Die Corona-Krise

CORONAVIRUS-LIVETICKER - Inzidenz sinkt, Sterbefälle steigen: 399 Tote an nur einem Tag

Schüler beim Corona-Schnelltest. Foto: Sebastian Gollnow/dpa/Illustration
Schüler beim Corona-Schnelltest. Foto: Sebastian Gollnow/dpa/Illustration
© deutsche presse agentur

07. Dezember 2021 - 7:34 Uhr

Hier erfahren Sie die aktuellen Entwicklungen

  • 12/7/20216:20:04 AM
    Inzidenz sinkt
    Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz ist leicht gefallen. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Dienstagmorgen mit 432,2 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 441,9, gelegen, vor einer Woche bei 452,2 (Vormonat: 191,5). Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 36.059 Corona-Neuinfektionen. Vor genau einer Woche waren es 45.753 Ansteckungen.

    Bei der Bewertung des Infektionsgeschehens ist zu bedenken, dass Experten derzeit von einer merklichen Untererfassung ausgehen. Gesundheitsämter und Kliniken kommen demnach mit der Meldung von Fällen zumindest in einzelnen Regionen nicht mehr hinterher.

    Deutschlandweit wurden den neuen Angaben zufolge binnen 24 Stunden 399 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 388 Todesfälle. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 6.222.020 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

    Die Zahl der in Kliniken aufgenommenen Corona-Patienten je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen gab das RKI am Montag mit 5,32 an (Freitag: 5,52). Die Zahl der Genesenen gab das RKI am Dienstag mit 5.170.400 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 103.520.
  • 12/6/20219:59:00 PM
    Verdacht auf Omikron-Variante in Schleswig-Holstein

    Auch in Schleswig-Holstein gibt es nun den konkreten Verdacht auf Infektionen mit der neuen Coronavirus-Variante Omikron. Dieser Verdacht bestehe in Flensburg bei 2 von 12 neuen Corona-Fällen, teilte die Stadt mit. Hinzu komme eine dritte Person, die im benachbarten Kreis Schleswig-Flensburg gemeldet sei und sich derzeit zusammen mit den beiden anderen Personen in Flensburg aufhalte. Es handle sich um Reiserückkehrer aus Namibia. Sie seien ebenso in Quarantäne wie zwei Kontaktpersonen. 
  • 12/6/20219:39:00 PM
    NRW-Ärzte stellen Impf-Rekord auf 

    Die Hausärzte und Fachärzte in Nordrhein-Westfalen haben binnen einer Woche nach Angaben ihrer Vereinigungen in ihren Praxen mit mehr als einer Million Dosen so viel Corona-Impfstoff verabreicht wie noch nie in der Pandemie.  
  • 12/6/20219:04:36 PM
    Wieder Proteste in Sachsen


  • 12/6/20219:02:19 PM
    Frankreich schließt für vier Wochen alle Discos

    Im Kampf gegen die in Frankreich grassierende fünfte Corona-Welle hat die Regierung die Schließung der Diskotheken angeordnet. Die Maßnahme solle von Freitag an vier Wochen lang gelten, sagte Premierminister Jean Castex. 

    Betroffen sind laut Wirtschaftsministerium 1200 Discos. Sie sollen vom Staat Unterstützung erhalten.  Castex kündigte weitere Schutzmaßnahmen an, die aber weit weniger streng ausfielen als zu früheren Zeitpunkten der Pandemie - trotz einer Sieben-Tage-Inzidenz im Land von über 400. "Es ist nicht die Zeit für Besucherobergrenzen, Ausgangssperren oder Lockdown. Das wäre unverhältnismäßig", sagte der Premierminister.  

    An Grundschulen soll den Beschlüssen zufolge die Maskenpflicht ausgeweitet werden. Unternehmen sind aufgerufen, ihren Mitarbeitern das Arbeiten im Homeoffice zu ermöglichen. Auf Zusammenkünfte, bei denen keine Maske getragen wird, sollten die Franzosen verzichten 
  • 12/6/20218:39:00 PM
    US-Behörde warnt vor Reisen nach Frankreich und Portugal

    Die US-Seuchenbehörde CDC warnt vor Reisen nach Frankreich, Portugal, Tansania und Jordanien. Grund sei die epidemische Lage, heißt es in einer Erklärung.
  • 12/6/20217:49:23 PM
    Bericht: Omikron-Fall bei Schulkind in Düsseldorf
    In Düsseldorf soll sich ein Grundschulkind mit der Omikron-Variante des Corona-Virus infiziert haben. Das berichtet der WDR unter Berufung auf eigene Informationen. Eine Stellungnahme der Stadt liege nicht vor.
    Dem Bericht zufolge sei das Kind in der vergangenen Woche nicht mit anderen Kindern in einem Klassenzimmer gewesen. Wegen einer hohen Zahl von Corona-Fällen – 28 im Monat November – hätte die Schulleitung in der vergangenen Woche alle Kinder nach Hause geschickt, es hätte nur Distanzunterricht stattgefunden. 
  • 12/6/20217:32:25 PM
    Spanien: 68 Mitarbeiter von Intensivstation positiv getestet

    In Spanien sind 68 Mitarbeiter einer Intensivstation nach einer Weihnachtsfeier positiv getestet worden. Pflegepersonal und Ärzte des Universitäts-Regionalkrankenhauses in Malaga hätten am 1. Dezember an der Party mit insgesamt 173 Personen teilgenommen, teilt die Regionalregierung von Andalusien mit. 

