Die Corona-Krise

CORONAVIRUS-LIVETICKER - Italien prüft Impfpflicht für Lehrer

27. Juli 2021 - 11:30 Uhr

Gibt es in Italien bald eine Impfpflicht für Lehrer?

Die Corona-Zahlen in Deutschland steigen wieder, die Impfpflicht-Debatte flammt auf. Einige Politiker gehen davon aus, dass mit den steigenden Zahlen auch bald wieder mehr Einschränkungen gelten. Strittig ist jedoch, ob sie für alle gelten sollen – der Druck auf Ungeimpfte wächst.

In Italien erwägt die Regierung derweil einem Zeitungsbericht zufolge tatsächlich eine Corona-Impfpflicht. Und zwar für Lehrer und anderes Personal an den Schulen. Mehr dazu im Ticker.

Im Video: Debatte um Impf-Anreize

  • 7/27/20218:52:37 AM
    Bericht: Italien prüft Impfpflicht für Lehrer
    In Italien erwägt die Regierung nach einem Zeitungsbericht eine Corona-Impfpflicht für Lehrer und anderes Personal an den Schulen. Noch in dieser Woche könnte dazu ein Dekret erlassen werden, hieß es am Dienstag in der Zeitung "Corriere della Sera". Zuvor solle es noch ein Treffen mit den Gewerkschaften geben. Gesundheitsminister Roberto Speranza sagte im Fernsehen, es werde geprüft, was das wirksamste Mittel sei, um Präsenzunterricht wieder zu ermöglichen.

    Nach offiziellen Angaben sind 85 Prozent der Lehrer zumindest einmal gegen Covid-19 geimpft. Allerdings gibt es erhebliche Unterschiede zwischen den einzelnen Regionen. Ministerpräsident Mario Draghi betonte in der Vergangenheit immer wieder, wie wichtig normaler Unterricht in den Klassen sei. Derzeit sind in Italien Ferien, noch bis September. Wegen der Pandemie mussten viele Mädchen und Jungen vergangenes Jahr zu Hause via Internet am Unterricht teilnehmen.
  • 7/27/202112:25:00 PM
    Kretschmann sagt Einschränkungen für Ungeimpfte voraus
    Ministerpräsident Winfried Kretschmann hat kurz vor einer Schalte mit den unionsgeführten Ländern zum Kampf gegen die Corona-Pandemie Einschränkungen für Nicht-Geimpfte in Aussicht gestellt. "Die, die sich nicht impfen lassen, müssen damit rechnen, dass der Zugang zu Veranstaltungen, Institutionen, erschwert ist", sagte der Grünen-Politiker. Ungeimpfte müssten außerdem damit rechnen, dass sie sich an den Kosten für Tests beteiligen müssen, sobald allen Bürgern ein Impfangebot gemacht wurde. Vollständig Geimpften werde man hingegen maximale Freiheiten geben, soweit das möglich sei. Allerdings werde man von der Einhaltung der AHA-Regeln nicht abrücken können.
  • 7/27/202112:10:12 PM
    Weltmeister Corentin Tolisso in Isolation - Corona-Alarm beim FC Bayern
  • 7/27/202111:49:50 AM
    Niedersachsen: Clubs müssen ab einer Inzidenz über 10 dicht machen
    Wegen steigender Infektionszahlen müssen die Diskotheken, Clubs und Shisha-Lokale in Niedersachsen künftig bereits ab einer örtlichen Sieben-Tage-Inzidenz über 10 schließen. Wie die Landesregierung mitteilte, tritt eine entsprechende Anpassung der Corona-Verordnung bereits am Mittwoch in Kraft. Für Inzidenzen unter 10 gilt in Diskotheken, Clubs und Shisha-Lokalen die Maskenpflicht künftig auch beim Tanzen, zudem müssen Betreiber ein Hygienekonzept vorlegen und die Besucherzahl auf 50 Prozent der Kapazität begrenzen.

    Die Anpassung sieht auch vor, dass die Landkreise und kreisfreien Städte mehr Handlungsspielraum bei der Ausgestaltung der Corona-Regeln bekommen. Sie können in Zukunft per Allgemeinverfügung einzelne Bereiche - etwa Beherbergung, Gastronomie (außer Discos, Clubs und Shisha-Lokale), Einzelhandel, körpernahe Dienstleistung und Sport - von Verschärfungen ausnehmen, wenn die nachweislich nicht zu einem Anstieg des Infektionsgeschehens beigetragen haben.
  • 7/27/202110:24:31 AM
    Epidemiologe: Pandemie in Großbritannien könnte bis Herbst überwunden sein
    Großbritannien könnte nach Ansicht des Epidemiologen Neil Ferguson vom Imperial College in einigen Wochen die Coronavirus-Pandemie überwunden haben. Er sei zuversichtlich, dass man Ende September oder im Oktober auf den größten Teil des Pandemie-Geschehens zurückblicken könne, sagt er der BBC. Grund sei der Impferfolg. In Großbritannien fallen seit sechs Tagen die täglichen Neuinfektionen. 
  • 7/27/20219:45:00 AM
    Mehr als 70 Prozent der Erwachsenen in Deutschland mindestens einmal geimpft
    Das teilte Bundesgesundheitsminister Jens Spahn auf Twitter mit. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts wurden 61 Prozent der gesamten Bevölkerung mindestens einmal geimpft. Das sind 50,7 Millionen Menschen. Fast die Hälfte der Bevölkerung (49,7 Prozent) ist inzwischen vollständig geimpft. Laut RKI wurden am Montag 313.275 Impfungen verabreicht.

    Unter den Bundesländern lag Bremen dem RKI zufolge nach wie vor an erster Stelle mit einem Anteil von 69,9 Prozent mindestens einmal geimpfter Menschen. Auch bei den vollständig Geimpften belegte Bremen mit 57,5 Prozent den Spitzenplatz. Schlusslicht bei den Erstimpfungen blieb Sachsen (51,7 Prozent), genau wie bei den vollständig Geimpften (45,8 Prozent). 
  • 7/27/20219:30:00 AM
    Während Olympia:  Neuinfektionen in Tokio steigen im Rekordtempo
    Während der Olympischen Spiele ist die Zahl der Neuinfektionen in Tokio auf einen Rekordstand gestiegen. Am Dienstag meldete die Hauptstadt 2.848 Neuinfektionen binnen eines Tages. Damit wurde der vorherige Höchststand vom 7. Januar mit 2.520 Fällen übertroffen. Experten hatten schon vor dem Beginn der Spiele gewarnt, dass die Neuinfektionen binnen eines Tages während des Spektakels auf über 3.000 steigen könnten. Die Lage könnte "kritisch" werden, hieß es. Tokio befindet sich im mittlerweile vierten Corona-Notstand.

