Die Corona-Krise

CORONAVIRUS-LIVETICKER - In der Stadt Bremen gilt ab Freitag Corona-Warnstufe 1

© imago images/Sabine Gudath, Sabine Gudath via www.imago-images.de, www.imago-images.de

19. Oktober 2021 - 18:23 Uhr

  • 10/19/20214:31:52 PM
    In Bremen gilt Corona-Warnstufe 1
    In der Stadt Bremen gilt von Freitag an die Corona-Warnstufe 1. Das hat der Senat am Dienstag beschlossen, wie das Gesundheitsressort mitteilte. Demnach müssen im Innenbereich von Veranstaltungen, Gastronomie, Kultureinrichtungen und Sportstätten die Menschen gegen Corona geimpft, von Corona genesen oder negativ auf Corona getestet sein (3G-Regel). In öffentlichen Verkehrsmitteln, in Verkaufsräumen und bei Großveranstaltungen ab 5000 Menschen muss eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden. Der Senat empfiehlt, einen Abstand von mindestens 1,5 Metern zu anderen Menschen einzuhalten, Hygienemaßnahmen umzusetzen und regelmäßig zu lüften.
    "Die Hospitalisierungsinzidenz ist in den vergangenen Tagen gestiegen und liegt stabil bei 3 oder darüber. Hier greift also der Stufenplan, den der Senat beschlossen hat", sagte Gesundheitssenatorin Claudia Bernhard (Linke) laut Mitteilung. Ihr zufolge melden die Kliniken eine zusätzliche Belastung durch andere Infektionserkrankungen. "Wir kommen jetzt in den Herbst, es finden wieder deutlich mehr Begegnungen in Innenräumen statt." Daher sei es richtig, dass in Innenräumen wieder die 3G-Regel gilt.
  • 10/19/20212:07:23 PM
    Niederlande: Nach Lockerungen starker Anstieg von Corona-Infektionen

    Der starke Anstieg von Corona-Infektionen und Patientenzahlen in Krankenhäusern in den Niederlanden hält an. In den vergangenen sieben Tagen nahm die Zahl der Neuinfektionen um 44 Prozent im Vergleich zur Vorwoche zu, wie das zuständige Reichsinstitut für Gesundheit und Umwelt (RIVM) am Dienstag mitteilte. Die Inzidenz beträgt nach Angaben des RIVM 151.

    Auch die Zahl der Todesfälle stieg. In den vergangen sieben Tagen wurden 48 Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 gemeldet, fast doppelt so viel wie in der Vorwoche. Die Zahl der Covid-Patienten in Krankenhäusern und auf Intensivstationen stieg so stark an, dass Krankenhäuser erneut Operationen absagen müssen. Etwa 80 Prozent der Covid-Patienten sind nicht geimpft.

    Die Behörde sieht einen direkten Zusammenhang mit der Lockerung der Maßnahmen vor etwa drei Wochen. So war die Abstandsregel von 1,5 Meter aufgehoben worden. Masken müssen nur im öffentlichen Nahverkehr getragen werden. Nur vor dem Besuch von Gaststätten wird ein Nachweis verlangt, dass man getestet, geimpft oder genesen ist.
  • 10/19/20212:01:07 PM
    Schweiz: Bergbahnen gegen Corona-Zertifikate

    Skifahren in der Schweiz soll nach dem Willen der Schweizer Bergbahnen im kommenden Winter auch ohne Corona-Zertifikat möglich sein. Ein Zertifikat weist nach, dass die Person gegen das Coronavirus geimpft, von einer Infektion genesen oder getestet ist. Allerdings war die Ankündigung des Verbandes Seilbahnen Schweiz, dass der Betrieb in der Wintersaison wie im öffentlichen Verkehr laufen könne - also Reisende lediglich eine Maske tragen müssen -, am Dienstag (19. Oktober) voreilig. Das Bundesamt für Gesundheit ließ wissen, dass nicht die Bergbahnen, sondern die Regierung entscheide, ob in Skigebieten Zertifikate verlangt werden müssen oder nicht. Zurzeit gilt landesweit eine Zertifikatspflicht für Innenräume von Restaurants oder Veranstaltungsräumen - das gilt auch in Skiregionen.

    Einzelne Gebiete können unabhängig auch eine Zertifikatspflicht für ein Skigebiet verhängen. So hat es etwa das Gebiet Fideriser Heuberge im Kanton Graubünden gemacht, wo im kommenden Winter nur Getestete, Genesene oder Geimpfte Zutritt erhalten sollen.

    Die Schweizer Skigebiete waren als einige der wenigen weltweit im vergangenen Jahr für ausländische Gäste offen. In den Bergbahnen und Gondeln waren Masken vorgeschrieben und vor den Liften sollte Abstand gehalten werden. Aus den Schweizer Skigebieten wurden keine größeren Ansteckungen mit dem Coronavirus bekannt.

  • 10/19/20211:18:31 PM
    Island will sich Mitte November von Corona-Maßnahmen verabschieden

    Island plant, Mitte November alle verbliebenen Corona-Maßnahmen aufzuheben. Ziel sei es, die wesentlichen verbliebenen Beschränkungen ab dem 18. November zu beenden, teilte die isländische Gesundheitsministerin Svandís Svavarsdóttir am Dienstag mit.  Beim Impfen sei man gut vorangekommen und vorherige Lockerungen hätten keine negativen Effekte auf die Zahl der Krankenhauseinweisungen gezeigt, hieß es in einer Regierungsmitteilung. 

    Deshalb gibt es bereits ab Mittwoch neue Lockerungen: 2000 statt wie bisher 500 Menschen dürfen dann bei Versammlungen und Veranstaltungen zusammenkommen, Mund-Nasen-Schutz müssen sie dabei nicht länger tragen. Restaurants, Kneipen und Nachtclubs dürfen zudem länger öffnen.

    Mit einer kompletten Aufhebung der Maßnahmen würde die kleine Nordatlantik-Insel ihren nordeuropäischen Partnern folgen: Dänemark, Norwegen und Schweden hatten schon im September die wesentlichen im jeweiligen Land geltenden Beschränkungen aufgehoben. Auch in Finnland sind bereits viele Corona-Maßnahmen gelockert werden.
  • 10/19/20211:13:27 PM
    Russland: Zwangsurlaub wegen steigender Corona-Zahlen?

