Die Corona-Krise

CORONAVIRUS-LIVETICKER - Knapp 50.000 Euro Corona-Hilfen für EINE Pokémon-Karte verprasst

Für welche Karte der US-Amerikaner so viel Geld ausgegeben hat, ist unklar. (Symbolbild)
Für welche Karte der US-Amerikaner so viel Geld ausgegeben hat, ist unklar. (Symbolbild)
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27. Oktober 2021 - 9:30 Uhr

Lesen Sie hier alle aktuellen Nachrichten zum Coronavirus:

  • 10/27/20216:22:00 AM
    Corona-Hilfen verprasst: 49.700 Euro für eine Pokémon-Karte
    Im US-Bundesstaat Georgia hat ein Mann fast 50.000 Euro für nur eine einzige Pokémon-Karte ausgegeben. Leisten konnte er sich das gute Stückt mithilfe der Corona-Unterstützung des Staates. Laut Bundesstaatsanwaltschaft machte der US-Amerikaner Vinath Oudomsine im Juli 2020 falsche Angaben und erschlich sich so deutlich mehr finanzielle Hilfe, als ihm eigentlich zugestanden hätte.  Die Corona-Hilfe darf eigentlich nur für geschäftliche Ausgaben wie Miete oder Personalkosten oder auch Schulden ausgegeben werden. 
  • 10/27/20217:45:00 AM
    Tschechien meldet höchsten Corona-Wert seit April
    In Tschechien steigen die Corona-Zahlen weiter kräftig an. Die Behörden verzeichnen am Mittwoch mit 6274 Neuinfektionen den höchsten Wert seit dem 7. April. Damit haben sich die Zahlen in dem Land mit 10,7 Millionen Einwohnern binnen einer Woche fast verdoppelt. Auch Tschechien kämpft mit einer neuen Corona-Welle. Die Zahl der Covid-19-Patienten war bis Dienstag auf 1146 gestiegen von 249 Anfang des Monats, 166 Patienten davon befinden sich auf der Intensivstation, wie aus Daten des Gesundheitsministeriums hervorgeht. Allerdings liegen die Zahlen noch deutlich unter den Höchstständen des vergangenen Winters. Die Impfkampagne nahm zuletzt Fahrt auf: Fast 6,1 Millionen Menschen in Tschechien sind inzwischen vollständig geimpft.
  • 10/27/20217:30:00 AM
    UKE-Mediziner Kluge: Corona-Zahlen werden deutlich steigen
    Der Direktor der Klinik für Intensivmedizin am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE), Prof. Stefan Kluge, warnt vor deutlich steigenden Corona-Zahlen in den kommenden Wochen. Als Grund für den Anstieg nannte er Reiserückkehrer und die kältere Witterung. "Das wird schon deswegen eine Herausforderung, weil das Pflegepersonal immer knapper wird. Für die Versorgung von zwei Covid-Patienten brauchen wir pro Tag allein drei Pflegekräfte", sagte Kluge.

    Hinzu komme, dass viele Menschen sich in scheinbarer Sicherheit wiegen. "Doch anders als letztes Jahr, wo die Maskenpflicht streng eingehalten wurde, wird es mehr Grippe-Patienten geben." Noch sei die Lage entspannt, "doch die Zahlen steigen langsam, aber kontinuierlich". Derzeit werden Kluges Angaben zufolge am UKE neun Patienten im Alter von Ende 20 bis 70 Jahren auf der Intensivstation behandelt. Sechs davon müssen beatmet werden. Fast 90 Prozent seiner Patienten seien ungeimpft. "Gerade bei den älteren Menschen und Risiko-Patienten ist das für mich unbegreiflich."
  • 10/27/20217:15:00 AM
    Inzidenz in NRW steigt deutlich
    In der Corona-Pandemie ist die Sieben-Tage-Inzidenz in Nordrhein-Westfalen deutlich gestiegen. Nach 72,9 am Vortag lag der Wert am Mittwoch bei 79,2, wie aus Zahlen des Robert Koch-Instituts (RKI) hervorgeht. Eine Woche zuvor hatte die Inzidenz 52 betragen. Innerhalb eines Tages wurden im bevölkerungsreichsten Bundesland zuletzt 3507 neue Corona-Fälle registriert. Es gab 13 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19.
  • 10/27/20216:50:00 AM
    Niedersachens Ministerpräsident mit Impfquote unzufrieden
    Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) hadert angesichts der bevorstehenden feuchten und kalten Monate mit den Impfzahlen im Land. "Ich finde es wirklich frustrierend, dass wir bei einer Impfquote von knapp unter 70 Prozent herumdümpeln", sagte der Regierungschef der "Neuen Osnabrücker Zeitung". Man könne viel weiter sein, wenn mehr Menschen den einfachsten Weg aus der Pandemie mitgehen würden, indem sie sich impfen ließen.

    Zur Steigerung der Quote hofft der SPD-Politiker, in absehbarer Zeit über einen zuverlässigen Impfstoff für Kinder unter zwölf Jahren zu verfügen. "Das wäre noch einmal eine große Gruppe und würde vor allem viel Sicherheit in die Schulen bringen", sagte Weil. Zur Maskenpflicht an Schulen kündigte er an, nach den Herbstferien die weitere Entwicklung der Infektionszahlen insbesondere in den jüngeren Jahrgängen genau zu beobachten. "Sobald es vertretbar erscheint, soll die Maskenpflicht an den Grundschulen insgesamt wegfallen." In Schleswig-Holstein müssen Kinder und Jugendliche von November an in der Schule keine Maske mehr am Platz tragen.
  • 10/27/20216:24:53 AM
    Weitere Tote nach Corona-Ausbruch in Pflegeheim
    Im Zusammenhang mit dem Corona-Ausbruch in einem Norderstedter Pflegeheim sind zwei weitere Menschen gestorben. Dabei handelt es sich um einen 94 Jahre alten Bewohner der Einrichtung und eine 74 Jahre alte Frau, die Kontaktperson eines oder einer Infizierten war, wie der Kreis Segeberg mitteilte. In den vergangenen Tagen waren bereits ein 95 Jahre und ein 80 Jahre alter Bewohner der Pflegeeinrichtung an oder mit Corona gestorben.