    Nicht die Olympia-Teilnehmer seien das Hauptproblem, hatte der Politikprofessor Koichi Nakano von der Sophia University in Tokio kürzlich der Deutschen Presse-Agentur gesagt. Vielmehr sei es der Umstand, dass die Spiele überhaupt stattfinden zu einem Zeitpunkt, da die Bevölkerung über den immer wieder verlängerten Corona-Notstand zunehmend "frustriert" sei. "Die Leute werden ungeduldig und hören nicht mehr auf die Regierung". Das durch Japans Medien geschürte Interesse an den Spielen trage dazu bei, dass viele Bürger ungeachtet der Appelle der Regierung nicht zu Hause blieben, sondern wie bei den Radrennen so nah wie möglich etwas von Olympia mitbekommen wollten. 
  • 7/27/20219:10:00 AM
    70 Prozent der EU-Bürger haben die erste Impfung erhalten
    Es geht voran in Europa: In der EU haben 70 Prozent der Erwachsenen mindestens eine Impfdosis gegen das Coronavirus erhalten, verkündete heute EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen. Mehr dazu im Artikel.
  • 7/27/20216:40:00 AM
    Lockdown in Melbourne endet
    Nach knapp zwei Wochen werden die strikten Corona-Beschränkungen im australischen Bundesstaat Victoria mit der Millionenmetropole Melbourne weitgehend wieder aufgehoben. Der Lockdown ende in der Nacht zum Mittwoch, teilte Regional-Premierminister Daniel Andrews mit. Zugleich appellierte er an die Bevölkerung, "wachsam gegenüber diesem Virus sein, der Delta-Variante, bis so viele Menschen wie möglich geimpft sind".

    Am Mittwoch dürfen Schulen, Restaurants, Fitnessstudios und Geschäfte wieder öffnen. Zudem sind im Freien Treffen von bis zu zehn Menschen erlaubt. Zuhause darf man aber weiterhin keine Gäste empfangen. Auch im Bundesstaat South Australia mit der Großstadt Adelaide ist die Lage wieder unter Kontrolle: Die vor einer Woche verhängten Beschränkungen enden hier ebenfalls am Mittwoch. Sydney bleibt hingegen nach einem guten Monat weiter im Lockdown.

    Bisher ist Australien mit seinen 25 Millionen Einwohnern wegen der extrem strikten Regeln erfolgreich im Kampf gegen die Pandemie. Landesweit wurden rund 33.000 Fälle bestätigt. 918 Menschen sind in Verbindung mit Covid-19 gestorben. Die Grenzen sind schon seit März 2020 weitgehend geschlossen.
  • 7/27/20216:30:00 AM
    Geimpft, genesen, getestet – ist das medizinisch gleichwertig? 
    Geimpft, genesen, getestet – die meisten in Deutschland erfüllen inzwischen zumindest eins der drei G's. Jeder, der eins davon oder sogar mehrere G's erfüllt, hat die gleiche Rechte. Aber sind Geimpfte, Genesene und Getestete medizinisch gesehen überhaupt gleichwertig? Im Podcast "heute wichtig" beantwortet Dr. Christoph Specht diese Frage.
  • 7/27/20216:10:00 AM
    Veranstaltungsbranche fordert Impfpflicht für Besucher und Beschäftigte
    Großveranstaltungen nur noch für Geimpfte und Genesene - das ist laut Verband der Konzert- und Veranstaltungswirtschaft der einzige Weg zurück in die wirtschaftliche Normalität. "Im Bereich der Großveranstaltungen und Konzerte gibt es spätestens ab Ende September, wenn jeder ein Impfangebot bekommen hat, nur diesen Weg", sagt Jens Michow, geschäftsführender Präsident des Bundesverbands der Konzert- und Veranstaltungswirtschaft (BDKV). Auch das Personal und die Künstler müssten für solche Veranstaltungen dann natürlich geimpft sein. Die Alternative - Veranstaltungen weiterhin nur mit Abstandsgeboten, Maskenpflicht und begrenzter Besucherzahl - ist laut Michow wirtschaftlich nicht durchführbar.
  • 7/27/20216:01:07 AM
    Risikogebiet, Hochinzidenzgebiet & Virusvariantengebiet: Was bedeutet welche Einstufung für Urlauber?
    Spanien und die Niederlande sind jetzt Hochinzidenzgebiete. Für Urlauber heißt das: neue Auflagen bei der Rückkehr nach Deutschland. Doch was müssen Reisende genau beachten? Und gibt es Ausnahmen für Genesene und Geimpfte? Was die Einstufung der Länder in Risikogebiet, Hochinzidenzgebiet oder Virusvariantengebiet konkret für Urlauber bedeutet – ein Überblick.
  • 7/27/20215:58:00 AM
    Laumann: Pflege- und Lehrpersonal sollte sich impfen lassen
    Der nordrhein-westfälische Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) erwartet von bestimmten Berufsgruppen, dass sie sich gegen das Coronavirus impfen lassen. Er habe sich mehrfach gegen eine Impfpflicht ausgesprochen, sagte Laumann der "Rheinischen Post": "Ich möchte aber klarstellen, dass für mich die Impfung zur Ethik bestimmter Berufe, etwa dem pflegenden oder dem lehrenden Beruf, dazugehört", betonte der CDU-Politiker. Es sollte selbstverständlich sein, dass jemand, der zum Beispiel andere Menschen pflege, alles dafür tue, seine Patienten vor der Ansteckung mit Covid zu schützen.

