EZB-Präsidentin Christine Lagarde dem italienischen Sender RAI. Die Euro-Zone habe aber viel gelernt. Außerdem kenne diese ihren Feind und wisse, welche Maßnahmen zu ergreifen seien. Die Krise habe gezeigt, dass das Virus Grenzen überwinden könne. Deshalb bestehe erst Schutz, wenn alle geimpft seien. Die neue Mutante des Coronavirus breitet sich immer weiter aus und taucht auch in Europa zunehmend auf.
  • 11/28/202110:29:56 PM
    Spahn fordert massive Kontaktbeschränkungen
    Der geschäftsführende Bundesgesundheitsminister Jens Spahn wiederholt angesichts der verschärften Infektionslage in Deutschland seine Forderung nach einem schnellen Treffen der Spitzen von Bund und Ländern. Beratungen der noch amtierenden Bundesregierung mit den Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten der Länder müssten "besser gestern als morgen" einberufen werden, sagt Spahn in der ARD-Sendung "Anne Will". Es müsse umgehend zu Kontakteinschränkungen kommen. So sei etwa eine 2G-Plus-Regelung in Innnenräumen inklusive einer Maskenpflicht zwingend.
  • 11/28/202110:28:09 PM
    Schwesig für bundesweite Durchsetzung 2G-plus-Regeln
    Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig hat sich dafür ausgesprochen, dass 2G-plus-Regeln auch bundesweit umgesetzt werden. In der kommenden Woche würden in dem nordöstlichen Land zudem Kontaktbeschränkungen für Ungeimpfte verhängt, sagt die SPD-Politikerin in der ARD.

  • 11/28/20219:35:33 PM
    Baerbock: Müssen schnell handeln

    Grünen-Co-Chefin Annalena Baerbock mahnt zu schnellem Handeln. "Wir können nicht bis zum 9. warten", sagt Baerbock mit Blick auf den nächsten Termin der Ministerpräsidentenkonferenz am 9. Dezember. Es müsse nach dem Urteil des Bundesverfassungserichts zur Bundesnotbremse am Dienstag eine Bestandsaufnahme vorgenommen werden, inwieweit die Bundesländer die möglichen Maßnahmen umgesetzt hätten, sagt Baerbock in der ARD-Sendung "Anne Will". Sei dies nicht der Fall, müsse auf Bundesebene gehandelt werden.
  • 11/28/20219:27:42 PM
    Spahn: Krisenstab "kann keine Entscheidungen ersetzen"

    Gesundheitsminister Jens Spahn hat die Bedeutung des von den Ampel-Parteien angekündigten Krisenstabes für die Pandemie-Bekämpfung relativiert. Auch der bisherige Krisestab werde von einem General mitgeleitet, sagt Spahn in der ARD zu einer entsprechenden Ankündigung von FDP-Chef Christian Lindner. "Natürlich kann ein Krisenstab keine Entscheidungen ersetzen", warnt der CDU-Politiker zudem und dringt auf rasche Entscheidungen.
  • 11/28/20219:22:00 PM
    Drosten besorgt wegen Omikron: "Keiner kann sagen, was da auf uns zukommt"

    Der Leiter der Virologie an der Berliner Charite, Christian Drosten, zeigt sich mit Blick auf die neue Omikron-Variante besorgt. "Keiner kann im Moment sagen, was da auf uns zukommt. Das Einzige, was man wirklich mit Sicherheit sagen kann, es ist besser, wenn man geimpft ist. Es ist noch besser, wenn man geboostert ist", sagt Drosten im ZDF heute-journal. Es gebe zudem die Sorge, dass man es mit der Omikron-Variante mit einer wirklichen "Immunescape-Variante" zu tun habe. Dass man sogar die Impfungen verändern müsste, alles das würden die nächsten zwei bis drei Wochen beantworten müssen, so Drosten weiter. Eine Anpassung der mRNA-Impfungstoffe sei möglich. "Das wird man technisch relativ einfach machen können. Aber wir sprechen hier doch von Monaten", ergänzt Drosten.
  • 11/28/20218:29:18 PM
    Verdi-Chef sieht Impfpflicht für einzelne Berufsgruppen kritisch
    Verdi-Chef Frank Werneke sieht die von der Politik geplante Impfpflicht gegen Corona für den Pflege- und Gesundheitsbereich kritisch. "Zu einer Impfpflicht für einzelne Beschäftigtengruppen gibt es auch bei Verdi sehr unterschiedliche Meinungen, die mit Emotionalität vorgetragen werden", sagte er der "Stuttgarter Zeitung" und den "Stuttgarter Nachrichten" (Montag). "In der Abwägung aller Argumente sehe ich dies weiterhin als kritisch an, weil es keine Auswirkung auf die Bekämpfung der Corona-Pandemie hätte."
    Die Impfquote sei in diesen Gruppen ohnehin schon hoch, sagte Werneke. "Nach dem, was wir aus Befragungen wissen, würde ich sie bei über 95 Prozent ansetzen. In der Altenpflege mag das Bild schon wieder etwas differenzierter sein." Unter den Beschäftigten, die sich partout nicht impfen lassen wollten, seien auch Beschäftigte, die keine Patientenkontakte hätten. "Meine Prognose wäre: Die werden sich auch bei einer solchen Impfpflicht nicht impfen lassen, sondern die Konsequenzen ziehen und ihre Berufstätigkeit zumindest vorübergehend nicht ausüben." Das würde den Personalmangel verschärfen.
    Der geschäftsführende Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) hatte angekündigt, die geplante Impfpflicht für Beschäftigte in Kliniken und Heimen noch vor Weihnachten umsetzen zu wollen. 
  • 11/28/20218:18:28 PM
    FDP-Chef Lindner will weniger Zuschauer in den Stadien
    FDP-Chef Christian Lindner spricht sich außerdem für eine Begrenzung der Zuschauer bei Fußball-Spielen aus. Er sei ja "ein großer Freund der Bundesliga", sagt Lindner in der ZDF-Sendung "Berlin direkt". Ihn verstörten angesichts der Pandemielage Bilder mit vollen Fußballstadien. "Solche Freizeitveranstaltungen können zum jetzigen Zeitpunkt in dieser Dimension nicht stattfinden." Die Kontakte müssten reduziert werden, "um Gesundheit und Freiheit gleichermaßen zu schützen".
  • 11/28/20217:53:00 PM
    Großbritannien: Treffen der G7-Minister wegen Omikron