    Insgesamt wurden 66 der 76 Heimbewohner und 22 der rund 70 Beschäftigten positiv auf das Virus getestet. Sechs der Infizierten liegen im Krankenhaus, aber niemand auf der Intensivstation.
  • 10/27/20215:50:00 AM
    Bundesligisten planen keine Impfpflicht
    In der von Joshua Kimmichs Zweifeln ausgelösten Debatte lehnen mehrere Fußball-Bundesligisten eine Impfpflicht für ihre Profis ab. "Es ist nicht unsere Aufgabe, eine Impfpflicht durchzusetzen. Wenn, dann muss das regulatorisch sein", sagte Alexander Wehrle, Geschäftsführer des 1. FC Köln.
    Auch andere Clubspitzen setzen darauf, noch ungeimpfte Spieler ohne Zwang von einer Impfung gegen das Coronavirus zu überzeugen. "Unsere Quote der geimpften Profis ist sehr hoch. Die wenigen, die noch ungeimpft sind, werden von uns zeitnah noch einmal ein Angebot und Aufklärung zu einer Impfung bekommen", sagte der Bochumer Sportchef Sebastian Schindzielorz.

    Hertha-Geschäftsführer Fredi Bobic verwies auf eine Impfquote von 94 Prozent bei den Berlinern, die damit über dem Liga-Durchschnitt liege. "Bei uns sind alle vom Trainer-Team und vom Staff geimpft. Lediglich vier Spieler sind noch nicht geimpft. Auch die versuchen wir zu überzeugen", sagte Bobic. Nach Angaben der Deutschen Fußball Liga liegt die Impfquote unter den Spielern und Trainern der Bundesliga und 2. Liga bei mehr als 90 Prozent.

    Auch der Mainzer Sportvorstand Christian Heidel und Arminia Bielefelds Sportchef Samir Arabi schlossen eine Impfpflicht für ihre Clubs aus. Dies sei auch beim VfB Stuttgart, dem FC Augsburg, Borussia Mönchengladbach, RB Leipzig und Bayer Leverkusen so, berichtete die "Bild". Bayern-Profi Kimmich hatte am Wochenende nach dem 4:0 der Münchner gegen Hoffenheim eingeräumt, bislang nicht gegen das Coronavirus geimpft zu sein. Das hatte bei teilweisem Verständnis heftige Kritik zur Folge gehabt.
  • 10/27/20215:35:00 AM
    Neuer Höchstwert an Infektionen in Bulgarien
    Bulgarien verzeichnet mit 6813 Corona-Neuinfektionen einen neuen Höchstwert. Zudem melden die Behörden binnen 24 Stunden 124 Todesfälle in Verbindung mit dem Virus. Erst am Vortag war mit 243 Todesfällen ein Rekord registriert worden. Bulgarien macht eine vierte Corona-Welle schwer zu schaffen, das Gesundheitssystem ist überlastet. Die Zahl der Corona-Patienten in den Kliniken stieg zuletzt auf mehr als 7300. Die Impfskepsis in dem EU-Land mit seinen rund sieben Millionen Einwohnern ist hoch, vollständig geimpft sind gerade einmal 24 Prozent der Erwachsenen. In der Europäischen Union sind es durchschnittlich 74 Prozent.
  • 10/27/20215:08:59 AM
    Bessere Impfstoffverteilung gefordert: "Niemand ist sicher, solange nicht alle sicher sind"
    Entwicklungsorganisationen haben die reichen Industrienationen zu mehr Impfgerechtigkeit in der Pandemie aufgefordert. Vor dem Gipfel der Staats- und Regierungschefs der Gruppe der führenden Wirtschaftsnationen (G20) am Wochenende in Rom wurde besonders eine Freigabe der Impfstoffpatente gefordert und eine gerechtere Verteilung von Präparaten gegen das Coronavirus in der Welt. "Um endlich die Pandemie zu beenden, brauchen wir jetzt Impfstoffgerechtigkeit und einen transparenten Fahrplan, wann und wie Impfdosen geteilt werden", sagte Friederike Röder von der Bewegung Global Citizen.