    Eugen Brysch, der Vorstand der Deutschen Stiftung Patientenschutz, sagte der "Rheinischen Post", es sei brandgefährlich, öffentlich über eine Impfpflicht zu sinnieren. Skeptiker müssten vielmehr mit Argumenten überzeugt werden. "Niemand kann hierzulande ein Interesse haben, mit der Polizei eine Impfpflicht durchzusetzen", sagte Brysch.
  • 7/27/20215:45:00 AM
    Lauterbach warnt vor Unterricht ohne Einschränkungen
    Der SPD-Politiker Karl Lauterbach hat vor einem Schulstart nach den Sommerferien ohne jegliche Corona-Beschränkungen gewarnt. "Ich habe schon aus den Ländern von der Idee gehört, nach dem Sommer den Unterricht ohne jede Einschränkung auch bei hohen Inzidenzen wieder durchzuführen. Wir hätten bis Ende des Schuljahres eine komplette Durchseuchung aller Schüler", sagte er der "Rheinischen Post". Fahre man die Schutzmaßnahmen in Schulen zu früh herunter, würden sich sehr viele Kinder mit Covid-19 infizieren. Es sei unklar, wie viele von ihnen nach einer Erkrankung mit Long-Covid-Spätfolgen oder gar einem schwächeren Immunsystem zu kämpfen hätten.

    Alternativ könnten Schulen an Wechselunterricht, Masken, Test und Quarantäne für erkrankte Schüler festhalten. "Auch die Impfung von über zwölfjährigen Jugendlichen kann aus meiner Sicht sehr dabei helfen, die Pandemie zu überwinden", sagte Lauterbach.
  • 7/27/20215:28:00 AM
    Justizministerin Lambrecht: Gastronomen können nur für Geimpfte öffnen
    Angesichts des schleppenden Impftempos verweist Bundesjustizministerin Christine Lambrecht auf die Möglichkeit, Restaurants nur für Geimpfte zu öffnen. "Die Vertragsfreiheit ermöglicht privaten Anbietern wie Gastronomen eine weitgehend freie Gestaltung ihrer Angebote", sagt die SPD-Politikerin den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Wer seinen Gästen einen besonderen Schutz anbieten wolle, könne deshalb auch Angebote machen, die sich nur an Geimpfte richten. Eine Impfpflicht schließt Lambrecht weiter aus. Jedoch solle die Allgemeinheit "nicht mehr auf Dauer für Testkosten aufkommen müssen, wenn Menschen ihre Impfangebote nicht wahrnehmen."
  • 7/27/20215:20:00 AM
    Mediziner: Zahl der Intensiv-Patienten in 4. Welle niedriger
    Mediziner rechnen bei einer vierten Corona-Welle mit weniger Patienten auf den Intensivstationen als in der jüngsten Hochphase, sehen aber für Kinder aufgrund der langen Isolation zusätzlich die Gefahr mangelnder Abwehr anderer Krankheiten. "Ich bin mir sicher, dass die Zahlen der Patienten auf den Intensivstationen und in den Krankenhäusern bei einer vierten Welle nicht so hoch sein werden wie bei der dritten Welle. Aber es ist noch nicht vorbei", sagt Stefan Kluge, Vorstandsmitglied der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI), dem Redaktionsnetzwerk. Das Virus sei in seiner Delta-Variante viel ansteckender als noch vor einem Jahr, weshalb auch nicht alle Regeln - wie etwa das Maskentragen in Supermärkten - aufgehoben werden sollten. 

    "Eine zusätzliche Befürchtung ist, dass es zu einem Nachholeffekt anderer Krankheiten kommt. Aus Großbritannien und den Niederlanden gibt es dazu Berichte, dass sich besonders mehr kleine Kinder als in anderen Jahren mit dem RSV, dem respiratorischen Syncytial-Virus, infizieren", sagt die Leiterin der Klinischen Epidemiologie am Braunschweiger Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung, Berit Lange. Kämen dazu noch steigende Corona- und Influenza-Infektionen, könne es hier wieder zu Überlastungen des Gesundheitssystems kommen.
  • 7/27/20215:10:00 AM
    Uniklinik-Direktor: Corona-Tests sollten weiterhin kostenlos bleiben
    Der Direktor des Frankfurter Universitätsklinikums hält nichts von dem Vorschlag, dass Ungeimpfte ab Herbst Corona-Tests selbst zahlen sollen. "Tests kostenpflichtig zu machen, führt zum Gegenteil dessen, was wir wünschen", sagte Professor Jürgen Graf, Ärztlicher Direktor des Universitätsklinikum Frankfurt, der Deutschen Presse-Agentur. Das hatten unter anderem der Präsident der Bundesärztekammer, Klaus Reinhardt, und mehrere Politiker gefordert.

    Gerade in Bevölkerungsgruppen mit niedrigem Einkommen seien die Infektionszahlen in der Regel sehr hoch. Müssten diese Menschen für Tests zahlen, würden in Summe weniger durchgeführt. "Damit würden wir nichts gewinnen, sondern nur verlieren", sagte Graf. Covid-19 zu bekämpfen, sei eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Daher sollte auch die Gesellschaft als Ganzes für die Kosten aufkommen.
  • 7/27/20214:58:36 AM
    Spahn will Testpflicht im Reiseverkehr ausweiten
    Die Bundesregierung bereitet einem Medienbericht zufolge eine erhebliche Verschärfung der Corona-Reiseauflagen vor. Das Gesundheitsministerium will "eine schnellstmögliche Ausweitung der Test-Pflichten bei Einreise", berichten die Zeitungen der Funke Mediengruppe laut Vorabbericht. Bisher müssen Flugpassagiere und Einreisende aus Hochrisikogebieten einen negativen Corona-Test vorlegen – es sei denn, sie sind vollständig geimpft oder genesen. Künftig will Minister Jens Spahn (CDU) einen Test offenbar unabhängig davon verlangen, aus welchen Gebieten und mit welchen Verkehrsmitteln die Reisenden nach Deutschland kommen, heißt es in dem Bericht. "Die Abstimmung in der Regierung dazu läuft", erklärt eine Sprecherin des Ministeriums. Wie die Zeitungen weiter berichten, sträubt sich bisher im Kabinett vor allem Justizministerin Christine Lambrecht (SPD) gegen die Pläne, weil die umfassende Testpflicht unverhältnismäßig sei.
  • 7/27/20214:47:39 AM
    Spanien und die Niederlande sind jetzt Hochinzidenzgebiete
    Spanien und die Niederlande sind seit Mitternacht als Corona-Hochinzidenzgebiete eingestuft. Damit gelten bei der Einreise von dort nach Deutschland zusätzliche Auflagen. Mit der Entscheidung vom Freitag hatte die Bundesregierung auf einen deutlichen Anstieg der Infektionszahlen in beiden Ländern reagiert. Wer aus einem Hochinzidenzgebiet nach Deutschland zurückkehrt und nicht vollständig geimpft oder genesen ist, muss für zehn Tage in Quarantäne, kann diese aber durch einen negativen Test nach fünf Tagen verkürzen. Kurz vor Inkrafttreten der neuen Einstufung Spaniens und der Niederlande hätten nur sehr wenige deutsche Touristen ihren Urlaub auf der spanischen Mittelmeerinsel Mallorca vorzeitig beendet, hieß es dort.