    Großbritannien beruft wegen der neuen Corona-Variante Omikron ein Treffen der G7-Gesundheitsminister ein. Die Zusammenkunft sei für Montag geplant, teilt die britische Regierung mit. Man wolle über die Entwicklung der Südafrika-Variante sprechen.
  • 11/28/20217:40:57 PM
    Südafrikanischer Präsident: Reisebeschränkungen ungerechtfertigt
    Südafrikas Präsident Cyril Ramaphosa hat die Reisebeschränkungen zahlreicher Staaten gegen die Länder des südlichen Afrikas als ungerechtfertigt kritisiert. "Diese Beschränkungen sind eine unfaire Diskriminierung unseres Landes und unserer Schwesterstaaten", sagte Ramaphosa in einer Fernsehansprache am Sonntagabend. Es handle sich um eine klare Abkehr von der Erklärung beim G20-Gipfel in Rom, den unterentwickelten Staaten bei der Bewältigung der Auswirkungen der Pandemie auf ihre Wirtschaft zu helfen.
    Die Beschränkungen erhöhten nur den Schaden, den die Wirtschaftssysteme im südlichen Afrika bereits genommen hätten, insbesondere im Tourismus, sagte Ramaphosa und appellierte an diejenigen Staaten, die Reisebeschränkungen beschlossen hätten, ihre Entscheidung noch einmal zu überdenken, "bevor sie noch mehr Schaden anrichten". Stattdessen sollten sie die ärmeren Länder bei der Produktion von Impfstoffen unterstützen.
  • 11/28/20217:29:10 PM
    Spanien lässt nur noch Geimpfte aus Großbritannien einreisen
    Spanien wird wegen der neuen Virusvariante Omikron ab Mittwoch aus Großbritannien nur noch vollständig gegen das Coronavirus Geimpfte einreisen lassen. Das geht aus einer am Sonntag im Amtsblatt veröffentlichten Verordnung des Innenministeriums in Madrid hervor. Bisher wurden bei Reisenden aus Großbritannien genauso wie etwa aus Deutschland Einreisenden auch ein Nachweis über eine Genesung von einer Corona-Erkrankung oder ein negatives Testergebnis akzeptiert. "Das Auftreten neuer Varianten des Erregers der Krankheit zwingt in diesen Zeiten zu verschärften Reisebeschränkungen", heißt es in der Verordnung.
  • 11/28/20217:27:42 PM
    Mehrere Corona-Fälle bei Skirennfahrern - rund zehn Personen positiv
    Unter den alpinen Skirennfahrern hat es mehrere Corona-Fälle gegeben. Wie der Rennchef des Ski-Weltverbandes FIS, Markus Waldner, am Sonntag im ORF sagte, sind am Samstagabend im kanadischen Lake Louise rund zehn Personen positiv getestet worden. "Die sind sofort in der Nacht isoliert worden, Kontaktpersonen gecheckt und so weiter", sagte der Südtiroler. Hauptsächlich betroffen sei das US-Team, aber auch andere Nationen. In Lake Louise fand am Wochenende der Speed-Auftakt statt.
    Der Corona-Alarm hindert die Ski-Asse an der Weiterreise in die USA, wo in Beaver Creek ab Donnerstag Speed-Rennen anstehen. Ohne negativen Corona-Status ist die Einreise in die USA derzeit nicht möglich.
  • 11/28/20216:05:10 PM
    Künftige Familienministerin für schärfere Einschränkungen
    Die designierte neue Bundesfamilienministerin Anne Spiegel von den Grünen plädiert für umgehend schärfere Einschränkungen. "Das Gesundheitssystem kommt ganz klar an seine Grenzen", sagt Spiegel im ARD-"Bericht aus Berlin". "Deshalb müssen wir dringend handeln." Es brauche mehr Kontaktbeschränkungen. "Meines Erachtens reichen die jetzigen Maßnahmen, die wir ergriffen haben, nicht aus", sagt die derzeitige rheinland-pfälzische Umweltministerin. Schulen und Kitas allerdings sollten so weit wie möglich offen bleiben.
  • 11/28/20215:56:53 PM
    Özdemir: Impfpflicht darf kein Tabu sein
    Der voraussichtliche Landwirtschaftsminister Cem Özdemir (Grüne) hat sich in der Corona-Pandemie offen für eine Impfpflicht gezeigt. "Das Tabu Impfpflicht kann kein Tabu sein", sagte er am Sonntag im Deutschlandfunk. Denen, die sich nicht impfen lassen wollen, sage er, Freiheit gehe auch einher mit Verantwortung. "Wir werden nicht zulassen, dass diejenigen, die sich diszipliniert verhalten, die an Wissenschaft glauben, die nicht dran glauben, dass die Erde eine Scheibe ist, dass die weiterhin leiden müssen unter denjenigen, die glauben, dass sie Sonderrechte genießen."
  • 11/28/20215:17:30 PM
    Erste Omikron-Verdachtsfälle in Nordrhein-Westfalen
    Omikron-Variante des Corona-Virus könnte auch NRW erreicht haben. "In Nordrhein-Westfalen wurde sie bisher noch nicht nachgewiesen, es gibt aber in Essen und in Düsseldorf erste Verdachtsfälle, die jetzt mittels Sequenzierung überprüft werden", sagte ein Sprecher des NRW-Gesundheitsministeriums der "Rheinischen Post" (Montagausgabe).