    Alle Erkrankten waren den Angaben zufolge vor der Feier getestet oder drei Mal geimpft. Möglicherweise sei die Ansteckung auch bei einem großen Essen für die Krankenhausmitarbeiter erfolgt. Die Infizierten weisen den Angaben zufolge leichte Symptome auf.
  • 12/6/20216:43:08 PM
    Polizistin soll Impfausweise gefälscht haben 

    Eine Polizistin aus dem Saarland steht im Verdacht, Impfausweise gefälscht und zusammen mit ihrem Lebensgefährten verkauft zu haben. Die Wohnung und die Diensträume der in Neunkirchen beschäftigt gewesenen 32-jährigen Beamtin seien durchsucht worden, teilte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Saarbrücken mit. 
    Es seien Blanko-Impfpässe, ein gefälschter Impfpass sowie elektronische Geräte sichergestellt worden. Gefälschte Pässe soll das Paar zu einem Einzelpreis von 100 Euro verkauft haben. Nach Angaben der Polizei würden beamten- und disziplinarrechtliche Schritte geprüft. Die 32-Jährige sei seit Freitag nicht mehr im Dienst. 
    • 12/6/20214:51:00 PM
      EU hat mehr als 350 Millionen Impfdosen gespendet 

      Die EU-Staaten haben bislang mehr als 350 Millionen Dosen Corona-Impfstoff an anderer Länder gespendet. Der Staatenbund sei damit der größte Spender weltweit, sagte EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen. Ein Großteil - rund 300 Millionen Dosen - sei an die UN-Initiative Covax gegangen. Covax verteile sie nun an Länder mit niedrigen und mittleren Einkommen. Zusammen mit der UN-Initiative, den Herstellern, den Spendern und den Empfängern arbeite man daran, das Tempo der Lieferungen zu erhöhen.  

      Von der Leyen forderte zudem mehr Anstrengungen. Bislang seien 44 Prozent der Weltbevölkerung geimpft. Die Unterstützung für Afrika wolle man noch ausbauen, weil die Impfquote dort geringer sei als in anderen Teilen der Welt. Die deutsche Politikerin bekräftigte das Ziel, dass bis Mitte kommenden Jahres 70 Prozent der Weltbevölkerung geimpft sein sollen. 
    • 12/6/20214:19:00 PM
      150 Firmen werben gemeinsam für Impfung 

      Mehr als 150 Unternehmen und Marken in Deutschland wollen ab Dienstag gemeinsam für die Corona-Impfung werben. Mit dabei sind nach Angaben der Berliner Werbeagentur Antoni, die sich die Kampagne ausgedacht hat, unter anderem BMW, Mercedes-Benz, Edeka, Lidl, die Sparkasse und die Volksbanken ebenso wie Burger King und McDonald's.