    Angesichts steigender Corona-Zahlen denkt die russische Regierung für Anfang November über einen einwöchigen Zwangsurlaub für die heimische Wirtschaft nach. Vize-Ministerpräsidentin Tatjana Golikowa schlug vor, dass zur Viruseindämmung vom 30. Oktober bis 7. November die Arbeit ruhen sollte. 
    Ähnliche Maßnahmen hatte Russland schon zuvor ergriffen. 

    Die Zahl der Neuinfektionen war in den vergangenen Tagen immer wieder auf neue Höchstwerte gestiegen. Auch die täglich gemeldeten Todeszahlen im Zusammenhang mit dem Virus hatten Höchstwerte erreicht und am Samstag erstmals die Schwelle von 1000 überschritten. Die Regierung macht dafür insbesondere eine mangelnde Impfbereitschaft verantwortlich.
  • 10/19/20211:05:16 PM
    Österreich: 3G-Regel am Arbeitsplatz kommt 

    Die 3G-Regel am Arbeitsplatz wird nun doch auch in Österreich eingeführt werden.  Die SPÖ wird das Gesetzesvorhaben der Regierung im Bundesrat nicht blockieren. Bereits in der Vorwoche war es im Nationalrat beschlossen worden. 

    In einem "heute.at" vorliegenden Verordnungsentwurf heißt es: "Arbeitnehmer, Inhaber und Betreiber dürfen Arbeitsorte, an denen physische Kontakte zu anderen Personen nicht ausgeschlossen werden können, nur betreten, wenn sie über einen 3G-Nachweis verfügen."

  • 10/19/202112:02:45 PM
    Hamburg weitet 2G-Regel aus
    Hamburg weitet die 2G-Regelung auf Friseure, andere körpernahe Dienstleistungen und Teile des Einzelhandels aus. Corona-Geimpfte und Genesene können teilnehmende Einrichtungen von Samstag (23. Oktober) an ohne Maske nutzen, Ungeimpfte haben dann keinen Zutritt, wie Vize-Senatssprecherin Julia Offen am Dienstag (19. Oktober) sagte.

    Die Betreiber können selbst entscheiden, ob sie künftig nach 2G ohne Maske oder weiter auch ungeimpfte Kunden, dann aber mit Maske, bedienen wollen. Ausgenommen von der Wahlmöglichkeit sind Läden für den täglichen Bedarf wie der Lebensmitteleinzelhandel, Drogerien und Apotheken. Dort sollen auch künftig Ungeimpfte einkaufen können.

    Die neue Corona-Verordnung tritt am 23. Oktober in Kraft. Eine Aufhebung aller Corona-Einschränkungen wird es den Angaben zufolge aber nicht geben. So soll das stadtweite Außer-Haus-Alkoholverkaufsverbot ab 22 Uhr auch weiter gelten. Weihnachtsmarktbetreiben sollen entscheiden können, ob sie ihre Märkte nach 2G- oder 3G-Regel betreiben wollen.

    Der Hamburger Winterdom, der am 5. November startet, kann in diesem Jahr nur von Geimpften und Corona-Genesenen besucht werden. Ausgenommen von der Nachweispflicht seien nur Kinder und Jugendliche bis 17 Jahren, teilte die Wirtschaftsbehörde am Dienstag mit. Nach dem sogenannten 2G-Modell für Geimpfte und Genesene würden auch Maskenpflicht und die Begrenzung der Teilnehmerzahl wegfallen. 
  • 10/19/202111:42:43 AM
    Nach Corona-Ausbruch im Pflegeheim: Experte betont Impfbedeutung
    Der Corona-Ausbruch in einem Senioren- und Pflegeheim in Norderstedt (Kreis Segeberg) hätte nach Ansicht des Kieler Infektionsmediziners Helmut Fickenscher ohne Impfungen dramatische Folgen gehabt. Vor einem Jahr wären in so einer Situation ein Drittel bis die Hälfte der infizierten Heimbewohner vermutlich gestorben, sagte der Präsident der Deutschen Vereinigung zur Bekämpfung der Viruskrankheiten der Deutschen Presse-Agentur dpa.

    Die Kreisverwaltung hatte am Montag über den Corona-Ausbruch in dem Heim informiert. Insgesamt sind demnach von den 76 Bewohnerinnen und Bewohnern derzeit 60 infiziert. Drei von ihnen seien nicht geimpft, der Rest habe teilweise bereits die dritte Impfung erhalten. Die meisten haben keine oder nur leichte Symptome. Dies zeige, wie wichtig die Impfung sei, sagte Fickenscher. Im hohen Alter bestehe eine zusätzliche Gefährdung, daher sei die dritte Impfung hier besonders wichtig.
  • 10/19/202110:49:20 AM
    Impftempo in Deutschland kommt fast zum Erliegen
    Sind die Deutschen schon impfmüde? Das zumindest könnte man mit Blick auf den aktuellen Fortschritt bei den Corona-Impfungen als Eindruck bekommen. Wie das Robert-Koch-Institut bekannt gab, wuchs in den vergangenen 24 Stunden die Quote der Erstimpfungen gerade einmal um 0,1 Prozent - von 68,8 auf 68,9 Prozent. Der Wert der Zweitimpfungen ist sogar eingefroren, blieb bei 65,8 Prozent. Rund 54,7 Millionen Menschen in Deutschland sind damit aktuell vollständig gegen Corona geimpft.
  • 10/19/202110:33:31 AM
    Nach einem Jahr Pause: Ischgl startet mit Corona-Sicherheitskonzept in neue Saison
    Der österreichische Wintersportort Ischgl startet am 25. November in die diesjährige Wintersaison - begleitet von umfangreichen Anti-Corona-Maßnahmen. "Ziel ist und bleibt es, eine der sichersten Destinationen im Alpenraum für unsere Gäste zu sein", sagte Alexander von der Thannen vom Tourismusverband Paznaun-Ischgl. Die Seilbahnkabinen würden mit Kaltvernebelungsgeräten desinfiziert. Dieselbe Methode werde auch in den Skibussen sowie in Sportshops, Skidepots, WC-Anlagen, Aufzugskabinen und den Erste-Hilfe-Stationen täglich angewendet, hieß es. Kamerasysteme sollen die Wartezeiten an den Kassen und Liften mittels Dichtemessungen und Mobilitätsanalysen optimieren.