    Das Land hat die Maßnahmen verschärft, um die Verbreitung der Variante, die zunächst in Südafrika nachgewiesen wurde, zu verlangsamen: "Wir haben die Gesundheitsämter in Nordrhein-Westfalen bereits informiert, dass auch für vollständig geimpfte Personen Quarantäne angeordnet werden soll, wenn Kontakt zu einer Person mit der Omikron-Variante bestand. Ziel ist es, die Weiterverbreitung der Virusvariante zu stoppen oder zumindest zu verlangsamen", sagte der Sprecher dem Blatt.
  • 11/28/20215:16:08 PM
    Baden-Württemberg kündigt Geisterspiele an
    In Baden-Württemberg hat die Landesregierung in Kürze wieder Geisterspiele im Profifußball angekündigt. Am Montag und Dienstag sollten Beratungen über weitere Corona-Verschärfungen stattfinden, sagte Regierungssprecher Arne Braun der Deutschen Presse-Agentur am Sonntag. "Aber es ist klar, dass im Profifußball Geisterspiele kommen", sagte Braun weiter.
    Die Besucherzahlen bei Großveranstaltungen wurden erst kürzlich beschränkt. Die Vereine dürfen nur die Hälfte ihrer Kapazität nutzen. Die Obergrenze liegt aktuell bei 25.000 Zuschauern. Auch hier gilt, dass Geimpfte und Genesene zusätzlich einen Test brauchen.
  • 11/28/20214:55:31 PM
    Weil fordert allgemeine Impfpflicht und erwägt Lockdown
    Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) hat eine allgemeine Corona-Impfpflicht gefordert und strengere Corona-Regeln für das Land angekündigt. Mit der Omikron-Variante des Coronavirus gebe es eine neue Lage, sagte er der "Hannoverschen Allgemeinen Zeitung" (Montag). "Wir werden uns massiv anstrengen müssen, um den Impfschutz sehr rasch nach oben zu treiben", so Weil. "Erste Untersuchungen zeigen, dass vor allem Booster-Impfungen auch gegen diese Mutation eine gute Wirkung entfalten können. Deshalb ist spätestens jetzt eine allgemeine Impfpflicht unabdingbar. Wir müssen den Impfdruck unbedingt erhöhen."
  • 11/28/20213:42:08 PM
    Söder: Das ganze Land stärker herunterfahren
    Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hat die künftige Bundesregierung zu drastischen Maßnahmen aufgefordert, um die vierte Corona-Welle zu brechen. "Zum Schutz unseres Gesundheitssystems müssen wir das ganze Land leider noch stärker herunterfahren", sagte Söder der "Augsburger Allgemeinen" (Montagsausgabe).
    Ähnlich äußerte sich Söder auch am "Sonntags-Stammtisch" im Bayerischen Rundfunk. Söder warb für eine "bundesweit einheitliche Regelung, die eine Bundesnotbremse vorsieht, wie wir sie mal hatten". Außerdem verlangte er einheitliche Regeln für 2G, und zwar über weite Strecken hinweg: "Wir brauchen Einreiseverbote aus Südafrika. Wir brauchen eine allgemeine Impfpflicht und müssen überlegen, wo wir alle Kontakte runterfahren können."
    Die neue Virusvariante Omikron aus Südafrika und die weiterhin steigenden Infektionszahlen in Deutschland machten dies nötig, so Söder.
  • 11/28/20212:44:49 PM
    Lauterbach hält leichteren Krankheitsverlauf bei Omikron für denkbar
    Wie gefährlich ist die neu entdeckte Coronavirus-Variante Omikron? Erste Erkenntnisse stimmen positiv, Karl Lauterbach ist vorsichtig optimistisch. Der SPD-Gesundheitsexperte hält einen leichteren Krankheitsverlauf bei der neu entdeckten Variante Omikron für möglich. "Es wäre wirklich ein vorgezogenes Weihnachtsgeschenk, wenn Omikron leichter verliefe", twittert er. "Bei so vielen Mutationen wäre es aber denkbar."