      Überschrift der Kampagne ist das auch von der Bundesregierung genutzte #ZusammenGegenCorona, die Unternehmen sollen unter diesem Hashtag auf ihren Social-Media-Kanälen aber jeweils mit eigenen Slogans für die Impfung werben. Teilweise handelt es sich dabei um Abwandlungen bekannter Werbeslogans der jeweiligen Marken, die so jeweils in einen Aufruf zum Impfen verwandelt werden. Der designierte Bundeskanzler Olaf Scholz bezeichnete die Kampagne laut Mitteilung als "ein herausragendes Zeichen gesellschaftlicher Verantwortung und Eigeninitiative".
    • 12/6/20213:59:00 PM
      Grüne - Lauterbach ein "sehr kompetenter Gesundheitsminister"
      "Ich glaube, wir bekommen einen sehr kompetenten Gesundheitsminister, der sich nicht scheut, die Wahrheit auszusprechen", sagt die noch geschäftsführend amtierende Grünen-Co-Fraktionschefin Katrin Göring-Eckardt. Mit Karl Lauterbach von der SPD als Gesundheitsminister werde es eine gute Zusammenarbeit geben.
    • 12/6/20213:31:00 PM
      EU erwägt Lockerung der Reisebeschränkungen für südliches Afrika
      Die EU-Gesundheitsminister beraten einem Bericht der Nachrichtenagentur Bloomberg zufolge über die mögliche Lockerung der Beschränkungen für Einreisen aus dem südlichen Afrika. Die Minister wollen unter anderem über die Einführung einer PCR-Testpflicht für geimpfte Drittstaatsangehörige aus dieser Region diskutieren, heißt es in dem Bericht unter Berufung auf einen mit der Angelegenheit vertrauten Diplomaten. Damit könnten einige Reiseverbote innerhalb einer Woche gelockert oder aufgehoben werden.
    • 12/6/20213:17:43 PM
      Clubbetreiber klagt am OVG gegen Schließung wegen Corona
      Nach der Verschärfung der Corona-Regeln durch das Land sind beim nordrhein-westfälischen Oberverwaltungsgericht (OVG) die ersten Klagen eingegangen. Ein Clubbetreiber aus Düsseldorf will per am Montag eingegangenem Eilverfahren klären lassen, ob die generelle Untersagung des Betriebs von Clubs und Bars rechtens ist, sagte eine OVG-Sprecherin der Deutschen Presse-Agentur auf Nachfrage. Bund und Länder hatten sich darauf geeinigt, dass Clubs erst ab einer Sieben-Tage-Inzidenz von 350 schließen müssen. Nordrhein-Westfalen dagegen untersagt derzeit die Öffnung pauschal.
    • 12/6/20213:01:00 PM
      EU-Arzneimittelbehörde genehmigt Roche-Arthritismittel bei schwerem Covid-19
      Die Europäische Arzneimittelbehörde EMA gibt grünes Licht für den Einsatz des Roche-Medikaments RoActemra zur Behandlung von schweren Covid-19-Erkrankungen bei Erwachsenen. Das Mittel kann demnach bei Patienten eingesetzt werden, die unter anderem zusätzlichen Sauerstoff oder Beatmung benötigen. Das Roche-Medikament ist in der EU bereits für die Behandlung von Entzündungskrankheiten wie rheumatoide Arthritis zugelassen. In einer Studie hatte der Wirkstoff das Sterberisiko bei schweren Covid-Erkrankungen gesenkt, die Genesungszeit verkürzt und den Bedarf an Beatmungsgeräten verringert.
    • 12/6/20212:30:00 PM
      Rechtzeitige Behandlung von Schlaganfall-Patienten gefährdet
      Die Deutsche Schlaganfall-Gesellschaft (DSG) warnt wegen der angespannten Corona-Situationen in den Krankenhäusern vor massiv eingeschränkten Behandlungsmöglichkeiten. Selbst schwer erkrankte Schlaganfall-Patienten könnten deswegen manchmal nicht adäquat behandelt werden, teilt die DSG mit. Teilweise würden sogar Betten auf Spezialstationen für Schlaganfälle für die Behandlung von Covid-19-Patienten zur Verfügung gestellt. Notwendige Schlaganfall-Therapien könnten manchmal nicht schnell genug durchgeführt werden. Bei einem akuten Schlaganfall zähle aber jede Minute, denn je eher ein Schlaganfall-Patient behandelt werde, desto besser seien seine Überlebens- und Genesungschancen.
    • 12/6/20212:19:00 PM
      Mann bewirft Mitarbeiterin in Testzentrum mit Drucker
      Ein Mann hat in einem Corona-Testzentrum eine Mitarbeiterin beschimpft und mit einem Drucker beworfen. Er habe sich am Sonntagnachmittag in dem Testzentrum in Duisburg vorgedrängelt, teilte die Polizei am Montag mit. Die 20 Jahre alte Mitarbeiterin habe ihn gebeten, sich hinten anzustellen. Daraufhin habe er sie beleidigt, den Drucker auf ihren Oberschenkel geworfen und sei anschließend geflohen. Die Mitarbeiterin blieb laut Mitteilung unverletzt. Die Polizei sucht nun nach Zeugen.
    • 12/6/20212:11:00 PM
      Lockdown in Slowakei soll verlängert werden
      In der Slowakei soll der Lockdown zur Eindämmung des Coronavirus um eine Woche bis zum 16. Dezember verlängert werden. Das Gesundheitsministerium kündigt an, dass Kabinett um Zustimmung zu den Plänen zu bitten. Angesichts stark steigender Infektionszahlen war am 25. November ein zunächst für zwei Wochen geplanter Lockdown verhängt worden. Die Lage sollte nach zehn Tagen überprüft werden.
    • 12/6/20211:48:00 PM
      Baerbock: Corona-Pandemie allerwichtigste Aufgabe
      Die Eindämmung der Corona-Pandemie ist nach Worten der designierten Außenministerin Annalena Baerbock die "prioritäre und allerallerwichtigste Aufgabe der Bundesregierung" in den nächsten Wochen und Monaten. Es gelte: "Impfen, impfen, impfen, was das Zeug hält." Die Lage sei hochdramatisch.
    • 12/6/20211:21:00 PM
      Neuer Bundeskanzler Österreichs will auf Ungeimpfte zugehen