    Erst 1,8 Prozent der Bevölkerung in armen Nationen seien geimpft - gegenüber 63 Prozent in reichen Ländern, stellte Oxfam fest. "Niemand ist sicher, solange nicht alle sicher sind", habe es am Anfang der Pandemie geheißen. Das Versprechen, für eine faire Verteilung der Impfstoffe zu sorgen, sei aber nicht eingehalten worden. Die Mehrheit der G20-Staaten, angeführt von Südafrika und Indien, sei für eine Aussetzung der Patente, während vor allem Deutschland, die Europäische Union und Großbritannien die Vorschläge blockierten. Um das von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ausgerufene Ziel zu erreichen, bis Mitte 2022 mindestens 70 Prozent der Weltbevölkerung mit Covid-19-Impfstoff zu versorgen, "muss weit mehr getan werden als bisher", sagte Fiona Uellendahl von World Vision. 
  • 10/27/20214:45:00 AM
    Stiko-Vorsitzender zurückhaltend bei Corona-Impfungen für Kinder ab fünf Jahren
    Der Vorsitzende der Ständigen Impfkommission (Stiko), Thomas Mertens, steht Corona-Impfungen für Kinder ab fünf Jahren zurückhaltend gegenüber. "Je geringer die Krankheitslast in einer Gruppe, umso sicherer muss die Impfung sein", sagt Mertens der Zeitung "Rheinische Post". Für eine abwägende Entscheidung zu einer Empfehlung müssten erwartbare positive Effekte - klinisch oder psychosozial - für die Kinder und mögliche Restrisiken bei im Wachstum befindlichen Kindern "möglichst einigermaßen quantitativ fassbar" sein. In den USA könnten die Impfungen für Kinder ab fünf Jahren bereits Anfang November beginnen. "Die Krankheitslast bei Kindern in den USA ist offenbar höher als in Deutschland."
  • 10/27/20214:18:17 AM
    Über 23.000 Neuinfektionen: Inzidenz steigt auf 118
    Das Robert-Koch-Institut meldet 23.212 neue Positiv-Tests. Das sind 6197 mehr als am Mittwoch vor einer Woche, als 17.015 Neuinfektionen gemeldet wurden. Die Sieben-Tage-Inzidenz steigt auf 118,0 von 113,0 am Vortag. 114 weitere Menschen starben im Zusammenhang mit dem Virus. Die Zahl der gemeldeten Todesfälle binnen 24 Stunden erhöht sich auf 95.359. Insgesamt fielen in Deutschland bislang mehr als 4,5 Millionen Corona-Tests positiv aus.
  • 10/26/20218:56:16 PM
    Zahl der Corona-Intensivpatienten steigt an 
    Die Zahl der Corona-Intensivpatienten ist wieder gestiegen. Während es Anfang Oktober bundesweit noch 1.320 waren, sind es am Dienstag 1.700. Aktuell zeichnet sich allerdings noch keine Überlastung der Krankenhäuser ab. Derzeit landen 0,8 Prozent der registrierten Corona-Infizierten auf der Intensivstation, teilte Christian Karagiannidis, medizinisch-wissenschaftlicher Leiter des DIVI-Intensivregisters, mit. Das Register meldet aktuell 2.778 freie Betten. 
  • 10/26/20218:40:25 PM
    US-Expertengremium spricht sich für Biontech-Impfung für Kinder aus
    Ein Beratergremium der US-Arzneimittelbehörde FDA hat sich für eine Notfallzulassung des Corona-Impfstoffes von Biontech/Pfizer für Kinder zwischen fünf und elf Jahren ausgesprochen. Das entschieden die Teilnehmer des Gremiums bei einer Sitzung am Dienstag. Die Entscheidung ist nicht bindend, die FDA folgt den Fachleuten aber in der Regel. Eine endgültige Entscheidung der FDA wird noch in dieser Woche erwartet. Im Anschluss muss sich formell auch noch die Gesundheitsbehörde CDC damit befassen.
    Eine Impfkampagne für die etwa 28 Millionen betroffenen Kinder in den USA könnte nach Angaben des Weißen Hauses dann bereits im November starten. Die Regierung werde innerhalb weniger Tage nach einer Zulassung 15 Millionen Dosen Impfstoff an Kinderärzte, Kliniken und Apotheken ausliefern, hieß es. Auch in Europa haben das deutsche Unternehmen Biontech und sein US-Partner Pfizer eine Zulassung ihres Corona-Impfstoffs für Kinder dieser Altersgruppe beantragt.
  • 10/26/20217:10:00 PM
    Corona-Lage in Russland: Mehr als 90 Prozent der Klinikbetten belegt
    Angesichts der dramatischen Corona-Lage in Russland kommen immer mehr Krankenhäuser an ihre Belastungsgrenze. Rund 90 Prozent der für Corona-Patienten geschaffenen Betten seien belegt, sagte Gesundheitsminister Michail Muraschko am Dienstag in Moskau der Agentur Interfax zufolge. In einigen Regionen seien die Kapazitäten noch einmal erhöht worden. Landesweit stünden damit 292.000 Klinik-Betten bereit, sechs Prozent mehr als eine Woche zuvor. Jeder zehnte Patient befinde sich in einem ernsten Zustand.
    Am Dienstag wies die offizielle Statistik einen neuen Negativstand aus: 1.106 Menschen starben demnach innerhalb eines Tages mit dem Virus - so viele wie noch nie seit Beginn der Pandemie im Frühjahr 2020. Binnen 24 Stunden wurden 36.400 Neuinfektionen registriert.
    Aktuell seien mehr als 1,3 Millionen Menschen in dem flächenmäßig größten Land der Erde mit rund 146 Millionen Einwohnern erkrankt, sagte Muraschko.
  • 10/26/20216:31:00 PM
    Schweiz empfiehlt Booster-Impfung für Alte
    Die Schweizer Regierung empfiehlt Personen über 65 Jahren eine Auffrischimpfung. Wissenschaftliche Studien zeigten, dass der Impfschutz gegen Covid insbesondere bei den ältesten Personen über die Zeit nachlassen könne, wie der Bundesamt für Gesundheit mitteilte. Die Booster-Impfung solle frühestens sechs Monate nach vollständiger Impfung erfolgen. Ab Mitte November wolle die Schweiz mit den Auffrischimpfungen beginnen. Die Empfehlung stütze sich auf die Zulassung der beiden mRNA-Impfstoffe von Pfizer/Biontech und Moderna für besonders gefährdete Personen. Für die breite Bevölkerung sei eine Auffrischimpfung derzeit nicht zugelassen.
  • 10/26/20216:07:00 PM
    Rheinland-Pfalz: Bewohner von Altenheimen und Lehrer sollen dritte Impfung bekommen
    Die rheinland-pfälzische Landesregierung will allen Menschen in den Altenheimen bald eine dritte Corona-Schutzimpfung anbieten. Das kündigte Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) am Dienstag in Mainz an. Dies gelte auch für die Beschäftigten dieser Einrichtungen und auch die Krankenhäuser würden berücksichtigt. Viele Lehrer wünschten sich - obwohl es keine Empfehlung der Ständigen Impfkommission (Stiko) dafür gebe - ebenfalls eine sogenannte Booster-Impfung nach sechs Monaten. Dafür sollen Impfbusse an den Schulen eingesetzt werden. Die Einzelheiten stehen noch nicht fest.
  • 10/26/20215:12:32 PM
    Ex-Ministerpräsident Stoiber mit Corona infiziert - leichte Symptome
    Bayerns Ex-Ministerpräsident Edmund Stoiber (CSU), der doppelt geimpft ist, hat sich mit dem Corona-Virus infiziert. "Er ist in häuslicher Quarantäne und hat ganz leichte Symptome, aber natürlich bleibt er erstmal zu Hause", bestätigte der Sprecher des 80-Jährigen am Dienstagabend entsprechende Informationen der "Bild"-Zeitung. Hin und wieder müsse Stoiber husten, zudem habe er etwas Schnupfen. "Es geht ihm soweit gut." Am Vortag habe Stoiber zum Beispiel noch von Zuhause aus eine Video-Laudatio aufgenommen.
    Die Infektion sei bei einem Test am Samstag festgestellt worden, berichtete der Sprecher. "Er ist doppelt mit AstraZeneca geimpft, das ist der Fall eines Impfdurchbruches." Bis Ende nächster Woche müsse Stoiber nun in Quarantäne bleiben, bislang habe sich niemand aus seinem Umfeld angesteckt.
    Wo wiederum Stoiber sich infiziert hat, ist unklar. Er habe mehrfach Termine mit mehreren Teilnehmern gehabt, sagte sein Sprecher. "Da kann man das im Nachhinein nicht mehr nachverfolgen." Alle Beteiligten seien aber ebenso wie das Gesundheitsamt informiert worden.
  • 10/26/20215:04:58 PM
    Großbritannien meldet die meisten Corona-Todesfälle seit Anfang März
    Angesichts seit Wochen steigender Corona-Infektionszahlen verzeichnet Großbritannien mit 263 neuen Todesfällen in Verbindung mit dem Virus binnen 24 Stunden den höchsten Wert seit dem 3. März. Zudem melden die Behörden 40.954 Neuinfektionen nach 36.567 gemeldeten Ansteckungen am Montag, wie aus den Daten der Regierung hervorgeht. Allerdings hat sich der Anstieg der Zahlen in den vergangenen sieben Tagen etwas abgeschwächt.
  • 10/26/20214:05:00 PM
    NRW-Regierung will bis Donnerstag über Maskenpflicht informieren
    Das nordrhein-westfälische Schulministerium will die Schulen spätestens am Donnerstag über die weiteren Corona-Schutzregeln informieren. "Im Rahmen einer Gesamtbetrachtung der Infektionslage" werde die Landesregierung in den nächsten Tagen über die Maßnahmen zur Hygiene und zum Infektionsschutz beraten und die Schulen "rechtzeitig, spätestens jedoch am Donnerstag nochmals informieren", hieß es am Dienstag aus dem Schulministerium.
  • 10/26/20213:58:00 PM
    Schweiz empfiehlt Corona-Auffrischimpfung für Menschen ab 65
    Nach längerem Zögern empfiehlt nun auch die Schweiz eine Corona-Auffrischimpfung. Dafür in Frage kommen ab Mitte November Menschen ab 65 Jahren, wie das Bundesamt für Gesundheit am Dienstag mitteilte. Die Empfehlung gehe besonders an Menschen in Alters- und Pflegeheimen sowie ältere Personen mit schweren Grunderkrankungen. 