    Die Reisebranche hatte die Entscheidung der Bundesregierung kritisiert. Nach Angaben des Reiseverbandes DRV machten in der vergangenen Woche etwa 200.000 Pauschalreisende aus Deutschland in Spanien Urlaub. Hinzu kommen insgesamt geschätzt etwa 200.000 Individualurlauber aus Deutschland in dem Land.
  • 7/27/20214:41:21 AM
    Sieben weitere Corona-Fälle bei den Olympischen Spielen
    Bei den Olympischen Spielen in Tokio sind zwei weitere Athletinnen oder Athleten positiv auf das Coronavirus getestet worden. Insgesamt seien sieben weitere Neuinfektionen im Umfeld der Sommerspiele festgestellt wurden, teilten die Organisatoren am Dienstag mit. Die Zahl der positiven Tests rund um die Spiele seit Beginn der Erfassung am 1. Juli stieg damit auf 155.

    Die Namen der betroffenen Athletinnen und Athleten, die beide im olympischen Dorf wohnen, ließen die Veranstalter wie gewohnt offen. Einer von ihnen ist ein niederländischer Tennisspieler. Am Montag hatte der Tennis-Weltverband mitgeteilt, dass Doppelspieler Jean-Julien Rojer aus den Niederlanden nach einem positiven Test in Quarantäne sei und nicht mehr am olympischen Tennis-Turnier teilnehmen dürfe. Im deutschen Team hatte es am Eröffnungstag in Radsportler Simon Geschke den ersten Corona-Infizierten gegeben.
  • 7/27/20214:18:32 AM
    RKI meldet 1.545 Corona-Neuinfektionen
    Die Sieben-Tage-Inzidenz steigt seit knapp drei Wochen an. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Dienstagmorgen lag sie bei 14,5 - am Vortag betrug der Wert 14,3, beim Tiefststand vom 6. Juli 4,9. Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 1.545 Corona-Neuinfektionen. Vor einer Woche hatte der Wert für Deutschland bei 1.183 Ansteckungen gelegen. Deutschlandweit wurde den neuen Angaben zufolge binnen 24 Stunden 38 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 34 Tote gewesen.
  • 7/26/20218:33:25 PM
    Impfpflicht für bestimmtes US-Krankenhauspersonal
    Die medizinischen Mitarbeiter der Krankenhäuser für US-Veteranen müssen sich gegen das Coronavirus impfen lassen. Ärzte, Zahnärzte, Krankenschwestern und andere medizinische Angestellte haben nun acht Wochen Zeit, sich impfen zu lassen, wie das Veteranenministerium bekanntgab. Dies sei der beste Weg, um "die Sicherheit der Veteranen zu garantieren", erklärte Minister Denis McDonough. Bei der Anordnung handelt es sich um die erste Impfpflicht einer größeren Bundesbehörde. Präsident Joe Bidens Regierung hat eine allgemeine Impfpflicht ausgeschlossen.

    Die Gesundheitseinrichtungen des Veteranenministeriums beschäftigen nach eigenen Angaben rund 367.000 Menschen und sind für die Versorgung von mehr als neun Millionen Personen zuständig. Es handle sich um den größten zusammenhängenden Gesundheitsanbieter in den USA, heißt es auf der Webseite des Ministeriums weiter.
  • 7/26/20218:00:00 PM
    Impfung wirkt sich positiv auf Covid-Lunge aus
    Eine Impfung gegen das Corona-Virus vermeidet eine Infektion nicht zu 100 Prozent, schützt aber gut vor schweren Krankheitsverläufen und Spätfolgen. Das zeigen auch zwei Röntgenbilder von Lungen – im Vergleich: eine Covid-Lunge eines Geimpften und eine Covid-Lunge eines Ungeimpften.
  • 7/26/20217:36:21 PM
    Olympia-Radprofi leidet körperlich unter der Corona-Quarantäne
    Radprofi Simon Geschke setzt die Corona-Quarantäne bei den Olympischen Spielen in Tokio nicht nur mental, sondern auch physisch zu. "Mir geht es mittlerweile vor allem körperlich nicht so gut, und ich glaube, das liegt eher nicht an Covid-19. Mir tut vor allem der Rücken weh vom vielen im Bett Liegen. Mir fehlt auch Sonnenlicht, mir fehlt Bewegung, mir fehlt frische Luft, wir dürfen hier ja nicht mal die Fenster öffnen", erzählte Geschke in einem Interview der "Süddeutschen Zeitung". Der 35 Jahre alte Routinier war vor dem olympischen Straßenrennen positiv getestet worden und ist seither in Tokio isoliert.
  • 7/26/20217:00:00 PM
    NRW-FDP fordert "Corona-Index statt Inzidenz"
    Die Inzidenzahlen sollen nicht länger der alleinige Indikator zur Beurteilung der Lage der Corona-Pandemie sein. Das fordert Christof Rasche, Vorsitzender der FDP-Fraktion im Düsseldorfer Landtag. Der Politiker aus Ostwestfalen sagte dem "Kölner Stadt-Anzeiger" : "Wir brauchen dringend einen Corona-Index, der neben der Inzidenz auch die Einweisungen in die Krankenhäuser sowie die Belegungen auf den Intensivbetten berücksichtigt. Der Strategie des Bundeskanzleramts fehle "die richtige Balance zwischen gesundheitlichen, sozialen und wirtschaftlichen Risiken. "In dieser Politik folgt eine Angstschleife der nächsten", sagte Rasche. "Diese einseitige Politik muss dringend geändert werden, Corona-Index statt Inzidenz."