      Österreichs neuer Kanzler Karl Nehammer hat einen Strategiewechsel im Umgang mit Ungeimpften und Impf-Skeptikern angedeutet. Bei der Bekämpfung der Corona-Welle seien künftig Dialogbereitschaft und Respekt voreinander nötig, sagte Nehammer am Montag kurz nach seiner Vereidigung als neuer Regierungschef. Es sei aus seiner Sicht dringend geboten, auf die Menschen zuzugehen, ihnen zuzuhören, ihre Sorgen und Ängste ernst zu nehmen und gleichzeitig auch Lösungen zu finden. "Die Spaltung schadet uns allen." Erst am Wochenende hatten wieder rund 40.000 Menschen in Wien gegen den Lockdown und die für Februar angekündigte Impfpflicht protestiert.
    • 12/6/20211:20:00 PM
      Bundestag soll Freitag Änderungen am Infektionsschutzgesetz beschließen
      Der Bundestag soll nach Angaben der Grünen am Freitag neuerliche Änderungen im Infektionsschutzgesetz beschließen. "Das ist notwendig", sagt die noch geschäftsführend amtierende Grünen-Co-Fraktionschefin Katrin Göring-Eckardt mit Blick auf weiterhin sehr hohe Corona-Infektionszahlen. Es werde diese Woche ein schnelles, aber auch gründliches Verfahren geben. Die Änderungen erweitern den Kreis der Menschen, die in Deutschland impfen dürfen. Außerdem werden Schließungen der Gastronomie wieder möglich. Auch eine Impfpflicht für bestimmte Einrichtungen ist geplant, etwa Pflege- und Altenheime.
    • 12/6/202112:45:00 PM
      Union will längere Übergangsfrist für Corona-Maßnahmen
      Unions-Fraktionsvize Thorsten Frei fordert Nachbesserungen beim Entwurf der Ampel-Fraktionen zum Infektionsschutzgesetz. "Nach wie vor gilt, dass die Übergangsfrist für die Länderregelungen mit Mitte Februar zu knapp bemessen ist", sagt der CDU-Politiker der Nachrichtenagentur Reuters. Frei fordert erneut die Wiedereinführung der epidemischen Lage von nationaler Tragweite, die Ländern den vollen Instrumentenkasten an Corona-Maßnahmen eröffnen würde. "Die zögerliche Haltung der Ampel verunsichert die Bevölkerung", sagt er.
    • 12/6/202112:24:00 PM
      Spahn will Lauterbach mit zu EU-Gesundheitsministern nehmen
      Der scheidende Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat seinem designierten Nachfolger Karl Lauterbach (SPD) eine Teilnahme an der heutigen Gesundheitsminister-Konferenz mit den Ländern angeboten. Spahns Sprecher betont zudem, dass es auch das Angebot an Lauterbach gebe, am Dienstag mit zum Treffen der EU-Gesundheitsminister zu fliegen.
    • 12/6/202111:59:00 AM
      Grönland verschärft Corona-Regeln
      Grönland hat im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus landesweite Regelungen für öffentlich zugängliche Einrichtungen wie Gast- und Kulturstätten eingeführt. Seit Montag und bis vorläufig zum 6. März 2022 darf man viele Einrichtungen auf der größten Insel der Erde nur noch dann besuchen, wenn man eine vollständige Corona-Impfung oder einen höchstens 48 Stunden alten negativen Test vorlegen kann. Wie die grönländische Regierung am Sonntagabend (Ortszeit) mitteilte, gilt dies beispielsweise für Restaurants, Cafés, Kinos und Museen, aber auch für Schwimmbäder, Fitnessstudios und den Besuch beim Friseur. 
    • 12/6/202111:45:00 AM
      Erste Omikron-Fälle in Russland
      Russland meldet Agenturberichten zufolge erste Omikron-Fälle. Bei zwei Reiserückkehrern aus Südafrika sei die neue Variante des Coronavirus festgestellt worden, berichtet etwa RIA unter Berufung auf die Gesundheitsbehörde. Vergangene Woche hatte Präsident Wladimir Putin angeordnet, einen Maßnahmenplan wegen der neuen Variante auszuarbeiten. 
    • 12/6/202111:24:14 AM
      FDP lehnt 2G-Regel im Einzelhandel ab
      Die von Bund und Ländern geplante 2G-Regel für Geschäfte stößt bei der FDP im niedersächsischen Landtag auf Ablehnung. "Wir sehen beim Einzelhandel in Niedersachsen kein erhöhtes Infektionsgeschehen", sagte Fraktionschef Stefan Birkner am Montag in Hannover. Mit FFP2-Masken sei das Einkaufen sicher, die bisherigen Corona-Regeln hätten sich bewährt. Der Ausschluss von Ungeimpften selbst mit Test entspreche vielleicht den Bedürfnissen in Sachsen und Bayern, müsse aber nicht in Niedersachsen gelten. "Da geht es gar nicht mehr um Infektionsschutz, sondern nur noch darum, den Leuten das Leben unbequem zu machen", kritisierte Birkner. 
    • 12/6/202111:08:31 AM
      Lauterbach bedankt sich per Twitter
      Karl Lauterbach bedankt sich bei allen, "die mich als #Gesundheitsminister hier auf Twitter unterstützt haben". Der SPD-Politiker schreibt auf dem Kurznachrichtendienst weiter: "Lob und auch Kritik, wenn sachlich und begründet, bedeuten mir viel." Er freue sich, wenn seine Arbeit weiter begleitet werde.
    • 12/6/202111:01:00 AM
      Corona-Schutzimpfungen in Arztpraxen nehmen deutlich zu
       Deutlich mehr Menschen haben sich in den vergangenen Wochen in niedersächsischen Arztpraxen gegen das Coronavirus impfen lassen. In der vergangenen Woche waren es 393.000 Menschen, sagte Detlef Haffke, Sprecher der Kassenärztlichen Vereinigung Niedersachsen (KVN), der Deutschen Presse-Agentur am Montag. Mit 330.000 waren ein Großteil Auffrischungsimpfungen. In der Woche zuvor waren es den Angaben zufolge insgesamt rund 290.000 Corona-Schutzimpfungen in Arztpraxen, die Woche davor rund 180.000. Neben Arztpraxen impfen etwa auch mobile Teams in Niedersachsen.