    Sie sollen damit im Fall einer Infektion noch besser vor schwerer Erkrankung geschützt werden. "Für die breite Bevölkerung ist eine Auffrischimpfung aufgrund der aktuellen Datenlage derzeit nicht zugelassen und auch nicht empfohlen", so das Bundesamt.

    In Deutschland empfiehlt die Ständige Impfkommission (Stiko) eine dritte Corona-Impfung für alle Menschen ab 70 Jahren sowie unter anderem für Menschen mit geschwächtem Immunsystem.

    Die Infektionszahlen steigen seit der vergangenen Woche in der Schweiz. Der im Bundesamt für Krisenbewältigung zuständige Patrick Mathys sprach von einer "ungünstigen" epidemischen Situation. Innerhalb von 24 Stunden wurden am Dienstag 1491 neue Coronavirus-Ansteckungen gemeldet. Eine Woche zuvor waren es 1240.
  • 10/26/20213:35:00 PM
    Corona-Inzidenz in NRW steigt weiter - Wert bei 72,9
    In Nordrhein-Westfalen ist die Sieben-Tage-Inzidenz in der Corona-Pandemie weiter gestiegen. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab die Zahl der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner binnen einer Woche am Dienstag mit 72,9 an. Am Montag lag der Wert noch bei 70,6, am Sonntag bei 68,9.
    Innerhalb eines Tages wurden im bevölkerungsreichsten Bundesland 1513 neue Corona-Fälle registriert. Es gab 30 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19. Im Bund lag die Sieben-Tage-Inzidenz am Dienstag mit 113,0 deutlich höher.
  • 10/26/20213:20:00 PM
    Hohe Corona-Zahlen auf den Färöern - lokale Beschränkungen eingeführt
    Aufgrund von rekordhohen Neuinfektionszahlen haben die zum dänischen Königreich zählenden Färöer lokale Beschränkungen eingeführt. Die täglichen Corona-Zahlen auf der kleinen Inselgruppe im Nordatlantik sind nach Angaben des färöischen Rundfunksenders KVF in der vergangenen Woche deutlich angestiegen, und zwar von 13 Fällen am Montag auf 99 am Sonntag. Damit gibt es derzeit 379 aktive Fälle auf den Inseln.
    Wie die dänische Nachrichtenagentur Ritzau am Dienstag berichtete, wurden deshalb nun Schüler einiger Schulen nach Hause und in den Fernunterricht geschickt. Die Behörden empfahlen, Freizeitaktivitäten zu begrenzen. Die Infektionen betreffen demnach vor allem Kinder und Jugendliche in den nördlichen Gemeinden Klaksvík, Eystur und Fuglafjørdur.
  • 10/26/20213:10:00 PM
    WHO: Corona-Pandemie bleibt "Notlage von internationaler Tragweite"
    Die Corona-Pandemie bleibt für die Weltgesundheitsorganisation (WHO) eine "Notlage von internationaler Tragweite" (PHEIC). Dies beschloss WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus am Dienstag auf Empfehlung des unabhängigen Notfallausschusses, der sich alle drei Monate trifft, um die Lage neu zu beurteilen.
    Mit der Erklärung einer Notlage sind unter anderem besondere Meldepflichten der Mitgliedsländer verbunden. "Eine Analyse der derzeitigen Situation und Prognosemodelle legen nahe, dass die Pandemie noch lange nicht vorbei ist", teilte der Ausschuss mit.
    Er rief alle Länder auf, weiterhin sämtliche Schutzmaßnahmen anzuwenden. Die Pandemie habe Auswirkungen auf humanitäre Einsätze, Massenmigration, Bevölkerungsverschiebungen und andere Krisen. Die Länder sollten Vorbereitungen treffen, um sich darauf einzustellen und ihre Hilfsbudgets anpassen. Er appellierte an die Länder, das Ziel der WHO zu unterstützen, dass bis Ende des Jahres 40 Prozent der Bewohner jedes Landes auf der Welt gegen das Virus geimpft sind.
  • 10/26/20212:27:23 PM
    DFL gibt Impfquote in den Fußball-Bundesligen mit 90 Prozent an
    Nachdem der FC Bayern Spieler Joshua Kimmich bekannt gab, dass er nicht geimpft sei, löste das heftige Diskussionen aus in Deutschland.
    Jetzt gab die Deutsche Fußball Liga die Impfquote bei den Fußball-Profis und Trainern der Bundesliga und 2. Liga bekannt - sie liegt bei mehr als 90 Prozent. 
    Grundlage für diese Zahl seien freiwillige Angaben der Clubs im Rahmen einer entsprechenden Abfrage der DFL. Der DFL würden keine Informationen in Bezug auf einzelne Personen zum Impfstatus oder Impfstoff vorliegen.
  • 10/26/20212:09:00 PM
    In der Elbphilharmonie gilt ab Dezember weitgehend das 2G-Modell
    In der Elbphilharmonie gilt von Dezember an weitgehend das 2G-Modell. Damit dürfen dann nur noch Corona-Geimpfte und -Genesene die meisten Konzertvorstellungen besuchen. "Der allgemeinen Entwicklung folgend, werden die meisten Veranstalter in der Elbphilharmonie und Laeiszhalle ab Anfang Dezember auf 2G umstellen", teilte die Elbphilharmonie am Dienstag mit. Im Gegenzug könnten die Säle damit voll belegt werden, die Maskenpflicht entfalle.