    In seinem Tweet verweist Lauterbach auf einen Artikel der britischen Zeitung "Telegraph", in welchem die südafrikanische Ärztin Angelique Coetzee angab, dass die Symptome der neuen Virusvariante zwar ungewöhnlich, aber mild ausfielen. Coetzee war nach eigenen Angaben die Erste, die auf die Möglichkeit einer neuen Virusvariante hinwies, nachdem Patienten in Pretoria ihre Praxis mit bislang eher ungewöhnlichen Corona-Symptomen aufgesucht hatten. Dabei handelte es sich demnach um junge Menschen, die an starker Müdigkeit litten, sowie um ein sechsjähriges Kind mit Fieber und hohem Puls. Dem Kind sei es aber schnell besser gegangen. Den sonst typischen Verlust des Geruchs- oder Geschmackssinns beobachtete sie nicht. Dadurch, dass es in Deutschland viele Ältere und Vorerkrankte gebe, seien die Angaben aber mit Vorsicht zu genießen, twittert Lauterbach.

  • 11/28/20211:09:10 PM
    Moderna arbeitet seit Thanksgiving an Omikron-Impfstoff

    Der Impfstoffhersteller Moderna hat bereits am gerade vergangenen Thanksgiving-Feiertag, den 25. November, mit der Arbeit an einem Impfstoff gegen die Omikron-Variante begonnen. Hunderte seiner Mitarbeiter hätten nach ersten Veröffentlichungen zur Mutante angefangen, an einer entsprechenden Anpassung des Corona-Impfstoffs zu arbeiten, sagte der Chef des Pharmakonzerns, Paul Burton, am Sonntag in einem BBC-Interview. 

    Es werde noch einige Wochen dauern, bis man gesicherte Erkenntnisse darüber habe, wie sehr sich die neue Corona-Variante der Wirkung der aktuellen Impfstoffe entziehe und ob ein neues Vakzin produziert werden müsse. Sollte dies der Fall sein, rechne er damit, dass dieser Anfang 2022 in großem Maßstab hergestellt werden könnte. Wie auch das Mittel von Biontech gehört das Vakzin von Moderna zu den mRNA-Impfstoffen, deren Anpassung an neue Varianten als relativ gut machbar gilt.

    "Das ist ein gefährlich erscheinendes Virus", sagte Burton. "Aber ich denke, wir haben jetzt viele Werkzeuge in unserem Arsenal, um es zu bekämpfen, also bin ich optimistisch." Die zuerst im südlichen Afrika nachgewiesene Omikron-Variante (B.1.1.529) wurde von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) als "besorgniserregend" eingestuft.
  • 11/28/202112:52:45 PM
    Verdacht auf Infektion mit Omikron-Variante in Hessen bestätigt

    In Hessen ist ein Fall der neuen Coronavirus-Variante Omikron nachgewiesen worden. Die Sequenzierung habe die Variante bei dem am Samstag bekanntgegebenen Verdachtsfall bestätigt, teilte Hessens Sozialminister Kai Klose am Sonntagmittag auf Twitter mit. Das Sozialministerium bestätigte die Angaben.
  • 11/28/202110:15:23 AM
    Omikron verbreitet sich in Deutschland - nächster Fall in Frankfurt?