      Arztpraxen bekämen verstärkt Anfragen von Menschen, die eine Auffrischungsimpfung wollten, auch vor dem Hintergrund der veränderten 2G-plus-Regel. Arztpraxen achten laut Haffke verstärkt darauf, dass die Auffrischungsimpfung fünf oder sechs Monaten nach der zurückliegenden Impfung verabreicht wird. 
    • 12/6/202110:32:00 AM
      Umfrage: Menschen wollen weniger Geld ausgeben
      Je stärker sich das Corona-Virus ausbreitet, desto sparsamer werden die Menschen - diesen Schluss legt eine monatliche Umfrage für den Handelsverband Deutschland nahe. Demnach ist die Bereitschaft, Geld auszugeben, im Dezember wieder deutlich zurückgegangen. Wie in den vorherigen Pandemiewellen liegt die sogenannte Anschaffungsneigung für die nächsten drei Monate deutlich unter den Werten der Zeit vor Ausbruch der Seuche. "Die Bereitschaft Geld auszugeben geht stark zurück, was in den nächsten Wochen Einfluss auf das Weihnachtsgeschäft im Handel nehmen könnte", teilte der Verband am Montag mit.
    • 12/6/20219:59:00 AM
      Fast 14 Millionen Menschen mit Corona-"Booster"
      Bei den Corona-Impfungen haben inzwischen 13,9 Millionen Geimpfte eine zusätzliche Auffrischungsdosis bekommen. Das entspricht 16,7 Prozent der Bevölkerung, wie aus Daten des Bundesgesundheitsministeriums von Montag hervorgeht. Insgesamt wurden am Wochenende rund 942.000 Impfungen vorgenommen, 738.000 am Samstag und 204.000 am Sonntag.
      Den vollständigen Grundschutz mit der meist nötigen zweiten Spritze haben demnach nun mindestens 57,4 Millionen Menschen oder 69,0 Prozent der Bevölkerung. Mindestens eine erste Impfung haben 59,9 Millionen Menschen oder 72,0 Prozent aller Einwohner erhalten.
      Bund und Länder haben das Ziel von bis zu 30 Millionen Erst-, Zweit- und Booster-Impfungen bis Jahresende ausgegeben - ausgehend vom Stand der Impfungen bei der vorangegangenen Bund-Länder-Runde am 18.
    • 12/6/20219:32:20 AM
      Impfstoff-Entwicklerin: Künftige Pandemien können mehr Todesopfer fordern
      Künftige Pandemien können nach Meinung einer Wissenschaftlerin mehr Todesopfer fordern als die Corona-Pandemie. "Es wird nicht das letzte Mal sein, dass ein Virus unser Leben und unsere Lebensgrundlagen bedroht", sagt die Mitentwicklerin des AstraZeneca-Impfstoffes, Sarah Gilbert, laut BBC bei einer Veranstaltung. "Die Wahrheit ist, das nächste Virus könnte schlimmer sein. Es könnte ansteckender oder tödlicher sein oder beides." Es sei daher wichtig, die während der Corona-Pandemie gewonnen Erkenntnisse richtig einzusetzen. Man dürfe nicht zulassen, dass nach den wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Verlusten Vorbereitungen für die nächste Pandemie vernachlässigt würden. "Unsere Fortschritte und gewonnenen Erkenntnisse dürfen nicht verloren gehen."
    • 12/6/20218:31:00 AM
      Erster Fall der Omikron-Variante in Thailand nachgewiesen
      In Thailand ist der erste Fall der Omikron-Variante nachgewiesen worden. Bei der infizierten Person handele es sich um einen amerikanischen Staatsbürger, der vor knapp einer Woche aus Spanien in das südostasiatische Urlaubsland eingereist sei, teilte das Gesundheitsministerium in Bangkok am Montag mit. Zwei Tests am 30. November und am 3. Dezember hätten ergeben, dass es sich mit 99-prozentiger Sicherheit um die Omikron-Virusvariante handele, so die Behörden.
    • 12/6/20217:59:00 AM
      2G plus: Lieferdienste rechnen mit mehr Umsatz
      Lieferdienste in Niedersachsen rechnen angesichts der 2G-plus-Regelung mit mehr Umsatz. Das teilte die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) in Hamburg mit. Weil nur noch Geimpfte oder Genesene - in den meisten Fällen zusätzlich mit einem negativen Test - in die Gastronomie Zutritt haben, geht die NGG davon aus, dass Kunden verstärkt auf Lieferdienste ausweichen werden. "Wir erwarten schon, dass das Liefergeschäft jetzt massiv anziehen wird", sagte Christoph Schink, Referatsleiter des NGG-Gastgewerbes.