    Allerdings muss dies nicht zwangsläufig für alle Veranstaltungen gelten: «Die Entscheidung, ob ein Konzert in 2G oder 3G stattfindet, trifft der Veranstalter, daher sind die Regeln nicht einheitlich», heißt es in der Mitteilung. "Es wird auch in Zukunft einzelne 3G-Veranstaltungen geben, an denen auch nicht geimpfte Gäste mit aktuellem Corona-Testnachweis teilnehmen können."

    Die Hamburgische Staatsoper setzt beispielsweise schon von November an auf das 2G-Modell; dies schließt Konzerte des Philharmonischen Staatsorchesters in der Elbphilharmonie ein.
  • 10/26/202110:13:41 AM
    Ministerpräsidenten für einheitliche Regelungen
    Aus den Reihen der Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten kommen erneut Forderungen nach bundeseinheitlichen Vorgaben für die weitere Bekämpfung der Coronapandemie. "Wir brauchen weiterhin einen belastbaren und deutschlandweiten Regelungsrahmen, der sicherstellt, dass auch 2G, 3G, Abstands- und Maskengebot durchgesetzt werden können", sagt die rheinland-pfälzische Regierungschefin Malu Dreyer dem Portal "t-online.de". Hamburgs Erster Bürgermeister Peter Tschentscher fordert im Gespräch mit dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland" eine Verlängerung der epidemischen Lage von nationaler Tragweite bis Jahresende. Alternativ müsse es ansonsten "Übergangslösungen" geben, die den Bundesländern erlaubten, Maßnahmen wie 2G, 3G, Maskenpflicht oder Abstandsregeln "gerichtsfest" zu ermöglichen.
  • 10/26/20219:02:47 AM
    Notfallmediziner: 4.000 Intensivbetten weniger seit Jahresbeginn
    Deutschland hat seit Jahresbeginn nach Angaben von Medizinern etwa 4.000 Intensivbetten verloren. Grund dafür sei, dass viele Pflegekräfte wegen der Belastungen ihren Beruf beendet oder ihre Arbeitszeit reduziert hätten, sagte der Präsident der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (Divi), Gernot Marx, am Dienstag bei "MDR Aktuell". Man werde zwar alle Covid-19-Patienten versorgen können. "Aber wenn die Zahlen wieder deutlich nach oben gehen, werden wir wieder Operationen absagen. Das ist natürlich nicht das, was wir wollen."
    Mit etwa 1.600 Covid-19-Patienten auf den Intensivstationen sei die Lage derzeit bewältigbar, sagte Marx weiter. Man wisse aber, dass sich das Virus im Herbst und Winter wieder ausbreiten wird. Entsprechend rechne man mit einer Zunahme im Winter. "Das macht uns schon Sorge." Bereits am Donnerstag hatte die Divi mitgeteilt, derzeit seien 22.207 Intensivbetten als betreibbar gemeldet, zu Jahresbeginn seien es 26.475 gewesen.