    Die im südlichen Afrika entdeckte Omikron-Variante des Coronavirus hat Deutschland erreicht. In München wurde die als besorgniserregend eingestufte Variante nach Angaben des Max-von-Pettenkofer-Instituts bei zwei Reisenden nachgewiesen, die am 24. November mit einem Flug aus Südafrika eingetroffen waren. Die Behörden in Hessen untersuchen den Fall eines weiteren Reiserückkehrers aus Südafrika, bei dem laut Sozialministerium ein "hochgradiger Verdacht" vorliegt. Mehr dazu im Video.
    • 11/28/20218:03:58 AM
      7-Tage-Inzidenz erreicht mit 446,7 abermals Höchstwert

      In Deutschland hat die 7-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen erneut einen Höchstwert erreicht. Das Robert-Koch-Institut (RKI) verzeichnete am Sonntag eine Inzidenz von 446,7. Am Samstag lag sie bei 444,3. Der Wert gibt an, wie viele Menschen je 100.000 Einwohner sich in den vergangenen sieben Tagen mit dem Coronavirus angesteckt haben. Die Gesundheitsämter meldeten dem RKI 44.401 Neuinfektionen, das sind 1674 mehr als am Sonntag vor einer Woche. Bislang wurden mehr als 5,76 Millionen Menschen positiv auf das Virus getestet. 104 weitere Menschen starben in Zusammenhang mit dem Coronavirus, insgesamt sind es damit 100.883 Todesfälle.
    • 11/28/20217:14:00 AM
      Drei Viertel aller Kliniken verschieben OPs 
      Aufgrund der vielen Covid-Patienten auf Intensivstationen müssen immer mehr Kliniken in Deutschland sogenannte planbare Operationen verschieben. Nach Angaben der Deutschen Krankenhausgesellschaft kann der Normalbetrieb in mehr als drei Viertel aller Krankenhäuser in Deutschland mittlerweile nicht mehr aufrechterhalten werden, und diese Häuser müssen planbare Operationen verschieben.

      "Die Lage ist wirklich zunehmend dramatisch und führt bei einem Teil der abgesetzten Behandlungen auch zu körperlichen und psychischen Belastungen bei den betroffenen Patienten", teilte der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Krankenhausgesellschaft, Gerald Gaß, in Berlin mit. Für die Krankenhäuser sei die Verschiebung planbarer Operationen derzeit das Mittel der Wahl, um die Versorgung akuter Fälle weiter leisten zu können.

    • 11/28/20216:20:00 AM
      Montgomery fordert Verfallsdatum für Impfnachweis
      Der Vorsitzende des Weltärztebundes, Frank Ulrich Montgomery, fordert eine Befristung des Impfstatus. "Jede Impfung muss ein Verfallsdatum bekommen", sagte der Mediziner den Zeitungen der Funke Mediengruppe.

      Wenn eine Impfung länger zurückliege, falle der Geimpfte dann automatisch wieder zurück in den Status des Ungeimpften. Wer sich boostern lasse, gelte wieder als geimpft. Dazu müsse jetzt geklärt werden, wie lange der Impfschutz jeweils halte und wann dieses Verfallsdatum angesetzt werden müsse.

    • 11/28/20215:18:00 AM
      Steinmeier fordert Bürger zu Kontaktbeschränkungen auf
      Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat die Bürger eindringlich dazu aufgerufen, einen Lockdown durch freiwillige Kontaktbeschränkungen zu verhindern. "Wichtig ist, dass wir jetzt alle gemeinsam handeln", schrieb Steinmeier in einem Gastbeitrag für die "Bild am Sonntag". "Halten wir uns an die Regeln, reduzieren wir noch einmal unsere Kontakte. Tun wir es, damit Schulen und Kitas nicht wieder schließen, damit wir das öffentliche Leben nicht wieder vollständig herunterfahren müssen."