      Nach der aktuellen Corona-Verordnung gelte die 2G-plus-Regelung zwar nicht für Lieferanten, "jetzt ist aber die Frage, wie reagieren die Restaurants in der Praxis", so Schink. Die Fahrer hätten große Sorge, dass sie trotzdem vor den Türen auf das Essen warten müssen. "Das kann schon sehr frisch werden", sagte Schink. Er fordert praktische Lösungen. Kunden sind von der 2G-plus-Regelung zwar nicht betroffen, aber die NGG rät dazu, eine Maske bei der Übergabe des Essens zu tragen.
    • 12/6/20217:33:27 AM
      Söder rechtfertigt Corona-Maßnahmen
      Bayerns Ministerpräsident Markus Söder verteidigt die verschärften Maßnahmen im Kampf gegen Corona. Es sei in der vergangenen Woche gelungen, die Inzidenz in Bayern zu senken, sagt der CSU-Politiker in der ARD-Sendung "Anne Will". Geholfen hätten vor allem Kontaktreduktionen wie das Schließen von Bars, Discos und Weihnachtsmärkten sowie Geisterspiele beim Sport. Söder räumt aber mit Blick auf die Eingriffe ein: "Kontaktbeschränkungen sind das Schwerste." Der FDP-Innenpolitiker Konstantin Kuhle erklärt, die aktuellen Kontaktbeschränkungen dürften ausreichen. Sollte sich dies ändern, müsse man nachbessern. Zum jetzigen Zeitpunkt werde es mit der Ampelkoalition aber keinen absoluten Lockdown geben. Man werde versuchen, dies mit allen Mitteln zu vermeiden.
    • 12/6/20217:22:00 AM
      Krankenhauspatienten sollen nicht mehr einsam sterben
      Ärzte und Patientenschützer in Niedersachsen wollen verhindern, dass Patienten während der vierten Corona-Welle einsam sterben müssen. Seit dieser Woche gelten aufgrund der verschärften Corona-Lage unter anderem in Krankenhäusern in der Region Hannover, Göttingen und Braunschweig Besuchsverbote. Ausnahmeregelungen gebe es zum Beispiel für Menschen auf der Intensiv- oder Palliativstation, sagte der Sprecher des Klinikverbunds Diakovere, Matthias Büschking. In der ersten Corona-Welle seien Menschen ohne jede Begleitung gestorben. Das habe bei vielen Spuren hinterlassen und dürfe nicht wieder vorkommen.