  • 10/26/20218:09:25 AM
    Rekordwerte in Bulgarien: Knapp 6000 Neuinfektionen und 243 Tote
    Bulgarien verzeichnet einen Höchstwert bei den täglichen Corona-Todeszahlen und Neuinfektionen. Binnen 24 Stunden klettert die Zahl der Toten um 243 auf nunmehr 23.316, wie aus offiziellen Daten hervorgeht. Zudem werden innerhalb eines Tages 5863 weitere Ansteckungen mit dem Virus registriert. Auf Corona-Stationen liegen aktuell mehr als 7100 Patienten, 608 von ihnen befinden sich in Intensivbetreuung. Mehr als 90 Prozent der Patienten sind nicht geimpft.
  • 10/26/20216:24:49 AM
    Bulgarien meldet Höchstwert bei Corona-Toten und Neuinfektionen
    Bulgarien verzeichnet einen Höchstwert bei den täglichen Corona-Todeszahlen und Neuinfektionen. Binnen 24 Stunden kletterte die Zahl der Toten um 243 auf nunmehr 23.316, wie aus offiziellen Daten hervorgeht. Zudem wurden innerhalb eines Tages 5863 weitere Ansteckungen mit dem Virus registriert. Auf Corona-Stationen lagen am Dienstag mehr als 7100 Patienten, 608 von ihnen befanden sich in Intensivbetreuung. Mehr als 90 Prozent der Patienten waren nicht geimpft. Bulgarien steckt mitten in einer vierten Corona-Welle. Die Impfskepsis in dem Land ist hoch, vollständig geimpft sind gerade einmal 24 Prozent der Erwachsenen. In der Europäischen Union sind es durchschnittlich 74 Prozent.
  • 10/26/20216:17:53 AM
    Plötzlicher Anstieg der Todesfälle in Indien
    Die täglichen Neuinfektionen in Indien gehen zurück. Aktuell gibt es im Sieben-Tage-Schnitt täglich 15.393 Fälle. Anfang September liegt dieser Wert noch bei deutlich über 40.000. Auch die Zahl der Todesfälle im Sieben-Tage-Schnitt sinken zuletzt sehr deutlich. Allerdings springt der Wert in den letzten drei Tagen von 175 auf 306 Todesfälle täglich. Der Grund ist, dass in den letzten beiden Tagen 666 bzw. 561 neue Todesfälle gemeldet werden. Ob es sich dabei um Nachmeldungen oder andere Verzerrungen handelt, ist unklar.
  • 10/26/20214:18:01 AM
    Deutschland gibt alle Astrazeneca-Dosen an ärmere Länder ab
    Deutschland stellt einem Medienbericht zufolge bislang 7,6 Millionen Corona-Impfdosen des Herstellers Astrazeneca bilateral anderen Ländern zur Verfügung. Hinzu kommen noch einmal zehn Millionen Dosen, die der Bund im Rahmen der Impfstoffinitiative "Covax" der Weltgesundheitsorganisation (WHO) übergibt, berichtet das "Redaktionsnetzwerk Deutschland". "Damit sind seitens des Bundes keine Bestände an Astrazeneca mehr auf Lager", sagt ein Sprecher des Bundesgesundheitsministeriums dem RND. Die meisten Dosen habe demnach Vietnam auf direktem Wege erhalten (2,6 Millionen), es folgen die Ukraine (1,5), Ägypten, Ghana (beide 1,5) und Namibia (0,2).
  • 10/26/20214:17:04 AM
    Lauterbach für mehr Booster-Impfungen bei Risikogruppen 
    Der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach fordert angesichts der erneut steigenden Corona-Inzidenzen in Deutschland eine deutliche Ausweitung der Auffrischungsimpfungen bei Risikogruppen. "In Anbetracht der steigenden Fallzahlen auch bei Älteren ist eine neue Impfkampagne zur Nutzung der Booster-Impfungen in dieser Altersgruppe jetzt unbedingt nötig", sagt Lauterbach den Zeitungen der Funke Mediengruppe.
  • 10/25/20218:28:29 PM
    USA führen neue Impf-Regeln für ausländische Flugreisende ein
    Die USA führen ab dem 08. November neue Regeln für die meisten Flugreisenden aus dem Ausland ein. Präsident Joe Biden habe eine entsprechende Anordnung unterzeichnet, wie das Präsidialamt mitteilt. Unter anderem müssen Fluggesellschaften sicherstellen, dass eine Impfung mindestens zwei Wochen vor dem Reisetag abgeschlossen wurde. Mit dem neuen System werden die bisherigen, strengeren US-Reisevorschriften hinfällig. Ziel sei es, die Vorgaben am Impfstatus auszurichten, heißt es. 
  • 10/25/20217:42:42 PM
    USA führen neue Impf-Regeln für ausländische Flugreisende ein
    Die USA führen ab dem 08. November neue Regeln für die meisten Flugreisenden aus dem Ausland ein. Präsident Joe Biden habe eine entsprechende Anordnung unterzeichnet, wie das Präsidialamt mitteilt. Unter anderem müssen Fluggesellschaften sicherstellen, dass eine Impfung mindestens zwei Wochen vor dem Reisetag abgeschlossen wurde. Mit dem neuen System werden die bisherigen, strengeren US-Reisevorschriften hinfällig. Ziel sei es, die Vorgaben am Impfstatus auszurichten, heißt es.
  • 10/25/20216:55:19 PM
    Moderna: Corona-Impfung bei Kindern mit "robuster Wirkung"
    Der US-Impfstoffhersteller Moderna hat sein Vakzin gegen Covid-19 eigenen Angaben zufolge erfolgreich bei Kindern getestet. Die Ergebnisse einer Phase 2/3-Studie mit 4753 Teilnehmerinnen und Teilnehmern im Alter zwischen sechs und elf Jahren zeigten eine "robuste" Anzahl an Antikörpern, wie Moderna am Montag mitteilte. Komplette Datensätze wurden nicht veröffentlicht, außerdem wurde die Studie noch in keinem Fachmagazin vorgestellt.
    Modernas Corona-Impfstoff ist in den USA und der Europäischen Union für Menschen ab 18 Jahren zugelassen. Ältere Kinder und Jugendliche können dort bisher nur mit dem Vakzin von Biontech/Pfizer immunisiert werden. Am Dienstag wird zudem ein Expertengremium der US-Arzneimittelbehörde über eine Zulassung von abgeschwächten Dosen von Biontech/Pfizer für Fünf bis Elfjährige beraten.
  • 10/25/20214:54:00 PM
    Nächster Wolfsburger Corona-Fall: Torwart Klinger positiv getestet
    Der Wolfsburger Ersatztorwart Niklas Klinger ist positiv auf das Coronavirus getestet worden. Der 26-Jährige befindet sich in häuslicher Quarantäne. Der VfL bestätigte auf Nachfrage am Montag einen entsprechenden Bericht des «Sportbuzzer». Klinger nahm am Vormittag schon nicht mehr am Mannschaftstraining unter Interimscoach Michael Frontzeck teil.
    Klinger ist bei den Niedersachsen hinter Koen Casteels und Pavao Pervan der dritte Torwart. In der Fußball-Bundesliga kam er noch nicht zum Einsatz. Anfang vergangener Woche war VfL-Topstürmer Wout Weghorst bereits positiv auf das Virus getestet worden.