    Ischgl war in der ersten Corona-Welle im März 2020 in die internationalen Schlagzeilen geraten. Die Behörden sollen auf deutliche Hinweise, dass im Ort das Coronavirus grassiert, zu spät reagiert haben. Zahlreiche Touristen - viele aus Deutschland - haben sich angesteckt und das Virus in ihre Heimatländer mitgebracht. Die Wintersaison 2020/21 ließ der Ort aus Sicherheitsgründen ausfallen.
  • 10/19/20219:01:00 AM
    Betrüger wollten Polizisten gefälschten Impfausweis verkaufen
    Bei dem Versuch, einem Zivilpolizisten einen gefälschtem Impfpass zu verkaufen, sind zwei Betrüger in Essen festgenommen worden. Der 29-Jährige und sein 21 Jahre alter Komplize boten dem Beamten auf einem Supermarktparkplatz zwei Impfausweise mit Covid-Aufklebern an, wie die Polizei am Dienstag berichtete. Durch einen Zeugen waren die Einsatzkräfte auf ein entsprechendes Online-Angebot der Männer aufmerksam geworden und zu dem Parkplatz gefahren. Um die Qualität der Pässe zu beweisen, habe der 29-Jährige dort Chatverläufe von vermeintlich zufriedenen Kunden gezeigt, hieß es weiter.
    Die beiden Männer wurden vorläufig festgenommen. In deren Auto und Wohnungen entdeckten Beamte unter anderem weitere gefälschte Impfausweise und auch einen Stempel mit der Aufschrift «Impfzentrum Essen». Nach dem Einsatz am Freitag durften die Männer den Polizeigewahrsam wieder verlassen.
  • 10/19/20218:21:37 AM
    Tennis-Star Djokovic macht Geheimnis um Corona-Impfstatus
    Der Titelverteidiger der Australian Open und neunmalige Melbourne-Champion Novak Djokovic will nicht sagen, ob er gegen das Coronavirus geimpft ist oder nicht. "Das ist eine Privatsache", betonte er im Gespräch mit der serbischen Zeitung "Blic". Doch für die Australia Open 2022 wird es wohl nur Visa für geimpfte Tennis-Profis geben - Djokovic droht deshalb das frühe Aus.

  • 10/19/20217:25:00 AM
    Witzige Memes sind gut gegen Stress durch Corona-Pandemie
    Witzige Memes könnten Menschen dabei helfen, den mit der Corona-Pandemie verbundenen Stress besser zu bewältigen. Das legt eine US-Studie über die Wirkung der lustig beschrifteten Bildchen nahe, die im Fachblatt "Psychology of Popular Media" veröffentlicht ist. Darüber hinaus könnten die Memes auch das Vertrauen von Menschen in ihre Fähigkeit steigern, mit der Pandemie umgehen zu können - aber nur, wenn sie nicht zu niedlich sind.

    Dass ausgerechnet Memes im Umgang mit Corona-Stress helfen könnten, liegt gar nicht so fern, wie es zunächst klingen mag: Schon im vergangenen Jahr hatte eine im Fachblatt "Scientific Reports" veröffentlichte Studie berichtet, dass Memes über Depressionen die Stimmung von Betroffenen aufhellen können. "Als sich die Pandemie immer weiter hinzog, wurde es für mich zunehmend interessanter, wie die Menschen die sozialen Medien und insbesondere Memes nutzten, um über die Pandemie nachzudenken", sagte nun Jessica Myrick, Hauptautorin der aktuellen Studie. Für die Professorin der Penn State University ist es nicht die erste Beschäftigung mit einem popkulturellen Internetphänomen - eine ihrer früheren Untersuchungen hatte sich mit den glücklich machenden Effekten von Katzenvideos beschäftigt.
  • 10/19/20216:45:00 AM
    Er nannte 2017 eine Figur "Coronavirus": Keine Absicht vom "Asterix"-Autor
    So mancher Comicleser hat den "Asterix"-Autor Jean-Yves Ferri im vergangenen Jahr als einen düsteren Propheten wahrgenommen. Grund ist die Covid-19-Pandemie. Ferri hatte nämlich schon 2017 in dem Band "Asterix in Italien" einem Schurken den Namen "Coronavirus" verpasst. "Einige Leute dachten, das sei eine Vorahnung gewesen, dass ich das Coronavirus angeblich habe kommen sehen. Aber es ist absolut nicht so", sagte Ferri der Nachrichtenagentur dpa in Berlin. "Das Coronavirus ist ja eine Familie von Viren, die es schon vorher gegeben hat. Ich habe einfach aus einer Liste von Viren eines ausgewählt, das sich böse anhört, und es genommen."

    Übersetzer Klaus Jöken übernahm damals übrigens diesen Namen nicht, weil sich im Deutschen eine bessere Möglichkeit auftat: Der Schuft heißt in der deutschen Fassung Caligarius. Im Interview der Deutschen Prese-Agentur erläuterte Jöken: "Der Name erinnert einerseits an Doktor Caligari, das ist der erste Bösewicht im deutschen Film überhaupt. Gleichzeitig ist das auch ein lateinisches Wort, nämlich für 'Schuhmacher'. Und weil diese Comicfigur der Rennchampion im römischen Rennteam war, passte das wie die Faust aufs Auge."
  • 10/19/20216:00:28 AM
    Weil er seinen Impfnachweis fälschte? Eishockey-Profi für 21 Spiele gesperrt
  • 10/19/20215:36:23 AM
    Neuseeland meldet Corona-Rekord: Neuinfektionen pro Tag so hoch wie nie
    Das Corona-Vorzeigeland Neuseeland hat am Dienstag 94 Neuinfektionen gemeldet - so viele wie noch nie seit Beginn der Pandemie. Der bisherige Rekord lag bei 89 neuen Fällen innerhalb eines Tages und wurde im April 2020 verzeichnet. "Es ist wichtig, dass wir uns daran erinnern, dass wir nicht machtlos sind. Wir haben die Fähigkeit, die Fallzahlen so niedrig wie möglich zu halten", sagte Ministerpräsidentin Jacinda Ardern. Sie forderte die Menschen auf, möglichst zu Hause zu bleiben, damit Anderen das Leben zu retten und sich impfen zu lassen.

    Bis Dienstag waren etwa 67 Prozent der erwachsenen Bevölkerung vollständig geimpft. Insgesamt hat das Land mit fünf Millionen Einwohnern bislang 4700 Infektionen verzeichnet. 28 Menschen sind in Verbindung mit Covid-19 gestorben. Neuseeland hatte lange eine sogenannte Null-Covid-Strategie verfolgt. Zuletzt musste Ardern aber eingestehen, dass diese mit der Ausbreitung der hochansteckenden Delta-Variante kaum noch realisierbar ist.
  • 10/19/20215:00:40 AM
    Trend hält an: Corona-Zahlen steigen siebten Tag in Folge
    Die Sieben-Tage-Inzidenz in Deutschland ist am siebten Tag in Folge gestiegen. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner und Woche am Dienstagmorgen mit 75,1 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 74,4 gelegen, vor einer Woche bei 65,8 (Vormonat: 70,5). Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 6771 Corona-Neuinfektionen. Vor einer Woche hatte der Wert bei 4971 Ansteckungen gelegen.