      Auf anderen Stationen würden die Ausnahmeregelungen für den Besuch schwer kranker Menschen jedoch strenger gehandhabt. Dort dürfen Büschking zufolge nur Patienten besucht werden, die akut im Sterben liegen. Ein Krebskranker im Endstadium, der noch einige Wochen zu leben habe, hingegen nicht.
    • 12/6/20217:15:00 AM
      Weil bringt Neujahrs-Ruhe ins Spiel
      Niedersachsens Regierungschef Stephan Weil (SPD) will bei der nächsten Ministerpräsidentenkonferenz über weitere Kontaktbeschränkungen auch für Geimpfte für die Zeit nach Weihnachten sprechen. "Klar ist, dass es über Weihnachten zahlreiche Familienkontakte geben wird. Die werden nach aller Erfahrung auch wieder für eine Reihe von Ansteckungen sorgen. Es ist also eine Überlegung wert, ob man die damit verbundene Infektionsdynamik nicht durch eine begrenzte Auszeit abmildern sollte", sagt Weil der Zeitung "Welt". Am Ende müsse man die Entscheidung von der Entwicklung des Infektionsgeschehens und der Lage auf den Intensivstationen abhängig machen.
    • 12/6/20217:01:00 AM
      Italien verschärft Corona-Regeln - 3G-Regel im Nahverkehr
      In Italien müssen sich die Menschen ab dem heutigen Montag auf strengere Corona-Richtlinien einstellen. Die Regierung von Ministerpräsident Mario Draghi hatte Ende November die Einführung von 2G-Regeln für bestimmte Bereiche des öffentlichen Lebens beschlossen. Demnach dürfen nur noch Geimpfte und Genese zum Beispiel innen in Restaurants essen gehen, ins Kino, in Diskotheken feiern und zu Fußballspielen ins Stadion gehen. Die Regeln sollen zunächst bis zum 15. Januar gelten.
    • 12/6/20216:34:00 AM
      Corona-Pandemie kein Bremsklotz für weltweite Rüstungsverkäufe
      Trotz der Pandemie und ihrer wirtschaftlichen Folgen hat die internationale Rüstungsindustrie ihre Waffenverkäufe weiter gesteigert. Die 100 führenden Rüstungskonzerne der Erde setzten im Corona-Jahr 2020 schwere Waffen und militärische Dienstleistungen im Wert von 531 Milliarden US-Dollar um, wie das Stockholmer Friedensforschungsinstitut Sipri in einem am Montag veröffentlichten Bericht mitteilte. Das entsprach einem währungsbereinigten Anstieg um 1,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Es ist der sechste jährliche Zuwachs in Folge.
    • 12/6/20216:16:00 AM
      Apothekerverband: Weiterhin Lieferengpässe bei Tests
      Der Apothekerverband Nordrhein rechnet noch über Wochen mit Engpässen bei Corona-Schnelltests. "Corona-Tests sind oft knapp. Ein Ende der Lieferengpässe ist noch nicht abzusehen", sagt Verbandschef Thomas Preis der Zeitung" Rheinische Post" (Montagausgabe). "Aktuell steigen die Zahlen in den Teststellen wöchentlich um zehn Prozent an. Der Dezember wird der Monat mit den meisten Bürgertests werden." Auch der Verkauf von Selbsttests lege weiter zu. Zugleich gäbe es Angebotsprobleme: Die Frachtmöglichkeiten aus Fernost seien begrenzt, die Freigabe am Zoll dauere lang. "Bisher waren viele Tests als Sonderzulassung im Verkauf. Diese Sonderzulassungen werden nicht mehr verlängert. Das sorgt auch für weitere Engpässe."
    • 12/6/20216:12:04 AM
      Neue Zahlen: Fast 1 Mio. Menschen in Quarantäne
      Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat am Montag 27.836 Neuinfektionen gemeldet. Das sind 1.528 Fälle weniger als am Montag vor einer Woche, als 29.364 Positivtests gemeldet wurden. Die Sieben-Tage-Inzidenz stieg dennoch leicht auf 441,9 von 439,2 am Vortag.

      81 weitere Menschen starben im Zusammenhang mit dem Virus. Damit erhöht sich die Zahl der gemeldeten Todesfälle in Deutschland binnen eines Tages auf 103.121. Die Zahl der aktiven Corona-Fälle in Deutschland lag laut RKI bei 962.700 - somit sind fast eine Million Menschen infiziert. Die Zahl der Corona-Intensiv-Patienten war am Samstag auf 4.781 gestiegen.
    • 12/6/20216:05:00 AM
      Schäuble für gesetzliche Regelung zur Corona-Impfung
      CDU-Politiker Wolfgang Schäuble (79) hat sich für eine Corona-Impfpflicht ausgesprochen. "Wenn es nicht alle freiwillig tun, brauchen wir eine gesetzliche Regelung", sagte der ehemalige Bundestagspräsident am Sonntagabend in der RTL-Jahresshow "2021! Menschen, Bilder, Emotionen". "Und wenn sich Einzelne dann immer noch nicht daran halten, ist das so. So ist das bei Gesetzen." Das heiße aber nicht, dass ein Gesetz nicht grundsätzlich sinnvoll sei.