  • 10/25/20213:53:00 PM
    FDP weiter für Ende von Corona-Notlage
    Die FDP-Fraktion ist ungeachtet der steigenden Infektionszahlen weiter dafür, die epidemische Lage von nationaler Tragweite nicht mehr zu verlängern. Man sei der Ansicht, dass die Voraussetzungen dafür "nicht mehr vorliegen", sagt der Parlamentarische Geschäftsführer Marco Buschmann vor der ersten Sitzung der neuen Bundestagsfraktion. Eine systemische Überlastung des Gesundheitssystems drohe derzeit nicht. Dazu gebe es nun Gespräche mit den anderen Fraktionen, und er hoffe, dass es am Ende eine breite Unterstützung für die Haltung der FDP gebe.
  • 10/25/20212:37:00 PM
    Corona-Inzidenz in Rheinland-Pfalz steigt weiter
    Die Corona-Inzidenz in Rheinland-Pfalz ist zum Wochenbeginn weiter gestiegen. Das Landesuntersuchungsamt ermittelte am Montag einen Wert von 74,4 Infektionen auf 100 000 Einwohner innerhalb einer Woche. Dies ist der höchste Stand seit dem 16. September. Am Sonntag waren es 71,8.
    Die Hospitalisierungsinzidenz - also die Krankenhausaufnahmen pro 100 000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen - stieg von 2,4 auf 2,6, wie die Behörde weiter mitteilte. Von den verfügbaren Betten auf Intensivstationen waren 4,34 Prozent mit Covid-19-Patienten belegt. Am Sonntag waren es 4,28 Prozent.
    Die Gesundheitsämter in Rheinland-Pfalz registrierten am Montag 466 neue Corona-Infektionen (Stand 14.10 Uhr). Aktuell sind 7199 Menschen nachweislich mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert. Die Zahl der Todesfälle von Covid-19-Patienten seit Beginn der Pandemie stieg auf 4066, das sind fünf Todesfälle mehr als am Sonntag.
    Die meisten Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner in einer Woche gab es in der Stadt Speyer mit 167,5. Danach folgen der Kreis Germersheim (163,6), Worms (110,2) und der Kreis Neuwied (99,4). Am niedrigsten war die Sieben-Tage-Inzidenz mit 27,8 im Donnersbergkreis.
  • 10/25/20212:15:00 PM
    Flughafenverband rechnet erst 2025 mit voller Erholung in Europa
    Der Flughafenverband ACI Europe rechnet erst in vier Jahren, also 2025, mit einer vollständigen Erholung des Flugverkehrs vom Corona-Einbruch. Auch im kommenden Jahr werde das Passagieraufkommen in Europa wohl noch rund ein Drittel unter dem Niveau von 2019, also vor der Corona-Pandemie, liegen, berichtete der Verband am Montag in Genf. Dort beginnt am Dienstag das Jahrestreffen des Verbandes.
    In diesem Jahr waren es nach Angaben des ACI bis Ende September minus 62 Prozent, das heißt, es flogen 1,26 Milliarden Passagiere weniger als im gleichen Zeitraum 2019. «Es dauert noch lange, bis ein uneingeschränkter weltweiter Reiseverkehr wieder hergestellt ist», sagte ACI-Generaldirektor Olivier Jankovec. Viel hänge vom Fortgang der Impfungen und der Entwicklung des Virus ab.
    In den EU-Ländern sowie Großbritannien, Norwegen, Island und der Schweiz sei die Entwicklung besonders schleppend, mit minus 69 Prozent der Passagiere bis Ende September, verglichen mit dem gleichen Zeitraum 2019. An den anderen europäischen Flughäfen sei die Erholung deutlich bessergewesen, mit minus 34 Prozent gegenüber 2019.
    Der Verband hat mehr als 500 Flughäfen aus 55 Ländern als Mitglieder und repräsentiert nach eigenen Angaben 90 Prozent des kommerziellen Luftverkehrs in Europa.
  • 10/25/20211:33:14 PM
    EU-Behörde prüft neues Covid-Medikament
    Die europäische Arzneimittelbehörde EMA hat das Prüfverfahren für ein neues Medikament gegen Covid-19 in Gang gesetzt. Die Experten bewerten nun die Daten aus Studien zur Wirkung des antiviralen Mittels Molnupiravir, wie die EMA am Montag in Amsterdam mitteilte. Das Medikament, das geschluckt werden soll, wird von den Pharmaunternehmen Merck Sharp & Dohme gemeinsam mit Ridgeback Biotherapeutics hergestellt.
    Nach ersten Testergebnissen soll das Präparat die Wirkung des Corona-Virus im Körper abschwächen. Dadurch könnten stationäre Behandlungen und auch Todesfälle verhindert werden. Die EMA-Experten prüfen nun Daten zur Qualität des Medikaments, Sicherheit und Wirksamkeit. Sobald die Testreihen abgeschlossen sind, kann der Hersteller einen Antrag auf Zulassung in der EU stellen. Die EMA nannte dafür keinen Zeitrahmen.
    Bisher ist in der EU erst ein Medikament zur Behandlung von Covid-19 zugelassen, für fünf weitere wurden Zulassungsanträge gestellt, vier Präparate werden derzeit geprüft.
  • 10/25/20211:26:30 PM
    Steigende Corona-Zahlen in Dänemark
    Das von allen inländischen Corona-Beschränkungen abgekehrte Dänemark erlebt seit einigen Tagen wieder steigende Neuinfektionszahlen. Am Montag meldete das staatliche Gesundheitsinstitut SSI 1411 neue Corona-Fälle innerhalb der vergangenen 24 Stunden. Zum Vergleich: Seit Ende August waren täglich lediglich einige Hundert Fälle verzeichnet worden, seit knapp einer Woche liegt die Tageszahl wieder im vierstelligen Bereich.
    Der Wert vom Montag entsprach der dänischen Nachrichtenagentur Ritzau zufolge der höchsten registrierten Tageszahl seit Januar. Die Zahl der Krankenhauseinlieferungen in dem Fünf-Millionen-Einwohnerland stieg dabei um 19 auf 186. Todesfälle in Verbindung mit Covid-19-Erkrankungen verzeichnete das SSI diesmal nicht.
    Dänemark hatte am 10. September die letzten in der Pandemie eingeführten Corona-Beschränkungen im Land aufgehoben. Die Regierung in Kopenhagen hatte das mit den hohen dänischen Impfzahlen und auch damit begründet, dass man die Pandemie unter Kontrolle habe. Die Neuinfektionszahlen waren trotz der vollständigen Lockerung bis in den Oktober hinein nicht stärker angestiegen.
  • 10/25/20219:18:38 AM
    Tiefststand bei Impfungen: Weniger Dosen als an Tag 1 der Impfkampagne gespritzt 