    • 11/27/20219:37:35 PM
      Zehntausende protestieren in Österreich gegen Impfpflicht
      Bei Protesten gegen Corona-Maßnahmen und die geplante Impfpflicht sind in Österreich rund 40.000 Menschen auf die Straße gegangen. Die größte der Demonstrationen fand am Samstag in Graz statt. Die Polizei berichtete von bis zu 30.000 Teilnehmern, die mit Sprechchören wie "Friede, Freiheit, keine Diktatur" durch Österreichs zweitgrößte Stadt zogen. Auch in St. Pölten, Klagenfurt und Innsbruck kam es zu größtenteils friedlichen Versammlungen. Viele Menschen wurden jedoch angezeigt, weil sie keine Masken trugen.
      Die Regierung in Wien will im Februar eine allgemeine Impfpflicht einführen. Ein Gesetzesentwurf mit Details der Regelung soll in der zweiten Dezemberwoche vorgelegt werden. Seit vergangenem Montag gilt im ganzen Land ein Lockdown. Bereits am vorigen Wochenende kam es wegen der Maßnahmen in Wien zu Massendemonstrationen.
    • 11/27/20218:25:43 PM
      Scholz kündigt konsequentes Handeln an 
      Der wahrscheinliche künftige Kanzler Olaf Scholz (SPD) kündigt in der sich dramatisch zuspitzenden Corona-Pandemie konsequentes Handeln an. Man werde alles tun, was getan werden muss, sagt Scholz in Frankfurt beim Bundeskongress der Jusos und sprach von "wieder neuen dramatischen Herausforderungen". Es gebe nichts, was nicht in Betracht genommen werde. Ehrgeiziges Ziel sei, dass jetzt alle Betreffenden eine Booster-Impfung zur Auffrischung bekommen. Er habe ja bereits angekündigt, dass ein Krisenstab eingesetzt werden soll. Es gebe derzeit eine enge Zusammenarbeit der künftigen und der jetzigen Regierung, sagt Scholz am Rande des Bundeskongresses.
    • 11/27/20217:04:05 PM
      Impfallianz: Omikron ist Zeichen für ungerechte Vakzin-Verteilung
      Die neue Corona-Variante Omikron unterstreicht aus Sicht der globalen Impfallianz Gavi den Mangel an Impfdosen in vielen Teilen der Welt. Solange große Teile der Weltbevölkerung ungeimpft blieben, könne das Virus mutieren und sich so die Pandemie verlängern, sagte Gavi-Chef Seth Berkley am Samstag in Genf. "Wir werden die Entstehung von Varianten nur verhindern können, wenn wir alle Menschen auf der Welt schützen, und nicht nur die Reichen", fügte er hinzu.
      Omikron wurde im November in Südafrika entdeckt. Dort liegt die Rate der vollständig geimpften Erwachsenen noch unter 36 Prozent. In Deutschland liegt sie bei 79 Prozent, im EU-Schnitt bei 77 Prozent.
    • 11/27/20216:44:50 PM
      Spahn: Impfstoff-Versorgung auch bei Omikron-Ausbreitung sicher
      Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hält die Versorgung mit Impfstoff auch dann für gesichert, falls sich die Virusvariante Omikron in Europa ausbreitet. Die EU habe für die kommenden beiden Jahre insgesamt zwei Milliarden Impfdosen bestellt - diese Bestellmenge sei auch dann gesichert, wenn der Impfstoff zum Kampf gegen die Omikron-Variante verändert werden müsse, sagt Spahn bei einer Online-Expertenbefragung seines Ministeriums. "Wir haben Produktionskapazitäten, falls man den Impfstoff anpassen müsste", so Spahn. "Das ist genug, um Europa fast fünf Mal zu impfen."
    • 11/27/20216:00:24 PM
      Spahn: 2G das ganze Jahr 2022 denkbar
      Als Alternative zur Impfpflicht bringt Noch-Gesundheitsminister Spahn lange Beschränkungen für Ungeimpfte ins Spiel. Die 2G-Regel könnte in diesem Fall auf fast alle Lebensbereiche angewendet bleiben. Dies könne "mindestens mal das ganze Jahr 2022" andauern, so Spahn.

    • 11/27/20215:58:55 PM
      Neue Corona-Variante Omikron: Was wir wissen - und was nicht
      Die vierte Corona-Welle ist im vollen Gange und die ganze Welt blickt gebannt in das südliche Afrika, wo die neueste Variante ausgebrochen ist. Dort ist nach Delta die neue Variante Omikron aufgetaucht und breitet sich aus. Die Zahl der Mutationen macht sie so besorgniserregend. Wir haben für Sie zusammengefasst, was wir bisher über die Variante wissen - und was nicht.
    • 11/27/20215:38:33 PM
      Zwei Fälle der Omikron-Virusvariante in Bayern bestätigt 
      In München sind die ersten beiden Fälle der neuen Omikron-Variante des Coronavirus in Deutschland bestätigt worden. Die beiden Reisenden seien am 24. November mit einem Flug aus Südafrika eingetroffen, sagte Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) am Samstag.
    • 11/27/20215:32:37 PM
      PCR-Test und Quarantäne für alle Einreisenden nach Großbritannien
       Angesichts der als besorgniserregend eingestuften Omikron-Variante des Coronavirus verschärft Großbritannien seine Regeln für Einreisende aus aller Welt. Alle Ankommenden müssen an Tag Zwei nach ihrer Einreise einen PCR-Test machen und bis zum Erhalt eines negativen Testergebnisses in Quarantäne gehen, wie der britische Premier Boris Johnson am Samstag mitteilte.
    • 11/27/20215:03:14 PM
      Frankfurter Gesundheitsamt erwartet am Montag Näheres zu hessischem Omikron-Verdachtsfall
      Bei dem Omikron-Verdachtsfall in Hessen erwartet das Gesundheitsamt der Stadt Frankfurt genauere Erkenntnisse am Montag. Dann werde mit der vollständigen Sequenzierung gerechnet, teilt die Behörde mit. Das Gesundheitsamt stehe in engem Kontakt mit der Virologin Sandra Ciesek, die sich damit befasse, mit der betroffenen Person und mit dem Frankfurter Flughafen, wo nun alle Reisenden aus Südafrika und Namibia bei der Ankunft getestet würden. Der Omikron-Verdachtsfall sei bei einem Routineverfahren festgestellt worden. Ciesek habe dabei mehrere typische Merkmale der neuen Coronavirus-Variante ermittelt.
    • 11/27/20213:01:06 PM
      WHO: Fast 500.000 Leben in Europa durch Covid-19-Impfungen gerettet
      Seit Beginn der Covid-19-Impfungen sind allein in Europa nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) mindestens 470.000 Menschen in der Altersgruppe über 60 vor dem Tod gerettet worden. Das zeige eine zusammen mit dem Europäischen Zentrum für die Prävention und die Kontrolle von Krankheiten (ECDC) im Magazin "Eurosurveillance" veröffentlichte Untersuchung in 33 europäischen Ländern, teilte das in Kopenhagen ansässige Europa-Büro der WHO am Donnerstag mit. Diese Schätzung schließe nicht jene Fälle ein, die durch die Impfung von Personen unter 60 Jahren gerettet worden seien.
    • 11/27/20212:29:29 PM
      Spahn: Arztpraxen nicht mit verfrühten Booster-Anfragen belasten
      Der geschäftsführende Gesundheitsminister Jens Spahn appelliert an Bürger, nicht bereits zwei oder drei Monate nach der Zweitimpfung eine sogenannte Booster-Impfung zu verlangen. Solche Anfragen seien ein zunehmendes Problem in ohnehin stark belasteten Arztpraxen. Diesen Trend bestätigt Dirk Heinrich, Vorstandsvorsitzender des Spitzenverbands Fachärzte Deutschlands. Auffrischimpfungen sollten sechs Monate nach der Zweitimpfung erfolgen. Einige Bundesländer bieten sie bereits nach fünf Monaten an.