    Die Zahl der in Kliniken aufgenommenen Corona-Patienten je 100 000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen - den für eine mögliche Verschärfung der Corona-Beschränkungen wichtigsten Parameter - gab das RKI am Montag mit 1,92 (Freitag 2,02) an.
  • 10/18/20218:38:55 PM
    Sorge um Patricia Kelly:  Schwerer Corona-Verlauf - Klinik!
  • 10/18/20218:09:06 PM
    Südafrikanische Behörte lehnt Sputnik-Impfstoff wegen erhöhten HIV-Risikos ab
    Der russische Corona-Impfstoff Sputnik V wird vorerst nicht in Südafrika zum Einsatz kommen. Die medizinische Zulassungsbehörde (Sahpra) begründete ihre Entscheidung mit einem möglicherweise höheren HIV-Infektionsrisiko für männliche Sputnik-Geimpfte und verwies auf die hohe HIV-Prävalenz in Südafrika, meldet ntv.de.

    Das Unternehmen hinter Sputnik V habe die Sicherheit seines Mittels in einer Bevölkerung mit vielen HIV-positiven Menschen bislang nicht dargelegt, erklärte die Behörde. Sahpra stützt sich dabei auf frühere Studien, in denen die Sicherheit einer modifizierten Virusart, die Infektionen der Atemwege verursacht, getestet wurde. Dieses Adenovirus vom Typ Ad5 ist in Sputnik V enthalten. Den Angaben zufolge bleibt das Zulassungsverfahren für den russischen Impfstoff offen, die fehlenden Sicherheitsdaten könnten also noch eingereicht werden. Das russische Gamaleja-Institut, welches Sputnik V entwickelt hat, kündigte an, es werde entsprechende Informationen liefern und aufzeigen, dass die Bedenken von Sahpra "völlig unbegründet" seien.
  • 10/18/20217:28:59 PM
    Lettland schließt nach Anstieg von Infektionen Geschäfte und Schulen
    Nach einem Anstieg der Corona-Neuinfektionen greift Lettland wieder stärker durch. Für vier Wochen sollten Geschäfte, Restaurants und Schulen geschlossen werden, teilt Gesundheitsminister Daniels Pavluts nach einer Krisensitzung der Regierung mit. Auch solle es in dieser Zeit keine Veranstaltungen geben. Für Geimpfte sollen die Beschränkungen ab dem 15. November gelockert werden. Lettland zählt zu den Ländern in der Europäischen Union mit den niedrigsten Impfquoten.
  • 10/18/20214:11:56 PM
    Tod trotz Impfung

  • 10/18/20214:01:21 PM
    Clinton ist wieder gesund!
  • 10/18/20213:38:13 PM
    Spahn kündigt Ende des Corona-Notstands an
    Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat sich für ein Auslaufen der sogenannten "epidemischen Lage nationaler Tragweite" ausgesprochen. Wie ein Ministeriumssprecher bestätigte, äußerte sich der CDU-Politiker entsprechend am Montag bei Corona-Beratungen mit den Gesundheitsministern der Länder.

  • 10/18/202112:25:00 PM
    Untersuchung zeigt: Antisemitismus und Islamhass haben seit Corona stark zugenommen
    Die Corona-Pandemie hat einer Untersuchung zufolge zu einer neuen Welle an Antisemitismus und Islamhass geführt. Diese habe sich insbesondere auf Social-Media-Plattformen ausgebreitet, existierende antijüdische und antimuslimische Narrative neu verpackt und Minderheiten für die Pandemie verantwortlich gemacht, heißt es in einem am Montag veröffentlichten Bericht der Denkfabrik IFFSE (Institute for the Freedom of Faith & Security in Europe Foundation).

    Die Untersuchung hält fest, dass soziale Plattformen zu Beginn der Pandemie von der Welle an Online-Rassismus überwältigt waren. Trotz einiger Bemühungen, den Schaden zu reduzieren, hätten die Unternehmen nicht effektiv genug gehandelt. Verschwörungserzählungen hätten im Netz neues Publikum gefunden. Zugleich habe sich der Online-Hass auch offline gezeigt - insbesondere auf Demos gegen Lockdowns oder das Impfen. Vor allem in Deutschland hätten Glaubensgemeinschaften eine erhöhte wahrgenommene Bedrohung unter Juden und Muslimen festgestellt. Sie hätten wegen des Online-Hasses mehr Angst, das Judentum oder den Islam öffentlich auszuleben.
  • 10/18/202111:55:00 AM
    Corona-Ausbruch beim Eishockey: München kann nicht spielen
    Der EHC Red Bull München hat 18 Corona-Fälle. 14 Spieler und vier Mitglieder des Betreuer- und Trainerstabs seien positiv auf das Coronavirus getestet worden, teilte der dreimalige Meister am Montag mit. Das für Mittwoch geplante Spitzenspiel gegen die Adler Mannheim fällt aus und soll nach Angaben der Deutschen Eishockey Liga (DEL) am 2. Dezember nachgeholt werden. Neben den Corona-Fällen haben die Münchner noch fünf verletzungsbedingte Ausfälle.
  • 10/18/202111:22:51 AM
    Corona als Kernthema: Letzte Ministerpräsidentenkonferenz mit Laschet 
    Der Kampf gegen Corona wird das Kernthema der dreitägigen Ministerpräsidentenkonferenz (MPK) in dieser Woche auf dem Petersberg bei Bonn sein. Für den scheidenden nordrhein-westfälischen Ministerpräsidenten Armin Laschet (CDU) ist das sein letzter Auftritt in dieser Runde. NRW hat seit Anfang Oktober für ein Jahr den Vorsitz der MPK übernommen. Die Konferenz beginnt am Mittwoch mit Vorbereitungen der Staatskanzleichefs.