    Bis zur Einführung eines Corona-Index müssten in NRW die Inzidenz-Schwellenwerte deutlich erhöht werden. "Die verschiedenen Stufen dürfen erst ab 50, 100 und 200 ziehen", sagte Rasche. Der FDP-Politiker warnte vor dramatischen wirtschaftlichen Folgen eines erneuten Lockdowns. "In Westfalen haben mir Schützenvereine mitgeteilt, dass sie für ihre Veranstaltungen im kommenden Jahr keine Festwirte mehr finden. Mehr als ein Drittel dieser Betriebe sind still und leise verschwunden". Auch die Schausteller benötigten Planungssicherheit für die Zeit nach den Sommerferien.
  • 7/26/20216:15:00 PM
    Nach Lockdown-Pause für Opferfest: Corona-Höchstwert in Bangladesch erreicht
    Nachdem Bangladesch einen strikten Lockdown mehr als eine Woche für das muslimische Opferfest Eid Al-Adha aufgehoben hatte, hat das Land seine höchste Zahl an Corona-Neuinfektionen seit Pandemiebeginn registriert. Mehr als 15.000 Neuinfektionen innerhalb von 24 Stunden wurden in dem mehrheitlich muslimischen 160-Millionen-Einwohner-Land gemeldet. Zudem seien knapp 90 Prozent der Betten in Krankenhäusern belegt, sagte Gesundheitsminister Zahid Maleque. Innerhalb eines Tages wurden zudem 247 Todesfälle im Zusammenhang mit Corona gemeldet.

    Während der zeitweisen Aufhebung des Lockdowns reisten Zehntausende Menschen mit überfüllten Fähren und Bussen aus großen Städten in ihre Dörfer, um dort das Opferfest am vergangenen Mittwoch zu feiern. Inzwischen gilt der strikte Lockdown wieder, und Menschen dürfen nur aus gutem Grund auf die Straße - etwa um Essen oder Medikamente zu kaufen oder um Beerdigungen zu besuchen. In dem Land sind weniger als vier Prozent der Bevölkerung mindestens einmal geimpft.
  • 7/26/20215:45:10 PM
    1200 Disco-Gäste in Herford sollen zum Corona-Test
    Nach einem Corona-Fall in einer Disco in Herford hat der Kreis an alle 1200 Besucher einer Party appelliert, sich auf das Virus testen zu lassen. Es gehe um die Veranstaltung in der Diskothek "X" am vergangenen Freitag, an der auch eine mittlerweile an Covid-19 erkrankte Person von 23.30 Uhr bis in den nächsten Morgen teilgenommen habe. Um ein Ausbreiten des Infektionsgeschehens zu vermeiden, sollten alle Gäste sich möglichst schnell testen lassen, betonte der Kreis. 

    Nicht alle 1200 Besucherinnen und Besucher sollten unter Quarantäne gestellt werden, sondern nur die engen Kontaktpersonen der Erkrankten. Die Party sei zulässig gewesen, stellte der Kreis klar. Im Land und in Herford galt den Angaben zufolge am Tag der Veranstaltung Inzidenzstufe 0 und alle Voraussetzungen für eine Genehmigung einer derart großen Party hatten vorgelegen.
  • 7/26/20215:15:00 PM
    Treffen zur Zukunft von Nahrungsmitteln in Rom: Corona habe zu einer Nahrungsmittelkrise geführt
    Vertreter aus Wissenschaft, Politik und der Zivilgesellschaft haben auf einem digitalen Treffen über die Zukunft des Nahrungsmittelsystems diskutiert. Dabei geht es unter anderem darum, wie mit einem Wandel die Ziele einer nachhaltigen Entwicklung erreicht werden können.

    Die Gesundheitskrise durch Corona habe zu einer Nahrungsmittelkrise geführt, erklärte der Regierungschef des Gastgeberlandes Italien, Mario Draghi. Man müsse nun entschieden handeln, um den Zugang zu genügend Nahrung zu verbessern, sagte der 73-Jährige. Bis zu 811 Millionen Menschen seien 2020 mit Hunger konfrontiert gewesen, sagte Guterres in einer Videobotschaft. Ein Drittel der Treibhausgas-Emissionen ginge auf die Nahrungsmittelsysteme zurück, erklärte er weiter.
  • 7/26/20214:42:01 PM
    SPD will mobile Impfteams an Schulen in NRW
    Der nordrhein-westfälische SPD-Vorsitzende Thomas Kutschaty hat die Landesregierung aufgefordert, mobile Impfteams für die Schulen zu organisieren. Spätestens nach den Sommerferien Mitte August müssten sie bereitstehen, damit auch Kinder ab 12 Jahren zügig geimpft werden könnten, sagte er in Düsseldorf. "Das ist die einzige Chance auf einen sicheren Schulbetrieb." 25 Kinder in einer Klasse oder 50 Kinder in einem Schulbus seien in der Pandemie unverantwortlich.