    • 11/27/20212:25:31 PM
      Wegen Omikron-Verdachtsfall: Saarlands MP Hans für schnelle Ministerpräsidentenkonferenz
      Angesichts eines Omikron-Verdachtsfalls in Deutschland hat sich der saarländische Ministerpräsident Tobias Hans (CDU) eindringlich für eine schnelle Ministerpräsidentenkonferenz ausgesprochen. Man stehe erneut vor einer "Stunde Null in der Pandemiebekämpfung", sagte Hans nach einer Mitteilung der Staatskanzlei in Saarbrücken vom Samstag. "Eine nationale Notlage erfordert den Schulterschluss aller Länder, sowie alter und neuer Bundesregierung."
      Es brauche rasch bundeseinheitliche Maßnahmen zur Eindämmung, Engpässe bei der Bereitstellung von Impfstoff müssten mit aller Macht beseitigt werden, sagte Hans - "damit jetzt der Impf-Turbo gezündet werden kann von der Arztpraxis bis zu den Impfzentren". Auch Zahnärzte, Veterinäre und Apotheken müssten in die Impfkampagne einbezogen werden. "Es braucht eine Omikron-MPK mit geschäftsführender und neuer Bundesregierung - jeder Tag zählt", sagte Hans.

    • 11/27/20212:23:02 PM
      Hessen: Person mit Omikron-Verdacht war vollständig geimpft
      Die über den Frankfurter Flughafen eingereiste Person mit dem Verdacht einer Infektion mit der neuen Omikron-Variante des Coronavirus war vollständig geimpft. Sie sei am 21. November aus Südafrika über den Frankfurter Airport ins Land gekommen, teilte das hessische Sozialministerium am Samstag in Wiesbaden mit. Im Laufe der Woche habe die Person Symptome entwickelt und sich daraufhin testen lassen. Anschließend sei sie häuslich isoliert worden. Mit dem Ergebnis der vollständigen Sequenzierung sei in den nächsten Tagen zu rechnen. Zum Zeitpunkt der Ankunft sei Südafrika weder als Hochrisiko- noch als Virusvariantengebiet eingestuft gewesen.
    • 11/27/20212:20:42 PM
      Großbritannien meldet zwei Omikron-Fälle
      In Großbritannien ist nach Regierungsangaben ebenfalls die Omikron-Variante festgestellt worden. Es handle sich um zwei Fälle, die miteinander im Zusammenhang stünden, teilt Gesundheitsminister Sajid Javid mit. Beide Personen befänden sich nun in häuslicher Isolation. Die Fälle würden noch näher untersucht.
    • 11/27/20212:18:46 PM
      Leopoldina-Wissenschaftler für Impfpflicht und strikte Kontaktbeschränkungen
      Die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina empfiehlt der Politik schärfere Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie. Dazu zähle die rasche Einführung einer Impfpflicht für Ärzte und Pflegekräfte und die Vorbereitung einer allgemeinen Impfpflicht. Zudem sollten Kontakte von Beginn der kommenden Woche an für wenige Wochen deutlich reduziert werden, auch für Geimpfte und Genesene. Diese müssten in dieser Zeit eine Auffrischungsimpfung erhalten. Die Wissenschaftler, darunter der Virologe Christian Drosten, empfehlen auch ein Vorziehen der Weihnachtsferien.
    • 11/27/20212:16:48 PM
      Verdacht auf Omikron-Variante auch in Tschechien
      Auch in Tschechien besteht der Verdacht, dass die Omikron-Variante des Coronavirus aufgetreten ist. Wie das Nationale Institut für öffentliche Gesundheit mitteilt, ist eine Person betroffen, die sich in Namibia aufgehalten hat. Weitere Tests würden noch unternommen.
    • 11/27/20212:16:14 PM
      Weltweit mehr als 260,21 Mio Infektionen und über 5,44 Mio Tote
      Weltweit haben sich bislang mehr als 260,21 Millionen Menschen nachweislich mit dem Coronavirus angesteckt. Das ergibt eine Reuters-Zählung auf Basis offizieller Daten. Mehr als 5,44 Millionen Menschen starben mit oder an dem Virus, das erstmals im Dezember 2019 im chinesischen Wuhan nachgewiesen wurde.