    "Die Pandemie war und ist die größte Herausforderung für Deutschland seit Jahrzehnten", unterstrich Laschet in einer am Montag in Düsseldorf veröffentlichten Mitteilung. Vieles habe in Zusammenarbeit von Bund und Ländern bereits besser bewältigt werden können als in vielen andere Staaten. "Doch die Pandemie hat wie unter dem Brennglas auch gezeigt, dass unser Staat und unsere Verwaltung Schwächen haben", stellte Laschet fest. "Jetzt geht es darum, die richtigen Lehren aus der Corona-Krise zu ziehen und die Chance zu nutzen, Deutschland moderner und krisenfester zu machen."
  • 10/18/202110:20:18 AM
    Studie zeigt: Wachsende Angst vor Cyberangriffen seit der Pandemie
    Die Sorge deutscher Firmen vor Cyberangriffen und Datenklau wächst. Jedes dritte Unternehmen geht davon aus, dass das Risiko in der Corona-Pandemie zugenommen hat, in der die Arbeitswelt digitaler geworden ist, wie aus einer am Montag veröffentlichten Studie des Beratungs- und Prüfungsunternehmens EY hervorgeht. "Unternehmen mussten Beschäftigte während der Pandemie von heute auf morgen nach Hause schicken und hatten wenig Zeit für entsprechende Sicherheitsvorkehrungen", erläuterte EY-Partner Bodo Meseke am Montag bei der Vorstellung der aktuellen EY-Datenklaustudie. Mit der Rückkehr ins Büro sei das Problem allerdings nicht behoben.

    Fast zwei von drei der gut 500 befragten Unternehmen (63 Prozent) schätzen das Risiko, Opfer von Cyberangriffen beziehungsweise Datenklau zu werden, als "eher hoch" oder "sehr hoch" ein. Der höchste Anteil lag hier bisher im Jahr 2017 bei 61 Prozent.
  • 10/18/20219:37:12 AM
    EU: Mehr als eine Milliarden Corona-Impfdosen exportiert
    Die Europäische Union hat nach Angaben von EU-Kommissions-Präsidentin Ursula von der Leyen mehr als eine Milliarde Corona-Impfdosen an über 150 Länder exportiert. Die EU sei damit der größte Exporteur von Impfstoffen zum Schutz vor dem Virus, teilt von der Leyen mit. Genau die gleiche Menge sei an EU-Mitgliedsländer gegangen. Die EU hat bereits seit Verfügbarkeit ab Dezember 2020 mit dem Export der Vakzine begonnen, allerdings an größere Länder wie Japan, die Türkei oder Großbritannien. Lieferungen an ärmere Länder machen einen kleineren Teil der Ausfuhren aus. Diese sollen von der Leyen zufolge in den nächsten Monaten ausgeweitet werden.
  • 10/18/20218:40:58 AM
    Protest gegen Corona-Pass in Italien: Polizei räumt Blockade am Hafen
    Nach tagelangen Protesten von Aktivisten und Arbeitern im Hafen der norditalienischen Stadt Triest gegen das Corona-Zertifikat hat die Polizei mit der Räumung von Blockaden begonnen. Polizeibeamte mit Helmen und Schildern sowie Wasserwerfer stellten sich am Montagmorgen vor dem Durchgang Nummer vier des Hafens auf, wie die Nachrichtenagentur Ansa berichtete und auf Fernsehbildern zu sehen war. Es kam zu Rangeleien mit den Ordnungskräften, die die Protestierenden zurückdrängte. Auch Wasserwerfer wurden eingesetzt.

    Hafenarbeiter und Aktivisten hatten seit Tagen gegen die Ausweitung des sogenannten Grünen Passes - ein Corona-Pass mit ausdruckbaren oder digitalen Nachweisen einer Corona-Impfung, eines negativen Tests oder einer Genesung von der Krankheit - auf die Arbeitswelt demonstriert. Die Regierung von Ministerpräsident Mario Draghi hatte beschlossen, dass das Zertifikat ab dem 15. Oktober (vergangener Freitag) notwendig sei, um zur Arbeit gehen zu dürfen.
  • 10/18/20217:06:33 AM
    Trotz starkem Ferienmonats: Gastgewerbe weiterhin mit großem Minus
    Das Gastgewerbe in Deutschland ist trotz besserer Geschäfte im Ferienmonat August weiterhin deutlich vom Vorkrisenniveau entfernt. Gastronomen und Hoteliers verbuchten sowohl preisbereinigt (plus 5,9 Prozent) als auch nominal (plus 6,4 Prozent) einen Umsatzzuwachs gegenüber Juli, wie das Statistische Bundesamt am Montag in Wiesbaden mitteilte. Im Vergleich zum Vorjahresmonat August 2020 stiegen die Erlöse preisbereinigt (real) um 5,9 Prozent. Damit lag der Umsatz real aber noch 16,2 Prozent unter dem Niveau von Februar 2020, dem Monat vor Ausbruch der Corona-Pandemie in Deutschland.

    Von Januar bis einschließlich August 2021 lagen die Umsätze preisbereinigt (real) um 22,2 Prozent unter dem Niveau der ersten acht Monate 2020, nominal beträgt das Minus 20,0 Prozent. Das liegt auch daran, dass zu Jahresbeginn 2020 vor Ausbruch der Corona-Pandemie in Deutschland Hotels und Gaststätten noch fast drei Monate lang uneingeschränkt geöffnet waren.
  • 10/18/20216:16:06 AM
    Keine Maskenpflicht mehr bei skandinavischen Flügen
    Bei Flügen innerhalb Skandinaviens muss seit Montagmorgen kein Mund-Nasen-Schutz mehr getragen werden. Die Fluggesellschaften SAS, Norwegian, Widerøe und Flyr einigten sich darauf, von Reisenden zwischen Dänemark, Norwegen und Schweden den Infektionsschutz nicht mehr zu verlangen.
    "Der norwegische Leitfaden zur Infektionskontrolle verlangt von Passagieren im Inland nicht mehr, Gesichtsmasken zu tragen, daher entfällt diese Anforderung an Bord von Widerøes Flügen", sagte die Sprecherin Silje Brandvoll jüngst dem norwegischen Rundfunk. Bei Flügen in andere Länder im Ausland müsse jedoch weiterhin ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden. Auf dem Flughafen Gardermoen bei Oslo wurde die Maskenpflicht bereits am Freitag aufgehoben.
  • 10/18/20215:36:11 AM
    Noch 2021 wieder Urlaub in Australien möglich?
    Australien könnte nach Auffassung von Handels- und Tourismusminister Dan Tehan nun doch bereits vor Weihnachten seine internationalen Grenzen öffnen und wieder Urlauber empfangen. "Natürlich ist es unsere Priorität, Australier nach Hause zu bringen", sagte Tehan am Montag dem Sender Sky News Australia. "Aber meiner Meinung nach können wir vor Weihnachten damit beginnen, auch alle anderen - darunter internationale Touristen - hereinzulassen."
    Voraussetzung sei aber, dass mindestens 80 Prozent der Bevölkerung im Alter von über 16 Jahren vollständig gegen das Coronavirus geimpft seien. Bis zum Wochenende hatten in Australien etwa 68 Prozent der erwachsenen Bevölkerung doppelten Impfschutz. Fast 85 Prozent hatten eine erste Impfdosis erhalten.
  • 10/18/20214:15:48 AM
    Corona-Zahlen steigen den sechsten Tag in Folge an
    Die 7-Tage-Inzidenz in Deutschland ist am sechsten Tag in Folge gestiegen. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner und Woche am Montagmorgen mit 74,4 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 72,7 gelegen, vor einer Woche bei 66,5 (Vormonat: 72,0). 

    Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 4056 Corona-Neuinfektionen. Vor einer Woche hatte der Wert bei 3111 Ansteckungen gelegen. Die Zahl der in Kliniken aufgenommenen Corona-Patienten je 100 000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen - den für eine mögliche Verschärfung der Corona-Beschränkungen wichtigsten Parameter - gab das RKI am Freitag mit 2,02 (Donnerstag 1,93) an. Ein bundesweiter Schwellenwert, ab wann die Lage kritisch zu sehen ist, ist für die Hospitalisierungs-Inzidenz unter anderem wegen großer regionaler Unterschiede nicht vorgesehen. Der bisherige Höchstwert lag um die Weihnachtszeit bei rund 15,5.
  • 10/17/20214:20:21 PM
    Schulen in Schleswig-Holstein: Weiter Maskenpflicht nach den Ferien 
    Auch zum Schulstart nach den Herbstferien an diesem Montag bleibt die Maskenpflicht in den Schulen in Schleswig-Holstein zunächst bestehen. Wegen der vielen Reiserückkehrer bestehe ein erhöhtes Infektionsrisiko, sagte eine Sprecherin des Bildungsministeriums der Deutschen Presse-Agentur. Nach Ende der Ferien waren bundesweit die Infektionszahlen meist gestiegen, hieß es weiter. 

    Daher gilt in Klassenräumen und Gängen im Schulgebäude in den ersten zwei Wochen nach den Herbstferien die Maskenpflicht weiterhin. Auf dem Schulhof muss niemand Maske tragen. Regelmäßige Tests sollen ebenfalls für Sicherheit sorgen. Die Regierung will die Corona-Zahlen in den ersten Wochen beobachten und die Regeln an das Infektionsgeschehen anpassen. Der Lehrbetrieb pausierte wegen der Herbstferien vom 4. bis zum 15. Oktober.
  • 10/17/20211:10:06 PM
    Pilger beten in Mekka wieder ohne Abstandsregeln
    Erstmals seit Beginn der Corona-Pandemie hat in der Großen Moschee von Mekka in Saudi-Arabien wieder ein Gebet ohne Abstandsregeln stattgefunden. Nach entsprechenden Lockerungen fänden die Gebete dort jetzt wieder "normal" statt, teilte das staatliche Kommunikationszentrum am Sonntag mit.

    Auf Fotos waren Hunderte Pilger in weißen Gewändern zu sehen, die beim Gebet Schulter an Schulter im Hof der Moschee stehen. Auch Aufkleber am Boden zur Einhaltung von Abstandsregeln wurden entfernt. Die berühmte Moschee darf seit Sonntag wieder bei voller Kapazität öffnen.

    Seit Sonntag gelten im Land auch in anderen Lebensbereichen deutliche Lockerungen mit Blick auf Corona. Menschen müssen in dem Königreich im Freien künftig keinen Mundschutz mehr tragen, in geschlossenen Räumen gilt diese Pflicht aber weiterhin. Mit Blick auf zulässige Kapazitäten kehrt auch in Restaurants, Kinos, Hochzeitsstätten und im öffentlichen Nahverkehr für Geimpfte wieder Normalität ein. In Saudi-Arabien sind rund 60 Prozent der 34 Millionen Einwohner vollständig geimpft.
  • 10/17/20219:00:55 AM
    Keine Maskenpflicht mehr auf Flügen innerhalb Skandinaviens
    Bei Flügen innerhalb Skandinaviens muss ab Montag kein Mund-Nasen-Schutz mehr getragen werden. Die Fluggesellschaften SAS, Norwegian, Widerøe und Flyr einigten sich darauf, von Reisenden zwischen Dänemark, Norwegen und Schweden den Infektionsschutz nicht mehr zu verlangen. "Der norwegische Leitfaden zur Infektionskontrolle verlangt von Passagieren im Inland nicht mehr, Gesichtsmasken zu tragen, daher entfällt diese Anforderung an Bord von Widerøes Flügen", sagte Sprecherin Silje Brandvoll dem norwegischen Rundfunk.
    Bei Flügen in andere Länder im Ausland müsse jedoch weiterhin ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden. Auf dem Flughafen Gardermoen, nahe der norwegischen Hauptstadt Oslo, wurde die Maskenpflicht bereits am Freitag aufgehoben.  
  • 10/17/20216:35:39 AM
    RKI-Chef: Steigende Infektionen durch Reiserückkehrer
    RKI-Chef Lothar Wieler rechnet mit einem Anstieg der Infektionszahlen nach den Herbstferien. "Wir haben einerseits durch die geschlossenen Schulen kurzzeitig weniger Infektionen", sagt Wieler der Funke Mediengruppe einem Vorabbericht zufolge. "Durch den Urlaubsverkehr wird es aber wieder zu mehr Infektionseinträgen aus dem Ausland kommen." Im Sommer hätten bis zu 20 Prozent der gemeldeten Infektionen ihren Ursprung im Ausland gehabt. "Es wird auch jetzt wieder einen deutlichen Anstieg der Zahlen geben", mahnte der Präsident des Robert-Koch-Instituts. Je mehr sich das Leben in den kommenden Wochen in die Innenräume verlege, desto größer werde dieser Anstieg sein. "Wie hoch die Welle wird, hängt dann vor allem von der Impfquote ab."
  • 10/17/20215:51:10 AM
    Mehr als 90.000 Booster-Impfungen allein in Hessen
    Die Zahl der Corona-Auffrischimpfungen in Hessen zieht an. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) haben diese mittlerweile fast 92.000 Menschen im Land erhalten. Das sind rund 27.000 Corona-Auffrischimpfungen mehr als noch zwei Wochen zuvor. Nach der offiziellen Schließung der Impfzentren im Land sind vor allem die Hausärzte vor Ort für die Impfungen zum Schutz vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus zuständig.
    Bei einer Auffrischungsimpfung (Booster) erhalten bereits vollständig geimpfte Menschen, vor allem ältere und Risikogruppen, nach rund sechs Monaten eine weitere Dosis eines zugelassenen Corona-Impfstoffs. Diese neue Spritze soll einem nachlassenden Immunschutz vorbeugen. Denn durch einen Booster können sich deutlich mehr Antikörper gegen das Coronavirus bilden.
  • 10/17/20215:48:22 AM
    RKI meldet 8.682 Neuinfektionen - Inzidenz steigt auf 72,7
    Das Robert-Koch-Institut (RKI) meldet 8.682 neue Positiv-Tests. Das sind 1.070 Fälle mehr als am Samstag vor einer Woche als 7.612 gemeldet wurden. Die Sieben-Tage-Inzidenz steigt auf 72,7 von 70,8 am Vortag. Der Wert gibt an, wie viele Menschen je 100.000 Einwohner sich in den vergangenen sieben Tagen mit dem Coronavirus angesteckt haben. 17 weitere Menschen starben im Zusammenhang mit dem Virus. Damit erhöht sich die Zahl der gemeldeten Todesfälle binnen 24 Stunden auf 94.618. Insgesamt fielen in Deutschland bislang mehr als 4,37 Millionen Corona-Tests positiv aus.
  • 10/16/20217:41:23 PM
    4.899 Neuinfektionen in Frankreich, 43.423 in Großbritannien 
    Frankreich meldet 4.899 Neuerkrankungen. Zudem habe es 15 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit den Virus gegeben. In Großbritannien dagegen wurden 43.423 neue Fälle gemeldet. Hier wurden 148 weitere Todesfälle verzeichnet.
  • 10/16/20216:33:15 PM
    Tony Marshall liegt mit Corona auf der Intensivstation 
    Schlager-Star Tony Marshall wurde in eine Klinik eingeliefert – und nicht nur das. Der 83-Jährige liegt seitdem auf der Intensivstation. Der Musiker hat sich mit dem Coronavirus infiziert. Das bestätigt jetzt ein Sprecher. Mehr dazu lesen Sie hier. 
  • 10/16/20213:46:58 PM
    Lettland meldet Rekord an Neuinfektionen 
    In Lettland hat es am Samstag einen Höchstwert an Coronoa-Neuinfektionen seit Ausbruch der Pandemie gegeben. Die Gesundheitsbehörde in Riga vermeldete 2.799 positiven Tests binnen 24 Stunden. Damit spitzt sich die Lage in dem baltischen EU-Land weiter zu: In den letzten 14 Tagen wurden nach offiziellen Angaben 1.195,4 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner registriert - auch dies ist ein neuer Höchststand.