    Das NRW-Gesundheitsministerium hatte in der vergangenen Woche angekündigt, dass sich nun auch 12- bis 15-Jährige in den Impfzentren den Piks zum Schutz gegen das Coronavirus verabreichen lassen könnten. Voraussetzung: Im Zentrum müssen Kinderärzte die Jugendlichen beziehungsweise ihre Sorgeberechtigten gemäß den Empfehlungen der Ständigen Impfkommission (Stiko) beraten.
  • 7/26/20212:43:45 PM
    Niederlande lockern Reisebeschränkungen
    Die Niederlande kündigen für Dienstag eine Lockerung der Reisebeschränkungen für EU-Staaten an. Die Regeln sollen nicht mehr auf der Inzidenz in den jeweiligen Ländern beruhen. Vielmehr sollen Warnungen davon abhängen, ob eine besorgniserregende Virusvariante getreten ist, die noch nicht in den Niederlanden nachgewiesen wurde. Gleichzeitig werde es im August noch keine Genehmigung für größere Feste geben. Hier sei das Risiko weiter zu groß.
  • 7/26/20211:56:48 PM
    Bund verkündet: Jetzt gibt es Corona-Impfstoff für alle!
    "Das zu Beginn der Impfkampagne ausgegebene Ziel, jeder impfwilligen Person bis Ende des Sommers ein Angebot einer Erstimpfung zu machen, wurde also bereits zu Anfang des Sommers und damit deutlich früher erreicht - und somit übererfüllt", heißt es in einem Bericht, mit dem Ressortchef Jens Spahn (CDU) den Gesundheitsausschuss des Bundestags und seine Länder-Kollegen über den Stand informierte.
  • 7/26/20211:30:00 PM
    Die meisten Urlauber bleiben im Corona-Hochinzidenzland Spanien
    Die meisten deutschen Touristen auf Mallorca lassen sich den Urlaub von der Einstufung Spaniens als Hochinzidenzgebiet offensichtlich ganz und gar nicht vermiesen. Kurz vor Inkrafttreten der Entscheidung der Bundesregierung hätten nur sehr wenige Besucher den Urlaub auf der spanischen Mittelmeerinsel vorzeitig abgebrochen, sagte der Sprecher des Reiseveranstalters Tui, Aage Dünhaupt, der Deutschen Presse-Agentur.

    Auch der Deutsche Reiseverband sprach von einer "relativ entspannten" Lage. Es habe zwar "vermehrt Anfragen von Kundinnen und Kunden" bezüglich der Rückreise gegeben. Aber: "Die meisten Urlaubenden möchten ihren Urlaub zu Ende verbringen und auch bei denen, die den Urlaub geplant haben, gibt es keine Storno-Welle", teilte DRV-Sprecherin Kerstin Heinen der Deutschen Presse-Agentur mit.
  • 7/26/20211:23:55 PM
    Sylt will sich eigenmächtig Corona-Lockerungen widersetzen
    Die Corona-Regeln werden in Schleswig-Holstein gelockert. So muss man für das Betreten von Innenräumen in Restaurants künftig keinen negativen Corona-Test mehr vorweisen. Den Syltern sind diese Lockerungen allerdings ein wenig zu locker. Nun überlegen sie, weiterhin über ihr Hausrecht an Corona-Tests festzuhalten.
  • 7/26/20211:09:21 PM
    Weiterhin keine Chance auf Einreise in die USA für Europäer?
    Die USA werden Insidern zufolge wegen des Coronavirus auch weiterhin Europäern und anderen Ausländern die Einreise in das Land verwehren. "Nach derzeitigem Kenntnisstand mit der Delta-Variante werden die USA an den bestehenden Reisebeschränkungen festhalten", sagte ein Vertreter des US-Präsidialamtes der Nachrichtenagentur Reuters. Derzeit können unter anderem Ausländer, die sich zuletzt in den Schengen-Staaten, Großbritannien oder China aufgehalten haben, nicht in die USA einreisen. Fluglinien und Touristikkonzerne hatten in den vergangenen Monaten massiv für eine Aufhebung der Beschränkungen geworben, die für Europäer schon seit über einem Jahr in Kraft sind. Auch Bundeskanzlerin Angela Merkel hatte sich Mitte Juli bei ihrem USA-Besuch im Gespräch mit US-Präsident Joe Biden für eine Aufhebung für Europäer starkgemacht.

    Vergangenen Freitag hatte die US-Regierung allerdings entschieden, die Einreisebeschränkungen für Reisende aus den Nachbarländern Mexiko und Kanada bis zum 21. August zu verlängern. Dabei hatte Kanada vor kurzem bekanntgegeben, dass vollständig geimpfte Amerikaner ab dem 9. August wieder in das Land einreisen dürfen. In vielen Ländern Europas und in Kanada sind die Impfquoten höher als in den USA.
  • 7/26/202112:58:07 PM
    Griechenland startet Corona-Impfung für Kinder von 12 bis 15 Jahren
    In Griechenland öffnet in den kommenden Tagen eine Online-Plattform, auf der für 12- bis 15-Jährige ein Termin zur Corona-Impfung gebucht werden kann. Das sagte der griechische Gesundheitsminister Vassilis Kikilias dem Fernsehsender Skai.

    Erst vor kurzem hat das Land mit der Impfung von 16- und 17-Jährigen begonnen. In dieser Altersgruppe sind bereits rund 30.000 Termine vergeben worden. Kikilias geht davon aus, dass die Zahl vor allem zum Beginn des neuen Schuljahres im September noch weiter steigen wird. Ein Termin für Minderjährige kann nur vereinbart werden, wenn die Eltern zustimmen.
  • 7/26/202112:32:18 PM
    Immer mehr Landkreise färben sich rot - wie sind die Corona-Zahlen in Ihrer Region?
    Sie ist wieder angestiegen: die bundesweite Corona-Inzidenz – und damit auch die Inzidenz in den jeweiligen Stadt- und Landkreisen in Deutschland. Das zeigt sich auch in unserer interaktiven Karte. Immer mehr Kreise färben sich hier grau, einige sogar schon rot – und überschreiten damit die Grenze von 50. Andere Kreise haben dagegen schon die magische Null erreicht. Wie ist die Lage in Ihrer Region? Das sehen Sie auf unserer interaktiven Karte.
  • 7/26/202112:15:00 PM
    Iran: Delta-Variante führt zu neuem Corona-Höchstwert
    Der Iran hat einen neuen Höchstwert bei den täglichen Neuinfektionen mit dem Coronavirus erreicht. Als Ursache wird von den Gesundheitsbehörden eine zunehmende Verbreitung der Delta-Variante angegeben. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums vom Montag wurden trotz eines Lockdowns binnen eines Tages 31.814 Neuinfektionen registriert. Im selben Zeitraum starben 322 Patienten im Zusammenhang mit dem Virus. Der bisherige Höchstwert lag bei 27.444 Fällen, registriert am letzten Dienstag. Die Gesamtzahl der Infektionen im Iran liegt nun bei über 3,7 Millionen, die der Corona-Toten bei fast 89 000.