    • 11/27/20212:07:54 PM
      Hessen: Verdacht auf Omikron-Variante bei Reiserückkehrer
      Die neueste Variante des Coronavirus hat nach Angaben der hessischen Landesregierung "mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit" auch Deutschland erreicht. Wie der hessische Sozialminister Kai Klose am Samstag mitteilte, wurden bei einem Reiserückkehrer aus Südafrika in der Nacht zuvor mehrere für die Omikron-Variante typische Mutationen gefunden. "Es besteht also ein hochgradiger Verdacht", schrieb der Grünen-Politiker auf Twitter. Der Betroffene sei häuslich isoliert worden. "Die vollständige Sequenzierung steht zum aktuellen Zeitpunkt noch aus", fügte der Landesminister hinzu.
    • 11/27/20212:05:44 PM
      Spahn: Mehr als zehn Prozent haben Booster-Impfungen erhalten
       In Deutschland haben mehr als zehn Prozent der Bevölkerung mittlerweile eine Auffrischungsimpfung erhalten. 8,6 Millionen Menschen haben bisher eine sogenannte Booster-Impfung bekommen, wie aus den Zahlen des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Samstag hervorgeht. In den vergangenen Tagen gab es rund 2,7 Millionen Booster-Impfungen, wie der geschäftsführende Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) twitterte. Allein am Freitag kamen laut RKI 582.000 hinzu. 


    • 11/26/202110:30:00 PM
      Impfgegner Johann Biacsics stirbt an Corona - weil er sich nur mit Chlordioxid behandelte

    • 11/26/202110:15:00 PM
      Das weiß die Regierung über Omikron
      Während ein Land nach dem anderen den Reiseverkehr in und aus den südlichen Staaten Afrikas aussetzt, ist nun ein internes Papier der Bundesregierung zur Mutation aufgetaucht. Darin schätzt die Bundesregierung die Eigenschaften und Verbreitung von Omikron ein.
    • 11/26/202110:00:00 PM
      Moderna prüft Impfstoffe gegen Omikron-Variante
      Der Impfstoffhersteller Moderna testet drei vorhandene Covid-19-Booster-Kandidaten gegen die Omikron-Variante. Das Unternehmen kündigt zudem einen neuen variantenspezifischen Impfstoffkandidaten gegen diese Variante des Coronavirus an, die zuerst in Südafrika festgestellt wurde.
    • 11/26/20219:50:57 PM
      EU-Gesundheitsbehörde sorgt sich um Omikron-Folgen für Impfschutz
      Die EU-Gesundheitsbehörde ECDC sorgt sich um mögliche Auswirkungen der zunächst im südlichen Afrika aufgetretenen Corona-Variante Omikron auf den Impfschutz. B.1.1.529 sei die am stärksten abweichende Variante, die bislang während der Pandemie in umfassenden Zahlen entdeckt worden sei, teilte die in Stockholm ansässige Behörde in einer Einschätzung zur Bedrohungslage durch die neue Virus-Variante mit. Dies wecke ernsthafte Sorgen, dass sie die Wirksamkeit der Corona-Impfstoffe erheblich verringern und das Risiko von Reinfektionen erhöhen könnte.

      Laut ECDC verfügt die Omikron genannte Variante B.1.1.529 verglichen mit dem Ursprungsvirus über eine große Anzahl Genmutationen. Es gebe zwar noch größere Unsicherheiten hinsichtlich der Übertragbarkeit, der Wirksamkeit der Impfstoffe und des Wiederansteckungsrisikos. Dennoch hält die Behörde die Wahrscheinlichkeit einer weiteren Einschleppung und Verbreitung der Variante im Europäischen Wirtschaftsraum für hoch. Wegen dieser Unsicherheiten sei ein vorsorglicher Ansatz wichtig, schrieb das ECDC. Es werde dringend zur verstärkten Umsetzung von nicht-pharmazeutischen Interventionen (NPI) geraten. 
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