    In Lettland sind die Corona-Zahlen in den vergangenen Wochen deutlich nach oben gegangen. Auch Staatspräsident Egils Levits wurde zuletzt trotz Impfung positiv auf das Coronavirus getestet. Angesichts der erneut starken Ausbreitung des Virus hat die Regierung in Riga einen dreimonatigen Gesundheitsnotstand bis zum 11. Januar verhängt. Damit verbunden sind Beschränkungen sowohl für Geimpfte als auch für Nicht-Geimpfte.

    In Lettland ist nur knapp die Hälfte der 1,9 Millionen Einwohner vollständig gegen Corona geimpft. Die Regierung bemüht sich seit Monaten mit nur mäßigem Erfolg, die geringe Impfbereitschaft der Bevölkerung zu erhöhen. Im Öffentlichen Dienst und für bestimmte Berufsgruppen wurde eine Corona-Impfpflicht festgelegt. Dies hat die Impfrate zuletzt steigen lassen: Die Zahl an mindestens einmal geimpften Menschen überschritt am Samstag die Eine-Million-Marke.
  • 10/16/20218:37:36 AM
    Russland: Mehr als 1.000 Corona-Tote pro Tag
    In Russland sterben täglich immer mehr Menschen in Zusammenhang mit einer Coronavirus-Infektion. Am Samstag meldet die Taskforce der Regierung 1.002 weitere Todesfälle, so viele wie noch nie seit Beginn der Pandemie. Erstmals lag die Zahl der täglich Verstorbenen damit über der Schwelle von 1.000. Den Angaben zufolge wurden zudem 33.208 Neuinfektionen gemeldet, ebenfalls ein neuer Höchststand. Insgesamt liegt die Zahl der Infektionen damit bei über 7,9 Millionen. Den Angaben der Taskforce zufolge liegt die Gesamtzahl der Todesfälle bei 222.315.


  • 10/16/20218:04:02 AM
    Corona-Infektionen in Nordrhein-Westfalen weiter leicht rückläufig
    Entgegen dem Bundestrend ist die Zahl der Corona-Neuinfektionen in Nordrhein-Westfalen weiter ganz leicht rückläufig. Das Robert Koch-Institut meldete am Samstagmorgen eine Sieben-Tage-Inzidenz von 47,9 für das bevölkerungsreichste Bundesland. Am Vortag hatte die Zahl der neuen Corona-Infektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche noch bei 48,5 gelegen. Deutschlandweit stieg die Kennziffer erstmals seit dem 20. September wieder über die Marke von 70. Über die Woche betrachtet ist der Rückgang in NRW minimal: Am Samstag der Vorwoche wies das RKI für NRW eine Sieben-Tage-Inzidenz von 50,3 aus.
  • 10/16/20215:27:54 AM
    Kinderärzte raten zur Corona-Impfung bei Kindern
    Die Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin hat Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren eindringlich aufgefordert, sich gegen Corona impfen zu lassen. "Nachdem Daten von über zehn Millionen Kindern und Jugendlichen erhoben wurden, empfehle ich die Impfung den über 12-Jährigen heute allgemein und uneingeschränkt, ich werbe dafür so dringlich wie bei Erwachsenen", sagte Verbandspräsident Jörg Dötsch dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND/Samstag). Die Risiko-Nutzen-Abwägung falle eindeutig zugunsten der Impfung aus.
    Mit Blick auf die Corona-Situation in Schulen sagte Dötsch: "Wir wollen weiterhin keine Durchseuchung der Kinder - aber wir wollen auch unbedingt vermeiden, dass die Jüngsten nochmal unter den Folgen der Schulschließungen und der Isolationsmaßnahmen leiden müssen." Die Infektionszahlen seien "nicht mehr das Entscheidende, auch nicht dann, wenn sie regional sehr hoch sind."
  • 10/15/20219:01:44 PM
    Biontech und Pfizer beantragen Impfstoff-Zulassung für Kinder 
    Das Mainzer Pharma-Unternehmen Biontech und sein US-Partner Pfizer haben jetzt auch in Europa eine Zulassung ihres Corona-Impfstoffs für Kinder von fünf bis elf Jahren beantragt. Beide teilten am Freitag in Mainz und New York mit, dass sie der EU-Arzneimittelbehörde EMA die entsprechenden Daten zu den klinischen Untersuchungen übermittelt hätten.