    Der Iran ist von der Corona-Pandemie besonders hart betroffen, auch weil die Wirtschaftskrise und US-Sanktionen die Einfuhr von Impfstoffen für das Land erheblich erschwert haben. Die Impfkampagne für die mehr als 83 Millionen Menschen kommt daher auch nur schleppend voran. Bislang wurden ungefähr 13 Prozent der Iraner mit hauptsächlich chinesischen Vakzinen geimpft.
  • 7/26/202111:57:00 AM
    Linken-Fraktionschef gegen Freibier als Impfanreiz
    Linken-Spitzenkandidat Dietmar Bartsch lehnt finanzielle Anreize des Staates zur Steigerung der Impfquote ab. "Gutscheine, Lotterie, Freibier sind der falsche Weg", sagt der Fraktionschef der "Rheinischen Post". "Aufklärung, Werbung und klare, nachvollziehbare und verfassungskonforme Regelungen für Geimpfte und Genesene sind notwendig."
  • 7/26/202111:45:00 AM
    Nena regt sich bei Berlin-Konzert über Corona-Maßnahmen auf
  • 7/26/202111:25:00 AM
    Baerbock hält Einschränkungen für Ungeimpfte für möglich
    Grünen-Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock schließt angesichts steigender Corona-Infektionszahlen Einschränkungen für Ungeimpfte nicht aus. Das Wichtigste sei zunächst, jedem Menschen ein Impfangebot zu machen, sagte sie am Montag beim Wahlkampfauftakt der Brandenburger Grünen für die Bundestagswahl. "Und dann im nächsten Schritt, wenn das geleistet worden ist, darüber zu sprechen, dass in manchen Bereichen eben Leute, die geimpft sind, Dinge tun können und andere nicht", erklärte Baerbock.

    Kanzleramtsminister Helge Braun (CDU) hatte die Diskussion über Einschränkungen für Menschen ohne Corona-Impfung am Sonntag angestoßen. "Das kann auch bedeuten, dass gewisse Angebote wie Restaurant-, Kino- und Stadionbesuche selbst für getestete Ungeimpfte nicht mehr möglich wären, weil das Restrisiko zu hoch ist", sagte Braun der "Bild am Sonntag".
  • 7/26/202111:15:00 AM
    Prof. Timo Ulrichs fordert: Reiserückkehrer besser kontrollieren!
    Trotz Sommer- und Urlaubszeit steigen die Infektionszahlen seit knapp drei Wochen in Deutschland wieder und mit den ersten Urlaubern könnten auch wieder Infektionen einreisen. Um das zu verhindern, fordert beispielsweise der bayrische Ministerpräsident Markus Söder eine Test- und Quarantänepflicht und zwar schon ab 1. August. Ob das aus epidemiologischer Sicht sinnvoll ist, darüber hat RTL-Reporterin Doro Steitz mit Prof. Timo Ulrichs gesprochen. 
  • 7/26/202110:47:44 AM
    Bundesregierung will über zusätzliche Corona-Maßnahmen beraten
    Die Bundesregierung will angesichts rasch steigender Corona-Infektionszahlen über ein stärkeres Gegensteuern beraten. Die aktuelle Lage biete trotz der niedrigen Inzidenzen durchaus Anlass zur Sorge, sagte die stellvertretende Regierungssprecherin Ulrike Demmer am Montag in Berlin. Stand heute seien die Fallzahlen binnen einer Woche um 75 Prozent gestiegen. "Wenn sich diese Entwicklung so fortsetzt, müssen wir zusätzliche Maßnahmen ergreifen." Es gelte alles zu tun, um eine Situation wie im Frühjahr zu vermeiden, sagte sie mit Blick auf die zurückliegende dritte große Corona-Welle.

    Gemeinsam mit den Ländern solle daher in den kommenden Tagen und Wochen überlegt werden, was möglich und zu machen sei, sagte Demmer. Dies solle auch Thema einer Runde mit den Ministerpräsidenten sein. Einen Termin dafür nannte sie noch nicht. Im Fokus stünden Bemühungen für eine höhere Impfquote, der Umgang mit Reiserückkehrern und mögliche konkrete Maßnahmen gegen die steigenden Zahlen.
  • 7/26/20219:30:00 AM
    Fast die Hälfte der Menschen in Deutschland vollständig geimpft
    Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) am Montag (Stand 9.45 Uhr) sind inzwischen 49,4 Prozent der Gesamtbevölkerung voll geimpft. Das sind rund 41,1 Millionen Menschen. 50,6 Millionen - 60,9 Prozent - haben mindestens eine Impfdosis erhalten. Laut RKI wurden am Sonntag 119.376 Impfungen verabreicht.

    Unter den Bundesländern lag Bremen dem RKI zufolge nach wie vor an erster Stelle mit einem Anteil von 69,8 Prozent mindestens einmal geimpfter Menschen. Auch bei den vollständig Geimpften belegte Bremen mit 56,9 Prozent den Spitzenplatz. Schlusslicht bei den Erstimpfungen blieb Sachsen (51,6 Prozent), genau wie bei den vollständig Geimpften (45,6 Prozent).
  • 7/26/20219:20:50 AM
    Dänemark will Kreuzgeimpften dritte Dosis anbieten
    In Dänemark soll Menschen mit einer Kreuzimpfung zweier verschiedener Impfstoffe eine dritte Dosis angeboten werden. Das dänische Gesundheitsministerium teilte dem Rundfunksender DR mit, dass den Kreuzgeimpften das Angebot eines dritten Pikses gemacht werde, nachdem die nationale Impfkampagne abgeschlossen sei. Grund dafür ist laut DR, dass mehrere Länder außerhalb des EU- und Schengenraums eine Impfung mit unterschiedlichen Präparaten bei der Einreise nicht als vollständige Impfung anerkennen. Das kann Reiseprobleme für jene rund 150.000 dänischen Bürger mit sich bringen, die zwei unterschiedliche Impfstoffe bekommen haben. Dänische Medien hatten zuletzt von einer in Dänemark lebenden Thailänderin berichtet, die ihre Eltern nicht in Thailand besuchen kann, weil sie mit der Kreuzimpfung nicht quarantänefrei einreisen kann.