    Die deutsche Impfkampagne erreicht einen neuen Tiefpunkt: Über das Wochenende bricht die tägliche Impfleistung erneut deutlich ein. Am Sonntag werden den offiziellen Daten aus dem RKI-Impfquoten-Monitoring bundesweit nur 12.615 Impfdosen verabreicht - so wenige wie noch nie zuvor seit Beginn der Impfbemühungen in Deutschland. Zum Vergleich: An Tag 1 der Impfkampagne werden 24.343 Impfspritzen eingesetzt. Gestern sind es dagegen nur 4011 Erstimpfungen und 3407 Auffrischungsimpfungen.
  • 10/25/20218:49:42 AM
    Großbritannien: Impfpflicht für medizinisches Personal kommt wohl
    In Großbritannien werden wahrscheinlich alle Mitarbeiter des Gesundheitsdienstes aufgefordert, sich vollständig impfen zu lassen. Obligatorische Impfungen für Ärzte, Pfleger und Krankenschwestern würden Patienten schützen, sagt Gesundheitsminister Sajid Javid dem TV-Sender Sky News. Er tendiere dazu, die Impfungen anzuordnen.
  • 10/25/20217:32:02 AM
    Über 70 Prozent geimpft: Normales Leben in Südkorea kehrt ab November zurück
    Südkoreas Präsident Moon Jae In kündigt für November eine "allmähliche Rückkehr zum normalen Leben" nach der Pandemie an. Während einer Haushaltsrede im Parlament sagt Moon, dass der Schulunterricht in Klassenzimmern wieder vollständig aufgenommen werde und auch Gemeinschaftszentren für Senioren auf Normalbetrieb umstellen würden. Gleichzeitig betont der 68-Jährige, dass einige epidemiologische Maßnahmen auf absehbare Zeit weiterhin in Kraft bleiben werden, darunter die Maskenpflicht. Am Samstag hatten Südkoreas Gesundheitsbehörden verkündet, über 70 Prozent der Bevölkerung von rund 52 Millionen vollständig geimpft zu haben.
  • 10/25/20216:43:24 AM
    Inzidenz bei Kindern: Kyffhäuserkreis könnte diese Woche 1000er Wert überschreiten
    Die Sieben-Tage-Inzidenzen steigen vor allem unter Kindern und jungen Erwachsenen aktuell massiv an. 18 Landkreise oder Kreisfreie Städte in Deutschland weisen für die 0- bis 14-Jährigen bereits eine Inzidenz von mehr als 500 aus. Besonders extrem ist die Lage im Kyffhäuserkreis in Thüringen. Dort liegt der Inzidenzwert bei 928. Setzt sich der Trend der letzten Tage fort, könnte der Kreis in dieser Woche die 1000er Marke überschreiten.
  • 10/25/20216:13:56 AM
    China verhängt Lockdown in Provinz Ejin
    China stemmt sich mit strengen Maßnahmen gegen eine neue Welle von Corona-Infektionen. Behörden ordnen am heutigen Montag den Lockdown des nordchinesischen Landkreises Ejin an, der sich im Grenzgebiet zur Mongolei befindet. Zehntausende Menschen werden aufgefordert, ihre Wohnungen nicht mehr zu verlassen. Aus Ejin stammen rund ein Drittel der etwa 150 Infektionen, die seit der vergangenen Woche in China registriert werden. Die chinesische Regierung verfolgt eine strikte "Null-Covid-Strategie". Wie Staatsmedien berichteten, wurde die aktuelle Welle durch eine Einschleppung des Virus aus dem Ausland ausgelöst. Eine chinesische Reisegruppe, die in mehreren Provinzen unterwegs war, verbreitete das Virus dann im Land. Mittlerweile sind mindestens elf Provinzen von dem Ausbruch betroffen.
  • 10/25/20215:55:30 AM
    Ende der Maskenpflicht in Schulen rückt näher
    Mit dem Schulstart nach den Herbstferien am heutigen Montag rückt in Nordrhein-Westfalen ein Ende der Maskenpflicht im Unterricht näher. Das Düsseldorfer Schulministerium stellt Anfang Oktober in Aussicht, dass auf Sitzplätzen im Klassenraum zu Beginn der zweiten Unterrichtswoche - also ab dem 2. November - kein Mund-Nasen-Schutz mehr vorgeschrieben wird. Diesen müssten Schüler dann nur noch im übrigen Gebäude anlegen. Mit Beginn des Unterrichts an diesem Montag stehen als erstes Corona-Tests an. Wer geimpft ist oder einen maximal 48 Stunden alten sogenannten Bürgertest vorlegen kann, ist ausgenommen. Das gilt für Schülerschaft, Lehrkräfte und weiteres schulisches Personal. Danach folgen drei Corona-Selbsttests pro Woche an weiterführenden Schulen und zwei PCR-Pooltests pro Woche an Grund- und Förderschulen.
  • 10/25/20215:30:29 AM
    Experte: Größte Gefahr steht Ungeimpften noch bevor
    Nach Einschätzung des Greifswalder Bioinformatikers Lars Kaderali steht ungeimpften Menschen die größte Gefahr durch eine Corona-Infektion noch bevor. Ungeimpfte hätten im kommenden Winter ein Infektionsrisiko, "das so hoch sein wird, wie es noch nie in der Pandemie war", so der Leiter der Bioinformatik der Universitätsmedizin Greifswald. Bei Infektionszahlen, die man in Mecklenburg-Vorpommern jetzt schon wieder überschritten habe, sei im vergangenen Jahr schon ein Lockdown diskutiert worden. Das sei wegen des Impfangebotes in diesem Jahr anders. "Im Prinzip läuft es jetzt durch." Das Infektionsgeschehen werde sich vor allem im nicht geimpften Teil der Bevölkerung abspielen. Das zeigen zuletzt auch die Zahlen des Landesamtes für Gesundheit und Soziales (Lagus): Bei den Ungeimpften habe die Sieben-Tage-Inzidenz der Neuinfektionen je 100.000 Einwohner zuletzt bei über 100 und bei den Geimpften bei 20 bis 25 gelegen. Selbst in der Gruppe der über 60-Jährigen mit großem Risiko gebe es immer noch einen substanziellen Anteil Ungeimpfter.
  • 10/25/20214:14:22 AM
    RKI registriert 6573 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 110,1
    Die 7-Tage-Inzidenz in Deutschland hat den Wert von 110 erreicht. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab die Zahl der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner und Woche am Montagmorgen mit 110,1 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 106,3 gelegen, vor einer Woche bei 74,4. Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 6573 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 05.00 Uhr wiedergeben. Vor einer Woche hatte der Wert bei 4056 Ansteckungen gelegen.
  • 10/24/20218:13:31 PM
    Was Sie über die Variante AY.4.2 wissen müssen
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