    Dieselben Daten wurden bereits der US-Arzneimittelbehörde FDA übergeben. Dort hatten Biontech und Pfizer am 7. Oktober die Notfallzulassung des Corona-Impfstoffs für Kinder von fünf bis elf Jahren beantragt. Die klinischen Studien zeigen nach Angaben von Biontech und Pfizer, dass der Impfstoff von Kindern in dieser Altersgruppe gut vertragen wird und eine stabile Immunantwort hervorruft. Anders als bei Jugendlichen wurde den Kindern dieser Altersgruppe nur ein Drittel der Dosis verabreicht. An der Studie nehmen nach Angaben der Unternehmen insgesamt 4500 Kinder im Alter von einem halben Jahr bis elf Jahren teil, die Daten zu den Fünf- bis Elfjährigen beruhen auf 2268 Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Beteiligt waren mehr als 90 Kliniken in den USA, Finnland, Polen und Spanien.
  • 10/15/20218:51:34 PM
    Corona-Pass in Italiens Arbeitswelt Pflicht
    Begleitet von Protesten und vereinzelten Streiks, aber ohne großes Chaos hat Italien den "Grünen Pass" in allen Bereichen der Arbeitswelt eingeführt. Rund 23 Millionen Beschäftigte müssen künftig das Corona-Zertifikat als Nachweis einer Impfung, Genesung oder eines negativen Tests vorzeigen, um zu ihren Arbeitsplätzen in Büros, Fabriken, Geschäften oder Gaststätten zu gelangen. Eine derart umfassende Maßnahme zur Covid-Bekämpfung ist europaweit einzigartig.

    Entsprechend gab es am Freitag zum Auftakt der neuen Phase an vielen Orten Proteste. Das von manchen Kritikern prophezeite Chaos blieb aber aus. In Genua und Triest bestreikten Hunderte Arbeiter die zwei wichtigsten Häfen des Landes. Von den Morgenstunden an versuchten Demonstranten immer wieder, Teile der beiden Häfen zu blockieren. Der Verladebetrieb wurde dabei aber nicht entscheidend beeinträchtigt.
  • 10/15/20211:53:11 PM
    USA lassen Covid-Geimpfte ab 8. November einreisen
    Die Vereinigten Staaten heben die Corona-Einreisebeschränkungen nach Regierungsangaben zum 8. November auf. Reisende müssen dann vor Abflug eine von den USA anerkannte Covid-Impfung vorlegen. Zudem ist ein negativer Corona-Testnachweis notwendig, wie es am Freitag weiter hieß. Die US-Regierung hatte die für Wirtschaft und Tourismus in Deutschland wichtige Öffnung bereits am 20. September angekündigt. Bei Lufthansa und Condor schnellten die Buchungszahlen für USA-Flüge in die Höhe, obwohl das genaue Datum noch offen war. Lufthansa-Aktien bauten in Reaktion auf die Nachricht ihre Kursgewinne am Freitag aus.

  • 10/15/20211:42:27 PM
    Indien lässt geimpfte Touristen wieder einreisen
    Indien lässt nach neunzehn Monaten vollständig geimpfte Touristen wieder einreisen. Außerdem müssten die Reisenden innerhalb von 72 Stunden vor Flugantritt negativ auf das Coronavirus getestet worden sein, berichteten indische Medien am Freitag. Die Regierung hatte zuvor mitgeteilt, dass Touristenvisa ab sofort wieder ausgestellt werden, aber zunächst nur für Reisende auf Charterflügen. Vom 15. November an soll diese Regelung auch auf Touristen ausgedehnt werden, die mit anderen Flügen anreisen.
    Die Hauptreisezeit Indiens sind die Wintermonate, die auf dem Subkontinent die Zeit zwischen Oktober und Februar umfassen. Die Lockerung für die Einreise wird als Versuch gewertet, den von der Pandemie schwer getroffenen Tourismussektor anzukurbeln. 2020 besuchten weniger als drei Millionen ausländische Touristen Indien, was einem Rückgang von rund 75 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Neu Delhi plant, 500 000 kostenlose Visa auszustellen, um den Tourismus anzukurbeln. Das könnte Anreize für Kurzzeittouristen schaffen, hieß es. Mit mehr als 34 Millionen Corona-Infizierten steht Indien in absoluten Zahlen nach den USA an zweiter Stelle.
  • 10/15/20211:28:07 PM
    Niedersachsen: Inzidenzwert bei Kindern und Jugendlichen deutlich gesunken
    Der Corona-Sieben-Tage-Inzidenzwert bei Kindern und Jugendlichen in Niedersachsen ist in den vergangenen Wochen deutlich gesunken. In der vergangenen Woche lag dieser Wert bei den Sechs- bis Elfjährigen etwa bei 92,6 Corona-Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner, wie das Kultusministerium der dpa am Freitag in Hannover unter Berufung auf das Landesgesundheitsamt mitteilte. Einen Monat zuvor lag dieser Wert in dieser Altersgruppe demnach noch bei 192,4. Der Wert ist in diesen vier Wochen bis auf einen minimalen Ausreißer kontinuierlich gesunken.
    Bei den 12- bis 19-Jährigen sank die Sieben-Tage-Inzidenz im selben Zeitraum ebenfalls deutlich, von 167,5 auf 67,8. Bei den bis zu fünfjährigen Menschen war den Angaben zufolge ein Rückgang von 116,7 auf 41,2 zu verzeichnen. Auch bei den Erwachsenen sanken die Infektionszahlen in fast allen Altersgruppen - nur bei den über 80-Jährigen wurde eine Zunahme von 22,4 auf 27,6 Corona-Neuinfektionen pro 100 000 Einwohnern ermittelt. Zahlen für diese Woche lagen zunächst noch nicht vor.


Tickaroo Live Blog Software