    151.335 Bürger, darunter vor allem Gesundheits- und Pflegepersonal, hatten im nördlichsten deutschen Nachbarland zunächst das Mittel von AstraZeneca erhalten, das dann aber in Dänemark aus Sorge vor Blutgerinnseln aus dem offiziellen Impfprogramm gestrichen worden war. Darauf hatten sie bei der Zweitimpfung entweder das Präparat von Biontech/Pfizer oder das von Moderna erhalten. Sie sollen den Angaben zufolge nun nochmals Biontech/Pfizer oder Moderna bekommen. Die praktische Umsetzung ist noch nicht klar, soll aber zwischen der Gesundheitsverwaltung und den dänischen Regionen abgesprochen werden.
  • 7/26/20218:30:00 AM
    NRW zieht Corona-Bremse wieder an: Diese Regeln gelten jetzt
    Die Corona-Zahlen steigen – daher greifen in Nordrhein-Westfalen wieder schärfere Infektionsschutzmaßnahmen. Die Landesinzidenzstufe rückt dann von 0 auf 1. Was das konkret bedeutet, lesen Sie im Artikel.
  • 7/26/20218:05:00 AM
    Irland öffnet Innengastronomie für Geimpfte
    In Irland dürfen Restaurants und Cafés in Irland seit Montag auch in geschlossenen Räumen wieder Gäste bedienen. Zugelassen sind pro Tisch bis zu sechs Erwachsene, die vollständig geimpft sein müssen, sowie maximal neun Minderjährige als Begleitung. Kurzfristig änderten die Behörden die Regeln für die Kontaktnachverfolgung: Aus jeder Gruppe muss nur eine Person ihre persönlichen Daten angeben.

    Erwartet wird, dass mehr als 3.000 Pubs öffnen, die die bisher geltenden Abstandsregeln nicht erfüllen konnten oder wollten. Viele Kneipen hatten deshalb seit Beginn der Pandemie geschlossen. Bisher haben in dem EU-Staat knapp 2,4 Millionen Menschen - fast die Hälfte der Bevölkerung - zwei Impfungen gegen das Coronavirus erhalten.
  • 7/26/20217:50:14 AM
    Corona-Experte Fauci besorgt: USA bewegen sich in falsche Richtung
    Der US-Gesundheitsexperte Anthony Fauci hat sich besorgt über das Tempo der Impfungen und steigende Infektionszahlen in den Vereinigten Staaten gezeigt. "Wir bewegen uns in die falsche Richtung", sagte er am Sonntag (Ortszeit) im Fernsehsender CNN. Der Berater von US-Präsident Joe Biden warnte vor einer "Pandemie der Ungeimpften". "Daher flehen wir die Menschen praktisch an, rauszugehen und sich impfen zu lassen."

    Bislang haben in den USA nach Daten der Gesundheitsbehörde CDC knapp 57 Prozent der Bevölkerung mindestens eine Impfung erhalten. Etwa 49 Prozent sind vollständig geimpft. Die Zahl der Neuinfektionen steigt seit einigen Wochen in allen US-Bundesstaaten wieder an - verantwortlich dafür ist die Delta-Variante. Besonders angespannt ist die Lage in Staaten mit geringer Impfquote. Am Sonntag meldeten die Behörden insgesamt 15.711 neue Fälle, wie aus Daten der Johns-Hopkins-Universität von Montag hervorgeht. Das sind etwa 3.600 mehr als eine Woche zuvor. Die Zahl der Toten mit einer bestätigten Infektion sank von 138 auf 56.
  • 7/26/20217:15:40 AM
    Dobrindt fordert von Stiko Impfempfehlung für Jugendliche
    CSU-Landesgruppenchef Alexander Dobrindt fordert die Ständige Impfkommission (Stiko) auf, ihre Empfehlungen für das Impfung von über 12-Jährigen zu überprüfen. "Wir brauchen zügig eine Zulassung der Impfstoffe für unter 12-Jährige und eine erneute Überprüfung der Empfehlungen der Stiko", sagt er mit Blick darauf, dass die Stiko die Impfung der über 12-Jährigen bisher nur in Ausnahmefällen empfiehlt. Mittelfristig sollten Ungeimpfte Tests wieder selbst bezahlen müssen, fügt der CSU-Politiker hinzu. "Diese Normalität für Geimpfte muss auch dann möglich sein, wenn es für Nicht-Geimpfte Einschränkungen bedarf."
  • 7/26/20216:56:09 AM
    Mega-Krach: Hamburger Alster platzt während Corona-Pandemie aus allen Nähten
    Lange Zeit waren etliche Freizeitaktivitäten wegen der Corona-Pandemie untersagt. Als Alternative haben viele das Wasser für sich entdeckt. Doch nun scheint besonders die Hamburger Alster aus allen Nähten zu platzen. Naturschutz und Sicherheit sorgen für ordentlich Zunder. Alle Details lesen Sie im Artikel.
  • 7/26/20216:33:21 AM
    Positiver Corona-Test bei niederländischem Tennisprofi Rojer
    Aufgrund eines positiven Corona-Tests muss der niederländische Doppelspieler Jean-Julien Rojer in Quarantäne und darf nicht mehr am olympischen Tennis-Turnier in Tokio teilnehmen. Auch Rojers Doppelpartner Wesley Koolhof muss seine Ambitionen für die Olympischen Spiele damit aufgeben. Die Neuseeländer Marcus Daniell und Michael Venus wären die nächsten Gegner des niederländischen Duos gewesen und stehen nun kampflos im Viertelfinale, wie der Tennis-Weltverband am Montag mitteilte.

    Rojer und Koolhof waren an Position acht gesetzt und hatten ihre Auftaktpartie gewonnen. Die Organisatoren der Olympischen Spiele hatten zuvor mitgeteilt, dass drei weitere Athleten positiv auf das Coronavirus getestet worden sind. Welche Athleten betroffen sind, teilten die Veranstalter nicht mit. Insgesamt gab es 16 weitere Neuinfektionen im Umfeld der Sommerspiele. Damit stieg die Zahl der positiven Tests bei den Spielen seit Beginn der Erfassung am 1. Juli auf 148.

    Im Team der Niederlande hatte es zuvor schon weitere Corona-Fälle gegeben. Ruderer Finn Florijn, ein Mitarbeiter des Ruderteams, Taekwondo-Athletin Reshmie Oogink und die Skateboarderin Candy Jacobs waren positiv getestet worden.
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