      Mit der Impfung sei es doch "ganz einfach", sagte Schäuble im Gespräch mit Moderator Günther Jauch (65). Sie könne Menschen schützen und die Situation in den Krankenhäusern verbessern. In den vergangenen Monaten hatte sich der 79-Jährige immer wieder für die Corona-Impfung ausgesprochen und insbesondere die "Querdenker"-Szene in Interviews scharf angegriffen.
    • 12/6/20215:28:00 AM
      Ärztevertreter fordern mehr Impfangebote an Wochenenden
      Ärztevertreter fordern mehr Impfangebote an den Wochenenden. "Die Menschen haben am Samstag und Sonntag Zeit und würden sich auch in viel größerer Zahl boostern lassen, wenn sie dafür nicht stundenlang in der Kälte anstehen müssten", sagt Susanne Johna, Vorsitzende der Ärztegewerkschaft Marburger Bund, den Zeitungen der Funke Mediengruppe. "Man darf jetzt keine Kosten und Mühen scheuen, die Impfkampagne voranzubringen." Es sei absolut richtig, bis Weihnachten etwa 30 Millionen Impfungen zu erreichen. Das könne aber nur gelingen, wenn die Verteilung des Impfstoffs besser funktioniere, weitere Impfzentren reaktiviert würden und "wir auch am Wochenende impfen, was das Zeug hält."
    • 12/6/20215:02:00 AM
      Lauterbach: Entscheidung über Gesundheitsminister noch offen
      Die Frage, wer für das SPD das Gesundheitsministerium besetzt, ist nach Angaben des SPD-Gesundheitsexperten Karl Lauterbach noch nicht entschieden. "In dieser Sache sind die Entscheidungen noch nicht gefallen", sagt er in der ARD-Sendung "Anne Will". CSU-Chef Markus Söder spricht sich für Lauterbach auf diesem Posten aus. Die SPD will am Montag ihre Ministerriege vorstellen.
    • 12/5/20219:24:38 PM
      Lauterbach: Entscheidung über Gesundheitsminister noch offen 
      Die Frage, wer für das SPD das Gesundheitsministerium besetzt, ist nach Angaben des SPD-Gesundheitsexperten Karl Lauterbach noch nicht entschieden. "In dieser Sache sind die Entscheidungen noch nicht gefallen", sagt er in der ARD-Sendung "Anne Will". CSU-Chef Markus Söder spricht sich für Lauterbach auf diesem Posten aus. Die SPD will am Montag ihre Ministerriege vorstellen.
    • 12/5/20218:31:21 PM
      Beatrix von Storch in Corona-Quarantäne 
      Die stellvertretende Vorsitzende der AfD-Bundestagsfraktion, Beatrix von Storch, ist nach einem positiven Corona-Test in Quarantäne. "Am Freitag habe ich ein positives PCR-Testergebnis erhalten und mich unmittelbar in die vorgeschriebene 14tägige Quarantäne begeben", schrieb die 50-Jährige am Sonntag bei Facebook. "Mich schmerzt sehr, dass ich aus diesem Grund in der nächsten Woche nicht an den Sitzungen in Parlament und Fraktion teilnehmen kann. Das umso mehr, da wichtige Entscheidungen anstehen, die uns alle betreffen - unsere Freiheit, unser Leben, unsere Zukunft." Die Wahl von Olaf Scholz zum Bundeskanzler werde kein guter Tag für Deutschland. Details zu ihrem Gesundheitszustand gab von Storch nicht bekannt. Nach Corona-Infektionen hatten sich zuvor bereits die Vorsitzenden der AfD-Fraktion, Alice Weidel und Tino Chrupalla, in Quarantänen begeben.
    • 12/5/20215:39:00 PM
      Trier sagt Rosenmontagszug wegen Corona ab 
      Auch in Trier wird es im kommenden Februar keinen Rosenmontagszug geben. Das hätten die Mitgliedsvereine der Arbeitsgemeinschaft Trierer Karneval (ATK) einstimmig am Sonntag beschlossen, teilte die ATK mit. Auch andere Veranstaltungen wie die traditionsreiche Proklamation der Weiberfastnacht oder den Neujahrsempfang werde es diesmal nicht geben. "Auch wenn wir alle vor Wochen noch voller Enthusiasmus waren, haben uns die aktuellen Entwicklungen dazu bewogen, insbesondere auch im Bewusstsein unserer Verantwortung für die Gesundheit der Aktiven, des Publikums und der Menschen allgemein, diese schmerzliche Entscheidung zu treffen", sagte ATK-Präsident Andreas Peters nach einer Mitteilung.
    • 12/5/20215:26:41 PM
      Verdi warnt vor Gewalt gegen Journalisten bei Corona-Demos 
      Die Gewerkschaft Verdi befürchtet bei Anti-Corona-Protesten zunehmende Gewalt und Attacken auf Journalisten. Man schätze die Bedrohung für Medienvertreter als sehr hoch ein, sagte Verdi-Experte Jörg Reichel am Sonntag zu Reuters TV. "Die Demonstranten sind zum Teil gewaltbereit und scheuen auch nicht davor zurück, JournalistInnen körperlich anzugreifen." Die Hemmschwelle sei sehr niedrig. "Und wir sind in großer Sorge, dass es in den nächsten Monaten insbesondere mit Blick auf Sachsen auch zu weiteren Übergriffen kommen wird." In Berlin hatte es laut Verdi am Samstag bei einer ungenehmigten Protestkundgebung Übergriffe auf Journalisten gegeben. Am Freitagabend hatten Gegner der Corona-Politik mit einem Fackelaufmarsch vor dem Wohnhaus der sächsischen Gesundheitsministerin Petra Köpping protestiert.
    • 12/5/20212:38:18 PM
      Corona-Proteste in ganz Europa – Demonstranten stürmen Weihnachtsmarkt
      In mehreren europäischen Städten sind am Wochenende wieder Gegner von staatlichen Einschränkungen zur Bekämpfung des Coronavirus auf die Straße gegangen. Allein in Wien beteiligten sich nach Angaben der Polizei am Samstag mehr als 40.000 Menschen in teils aufgeheizter Stimmung an Protesten. Ihre Empörung richtete sich insbesondere gegen die allgemeine Impfpflicht, die Österreich im Februar einführen will. Es gab mindestens fünf Festnahmen. Zu Demonstrationen kam es auch in Italien und in den Niederlanden.
      In Luxemburg stürmten Demonstranten nach Kundgebungen gegen die Corona-Politik am Samstag einen Wintermarkt. Sie hätten die Zugangsregeln für den Markt missachtet und Absperrgitter weggeschoben, teilte die Polizei mit. Es sei zu "leichten Ausschreitungen" gekommen. Der Weihnachtsmarkt wurde geschlossen. Weil die Demonstranten auch die Abgeordnetenkammer ansteuerten, wurden dort die Eingänge von Polizisten versperrt. An den Demonstrationen hatten zuvor nahmen 2.000 Menschen teilgenommen.
      In Wien trugen die Gegner von staatlichen Corona-Maßnahmen Plakate wie "Nein zum Impfzwang" oder "Jesus schützt die Kinder, nicht Impfungen" durch die Stadt. Die eigentlich geltende Maskenpflicht wurde von den meisten missachtet. Bei der Festnahme eines betrunkenen Demonstranten wurden vier Polizisten verletzt, wie die Polizei mitteilte. Wegen sehr hohen Corona-Infektionszahlen ist das Land seit Mitte November im Lockdown, noch bis zum 11. Dezember.
      In Brüssel gingen am Sonntag ebenfalls Tausende Menschen gegen die Corona-Maßnahmen auf die Straße. In der niederländischen Stadt Utrecht marschierten am Samstag etwa 5.000 Menschen durch die Straßen. Im Unterschied zu früheren Protesten in dem Nachbarland, die in Gewalt umschlugen, verlief der Demonstrationszug dieses Mal friedlich. In Italien kam es ebenfalls wieder zu Kundgebungen. Die Polizei gab die Zahl der Teilnehmer zwischen einigen Dutzend wie in Rom bis zu mehreren Tausend in Turin und Bologna an. Auch hier hielten sich viele nicht an die Maskenpflicht. Berichte über Ausschreitungen gab es zunächst nicht.
    • 12/5/20212:28:30 PM
      Ansturm auf Booster-Spritzen führt in Niederlanden zu Verkehrschaos
      Der Ansturm auf Booster-Impfungen gegen das Coronavirus hat in mehreren niederländischen Städten zu einem Verkehrschaos geführt. Das Angebot von Drittimpfungen ohne Termin für Menschen über 60 sei deshalb in Absprache mit den Sicherheitsbehörden beendet worden, teilte der Gesundheitsdienst für Zentral-Holland am Sonntag mit. Am Samstag hatten sich lange Schlangen auf den Straßen zu Impfzentren in Leiden, Gouda und Alphen aan den Rijn gebildet. Tausende seien in der Hoffnung, eine Impfung ohne Termin zu erhalten, ins Auto gesprungen, hieß es.
      In den Niederlanden sind Auffrischspritzen im Moment vorrangig für ältere Menschen vorgesehen, deren vorige Impfung mindestens sechs Monate zurückliegt. Die Zahl der Corona-Kranken auf Intensivstationen ging am Wochenende nach wochenlangem Anstieg erstmals wieder leicht zurück. Wegen vieler Neuinfektionen gilt seit einer Woche ein "Abend-Lockdown": Geschäfte, Kulturstätten, Restaurants und Sportclubs müssen bis 17 Uhr schließen. Nur Supermärkte sind länger offen.
    • 12/5/20212:25:35 PM
      Zahl von Corona-Infektionen nach Firmenfeier in Norwegen steigt
      Die Zahl von Corona-Neuinfektionen nach einer Firmenfeier in einem norwegischen Restaurant steigt weiter. Etwa 120 Menschen, die sich in dem Restaurant aufgehalten hätten, seien mittlerweile positiv auf das Virus getestet worden, berichtete der Sender NRK am Sender unter Berufung auf Gesundheitsbehörden. In mehr als der Hälfte der Fälle handle es sich vermutlich um die Omikron-Variante. Am Vortag hatte das Gesundheitsinstitut FHI 13 Omikron-Fälle bestätigt.
      Wie NRK weiter berichtete, waren 70 der Infizierten Teil derselben Weihnachtsfeier. Zwei von ihnen sollen kürzlich in Südafrika gewesen sein. Die anderen 45 bis 50 Fälle hatten am selben Tag die Lokalität besucht. Die Behörden riefen alle Menschen auf, sich zu melden, die nach dem 26. November noch das Restaurant in Oslo besucht haben. Nach FHI-Angaben vom Samstag gab es insgesamt 19 Omikron-Fälle in Norwegen, darunter vier Menschen, die aus Südafrika eingereist waren.
      In Dänemark breitet sich die Omikron-Variante mittlerweile rasch aus. Wie das staatliche Gesundheitsinstitut SSI am Sonntag mitteilte, sind bisher 183 Fälle bekannt. SSI-Chef Henrik Ullum zeigte sich besorgt. Es gebe nun Infektionen, die nicht aus Reisen zurückzuführen seien.
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